Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

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Quatschki
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Quatschki » Di 21. Feb 2017, 12:36

Selina hat geschrieben:(21 Feb 2017, 10:02)
...Keiner, kein einziger macht sich auf so einen beschwerlichen Weg, gibt sein letztes Hab und Gut her, um sich auf die Flucht zu begeben, wenn er dafür nicht dringende existenzielle Gründe hätte. Ob das nun Krieg und politische Verfolgung oder Armut und Perspektivlosigkeit ist, alles kann Menschen gleichermaßen demütigen, krank, einsam und geplagt machen.

Es gibt aus der Zeit vor 1989 viele Beispiele von Menschen, die hatten alles, einen überdurchschnittlichen Lebensstandard, waren nicht verfolgt
und haben doch alles zurückgelassen, um bei Nacht und Nebel auf der Luftmatratze über die mecklenburger Bucht in den Westen zu paddeln, wo die Chance es zu schaffen bei unter 50% lag. Der "dringende existenzielle Gtund" war in diesen Fällen lediglich ein übersteigerter individualistischer Freiheitsdrang.
Das kann man sympathisch finden oder auch verantwortungslos. Jedenfalls wächst daraus keine moralische Verpflichtung, diesen Leuten Zucker hinten rein zu blasen.
Oder der Goldrausch in Kalifornien, später in Alaska. Das bloße Gerücht von der Aussicht auf schnellen Wohlstand bewog junge Männer zu zehntausenden, ihr geordnetes Leben aufzugeben, und sich in ein ungewisses Abenteuer mit nicht selten tödlichem Ausgang zu begeben...
Deshalb stimmt deine Verallgemeinerung einfach nicht!
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Dark Angel
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Feb 2017, 12:51

pikant hat geschrieben:(21 Feb 2017, 12:02)

das ist Ihre Meinung und wird von unseren Gerichten in der grossen Mehrheit nicht geteilt - Ende!

Ach meinst du?
Nun - das Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes sieht das anders. Ein Grundsatzurteil (BVerwG1 C 15.14) ist für alle Gerichte bindend und jeder Richter, der sich nicht an geltendes Recht hält, macht sich (selbst) strafbar.
Die Aussage dieses Urteils ist eindeutig: Ausländer haben keinen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis, wenn sie illegal in die Bundesrepublik eingereist sind. Bei illegaler Einreise besteht kein Anspruch auf Aufenthaltserlaubnis/Asyl und Ende. Das ist geltendes Recht und das gilt erstrecht, wenn der betreffende seine Identität nicht nachweisen kann, wenn er keine gültigen Personaldokumente mit sich führt.
Da könnte ja jeder kommen und erzählen "im Himmel ist Jahrmarkt".
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon ThorsHamar » Di 21. Feb 2017, 12:59

Selina hat geschrieben:(21 Feb 2017, 10:02)

Was mich an den meisten Flüchtlingsdiskussionen stört, ist die Haltung zum Mitmenschen an sich.


Das finde ich auch, in jede Richtung gedacht. Die Haltung vieler "Flüchtlinge" sich selbst gegenüber schon zu Hause, dann hier untereinander, uns gegenüber, unserem Staat gegenüber ist schon bemerkenswert.

Keiner, kein einziger macht sich auf so einen beschwerlichen Weg, gibt sein letztes Hab und Gut her, um sich auf die Flucht zu begeben, wenn er dafür nicht dringende existenzielle Gründe hätte.


Diese Behauptung ist faktisch unsinnig, solange ANDEREN die eigenen "dringend existenzielle Gründe" ungefragt aufs Auge gedrückt werden ...
Ich verstehe JEDEN, der zu Hause, wenn überhaupt, einen Dollar am Tag verdient und hier praktisch monatlich einen Jahresverdienst geschenkt bekommt.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Feb 2017, 13:09

jack000 hat geschrieben:(21 Feb 2017, 09:45)

Personen, die es gut finden das so viele Flüchtlinge gekommen sind/Teddybärenwerfer, bzw. die wollen dass alle von denen bleiben können (Ok, ich hätte den Ausdruck besser wählen können).

