Papa darf mit Tochter (2) nicht zum Schwimmen

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Tom Bombadil
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 13. Dez 2018, 23:46

Tja, die Gutste ist offensichtlich inkompatibel mit Demokratie und Menschenrechten.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Dark Angel » Do 13. Dez 2018, 23:51

Vongole hat geschrieben:(13 Dec 2018, 23:38)

Die Ausagen dieser Dame sind mir schon öfter untergekommen, sie scheint der Ansicht zu sein, dass sich unsere Demokratie zugunsten des Islam zu ändern hätte.
Ich glaube, sie nannte es die "Emanzipierung der Demokratie".

Emanzipieren bedeutet. "sich aus hemmender Abhängigkeit lösen", "sich befreien", "sich unahängig machen" - wovon soll sich eine Demokratie befreien oder unahängig machen, aus welcher hemmenden Abhängigkeit soll sich eine Demokratie lösen.
Kann die Dame das auch erklären oder meint sie mit "Emanzipierung der Demokratie" schlicht deren Beseitigung zugunsten eines Gottesstaates?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Vongole » Fr 14. Dez 2018, 00:01

Dark Angel hat geschrieben:(13 Dec 2018, 23:51)

Emanzipieren bedeutet. "sich aus hemmender Abhängigkeit lösen", "sich befreien", "sich unahängig machen" - wovon soll sich eine Demokratie befreien oder unahängig machen, aus welcher hemmenden Abhängigkeit soll sich eine Demokratie lösen.
Kann die Dame das auch erklären oder meint sie mit "Emanzipierung der Demokratie" schlicht deren Beseitigung zugunsten eines Gottesstaates?


So hat sie es nicht ausgedrückt, ich muss den Artikel mal suchen.
Ich hab es so verstanden, dass wir uns von der Angst vor dem Islam befreien, ihn zulassen sollten in all seinen Facetten.
Sie empfand auch den Anspruch Seyran Ates' als ausgesprochen überheblich und undemokratisch.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Ingolstädter » Fr 14. Dez 2018, 00:32

Vongole hat geschrieben:(14 Dec 2018, 00:01)
Ich hab es so verstanden, dass wir uns von der Angst vor dem Islam befreien, ihn zulassen sollten in all seinen Facetten.

Inklusive Scharia?
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Jekyll » Fr 14. Dez 2018, 08:14

Audi hat geschrieben:(13 Dec 2018, 09:55)

Du vergisst aber das solche Fälle sich häufen.
Wechsel jetzt nicht das Thema! Du hast aus einer einzigen Mücke eine Elefantenherde gemacht. Siehst überall sich häufende Fälle, kein Wunder bei dieser geistigen Verfassung.

Ich postete auch andere Fälle und nicht nur den mit dem Vater.
Kannst du dir keinen sinnvolleren Zeitvertreib vorstellen?

In öffentlichen Einrichtungen hat man sich an die Nutzungsregeln zu halten. Wer so etwas nicht will, oder einen männlichen Bademeister nicht akzeptiert, kann ja daheim baden oder an die Donau gehen
Ja, die Welt ist im Wande, nichts bleibt so wie es mal war. So war es immer und so wird es auch in Zukunft immer sein. Find dich damit ab, oder such dir eine einsame Insel zum Auswandern. Die Abgeschiedenheit könnte dir vielleicht dabei behilflich sein, über den tieferen Sinn von Demokratie und Pluralismus, Vielfalt etc. pp. nachzudenken.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Jekyll » Fr 14. Dez 2018, 08:16

Ich denke, der Strang kann jetzt geschlossen werden. Hier gibt es nichts mehr zu diskutieren. Das Ganze war ein bedauerlicher Irrtum.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Billie Holiday » Fr 14. Dez 2018, 08:27

Jekyll hat geschrieben:(14 Dec 2018, 08:16)

Ich denke, der Strang kann jetzt geschlossen werden. Hier gibt es nichts mehr zu diskutieren.


