"Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

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watisdatdenn?
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 14. Aug 2019, 11:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Aug 2019, 11:07)
vielleicht solltest du dich genauer ausdrücken.

(Hervorhebung durch mich)

Du kannst natürlich die Klammer ignorieren und auch die nachfolgenden Sätze in denen ich das klar gestellt habe und danach bei meiner Frage zu meinem angeblichen Fehler nur mysteriöse Andeutungen machen.

Oder du kannst das nächste mal einfach konkret sagen wo genau du vermutest, dass ich falsch liege.

Gut das Mißverständnis hat sich nun ja aufgeklärt.
Schwamm drüber.
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relativ
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 11:27

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Aug 2019, 09:10)


Warum tauscht man einen exakten aussagekräftigen Begriff durch einen sehr schwammigen?

Das erschließt sich mir nicht.
Ich finde es nicht logisch.
Ich finde es sogar dumm.


Evtl. ignorierst du beim nächstenmal nicht meine Erklärung dazu. Meinetwegen kannst du die Begrifflichkeit zu diesen globalen Problem ja schwammig nennen, nur ist sie es nunmal nicht, weil die meisten Menschen etwas mit diesen Begriff konkret anfangen können und zuordnen können welches Problem gemeint ist.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 14. Aug 2019, 12:41

Es gibt hier ja eine Menge Klimaexperten. Oder besser Erderwärmungsexperten.

Mich würde mal interessieren:

1. Gibt es verlässliche Zahlen, die den den menschengemachten Anteil an der (wohl unstrittigen) Erwärmung bzw. einer laufenden, zyklischen Erderwärmungsphase der Erde beschreiben bzw. genau belegen?
Also, z.B. einen Erwärmungsanteil, der beispielsweise zu 70 oder 80% (oder sogar zu 100%?) menschengemachte Ursachen hat.

2. Ist es denkbar, dass die Erde - erdgeschichtlich gesehen - mal wieder "Kapriolen" schlägt oder zu schlagen beginnt? Die für die Erde schon immer normal und selbstverständlich waren: i.e. Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten.

Wenn man Pkt. 2 als - auch wissenschaftlich gegeben - und wohl auch erdgeschichtlich ausreichend belegt als Fakt annimmt, ist es dann nicht vermessen, zu meinen, wir, die Menschen, könnten der Erde einen anderen
Klimawandel aufzwingen? Oder diesen sogar ins Gegenteil korrigieren? Statt uns mit den Tatsachen und deren Folgen zu arrangieren, die eine laufende Warmzeitphase der Erde nun einmal mit sich bringen wird.

Was natürlich für die Menschen und ihre Lebensgrundlagen regional sehr unangenehme Folgen haben kann. Zum Beispiel das erdgeschichtlich ohne jeden menschlichen Eingriff schon öfter erfolgte Abschmelzen der Polkappen,
mit teils dramatischen Anstiegen des Meereswasserspiegels. Oder auch umgekehrt in Kaltphasen, wo sogar das Mittelmeer austrocknete, eine Art Salzwüste war, die man zu Fuß durchqueren konnte, ohne Schiff.
Auch die Überquerung des Ärmelkanals war schon mal ohne Boot und trockenen Fußes möglich.

Aber aktuell ist es eher so, dass die Pole und Gletscher abschmelzen, sich das Szenario dahingehend ändert, als besonders sehr niedrig gelegene Küstenstädte unter Umständen einer drohenden Überflutung ausgesetzt sein könnten, ggf. sogar solche Regionen nicht mehr bewohnbar sein könnten. Auf Menschensicht kurze Zeit, erdgeschichtlich betrachtet aber ein Wimpernschlag.

Derzeit erzählen uns alle Götter der wissenschaftlichen Wahrheit, sozusagen in Divisionsstärke, dass wir, die Menschen, die klimatischen Veränderungen, künstlich herbeiführen, also Erde spielen, während die Erde selbst
sich gar nicht erwärmen wolle, zur Zeit wenigstens. Sondern lieber eine Eiszeit produzieren wolle.

