"Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 14:01

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 13:51)

Wie kommst Du auf das schmale Brett, dass ICH den Artikel in die Tonne werfen will?

Na weil du es so geschrieben hast. wenn dies Ironie sein sollte , bist du diesbezüglich leider für mich nicht Glaubhaft genug.
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Sören74
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 14:06

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 13:58)

Mache ich das irgendwo?


Dann sind wir uns doch einig. :)

Dark Angel hat geschrieben:Der verlinkte Artikel beruht ebenfalls auf Untersuchungen und Analysen "der Situation" und beide Wissenschaftler kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen/Erkenntnissen.
Was sagt uns das?


Das wirst Du uns bestimmt gleich sagen. :)
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 14:08

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Aug 2019, 12:41)

Für den sehr lesenswerten und informativen, wissenschaftlich fundierten ! Quellenbeleg danke ich Ihnen sehr an dieser Stelle.

Dass der User "relativ" ironische Bemerkungen nicht richtig einsortieren kann, sei ihm verziehen. Sonst hätte er nicht so einen Vollstuß
als Antwort geschrieben...

Den Rest der Gegenpropagandisten kann man getrost in der Ecke "ideologische Propaganda" ohne schlüssige und belegte, wissenschaftliche Gegenbelege einordnen.
Sprich: Die Herrschaften sind einfach "plafonds", wenn's an wissenschaftlich Eingemachte geht.

Die heilige Kuh des zu annähernd 100% menschengemachten Klimawandels darf einfach nicht geschlachtet werden.
Wo kämen wir hin, wenn sich die besonders durch Jesus Hoback verbreitete grüne Religion, dieser Glaube, der sich auf dem Nichtwissen(wollen) gründet,
mehr ein Irrtum ist als etwas, was man als guten und vor allem berechtigten Grund für hysterische Klimaschutzpolitik einstufen müsste.

Und vor allem, was würde aus der Panikmache eines autistischen Mädels werden, dass sicher schon deine Quellen las sowie sämtliche relevanten Wissenschaftspublikationen
zum Klimawandel und sich für ihren eigenen Panikconcon da herausfischte, was in ihr - noch im Werden befindliches - und möglicherweise auch sehr eigenwilliges,
autistisch wahrgenommenes Erfahrungs- und Wahrnehmungsweltbild passt. Kurzum, bei der jungen Frau zunächst Panik auslöst.

Und weil so ein Zustand allein recht langweilig ist, sucht man sich halt, zugegeben sehr herzerweichend in jugendlicher Unschuld dargestellt, Leidensgenossen und -innen.

Die Frage, die bleibt: Was muss man politisch ändern und was ist einfach nur blinder Aktionismus, der an Dingen herumschaubt, die wir Menschen gar nicht
oder nur so begrenzt beeinflussen können, wie die Frage, ob man sofort notoperiert werden muss, wenn man sich in den Finger schneidet oder ob ein
Heftpflaster oder meinetwegen ein ordentlicher, blutstillender Mullverband ;) nicht auch reicht, um das dräuende und unausweichliche Versterben des Schnittopfers zu verhindern? :D

Es gibt da ein Sprichwort das lautet: "Wer keine Sorgen hat, der macht sich welche"
Bezogen auf die Klimahysterie könnte man das Sprichwort auch ändern in "... der versucht von wirklichen Sorgen abzulenken"
Übrigens die "Drahtzieher" hinter der "heiligen Greta" ist die Stiftung "Plants for Planet" - eine Organisation, die sich sehr gerne Kinder und Jugendlicher bedient, um ihre Sichtweisen, Forderungen what ever "unters Volk zu bringen".
2007 von Frithjof Finkbeiner und seinem Sohn Felix - damals 10 Jahre alt(!) - gegründet. Felix Finkbeiner initiierte damals eine Baum-Pflanz-Aktion.
Heute - mit 22 Jahren - ist der junge Mann natürlich nicht mehr so geeignet für eine "Kinder-und-Jugendinitiative", es muss ein neues Gesicht her, ein jüngeres ...
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 14:09

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:06)

Dann sind wir uns doch einig. :)



Das wirst Du uns bestimmt gleich sagen. :)

Nein, die Frage war an Dich gerichtet.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 14:11

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:01)

Na weil du es so geschrieben hast. wenn dies Ironie sein sollte , bist du diesbezüglich leider für mich nicht Glaubhaft genug.