:D schön, dass du das denkst.
Und wenn doch noch jemand Bedarf sieht?
Ist ja nunmal leider so, dass Ansichten auseinander gehen und nicht jeder zwischen religiösen Arschbacken klebt.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon relativ » Fr 14. Dez 2018, 09:30

Dark Angel hat geschrieben:(13 Dec 2018, 18:43)

Dass Muslime Separation einfordern, ist ja nix Neues und auch kein Einzelfall.
Es gibt allerdings auch die "anderen Muslime", die zugegebenermaßen in der Minderheit sind und die ihrerseits ihre Forderungen stellen und die lesen sich dann so:

"Unser Selbstverständnis: Säkularität bedeutet für uns die Betonung der positiven Neutralität des Staates und die weitgehende Trennung von Religion und Politik. Wir verstehen MuslimInnen als BürgerInnen einer demokratischen Gesellschaft, die die Rechte und Pflichten aller anderen BürgerInnen teilen. Wir sprechen uns für eine Verbesserung der bürgerlichen Teilhabe von MuslimInnen (etwa durch Bildungsangebote), aber gegen Sonderrechte für MuslimInnen aus. Das im Grundgesetz garantierte Recht auf die Freiheit des Bekenntnisses und auf ungestörte Religionsausübung beinhaltet unserer Ansicht nach nicht das Recht, religiöse Normen im öffentlichen Raum durchzusetzen. [...]
Dieser Islam muss der uneingeschränkten Gleichberechtigung von Frauen und Männern, den Rechten von Kindern und der sexuellen Selbstbestimmung des Individuums Rechnung tragen. Das ist unserer Ansicht nach der beste Schutz vor Islamfeindlichkeit. Unser Verhältnis zur Mehrheitsgesellschaft: Eine Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen lehnen wir selbstverständlich ab. Ein zeitgemäßer »deutscher« Islam muss außerdem in jeder Hinsicht unabhängig von ausländischen Regierungen und Organisationen sein. Aus diesem Grund, aber auch aufgrund demokratischer Vorbehalte lehnen wir die Anerkennung der Islamverbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts ab."
Quelle


Da wird ganz klar gesagt: Keine Sonderrechte für Muslime und damit auch keine Sonderrechte für muslimische Frauen, keine Segregation nach Geschlecht.
Dem ist nichts hinzuzufügen!


Wenn du mir jetzt noch sagst welche Sonderrechte es denn so gibt für Muslime, stimme ich in den Jammer-Chor mit ein.
Tja nur gibt es keine Sonderrechte für Muslime ausser denjenigen die Zivil und Gesellschaftlich verhandelt werden. Deshalb kommt es auch zu solchen Vorkommnissen wie hier diskutiert.
Diese haben aber nix mit irgendwelchen Sonderrechten für Muslime zu tun.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Marmelada » Fr 14. Dez 2018, 10:25

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Dec 2018, 08:27)

:D schön, dass du das denkst.
Und wenn doch noch jemand Bedarf sieht?
Ist ja nunmal leider so, dass Ansichten auseinander gehen und nicht jeder zwischen religiösen Arschbacken klebt.
Vor allem würden andere User, die keinen so guten Draht zur Moderation haben wie du, für solches Gepöbel sanktioniert werden.

Das sind ja genau die Richtigen, die sich hier über angebliche Sonderrechte für Moslems empören. :dead:
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Billie Holiday » Fr 14. Dez 2018, 10:47

Marmelada hat geschrieben:(14 Dec 2018, 10:25)

Vor allem würden andere User, die keinen so guten Draht zur Moderation haben wie du, für solches Gepöbel sanktioniert werden.

Das sind ja genau die Richtigen, die sich hier über angebliche Sonderrechte für Moslems empören. :dead:


Hättest du gelesen, hättest du erkannt, dass ich keine Probleme mit Schwimmstunden für Muslimas habe.

Wirfst du MIR vermeintliche Versäumnisse der Moderatoren vor? :D :D
Und hast du bemerkt, dass ich von religiösen Arschbacken sprach und nicht von muslimischen?
:D :D

Du bist drollig.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Audi » Fr 14. Dez 2018, 11:54

Jekyll hat geschrieben:(14 Dec 2018, 08:14)

Wechsel jetzt nicht das Thema! Du hast aus einer einzigen Mücke eine Elefantenherde gemacht. Siehst überall sich häufende Fälle, kein Wunder bei dieser geistigen Verfassung.

Kannst du dir keinen sinnvolleren Zeitvertreib vorstellen?

Ja, die Welt ist im Wande, nichts bleibt so wie es mal war. So war es immer und so wird es auch in Zukunft immer sein. Find dich damit ab, oder such dir eine einsame Insel zum Auswandern. Die Abgeschiedenheit könnte dir vielleicht dabei behilflich sein, über den tieferen Sinn von Demokratie und Pluralismus, Vielfalt etc. pp. nachzudenken.