Betrachtet man aber erdgeschichtliche Vorgänge, Vulkanausbrüche, tektonische Verschiebungen der Kontinentalplatten usw., kommt es mir schon sehr verwegen vor, wir, die Menschen, könnten diesen Vorgängen der Erde und ihren ungeheueren Dimensionen trotzen. Sie sogar beschränken, lenken oder gegenteilig beeinflussen. Indem fast schon hysterisch (im Ergebnis) behauptet wird, wir können die Erde zähmen. Jene Urgewalten, gegen die wir Menschen im Vergleich Erde-Mensch nur die Mücke sind, die den Elefanten in Schranken weisen will.

Wissen wir schon so genau, was die Erde unterhalb des dünnen äusseren Mantels so alles in ihrem flüssigen Glutkern macht, in Meerestiefen, die uns nicht so einfach zugänglich sind? Und in riesigen Ozeanen, die in gigantischen Tiefen und Flächen vom Erdinneren womöglich mehr beheizt werden, und damit die Ozeane erwärmen? Mehr als uns lieb ist? - Wissen wir, oder besser gesagt, die Wissenschaft darüber schon alles? Ist die Wissenschaft mit dem Schöpfer, an den viele Menschen als den allwissenden alleinigen Gott glauben, schon auf Augenhöhe? Oder hat sie, die Wissenschaft, Gott bereits überholt?

Oder sehen wir uns einer Erde gegenüber, die macht, was sie will? Egal, ob uns Menschen das in den aktuellen Kram passt. Oder in den nächsten 100-500 Jahren, die erdgeschichtlich ein Wimpernschlag sind. Und wir, die Menschen, sind relativ gesehen, mehr als eingeschränkt, dies zu ändern oder gar umzukehren. In einigermaßen verstiegener Arroganz der Natur und den Naturgewalten dieses wunderschönen, blauen Planeten gegenüber?

Bei Mikroplastik ist es etwas anders. Sowas hat die Erde nie produziert und damit die Ozeane und vor allem Meerestiere verseucht. Wie z.B. an einigen Stellen vor Korsika, wo der Mikroplastikanteil schon deutlich höher ist als der von natürlichem Plankton...
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Ein Terraner » Mi 14. Aug 2019, 12:51

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(14 Aug 2019, 12:41)

Es gibt hier ja eine Menge Klimaexperten. Oder besser Erderwärmungsexperten.

Mich würde mal interessieren:

1. Gibt es verlässliche Zahlen, die den den menschengemachten Anteil an der (wohl unstrittigen) Erwärmung bzw. einer laufenden, zyklischen Erderwärmungsphase der Erde beschreiben bzw. genau belegen?
Also, z.B. einen Erwärmungsanteil, der beispielsweise zu 70 oder 80% (oder sogar zu 100%?) menschengemachte Ursachen hat.

2. Ist es denkbar, dass die Erde - erdgeschichtlich gesehen - mal wieder "Kapriolen" schlägt oder zu schlagen beginnt? Die für die Erde schon immer normal und selbstverständlich waren: i.e. Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten.

Wenn man Pkt. 2 als - auch wissenschaftlich gegeben - und wohl auch erdgeschichtlich ausreichend belegt als Fakt annimmt, ist es dann nicht vermessen, zu meinen, wir, die Menschen, könnten der Erde einen anderen
Klimawandel aufzwingen? Oder diesen sogar ins Gegenteil korrigieren? Statt uns mit den Tatsachen und deren Folgen zu arrangieren, die eine laufende Warmzeitphase der Erde nun einmal mit sich bringen wird.

Was natürlich für die Menschen und ihre Lebensgrundlagen regional sehr unangenehme Folgen haben kann. Zum Beispiel das erdgeschichtlich ohne jeden menschlichen Eingriff schon öfter erfolgte Abschmelzen der Polkappen,
mit teils dramatischen Anstiegen des Meereswasserspiegels. Oder auch umgekehrt in Kaltphasen, wo sogar das Mittelmeer austrocknete, eine Art Salzwüste war, die man zu Fuß durchqueren konnte, ohne Schiff.
Auch die Überquerung des Ärmelkanals war schon mal ohne Boot und trockenen Fußes möglich.