Was für Dich glaubhaft ist und was nicht, ist mir sowas von Bockwurscht, aber sowas von ...
JA - es handelt sich um Ironie und zwar bezugnehmend darauf, dass der verlinkte "nature"-Artikel für die Tonne sei.
Wundert mich allerdings nicht, dass DIR das entgangen ist.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 14:16

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:11)

Was für Dich glaubhaft ist und was nicht, ist mir sowas von Bockwurscht, aber sowas von ...
Schau mal sind wir schon 2, aber was du hier von dir gibst wird gelesen und auch bewertet, damit musst du eben auch leben.
JA - es handelt sich um Ironie und zwar bezugnehmend darauf, dass der verlinkte "nature"-Artikel für die Tonne sei.
Evtl. hättest du dies Galubwürdiger formulieren können, nun glaub ich dir nicht mehr...
Wundert mich allerdings nicht, dass DIR das entgangen ist.
Wunder passieren immer wieder, ich habe sogar schon Leute kennengelernt (Achtung ein Wink...) die ihre erbärmliche zur Schau gestellte Arroganz abgelegt haben, damit sie besser kommunizieren konnten.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 14:18

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:09)

Nein, die Frage war an Dich gerichtet.


Soso. Ist ja völlig ungewöhnlich, dass Wissenschaftler zu einem Thema unterschiedliche Sichtweisen haben. Okay, Ironie beiseite, ich muss Dir trotzdem den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das es diese unterschiedlichen Ansichten gibt, sagt nichts darüber aus, wie sicher oder unsicher man über grundlegende Klimaaussagen ist. Und letztlich ist es politisch gesehen uninteressant, ob wir als Menschen zu 100% oder zu 95% Schuld an der jetzigen Klimaerwärmung sind. Die geringe Restwahrscheinlichkeit, dass wir als Menschen doch nichts dafür können, kann nicht die Grundlage politischer Entscheidungen sein.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 14:19

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 13:37)

Ich bin dafür, Politik pragmatisch zu sehen. Deshalb würde ich die Frage aufwerfen, was sich an der politischen Gesamteinschätzung wesentliches ändern würde, wenn wir statt eines 100% menschengemachten Klimawandels in Wirklichkeit einen Wert von 95% hätten?

Wohl eher zwischen 4% und 6%, wenn davon ausgegangen werden kann, dass zwischen 94% und 96% der Treibhausgase natürlichen Ursprungs sind.
Die simple ideologische Umkehr die, die da betrieben wird, ist politischer Aktionismus bzw Populismus.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 14:20

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:08)

Es gibt da ein Sprichwort das lautet: "Wer keine Sorgen hat, der macht sich welche"
Bezogen auf die Klimahysterie könnte man das Sprichwort auch ändern in "... der versucht von wirklichen Sorgen abzulenken"
Übrigens die "Drahtzieher" hinter der "heiligen Greta" ist die Stiftung "Plants for Planet" - eine Organisation, die sich sehr gerne Kinder und Jugendlicher bedient, um ihre Sichtweisen, Forderungen what ever "unters Volk zu bringen".
2007 von Frithjof Finkbeiner und seinem Sohn Felix - damals 10 Jahre alt(!) - gegründet. Felix Finkbeiner initiierte damals eine Baum-Pflanz-Aktion.
Heute - mit 22 Jahren - ist der junge Mann natürlich nicht mehr so geeignet für eine "Kinder-und-Jugendinitiative", es muss ein neues Gesicht her, ein jüngeres ...

Das hört sich bei dir so an, als wenn diese Stifftung ganz was schlimmes wäre, wenn nicht sogar der Teufel höchstpersönlich. Ich frage mich gerade wer hier Hysterisch reagiert. :D
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 14:23

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:08)

Es gibt da ein Sprichwort das lautet: "Wer keine Sorgen hat, der macht sich welche"
Bezogen auf die Klimahysterie könnte man das Sprichwort auch ändern in "... der versucht von wirklichen Sorgen abzulenken"
Übrigens die "Drahtzieher" hinter der "heiligen Greta" ist die Stiftung "Plants for Planet" - eine Organisation, die sich sehr gerne Kinder und Jugendlicher bedient, um ihre Sichtweisen, Forderungen what ever "unters Volk zu bringen".
2007 von Frithjof Finkbeiner und seinem Sohn Felix - damals 10 Jahre alt(!) - gegründet. Felix Finkbeiner initiierte damals eine Baum-Pflanz-Aktion.
Heute - mit 22 Jahren - ist der junge Mann natürlich nicht mehr so geeignet für eine "Kinder-und-Jugendinitiative", es muss ein neues Gesicht her, ein jüngeres ...


