Das wichtigste Menschenrecht

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Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Mo 10. Feb 2014, 18:44

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:39 hat geschrieben:Stimmt, Einzelne dürfen sogar in Foren schreiben.


Und das Recht aufs letzte Wort für sich beanspruchen.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:45

denkmal » Mo 10. Feb 2014, 13:47 hat geschrieben:Wenn ich dich richtig verstehe, willst du also eine "Hierarchie" der Menschenrechte in der Form (korrigiere mich bitte, falls ich das falsch verstanden habe)
1. Selbstbestimmung des einzelnen Indivduums muss zuallererst respektiert oder gar gefördert werden.
2. Darunter angesiedelt sind die "anderen" Menschenrechte?

Ist es aber nicht eher so, dass gerade die "anderen" Menschenrechte der Begrenzung der Selbstbestimmung dienen (sollen)? Zum Schutz der - ich nenne sie mal "Schwachen" vor den "Starken" ? Oder habe ich da einen 'Denkfehler... ?

Mir geht es ausschließlich darum, das Selbstbestimmungsrecht aus seiner Verbannung zu befreien, das mir mit seiner sexuellen und informationellen Selbstbestimmung seit langem immerwieder zugewunken hat und gerufen, es könne noch weit mehr als vögeln und quasseln. Indem wir Grundrechte geschaffen haben, entstand das Fundament für alle anderen Rechtsvorschriften, deren Bedeutung sich aus der jeweiligen Bedeutung für jene ergibt, die mit ihnen in Konflikt geraten sind oder sie benötigen, um sich Schwierigkeiten vom Hals zu schaffen und vom Leib zu halten. Wie sich Gesetze hierarchisch strukturieren lassen, ist Sache der Rechtssystematiker, die unter Umständen ein Wörtchen bei der Anwendung von Gesetzen mitzureden haben. Für mein Engagement zur Bewußtmachung der Bedeutung des Rechtes auf ein weitgehend selbst bestimmtes Dasein ist das aber nicht von Belang.

Ich bin sicher, daß mit all unseren Rechten nicht beabsichtigt ist, damit die Selbstbestimmung von Individuen und Gruppen einzuschränken. Das Zusammenleben vieler macht Einschränkungen notwendig, die bei so vielen Menschen sinnvollerweise in Regelwerken formuliert werden, damit Justizen nicht willkürlich handeln und jeder weiß, woran er ist. Selbstverständlich dienen unsere Gesetze dann dem Schutz Schwacher vor eventuellen Rechtsverletzungen durch Starke, aber auch umgekehrt, wenn beispielsweise der Masse bewußt wird, daß sie es sind, die all den Mächtigen ihre Macht geben.

Den großen Nutzen einer Bewußtmachung des Selbstbestimmungsrechtes sehe ich vor allem in der Eindämmung vieler mächtiger und allmächtiger Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechtes Einzelner, die bei Rechtsproblemen einer oft übermächtig erscheinenden Justiz ausgeliefert sind, wie in den Fällen Gustl Mollath und Harry Wörz gut deutlich wurde.

Die Respektierung des Selbstbestimmungsrechtes erfordert, daß Einzelnen, deren Selbstbestimmung eingeschränkt werden soll, die Rechtmäßigkeit der Fremdbestimmung so erklärt werden muß, daß ihr Selbstbestimmungsrecht nicht in unrechter Weise eingeschränkt wird. Das geschieht z. B. über machtvolle Drangsalierungen, subtile Einflußnahmen, Unterdrückungen im weitesten Sinne. Damit läßt sich die weit verbreitete "Auslegungselastizität" bei der Anwendung unserer Gesetze vermeiden. Paragraphen, die von Mächtigen auseinandergezogen werden, haben die ekelhafte Eigenschaft, unwissenden kleinen Volksherrschern die Krone vom Kopf zu schießen und das Zepter aus der Hand ... Bekommt der eigentliche Souverän unserer Gesellschaft nun Rechtsgrundwissen in seinen Kopf und weiß, wozu ihn das SBR befähigt, können "Obrige" ihm keinen Bären mehr aufbinden. Das geschieht leider häufig bei Kontakten zwischen rechtschaffenen Bürgern und höher Gestellten, die bis zum Lebensende prächtig finanziell abgesichert sind und es genießen, Macht zu haben über das rechtsdumme Volk. Bisher konnten Mächtige mit Ohnmächtigen tun und lassen, was ihnen Recht war. Daß Waffengleichheit hergestellt wird mit Rechtsanwälten, ist ein Märchen. Zwar gibt es auch gelegentlich Märchen, die Wirklichkeit werden, doch ist das nach meinen Erfahrungen nicht sehr häufig der Fall.
Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Mo 10. Feb 2014, 18:56

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:45 hat geschrieben:Die Respektierung des Selbstbestimmungsrechtes erfordert, daß Einzelnen, deren Selbstbestimmung eingeschränkt werden soll, die Rechtmäßigkeit der Fremdbestimmung so erklärt werden muß, daß ihr Selbstbestimmungsrecht nicht in unrechter Weise eingeschränkt wird.