Und wieviele kennst du da?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Feb 2017, 13:11

pikant hat geschrieben:(21 Feb 2017, 11:52)

leider ist Egoismus in unserer Gesellschaft Realitaet!
erst an sich denken und dann kommt lange nichts und dann immer noch ich!

Von welchem Egoismus sprichst du?
Unser Wohlstand ist das Ergebnis harter Arbeit, den haben Generationen von Menschen - die schon immer hier leben und einige die neu dazu gekommen waren bzw noch nicht so lange hier lebten/leben - erarbeitet und die erarbeiten ihn immer noch.
Ist nunmal so, wenn man gut leben will muss man dafür arbeiten, aber genau das wollen die, die neu dazu kommen ja nicht, die halten nur die Hand auf, wollen von unserem Wohlstand partizipieren.
Warum sollen wir mit jenen teilen, die nicht bereit sind, unsere Werte und unser Rechtssystem anzuerkennen/zu respektieren, die nicht bereit sind sich zu intergrieren, die immer nur Forderungen stellen?
Weshalb sollten wir eine "moralische Verpflichtung" dazu haben - auf welcher Grundlage?
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon relativ » Di 21. Feb 2017, 13:12

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 12:51)

Ach meinst du?
Nun - das Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes sieht das anders. Ein Grundsatzurteil (BVerwG1 C 15.14) ist für alle Gerichte bindend und jeder Richter, der sich nicht an geltendes Recht hält, macht sich (selbst) strafbar.
Die Aussage dieses Urteils ist eindeutig: Ausländer haben keinen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis, wenn sie illegal in die Bundesrepublik eingereist sind. Bei illegaler Einreise besteht kein Anspruch auf Aufenthaltserlaubnis/Asyl und Ende. Das ist geltendes Recht und das gilt erstrecht, wenn der betreffende seine Identität nicht nachweisen kann, wenn er keine gültigen Personaldokumente mit sich führt.
Da könnte ja jeder kommen und erzählen "im Himmel ist Jahrmarkt".

Ja sie haben keinen Anspruch, daß heisst sie können es nicht einklagen, brauchen sie aber nicht, wenn ein Gericht die Dultung aus bestimmten Gründen vorsieht (Einzelfallprüfung).
Ich kapiere nicht wie man diese Unterschiede nicht erkennen kann.
Das GG ist etwas anderes als das Strafrecht, denn das GG ist einzig und allein Abwehrgesetze für den Bürger gegen den Staat.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon relativ » Di 21. Feb 2017, 13:16

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:11)

Von welchem Egoismus sprichst du?
Unser Wohlstand ist das Ergebnis harter Arbeit, den haben Generationen von Menschen - die schon immer hier leben und einige die neu dazu gekommen waren bzw noch nicht so lange hier lebten/leben - erarbeitet und die erarbeiten ihn immer noch.
Ist nunmal so, wenn man gut leben will muss man dafür arbeiten, aber genau das wollen die, die neu dazu kommen ja nicht, die halten nur die Hand auf, wollen von unserem Wohlstand partizipieren.
Warum sollen wir mit jenen teilen, die nicht bereit sind, unsere Werte und unser Rechtssystem anzuerkennen/zu respektieren, die nicht bereit sind sich zu intergrieren, die immer nur Forderungen stellen?
Weshalb sollten wir eine "moralische Verpflichtung" dazu haben - auf welcher Grundlage?

Die moralischen Verpflichtungen und Werte haben wir uns doch selbst gegeben und hausieren damit immer noch in der Weltgeschichte herrum. Jetzt wo die Welt sehen will, da sind diese Werte aufeinmal nur Feigenblätter gewesen? Ich spreche natürlich von der gesammten"westlichen Wertegemeinschaft".
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon pikant » Di 21. Feb 2017, 13:17

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:11)


Ist nunmal so, wenn man gut leben will muss man dafür arbeiten, aber genau das wollen die, die neu dazu kommen ja nicht, die halten nur die Hand auf, wollen von unserem Wohlstand partizipieren.


in der Pauschalitaet falsch!
34 000 sind schon in Arbeit und 406 000 stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung
dass einer keine Arbeit bekommt, heisst nicht, dass er nicht arbeiten will.

