Gesammelte Klimawissenschaften

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Corella
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » Di 22. Sep 2020, 21:30

Also zu deinem Einwurf, wo hast du es her, whatts, Eike? Da vergleichst du Glazial und Interglazial. Ersteres möchte ich auch nicht zurück. Aber das Abschmelzen einer Polkappe markiert, je nach Definition das Ende des Eiszeitalters!
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 13:28

Dieses Jahr haben wir im September eine Rekordschmelze in der Arktis. Noch nie seit Menschengedenken war die Packeis - Fläche so klein.

Verhindern können die Erwärmung nicht mehr, nur noch begrenzen.

In Deutschland muß mehr gewässert werden.
So wie bisher schon in den mediterranen Ländern Italien Südfrankreich.

Evtl. sollten Meerwasserentsalzungsanlagen angedacht werden.
Bei dieser Gelegenheit kann auch über Gezeitenkraftwerke nachgedacht werden.
Klimatisch müssen wir uns nun von den Nadelwäldern verabschieden.
Allmählich kann man wahrscheinlich einige mediterrane Pflanzen einführen und nutzen.
https://www.lubera.com/de/gartenbuch/ol ... rost-p1940
https://www.meine-orangerie.de/uberwint ... -pflanzen/
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 13:39

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 13:28)

Evtl. sollten Meerwasserentsalzungsanlagen angedacht werden.

Wo soll die Energie dafür herkommen?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 13:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 13:39)

Wo soll die Energie dafür herkommen?


Wie wäre es mit Gezeitenkraftwerken?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 13:51

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 13:44)

Wie wäre es mit Gezeitenkraftwerken?

MW. gibt es an der deutschen Küste dafür keine geeigneten Standorte, auch für Meeresströmungskraftwerke sieht es in Deutschland eher schlecht aus.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 14:50

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 13:28)

Allmählich kann man wahrscheinlich einige mediterrane Pflanzen einführen und nutzen.
https://www.lubera.com/de/gartenbuch/ol ... rost-p1940
https://www.meine-orangerie.de/uberwint ... -pflanzen/


Auch so ein Thema, wo ich mir wünschen würde, dass auf gelernte Geobotaniker und Pflanzensoziologen gehört wird und nicht (nur) auf Garten- und Forstbaubetriebe!
Mediterrane Pflanzen sind grundsätzlich frostempfindlich und nicht an den niedrigen Sonnenstand im Winter angepasst. Ein mehrfach wiederholter Hinweis, aber er scheint Dich nicht mal zu irritieren!
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 14:56

Corella hat geschrieben:(27 Sep 2020, 14:50)

Auch so ein Thema, wo ich mir wünschen würde, dass auf gelernte Geobotaniker und Pflanzensoziologen gehört wird und nicht (nur) auf Garten- und Forstbaubetriebe!
Mediterrane Pflanzen sind grundsätzlich frostempfindlich und nicht an den niedrigen Sonnenstand im Winter angepasst. Ein mehrfach wiederholter Hinweis, aber er scheint Dich nicht mal zu irritieren!


Welche Pflanzen sollten denn nun die heimischen ersetzen? ZB die Fichten...
https://images.app.goo.gl/a1zPYMd6bFwZErNU8
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 15:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2020, 13:51)

MW. gibt es an der deutschen Küste dafür keine geeigneten Standorte, auch für Meeresströmungskraftwerke sieht es in Deutschland eher schlecht aus.


Kann eigentlich nur an überzogenen Planungsbedingungen liegen, denn der Tidenhub an der deutschen Nordsee ist überzeugend.

