"Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

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Sören74
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 16:31

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Aug 2019, 15:28)

Wie wäre es zur Abwechslung mal, wenn Sie für diese Behauptung auch eine ähnlich gute - wissenschaftliche Quelle - benennen könnten,
wie das im Gegenzug DA z.B. mit der Seite der Uni Erlangen-Nürnberg machte.


Der Internetlink war keine wissenschaftliche Quelle.

Eulenwoelfchen hat geschrieben:Damit man nachvollziehen kann, oder besser verifizieren kann,
dass hier nicht irgendein Wickischreiber oder -in sich populistische Behauptungen einfach aus dem Daumen lutschte.


Der "Wickischreiber" verwies auf einen IPCC-Bericht, der wiederum auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen verweist. Das ist jetzt also nicht so, dass da etwas aus den Fingern gesaugt wurde.
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Dark Angel
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 17:04

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 16:19)

Das ist dann allerdings missverständlich, einen konkreten Wert zu nennen, der aber für einen nicht bezifferbaren Anteil stehen soll. Man kann natürlich die These aufstellen, dass man den anthropogenen Anteil nicht abschätzen kann. Allerdings ignoriert man dann Ergebnisse, die diesbezüglich schon existieren. Das wäre ungefähr so, als wenn man sagen würde, man kann nicht beziffern, wie schädlich das Zigarettenrauchen ist, weil man die bestehenden Untersuchungen dazu nicht akzeptieren will.

In welcher wissenschaftlichen Publikation kann ich nachlesen, wie hoch der anthropogene Anteil tatsächlich ist.
Diese Forschungsergebnisse würden mich wirklich interessieren!

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 16:19)Das halte ich jetzt doch für eine sehr gewagte These. Der Ausdruck "anthropogenic climate change" existiert in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und das schon seit geraumer Zeit (https://scholar.google.de/scholar?q=%22 ... i=scholart). Schon Ende des 19.Jahrhundert versuchte man den menschlichen Faktor beim Klima zu berechnen: https://en.wikipedia.org/wiki/History_o ... ange,_1896

Wie ich bereits schrieb, sind Wissenschaftler (mehr oder weniger) gezwungen, sich dem Vokabular der Politiker anzupassen.
Ändert aber nichts daran, dass nicht ermittelt werden kann wann der anthropogene Einfluss auf das Klima/den Klimawandel beginnt und somit auch nicht festellbar ist, wie hoch dieser anthropogene Einfluss überhaupt ist.
Nachgewiesenermaßen begann der Rückgang der Gletscher bereits Jahrzehnte vor der Industrialisierung und war zu Beginn der Industrialisierung (1875) bereits zu 80% abgeschlossen, nur 20% entfallen auf den Zeitraum 1875 bis heute.
Siehe verlinkten Artikel zum Industrieruß im Gletschereis.
Und ehe mich jetzt wieder einer dämlich von der Seite anquatscht, dass Ruß kein Treibhausgas sei, dem sei gesagt, dass die Menge Ruß, die sich im Gletscheis findet a) sehr wohl mit emmitiertem CO2 und anderen Treibhausgasen korreliert und b) Ruß als Kondensationskeim(e) für die Wolkenbildung dient/dienen kann.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 17:09

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 16:31)

Der Internetlink war keine wissenschaftliche Quelle.

Aha - die Internetpräsenz einer Uni bzw eines Wissenschaftlers einer Uni ist also keine wissenschaftliche Quelle?
Was denn dann?
Du willst doch hoffentlich nicht behaupten, dein Interview oder Wiki seien wissenschaftliche Quellen?
Achso - was die Quellenlage zum Wiki-Artikel angeht, die liest sich sehr interessant - Philosophen, Wissenschaftshistoriker, Soziologen, Journalisten, Sachbuchautoren und als Feigenblatt ein oder zwei Klimawissenschaftler :s
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Aug 2019, 17:14

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 11:58)

Der Punkt ist, diese Messreihen widersprechen sich sogar selbst. Denn Tage/Wochen später wurden mit derselben Methode ganz andere CO2-Werte gemessen. Das Problem ist einfach die Methode selbst, die sehr ungenau ist, wenn man nicht alle Nebenbedingungen extrem genau konstant halten kann. Das Thema wurde schon vor zig Jahren diskutiert, als ein Biologielehrer namens Beck damals aufkam und von anderen widerlegt wurde.

http://scienceblogs.de/primaklima/2008/ ... war-dabei/


Nun die Abweichungen der Messreihen innerhalb weniger Stunden lassen sich auch heute noch "generieren" ....man schaue einfach in die Messung der schweizer Alpen .
Da gibt es eine Abhandlung zu den "Abweichungen". Die Zacken sind wetterabhängig - und sind auch einzukalibrieren.... (Herbstwetter, Regen... bestimmte Windrichtung)

Da gleichzeitig viele Messungen unternommen wurden - alle 50 cm eine bis 5m und alle 5m eine bis 20 m höhe - würden Messfehler durch den Laboranten direkt auffallen.