Das Dummheitsrecht, Gesetzestexte nicht zu lesen oder nach dem Lesen nicht zu verstehen, ist Bestandteil des Grundrechtes auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:59

ein_Bürger » Mo 10. Feb 2014, 17:46 hat geschrieben:Das wichtigste Grundrecht ist selbstverständlich im Art. 2 Abs. 1 GG verbrieft: die Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Denn das schließt das Recht auf Dummheit mit ein.
SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 19:39 hat geschrieben:Stimmt, Einzelne dürfen sogar in Foren schreiben.

Nichts einfacher, als ihnen das streitig zu machen. Da müssen nur ein paar auftauchen, denen etwas nicht gefällt, und schon entsteht ein Rattenschwanz, auf dem man dann herumtreten kann. Wird das Spielchen irgendwann zu bunt und es schreit einer, setzt es eine Verwarnung vom Moderator. Wiederholt sich sowas dann, ist das Recht auf Nutzung des "Plädoyer-Effektes" schnell verwirkt. Dann hat die Selbstbestimmung anderer das Sagen.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 19:02

ein_Bürger » Mo 10. Feb 2014, 19:56 hat geschrieben:Das Dummheitsrecht, Gesetzestexte nicht zu lesen oder nach dem Lesen nicht zu verstehen, ist Bestandteil des Grundrechtes auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Großartig, ein_Bürger! Das läßt mich immerwieder sagen, daß wir eine sehr gerechte Welt haben. Mir glaubt das bloß keiner. Wie dumm. Endlich einer. Gott segne uns.
Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Mo 10. Feb 2014, 19:08

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:59 hat geschrieben:
ein_Bürger » Mo 10. Feb 2014, 17:46 hat geschrieben:Das wichtigste Grundrecht ist selbstverständlich im Art. 2 Abs. 1 GG verbrieft: die Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Denn das schließt das Recht auf Dummheit mit ein.

Nichts einfacher, als ihnen das streitig zu machen. Da müssen nur ein paar auftauchen, denen etwas nicht gefällt, und schon entsteht ein Rattenschwanz, auf dem man dann herumtreten kann. Wird das Spielchen irgendwann zu bunt und es schreit einer, setzt es eine Verwarnung vom Moderator. Wiederholt sich sowas dann, ist das Recht auf Nutzung des "Plädoyer-Effektes" schnell verwirkt. Dann hat die Selbstbestimmung anderer das Sagen.


Ein Glück, dass man gar nicht schreien muss, um zu beleidigen. Man kann seine ehrabschneidenden Worthülsen in aller Ruhe in gesitteter (zuweilen verschroben bunter) Groß-/Kleinschreibung in die digitale Welt entäußern. Nicht wahr, lieber SIRENE?
Zuletzt geändert von Zweiundvierzig am Mo 10. Feb 2014, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Mo 10. Feb 2014, 19:11

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 19:02 hat geschrieben:
ein_Bürger » Mo 10. Feb 2014, 19:56 hat geschrieben:Das Dummheitsrecht, Gesetzestexte nicht zu lesen oder nach dem Lesen nicht zu verstehen, ist Bestandteil des Grundrechtes auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Großartig, ein_Bürger! Das läßt mich immerwieder sagen, daß wir eine sehr gerechte Welt haben. Mir glaubt das bloß keiner. Wie dumm. Endlich einer. Gott segne uns.


Darf ich das als eine Übereinkunft zwischen uns beiden über das neue wichtigste menschenrecht, nämlich das auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, deuten?
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 22:31

ein_Bürger » Mo 10. Feb 2014, 20:08 hat geschrieben:Ein Glück, dass man gar nicht schreien muss, um zu beleidigen. Man kann seine ehrabschneidenden Worthülsen in aller Ruhe in gesitteter (zuweilen verschroben bunter) Groß-/Kleinschreibung in die digitale Welt entäußern. Nicht wahr, lieber SIRENE?
Wie wahr! Und wie herrlich Du neben mir auf Linie schwimmst ... Zeig doch mal so eine ehrabschneidende Worthülse, damit allen, die das nicht glauben, das Lachen im Halse stecken bleibt.

Darf ich das als eine Übereinkunft zwischen uns beiden über das neue wichtigste menschenrecht, nämlich das auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, deuten?
Ich bitte darum! Nimm das hier als Zeichen meiner Anerkennung ...