Aber was ist mit offshore Windkraftanlagen?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 15:44

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 14:56)

Welche Pflanzen sollten denn nun die heimischen ersetzen? ZB die Fichten...
https://images.app.goo.gl/a1zPYMd6bFwZErNU8


Grundsätzlich wären wir immernoch am Nordrand der Buchenwaldverbreitung. In ihrer bei uns verschwundenen Urwaldform bestehen sie mit sehr nah verwandten Arten etwa in Nordost-Anatolien bis Nordiran. Unsere Arten bilden nach wie vor gute, primärwaldartige Bestände im Balkan. Potenziell natürlich bestünde kaum Grund, sie aufzugeben.
Nehmen wir aber Forstbaukonzepte hinzu, wird es wirklich kompliziert! Die Forschungsfront setzt derzeit auf submediterrane Eichen. Sie haben eine gewisse Frost- in Kombi mit Trockenheitsresistenz. Ob sie in unseren Wintern aber wirklich nicht leiden werden und anfällig für Schwächeparasiten?
Aktuell überstürzen die Ereignisse viel schneller, als Wissenschaft mitkommen kann. Dem Forst werfe ich vor, nicht hinreichend mit Bio-Disziplinen zu konzertieren.
M.Mn.n. müsste vieles sehr ehrlich auf den Tisch und interdisziplinär diskutiert werden. Wir brauchen z.B. Antwort auf Fragen, inwieweit Anbaustandards mit Züchtungen an den endlosen Schäden (Erlen-, Eschen- sonstwas -Sterben) beteiligt sind. Achtung, Lobby hört das gar nicht gern. Je nach dem wie solch utopische Diskussion den Kompromiss zwischen standortgerecht gelenkter Naturverjüngung und Forstackerbau neu austarierte, kommen wir zu höchst unterschiedlichen Konzepten.
Diè Front propagiert derzeit ein recht verzweifeltes Mischwaldkonzept, das manche Fachkollegen mittragen. Mir persönlich sind sie zu physiologisch, Pflanzengemeinschaft mit sog. endogenen Standortfaktoren zu wenig Rechnung tragend und wohl auch nicht gut trockenheitsangepasst. Aber ich gehöre ja auch Disziplinen an, die vor 50 Jahren schon warnten, Fichten zu pflanzen. Der Schaden muss offenbar noch größer werden, bis Ökologen gefragt werden...

Nachtrag, um wenigstens einen konkreten Aspekt auch zu nennen: auf mittleren Standorten in eher subozeanisch getönter Lage würde ich dunkel-dicht gehaltenen Buchenwald mit eingestreuten Weiß-Tannen empfehlen. Dem würden auch etliche Förster zustimmen. Ernst zu nehmende Bedenkenträger würden auf hohe Kosten, Weiß-Tannen zu etablieren, hinweisen und auf die potenzielle Katastrophe, packt es die Buche in Zukunft dann doch nicht. Aus dem rekrutiert sich auch das Mischwaldkonzept.
Zuletzt geändert von Corella am So 27. Sep 2020, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon H2O » So 27. Sep 2020, 15:45

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 15:01)

Kann eigentlich nur an überzogenen Planungsbedingungen liegen, denn der Tidenhub an der deutschen Nordsee ist überzeugend.

Aber was ist mit offshore Windkraftanlagen?

Die werden für grünen Wasserstoff benötigt... ernstlich. Meerwasserentsalzung in unseren Breiten... da würde ich eher auf Zisternen und Rückhaltebecken und Talsperren setzen, Niederungen neu vernässen. Das mag im Nahen Osten anders aussehen, weil da nur selten Regen zu erwarten ist. Hier könnte man Regenwasser puffern und speichern.

Hier aus Wikipedia einige Angaben zur erforderlichen Energie, um Meerwasser entsalzen zu können:

    Mehrstufige Verdampfung und Kondensation:
    "Der Energieverbrauch beträgt 23–27 kWh/m3 (ca. 90 MJ/m3)" Solche Anlagen werden in Arabien tatsächlich betrieben!

    Umkehr-Osmose:
    "Je nach Salzkonzentration muss aufgrund des hohen Drucks auch in optimalen Anlagen mit einem Energieaufwand zwischen 2 und 4 kWh pro Kubikmeter Trinkwasser gerechnet werden."
Vielleicht muß unsere Landwirtschaft umdenken und die flächige Berieselung einstellen. Da könnte man von der israelischen Bewässerungstechnik lernen, die mit einem Bruchteil des Wassers Obst und Gemüse anzubauen erlaubt.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Tom Bombadil » So 27. Sep 2020, 15:57

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 15:01)

Kann eigentlich nur an überzogenen Planungsbedingungen liegen, denn der Tidenhub an der deutschen Nordsee ist überzeugend.