Aber aktuell ist es eher so, dass die Pole und Gletscher abschmelzen, sich das Szenario dahingehend ändert, als besonders sehr niedrig gelegene Küstenstädte unter Umständen einer drohenden Überflutung ausgesetzt sein könnten, ggf. sogar solche Regionen nicht mehr bewohnbar sein könnten. Auf Menschensicht kurze Zeit, erdgeschichtlich betrachtet aber ein Wimpernschlag.

Derzeit erzählen uns alle Götter der wissenschaftlichen Wahrheit, sozusagen in Divisionsstärke, dass wir, die Menschen, die klimatischen Veränderungen, künstlich herbeiführen, also Erde spielen, während die Erde selbst
sich gar nicht erwärmen wolle, zur Zeit wenigstens. Sondern lieber eine Eiszeit produzieren wolle.

Betrachtet man aber erdgeschichtliche Vorgänge, Vulkanausbrüche, tektonische Verschiebungen der Kontinentalplatten usw., kommt es mir schon sehr verwegen vor, wir, die Menschen, könnten diesen Vorgängen der Erde und ihren ungeheueren Dimensionen trotzen. Sie sogar beschränken, lenken oder gegenteilig beeinflussen. Indem fast schon hysterisch (im Ergebnis) behauptet wird, wir können die Erde zähmen. Jene Urgewalten, gegen die wir Menschen im Vergleich Erde-Mensch nur die Mücke sind, die den Elefanten in Schranken weisen will.

Wissen wir schon so genau, was die Erde unterhalb des dünnen äusseren Mantels so alles in ihrem flüssigen Glutkern macht, in Meerestiefen, die uns nicht so einfach zugänglich sind? Und in riesigen Ozeanen, die in gigantischen Tiefen und Flächen vom Erdinneren womöglich mehr beheizt werden, und damit die Ozeane erwärmen? Mehr als uns lieb ist? - Wissen wir, oder besser gesagt, die Wissenschaft darüber schon alles? Ist die Wissenschaft mit dem Schöpfer, an den viele Menschen als den allwissenden alleinigen Gott glauben, schon auf Augenhöhe? Oder hat sie, die Wissenschaft, Gott bereits überholt?

Oder sehen wir uns einer Erde gegenüber, die macht, was sie will? Egal, ob uns Menschen das in den aktuellen Kram passt. Oder in den nächsten 100-500 Jahren, die erdgeschichtlich ein Wimpernschlag sind. Und wir, die Menschen, sind relativ gesehen, mehr als eingeschränkt, dies zu ändern oder gar umzukehren. In einigermaßen verstiegener Arroganz der Natur und den Naturgewalten dieses wunderschönen, blauen Planeten gegenüber?

Bei Mikroplastik ist es etwas anders. Sowas hat die Erde nie produziert und damit die Ozeane und vor allem Meerestiere verseucht. Wie z.B. an einigen Stellen vor Korsika, wo der Mikroplastikanteil schon deutlich höher ist als der von natürlichem Plankton...

Das hätte ich von dir jetzt nicht erwartet, ich hab dich für klüger gehalten.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 14. Aug 2019, 12:54

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Aug 2019, 12:51)

Das hätte ich von dir jetzt nicht erwartet, ich hab dich für klüger gehalten.



Ach, das tut mir aber leid für Sie! :D
Wobei ein paar Antworten auf meine Fragen wären auch nicht schlecht gewesen...
Aber egal. Schönen Restag! ;)
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Aug 2019, 13:00

schokoschendrezki hat geschrieben:(14 Aug 2019, 09:41)

DIe Aussage ist nicht "schwammig" sondern relfektiert die Komplexität des Problems. Mit der rapiden Veränderung von Phänomenen wie Jetstream oder Golfstrom infolge des Klimawandels sind eben auch regional Dinge wie Extremkälteinbruch möglich. Auch wenn die Durchschnittstemperaturen steigen und man insofern von einer globalen Erwärmung sprechen kann. Von "Klimawandel" statt von "globaler Erwärmung" zu sprechen ist im Prinzip auch ein freundlches Entgegenkommen an Bildungsferne wie Donald Trump, um ihnen solche Kälteeinbrüche wie die in Nordamerika ein wenig verständlicher zu machen.