Die "ganz andere Methode" wird zur Kalibrierung der Messcomputer eingesetzt....

Einen Ausschluss der Messungen - ist - wie wenn man einem Thermometer die "Lizenz" zum Messen entzieht.

Wenn Herr Beck sich da einige Messungen raussucht .... nun ja . Spricht nichts gegen die Messreihe. Eine generelle Ablehnung :D :D :D - spricht für die Unwissenschaftlichkeit der Ablehner.

Die Nasschemischen (Co2 ) Analysen wurden auch in der DDR bis zur Wende (mangels Messcomputer) geführt und waren anerkannt, die Genauigkeit weicht vom Messcomputer nur in der unterschiedlichen Möglichkeit der "Vergiftung" (Verfälschung) durch andere Produkte ab.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Aug 2019, 17:16

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2019, 13:39)

Sorry aber wer sich mit deinen kauderwelsch auseinandersetzen will, der ist in kurzer Zeit reif für die Klapsmühle. Versteht doch kein Menschen welch zusammenhaltloses Zeug du hier schreibst.


Du musst einen an der Glocke haben wenn Du jemandem schreibst den Du garnicht verstehst.. :D :D :D
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 17:28

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 17:04)

In welcher wissenschaftlichen Publikation kann ich nachlesen, wie hoch der anthropogene Anteil tatsächlich ist.
Diese Forschungsergebnisse würden mich wirklich interessieren!


Nach nicht mal 2 Minuten Suche gefunden:

https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com ... 08GL034864
https://www.nature.com/articles/nature06025
https://www.nature.com/articles/40332

Dark Angel hat geschrieben:Wie ich bereits schrieb, sind Wissenschaftler (mehr oder weniger) gezwungen, sich dem Vokabular der Politiker anzupassen.


Kannst Du diese Behauptung auch belegen? Denn in der Wissenschaft wurde schon vor der Politik von einer menschengemachten Klimaerwärmung gesprochen.

Dark Angel hat geschrieben:Ändert aber nichts daran, dass nicht ermittelt werden kann wann der anthropogene Einfluss auf das Klima/den Klimawandel beginnt und somit auch nicht festellbar ist, wie hoch dieser anthropogene Einfluss überhaupt ist.


In wie weit ist der Zeitpunkt entscheidend? Nach der Theorie beeinflusst schon eine Tonne CO2 das Klima auf der Erde. Ein äußerst geringer Einfluss, aber vorhanden.

Dark Angel hat geschrieben:Nachgewiesenermaßen begann der Rückgang der Gletscher bereits Jahrzehnte vor der Industrialisierung und war zu Beginn der Industrialisierung (1875) bereits zu 80% abgeschlossen, nur 20% entfallen auf den Zeitraum 1875 bis heute.


Das was man als erstes liest ist, dass es 1850 der Rückgang begann, aber nicht 25 Jahre nahezu abgeschlossen war: https://en.wikipedia.org/wiki/Retreat_o ... since_1850
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relativ
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 18:24

Teeernte hat geschrieben:(16 Aug 2019, 17:16)

Du musst einen an der Glocke haben wenn Du jemandem schreibst den Du garnicht verstehst.. :D :D :D

Du bist ja auch eigentlich nur ignoriertes Beiwerk bei meiner Exkursion hier. :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 18:30

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 17:09)

Aha - die Internetpräsenz einer Uni bzw eines Wissenschaftlers einer Uni ist also keine wissenschaftliche Quelle?
Was denn dann?
Du willst doch hoffentlich nicht behaupten, dein Interview oder Wiki seien wissenschaftliche Quellen?
Achso - was die Quellenlage zum Wiki-Artikel angeht, die liest sich sehr interessant - Philosophen, Wissenschaftshistoriker, Soziologen, Journalisten, Sachbuchautoren und als Feigenblatt ein oder zwei Klimawissenschaftler :s

Nur mal als Anmerkung, du hast bis jetzt auch nicht mehr Quellen zu bieten. :D
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Aug 2019, 18:32

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2019, 18:24)

Du bist ja auch eigentlich nur ignoriertes Beiwerk bei meiner Exkursion hier. :D


Ich lese Deine kurzen Gehirnexzesse auch nicht alle.... - aber die bunten Tupfer auf blauem Grund sind hin und wieder ganz nett und schärfen die Aufmerksamkeit.
Wissenschaftlich leider - entgegen anderen Foristen keine Herausforderung. :D :D :D
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Aug 2019, 18:37

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 17:28)

Nach nicht mal 2 Minuten Suche gefunden:



Nur nebenbei.... (ja eben ....NICHTS NEUES - !!) :D :D :D

We find a response to solar forcing quite different from that reported in several papers published recently in this journal, and zonally averaged responses to both natural and anthropogenic forcings that differ distinctly from those indicated by the Intergovernmental Panel on Climate Change, whose conclusions depended on model simulations. Anthropogenic warming estimated directly from the historical observations is more pronounced between 45°S and 50°N than at higher latitudes whereas the model‐simulated trends have minimum values in the tropics and increase steadily from 30 to 70°N.