SIRENE » Mi 5. Feb 2014, 11:43 hat geschrieben:Die Selbstbestimmung spielt auf internationaler Ebene über Menschenrechtsabkommen, den großen "Gleichrichtungskonzepten" der Menschenwelt, die sich bei der ethnologischen Vielfalt auf wesentliche Rechte beziehen müssen, eine beachtliche Rolle. Nicht ohne Grund widmet der BROCKHAUS RECHT trotz nicht expliziter Erwähnung der Selbstbestimmung (auch wenn sie deutlich umschrieben ist im GG, wie Antonius hier schon bemerkt hat) in einem der besten Regelwerke der Welt, dem deutschen, fast eine ganze Seite dem Selbstbestimmungsrecht. (Der Gerechtigkeit opfert das fette Werk nicht mal eine Zeile, obwohl die das Ziel des Rechtes auf Selbstbestimmung ist, einem sicherlich nicht unerheblichen Wunsch, Traum, Anspruch der allermeisten Menschen. Auch der "Menschen", die sich irgendwann durch successive Ungerechtigkeitserfahrungen auf die Schiene der Rache begeben und dann auch mit Menschen, derer sie habhaft werden können, brutaler umgehen als mit Tieren. >>> Whistleblower - In gefährlicher Mission
... und fühle dich geräuschlos beleidigt. :D

Hier noch eine knallig kolorierte Worthülse als Dreingabe, falls Du dir schwer tust, aus den Texten dieses Threads was Dummes zu fischen:
(Greifst Du zu und lieferst nichts aus dem Fundus, darf ich dir unterstellen, Dummheiten gepostet zu haben.)

      "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
      soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und
      nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
      Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
      Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte
      darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

Freie Entfaltung impliziert Entwicklung und sagt bereits genug Entwickelten nicht so viel wie das Recht, selbst bestimmen zu dürfen. Menschen denen man schon zu viel Fremdbestimmung aufgezwungen hat mit dem, was Juristen zur Verfügung steht, damit sie alles Recht und gerecht machen, fühlen sich als Persönlichkeiten kaum noch angesprochen. Die Passagen "soweit nicht die Rechte anderer verletzt werden" und "nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstoßen" setzen voraus, daß Bürger sehr viele Einzelheiten im Kopf haben müssen, um ihre Persönlichkeit frei entfalten zu dürfen. "Recht auf Leben" ist Voraussetzung für die Nutzung aller Rechte und der Anspruch auf "körperliche Unversehrtheit" wird oft genug durch höhere Gewalt mißachtet. "Die Freiheit der Person ist unverletztlich" suggeriert einen Zustand, der noch nie beobachtet worden ist, weil es defakto keine Freiheit gibt. Jede noch so geartete Erscheinungsform der Schöpfung ist dem Verhalten anderer ausgeliefert und absolut unfrei in der Kohärenzfalle Welt, in die wir uns verkrümeln und Partner anderer Erscheinungsformen, deren Selbstbestimmungsrecht wir zu respektieren haben. Und "Eingriffe aufgrund eines Gesetzes" ist nicht ganz zutreffend, weil Richter der Wahrheit und der Gerechtigkeit dienen müssen (unabhängig von rechtswidrigen Interessen!), und sie damit auch allfällige Regellücken schließen müssen ...

Viel Ballast, um vom Wesentlichen abzulenken, nicht wahr?
Da ist das, was ich anbiete, um die Fremdbestimmung von Ausbeutern, Abgreifern, Beschei§ern
und den vielen anderen Machtsaugern und Scherenspreizern einzudämmen, deutlich effizienzträchtiger ...


Was für dich, für unsere GG-Produzenten und viele andere, denen schon immer klar war, warum "Obrige" ihr Tun mit Rechtsvorschriften begründen müssen, "das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit" ist, ist für mich das Selbstbestimmungsrecht. Meine Feststellung, daß es das wichtigste Menschenrecht ist, über das Tiere nicht verfügen und den möglicherweise signifikantesten Unterschied zwischen Mehrhirnwesen und Wenigerhirnwesen kennzeichnet, ist noch immer nach schon mehr als 100 Beiträgen hier unwidersprochen. Wenn Du dich so undumm fühlst und mich für dumm hältst, könntest Du unser beider Unterschied doch mal sichtbar machen, indem Du meiner Feststellung wenigens so widersprichst, daß man sie als Entkräftung werten kann.

Na, wie wär's "ein_Bürger"?