Das Problem ist allerdings, dass a) ob anthropogene Einflüsse das Ende der Kleinen Eiszeit/den Klimawandel eingeleitet haben ==> siehe "Bislang dachte man, dass ihr Rückgang ab den 1860er Jahren auch auf den Beginn der Industrialisierung zurückzuführen sei. Doch die PSI-Ergebnisse wiederlegen diese Theorie nun eindeutig:
Es handelte sich (zunächst) lediglich um einen Rückgang zur vorherigen, ungestörten Gletscherausdehnung.
„Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen“, sagt Sigl. ...
„Bisher wird von den Modellierern jedoch ein Schätzwert der jeweiligen Russmenge eingesetzt“, so Sigl. Vor allem für das 19. Jahrhundert liegen hierbei nur grobe Schätzungen der einzelnen Industrienationen auf Grundlage des damaligen Energieverbrauchs zugrunde. Für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde bislang ein linearer Anstieg der Russmenge in der Atmosphäre angenommen, so Sigl. Dass dies nicht der Realität entspricht, lässt sich dank der Eisbohrkernuntersuchungen von Sigl und seinen Mitforschenden nun belegen.


und
Diese Daten zeigten eindeutig, dass industrieller Russ kaum verantwortlich sein kann für die Schmelze der Alpengletscher zwischen 1850 und 1875. Erst ab 1875 überstieg die Menge an industriellem Russ in Mitteleuropa die in der Atmosphäre natürlich vorhandene Menge Russ.

Die Untersuchung der Eisbohrkerne aus unterschiedlichen Gletschertiefen erfolgte im Labor des Paul Scherrer Instituts in Villigen (AG). «Russpartikel sind interessant, weil sie sehr dunkel sind. Wenn sie auf der Schneeoberfläche abgelagert werden, verdunkeln sie diese Oberfläche und damit können sie das Abschmelzen der Gletscher beschleunigen», erklärt Michael Sigl.

Die Forscher ziehen darum den Schluss, dass der grösste Rückgang der Alpengletscher bereits abgeschlossen war, als 1875 die Konzentration von industriellem Russ massiv zugenommen hat.


und b) wie groß der anthropogene Einfluss auf das Klima/den Klimawandel überhaupt ist. ==> siehe

Recently discovered long-term oscillations of the solar background magnetic field associated with double dynamo waves generated in inner and outer layers of the Sun indicate that the solar activity is heading in the next three decades (2019–2055) to a Modern grand minimum similar to Maunder one. On the other hand, a reconstruction of solar total irradiance suggests that since the Maunder minimum there is an increase in the cycle-averaged total solar irradiance (TSI) by a value of about 1–1.5 Wm−2 closely correlated with an increase of the baseline (average) terrestrial temperature. In order to understand these two opposite trends, we calculated the double dynamo summary curve of magnetic field variations backward one hundred thousand years allowing us to confirm strong oscillations of solar activity in regular (11 year) and recently reported grand (350–400 year) solar cycles caused by actions of the double solar dynamo. In addition, oscillations of the baseline (zero-line) of magnetic field with a period of 1950 ± 95 years (a super-grand cycle) are discovered by applying a running averaging filter to suppress large-scale oscillations of 11 year cycles. Latest minimum of the baseline oscillations is found to coincide with the grand solar minimum (the Maunder minimum) occurred before the current super-grand cycle start. Since then the baseline magnitude became slowly increasing towards its maximum at 2600 to be followed by its decrease and minimum at ~3700. These oscillations of the baseline solar magnetic field are found associated with a long-term solar inertial motion about the barycenter of the solar system and closely linked to an increase of solar irradiance and terrestrial temperature in the past two centuries. This trend is anticipated to continue in the next six centuries that can lead to a further natural increase of the terrestrial temperature by more than 2.5 °C by 2600.

Das Wissenschaftsmaganzin "nature" ist nicht irgend ein Wurschtblatt!

