Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon H2O » So 24. Mai 2020, 22:26

Ein Terraner hat geschrieben:(24 May 2020, 22:06)

Ich hab Eingekauft und die Wirtschaft angekurbelt, was denn sonst ?

P.S. Es ist gut und richtig was du machst, nur wird das nicht helfen am anderen Ende der Welt Wohlstand aufzubauen, ebenso wenig wird es helfen wenn man hier auf etwas verzichtet. Was ja der Standard Reflex am Anfang diesere Unterhaltung war.


Das sehe ich anders. Unter dem Strich verzichte ich auf Umweltverbrauch, mache also mehr Umweltverbrauch an Stellen möglich, die gar nicht anders können, als ihren wachsenden Wohlstand durch Umweltverbrauch zu ermöglichen. Unsere deutsche und polnische Wirtschaft habe ich auch beschäftigt, und die sind sicher miteinander und weltweit vernetzt in Lieferketten. Dadurch schaffe ich doch schon ohne jede Absicht bessere Einkommen in vielen Teilen der Welt. Das rechne ich mir aber nicht als Verdienst an... die planmäßige Entlastung der Umwelt schon.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Ein Terraner » So 24. Mai 2020, 22:44

H2O hat geschrieben:(24 May 2020, 22:26)

Das sehe ich anders. Unter dem Strich verzichte ich auf Umweltverbrauch, mache also mehr Umweltverbrauch an Stellen möglich, die gar nicht anders können, als ihren wachsenden Wohlstand durch Umweltverbrauch zu ermöglichen. Unsere deutsche und polnische Wirtschaft habe ich auch beschäftigt, und die sind sicher miteinander und weltweit vernetzt in Lieferketten. Dadurch schaffe ich doch schon ohne jede Absicht bessere Einkommen in vielen Teilen der Welt. Das rechne ich mir aber nicht als Verdienst an... die planmäßige Entlastung der Umwelt schon.

Ja gut, das ist Klimafreundlich und gut für die Umwelt. Aber was bringt das jetzt genau für das Weltbevölkerungswachstum ? :?:
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon H2O » So 24. Mai 2020, 23:40

Ein Terraner hat geschrieben:(24 May 2020, 22:44)

Ja gut, das ist Klimafreundlich und gut für die Umwelt. Aber was bringt das jetzt genau für das Weltbevölkerungswachstum ? :?:


Ist das so schwer meinem Text zu entnehmen? Ich schaffe die Voraussetzung für mehr Wohlstand andernorts. Das ist aber Ihrer mit einem Bildervortrag erklärten Theorie zufolge der Ausgangspunklt für weniger Kinder je Paar.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Jessie » So 24. Mai 2020, 23:52

Ich habe jetzt erst den Eingangsbeitrag des Threads gelesen. Dort wird es ganz klar gesagt:

"Weil die Industrienationen die Luft weiter verpesten und ohne Rücksicht auf ökologische Fußabdrücke leben wollen, sollen die Entwicklungsländer ihre Bevölkerungszahl verringern. Es wird versucht, auf Kosten der ärmsten die ausbeuterische Wirtschaftsweise der reichsten Menschen zu gewährleisten. "
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Ein Terraner » So 24. Mai 2020, 23:58

H2O hat geschrieben:(24 May 2020, 23:40)

Ist das so schwer meinem Text zu entnehmen? Ich schaffe die Voraussetzung für mehr Wohlstand andernorts. Das ist aber Ihrer mit einem Bildervortrag erklärten Theorie zufolge der Ausgangspunklt für weniger Kinder je Paar.

Nicht wirklich, du sorgst höchstens dafür das du in der Gesamtrechnung weniger ins Gewicht fällst. Aber das ist keine Voraussetzung für mehr Wohlstand irgendwo anders auf der Welt. Aber es ist sicher ein guter Ansatzpunkt diesen Wohlstand zu überleben. :)

Ich frage mich gerade was wohl passieren würde wenn die Restliche Welt auch nochmal die Industrialisierung durchmachen müsste und nicht von den damals gemachten Erfahrungen profitieren könnte. Kannst du dir das vorstellen, das ganze Rad nochmal neu erfinden. Die ganze Evolution von Technologie und Maschinen nochmal von Anfang an.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Skeptiker » Mo 25. Mai 2020, 00:41

Jessie hat geschrieben:(24 May 2020, 23:52)

Ich habe jetzt erst den Eingangsbeitrag des Threads gelesen. Dort wird es ganz klar gesagt:

"Weil die Industrienationen die Luft weiter verpesten und ohne Rücksicht auf ökologische Fußabdrücke leben wollen, sollen die Entwicklungsländer ihre Bevölkerungszahl verringern. Es wird versucht, auf Kosten der ärmsten die ausbeuterische Wirtschaftsweise der reichsten Menschen zu gewährleisten. "

Die Quelle (Berliner Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz) darf man gerne als weltanschaulich vorgeprägt betrachten. Das würde ich als Meinung lesen, und die darf ja jeder haben.

