Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Provokateur » Mi 30. Aug 2017, 21:50

aleph hat geschrieben:(30 Aug 2017, 21:49)

Aber Achtung, sie ist sehr geschwätzig. Man muss bis zum jüngsten Gericht warten, damit die endlich zum Punkt kommt, der sich oft als ziemlich banal erweist.


Die älteren Folgen sind "gehaltvoller". Irgendwann sind Inhalte halt aufgebraucht :)
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 30. Aug 2017, 23:01

JJazzGold hat geschrieben:(30 Aug 2017, 21:13)

Ja mei, dann hoit net.


... das geht mir jetzt zu schnell ... :cool:
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon JJazzGold » Do 31. Aug 2017, 11:02

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Aug 2017, 23:01)

... das geht mir jetzt zu schnell ... :cool:


Bleib nur ruhig in Berlin, es muss sich ja irgenewer um dessen Aufbau kümmern und die preussische Kultur am Leben erhalten. ;)
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 31. Aug 2017, 11:04

Na ja - vermutlich kann alles - wirklich alles was derzeit "deutsche Kultur ein soll" hinterfragt werden - "wer hat´s erfunden" :?:

Mit der Zither ist das wunderhübsch aufdröselbar WIKI meint dazu ich zithiere :
Herkunft

Der Hebräer Jubal, dessen Alturgroßvater Kain war, wird in der Bibel als der Urvater aller Zither- und Flötenspieler bezeichnet (Gen 4,21 EU). Der Ausdruck Zither geht auf das griechische Wort Kithara zurück.

Im Deutschen tritt es im 17. Jahrhundert in den Formen Cyther und Zitter auf, dies bezeichnete aber zunächst die lautenartige Cister (oder auch Cyster).

Die antiken Griechen kannten einen Vorgänger der Zither, das Monochord.

Aus dem europäischen Raum gelten das mittelalterliche Scheitholt und das Psalterium als Vorläufer der Zither.

Ebenso sind viele Formen dieses Instruments in ganz Asien zu finden, so zum Beispiel in China die Wölbbrettzithern Qin und Guzheng, in Iran der Santur, in Japan die Koto oder in Vietnam die Tranh. Die Kannel oder Kantele in Skandinavien und im Baltikum sind ebenfalls regionale Ausprägungen der Zither.
Nix alleinseligmachende dt. Kultur - schlicht ein Plagiat

Genauso das Bier :
geklaut hat geschrieben:Das Bier ist das Ergebnis eines Zufalls, entstanden vor etwa 6000 Jahren in Mesopotamien. Im frühen Mittelalter übten sich vor allem die Mönche im Bierbrauen, um über die langen Fastenwochen hinwegzukommen. Erst später entdeckten auch die Kaufleute und Händler die Brauwirtschaft für sich.
Ergo ist auch die dt. Kultur eine Momentaufnahme die sich wie selbstverständlich von anderen Kulturen unterscheidet. Das Dumme daran, wie bei anderen eher physikalischen Messungen, die Messung selbst verändert das Objekt der Messung - frei nach Emil Kurzschluss - "wer viel misst, misst Mist"

Wenn überhaupt, ist es wohl entscheidend überhaupt "Kultur" zu haben. Der gute
Immanuel Kant hat geschrieben:Wir sind im hohen Grade durch Kunst und Wissenschaft cultivirt. Wir sind civilisirt bis zum Überlästigen, zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit. Aber uns für schon moralisirt zu halten, daran fehlt noch sehr viel. Denn die Idee der Moralität gehört noch zur Cultur; der Gebrauch dieser Idee aber, welcher nur auf das Sittenähnliche in der Ehrliebe und der äußeren Anständigkeit hinausläuft, macht blos die Civilisirung aus.
Ob der nun Zither spielte, Bier trank - ich weiß es nicht.... :p
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Provokateur » Do 31. Aug 2017, 11:06

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Aug 2017, 11:04)

Na ja - vermutlich kann alles - wirklich alles was derzeit "deutsche Kultur ein soll" hinterfragt werden - "wer hat´s erfunden" :?:

Mit der Zither ist das wunderhübsch aufdröselbar WIKI meint dazu ich zithiere : Nix alleinseligmachende dt. Kultur - schlicht ein Plagiat

Genauso das Bier : Ergo ist auch die dt. Kultur eine Momentaufnahme die sich wie selbstverständlich von anderen Kulturen unterscheidet. Das Dumme daran, wie bei anderen eher physikalischen Messungen, die Messung selbst verändert das Objekt der Messung - frei nach Emil Kurzschluss - "wer viel misst, misst Mist"