Deine Quelle
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon BlueMonday » Fr 16. Aug 2019, 20:03

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 Aug 2019, 07:57)


Die Frage ist, ob wir mit der globalen Erwärmung diesen Chaosrand verlassen oder vielleicht sogar in einen noch produktiveren Chaosbereich eintreten.



Die letzte Hölle, aus der sich das Leben auf der Erde gerettet hat, war jedenfalls eine kalte Eishölle, kilometerhohe Eismassen, die die Erdoberfläche zermalmten und auffalteten und das Leben unter sich begruben und großflächig unmöglich machten. Verglichen mit dieser fast überstandenen Eishölle, dessen Reste ja an den immer noch kaum bewohnbaren Polen zu ehrfürchten sind, leben wir aktuell in paradiesischen Zuständen. Die Biomasse nahm dank wiederentlassenem Kohlendióxid zu und vergrößerte unsere Lebensgrundlage. Und dieser Kohlenstoff war nun bereits zuvor in der Erdatmosphäre, in weitaus größerer Konzentration. Das ganze Bild: https://www.nature.com/articles/ncomms14845/figures/4
Logarithmische Zeitskala, also ganz am Ende des Verlaufs reden wir über einen Bruchteil eines Bruchteils eines Augenblicks im erdgeschichtlichen Ausmaß. Myriaden solcher Augenblicke sind prinzipbedingt durchs grobe Proxyraster gefallen, nicht mehr wahrzunehmen. And dann schließt sich noch die Extrapolation in die unbekannte Zukunft an, in einer Dramatik, die sich eben erst erweisen und bestätigen muss. In der ganz großen Entwicklung geht es jedenfalls um den Umgang mit der unvermeidlichen Abkühlung und um Schaffung von Wärmeinseln, Energiefallen, Aufschub des Zerfalls hin zum Kältetod. Aber dafür sind noch viele Augenblicke Zeit.

Die Anpassungsfähigkeit des Menschen ist groß, groß wie nie und sie wird weiter wachsen. Der Mensch wird seinen Lebensraum über die Erde hinaus erweitern. Er wird in kurzen Augenblicken lebbare Atmosphären schaffen und ändern, "without precedent". Für das Niedagewesene ist er auf der Welt. Es wird auch um eine Vertiefung des ökonomischen Gedankens gehen, um die Einsicht, dass die Mittel knapp sind, dass Kosten immer Kosten von alternativen Möglichkeiten sind, dass es keine totalen, alternativlosen und damit kostenlosen Lösungen gibt.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 16. Aug 2019, 20:14

BlueMonday hat geschrieben:(16 Aug 2019, 20:03)

Es wird auch um eine Vertiefung des ökonomischen Gedankens gehen, um die Einsicht, dass die Mittel knapp sind, dass Kosten immer Kosten von alternativen Möglichkeiten sind, dass es keine totalen, alternativlosen und damit kostenlosen Lösungen gibt.


Das ist, obwohl er so trivial ist, eigentlich der wesentliche Gedanke.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Aug 2019, 20:55

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Aug 2019, 20:14)

Das ist, obwohl er so trivial ist, eigentlich der wesentliche Gedanke.


Der Teil ist auch sehr gut.. >>
leben wir aktuell in paradiesischen Zuständen. Die Biomasse nahm dank wiederentlassenem Kohlendióxid zu und vergrößerte unsere Lebensgrundlage.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 22:06

BlueMonday hat geschrieben:(16 Aug 2019, 20:03)
Der Mensch wird seinen Lebensraum über die Erde hinaus erweitern. Er wird in kurzen Augenblicken lebbare Atmosphären schaffen und ändern, "without precedent".


Von welchen Größenordnungen ist da die Rede, wenn es heißt "kurze Augenblicke"?

BlueMonday hat geschrieben:Es wird auch um eine Vertiefung des ökonomischen Gedankens gehen, um die Einsicht, dass die Mittel knapp sind, dass Kosten immer Kosten von alternativen Möglichkeiten sind, dass es keine totalen, alternativlosen und damit kostenlosen Lösungen gibt.