Desweiteren gilt in den Wissenschaften - es gibt keinen Konsens!
Gem. Popper (Kritischer Rationalismus) müssen Theorien/Hypothesen falsifizierbar sein, es reicht eine einzige Widerlegung nur eines Aspektes einer Theorie/Hypothese, dass diese Hypothese/Theorie fallen gelassen und/oder modifiziert werden.
Da zählt nicht ob eine Mehrheit von Wissenschaftlern eine Theorie "für richtig hält"/"ihr zustimmt".
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Ein Terraner » Mi 14. Aug 2019, 13:19

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(14 Aug 2019, 12:54)

Ach, das tut mir aber leid für Sie! :D
Wobei ein paar Antworten auf meine Fragen wären auch nicht schlecht gewesen...
Aber egal. Schönen Restag! ;)

Was soll ich da noch für Antworten geben wenn dich schon die Götter der Wisdenschaft nicht zufrieden stellen können?
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon JFK » Mi 14. Aug 2019, 13:22

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:00)

Da zählt nicht ob eine Mehrheit von Wissenschaftlern eine Theorie "für richtig hält"/"ihr zustimmt".


Für dich auch nochmal, ab Minte 13:00

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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Aug 2019, 13:42

JFK hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:22)

Für dich auch nochmal, ab Minte 13:00


Bei Lesch kann ich nur sagen "Schuster bleib bei deinen Leisten" und das ist in Leschs Fall die Astrophysik!

Nochmal für Dich: in den Wissenschaften zählen KEINE Mehrheitsmeinungen, sondern Fakten; wissenschaftliche Theorien/Hypothesen müssen nachvollziehbar, überprüfbar, in sich widerspruchsfrei und falsifizierbar sein.
Es reicht eine - eine einzige - Falsifikation nur eines einziges Aspekts einer Theorie/Hypothese und die gesamte Theorie/Hypothese muss fallen gelassen und/oder modifiziert werden.

Zwei Widerlegungen von Aspekten habe ich verlinkt, da kann Lesch labern was er will!
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 14. Aug 2019, 13:50

Ich möchte hier nicht über den Klimawandel / globale Erwärmung an sich diskutieren, sondern über die Begrifflichkeiten.

Das bietet auch die Chance sich über die genaue genauen Bedeutungen derselben klar zu werden.

In mir keimt der leise Verdacht auf, dass man Angst hat dass sich die globale Abkühlung seit 2016 aufgrund verminderter Sonnenaktivität fortsetzt und man deswegen lieber Klimawandel statt globale Erwärmung sagt.
Bin mir aber da nicht sicher.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 13:56

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(14 Aug 2019, 12:54)

Ach, das tut mir aber leid für Sie! :D
Wobei ein paar Antworten auf meine Fragen wären auch nicht schlecht gewesen...
Aber egal. Schönen Restag! ;)

Deine Fragen wurden hier um Forum schon zig mal gestellt und auch schon zig mal beantwortet und nein ich suche sie dir jetzt nicht raus.
Deine Spielchen kannst du also selbst vollenden wenn du möchtest.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 14. Aug 2019, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 13:59

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:42)

Bei Lesch kann ich nur sagen "Schuster bleib bei deinen Leisten" und das ist in Leschs Fall die Astrophysik!

Nochmal für Dich: in den Wissenschaften zählen KEINE Mehrheitsmeinungen, sondern Fakten; wissenschaftliche Theorien/Hypothesen müssen nachvollziehbar, überprüfbar, in sich widerspruchsfrei und falsifizierbar sein.
Es reicht eine - eine einzige - Falsifikation nur eines einziges Aspekts einer Theorie/Hypothese und die gesamte Theorie/Hypothese muss fallen gelassen und/oder modifiziert werden.

Zwei Widerlegungen von Aspekten habe ich verlinkt, da kann Lesch labern was er will!