Der Tidenhub an der deutschen Nordsee beträgt nur 2-3m, wimre sollte der Tidenhub für ein Gezeitenkraftwerk bei über 5m liegen, damit es sich lohnt.

Aber was ist mit offshore Windkraftanlagen?

Braucht man die nicht schon für die Energiewende?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon H2O » So 27. Sep 2020, 16:00

Je nach dem wie solch utopische Diskussion den Kompromiss zwischen standortgerecht gelenkter Naturverjüngung und Forstackerbau neu austarierte, kommen wir zu höchst unterschiedlichen Konzepten.


Wie liegen denn die wirtschaftlichen Verhältnisse in unseren Forsten? Werden staatliche Forste auch als holzwirtschaftliche Flächen betrachtet, oder eher als Parkanlagen zur Erholung und als Wasserspeicher betrachtet? Bei den Forstäckern zählt offenbar nur der Holzertrag... und der ist offenbar rückläufig durch Fehlanpassung und Klimawandel.

Muß dann die untaugliche Bewirtschaftung nicht eingestellt werden und die stillgelegten Waldflächen nicht ebenfalls der Staatswirtschaft unterstellt werden?

Wie ist die Landverteilung staatlich/privat bewirtschaftet in Anteilen zu sehen? 50% Staat, 50% private Holzwirtschaft?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 16:09

H2O hat geschrieben:(27 Sep 2020, 16:00)

Wie liegen denn die wirtschaftlichen Verhältnisse in unseren Forsten? Werden staatliche Forste auch als holzwirtschaftliche Flächen betrachtet, oder eher als Parkanlagen zur Erholung und als Wasserspeicher betrachtet? Bei den Forstäckern zählt offenbar nur der Holzertrag... und der ist offenbar rückläufig durch Fehlanpassung und Klimawandel.

Muß dann die untaugliche Bewirtschaftung nicht eingestellt werden und die stillgelegten Waldflächen nicht ebenfalls der Staatswirtschaft unterstellt werden?

Wie ist die Landverteilung staatlich/privat bewirtschaftet in Anteilen zu sehen? 50% Staat, 50% private Holzwirtschaft?


Ad hoc muss ich da passen. Nur die Erfahrung, dass die Landesforsten ja Staatswappenträger sind, aber agieren nach meiner Wahrnehmung wirtschaftspriorisiert. Mit guten Argumenten: kompensatorischer Import von Holz ist auch nicht ökologisch! Eine spezielle Art Graswurzelbewegung scheint mir anzulaufen: Kommunen als Landbesitzer kündigen den Staatsforsten! Manchmal scheinen sie mir ganz gut dabei beraten und manchmal scheint es mir auch nicht besser.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Sören74 » So 27. Sep 2020, 16:19

Hallo liebe Mitdiskutanten, beim Klima kommt man schnell zum Thema Energie und Politik. Ich möchte trotzdem darum bitten, sich in diesem Strang weitgehend nur die Themen zu den Klimawissenschaften zu besprechen. Für die anderen Themen gibt es einige passende Threads. Danke und in diesem Sinne...

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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Kölner1302 » So 27. Sep 2020, 16:40

Corella hat geschrieben:(27 Sep 2020, 15:44)