Da frage ich mich schon, wie man bei knappen Mitteln den Lebensraum über die Erde hinaus erweitern und neue Atmosphären schaffen will. :rolleyes:
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 22:59

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 17:28)
Das was man als erstes liest ist, dass es 1850 der Rückgang begann, aber nicht 25 Jahre nahezu abgeschlossen war: https://en.wikipedia.org/wiki/Retreat_o ... since_1850

Ach Wikipedia. Dummerweise kommen die Wissenschaftler vom PSI mit ihren Eiskernanalysen zu einem anderen Ergebnis und stellen fest, dass das Jahr 1850 als Referenzjahr ungeeignet ist.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 17. Aug 2019, 00:54

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 16:31)

Der Internetlink war keine wissenschaftliche Quelle.



Der "Wickischreiber" verwies auf einen IPCC-Bericht, der wiederum auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen verweist. Das ist jetzt also nicht so, dass da etwas aus den Fingern gesaugt wurde.


Das heisst also, die Universität Nürnberg-Erlangen ist eine wissenschaftliche Schmuddelecke oder gar nur ein Loch laienhafter, klimaschutzfeindlicher Lügenpresse?

Bringen Sie doch bitte ersteinmal eine wissenschaftliche Quelle hier in den Strang, die diese "nichtwissenschaftliche DA-Quelle" nachvollziehbar - und wissenschaftlich verifiziert - widerlegt. Das wäre weit besser,
als hier als selbsternannte Quelleninstanz herumzuspringen wie Rumpelstilzchen in einem Gretamärchen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon X3Q » Sa 17. Aug 2019, 09:47

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 08:56)

Kannst du mal näher erklären, was an diesem Artikel für die Tonne ist, statt immer nur Zweizeiler zu schreiben.

Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Zharkova propagiert in diesem Paper eine von der Sonne unbeeinflußte Bewegung der Erde ums Baryzentrum :D Und wie sich Prof. Zharkova argumentativ selbst zerlegt, kann man schön hier nachlesen; mir hat diese Lektüre die ganze letzte Woche versüßt.

--X
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 17. Aug 2019, 10:14

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 22:06)

Von welchen Größenordnungen ist da die Rede, wenn es heißt "kurze Augenblicke"?



Da frage ich mich schon, wie man bei knappen Mitteln den Lebensraum über die Erde hinaus erweitern und neue Atmosphären schaffen will. :rolleyes:


Mit knapp im ökonomischen Sinn ist nicht das umgangssprachliche "knapp bei Kasse" gemeint. Es ist das Grundproblem der Ökonomie, der Grund warum wir überhaupt wirtschaften müssen. Das wird leider viel zu oft vergessen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Sa 17. Aug 2019, 11:10

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(17 Aug 2019, 00:54)

Das heisst also, die Universität Nürnberg-Erlangen ist eine wissenschaftliche Schmuddelecke oder gar nur ein Loch laienhafter, klimaschutzfeindlicher Lügenpresse?

Bringen Sie doch bitte ersteinmal eine wissenschaftliche Quelle hier in den Strang, die diese "nichtwissenschaftliche DA-Quelle" nachvollziehbar - und wissenschaftlich verifiziert - widerlegt. Das wäre weit besser,
als hier als selbsternannte Quelleninstanz herumzuspringen wie Rumpelstilzchen in einem Gretamärchen.


Was soll jetzt dieser Unsinn? Es hat niemand behauptet, dass die Uni ein wissenschaftliche Schmuddelecke ist oder ähnliches. Es geht darum, was eine wissenschaftliche Quelle darstellt. Das ist alles, was in einem wissenschaftlichen Journal oder Konferenz veröffentlicht wurde und einen Review-Prozess durchlaufen hat. Mein Doktorvater sagte früher dazu, alles was nicht veröffentlicht ist, existiert in der Wissenschaft nicht.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Corella » Sa 17. Aug 2019, 13:02

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Aug 2019, 12:41)


Sprich: Die Herrschaften sind einfach "plafonds", wenn's an wissenschaftlich Eingemachte geht.



Was nützen Belege, die nicht verstanden werden, als Entgegnung auf schlecht gewählte Einzelquellen, die ebenfalls nicht verstanden werden? Eine Möchtegernbeweisführung ersetzt kein Studium.

Noch mal: es schmelzen aktuell Eispartien, die in der bisher wärmsten Periode des Holozäns (gut 10 Tsd Jahre nach Ende der letzten Kaltzeit/umgangssprachlich "Eiszeit") stabil waren. Beleg: schaust du z.B. Wiki "Barnes Eisschild" (NO Kanada).
Und das in der kurzen Zeit der industriellen CO2-Verschmutzung, während das Strahlungsgleichgewicht auf aktueller Basis noch lang nicht ausgegelichen ist, denn die Ozeane sind noch lang im Aufwärmungsprozess. Wer dafür Beweise verlangt, dem fehlen einfach Trivialgrundlagen! Das sind Verstehprobleme, die mit der persönlichen Überzeugung, mit der hier rumgeätzt wird, einfach nicht erträglich sind.
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)

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