Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

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McKnee
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon McKnee » Di 23. Apr 2019, 22:28

und Thema Zulagen...

Dienst zu ungünstigen Zeiten

Sonn- und Feiertage 3,30 Euro/Std.
Nachts 1,28 Euro/Std.
Samstags 0,77 Euro/Std.

Stunden in Mehrarbeit werden abgefeiert (wenn es geht) und nur selten bezahlt, bevor sie verjähren
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Saxon » Di 23. Apr 2019, 22:32

McKnee hat geschrieben:(23 Apr 2019, 20:58)

wen schleift man durch?

Die Pension ist kaum üppiger als die Rente der Bergleute. Was aber bitte genau ist daran jetzt üppig?



Das ist ein Problem der nicht gebildeten Rücklagen und einer weit verbreiteten Unwissenheit über das Pensionssystem der Beamten. Nein, nicht die Beamten runieren den Dienstherrn. Das macht der Dienstherr selbst.

Du haust hier wirklich eine Paole nach der anderen heraus.

Angestellte kosten offensichtlich kein Geld!



Und die bekommen dann volle Pensionen? Jetzt wirfst du alles in einen Topf und haust auf die Beamten. Mein lieber Scholli, du holst zu einem Rundumdaschlag auf, bei dem die Beamten offensichtlich die Last der Angestellten und Arbeiter einer Behörde auch zugeschrieben bekommen.

Willst du das Problem diskutieren oder nur Vorurteile an den Mann bringen?


Angestellte zahlen im Verhältnis mehr ein als Beamte in die jeweilige Altersversorgung.

Plausibel ist auch nicht, daß sich die Altersversorgung der Beamten nach den letzten - höchsten - Amtsbezügen bemißt, die Rente der Angestellten nach dem durchschnittlichen Lebensarbeitseinkommen.

Das Argument, Pensionen würden besteuert, Renten aber nicht, zieht nicht. Entscheidend bleibt die Ungleichbehandlung von Arbeit.

Das Berufsbeamtentum gehört daher abgeschafft, es muß durch ein für alle Staatsbediensteten gleiches Dienstrecht ersetzt werden.

Ausnahmen sind nur noch für die eigentlichen hoheitlichen Aufgaben des Staates vertretbar, etwa bei Polizei und Justiz. Der Arbeitgeber Staat soll anständige Gehälter zahlen. Regelbeförderungen alle zwei oder drei Jahre sind ebenso wie das unüberschaubare Zulagenunwesen nicht zeitgemäß. Die großen Risiken von Alter, Krankheit und Arbeitslosigkeit müssen für alle in der bewährten Sozialversicherung abgesichert werden. Das stärkt die Solidarität in der Gesellschaft.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Saxon » Di 23. Apr 2019, 22:34

imp hat geschrieben:(23 Apr 2019, 21:05)

Das kann man auch anders sehen. Angestellte kosten heute mehr, Beamte kosten morgen voraussichtlich mehr.

Dass es überhaupt zweierlei gibt, kostet an sich schon mal. Mehr Gesetze, mehr Verwaltungsregeln, höhere Justizkosten, zwei gesonderte ähnliche Ausbildungen, zusätzliche Ankreuzmöglichkeiten auf hunderten Formularen.


Eben. Es braucht keine teuren Beamten. Geht in den meisten Fällen ohne
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Saxon » Di 23. Apr 2019, 22:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(23 Apr 2019, 21:07)

Wie ich schrieb, die gute Altersvorsorge wird durch geringeres Gehalt während der aktiven Zeit erkauft.


Was anderseits ausgeglichen daß sich die Altersversorgung der Beamten nach den letzten - höchsten - Amtsbezügen bemißt, die Rente der Angestellten nach dem durchschnittlichen Lebensarbeitseinkommen. Beamte verdienen im Schnitt nicht schlechter als Angestellte. Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten Sie auch nicht so hart
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon McKnee » Di 23. Apr 2019, 22:37

Saxon hat geschrieben:(23 Apr 2019, 22:32)

Angestellte zahlen im Verhältnis mehr ein als Beamte in die jeweilige Altersversorgung.

Plausibel ist auch nicht, daß sich die Altersversorgung der Beamten nach den letzten - höchsten - Amtsbezügen bemißt, die Rente der Angestellten nach dem durchschnittlichen Lebensarbeitseinkommen.

Das Argument, Pensionen würden besteuert, Renten aber nicht, zieht nicht. Entscheidend bleibt die Ungleichbehandlung von Arbeit.

Das Berufsbeamtentum gehört daher abgeschafft, es muß durch ein für alle Staatsbediensteten gleiches Dienstrecht ersetzt werden.