ihr Satz ist in dieser Paschalitaet hetzerisch zu nennen.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon pikant » Di 21. Feb 2017, 13:20

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 12:51)

Ach meinst du?
Nun - das Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes sieht das anders. Ein Grundsatzurteil (BVerwG1 C 15.14) ist für alle Gerichte bindend und jeder Richter, der sich nicht an geltendes Recht hält, macht sich (selbst) strafbar.
Die Aussage dieses Urteils ist eindeutig: Ausländer haben keinen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis, wenn sie illegal in die Bundesrepublik eingereist sind. Bei illegaler Einreise besteht kein Anspruch auf Aufenthaltserlaubnis/Asyl und Ende. Das ist geltendes Recht und das gilt erstrecht, wenn der betreffende seine Identität nicht nachweisen kann, wenn er keine gültigen Personaldokumente mit sich führt.
Da könnte ja jeder kommen und erzählen "im Himmel ist Jahrmarkt".


Geltendes Recht ist, dass jeder Fall einzeln geprueft wird und dann die Gerichte entscheiden.
hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass es keinen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis gibt - das hat hier niemand gefordert und deshalb prueft man ja jeden Fall einzeln und entscheidet dann.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Feb 2017, 13:25

relativ hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:12)

Ja sie haben keinen Anspruch, daß heisst sie können es nicht einklagen, brauchen sie aber nicht, wenn ein Gericht die Dultung aus bestimmten Gründen vorsieht (Einzelfallprüfung).
Ich kapiere nicht wie man diese Unterschiede nicht erkennen kann.
Das GG ist etwas anderes als das Strafrecht, denn das GG ist einzig und allein Abwehrgesetze für den Bürger gegen den Staat.

Bei Asyl(recht) handelt es sich in jedem Fall um eine Einzelfallprüfung - das hat doch niemand bestritten.
Natürlich wird geprüft - und muss auch geprüft werden - ob Gründe für die Gewährung von Asyl/Aufenthaltserlaubnis vorliegen.
Dazu muss der Betreffende a) seine Identität und Herkunft und b) die Gründe für seine Flucht nachweisen können.
Wer ohne gültige Personaldokumente einreist, kann das eben nicht - er kann weder nachweisen wer er ist, woher er kommt noch ob tatsächliche Fluchtgründe vorliegen, die eine Aufenthaltsberechtigung rechtfertigen.
Wie stellst du dir in solchem Fall eine Einzelfallprüfung vor? Weil er ein freundliches Gesicht hat, weil er eine so jammervolle Geschichte erzählen kann, auf "Treu und Glauben"? Damit er diese Geschichte noch mehrmals erzählen und sich auf diese Weise zig Identitäten zulegen und abkassieren kann?
Wer illegal in einen Staat einreist, begeht eine Straftat und da greift eben nicht das Grundgesetz, sondern das Strafrecht.
Da gibt es keine Duldung! Mit welcher Rechtfertigung denn?
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon jack000 » Di 21. Feb 2017, 13:29

relativ hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:16)

Die moralischen Verpflichtungen und Werte haben wir uns doch selbst gegeben und hausieren damit immer noch in der Weltgeschichte herrum. Jetzt wo die Welt sehen will, da sind diese Werte aufeinmal nur Feigenblätter gewesen? Ich spreche natürlich von der gesammten"westlichen Wertegemeinschaft".

Die moralische Verpflichtung hier jedem dahergelaufenen Glücksritter unter Einsatz extrem hoher Summen dauerhaft zu alimentieren ist mir nicht bekannt.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Feb 2017, 13:30

pikant hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:20)

Geltendes Recht ist, dass jeder Fall einzeln geprueft wird und dann die Gerichte entscheiden.
hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass es keinen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis gibt - das hat hier niemand gefordert und deshalb prueft man ja jeden Fall einzeln und entscheidet dann.