Grundsätzlich wären wir immernoch am Nordrand der Buchenwaldverbreitung. In ihrer bei uns verschwundenen Urwaldform bestehen sie mit sehr nah verwandten Arten etwa in Nordost-Anatolien bis Nordiran. Unsere Arten bilden nach wie vor gute, primärwaldartige Bestände im Balkan. Potenziell natürlich bestünde kaum Grund, sie aufzugeben.
Nehmen wir aber Forstbaukonzepte hinzu, wird es wirklich kompliziert! Die Forschungsfront setzt derzeit auf submediterrane Eichen. Sie haben eine gewisse Frost- in Kombi mit Trockenheitsresistenz. Ob sie in unseren Wintern aber wirklich nicht leiden werden und anfällig für Schwächeparasiten?
Aktuell überstürzen die Ereignisse viel schneller, als Wissenschaft mitkommen kann. Dem Forst werfe ich vor, nicht hinreichend mit Bio-Disziplinen zu konzertieren.
M.Mn.n. müsste vieles sehr ehrlich auf den Tisch und interdisziplinär diskutiert werden. Wir brauchen z.B. Antwort auf Fragen, inwieweit Anbaustandards mit Züchtungen an den endlosen Schäden (Erlen-, Eschen- sonstwas -Sterben) beteiligt sind. Achtung, Lobby hört das gar nicht gern. Je nach dem wie solch utopische Diskussion den Kompromiss zwischen standortgerecht gelenkter Naturverjüngung und Forstackerbau neu austarierte, kommen wir zu höchst unterschiedlichen Konzepten.
Diè Front propagiert derzeit ein recht verzweifeltes Mischwaldkonzept, das manche Fachkollegen mittragen. Mir persönlich sind sie zu physiologisch, Pflanzengemeinschaft mit sog. endogenen Standortfaktoren zu wenig Rechnung tragend und wohl auch nicht gut trockenheitsangepasst. Aber ich gehöre ja auch Disziplinen an, die vor 50 Jahren schon warnten, Fichten zu pflanzen. Der Schaden muss offenbar noch größer werden, bis Ökologen gefragt werden...

Nachtrag, um wenigstens einen konkreten Aspekt auch zu nennen: auf mittleren Standorten in eher subozeanisch getönter Lage würde ich dunkel-dicht gehaltenen Buchenwald mit eingestreuten Weiß-Tannen empfehlen. Dem würden auch etliche Förster zustimmen. Ernst zu nehmende Bedenkenträger würden auf hohe Kosten, Weiß-Tannen zu etablieren, hinweisen und auf die potenzielle Katastrophe, packt es die Buche in Zukunft dann doch nicht. Aus dem rekrutiert sich auch das Mischwaldkonzept.


Warum wurde denn vor 50 Jahren - also lange vor Erkenntnis und Beginn des Klimawandels - vor dem Anbau von Fichten gewarnt?
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 16:44

Kölner1302 hat geschrieben:(27 Sep 2020, 16:40)

Warum wurde denn vor 50 Jahren - also lange vor Erkenntnis und Beginn des Klimawandels - vor dem Anbau von Fichten gewarnt?


Nicht standortgerecht, daher anfällig, und negativ bodenverändernd (Fichte ist ein Podsolbildner).
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon H2O » So 27. Sep 2020, 17:44

"Podsolbildner" = starker Nährstoffentzug aus dem Boden?

Zum Thema müßte der Laie eine umfängliche forstwissenschaftliche Quelle durcharbeiten; da verliert der Laie sehr bald den Faden.... ;) ...ich jedenfalls!
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 17:57

H2O hat geschrieben:(27 Sep 2020, 17:44)

"Podsolbildner" = starker Nährstoffentzug aus dem Boden?

Zum Thema müßte der Laie eine umfängliche forstwissenschaftliche Quelle durcharbeiten; da verliert der Laie sehr bald den Faden.... ;) ...ich jedenfalls!


Bodenkunde(!), ein eigenes Studienfach. Hilfen zum Nachschlagen habe ich durchaus schon probiert, vielleicht erinnerst Du Dich an Zwei- und Dreischichttonminerale. Aber es stimmt, die Enstiegshürden für akademische Feldökologie sind hoch und leider kaum vermittelbar.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Corella » So 27. Sep 2020, 18:40

Wenn ein wenig aufgenommen werden kann, dass in Bezug auf unsere Natur Klimawandel nicht einfach als Breitengradverschiebung gedacht werden sollte, dann wäre es mir den langen Text soweit schon wert.
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Re: Gesammelte Klimawissenschaften

Beitragvon Teeernte » So 27. Sep 2020, 18:53

Die Temperaturen Mitteleuropas, die im älteren Tertiär um etwa 20° C liegen, sinken im Laufe des Tertiärs ganz allmählich, um mit Beginn des Eiszeitalters denen der Gegenwart nahezukommen.


Liegt an der Braunkohle... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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