Ausnahmen sind nur noch für die eigentlichen hoheitlichen Aufgaben des Staates vertretbar, etwa bei Polizei und Justiz. Der Arbeitgeber Staat soll anständige Gehälter zahlen. Regelbeförderungen alle zwei oder drei Jahre sind ebenso wie das unüberschaubare Zulagenunwesen nicht zeitgemäß. Die großen Risiken von Alter, Krankheit und Arbeitslosigkeit müssen für alle in der bewährten Sozialversicherung abgesichert werden. Das stärkt die Solidarität in der Gesellschaft.


Du folgst Parolen und nicht Argumenten. Ich bin mir nicht mal sicher, dass du die jeweiligen Aufgabengebiete der Beamten kennst, um einschätzen zu können, wo sie notwendig sind und wo man verzichten kann.

Ich sag es mal so...ich lege als Polizist gar keinen Wert darauf Beamter zu sein.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon McKnee » Di 23. Apr 2019, 22:39

McKnee hat geschrieben:(23 Apr 2019, 22:37)

Ich sag es mal so...ich lege als Polizist gar keinen Wert darauf Beamter zu sein.


unsere Angestellten machen es uns vor, wie es geht.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Skurwysyn » Mi 24. Apr 2019, 00:23

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(23 Apr 2019, 18:02)

Diskriminierung? Kann ich nicht verstehen. Was soll daran bitte eine Diskriminierung sein? Das entscheidet doch jeder selber was er machen möchte, entweder einen Beamtenjob, der zwar Sicherheit bietet und auch eine vernünftige Altersvorsorge, dafür nimmt man dann aber schlechtere Bezahlung und schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten als in der freien Wirtschaft in Kauf. Jeder so wie er es mag.


Wo verdient man als beamter denn weniger als in der freien Wirtschaft, vor allem bei gleicher Qualifikation? :rolleyes:
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Skurwysyn » Mi 24. Apr 2019, 00:25

Keoma hat geschrieben:(23 Apr 2019, 16:36)

Mag sein.
Es steht trotzdem jedem frei, diese Laufbahn zu ergreifen.

Ohja, werden wir alle Beamte. Das ist die Keule um solche Diskussionen totzuschlagen. Es steht auch jedem frei zu hinterfragen, weshalb Beamte im Alter fürstlich alimentiert werden, während die angestellten Arbeitnehmer, die für diese Steuergelder produktiv arbeiten müssen, mit einer Armutsrente dahinsiechen müssen...
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Skurwysyn » Mi 24. Apr 2019, 00:29

McKnee hat geschrieben:(23 Apr 2019, 21:05)
Das wurde in den 1950er irgendwann errechnet und quasi in das Gehalt integriert. Ohne den Umweg über die Rentenkasse spart man Kosten und vermeidet Verluste. Wenn die Rücklagen nicht gebildet oder fremdverwendet werden, ist es nicht das Problem des Beamtentums. Viele Beamte haben mit Einbußen und Nullrunden leben müssen, während die Wirtschaft die Löhne erhöhte.

Ohja, die Wirtschaft hat in den letzten 25 Jahren ja so häufig die Löhne erhöht... Lohnzurückhaltung und Reallohnverluste merzen zwar die Mittelschicht dahin, aber mei... ^^ :D
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Skurwysyn » Mi 24. Apr 2019, 00:30

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(23 Apr 2019, 21:07)

Wie ich schrieb, die gute Altersvorsorge wird durch geringeres Gehalt während der aktiven Zeit erkauft.


Wo ist das Gehalt denn bitte niedriger? Das mag für den Vergleich der Bruttogehälter zutreffen, aber ganz sicher nicht NETTO-Gehälter...
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 24. Apr 2019, 07:29

Skurwysyn hat geschrieben:(24 Apr 2019, 00:30)

Wo ist das Gehalt denn bitte niedriger? Das mag für den Vergleich der Bruttogehälter zutreffen, aber ganz sicher nicht NETTO-Gehälter...


Wenn du in der freien Wirtschaft in einem halbwegs vernünftigen mittelständischen Unternehmen eine Führungsposition z.B. als Hauptabteilungsleiter hast oder im Vertrieb arbeitest verdient man mit Sicherheit besser als irgendwo als Beamter mit gleicher Qualifikation. Dazu hat man in der Regel auch noch einen Firmenwagen, den man privat nutzen kann. Alternativ kannst du dir natürlich auch mal ansehen was so ein Staatsanwalt im Vergleich zu einem guten Fachanwalt verdient. Oder ein Beamter in leitender Position in der OFD im Vergleich zu einem Partner bei einer Wirtschaftsprüfungs- oder Steuerberatungsgesellschaft.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Keoma » Mi 24. Apr 2019, 08:03

Skurwysyn hat geschrieben:(24 Apr 2019, 00:25)

Ohja, werden wir alle Beamte. Das ist die Keule um solche Diskussionen totzuschlagen. Es steht auch jedem frei zu hinterfragen, weshalb Beamte im Alter fürstlich alimentiert werden, während die angestellten Arbeitnehmer, die für diese Steuergelder produktiv arbeiten müssen, mit einer Armutsrente dahinsiechen müssen...