Ich habe das Selbstbestimmungsrecht nicht erfunden, halte es nur für das Wichtigste aller. Es ermöglicht und trägt alles, was Vernunftwesen gelingt, auch das, was sie immerwieder hinKRIEGen, weil sie mit dem "Instinktersatz Recht" versuchen zurechtzukommen.
Zuletzt geändert von SIRENE am Mo 10. Feb 2014, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Antonius » Di 11. Feb 2014, 00:11

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 11:40 hat geschrieben:Klar, deshalb ist es auch nicht so wichtig, was Du bekommst für deine Anstrengungen. Solche Menschen wie dich braucht das System! Dann genau die lassen die Reichen in den Penthäusern direkt unter dem Dach der Selbstbestimmung in Saus und Braus leben und sogar auf Inanspruchnahme des Menschenrechtes verzichten, das dir das wichtigste ist ... :D
An die Penthäuser der Reichen habe ich gar nicht gedacht, sondern an Arbeit, um eine sinnerfülltes Leben zu führen. :)
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 11. Feb 2014, 09:08

Antonius, welche Art von Arbeit (Anstrengung, Leistung, Mühe, Aufwand ...) könntest Du denn "verrichten", die dein Leben mit Sinn erfüllt, bei der das Bedürfnis anderer auf Selbstbestimmung keine Rolle spielt? Wenn dir was einfällt, würde mich noch interessieren, welche Art von Sinn das dann wäre.
Zuletzt geändert von SIRENE am Di 11. Feb 2014, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » Di 11. Feb 2014, 12:36

SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 19:45 hat geschrieben:
denkmal » Mo 10. Feb 2014, 13:47 hat geschrieben:Wenn ich dich richtig verstehe, willst du also eine "Hierarchie" der Menschenrechte in der Form (korrigiere mich bitte, falls ich das falsch verstanden habe)
1. Selbstbestimmung des einzelnen Indivduums muss zuallererst respektiert oder gar gefördert werden.
2. Darunter angesiedelt sind die "anderen" Menschenrechte?

Ist es aber nicht eher so, dass gerade die "anderen" Menschenrechte der Begrenzung der Selbstbestimmung dienen (sollen)? Zum Schutz der - ich nenne sie mal "Schwachen" vor den "Starken" ? Oder habe ich da einen 'Denkfehler... ?

Mir geht es ausschließlich darum, das Selbstbestimmungsrecht aus seiner Verbannung zu befreien, das mir mit seiner sexuellen und informationellen Selbstbestimmung seit langem immerwieder zugewunken hat und gerufen, es könne noch weit mehr als vögeln und quasseln. Indem wir Grundrechte geschaffen haben, entstand das Fundament für alle anderen Rechtsvorschriften, deren Bedeutung sich aus der jeweiligen Bedeutung für jene ergibt, die mit ihnen in Konflikt geraten sind oder sie benötigen, um sich Schwierigkeiten vom Hals zu schaffen und vom Leib zu halten. Wie sich Gesetze hierarchisch strukturieren lassen, ist Sache der Rechtssystematiker, die unter Umständen ein Wörtchen bei der Anwendung von Gesetzen mitzureden haben. Für mein Engagement zur Bewußtmachung der Bedeutung des Rechtes auf ein weitgehend selbst bestimmtes Dasein ist das aber nicht von Belang.

Ich bin sicher, daß mit all unseren Rechten nicht beabsichtigt ist, damit die Selbstbestimmung von Individuen und Gruppen einzuschränken. Das Zusammenleben vieler macht Einschränkungen notwendig, die bei so vielen Menschen sinnvollerweise in Regelwerken formuliert werden, damit Justizen nicht willkürlich handeln und jeder weiß, woran er ist. Selbstverständlich dienen unsere Gesetze dann dem Schutz Schwacher vor eventuellen Rechtsverletzungen durch Starke, aber auch umgekehrt, wenn beispielsweise der Masse bewußt wird, daß sie es sind, die all den Mächtigen ihre Macht geben.

Den großen Nutzen einer Bewußtmachung des Selbstbestimmungsrechtes sehe ich vor allem in der Eindämmung vieler mächtiger und allmächtiger Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechtes Einzelner, die bei Rechtsproblemen einer oft übermächtig erscheinenden Justiz ausgeliefert sind, wie in den Fällen Gustl Mollath und Harry Wörz gut deutlich wurde.