Demokratie, Pluralismus Vielfalt ist doch gerade den Religiösen spinnern ein Dorn im Auge. So wie auch hier im Schwimmbad oder was noch schlimmer ist bei Mädchen im Sportunterricht. Anscheinend hast du gar keine Ahnung welche Wörter du verwendest.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Audi » Fr 14. Dez 2018, 11:56

Jekyll hat geschrieben:(14 Dec 2018, 08:16)

Ich denke, der Strang kann jetzt geschlossen werden. Hier gibt es nichts mehr zu diskutieren. Das Ganze war ein bedauerlicher Irrtum.

denkst du? Ich denke jeder kann hier diskutieren wenn er möchte auch über solche Themen die Dir nicht passen. Ein unterstützer von Islamisten hat bestimmt keine Probleme mit verschleierten Muslima die keine Männer akzeptieren können obwohl es ein ÖFFENTLICHES Gebäude ist
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Dark Angel » Fr 14. Dez 2018, 13:21

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2018, 09:30)

Wenn du mir jetzt noch sagst welche Sonderrechte es denn so gibt für Muslime, stimme ich in den Jammer-Chor mit ein.
Tja nur gibt es keine Sonderrechte für Muslime ausser denjenigen die Zivil und Gesellschaftlich verhandelt werden. Deshalb kommt es auch zu solchen Vorkommnissen wie hier diskutiert.
Diese haben aber nix mit irgendwelchen Sonderrechten für Muslime zu tun.

Doch haben sie!
Der "Aufhänger" des Threads mag ein Einzelfall sein, die Forderung nach Geschlechtersegregation beim Sport/Schwimmen hingegen sind kein Einzelfall. Besondere Schwimmtage für Musliminnen, bei denen keine männlichen Bademeister zugelassen sind und Sichtschutz angebracht werden muss, sind hingegen inzwischen Normalität.
Die Forderung nach Toleranz und Akzeptanz religiöser Befindlichkeiten durch die Mehrheitsgesellschaft SIND Forderungen nach Sonderrechten im öffentlichen Raum.
Bei der ganzen Debatte um Kopftücher in Klassenzimmern geht es um Sonderrechte im öffentlichen Raum, bei denen die Neutralität des Staates untergraben wird.
Es wird Toleranz von der Zivilgesellschaft/Mehrheitsgesellschaft für eigene (religiöse) Befindlichkeiten gefordert, aber selbst keine Toleranz geübt.
Mit einer offenen Gesellschaft sind solche Forderungen nicht kompatibel.
Bereits hier greift, was Popper in seinem Werk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" schreibt - nämlich dass durch falsch verstandene Toleranz, der Intoleranz "Tür und Tor" geöffnet werden, was letzendlich zum Verschwinden der Toleranz und damit zum Wandel einer offenen Gesellschaft in eine geschlossene führt.
Leute wie du, die alles relativieren, alles "entschuldigen/rechtfertigen", die alles und jedes tolerieren, sind die eigentlichen Totengräber dessen, was sie eigentlich errichten/erreichen wollen!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon relativ » Fr 14. Dez 2018, 13:42

Dark Angel hat geschrieben:(14 Dec 2018, 13:21)

Doch haben sie!
Der "Aufhänger" des Threads mag ein Einzelfall sein, die Forderung nach Geschlechtersegregation beim Sport/Schwimmen hingegen sind kein Einzelfall. Besondere Schwimmtage für Musliminnen, bei denen keine männlichen Bademeister zugelassen sind und Sichtschutz angebracht werden muss, sind hingegen inzwischen Normalität.
Die Forderung nach Toleranz und Akzeptanz religiöser Befindlichkeiten durch die Mehrheitsgesellschaft SIND Forderungen nach Sonderrechten im öffentlichen Raum.
Bei der ganzen Debatte um Kopftücher in Klassenzimmern geht es um Sonderrechte im öffentlichen Raum, bei denen die Neutralität des Staates untergraben wird.
Es wird Toleranz von der Zivilgesellschaft/Mehrheitsgesellschaft für eigene (religiöse) Befindlichkeiten gefordert, aber selbst keine Toleranz geübt.
Mit einer offenen Gesellschaft sind solche Forderungen nicht kompatibel.
Bereits hier greift, was Popper in seinem Werk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" schreibt - nämlich dass durch falsch verstandene Toleranz, der Intoleranz "Tür und Tor" geöffnet werden, was letzendlich zum Verschwinden der Toleranz und damit zum Wandel einer offenen Gesellschaft in eine geschlossene führt.

