38 Grad und seit Monaten kein Regen

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MoOderSo
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Mi 4. Sep 2019, 00:22

Von Mitgefühl können die sich nichts kaufen.
Das pro Kopf-BIP dort liegt aber immerhin auf dem Niveau von Italien, Spanien oder Malta.
Und wer es sich leisten kann Steuergeflüchteten Asyl zu geben, der sollte auch genug Kohle haben um ausreichende Schutzräume für die Menschen zu bauen, die sich nicht so tolle Häuser leisten können.
Dass dort jederzeit ein Cat5 vorbeischauen kann, ist jetzt keine Neuigkeit des Klimawandels.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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schokoschendrezki
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 4. Sep 2019, 08:46

Quatschki hat geschrieben:(02 Sep 2019, 13:57)

Dabei bestehen große Teile des Landes aus Sumpf- und Niedermoorregionen, die erst durch unzählige Gräben und Kanäle mühsam trockengelegt wurden....

Ja. Bekanntestes Beispiel der Oderbruch. Unter dem Preußenkönig Friedrich II trockengelegt. Man wollte Besiedlung, Bauern, Soldaten. Das bis dahin in Deutschland größte landschaftsverändernde Projekt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stand ganz im Zeichen des preußisch-habsburgischen Dualismus und des Kampfes beider Seiten um die Vorherrschaft in Europa. Zugleich wurde der Oder-Flußlauf begradigt (wie bei allen anderen gößeren Flüssen in Europa). Die jüngere Austrocknung der Region Brandenburg konnten aber auch die Preußen damals wohl nicht vorausahnen. Wobei die am meisten das südliche Brandenburg betrifft. Und die immer häufiger auftretenden Sand- und Staubstürme sind vor allem ein Problem für den Straßenverkehr. Es gab ja bereits verheerende Massenkarambolagen auf Autobahnen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon rollins » Mi 4. Sep 2019, 21:09

Kölner1302 hat geschrieben:(03 Sep 2019, 21:46)

Der Kategorie V Hurricane wütet jetzt schon seit mehr als 48 Stunden auf derselben Stelle an der Nordküste von Grand Bahama.
Von den Bahamas keine Meldungen, vereinzelt Handyvideos, die schrecklich sind. Menschen bis zur Brust in Fluten. Wasser bis zum 2. Stock überall mit extremer Strömung. Treibende Menschen zwischen Trümmern. Wie haben es diese Videos nach draußen geschafft?
Auf Satellitenbildern sieht man bei CNN die Überflutungen: der größte Teil von Grand Bahama ist weg - unter dem Meerespiegel.
Hat dort jemand überlebt?


Ja, fast alle. Trotzdem schlimm, 7 Tote und sicher viele Verletzte. Man kann glücklich sein, dass der Hurricane jetzt auf Kategorie 2 heruntergestuft wurde. Das bedeutet wenigstens, dass er nicht mehr zu großes Unheil anrichten kann.

Schon 1968 in Pforzheim gab es Tote und hunderte Verletzte. Im Prinzip sah es da ähnlich aus wie auf den Bahamas, nur dass teilweise wesentlich stabilere Bauwerke vorhanden waren.https://www.bing.com/images/search?view ... ist=0&vt=0
Der Mensch kann solche Naturereignisse leider niemals verhindern.
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Bielefeld09
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 4. Sep 2019, 23:08

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Wir Bürger sind das Problem.
Wir produzieren Müll, schlechte Luft und problematisches Wasser.
[MOD] Edit Themenfremden Spam (Zitat) entfernt H2O
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » So 8. Sep 2019, 09:21

Der grönländische Eisschild schmilzt so schnell wie erst für 2070 prognostiziert (Whorst Case Szenario)
Allein am 1. August verlor Grönland 55 Milliarden Liter Schmelzwasser.
Überall auf dem Eisschild haben sich Glettscherseen und - mühlen gebildet.
Brände auf Grönland nehmen zu.
https://www.businessinsider.de/eis-in-g ... tet-2019-8
https://www.nationalgeographic.de/umwel ... s-erwartet
https://www.zeit.de/wissen/2019-08/groe ... s-bilder-2
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 81085.html
Zuletzt geändert von Kölner1302 am So 8. Sep 2019, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.
Zacherli
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Zacherli » So 8. Sep 2019, 09:31