Und wo ist jetzt das Problem? Was hast Du denn generell an den Zielen von Plant-for-the-Planet auszusetzen?
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 14:24

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:18)

Soso. Ist ja völlig ungewöhnlich, dass Wissenschaftler zu einem Thema unterschiedliche Sichtweisen haben. Okay, Ironie beiseite, ich muss Dir trotzdem den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das es diese unterschiedlichen Ansichten gibt, sagt nichts darüber aus, wie sicher oder unsicher man über grundlegende Klimaaussagen ist. Und letztlich ist es politisch gesehen uninteressant, ob wir als Menschen zu 100% oder zu 95% Schuld an der jetzigen Klimaerwärmung sind. Die geringe Restwahrscheinlichkeit, dass wir als Menschen doch nichts dafür können, kann nicht die Grundlage politischer Entscheidungen sein.

Du nimmst mir mitnichten den Wind aus den Segeln, weil es schon relevant ist ob der Mensch zu 90% oder zu 9% am Klimawandel beteiligt ist, wenn wissenschaftliche Kontroversen selektiv politisch "ausgeschlachtet", der Wähler ganz bewusst falsch informiert (grob gesagt verarscht) wird, um politische Aktionen durchzudrücken. Dass dabei kritische/skeptische Wissenschaftler ganz bewusst diffamiert werden, gilt wohl als Kollateralschaden, der billigend in Kauf genommen wird.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 14:24

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:19)

Wohl eher zwischen 4% und 6%, wenn davon ausgegangen werden kann, dass zwischen 94% und 96% der Treibhausgase natürlichen Ursprungs sind.
Die simple ideologische Umkehr die, die da betrieben wird, ist politischer Aktionismus bzw Populismus.


Und was ist jetzt die Antwort auf meine Frage?
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 14:28

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:19)

Wohl eher zwischen 4% und 6%, wenn davon ausgegangen werden kann, dass zwischen 94% und 96% der Treibhausgase natürlichen Ursprungs sind.
Die simple ideologische Umkehr die, die da betrieben wird, ist politischer Aktionismus bzw Populismus.

Für diese natürlichen Treibhauseffekt gäbe es als Quelle eigentlich nur die Sonne, wenn man mal das letzte Jahrhundert betrachtet, indem es andere größere Quellen gar nicht gab. Nunja und diese These ist eben auch keine die in der wissenschaftlichen Welt mom. besonderen Konsens hat.
Fakt ist eher, daß über 90% der wissenschaftlichen Arbeiten die sich mit dem Kliamwandel befassen, zu selben oder ähnlichen Ergebnissen kommen.
Wiki geht sogar noch weiter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrover ... C3%A4rmung
In der Wissenschaft herrscht Konsens, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist: Untersuchungen ergaben wiederholt weitgehende Übereinstimmung in Fachkreisen, dass der Mensch die Hauptursache ist.[17] Wahrscheinlich ist die Erwärmung vollständig auf menschliche Aktivität zurückzuführen.[18]
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 14:35

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:24)

Du nimmst mir mitnichten den Wind aus den Segeln, weil es schon relevant ist ob der Mensch zu 90% oder zu 9% am Klimawandel beteiligt ist, wenn wissenschaftliche Kontroversen selektiv politisch "ausgeschlachtet", der Wähler ganz bewusst falsch informiert (grob gesagt verarscht) wird, um politische Aktionen durchzudrücken. Dass dabei kritische/skeptische Wissenschaftler ganz bewusst diffamiert werden, gilt wohl als Kollateralschaden, der billigend in Kauf genommen wird.


Sorry, aber mit "9% am Klimawandel beteiligt" ist man im wissenschaftlichen Diskurs ziemlich out-of-the-box. Aber genau das ist oft das Anliegen einiger so zu tun, als wenn es für die 9%-These (oder jeden anderen beliebigen kleinen Wert) eine beachtenswerte Evidenz in der Wissenschaft gebe. Wenn aber die sogenannten "kritische/skeptische Wissenschaftler" mit ihren Thesen sich in der Community nicht durchsetzen konnten, dann heißt es, sie wurden ganz bewusst diffamiert. Was wir hier erleben ist ein Diskurs, der nicht mehr in der Wissenschaft stattfindet, sondern in einer Öffentlichkeit, die gar nicht die Relevanz solcher wissenschaftlicher Thesen einschätzen kann.