Keine Keule, es gibt ja auch Gründe, warum man nicht Beamter werden will.
Die Neiddebatten bringen jedenfalls nichts.
Wenn die Angestellten das Geld, das sie mehr verdienen, in eine Altersvorsorge stecken würden, gleicht es sich wieder aus.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon relativ » Mi 24. Apr 2019, 08:12

Skurwysyn hat geschrieben:(24 Apr 2019, 00:30)

Wo ist das Gehalt denn bitte niedriger? Das mag für den Vergleich der Bruttogehälter zutreffen, aber ganz sicher nicht NETTO-Gehälter...

Eine Neiddebatte gegen Beamte zu führen ist das was wir nicht brauchen , wenn es darum geht zu überlegen, wie der Staatsdienst in Zukunft aussehen könnte.
Natürlich sind da in erster Linie die Berufsgruppen. Welche sollten noch einen Beamtenstatus haben, welche brauchen den nicht zwingend.
Zu den Kosten für den Steuerzahler wurden dir hier ja schon richtige Fakten dargelegt, was hier aber noch nicht als Argument gebracht wurde, ist der besondere Status als Staatsdiener/Beamter und seiner Rechte und Verpflichtungen gegenüber den Staat. Damit verhindert man m.M. auch, daß sich Korruption ausbreitet
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Moses » Mi 24. Apr 2019, 08:19

Keoma hat geschrieben:(24 Apr 2019, 08:03)

Keine Keule, es gibt ja auch Gründe, warum man nicht Beamter werden will.
Die Neiddebatten bringen jedenfalls nichts.
Wenn die Angestellten das Geld, das sie mehr verdienen, in eine Altersvorsorge stecken würden, gleicht es sich wieder aus.


Die Frage ist ja beim Vergleich Tarifbeschäftigte vs. Beamte, ob es sich um Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes oder der freien Wirtschaft handelt.
Wenn ich meine Bezüge mit vergleichbaren Arbeitnehmern in große und mittleren Industriebetrieben vergleiche, dann ist da schon ein markanter Unterschied - nur hab ich nach Feierabend auch Feierabend und am Wochenende auch Wochenende, muss nicht permanent erreichbar sein und muss auch keine unbezahlten Überstunden leisten.

Verglichen mit gleichrangigen Tarifbeschäftigten im ÖD sieht's jedoch völlig anders aus. Meine Ex-Frau ist Arbeitnehmerin beim Bund, in vergleichbaren Position und hat netto knapp 1.000,00 € weniger als ich aufm Konto - wohlgemerkt, bei gleicher Steuerklasse! Da der Unterschied im Bruttoeinkommen marginal ist - natürlich muss ich da noch meine PKV abrechen aber auch hier zahle ich monatlich wesentlich weniger als ihr für ihre GKV abgezogen wird.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon relativ » Mi 24. Apr 2019, 08:59

Moses hat geschrieben:(24 Apr 2019, 08:19)

Die Frage ist ja beim Vergleich Tarifbeschäftigte vs. Beamte, ob es sich um Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes oder der freien Wirtschaft handelt.
Wenn ich meine Bezüge mit vergleichbaren Arbeitnehmern in große und mittleren Industriebetrieben vergleiche, dann ist da schon ein markanter Unterschied - nur hab ich nach Feierabend auch Feierabend und am Wochenende auch Wochenende, muss nicht permanent erreichbar sein und muss auch keine unbezahlten Überstunden leisten.

Verglichen mit gleichrangigen Tarifbeschäftigten im ÖD sieht's jedoch völlig anders aus. Meine Ex-Frau ist Arbeitnehmerin beim Bund, in vergleichbaren Position und hat netto knapp 1.000,00 € weniger als ich aufm Konto - wohlgemerkt, bei gleicher Steuerklasse! Da der Unterschied im Bruttoeinkommen marginal ist - natürlich muss ich da noch meine PKV abrechen aber auch hier zahle ich monatlich wesentlich weniger als ihr für ihre GKV abgezogen wird.