Kölner1302 hat geschrieben:(08 Sep 2019, 09:21)

Der grönländische Eisschild schmilzt so schnell wie erst für 2070 prognostiziert (Whorst Case Szenario)
Allein am 1. August verlor Grönland 55 Milliarden Liter Schmelzwasser.
Überall auf dem Eisschild haben sich Glettscherseen und - mühlen gebildet.
Brände auf Grönland nehmen zu.
https://www.businessinsider.de/eis-in-g ... tet-2019-8

Es wird rasanter und die Chancen auf über 4 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts steigen und steigen. Eventuell werden es ja doch 7. Wenn wir uns reinhängen und das tun wir, schaffen wir das.

Erinnern wir uns an die Worte unserer Kanzlerin "Reichtum durch Wachstum".

Die Nationalisten sch...en auf jeglichen Umweltschutz.
Man könnte meinen das Aussterben des Menschen ginge einigen nicht schnell genug.
Und da man jetzt ja eine Greta hat, braucht man politisch und wirtschaftlich ja erstmal nichts mehr tun.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » So 8. Sep 2019, 09:32

Kölner1302 hat geschrieben:(08 Sep 2019, 09:21)

Der grönländische Eisschild schmilzt so schnell wie erst für 2070 prognostiziert (Whorst Case Szenario)
Allein am 1. August verlor Grönland 55 Milliarden Liter Schmelzwasser.
Überall auf dem Eisschild haben sich Glettscherseen und - mühlen gebildet.
Brände auf Grönland nehmen zu.
https://www.businessinsider.de/eis-in-g ... tet-2019-8
https://www.nationalgeographic.de/umwel ... s-erwartet


Na dann ist mehr Wasser für CO2 Abbau vorhanden.

Nebenbei...

Spektakuläre einjährige Arktisexpedition
Am 10. August 2019 läuft das deutsche Forschungsschiff Polarstern wieder Richtung Arktis aus. Zunächst geht es ins norwegische Tromsø. Dort sollen ab dem 13. September die letzten Reisevorbereitungen beginnen. Dann bricht die Polarstern auf zur MOSAiC-Expedition. Die Leitung hat das Alfred-Wegener-Institut (AWI). Das Forschungsschiff soll im arktischen Eis festfrieren und dann ein Jahr lang ohne eigenen Antrieb durch das Nordpolarmeer driften. Eisbrecher, Helikopter und Flugzeuge versorgen währenddessen die Besatzung.

https://www.br.de/themen/wissen/polarst ... r-100.html
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » So 8. Sep 2019, 09:35

Zacherli hat geschrieben:(08 Sep 2019, 09:31)

Die Nationalisten sch...en auf jeglichen Umweltschutz.


Nun da bist du falsch informiert..

Das Reichsnaturschutzgesetz (RNG) vom 26. Juni 1935 (RGBl. I. S. 821) regelte erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes, definierte Schutzzonen und führte den Begriff des Landschaftsschutzgebietes ein. Auch wurde der Artenschutz für Pflanzen und nicht jagdbare Tiere damit erstmals gesetzlich festgeschrieben. Das RNG bildete bis zum Inkrafttreten entsprechender Landesgesetze (Gesetz zur Pflege und Erhaltung der heimatlichen Natur 1954 DDR, Bundesnaturschutzgesetz 1976 BRD, Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung 1997 Österreich) die Grundlage für staatliches Naturschutzhandeln in Deutschland[1] und Österreich.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 11:31

Teeernte hat geschrieben:(08 Sep 2019, 09:35)

Nun da bist du falsch informiert..