...und die beiden Widerlegungen sind dann Fakten, oder gilt für die dieselbe Nachprüfbarkeit, bzw. Widerspruchsfreiheit...?
Wer hat dann recht, oder besser an welche Theorie soll man sich dann halten/anwenden, wenn beide nicht als Fakten gelten, hm?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Ein Terraner » Mi 14. Aug 2019, 14:06

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:42)

Zwei Widerlegungen von Aspekten habe ich verlinkt, da kann Lesch labern was er will!


In dem Teil ging es allgemein um Wissenschaftliches Arbeiten, wie das mit Studien, Diskussionen und Konsens funktioniert. Du hättest es nur ansehen müssen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon JFK » Mi 14. Aug 2019, 14:08

Hauptsache Nonkomformität, das ist so schön aufregend und Originell, was kümmert uns die Menschheit.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Mi 14. Aug 2019, 14:15

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Aug 2019, 14:06)

In dem Teil ging es allgemein um Wissenschaftliches Arbeiten, wie das mit Studien, Diskussionen und Konsens funktioniert. Du hättest es nur ansehen müssen.

Als Wissenschaftler kenne ich mich mit wissenschftlicher Arbeit und Methodik aus, brauche mir das nicht von Lesch erklären lassen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Ein Terraner » Mi 14. Aug 2019, 14:22

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 14:15)

Als Wissenschaftler kenne ich mich mit wissenschftlicher Arbeit und Methodik aus, brauche mir das nicht von Lesch erklären lassen.


Was ich bisher von dir so lese täte dir das bestimmt mal ganz gut. Es ist übrigens auch nicht gerade der beste Stil Aussagen und Argumente von anderen zu ignorieren und sich stur stellen. "da kann Lesch labern was er will!"
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 14:22

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:50)

Ich möchte hier nicht über den Klimawandel / globale Erwärmung an sich diskutieren, sondern über die Begrifflichkeiten.

Das bietet auch die Chance sich über die genaue genauen Bedeutungen derselben klar zu werden.

In mir keimt der leise Verdacht auf, dass man Angst hat dass sich die globale Abkühlung seit 2016 aufgrund verminderter Sonnenaktivität fortsetzt und man deswegen lieber Klimawandel statt globale Erwärmung sagt.
Bin mir aber da nicht sicher.

Hm wenn dir ne Eiszeit als Konsequenz lieber ist bitte, ich nenne sowohl die extreme Kliamerwärmung als auch ne mögliche Eiszeit in Europa durch z.b. das ausbleiben des Golfstroms, für ne ziemliche Katastrophe für uns die wir hier leben. Das Wissenschaftler vor möglichen neuen Wahrheiten/Erkenntnissen Angst haben, halte ich in der Regel für eher unwahrscheinlich.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 14:23

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 14:15)

Als Wissenschaftler kenne ich mich mit wissenschftlicher Arbeit und Methodik aus, brauche mir das nicht von Lesch erklären lassen.

Muss du ja auch nicht. Aber du hast ihn ja gleich mal ob seiner Äußerung ins Abseits stellen wollen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Ein Terraner » Mi 14. Aug 2019, 14:25

relativ hat geschrieben:(14 Aug 2019, 14:22)

Hm wenn dir ne Eiszeit als Konsequenz lieber ist bitte, ich nenne sowohl die extreme Kliamerwärmung als auch ne mögliche Eiszeit in Europa durch z.b. das ausbleiben des Golfstroms, für ne ziemliche Katastrophe für uns die wir hier leben. Das Wissenschaftler vor möglichen neuen Wahrheiten/Erkenntnissen Angst haben, halte ich in der Regel für eher unwahrscheinlich.


Ich bin immer noch für "Klimakatastrophe", das trift es am besten.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Mi 14. Aug 2019, 14:32

Dark Angel hat geschrieben:(14 Aug 2019, 13:00)