Die Respektierung des Selbstbestimmungsrechtes erfordert, daß Einzelnen, deren Selbstbestimmung eingeschränkt werden soll, die Rechtmäßigkeit der Fremdbestimmung so erklärt werden muß, daß ihr Selbstbestimmungsrecht nicht in unrechter Weise eingeschränkt wird. Das geschieht z. B. über machtvolle Drangsalierungen, subtile Einflußnahmen, Unterdrückungen im weitesten Sinne. Damit läßt sich die weit verbreitete "Auslegungselastizität" bei der Anwendung unserer Gesetze vermeiden. Paragraphen, die von Mächtigen auseinandergezogen werden, haben die ekelhafte Eigenschaft, unwissenden kleinen Volksherrschern die Krone vom Kopf zu schießen und das Zepter aus der Hand ... Bekommt der eigentliche Souverän unserer Gesellschaft nun Rechtsgrundwissen in seinen Kopf und weiß, wozu ihn das SBR befähigt, können "Obrige" ihm keinen Bären mehr aufbinden. Das geschieht leider häufig bei Kontakten zwischen rechtschaffenen Bürgern und höher Gestellten, die bis zum Lebensende prächtig finanziell abgesichert sind und es genießen, Macht zu haben über das rechtsdumme Volk. Bisher konnten Mächtige mit Ohnmächtigen tun und lassen, was ihnen Recht war. Daß Waffengleichheit hergestellt wird mit Rechtsanwälten, ist ein Märchen. Zwar gibt es auch gelegentlich Märchen, die Wirklichkeit werden, doch ist das nach meinen Erfahrungen nicht sehr häufig der Fall.


Schwer es mir fällt, zu verstehen alles...
Du sagst also, dass das Selbstbestimmungsrecht und die anderen Menschenrechte gleich berechtigt gelten (sollen).
Dass eben deiner Meinung nach das Selbstbestimmungsrecht (= freie Entfaltung der Persönlichkeit) nur nicht bei allen so bewusst ist wie die "üblichen" Menschenrechte, weil sie (durch Gesetze?) schon zuviel fremdbestimmt werden?

Oder ?
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 11. Feb 2014, 13:12

denkmal » Di 11. Feb 2014, 13:36 hat geschrieben:Schwer es mir fällt, zu verstehen alles...
Du sagst also, dass das Selbstbestimmungsrecht und die anderen Menschenrechte gleich berechtigt gelten (sollen).
Dass eben deiner Meinung nach das Selbstbestimmungsrecht (= freie Entfaltung der Persönlichkeit) nur nicht bei allen so bewusst ist wie die "üblichen" Menschenrechte, weil sie (durch Gesetze?) schon zuviel fremdbestimmt werden?

Oder ?

Ich sage nicht, habe das auch nirgendwo geschrieben, daß das SBR und die anderen MR gleich berechtigt gelten sollen.

Aber das Recht, ein selbstbestimmtes Dasein führen zu können, muß in unserer mi§ratenen Gesellschaft, die sich auf einen weiteren (den 9.) Staatsbankrott unaufhaltsam zubewegt, so wichtig gemacht werden im Bewußtsein des Volkes (der unheimlich mächtigen Masse), daß all die Rechte öfter beachtet und umgesetzt werden, die uns ein demokratisches Zusammenleben ermöglichen, wie sie vom Gesetzgeber gemeint sein sollten, bei größtmöglicher Respektierung des Rechtes auf ein selbstbestimmtes Dasein.

Zitiere doch einfach mal die Passagen in meinem Text, und markiere die Stellen, mit denen Du Schwierigkeiten hast.
Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Di 11. Feb 2014, 13:43

denkmal hat geschrieben:Dass eben deiner Meinung nach das Selbstbestimmungsrecht (= freie Entfaltung der Persönlichkeit)


Da habe ich kleiner Stänkerfritze wohl wieder eine reife Leistung abgeliefert. :D

SIRENE hat geschrieben:Meine Feststellung, daß es das wichtigste Menschenrecht ist, über das Tiere nicht verfügen und den möglicherweise signifikantesten Unterschied zwischen Mehrhirnwesen und Wenigerhirnwesen kennzeichnet, ist noch immer nach schon mehr als 100 Beiträgen hier unwidersprochen.


Selbstverständlich verfügen "Wenigerhirnwesen" darüber. Sie setzen es auch im Zweifel durch; und genau das verärgert Dich so sehr, so dass Du Dich nun als Verlautbarer Gottes wähnst, obwohl Dein Geoffenbartes längst justizielle Realität ist: die allgemeine Handlungsfreiheit ist als subsidiärer Auffangstatbestand im Art. 2 Abs. 1 GG verortet und findet ihre Schranke nur noch in der verfassungsgemäßen Ordnung. Damit können Hinz und Kunz (ja sogar juristische Fiktionen!) jeden Akt der öffentlichen Gewalt beanstanden, sofern sie den für ein derart abstraktes Grundrecht hinreichend umfassenden Argumentationsaufwand meistern.