Das Gute an der Wissenschaft ist, dass sie sich selbst reguliert und in Summe auf die wahrscheinlich richtigen Aussagen kommt. Auch wenn es beispielsweise zur Relativitätstheorie oder Evolutionstheorie immer Wissenschaftler gab, die sie angezweifelt haben, haben sich diese Theorien im wesentlichen in der Wissenschaft durchgesetzt. Und nicht viel anders ist es mit relevanten Aussagen aus der Klimawissenschaft. Das wird sich auch nicht ändern, wenn noch mal so viele User mit einer "9%-These" kommen. :)
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 16. Aug 2019, 15:11

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 13:37)

Ich bin dafür, Politik pragmatisch zu sehen. Deshalb würde ich die Frage aufwerfen, was sich an der politischen Gesamteinschätzung wesentliches ändern würde, wenn wir statt eines 100% menschengemachten Klimawandels in Wirklichkeit einen Wert von 95% hätten?

Wenn Du schon die Frage aufwirfst, wie sieht Deine Antwort darauf aus? :)


Kommt drauf an. Wenn ich Bluter wäre, ab zum nächsten Arzt, ohne gleich nach einer neuzuerbauenden Bluter-Spezialklinik zu schreien.
Da ich keiner bin, mir schon mal beim Kochen in den Finger schneide, genügt ein Heftpflaster. Ich gehöre nicht zu jener Dreibeiner-Gattung,
die bei einer Grippe gleich nach der letzten Ölung schreit.

Und für klimatische Besorgtheitsbürger/-innen habe ich natürlich auch was: Finger schienen, Druckverband am Finger und ab in die nächste Intensivstation. Zur psychischen Stabilisierung
nach der Akutbehandlung empfehle ich als Anschlußheilbehandlung ich Placebogipsverband für mindestens vier Wochen.
Natürlich all das nach vorheriger Computerröhren-Diagnose, ob der Schnitt nicht doch auch ein lebensgefährliches Aufschlagen des Kopfs auf der granitigen Tischplatte
nach sich zog und dieser Mensch höchst gefährdet ist, an einer schweren Gehirnerschütterung oder sogar am einem wissenschaftlich jederzeit für möglich
gehaltenem Schädelbruch zu erodieren. In diesem Fall einfach den Kopf miteingipsen. :D
Zuletzt geändert von Eulenwoelfchen am Fr 16. Aug 2019, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Dark Angel » Fr 16. Aug 2019, 15:12

Sören74 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:35)

Sorry, aber mit "9% am Klimawandel beteiligt" ist man im wissenschaftlichen Diskurs ziemlich out-of-the-box. Aber genau das ist oft das Anliegen einiger so zu tun, als wenn es für die 9%-These (oder jeden anderen beliebigen kleinen Wert) eine beachtenswerte Evidenz in der Wissenschaft gebe. Wenn aber die sogenannten "kritische/skeptische Wissenschaftler" mit ihren Thesen sich in der Community nicht durchsetzen konnten, dann heißt es, sie wurden ganz bewusst diffamiert. Was wir hier erleben ist ein Diskurs, der nicht mehr in der Wissenschaft stattfindet, sondern in einer Öffentlichkeit, die gar nicht die Relevanz solcher wissenschaftlicher Thesen einschätzen kann.

Das Gute an der Wissenschaft ist, dass sie sich selbst reguliert und in Summe auf die wahrscheinlich richtigen Aussagen kommt. Auch wenn es beispielsweise zur Relativitätstheorie oder Evolutionstheorie immer Wissenschaftler gab, die sie angezweifelt haben, haben sich diese Theorien im wesentlichen in der Wissenschaft durchgesetzt. Und nicht viel anders ist es mit relevanten Aussagen aus der Klimawissenschaft. Das wird sich auch nicht ändern, wenn noch mal so viele User mit einer "9%-These" kommen. :)