Diese Gesetzgebung entsprach dem Zeitgeist, wie man sehr schnell versteht, wenn man Werke des im 1. Weltkrieg gefallenen Hermann Löns liest. Dort mischte sich Völkisches (Der Wehrwolf, mein lieber Herr Gesangsverein!) mit einer urtümlichen Liebe zur Natur, die ansprechendere Seite seines Werkes. Geschichtlich irrt sich der Teilnehmer Zacherli, kein Zweifel.

Merkwürdig aber die heutige Ablehnung von Maßnahmen zur Erhaltung der Schöpfung durch unsere Rechtsdreher, was die Naturzerstörung durch unser industrielles Handeln und die industrielle Landwirtschaft betrifft. Nach dem Munde reden nennt man so etwas wohl; oder Bauernfang. Insofern hat Zacherli schon Recht!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 8. Sep 2019, 11:44

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 11:31)



Merkwürdig aber die heutige Ablehnung von Maßnahmen zur Erhaltung der Schöpfung durch unsere Rechtsdreher, was die Naturzerstörung durch unser industrielles Handeln und die industrielle Landwirtschaft betrifft. Nach dem Munde reden nennt man so etwas wohl; oder Bauernfang. Insofern hat Zacherli schon Recht!


Und was ist mit der Leugnung der Umweltzerstörung durch sogenannte grüne Technologie ? Gehören Mäusebussard, Rotmilan, Großes Mausohr oder Insekten nicht zur Schöpfung ?

Und ja nicht in der Nähe grüner Refugien, der Ex- Grüne Schily hats ganz klar ausgedrückt, ab 13:00

[youtube] https://www.youtube.com/watch?v=hM5r1pS6zr0 [/youtube]
Zuletzt geändert von Ebiker am So 8. Sep 2019, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 11:58

Ebiker hat geschrieben:(08 Sep 2019, 11:44)

Und was ist mit der Leugnung der Umweltzerstörung durch sogenannte grüne Technologie ? Gehören Mäusebussard, Rotmilan, Großes Mausohr oder Insekten nicht zur Schöpfung ?


Kein Problem; das ist eine schlechte Sache unter Abwägung des geringeren Übels. Ganz sicher fallen wesentlich mehr Vögel den Glasflächen unserer Wohnungen und Bürogebäude zum Opfer, oder streunenden Katzen und rasenden Autos. Niemand denkt daran, diese Todesfallen zu beseitigen... die paar aufgeklebten Falkensymbole haben nur geringe Wirkung. Insofern ist Ihr Vorhalt an den Haaren herbeigezogen. Kein Naturfreund wird sich erfreut zeigen, daß wir auch durch Windräder Natur zerstören. Wir brauchen aber diese erneuerbare Energie für den Kampf gegen die Anreicherung unserer Atmosphäre durch fossiles CO2 aus Kohle und Öl. Wenn Sie dafür ein naturschonenderes Verfahren anbieten können: Immer her damit!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 8. Sep 2019, 12:00

Alles klar, wir retten das Klima, nur Natur ist dann nicht mehr.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 8. Sep 2019, 12:04

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 11:58)

Ganz sicher fallen wesentlich mehr Vögel den Glasflächen unserer Wohnungen und Bürogebäude zum Opfer, oder streunenden Katzen und rasenden Autos.


Gibt es dazu belastbare Fakten ? Und ich meine jetzt nicht diese Hochrechnung die oft bemüht wird.

Die Windkraftindustrie fordert gerade eine weitere Aufweichung des Naturschutzes. Eine größere Anzahl getöteter unter Schutz stehender Greifvögel sei hinnehmbar wenn der Bestand nicht gefährdet sei.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Zacherli » So 8. Sep 2019, 12:12

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 11:58)

Kein Problem; das ist eine schlechte Sache unter Abwägung des geringeren Übels. Ganz sicher fallen wesentlich mehr Vögel den Glasflächen unserer Wohnungen und Bürogebäude zum Opfer, oder streunenden Katzen und rasenden Autos. Niemand denkt daran, diese Todesfallen zu beseitigen... die paar aufgeklebten Falkensymbole haben nur geringe Wirkung. Insofern ist Ihr Vorhalt an den Haaren herbeigezogen. Kein Naturfreund wird sich erfreut zeigen, daß wir auch durch Windräder Natur zerstören. Wir brauchen aber diese erneuerbare Energie für den Kampf gegen die Anreicherung unserer Atmosphäre durch fossiles CO2 aus Kohle und Öl. Wenn Sie dafür ein naturschonenderes Verfahren anbieten können: Immer her damit!