Das Problem ist allerdings, dass a) ob anthropogene Einflüsse das Ende der Kleinen Eiszeit/den Klimawandel eingeleitet haben ==> siehe "Bislang dachte man, dass ihr Rückgang ab den 1860er Jahren auch auf den Beginn der Industrialisierung zurückzuführen sei. Doch die PSI-Ergebnisse wiederlegen diese Theorie nun eindeutig:
Es handelte sich (zunächst) lediglich um einen Rückgang zur vorherigen, ungestörten Gletscherausdehnung.
„Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen“, sagt Sigl. ...
„Bisher wird von den Modellierern jedoch ein Schätzwert der jeweiligen Russmenge eingesetzt“, so Sigl. Vor allem für das 19. Jahrhundert liegen hierbei nur grobe Schätzungen der einzelnen Industrienationen auf Grundlage des damaligen Energieverbrauchs zugrunde. Für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde bislang ein linearer Anstieg der Russmenge in der Atmosphäre angenommen, so Sigl. Dass dies nicht der Realität entspricht, lässt sich dank der Eisbohrkernuntersuchungen von Sigl und seinen Mitforschenden nun belegen.


und
Diese Daten zeigten eindeutig, dass industrieller Russ kaum verantwortlich sein kann für die Schmelze der Alpengletscher zwischen 1850 und 1875. Erst ab 1875 überstieg die Menge an industriellem Russ in Mitteleuropa die in der Atmosphäre natürlich vorhandene Menge Russ.

Die Untersuchung der Eisbohrkerne aus unterschiedlichen Gletschertiefen erfolgte im Labor des Paul Scherrer Instituts in Villigen (AG). «Russpartikel sind interessant, weil sie sehr dunkel sind. Wenn sie auf der Schneeoberfläche abgelagert werden, verdunkeln sie diese Oberfläche und damit können sie das Abschmelzen der Gletscher beschleunigen», erklärt Michael Sigl.

Die Forscher ziehen darum den Schluss, dass der grösste Rückgang der Alpengletscher bereits abgeschlossen war, als 1875 die Konzentration von industriellem Russ massiv zugenommen hat.


und b) wie groß der anthropogene Einfluss auf das Klima/den Klimawandel überhaupt ist. ==> siehe

Recently discovered long-term oscillations of the solar background magnetic field associated with double dynamo waves generated in inner and outer layers of the Sun indicate that the solar activity is heading in the next three decades (2019–2055) to a Modern grand minimum similar to Maunder one. On the other hand, a reconstruction of solar total irradiance suggests that since the Maunder minimum there is an increase in the cycle-averaged total solar irradiance (TSI) by a value of about 1–1.5 Wm−2 closely correlated with an increase of the baseline (average) terrestrial temperature. In order to understand these two opposite trends, we calculated the double dynamo summary curve of magnetic field variations backward one hundred thousand years allowing us to confirm strong oscillations of solar activity in regular (11 year) and recently reported grand (350–400 year) solar cycles caused by actions of the double solar dynamo. In addition, oscillations of the baseline (zero-line) of magnetic field with a period of 1950 ± 95 years (a super-grand cycle) are discovered by applying a running averaging filter to suppress large-scale oscillations of 11 year cycles. Latest minimum of the baseline oscillations is found to coincide with the grand solar minimum (the Maunder minimum) occurred before the current super-grand cycle start. Since then the baseline magnitude became slowly increasing towards its maximum at 2600 to be followed by its decrease and minimum at ~3700. These oscillations of the baseline solar magnetic field are found associated with a long-term solar inertial motion about the barycenter of the solar system and closely linked to an increase of solar irradiance and terrestrial temperature in the past two centuries. This trend is anticipated to continue in the next six centuries that can lead to a further natural increase of the terrestrial temperature by more than 2.5 °C by 2600.

Das Wissenschaftsmaganzin "nature" ist nicht irgend ein Wurschtblatt!

Desweiteren gilt in den Wissenschaften - es gibt keinen Konsens!
Gem. Popper (Kritischer Rationalismus) müssen Theorien/Hypothesen falsifizierbar sein, es reicht eine einzige Widerlegung nur eines Aspektes einer Theorie/Hypothese, dass diese Hypothese/Theorie fallen gelassen und/oder modifiziert werden.
Da zählt nicht ob eine Mehrheit von Wissenschaftlern eine Theorie "für richtig hält"/"ihr zustimmt".


Die Studie negiert doch nicht den Teil des menschengemachten Klimawandels, der eben nicht durch andere Phänomäne erklärbar ist.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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