Noch krasser wird der Unterschied, wenn jemand von einer leitenden Position in der freien Wirtschaft in den Staatsdienst wechselt, da reden wir nicht mehr von 1000 Euro Unterschied, sondern von mehreren Tausend Euros im Monat.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Moses » Mi 24. Apr 2019, 09:10

relativ hat geschrieben:(24 Apr 2019, 08:59)

Noch krasser wird der Unterschied, wenn jemand von einer leitenden Position in der freien Wirtschaft in den Staatsdienst wechselt, da reden wir nicht mehr von 1000 Euro Unterschied, sondern von mehreren Tausend Euros im Monat.

Genau das hab ich ja in meinem ersten Absatz beschrieben - auch die negativen Zugaben zu dem höheren Gehalt . . . muss jeder selber wissen, was er will.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Keoma » Mi 24. Apr 2019, 09:41

Moses hat geschrieben:(24 Apr 2019, 09:10)

Genau das hab ich ja in meinem ersten Absatz beschrieben - auch die negativen Zugaben zu dem höheren Gehalt . . . muss jeder selber wissen, was er will.


So ist es.
Manchen ist eine gewisse Freiheit eben wichtiger, als fixe Arbeitszeiten.
Und Lehrer ist ein für viele undenkbarer Beruf, genauso wie Polizist.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon relativ » Mi 24. Apr 2019, 09:43

Moses hat geschrieben:(24 Apr 2019, 09:10)

Genau das hab ich ja in meinem ersten Absatz beschrieben - auch die negativen Zugaben zu dem höheren Gehalt . . . muss jeder selber wissen, was er will.


So ist es, daß einzige wo ich mir eine Debatte gut vorstellen könnte, wäre die, welche Berufe noch einen Beamtenstatus benötigen. Bei Lehrern ist man ja schon dabei dies aufzulösen, wo ich es z.B. für völlig unnötig halte ist bei Uni Professuren.

Ganz wichtig allerdings bei Polizei, Justiz und Verwaltung, da würde ich mir dann auch eine gute Bezahlung dieser Staatsdiener nix ausmachen, denn dies sind meist sehr wichtige Positionen für unseren Staat. Wen dort vermehrt "dumme" Leute Einzug erhalten, weil die Vorraussetzungen und Bezahlung schlechter sind als in der Industrie, wird es sehr schwierig mit der Akzeptanz des Bürgers, ob des Staatsdienstes.
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 24. Apr 2019, 12:23

relativ hat geschrieben:(24 Apr 2019, 09:43)

So ist es, daß einzige wo ich mir eine Debatte gut vorstellen könnte, wäre die, welche Berufe noch einen Beamtenstatus benötigen. Bei Lehrern ist man ja schon dabei dies aufzulösen, wo ich es z.B. für völlig unnötig halte ist bei Uni Professuren.

Ganz wichtig allerdings bei Polizei, Justiz und Verwaltung, da würde ich mir dann auch eine gute Bezahlung dieser Staatsdiener nix ausmachen, denn dies sind meist sehr wichtige Positionen für unseren Staat. Wen dort vermehrt "dumme" Leute Einzug erhalten, weil die Vorraussetzungen und Bezahlung schlechter sind als in der Industrie, wird es sehr schwierig mit der Akzeptanz de
s Bürgers, ob des Staatsdienstes.



Das Beamtentum ist teuer (Thema üppige Pensionen) und ohnehin ein Auslaufmodell,
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Re: Angestellte, wehrt Euch endlich gegen das Beamtentum

Beitragvon Saxon » Mi 24. Apr 2019, 12:31

McKnee hat geschrieben:(23 Apr 2019, 22:37)

Du folgst Parolen und nicht Argumenten. Ich bin mir nicht mal sicher, dass du die jeweiligen Aufgabengebiete der Beamten kennst, um einschätzen zu können, wo sie notwendig sind und wo man verzichten kann.

Ich sag es mal so...ich lege als Polizist gar keinen Wert darauf Beamter zu sein.



Keine Parole sondern Fakt. Beamte sind zu teuer, gerade bei Pensionen.


Die Verpflichtungen für Pensionszahlungen belaufen sich auf knapp 690 Milliarden Euro.

https://app.handelsblatt.com/politik/de ... MoyrS7-ap4



Im Schnitt, so rechnen es mehrere Studien von unterschiedlichen Autoren vor, setzen sich Beamte mit dem Dreifachen dessen zur Ruhe, was gesetzliche Rentner bekommen. Sie kassieren rund 3.000 Euro. Der Wirtschaftsprüfer Torsten Ermel nennt sie deshalb "die Adeligen von heute".

https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/ ... -ruhestand

Du siehst Ich habe Quellen.


Es gibt diverse Aufgabenstellungen wo keine Beamte notwendig sind. In der Verwaltung beispielsweise. Ein normaler Angestellter kann das auch

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