Zumal Windmühlen mit die niedrigsten Ooferzahlen unter den Vögeln generieren.

Der Verkehr haut da schon deutlich härter zu. Der Zugverkehr noch mehr und auch an einem Glasfassadenhochhaus brechen sich schonmal 6000 Vögel das Genick.

Dies stellt für die Personen rechtsaußen niemals ein Umweltschutzproblem dar.

Aber ein paar wenige Vögel die durch Windmühlen umkommen, sind auf einmal eine Katastrophe.

Nun, hier geht es ja primär auch nicht um den Umweltschutz, sondern dem Schutz des grenzenlosen Ölverbrauchs. Der polemische Kampf gegen die Realität der Erderwärmung.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 12:18

Ebiker hat geschrieben:(08 Sep 2019, 12:04)

Gibt es dazu belastbare Fakten ? Und ich meine jetzt nicht diese Hochrechnung die oft bemüht wird.

Die Windkraftindustrie fordert gerade eine weitere Aufweichung des Naturschutzes. Eine größere Anzahl getöteter unter Schutz stehender Greifvögel sei hinnehmbar wenn der Bestand nicht gefährdet sei.


Doch, die Daten wurden wiederholt genannt. Müßte man googeln.

Ich selbst befürworte auch Naturzerstörung dort, wo man besonders viel Windenergie "ernten" kann. Allerdings muß durch Gesetz so etwas wie Ausgleichsflächen geschaffen werden, wo der Naturverlust durch Menschenhand ausgeglichen wird, und wo dort Zuflucht suchenden Lebewesen solche Gefahren nicht drohen. Ein solches Verfahren ist schon heute üblich, wenn Grünflächen in Industrieerwartungsflächen umgewandelt werden. Das könnte man und sollte man unbedingt noch ehrgeiziger durchsetzen... dafür lohnt es zu kämpfen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 12:22

Zacherli hat geschrieben:(08 Sep 2019, 12:12)

Zumal Windmühlen mit die niedrigsten Ooferzahlen unter den Vögeln generieren.

Der Verkehr haut da schon deutlich härter zu. Der Zugverkehr noch mehr und auch an einem Glasfassadenhochhaus brechen sich schonmal 6000 Vögel das Genick.

Dies stellt für die Personen rechtsaußen niemals ein Umweltschutzproblem dar.

Aber ein paar wenige Vögel die durch Windmühlen umkommen, sind auf einmal eine Katastrophe.

Nun, hier geht es ja primär auch nicht um den Umweltschutz, sondern dem Schutz des grenzenlosen Ölverbrauchs. Der polemische Kampf gegen die Realität der Erderwärmung.


Haben Sie belastbare Quellen für die Opferzahlen zur Hand? Ich erinnere mich auch an Aussagen dieser Art, habe die Daten aber nicht aufbewahrt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 8. Sep 2019, 12:23

Zacherli hat geschrieben:(08 Sep 2019, 12:12)

Zumal Windmühlen mit die niedrigsten Ooferzahlen unter den Vögeln generieren.

Der Verkehr haut da schon deutlich härter zu. Der Zugverkehr noch mehr und auch an einem Glasfassadenhochhaus brechen sich schonmal 6000 Vögel das Genick.

Dies stellt für die Personen rechtsaußen niemals ein Umweltschutzproblem dar.

Aber ein paar wenige Vögel die durch Windmühlen umkommen, sind auf einmal eine Katastrophe.

Nun, hier geht es ja primär auch nicht um den Umweltschutz, sondern dem Schutz des grenzenlosen Ölverbrauchs. Der polemische Kampf gegen die Realität der Erderwärmung.


