Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

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Adam Smith
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Adam Smith » Mi 20. Jan 2016, 18:49

Gruwe hat geschrieben:(20 Jan 2016, 18:43)

Auch, wenn der Gesellschaft bewusst ist, dass durch die Nicht-Stigmatisierung verhindert werden kann, dass dieserjenige Häuser anzündet?


Wenn eine Person sagt, dass sie gerne Häuser anzündet, dann ist es unwahrscheinlich, dass andere Menschen darauf positiv reagieren.
Das ist Kapitalismus:

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Gruwe
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Gruwe » Mi 20. Jan 2016, 18:50

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jan 2016, 18:46)

Nochmal die wichtigere Frage: gibt es eigentlich irgendwelche Informationen zu der Präventivmaßnahme?


Logischerweise keine, die in irgendeiner Art und Weise praktisch bewiesen wurden.

Allerdings hab ich das hier gefunden:

Aus ihren Erkenntnissen leiten die Experten Vorschläge für die Prävention ab. Was es schwierig macht, Betroffenen in eine Therapie zu bringen, ist der hohe Grad an Stigmatisierung. Die Befragungen haben ergeben, dass fast die Hälfte der Bevölkerung sagt, selbst wenn keine Straftaten begangen wurden: Diese Menschen müssen weggesperrt werden. Bei Betroffenen führe das dazu, erläutert Neutze, dass sie sich niemandem anvertrauen. Dabei täten sie gut daran, sich nicht zu isolieren, weil dann das Risiko einen Übergriff zu begehen oder Missbrauchsabbildungen zu nutzen, sinke. Doch selbst bei angehenden Therapeuten ist die Abneigung groß. Die Bereitschaft pädophile Nicht-Täter in Behandlung zu nehmen lag bei 80 Prozent und bei 40 Prozent bei Männern, die ein sexuelles Interesse an Kindern haben und deren Taten im Dunkelfeld bleiben. Die Problematik, die daraus entsteht: Aufgrund der großen Ablehnung eigenen sich vergleichsweise wenig Therapeuten das Rüstzeug an, um Patienten mit Pädophilie zu behandeln. „Es gibt viel zu wenig Therapeuten und Therapieplätze“, bemängelt Neutze. Das gilt auch für Angebote für Opfer. Experten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einer Traumzusatzausbildung sind dünn gesät.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/bayern/oberpfalz-nachrichten/stigma-paedophilie-hat-fatale-folgen-21684-art1283777.html

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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Gruwe » Mi 20. Jan 2016, 18:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jan 2016, 18:48)

Dadurch wird aber nicht verhindert, dass der Pädophile Kinder missbraucht. Wenn überhaupt wird das mit der Spritze verhindert.


Eben drum. Deshalb ist die beste Präventivmaßnahme, möglichst viele Pädophile dazu zu bringen, sich diese Spritze geben zu lassen!

Insbesondere finde ich interessant (Quelle in meinem Beitrag obendrüber), dass es auch viele Mediziner/Therapeuten gibt, die die Behandlung von Pädophilen generell ablehnen. Das hat auch was mit Stigmatisierung zu tun!
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Agesilaos Megas » Mi 20. Jan 2016, 19:03

Nathan hat geschrieben:(20 Jan 2016, 16:42)

Auch wenn Pädophile keine "Ungeheuer" sind sondern kranke Menschen kann man Pädophilie nicht betrachten wie etwa einen Klumpfuß, eine Art "Schönheitsfehler". Ein Pädophiler ist eine ständige Gefahr für die Gesellschaft. Dass sich Pädophile nicht trauen, sich einem Arzt zu offenbaren und sich wie auch immer behandeln zu lassen (vorausgesetzt, das geht wirklich), weil sie Angst vor einer "Stigmatisierung" haben, kann ich nur als Vorwand werten, denn immerhin gibt es in Deutschland eine strenge Verschwiegenheitspflicht für Ärzte. Auf Wunsch kann jede Unterredung mit einem Arzt unter vier Augen stattfinden, ohne Sprechstundenhilfe etc., und auch das Krankenblatt bekommt keinen roten Stempel "Vorsicht, Pädophilie".

Pädophilie als "sexuelle Orientierung" zu verharmlosen ist darüber hinaus ein schwerer Fehler. Wir sprechen hier von Kindern, die noch nicht in der Lage sind, ihr sexuelles Selbstbestimmungsrecht auszuüben. Da ist jeder sexuelle Kontakt aus gutem Grund streng verboten.



Ich glaube nicht, dass es um Verharmlosung geht.

Es geht vielmehr darum, die freiwillige Bereitschaft der Pädophilen einerseits zu wecken, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Ein großes Problem ist, dass die Pädophilen sich immer wieder "Schlupflöcher" suchen und somit aus dem Verdeckten heraus agieren. Andererseits wäre es wünschenswert, wenn die Gesellschaft tatsächlich das Stigma ablegt. Ich weiß nicht, wie es in München ist, aber bei uns im Osten ist es schrecklich diesbezüglich. Ein Sexualstraftäter wurde einmal in meiner Heimat angesiedelt, dann irgendwann von einem Mob mit Baseballschlägern niedergeschlagen und aus der Gemeinde entfernt. Diese Art von Stigma muss aufhören, da es keine Lösung oder Händelung des Problems herbeiführt. Diese Dummbatzen können Leute töten wie sie wollen, das Phänomen hört damit nicht auf - es verschlimmert sich sogar noch dadurch.