Du aber, liebe(r) SIRENE, willst in aller Willkür Selbstbestimmung ungleich Freiheit definieren. Dieser Voluntarismus adelt Dich zwar als selbstbestimmtes Individuum (wobei man hier durchaus ausgiebig über Determinismus diskutieren könnte), jedoch ist er für die vernunft- und rationalitätsgeleitete Rechtswissenschaft nichtig. Von Parteien, die nach jedem Gerichtsurteil das große Ganze besser zu erkennen meinen als die "hosenschei§ende" Justiz, gibt es genau zwei Stück: die Klägerin und die Beklagte. Das ist auch ihr gutes Recht, von dem ich hier eingangs sprach. Zum Glück gibt es ja "Hosenschei§er", die sich um Detailfragen kümmern.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 11. Feb 2014, 19:11

SIRENE hat geschrieben:Meine Feststellung, daß *das Selbstimmungsrecht* das wichtigste Menschenrecht ist, über das Tiere nicht verfügen und den möglicherweise signifikantesten Unterschied zwischen Mehrhirnwesen und Wenigerhirnwesen kennzeichnet, ist noch immer nach schon mehr als 100 Beiträgen hier unwidersprochen.
ein_Bürger » Di 11. Feb 2014, 14:43 hat geschrieben:Selbstverständlich verfügen "Wenigerhirnwesen" darüber. Sie setzen es auch im Zweifel durch; und genau das verärgert Dich so sehr, so dass Du Dich nun als Verlautbarer Gottes wähnst, obwohl Dein Geoffenbartes längst justizielle Realität ist: die allgemeine Handlungsfreiheit ist als subsidiärer Auffangstatbestand im Art. 2 Abs. 1 GG verortet und findet ihre Schranke nur noch in der verfassungsgemäßen Ordnung. Damit können Hinz und Kunz (ja sogar juristische Fiktionen!) jeden Akt der öffentlichen Gewalt beanstanden, sofern sie den für ein derart abstraktes Grundrecht hinreichend umfassenden Argumentationsaufwand meistern.

Welche Anhaltspunkte liegen dir vor für die Feststellung, ich würde mich darüber ärgern, daß Tiere auch ein Recht auf Selbstbestimmung hätten? Sie haben keines. Warum sollte ich mich über etwas ärgern, was nicht existiert? Ich weiß, daß Juristen sowas können, bei mir geht das nicht, nicht nur weil ich selten etwas erwarte, was dann nicht mal das Zeug hat, Wirklichkeit zu werden. Warum Tiere kein SBR haben, werde ich gleich näher erklären, nachdem ich dir das gesagt habe: Mehr ärgert mich, daß Du als kleiner Stänkerfritze nicht schon früher aufgetaucht bist mit derlei "reifen Leistungen".

Tiere haben zwar die Möglichkeit innerhalb des ihrer Natur entsprechenden Instinkts in gewissem Umfang selbst zu bestimmen, doch ein Recht auf Selbstbestimmung, also die Zusicherung, es gegen die sich als Fremdbestimmung anderer Tiere ausdrückende Selbstbestimmung durchsetzen zu können, vor allem gegen Stärkere, haben sie nicht.

Es kommt nun aber auch gar nicht darauf an, die Grenze zwischen Fremd- und Selbstbestimmung herauszuarbeiten. Hier gibt es auch bei den Mehrhirnwesen, die über die leistungsfähigste Denkbeule verfügen, noch einiges, was in eine solche Begriffsabgrenzung fließen müßte, bevor man sich mit Diskussionen darüber beschäftigen kann. Beispielsweise die Tatsache, daß wir sogar in einem nicht unbeträchtlichen Umfang fremdbestimmt sind vom eigenen ICH ... Und nicht nur aufgrund dieser Tatsache tun wir uns schwer, Akte der öffentlichen Gewalt wirksam zu beanstanden, die in der Regel unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden. Gell?

Könnte man Leute, die sich gegen "Verlautbarer Gottes" stellen, als "Schleimer des Satans" bezeichnen?

Bevor ich mich deinem weiteren, mit juristischer Wichtigkeit aufgeblasenen Text zuwende, solltest Du mir verraten, wie Du zur Eingangsschlußfolgerung deines Textes gelangt bist, ich würde willkürlich Selbstbestimmung ungleich Freiheit definieren. Vielleicht muß ich danach erkennen, daß es Sinn macht, mich mit deinem Gestänkere gar nicht mehr zu befassen, weil Du unter zu egoistischen Wahrnehmungen, Wertungen, Erinnerungen und Erwartungen leidest ...
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mi 12. Feb 2014, 11:00

                      :p

            Eigentlich war mir nur danach.


Aber weil ich nicht den Zorn des ehrenwerten EMPERIEUR DES EUROPEANS
entfachen will oder den einer seiner Moderatoren,
noch beiläufig dies:

Eigentlich geht es nur um angemessene Balance
    von Selbstbestimmung und Fremdbestimmung,
      dem "Atmen der Welt". Und weil diese Balance
        nicht erst seit gestern so ist, daß sie immer mehr
          vernetzte Welt in Rage bringt, irgendwann aber auch
            erstaunlich erfolgreiche Online-Petitionen so langweilig,
          daß ich mich frage, was dann kommt, hätte ich nun noch
        gerne ein bißchen Begeisterung für mein Engagement,
      das auch durch > derlei erstaunliche, für Wissenschaftskreise
    bemerkenswerte Bemühungen das Gegenteil von Entkräftung erfährt.