Fakt ist, dass alle Länder sich anstrengen müssen. Fingerpointing auf die anderen und Gründe vorschieben warum bestimmte Staaten erkannte Fehlentwicklungen fortsetzen dürfen, löst keine Probleme, sondern schafft nur neue.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Corella » Mo 25. Mai 2020, 08:13

H2O hat geschrieben:(24 May 2020, 23:40)

Ist das so schwer meinem Text zu entnehmen? Ich schaffe die Voraussetzung für mehr Wohlstand andernorts. Das ist aber Ihrer mit einem Bildervortrag erklärten Theorie zufolge der Ausgangspunklt für weniger Kinder je Paar.


Ah, Du lässt Dich auch vom "rebound effect", wie das heute genannt wird, nicht frustrieren, sondern gönnst das anderen zur Entwicklung. Schön vernetzt gedacht. Es bräuchte aber wohl mal ein vorzeigbares Beispiel einer post-Wachstumsgesellschaft.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon H2O » Mo 25. Mai 2020, 08:21

Corella hat geschrieben:(25 May 2020, 08:13)

Ah, Du lässt Dich auch vom "rebound effect", wie das heute genannt wird, nicht frustrieren, sondern gönnst das anderen zur Entwicklung. Schön vernetzt gedacht. Es bräuchte aber wohl mal ein vorzeigbares Beispiel einer post-Wachstumsgesellschaft.


Diese post-Wachstumsgesellschaft kann doch nur modelliert und dann nachgestellt werden. Sie ist ein Ziel, dem sich jeder von uns und unsere Gesellschaften insgesamt annähern müssen. Als Einzelwesen habe ich das eine oder andere dazu versucht. Fast bin ich davon überzeugt, daß die Natur uns insgesamt ganz von allein dazu veranlassen wird. Hoffentlich noch bevor unsere Lebensgrundlagen nachhaltig zerstört wurden. Das ist doch Skeptikers Grundgedanke... meine ich.

Die angemahnte post-Wachstumsgesellschaft wird übrigens sehr anschaulich in der Studie des Wuppertal Instituts für Umwelt und Energie beschrieben: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Mich hatte seinerzeit (vor 15 Jahren) dieses Werk sehr beeindruckt. Das ist kein Lehrbuch für die post-Wachstumsgesellschaft, aber doch eine ganz ordentliche Richtschnur.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Corella » Mo 25. Mai 2020, 08:30

H2O hat geschrieben:(25 May 2020, 08:21)

Diese post-Wachstumsgesellschaft kann doch nur modelliert und dann nachgestellt werden. Sie ist ein Ziel, dem sich jeder von uns und unsere Gesellschaften insgesamt annähern müssen. Als Einzelwesen habe ich das eine oder andere dazu versucht. Fast bin ich davon überzeugt, daß die Natur uns insgesamt ganz von allein dazu veranlassen wird. Hoffentlich noch bevor unsere Lebensgrundlagen nachhaltig zerstört wurden. Das ist doch Skeptikers Grundgedanke... meine ich.


Wenn "die Natur zurück schlägt", kann der lehrreiche Schaden mindestens sehr herausfordern, den nötigen Organisationsgrad zu halten. Für den Invest einer großen Firma braucht es z.B. stabiles Umfeld einer ganzen Region, die zudem übernational vernetzt ist.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon H2O » Mo 25. Mai 2020, 08:37

Corella hat geschrieben:(25 May 2020, 08:30)

Wenn "die Natur zurück schlägt", kann der lehrreiche Schaden mindestens sehr herausfordern, den nötigen Organisationsgrad zu halten. Für den Invest einer großen Firma braucht es z.B. stabiles Umfeld einer ganzen Region, die zudem übernational vernetzt ist.


Fast glaube ich, daß auch diese Erkenntnis schon damals in der oben genannten Studie so ausgedrückt wurde. Kann aber sein, daß ich da etwas durcheinander bringe, weil ich mich für das Thema insgesamt interessiere und dazu so manchen Beitrag bis zu Ende lese.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Corella » Mo 25. Mai 2020, 09:22

H2O hat geschrieben:(25 May 2020, 08:37)

Fast glaube ich, daß auch diese Erkenntnis schon damals in der oben genannten Studie so ausgedrückt wurde. Kann aber sein, daß ich da etwas durcheinander bringe, weil ich mich für das Thema insgesamt interessiere und dazu so manchen Beitrag bis zu Ende lese.


:-) Deine Höflichkeit ist wirklich vorbildlich!
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 25. Mai 2020, 09:37

Ein Terraner hat geschrieben:(24 May 2020, 19:55)

Aber du kannst mir gerne mal erklären wie ein Verzicht bei mir von irgendwas die Wirtschaft und das Gesundheitssystem auf der anderen Seite der Welt in Schwung bringen soll?