Kapierst du's wirklich nicht oder willst du's nicht kapieren?
Auf welcher Grundlage soll die Einzelfallprüfung denn stattfinden, wenn der Betreffende illegal - ohne gültige Personaldokumente eingereist ist? Wie denn?
Hast du's immer noch nicht begriffen, dass solche "Einzelfallprüfungen" ausgehen, wie das Hornberger Schießen?
Müsste sich ja inzwischen herum gesprochen haben, dass Mehrfachidentitäten so genannter Flüchtlingen eben keine Einzelfälle sind, dass eben keine Prüfung stattfindet.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Selina » Di 21. Feb 2017, 13:33

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:30)

Kapierst du's wirklich nicht oder willst du's nicht kapieren?
Auf welcher Grundlage soll die Einzelfallprüfung denn stattfinden, wenn der Betreffende illegal - ohne gültige Personaldokumente eingereist ist? Wie denn?
Hast du's immer noch nicht begriffen, dass solche "Einzelfallprüfungen" ausgehen, wie das Hornberger Schießen?
Müsste sich ja inzwischen herum gesprochen haben, dass Mehrfachidentitäten so genannter Flüchtlingen eben keine Einzelfälle sind, dass eben keine Prüfung stattfindet.


Diese Fälle gibt es, das stimmt. Ich finde es aber nicht gut, wenn sie dafür missbraucht werden, generell gegen Flüchtlinge samt Flüchtlingspolitik zu hetzen, was das Zeug hält, wie das ja einige mit Vorliebe tun.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon jack000 » Di 21. Feb 2017, 13:34

pikant hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:17)

in der Pauschalitaet falsch!
34 000 sind schon in Arbeit und 406 000 stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung

Wow, über 90% arbeitslos und in den 34000 sind auch noch Praktika dabei. Letztens wolltest du hier noch ganz andere Zahlen verkaufen.
dass einer keine Arbeit bekommt, heisst nicht, dass er nicht arbeiten will.

Das Ergebnis ist aber das gleiche.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon pikant » Di 21. Feb 2017, 13:34

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:30)

Kapierst du's wirklich nicht oder willst du's nicht kapieren?
Auf welcher Grundlage soll die Einzelfallprüfung denn stattfinden, wenn der Betreffende illegal - [b][u]ohne gültige Personaldokumente eingereist ist? Wie denn?[/u][/b]
Hast du's immer noch nicht begriffen, dass solche "Einzelfallprüfungen" ausgehen, wie das Hornberger Schießen?
Müsste sich ja inzwischen herum gesprochen haben, dass Mehrfachidentitäten so genannter Flüchtlingen eben keine Einzelfälle sind, dass eben keine Prüfung stattfindet.


das findet doch taeglich statt - Kaernerarbeit der Behoerden, denn etwa 70%, die einen Asylantrag gestellt haben, kommen ohne Papiere.
BMI anrufen und die geben Ihnen gerne auskunft, wie man da verfaehrt.
die hauefigste Praxis ist, dass die Fluechtingen angeben wie Sie heissen aus welchen Land sie kommen und dann findet diese Einzelueberpruefung auf den Wahrheitsgehalt hin statt - wie gesagt Alltagsarbeit der deutschen Behoerden.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon pikant » Di 21. Feb 2017, 13:35

jack000 hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:34)

Wow, über 90% arbeitslos und in den 34000 sind auch noch Praktika dabei. Letztens wolltest du hier noch ganz andere Zahlen verkaufen.

Das Ergebnis ist aber das gleiche.


ist es nicht, denn ansosnten findet eine Leistungskuerzung statt.
sollte bekannt sein.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon relativ » Di 21. Feb 2017, 13:36

jack000 hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:29)

Die moralische Verpflichtung hier jedem dahergelaufenen Glücksritter unter Einsatz extrem hoher Summen dauerhaft zu alimentieren ist mir nicht bekannt.

Wir reden nicht von jedem "Dahergelaufenen". Allein schon deine Wortwahl für solche Menschen lässt mich über deine Intention grübeln.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon pikant » Di 21. Feb 2017, 13:38

jack000 hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:29)

Die moralische Verpflichtung hier jedem dahergelaufenen Glücksritter unter Einsatz extrem hoher Summen dauerhaft zu alimentieren ist mir nicht bekannt.


davon hat auch hier niemand gesprochen!
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Feb 2017, 13:42

pikant hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:17)

in der Pauschalitaet falsch!
34 000 sind schon in Arbeit und 406 000 stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung
dass einer keine Arbeit bekommt, heisst nicht, dass er nicht arbeiten will.

ihr Satz ist in dieser Paschalitaet hetzerisch zu nennen.