Oder gibt es hier wirklich so viele "Aufsteiger", daß mir das versagt bleibt,
wonach sich die Welt verzehrt ...? (? :? Anerkennung :D )

Pst: Ich gab mir viel Mühe für die "Augenkrebse" dieser Community ...
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Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » Mi 12. Feb 2014, 11:56

ein_Bürger » Di 11. Feb 2014, 14:43 hat geschrieben:
denkmal hat geschrieben:Dass eben deiner Meinung nach das Selbstbestimmungsrecht (= freie Entfaltung der Persönlichkeit)


Da habe ich kleiner Stänkerfritze wohl wieder eine reife Leistung abgeliefert. :D

SIRENE hat geschrieben:Meine Feststellung, daß es das wichtigste Menschenrecht ist, über das Tiere nicht verfügen und den möglicherweise signifikantesten Unterschied zwischen Mehrhirnwesen und Wenigerhirnwesen kennzeichnet, ist noch immer nach schon mehr als 100 Beiträgen hier unwidersprochen.


Selbstverständlich verfügen "Wenigerhirnwesen" darüber. Sie setzen es auch im Zweifel durch; und genau das verärgert Dich so sehr, so dass Du Dich nun als Verlautbarer Gottes wähnst, obwohl Dein Geoffenbartes längst justizielle Realität ist: die allgemeine Handlungsfreiheit ist als subsidiärer Auffangstatbestand im Art. 2 Abs. 1 GG verortet und findet ihre Schranke nur noch in der verfassungsgemäßen Ordnung. Damit können Hinz und Kunz (ja sogar juristische Fiktionen!) jeden Akt der öffentlichen Gewalt beanstanden, sofern sie den für ein derart abstraktes Grundrecht hinreichend umfassenden Argumentationsaufwand meistern.

Du aber, liebe(r) SIRENE, willst in aller Willkür Selbstbestimmung ungleich Freiheit definieren. Dieser Voluntarismus adelt Dich zwar als selbstbestimmtes Individuum (wobei man hier durchaus ausgiebig über Determinismus diskutieren könnte), jedoch ist er für die vernunft- und rationalitätsgeleitete Rechtswissenschaft nichtig. Von Parteien, die nach jedem Gerichtsurteil das große Ganze besser zu erkennen meinen als die "hosenschei§ende" Justiz, gibt es genau zwei Stück: die Klägerin und die Beklagte. Das ist auch ihr gutes Recht, von dem ich hier eingangs sprach. Zum Glück gibt es ja "Hosenschei§er", die sich um Detailfragen kümmern.


ich wollte ja nur Sirene UND dir mal recht geben.
Gefällt dir diese neue Konstruktion nicht? :cool:
Warum sollte ich um Ergebnisse fragen, wenn andere sich auch im Kreise drehen.
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mi 12. Feb 2014, 13:04

denkmal » Mi 12. Feb 2014, 12:56 hat geschrieben:ich wollte ja nur Sirene UND dir mal recht geben.
Gefällt dir diese neue Konstruktion nicht? :cool:
Warum sollte ich um Ergebnisse fragen, wenn andere sich auch im Kreise drehen.

Will ich, oder muß ich in Ausbalancierung unser aller Selbstbestimmung deine Worte nach meiner Bitte um ein bißchen Anerkennung als frenetischen Beifall werten? War ich zu anspruchsvoll als kleiner Volksherrscher, dem überall klargemacht wird, daß er Begierde zeigen muß durch pflichtgemäßen Respekt vor dem Antragsstaat, der wie andere zu groß geratene Menschenhäufen verlangen muß, daß Bürger ihre Hand genau dort aufhalten, wo was rauskommt?

Für Juristen mit ihrer gepflegten Sprachakrobatik kommt das Wesentliche meiner soebenen Verkorksung doch sicher locker rüber. Nicht mit juristischen Worthäufen vertraute Bürger, werden sich schwer tun. Genau diese Verständigungsbehinderung gilt es zu unterbinden mit mehr Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes, um die es letztlich geht.