Bitte eine belastbare Quelle für diese Zahlen. Im Umfeld von Windkraftanlagen sinkt dagegen die Anzahl an Greifvögeln um 75%. Das finde ich nicht wenig. Austrocknung von Böden durch WKA ist sicher auch zu vernachlässigen ?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 12:51

Ebiker hat geschrieben:(08 Sep 2019, 12:23)

Bitte eine belastbare Quelle für diese Zahlen. Im Umfeld von Windkraftanlagen sinkt dagegen die Anzahl an Greifvögeln um 75%. Das finde ich nicht wenig. Austrocknung von Böden durch WKA ist sicher auch zu vernachlässigen ?


So kommt eins zum anderen; aber der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sollte bei Bewertungen über allem stehen. Auf meinen Fahrten über Land ist mir auch in diesen Trockensommern nicht aufgefallen, daß die Getreide- und Rapsfelder im Wirkungsbereich von Windrädern besonders schütter an zu sehen waren. Die Dinger stehen ja vielfach in großen Anbauflächen herum (Meck-Pomm), so daß in den stark sandhaltigen Äckern die Austrocknung sehr ausgeprägt sein müßte. Natürlich kann man so etwas auch wissenschaftlich auswerten und bewerten, in welchem Umfang dieser Nachteil sich auswirkt. Ich rate in jedem Fall zur Nüchternheit... denn an dem menschgemachten Anteil des Klimawandels zweifele ich jedenfalls nicht. Und die eneuerbaren Energien sind ein Teil des Kampfes gegen weitere Erhöhungen der Erdtemperatur. In welchem Umfang wird allein dadurch die Austrocknung des Bodens gefördert? In welchem Verhältnis steht das eine zum anderen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Zacherli » So 8. Sep 2019, 13:00

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2019, 12:22)

Haben Sie belastbare Quellen für die Opferzahlen zur Hand? Ich erinnere mich auch an Aussagen dieser Art, habe die Daten aber nicht aufbewahrt.

Aber sicher.

Tod durch Katzen: 20 - 100 Millionen pro Jahr

Tod durch Glasscheiben: 100 - 115 Millionen pro Jahr

Tod durch Verkehr (inkl. Bahn): 70 Millionen pro Jahr

Tod durch Stromleitungen: 1,5 - 2,8 Millionen pro Jahr

Tod durch Windkraftanlagen: 100.000 pro Jahr

Tod durch Einfluss der Jagd: 1,2 Millionen pro Jahr

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/ ... 24661.html

Man sieht, das Windkraftanlagen mit Abstand die wenigsten Vögel in Zahlen killen.
Allerdings bedrohen sie natürlich einzelne Arten wie den Rotmilan stärker als zum Beispiel Raben, da Windmühlen oft in deren Jagdrevieren erbaut werden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 13:15

Zacherli hat geschrieben:(08 Sep 2019, 13:00)

Aber sicher.

Tod durch Katzen: 20 - 100 Millionen pro Jahr

Tod durch Glasscheiben: 100 - 115 Millionen pro Jahr

Tod durch Verkehr (inkl. Bahn): 70 Millionen pro Jahr

Tod durch Stromleitungen: 1,5 - 2,8 Millionen pro Jahr

Tod durch Windkraftanlagen: 100.000 pro Jahr

Tod durch Einfluss der Jagd: 1,2 Millionen pro Jahr

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/ ... 24661.html

Man sieht, das Windkraftanlagen mit Abstand die wenigsten Vögel in Zahlen killen.
Allerdings bedrohen sie natürlich einzelne Arten wie den Rotmilan stärker als zum Beispiel Raben, da Windmühlen oft in deren Jagdrevieren erbaut werden.


Wenn man das weiß, dann könnte man natürlich darauf dringen, daß man Ersatzflächen so ausstattet, daß sie für Rotmilane sehr anziehend wirken, um so die Bestände wieder anwachsen zu lassen. Wir müssen schließlich Probleme lösen, die wir selbst schaffen.

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