Fassen wir also zusammen es gibt keine gesetzlichen Sonderrechte für Muslime somit auch keinen gesellschaftlichen Zwang. Das was du und andere für Problematischhaltet, sind Zivile und Gesellschaftliche aushandelbare Dinge wie du mit jeden Freund oder Nachbar auch haben kannst. Z.B. du willst monatlich Partys feiern , handle es mit deinen Nachbarn aus , trotz Nachtruhe wäre dies dann möglich ect. pp.
Ob dies dann Gesund oder förderlich für Gesellschaft/Integration, oder Dritte ist, ist eine völlig andere Frage.
Bei solchen Kritikpunkten wie deinen und deren Argumentation , stellt man sich mir sofort die Frage: Was war zuerst da, die Abneigung gegen Muslime und den Islam, oder die vorgetäuschte Sorge um unsere Zivilgesellschaft?
Ich gehe auf jedenfall nicht soweit, jede Bitte,Wunsch oder Forderung nach Extrawürsten nur deshalb automatisch abzulehnen, weil diese von einer bestimmten Gesellschaftsgruppe kommt. Auch dies hat mit Respekt zu tun, den du und andere hier Augenscheinlich nicht für diese Gesellschaftsgruppe aufbringen könnt.

Leute wie du, die alles relativieren, alles "entschuldigen/rechtfertigen", die alles und jedes tolerieren, sind die eigentlichen Totengräber dessen, was sie eigentlich errichten/erreichen wollen!

1. Relativiere ich nicht und schon gar nicht alles, was immer dieses alles auch zu bedeuten hat.
2. Wenn du glaubst ich entschuldige oder rechtfertige Taten oder auch für mich falschen benehmen, dann ist deine Leseschwächer größer als eh schon von mir angenommen.
3. Gegenseitigen Respekt muss man sich auch bei mir verdienen, ich schließe ihn nur nicht schon von vornherein aus.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Dark Angel » Fr 14. Dez 2018, 14:37

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2018, 13:42)

Fassen wir also zusammen es gibt keine gesetzlichen Sonderrechte für Muslime somit auch keinen gesellschaftlichen Zwang. Das was du und andere für Problematischhaltet, sind Zivile und Gesellschaftliche aushandelbare Dinge wie du mit jeden Freund oder Nachbar auch haben kannst. Z.B. du willst monatlich Partys feiern , handle es mit deinen Nachbarn aus , trotz Nachtruhe wäre dies dann möglich ect. pp.

Es geht bei Sonderrechten gerade NICHT um "gesetzliche" Sonderrechte, sondern um Sonderrechte, die useren Werten und Normen widersprechen! Solche werden von Muslimen eingefordert!
Neben normativen Regeln (Gesetzen) gibt es in einer Zivilgesellschaft auch informelle Regeln - an BEIDE haben sich Immigranten in eine bestehende Zivil-/Mehrheitsgesellschaft zu halten, BEIDE haben Immigranten zu respektieren.
In Deutschland sind Männer und Frauen gleichberechtigt, hier gibt es keine Geschlechtersegregation!
Die Zivil-/Mehrheitsgesellschaft kann sehr wohl erwarten und auch fordern, dass sich Immigranten IN diese Zivil-/Mehrheitsgesellschaft integrieren, sich anpassen und genau DARUM geht es der Gruppe "Säkuläre Muslime" welcher Cem Özdemir angehört und dessen "Fratzen"buch-Seite ich zitiert und verlinkt habe.

Dein Beispiel hat einen ganz entscheidenden Haken - ich kann NICHT mit meinem Nachbarn aushandeln ob ich seine Nachtruhe mit einer Party stören darf. Es gibt eindeutige Gesetze, in den Dauer UND Lautstärke privater Parties geregelt sind.
Das Eine - private Party und Sonderrechte im öffentlichen Raum - was kommunale Schwimmbäder nunmal sind - sind NICHT miteinander vergleichbar. Nich alles was hinkt, ist auch ein Vergleich!

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2018, 13:42)
Ob dies dann Gesund oder förderlich für Gesellschaft/Integration, oder Dritte ist, ist eine völlig andere Frage.