Daß mir der Vorstand des Vereins zur Förderung der politischen Diskussion e. V. bereits zu meinem Engagement "überschwenglich gratuliert" hat, als ihm in einem unserer Dispute bewußt wurde, was man alles anstellen kann mit dem Einfordern von Begründungen mit Vorschrift bei Kontakten mit Mächtigen, erlaube ich mir zu erwähnen, damit man mich mit meiner Bitte um ein bißchen Anerkennung nicht für unbescheiden hält.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Fr 14. Feb 2014, 19:16

Wie langweilig hier.

http://www.onebillionrisingforjustice.de

Zuletzt geändert von SIRENE am Di 18. Feb 2014, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Fr 21. Feb 2014, 09:33

Dampflok » Mi 19. Feb 2014, 10:00 im Thread „Weshalb erniedrigen so viele Männer Frauen?“ hat geschrieben:
SIRENE » So 16. Feb 2014, 14:49 hat geschrieben:... Liegt vermutlich daran, daß Du zu eigensinnig wahrnimmst, wertest, erinnerst und erwartest. Dann sind auch schon mal solche gewaltigen Eingriffe in das Leben von Mädchen und Frauen so easy wie eine harmlose Beschneidung von Jungs mit dem Ergebnis, daß deren Geschlechtsgenossinen deutlich seltener an Gebärmutterkrebs erkranken und aufgrund von mehr Ausdauer ihnen auch noch im hohen Alter einen nicht gespielten Orgasmus ermöglichen, während die Unbeschnitteten zum Arzt rennen und wer weiß was schlucken gegen vorzeitige Samenergüsse.
...gegen deren Willen.

So etwas schreibt eine, die die Selbstbestimmung für das wichtigste Menschenrecht hält. Aber nach Frau sirenes Definition sind wohl nur Frauen Menschen.

Übrigens: Das SBR ist bereits an erster Stelle im Grundgesetz! Denn Art. 1 ist mehr oder weniger nur "Hallo-Geplänkel", die Treppe zu den Grundrechten sozusagen.

    Artikel 1 GG der "BPO Germany" (Banana Peel Organization), an deren Spitze "Bubennackiggucker", vom Volk beleidigte Bundespräsidenten, Doktortitelerschwindler, Schei§juristenverteidiger und andere Medienlutschbonbons des Volkes Geld und Ehre verschleudern:

      (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (Hereinspaziert Herrschaften, hier sind sie richtig!)

      (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (Vorsicht Stufen! Und schlagen sie sich nicht ihren Kopf an, unser Architekt war ein sehr kleiner Mann ...)

      (3) Die
        nachfolgenden
          Grundrechte binden
            Gesetzgebung, vollziehende Gewalt
              und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

:D Weil Juristen ihre Regelwerke über alles stellen und damit viel Fremdbestimmung durch allmächtige Kompetenz ermöglichen, vermutlich aus Rache, weil Gott ihr erstes Exemplar auf seinen Misthaufen geworfen hat und erst sein zweites Exemplar Mensch "Ich, Adam, Nichtjurist" sagen durfte, habe ich die Treppe zu den Grundgesetzen nach unten führend dargestellt. :cool:

An dieser Stelle möchte ich mich mal für das überschwengliche Interesse der Community des Vereins zur Förderung der politischen Diskussion e. V., insbesondere dem Verantwortlichen dahinter, Herrn Jürgen Hinz au§erordentlich danken. Auch dafür, daß hier Moderatoren beschäftigt werden, die mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit so wundervoll umgehen, daß ab und zu auch mal ein Thread von mir verschwindet und kein nachvollziehbarer* Grund dafür erkennbar ist und genannt wird.

                * Nachvollziehbare Gründe decken sich für mein selbstbestimmtes Verständnis unserer Welt
                mit allgemeingültigen Denk-, Rechts- und Erfahrungssätzen und mit verständig lebensnaher Betrachtungsweise,
                die von klar denkenden Menschen mit qualifizierten Konsensen getragen wird.

      Änderung am 23.02.2014 21:3t: Der Erklärung, was für mich nachvollziehbare Gründe sind, ein weiteres "mit" spendiert vor "verständig lebensnaher Betrachtungsweise ...
Zuletzt geändert von SIRENE am So 23. Feb 2014, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 25. Feb 2014, 09:49

Seit gestern erneut auf der Diskussionsseite von Wikipedia,
deren Freunde gerade darüber diskutieren,
die Nutzungsbedingungen zu ändern
wegen verdecktem bezahlten
Bearbeiten von Wikipedia: Das wichtigste Menschenrecht

Von mir wurden schon etliche Diskussionsbeiträge gelöscht,
einige verschwanden aus der Versionsgeschichte,
auch Reklamationen auf entsprechenden Seiten,
sodaß ich Wikimedia gestern folgendes FAX schickte:

        An Wikimedia Deutschland, Berlin

        Hallo! Ich glaube, es wäre nicht gut für Wikipedia,
        wenn mein Diskussionsbeitrag zum wichtigsten
        Menschenrecht von der Diskussionsseite zum
        Artikel "Menschenrechte" verschwindet.

        Danke für Ihre Bemühung
        und schöne Grüße

Mal sehen, was passiert ...

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