Und Pädophilie ist nicht gleich Pädophilie. Eine Entstigmatisierung kann auch dazu führen, dass sie die Leute klüger und vernünftiger über dieses Thema unterhalten und nicht gleich an Blut und Kindertränen denken. Bei vielen schaltet da wirklich die Vernunft aus. Das ist auch dringend nötig, wenn wir an die Aufarbeitung der Vergangenheit der Grünen in den letzten Jahren denken oder den letzten SPD-Skandal - das Thema liegt in der Verschwiegenheit und ist damit ein Problem. Weniger Verschwiegenheit, bessere Polizeiarbeit, mehr Sicherheit.

Ich glaube aber, dass die Zeit noch nicht reif ist, ohne Emotionen oder Rachegelüster über das Thema zu reden. Und ich bin sicher, Nathan, dass einige Dummbatzen kommen werden, um zu wüten und zu wettern.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jan 2016, 19:04

Gruwe hat geschrieben:(20 Jan 2016, 18:34)

Wo werden pädophile denn in unserer Gesellschaft sozialisiert?

Ich finde du machst es dir mit "Die alleinige Verantwortung liegt beim Täter" etwas zu leicht. Wenn etwa ein dauerhaft von der Gesellschaft gemobbter/ausgeschlossener/wasauchimmer Mensch irgendwann deswegen durchdreht, siehst du keine Teilschuld bei der Gesellschaft? Das erlebe ich in den ganzen Diskussionen zum Thema Mobbing (insb. heute wenn wir beim Thema Internet-/Facebook-Mobbing sind) aber doch ein wenig anders.

Ich mach mir das ganz selten einfach, aber mit dem Satz:
"Schuld hat der Täter" habe ich überhaupt kein Problem.
Ähnlich wie mit Gewaltphantasien verhält es sich auch mit der Pädophilie.
Die Gedanken sind frei.
Die darf jeder haben, setzt er sie aber in die Tat um, ist er ein Täter, der Schuld mit sich trägt.
Wer sollte denn sonst Schuld haben?
Wer sollte denn sonst die Strafe tragen?
Doch wohl nur der Täter, oder?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jan 2016, 19:11

Welche Spritze? Wie heißt der Wirkstoff? Und wie willst du Pädophile dazu bringen, sich diese Spritze geben zu lassen? Es wird in der Gesellschaft keine Akzeptanz für Pädophilie geben, die über die Anerkennung als Krankheit hinausgeht. Wer einer Stigmatisierung entgehen will, kann sich ja diese Spritze verabreichen lassen, Stigmatisiert wird erst, nachdem ein Kind dran glauben musste.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Gruwe » Mi 20. Jan 2016, 19:13

Adam Smith hat geschrieben:(20 Jan 2016, 18:49)

Wenn eine Person sagt, dass sie gerne Häuser anzündet, dann ist es unwahrscheinlich, dass andere Menschen darauf positiv reagieren.


Ok, anders:

Wenn eine Person sagt, dass sie gerne Häuser anzünden würde (wie gesagt bezieht sich die Diskussion auf den Fall, dass die Person noch nicht straffällig wurde), dann sagt die Gesellschaft, sie solle sich in Behandlung geben.
Wenn eine Person sagt, dass sie Probleme mit Aggressionen hat und gerne Leute verprügeln würde, dann sagt die Gesellschaft, sie solle sich in Behandlung geben.
Wenn eine Person sagt, dass sie pädophil ist, dann sagt die Gesellschaft, dass man sie wegsperren oder an einen sonstigen Ort bringen solle, wo sie keinen Schaden anrichten kann.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Gruwe » Mi 20. Jan 2016, 19:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:11)
Welche Spritze? Wie heißt der Wirkstoff?


Hab da jetzt auf die Schnelle folgendes gefunden: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pilotprojekt-fuer-paedophile-anti-trieb-spritzen-fuer-britische-sextaeter-a-488361.html

Das angesprochene Medikament heißt Leuprorelin!


Und wie willst du Pädophile dazu bringen, sich diese Spritze geben zu lassen?


Indem man die Hemnisse, die die Pädophilen dran hindert, abbaut.


Stigmatisiert wird erst, nachdem ein Kind dran glauben musste.


Genau das ist das Problem. Das ist nämlich eben nicht der Fall!
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Gruwe » Mi 20. Jan 2016, 19:22

Agesilaos Megas hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:03)
Und Pädophilie ist nicht gleich Pädophilie. Eine Entstigmatisierung kann auch dazu führen, dass sie die Leute klüger und vernünftiger über dieses Thema unterhalten und nicht gleich an Blut und Kindertränen denken. Bei vielen schaltet da wirklich die Vernunft aus. Das ist auch dringend nötig, wenn wir an die Aufarbeitung der Vergangenheit der Grünen in den letzten Jahren denken oder den letzten SPD-Skandal - das Thema liegt in der Verschwiegenheit und ist damit ein Problem. Weniger Verschwiegenheit, bessere Polizeiarbeit, mehr Sicherheit.