Wenn überhaupt, ist es wohl entscheidend überhaupt "Kultur" zu haben. Der gute Ob der nun Zither spielte, Bier trank - ich weiß es nicht.... :p


Niemand sagt, dass Kultur wurzellos ist und ex machina entsteht.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 31. Aug 2017, 11:13

Morgen ist schon wieder was anderes wichtig - panta rhei - wie jeder "WIKIPEDIA - Student" weiß... :p
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon gödelchen » Do 31. Aug 2017, 11:46

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Aug 2017, 11:04)

Na ja - vermutlich kann alles - wirklich alles was derzeit "deutsche Kultur ein soll" hinterfragt werden - "wer hat´s erfunden" :?:

Mit der Zither ist das wunderhübsch aufdröselbar WIKI meint dazu ich zithiere : Nix alleinseligmachende dt. Kultur - schlicht ein Plagiat


Irrtum Weiterentwicklung aus der Intelligenz derer, die da hier in D waren, das besser klinge variantereichere Musik aus der Kiste kam. Das ist Kultur..diese Fähigkeit. Kannst daran sehen, dass wir auch den in Plumpsklo zum WC weiterentwickelt haben und dabei auf die ollen Römer und unsere Ingenieuren in D zugreifen konnten. Das ist Kultur.

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Aug 2017, 11:04)Genauso das Bier : Ergo ist auch die dt. Kultur eine Momentaufnahme die sich wie selbstverständlich von anderen Kulturen unterscheidet. Das Dumme daran, wie bei anderen eher physikalischen Messungen, die Messung selbst verändert das Objekt der Messung - frei nach Emil Kurzschluss - "wer viel misst, misst Mist"

Wenn überhaupt, ist es wohl entscheidend überhaupt "Kultur" zu haben. Der gute Ob der nun Zither spielte, Bier trank - ich weiß es nicht.... :p


Nur, dass wir das Bier hier so haben, ist Kultur . Wir waren in der Lage mit Recht, Technik und Geschmack die Erfindung der Steinzeit so weiter zu entwickle, dass es ein Qualitätsmerkmal für D wurde. Das ist Kultur.

Das einzige zutreffende an deinem Beitrag ist dein letzter Halbsatz.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 31. Aug 2017, 12:17

Ähm und das ist dann "verbindliche Deutsche Kultur" - lächerlich - keine Kultur ist "verbindlich" das hätten nur einige ganz gerne. Das was Du beschreibst ist der Wandel und ohne den geht nix - auch nicht diese "ominöse" dt. Kultur.

Wandel jedenfalls in meiner Vorstellung ist keinesfalls Rückschritt - es sei denn unsere "Kultur" hatte gerade noch das Ausrotten von "fremden Kulturträgern" im Programm.

Musik - Kunst - da ist alles Kultur oder muss das nun neuerdings eine ganz bestimmte sein :?:

Was ohnedies nur in den Köpfen von Menschen existiert ist auch nur dort "richtig".

Was das Klo angeht, Römer, aber auch viel später Soldaten fanden wenig anstößiges daran gemeinsam beim Sch.. Geschäfte und was sonst noch auf der Agenda stand dort auch gemeinsam zu erledigen - auch das Kultur - "wir" tun das nun meist einsam auf einem rundum geschlossenen "Örtchen" - wieder "Kultur" - gibt es da ein "Richtig oder Falsch" :?:

Menschen am Kopf berühren - macht nix :?: - nun ja in unserer "Kultur ....

Wir essen gemeinsam - auch das Kultur - einige vermeiden dabei Aktionen mit der "bösen linken Hand" - alles Kultur - was ist da nun gültige Kultur ?

Wessen MEINUNG zutreffend ist, das entscheidet wer :?:
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Senexx » Do 31. Aug 2017, 13:00

Hier geht es um "verbindende", nicht um "verbindliche" Kultur.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon imp » Do 31. Aug 2017, 13:28

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Aug 2017, 11:04)

Na ja - vermutlich kann alles - wirklich alles was derzeit "deutsche Kultur ein soll" hinterfragt werden - "wer hat´s erfunden" :?:

Spannend ist doch nicht nur, wer es erfunden hat, sondern in wie weit es die Kultur der Deutschen ist - also positiv von allen getragen oder wenigstens hingenommen wird, negativ sich von der Kultur in anderen Landen abgrenzt.

Die Zither dürften viele Deutsche gar nicht kennen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 31. Aug 2017, 13:41

Senexx hat geschrieben:(31 Aug 2017, 13:00)

Hier geht es um "verbindende", nicht um "verbindliche" Kultur.