Nein das ist KEINE andere Frage, sondern steht im kausalen Zusammenhang. Sonderrechte im öffentlichen Raum sind einer Integration in eine bestehende Zivil-/Mehrheitsgesellschaft NICHT förderlich - ganz im Gegenteil!

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2018, 13:42)Bei solchen Kritikpunkten wie deinen und deren Argumentation , stellt man sich mir sofort die Frage: Was war zuerst da, die Abneigung gegen Muslime und den Islam, oder die vorgetäuschte Sorge um unsere Zivilgesellschaft?

Nein - eine solche Frage stellt sich NICHT, weil damit a) KEINE Abneigung gegenüber Muslimen und b) keine Sorge um die Zivilgesellschaft - schon gar keine vorgetäuschte verbunden ist.
Es geht um Integration IN eine bestehende Zivil-/Mehrheitsgesellschaft und darum WIE diese Integration erfolgreich möglich ist. Integration ist nunmal in erster Linie eine Bringepflicht der Immigranten - war es schon immer.
DASS Integration erfolgreich ist und sein kann, WIE sie erfolgreich praktiziert werden kann, haben u.a. die Hugenotten bewiesen und beweisen z.B. Vietnamesen.
Aber wieder mal typisch für Relativisten und Gutmenschen, dass bei jeglicher Kritik an der Integrationsunwilligkeit konservativer othodoxer Muslime das Totschlagargument "Abneigung gegen Muslime" kommt, damit kann man sich wunderbar gegen jedes sachliche Argument immunisieren.
q.e.d.

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2018, 13:42)Ich gehe auf jedenfall nicht soweit, jede Bitte,Wunsch oder Forderung nach Extrawürsten nur deshalb automatisch abzulehnen, weil diese von einer bestimmten Gesellschaftsgruppe kommt. Auch dies hat mit Respekt zu tun, den du und andere hier Augenscheinlich nicht für diese Gesellschaftsgruppe aufbringen könnt.

Die Forderung nach Sonderrechten ("Extrawürsten") zeigt vor allem eines - sich NICHT in die Zivil-/Mehrheitsgesellschaft integrieren zu wollen und Nein(!) das toleriere ich nicht und noch weniger respektiere ich das.
Ich kann erwarten - und erwarte das auch - dass Immigranten die normativen und informellen Regeln der Gesellschaft repektieren, in die sie einwandern und in der sie dauerhaft leben wollen.
Und genau DAS sind auch die Forderungen der Gruppe säkulärer Muslime!
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon imp » Fr 14. Dez 2018, 15:20

Was nicht Gesetz ist, kann man von niemandem verbindlich verlangen, ob er nun neu hier sei oder alt.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Jekyll » Sa 15. Dez 2018, 17:13

Audi hat geschrieben:(14 Dec 2018, 11:56)

denkst du? Ich denke jeder kann hier diskutieren wenn er möchte auch über solche Themen die Dir nicht passen.
Natürlich denke ich das. Das Problem ist hier nicht meine persönliche Befindlichkeit, sondern die Richtlinien in diesem Forum, an die sich Themenstränge inkl. Diskutanten inkl. Strangersteller halten müssen. Du wolltest einen konkreten, bestimmten Fall thematisieren und hast dabei - rein spekulativ, ohne die näheren Umstände zu kennen - tendenziöse Mutmaßungen pauschaler Art gegen Muslime aufgestellt, womit du von Beginn an die Richtung vorgegeben hast, wohin die Diskussion gehen soll. Dein Unterfangen erweist sich aber bei näherem Hinsehen als ein Rohrkrepierer, weil dieser konkrete Fall einfach die Substanz für so eine Diskussion nicht hergibt. Da du die ganze Diskussion mit diesem konkreten Fall verknüpft hast, ist damit auch die ganze Diskussion hinfällig geworden. Ist auch eine Frage der Logik und des gesunden Menschenverstands. Kannst du mir folgen?
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Dez 2018, 18:15

Jekyll hat geschrieben:(15 Dec 2018, 17:13)

Dein Unterfangen erweist sich aber bei näherem Hinsehen als ein Rohrkrepierer...