Wow - 34.000 von 1,5 Mio - ganz toll!
Nee - die Mehrheit will eben nicht arbeiten, die will nichtmal deutsch lernen. Die Mehrheit sind Analphabeten!
34.000 sind nicht einmal 1% derjenigen, "die neu dazu dazu gekommen sind" und die angeblichen 404.000 nicht einmal ein Drittel derer, die "neu dazu gekommen sind".
Ein großes Bauunternehmen wollte 100 Flüchtlingen eine Ausbildung mit Deutschkursen finanzieren und wollte diese Flüchtlinge nach erfolgreicher Ausbildung auch übernehmen. Von diesen 100 sind 30 gar nicht erst erschienen, weil "unbekannt verzogen", von den verbliebenen 70, die dann die Ausbildung tatsächlich begonnen hatten, waren weitere 69 innerhalb weniger Wochen ebenfall nicht mehr erschienen, weil "unbekannt verzogen".
Einer von 100 nimmt seine Ausbildung ernst, will wirklich etwas lernen, will arbeiten. Einer von Einundert, aber meine Aussage ist hetzerisch.
Na gut, dann ist sie das eben!
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Re: Flüchtlingsbefürworter - Was sind das für Leute?

Beitragvon relativ » Di 21. Feb 2017, 13:43

Dark Angel hat geschrieben:(21 Feb 2017, 13:25)

Bei Asyl(recht) handelt es sich in jedem Fall um eine Einzelfallprüfung - das hat doch niemand bestritten.
Natürlich wird geprüft - und muss auch geprüft werden - ob Gründe für die Gewährung von Asyl/Aufenthaltserlaubnis vorliegen.
Dazu muss der Betreffende a) seine Identität und Herkunft und b) die Gründe für seine Flucht nachweisen können.
Wer ohne gültige Personaldokumente einreist, kann das eben nicht - er kann weder nachweisen wer er ist, woher er kommt noch ob tatsächliche Fluchtgründe vorliegen, die eine Aufenthaltsberechtigung rechtfertigen.
Wie stellst du dir in solchem Fall eine Einzelfallprüfung vor? Weil er ein freundliches Gesicht hat, weil er eine so jammervolle Geschichte erzählen kann, auf "Treu und Glauben"? Damit er diese Geschichte noch mehrmals erzählen und sich auf diese Weise zig Identitäten zulegen und abkassieren kann?

Verfolgst du die aktuellen Ereignisse nicht. Jetzt will man die Auslesung der Handydaten ermöglichen, wenn es nicht möglich ist mit den bisherigen Maßnahmen eine Zuordnung zu gewährleisten. Wie gesagt es geht um die Fälle wo es nicht möglich ist.
Hier wird also nicht treu geglaubt, wer dies in der Summe von unseren Behörden glaubt, der kennt die wohl schlecht. Was es gibt ist eine Überarbeitung dieser, ob der vielen Fälle.
Was wiegt denn Schwerer, der Tatbestand, daß , aus welchen Grund auch immer, der Asylbewerber sich nicht ausweisen kann, oder die Gefahr, daß beim Abschieben der Tod, Folter ect. blüht.
Wer illegal in einen Staat einreist, begeht eine Straftat und da greift eben nicht das Grundgesetz, sondern das Strafrecht.
Da gibt es keine Duldung! Mit welcher Rechtfertigung denn?

Du hast aber mit dem GG argumentiert. Eben, beim Strafgesetz entscheidet der Richter welche Relevanz der Strafbestand hat. Es gibt also kein GG, auf welches du dich im Bezug auf so einen Strafbestand berufen kannst.
Die Dultung kommt zu stande, weil die mögliche Gefahr für den Asylbewerber, diesen Strafbestand obsolet erscheinen lässt.
Zuletzt geändert von relativ am Di 21. Feb 2017, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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