Am Anfang aller bedeutsamen kulturellen Leistung steht die Loslösung von einer Verbundenheit und deren Neu-Wiederherstellung als individuelle und nicht kollektivistische Leistung. Exemplarisch seien nur mal das kopernikanische Weltbild oder die Zwölftontechnik genannt.

Sorry, aber dieses bierselige Verbundenheitsgeschwelge ist sowas von peinlich ...
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Alpha Centauri » Do 31. Aug 2017, 13:49

schokoschendrezki hat geschrieben:(31 Aug 2017, 13:41)

Am Anfang aller bedeutsamen kulturellen Leistung steht die Loslösung von einer Verbundenheit und deren Neu-Wiederherstellung als individuelle und nicht kollektivistische Leistung. Exemplarisch seien nur mal das kopernikanische Weltbild oder die Zwölftontechnik genannt.

Sorry, aber dieses bierselige Verbundenheitsgeschwelge ist sowas von peinlich ...


:thumbup: Neidlich diese ganzen Leitkultur-Romantiker,
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon gödelchen » Do 31. Aug 2017, 14:16

schokoschendrezki hat geschrieben:(31 Aug 2017, 13:41)

Am Anfang aller bedeutsamen kulturellen Leistung steht die Loslösung von einer Verbundenheit und deren Neu-Wiederherstellung als individuelle und nicht kollektivistische Leistung. Exemplarisch seien nur mal das kopernikanische Weltbild oder die Zwölftontechnik genannt.

Sorry, aber dieses bierselige Verbundenheitsgeschwelge ist sowas von peinlich ...


Falsch ! Weiß nicht wo du das her hast, aber aus naturwissenschaftlich oder philosophisch gültigen Denkgesetzen nicht. Begründung...es gibt nichts, was auf nichts gründet.

Nur zu deiner weiteren Fortbildung. Die Zwölftonmusik ist nicht vom Himmel gefallen oder war eine individualistische Leistung. Sie war ein Produkt der Wiener Schule (https://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lftontechnik) und beim Rest lass ich es einfach stecken, weil es ödet nur.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Julian » Do 31. Aug 2017, 14:39

Hier ein Zitat meines Beitrags aus einem anderen Strang; ich denke, er passt besser hierher:

Julian hat geschrieben:(31 Aug 2017, 14:01)

Die Existenz einer deutschen Kultur schließt nicht aus, dass es bedeutende, sich in vielen Punkten unterscheidende Regionalkulturen gibt. Die Existenz einer deutschen Kultur heißt auch nicht, dass alle Deutschen homogen wären. Es schließt auch nicht aus, dass es Überschneidungen mit anderen Kulturräumen gibt. Es schließt auch nicht aus, dass sich diese Kultur entwickelt, und dass sie folglich um 1700 ganz anders war als im Jahr 2000. Es schließt nicht aus, dass diese Kultur nicht zuletzt davon lebt, Einflüsse anderer Kulturen aufzunehmen, zu verarbeiten und zu integrieren. Es schließt darüber hinaus nicht aus, dass es Sonderfälle und Sonderentwicklungen innerhalb des deutschen Kulturraums gibt, wie etwa die gesonderte staatliche Entwicklung Österreichs. Es schließt nicht einmal aus, dass alle Aspekte dieser Kultur positiv wären; von daher gibt es auch einen Unterschied zum Begriff der Leitkultur.

Zu den Regionalkulturen ist zu sagen, dass, wenn es keine spezifisch deutsche Kultur gibt, es auch keine spezifisch bayrische oder eine spezifisch schwäbische Kultur geben kann; denn auch diese zerfallen wieder in kleinere Kulturräume. Ein Franke wird auf die Besonderheiten seines Kulturraums gegenüber der bayrischen Kultur hinweisen, wie auch Bayern im engeren Sinne - also Altbayern - durchaus heterogen ist. Architektonisch unterscheidet sich beispielsweise Passaus mit seinem Inn-Salzach-Stil fundamental von einer Stadt wie Ingolstadt. Selbst die kleineren Kulturräume überschneiden sich im übrigen; so verteilt sich der oberschwäbische Kulturraum auf zwei Bundesländer, ohne dass dies an seiner Existenz etwas ändern würde, oder an der Existenz einer bayrischen oder auch württembergischen Kultur. Den Inn-Salzach-Stil findet man dagegen sowohl in Bayern als auch in Österreich.