Ganz genau so!


Ich glaube aber, dass die Zeit noch nicht reif ist, ohne Emotionen oder Rachegelüster über das Thema zu reden. Und ich bin sicher, Nathan, dass einige Dummbatzen kommen werden, um zu wüten und zu wettern.


Das ist leider das Problem!

Dass die Dummbatzen kommen werden, da bin ich mir ebenfalls sicher.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jan 2016, 19:30

Gruwe hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:20)

Indem man die Hemnisse, die die Pädophilen dran hindert, abbaut.

Welche Hemmnisse kann es geben, zum Arzt zu gehen?

Genau das ist das Problem. Das ist nämlich eben nicht der Fall!

Also ich weiß nicht, ob der Herr Müller aus der Kastanienstraße pädophil ist und sich deswegen in Behandlung befindet. Woher auch?

Danke für den link!
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jan 2016, 19:31

Gruwe hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:20)

Hab da jetzt auf die Schnelle folgendes gefunden: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pilotprojekt-fuer-paedophile-anti-trieb-spritzen-fuer-britische-sextaeter-a-488361.html

Das angesprochene Medikament heißt Leuprorelin!




Indem man die Hemnisse, die die Pädophilen dran hindert, abbaut.




Genau das ist das Problem. Das ist nämlich eben nicht der Fall!

Na ja, dann spritzen wir doch mal alle männlichen Bewohner in Deutschland
und die weiblichen Bewohnerinnen die nicht verheiratet sind.
Der Geschlechtstrieb ist gestoppt und wir leben auf der
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Ist es das was du möchtest?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jan 2016, 19:32

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:31)

Ist es das was du möchtest?

Echt unverschämte Suggestivfrage. Was er möchte, hat er doch lang und breit erklärt.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Dingo » Mi 20. Jan 2016, 19:44

Ich glaube nicht, daß es jemals so weit kommt, daß ein Pädophiler seine sexuelle Neigung öffentlich machen kann, ohne von allen Seiten Ablehnung zu erfahren - auch nicht, wenn er diese Neigung noch nie ausgelebt hat. Der Schutzinstinkt gegenüber Kindern, die Angst um die Kinder, ist einfach zu groß. Da muß man nicht mal eigene Kinder haben.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 20. Jan 2016, 19:47

Dingo hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:44)

Ich glaube nicht, daß es jemals so weit kommt, daß ein Pädophiler seine sexuelle Neigung öffentlich machen kann, ohne von allen Seiten Ablehnung zu erfahren - auch nicht, wenn er diese Neigung noch nie ausgelebt hat. Der Schutzinstinkt gegenüber Kindern, die Angst um die Kinder, ist einfach zu groß. Da muß man nicht mal eigene Kinder haben.


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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jan 2016, 19:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:32)

Echt unverschämte Suggestivfrage. Was er möchte, hat er doch lang und breit erklärt.

Nein das hat er nicht.
Er fragte, ob auch nicht die Medien schuld seien.
Sorry, auch wenn es für dich manchmal nicht einfach ist.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jan 2016, 19:53

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:48)

Nein das hat er nicht.

Doch das hat er und nirgends war auch nur ansatzweise von so einem BS die Rede:
Na ja, dann spritzen wir doch mal alle männlichen Bewohner in Deutschland
und die weiblichen Bewohnerinnen die nicht verheiratet sind.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jan 2016, 19:54

Billie Holiday hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:47)

Das ist völlig menschlich und normal.
Unnormal wäre, das Wohl des Pädos über das Wohl unschuldiger Kinder zu stellen.

Was machst du eigentlich mit betroffenen Kindern?
Die sind nämlich nicht nur unschuldig,
sie werden auch Jahre teilweise später zu Tätern.
Aber das willst du ja nicht wissen.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 20. Jan 2016, 20:00

Eine Stigmatisierung läßt sich wohl nicht vermeiden.
Normale Eltern (kleiner) Kinder werden mit Sicherheit potentiellen Kinderfickern gegenüber nicht großmütig und verständnisvoll eingestellt sein. Weder durch Gesetze noch durch Erklärungen.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 20. Jan 2016, 20:03

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Jan 2016, 19:54)

Was machst du eigentlich mit betroffenen Kindern?
Die sind nämlich nicht nur unschuldig,
sie werden auch Jahre teilweise später zu Tätern.
Aber das willst du ja nicht wissen.


Woher willst Du wissen, was ich wissen will und was nicht.

Kinder sind IMMER unschuldige Opfer, sie sind keine Verführer und keine willigen Sexpartner. Opfer benötigen intensive Therapie, um nicht später zu Tätern zu werden.
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Re: Pädophilie - Ist die Stigmatisierung schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jan 2016, 20:12

Richtig.
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