Die 9% ist ein, aus der Luft gegriffener Wert, der lediglich dafür steht, dass der athropogene Anteil am Klimawandel genau nicht beziffert werden kann und zwar von keinem seriösen Wissenschaftler.
Das Gefasel vom "menschengemachten/menschenverursachten Klimawandel" ist politischer Populsimus, der mit Wissenschaft herzlich wenig zu tun hat. Das Problem ist nur, dass Wissenschaftler (mehr oder weniger) gezwungen sind, ihre Formulierungen an diesen politischen Populismus anzupassen, statt sich "vorsichtig" (im Konjunktiv) zu äußern, wenn keine eindeutigen Ergebnisse/Erkenntnisse vorliegen.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon ThorsHamar » Fr 16. Aug 2019, 15:13

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 15:12)

Die 9% ist ein, aus der Luft gegriffener Wert, der lediglich dafür steht, dass der athropogene Anteil am Klimawandel genau nicht beziffert werden kann und zwar von keinem seriösen Wissenschaftler.
Das Gefasel vom "menschengemachten/menschenverursachten Klimawandel" ist politischer Populsimus, der mit Wissenschaft herzlich wenig zu tun hat. Das Problem ist nur, dass Wissenschaftler (mehr oder weniger) gezwungen sind, ihre Formulierungen an diesen politischen Populismus anzupassen, statt sich "vorsichtig" (im Konjunktiv) zu äußern, wenn keine eindeutigen Ergebnisse/Erkenntnisse vorliegen.


Das ist ganz genau auf den Punkt gebracht!
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 16. Aug 2019, 15:28

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2019, 14:28)

...Wahrscheinlich ist die Erwärmung vollständig auf menschliche Aktivität zurückzuführen...[18]


Meine Güte, da hat Wickie ja mal wieder ganze Verkleisterungsarbeit an den Pupillen und grauen Zellen geleistet.

Wie wäre es zur Abwechslung mal, wenn Sie für diese Behauptung auch eine ähnlich gute - wissenschaftliche Quelle - benennen könnten,
wie das im Gegenzug DA z.B. mit der Seite der Uni Erlangen-Nürnberg machte. Damit man nachvollziehen kann, oder besser verifizieren kann,
dass hier nicht irgendein Wickischreiber oder -in sich populistische Behauptungen einfach aus dem Daumen lutschte.

Aber mit wirklichen Belegen haben Sie es nicht so. Macht ja nichts. Der klimaideologische Beton in den Erkenntnisbereichen ihres Gehirns scheint sowieso
schon unverändertbar ausgehärtet zu sein.
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon relativ » Fr 16. Aug 2019, 16:01

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Aug 2019, 15:28)


Aber mit wirklichen Belegen haben Sie es nicht so. Macht ja nichts. Der klimaideologische Beton in den Erkenntnisbereichen ihres Gehirns scheint sowieso
schon unverändertbar ausgehärtet zu sein.

Meinste damit jetzt mich, oder Wiki?
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Re: "Globale Erwärmung" vs "Klimawandel"

Beitragvon Sören74 » Fr 16. Aug 2019, 16:19

Dark Angel hat geschrieben:(16 Aug 2019, 15:12)

Die 9% ist ein, aus der Luft gegriffener Wert, der lediglich dafür steht, dass der athropogene Anteil am Klimawandel genau nicht beziffert werden kann und zwar von keinem seriösen Wissenschaftler.


Das ist dann allerdings missverständlich, einen konkreten Wert zu nennen, der aber für einen nicht bezifferbaren Anteil stehen soll. Man kann natürlich die These aufstellen, dass man den anthropogenen Anteil nicht abschätzen kann. Allerdings ignoriert man dann Ergebnisse, die diesbezüglich schon existieren. Das wäre ungefähr so, als wenn man sagen würde, man kann nicht beziffern, wie schädlich das Zigarettenrauchen ist, weil man die bestehenden Untersuchungen dazu nicht akzeptieren will.

Dark Angel hat geschrieben:Das Gefasel vom "menschengemachten/menschenverursachten Klimawandel" ist politischer Populsimus, der mit Wissenschaft herzlich wenig zu tun hat.


Das halte ich jetzt doch für eine sehr gewagte These. Der Ausdruck "anthropogenic climate change" existiert in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und das schon seit geraumer Zeit (https://scholar.google.de/scholar?q=%22 ... i=scholart). Schon Ende des 19.Jahrhundert versuchte man den menschlichen Faktor beim Klima zu berechnen: https://en.wikipedia.org/wiki/History_o ... ange,_1896

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