Auch zu der übergreifenden europäischen, oder gar der westlichen, Kultur gäbe es Ähnliches zu sagen. Natürlich ist Europa äußerst heterogen, dennoch gibt es große kulturelle Gemeinsamkeiten, die es erlauben. von einer europäischen Kultur zu sprechen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Julian » Do 31. Aug 2017, 14:43

Wenn es keine deutsche Kultur gibt, ist dann Richard Wagner ein Repräsentant der sächsischen, und Goethe der hessischen Kultur? Schiller der Höhepunkt der schwäbischen Kultur, und Beethoven der rheinischen (oder der österreichischen? Ist Max Planck ein holsteinischer Physiker, und Einstein ein schwäbischer, oder sind beide etwa bayrische Physiker?
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Provokateur » Do 31. Aug 2017, 15:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Aug 2017, 12:17)
Wessen MEINUNG zutreffend ist, das entscheidet wer :?:


Die Gesellschaft.

Ich kann dir nur den Tip geben, mal in ein hochpreisiges Restaurant zu gehen, nachdem du dir chinesische Tischsitten angeeignet hast. So richtig schön, mit allem.

Es kann sogar sein, dass du nicht mal zahlen musst, so schnell haben die dich hinauskomplementiert. Weil man bei uns "so etwas einfach nicht macht".

Und das ist Kultur. Steht in keinem Gesetz, du zahlst keine Strafe fürs Schmatzen und Rülpsen. Geht trotzdem nicht.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Antonius » Do 31. Aug 2017, 15:10

Julian hat geschrieben:(31 Aug 2017, 14:43)
Wenn es keine deutsche Kultur gibt, ist dann Richard Wagner ein Repräsentant der sächsischen, und Goethe der hessischen Kultur? Schiller der Höhepunkt der schwäbischen Kultur, und Beethoven der rheinischen (oder der österreichischen? Ist Max Planck ein holsteinischer Physiker, und Einstein ein schwäbischer, oder sind beide etwa bayrische Physiker?
Es gibt keinen Zweifel, daß es eine Deutsche Kultur gibt.
Die von Dir genannten berühmten Namen bezeugen es.
Daß Frau Özoguz diesen simplen Sachverhalt bisher nicht erkannt hat, ist ihr persönliches Armutszeugnis.
Als Integrationsbeauftragte ist sie offenbar eine Fehlbesetzung.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Provokateur » Do 31. Aug 2017, 15:18

Antonius hat geschrieben:(31 Aug 2017, 15:10)
Daß Frau Özoguz diesen simplen Sachverhalt bisher nicht erkannt hat, ist ihr persönliches Armutszeugnis.


Integration bedeutet ja "sich einfügen". Wenn es nichts gibt, in das man sich einfügen könnte, ist der Job der Integratonsbeauftragten sehr einfach.

Es läuft dann nämlich in drei Schritten:
1) Schön, dass du da bist.
2) Wir haben Berge und Strand.
3) Also, dann bin ich jetzt fertig! Puh, das war mal wieder anstrengend!

Nix kompliziertes, kein fordern und fördern (das produziert nur Papier), keine Anstrengung fordern von keiner Seite. Alles super!

Geld gibt es dann immer zum ersten.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Adam Smith » Do 31. Aug 2017, 15:22

Antonius hat geschrieben:(31 Aug 2017, 15:10)

Es gibt keinen Zweifel, daß es eine Deutsche Kultur gibt.
Die von Dir genannten berühmten Namen bezeugen es.
Daß Frau Özoguz diesen simplen Sachverhalt bisher nicht erkannt hat, ist ihr persönliches Armutszeugnis.
Als Integrationsbeauftragte ist sie offenbar eine Fehlbesetzung.

Eine türkische, chinesische, kurdische Kultur dürfte es dann auch nicht geben.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Adam Smith » Do 31. Aug 2017, 15:27

Provokateur hat geschrieben:(31 Aug 2017, 15:18)

Integration bedeutet ja "sich einfügen". Wenn es nichts gibt, in das man sich einfügen könnte, ist der Job der Integratonsbeauftragten sehr einfach.

Es läuft dann nämlich in drei Schritten:
1) Schön, dass du da bist.
2) Wir haben Berge und Strand.
3) Also, dann bin ich jetzt fertig! Puh, das war mal wieder anstrengend!

Nix kompliziertes, kein fordern und fördern (das produziert nur Papier), keine Anstrengung fordern von keiner Seite. Alles super!

Geld gibt es dann immer zum ersten.

Es wird nur verlangt sich an Dinge zu halten die auch in den Heimat- oder Herkunftsländern eine Straftat darstellen. Problematisch wird es, wenn man hier erfolgreich sein soll oder gerne wäre.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.

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