Eben nicht, weil die Muslimas (evtl. auch deren Männlein mit den kleinen Egos) ja den Ausschluss des Mannes für geboten hielten, dass Swantje dem stante pede Folge leisten würde, war absehbar.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Gilmoregirl » Sa 15. Dez 2018, 18:40

Ich frage mich, inwieweit wir uns noch verbiegen sollen?
In den Kitas & sculen wird schweinefleischfreies essen gefordert, weil Moslems da auch essen? Warum? Sollen sie doch eine Halakost bekommen.
Weihnachtmärkte werden in Wintermärkte umbenannt, der Martinsumzug in Sonne-Mond& Sterne- Umzug.
Jetzt darf ein Vater nicht mit seinem Kind ins Schwimmbad. Unterschiedliche Schwimmzeiten wären eine Lösung, aber wie gesagt: warum sollen WIR uns verbiegen, während vom anderer Seite nur gefordert wird.
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Re: Papa darf mit Tochter (2) nicht mehr zum Schwimmen

Beitragvon Dark Angel » Sa 15. Dez 2018, 19:44

Gilmoregirl hat geschrieben:(15 Dec 2018, 18:40)

Ich frage mich, inwieweit wir uns noch verbiegen sollen?
In den Kitas & sculen wird schweinefleischfreies essen gefordert, weil Moslems da auch essen? Warum? Sollen sie doch eine Halakost bekommen.
Weihnachtmärkte werden in Wintermärkte umbenannt, der Martinsumzug in Sonne-Mond& Sterne- Umzug.
Jetzt darf ein Vater nicht mit seinem Kind ins Schwimmbad. Unterschiedliche Schwimmzeiten wären eine Lösung, aber wie gesagt: warum sollen WIR uns verbiegen, während vom anderer Seite nur gefordert wird.

Wir verbiegen uns wegen der Ignoranz unserer Politiker, die keine islamkritische Diskussion zulassen, stattdessen eine Apeasement-Politik gegenüber den - aus dem Ausland finanzierten - Islamverbänden betreiben.
Unsere Politiker ignorieren, dass der Islam immer noch die gleichen Ziele verfolgt wie im 17.Jh. - nur die Mittel sind andere geworden.
1683 wurde die islamische Eroberung Europas in der Schlacht am Kahlenberg gestoppt, heute unterwirft sich Europa freiwillig.

Bassam Tibi äußert sich dazu wie folgt:

"«Den Islam» gibt es nicht. Es gibt 57 Länder mit vorwiegend islamischer Bevölkerung, zwei Milliarden Muslime und vierzehn Jahrhunderte islamische Geschichte. Gehört das alles zu Deutschland? Man kann das schlecht behaupten. Ich erkenne sowohl bei Merkel als auch bei Seehofer eine bemerkenswerte Lässigkeit und Ignoranz. Beide reden letztlich am Gegenstand vorbei. Deutschland brauchte eine kritische Islam-Debatte, aber die wird von der Politik unterdrückt. In Deutschland bestimmen die mächtigen muslimischen Verbände, wo es langgeht. [...]
Die Leute, die hierherkommen, werden nicht integriert. Ich habe als Berater mit Verwaltungsleuten über Integration geredet und war erstaunt. Mit Integration meinen sie: Registrierung, Alimentierung, häusliche Unterbringung, bestenfalls Sprachkurse. Integration heisst aber, dass man eine Bürgeridentität annimmt. Zu einer Heimat gehört Identität. Wenn dieser Faktor ausgeschlossen wird, bleibt nichts. Da steckt aber das deutsche Problem: Es gibt kein Identitätsangebot [...]
Die Islam-Konferenz ist ein «first-class ticket to nowhere». Es ist eine Veranstaltung der Unehrlichkeit. Am Anfang war ich selber dabei. Da konnte ich das Fassadenhafte dieser Verbände erleben: In den offiziellen Diskussionen gaben sie sich integrationswillig, verfolgte man dann während der Pausen die Diskussionen der Teilnehmer untereinander, klang es ganz anders. Kennen Sie den Roman «Soumission» von Michel Houellebecq? Die Islam-Konferenz ist deutsche Unterwerfung. Der Staat kapituliert vor dem Islam. Im letzten Jahr haben die muslimischen Verbände durchgesetzt, dass keine individuellen Muslime zugelassen sind."
Quelle


Der vorauseilende Gehorsam betreffend schweinfleischlosem Essenangeboten der Caterer, Geschlechtersegregation in Schwimmbädern und Verleugnung unserer (historisch gewachsenen) Traditionen sind da nur der Anfang.
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