Es ging nicht um einen speziellen Verzicht von dir oder um das was du machst oder tust. Sondern um deine Vorstellung einer gleichmäßigeren Verteilung der Ressourcen. Eine gleichmäßigere Verteilung setzt aber voraus, dass von denjenigen, die viel haben zu denjenigen die wenig haben umverteilt wird. Und darauf zielte meine Frage an. Wie sieht deine Vorstellung einer gleichmäßigeren Verteilung der Ressourcen aus? Wo würdest du deine persönliche Schmerzgrenze für den Verzicht sehen damit diese Vorstellung real wird?
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Jessie » Mo 25. Mai 2020, 09:55

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(25 May 2020, 09:37)

Wie sieht deine Vorstellung einer gleichmäßigeren Verteilung der Ressourcen aus? Wo würdest du deine persönliche Schmerzgrenze für den Verzicht sehen damit diese Vorstellung real wird?

Die Frage ist genauso ein unsinniges Totschlag Argument wie die Frage der Flüchtlingsgegner, wieviel Flüchtlinge man selber bereit wäre, aufzunehmen.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Skeptiker » Mo 25. Mai 2020, 09:56

Jessie hat geschrieben:(25 May 2020, 09:55)

Die Frage ist genauso ein unsinniges Totschlag Argument wie die Frage der Flüchtlingsgegner, wieviel Flüchtlinge man selber bereit wäre, aufzunehmen.

... oder wieviele Kinder man selber hat ... :rolleyes:
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon DogStar » Mo 25. Mai 2020, 10:08

Jessie hat geschrieben:(25 May 2020, 09:55)

Die Frage ist genauso ein unsinniges Totschlag Argument wie die Frage der Flüchtlingsgegner, wieviel Flüchtlinge man selber bereit wäre, aufzunehmen.


Diese Frage ist keinesfalls unsinnig, sondern absolut zentral! Dinge zu fordern, von denen man annimmt, dass sie einen sowieso nicht tangieren, ist nichts weiter als verantwortungslos, dumm und kurzsichtig.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Corella » Mo 25. Mai 2020, 10:17

DogStar hat geschrieben:(25 May 2020, 10:08)

Diese Frage ist keinesfalls unsinnig, sondern absolut zentral! Dinge zu fordern, von denen man annimmt, dass sie einen sowieso nicht tangieren, ist nichts weiter als verantwortungslos, dumm und kurzsichtig.


An die eine Lösung für alles glaube ich auch nicht. Ein Minenfeld, leider.
DogStar

Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon DogStar » Mo 25. Mai 2020, 10:24

Corella hat geschrieben:(25 May 2020, 10:17)

An die eine Lösung für alles glaube ich auch nicht. Ein Minenfeld, leider.


Man könnte ja zumindest darauf hoffen :) ... wenn es keine Lösung für alle (bzw. zumindest einen großen Teil) gibt, werden wir bald in einer sehr dystopischen Welt leben. Tun wir ja eigentlich jetzt schon, der Gewöhnungseffekt lässt`s nicht so deutlich erscheinen ...

Versuchen sollten wir es zumindest ... und da muss man schon bei sich selber anfangen ...
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Jessie » Mo 25. Mai 2020, 11:30

Skeptiker hat geschrieben:(25 May 2020, 09:56)

... oder wieviele Kinder man selber hat ... :rolleyes:

Jemand, der Geburtenkontrollen fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wieviel Kinder er selbst hat.
Jemand, der der den schonenden Umgang mit Recourcen fordert, würde an der Gesamtsituation nichts ändern, wenn er selbst in einer Hütte im Wald leben würde.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Mai 2020, 12:43

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(25 May 2020, 09:37)

Es ging nicht um einen speziellen Verzicht von dir oder um das was du machst oder tust. Sondern um deine Vorstellung einer gleichmäßigeren Verteilung der Ressourcen. Eine gleichmäßigere Verteilung setzt aber voraus, dass von denjenigen, die viel haben zu denjenigen die wenig haben umverteilt wird. Und darauf zielte meine Frage an. Wie sieht deine Vorstellung einer gleichmäßigeren Verteilung der Ressourcen aus? Wo würdest du deine persönliche Schmerzgrenze für den Verzicht sehen damit diese Vorstellung real wird?

Wenn jedes Land eine funktionierende Wirtschaft hat werden die Ressourcen zwangsläufig gleichmäßiger über die Welt verteilt, und natürlich wird es noch Peaks geben. Aber mein oder dein empfinden spielt da Global gesehen keine Rolle und hat auch keinen Einfluss, deswegen kannst du dir die Frage nach dem Verzicht auch schenken, ebenfalls die Intention hinter dieser Frage.
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Re: Das Weltbevölkerungswachstum: demographische Ursachen, Probleme und Lösungen

Beitragvon Skeptiker » Mo 25. Mai 2020, 13:48

Jessie hat geschrieben:(25 May 2020, 11:30)
Jemand, der Geburtenkontrollen fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wieviel Kinder er selbst hat.
Jemand, der der den schonenden Umgang mit Recourcen fordert, würde an der Gesamtsituation nichts ändern, wenn er selbst in einer Hütte im Wald leben würde.

Du meinst also so, wie jemand, der höhere Steuern fordert, sie schonmal vorab höher bezahlen soll - als Spende gewissermaßen?

Ich kann durchaus den Unterschied zwischen edlem Ziel und Lebensführung im Hier und Jetzt erkennen. Wer das nicht kann, der dreht irgendwann durch vor lauter Anspruch an sich und andere.

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