38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Schnitter
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Schnitter » Do 29. Aug 2019, 00:21

Fliege hat geschrieben:(29 Aug 2019, 00:18)
Wie sagt Klima-Greta: "I want you to panic"?


Das ist im Übrigen ein hervorragender Vortrag von ihr.
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Ger9374
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ger9374 » Do 29. Aug 2019, 05:56

Hier nur 32 grad, reicht aber auch .
Hat Mal für einige minuten geregnet, das war geil, die abkühlung, Der duft nach einem Sommerregen , hat was:-))
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Kölner1302
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Do 29. Aug 2019, 21:57

IPCC rechnet mit 280 Millionen Klimaflüchtlingen bei 2 Grad Erwärmung
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... iegel.html
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Quatschki
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Do 29. Aug 2019, 22:05

Kölner1302 hat geschrieben:(29 Aug 2019, 21:57)

IPCC rechnet mit 280 Millionen Klimaflüchtlingen bei 2 Grad Erwärmung
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... iegel.html

...bis zum Jahr 2100

So, wie sich die Weltbevölkerung entwickelt, haben wir bis dahin gaanz andere Probleme.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon rollins » Fr 30. Aug 2019, 23:28

Quatschki hat geschrieben:(29 Aug 2019, 22:05)

...bis zum Jahr 2100

So, wie sich die Weltbevölkerung entwickelt, haben wir bis dahin gaanz andere Probleme.
Es soll aber wieder abkühlen. 1970 wurde uns schon eine kleine Eiszeit mit ähnlichen Argumenten prophezeit. Als aber die Temperaturen sich erhöhten, argumentierte man für das Gegenteil. Das Aushängeschild war Al Gore. Es war kein Schaden für ihn.
https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... rohte.html
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H2O
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 31. Aug 2019, 00:45

[MOD] Aus gegebenem Anlaß: Ich bitte darum, im Unterforum Wissenschaften von Verschwörungstheorien ab zu sehen. Die landen in der Ablage mitsamt persönlichen Beschimpfungen H2O
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Kölner1302
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 31. Aug 2019, 15:08

Trockenheit
Im letzten vielen einzelne Bäume der Hitze und Trockenheit zum Opfer. Viele warfen schon im August ihr Laub ab. Sah schlimm aus.

In diesem Jahr, d. h. jetzt seit ein paar Tagen vertrocknen hier ganze Baumreihen und Hecken bei vollem Laub. Staubtrocken.
In diesem Jahr ist es wirklich schlimm.

Der Grundwasserstand sinkt nach 18 Monaten Dürre offenbar in Regionen ab, an ganze Baumgruppen nicht mehr herankommen, sie sehen aus wie Zimmerpflanzen nach 6 Wochen ohne Wasser.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Zacherli » Sa 31. Aug 2019, 15:21

Kölner1302 hat geschrieben:(31 Aug 2019, 15:08)

Trockenheit
Im letzten vielen einzelne Bäume der Hitze und Trockenheit zum Opfer. Viele warfen schon im August ihr Laub ab. Sah schlimm aus.

In diesem Jahr, d. h. jetzt seit ein paar Tagen vertrocknen hier ganze Baumreihen und Hecken bei vollem Laub. Staubtrocken.
In diesem Jahr ist es wirklich schlimm.

Der Grundwasserstand sinkt nach 18 Monaten Dürre offenbar in Regionen ab, an ganze Baumgruppen nicht mehr herankommen, sie sehen aus wie Zimmerpflanzen nach 6 Wochen ohne Wasser.

Ja das hat man schon Anfang des Jahres befürchtet und leider tritt der Fall ein. Das Problem war nicht nur der fehlende Niederschlag, vielmehr der Umstand, das das letzte Jahr noch trockener war und die natürlichen Wasserspeicher nach dem Winter kaum befüllt waren.

Hoffen wir mal, das nächstes Jahr wieder ein etwas regnerisches Jahr wird und der Winter einiges an Schnee bringt.
Zuletzt geändert von Zacherli am So 1. Sep 2019, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » So 1. Sep 2019, 14:44

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » So 1. Sep 2019, 16:09



Ich glaube das ist das einzige was man ohne großen Aufwand finden kann zum Jahr 1911:
Schweizer Wetteranalenhttps://www.meteoschweiz.ad ... 0-1919.pdf
Witterung im Juli Sehr warm, sehr trocken und ganz aussergewöhnlich hell, so charakterisiert sich der diesjährige Juli. (p. 3) Auch die überaus kleinen Niederschlagsmengen (Bern 1 m/m) stellten sich für einige unserer Stationen einen Rekord dar; [...]. (p. 3)
Witterung im August Der August war der wärmste, einer der hellsten und sehr trockener Augustmonat. (p.4) Selbst die ein Jahrhundert umfassende Genfer Reihe hat keinen wärmeren August zu verzeichnen. (p. 4) Die Hitzeperiode, die seit Ende der zweiten Julidekade in Zentraleuropa herrschte, dauerte im August fort; [...]. (p. 4)
Witterung im September Der September zerfällt in zwei gänzlich verschiedene Witterungsperioden: die erste Hälfte war außergewöhnlich warm, sozusagen niederschlagsfrei und sehr hell, die zweite eher kühl, wolkig und ziemlich niederschlagsreich. (p. 4)

Wetterzentrale http://old.wetterzentrale.de/cgi-bin/we ... pl?read=93
Aufzeichnung aus Deutschland:
Juni
7.6. Vulkanausbruch Mexiko, 1450 Tote.
Juli
Hitzewelle Mitteleuropa. Berlin am 23.7. 34,6°
Hitzewelle Osten USA, New York 40°, Tausende sterben an Hitzschlag.
August
anhaltend trocken und heiß, ?Jahrhundertsommer?, Schifffahrt auf
der Elbe wird eingestellt, Wassermangel in Nord-Europa.

chroniknet https://chroniknet.de/extra/wetter/?wet ... m=1.7.1911
Wetter am 01. Juni 1911
Ein warmer Sommermonat mit Temperaturen um 17 °C und einer Niederschlagsmenge von lediglich 27 mm lockt die Menschen in die Biergärten. Der schöne Sommer sorgt außerdem für Hochbetrieb in allen deutschen Ausflugsorten.
Wetter am 01. Juli 1911
Sommerlich heiß ist der Juli in diesem Jahr. Die Durchschnittstemperatur beträgt 20,5° C und liegt damit weit über dem langjährigen Mittel.
Wetter am 01. August 1911
Eine wochenlange Hitzewelle schlägt in Deutschland alle Rekorde. Die mittlere Temperatur liegt mit 21,1°C fast 4 °C über dem langjährig ermittelten Durchschnittswert. Um sich Kühlung zu verschaffen, springen die Menschen beispielsweise in die Brunnen der Städte. Die Schulkinder freuen sich, sie erhalten hitzefrei.
Wetter am 01. September 1911
Sonne und milde Temperaturen bestimmen das Wetter im September 1911, das mit 15,4°C wärmer ist als der langjährige Durchschnitt (13,8°C).


In 1911 lag die Höchsttemperatur offenbar bei ca. 35 Grad - 2019 waren das sehr verbreitet über 40 Grad. Trotz der Hitzewelle in der zweiten Monatshälfte wurde der Mittelwert 2019 durch die relativ niedrigen Temperaturen in den ersten Wochen auf 18,9 Grad gedrückt. Anfang Juli war es in den Nächten durchaus noch frisch. Der Mittelwert lag 2019 unter dem Wert von Juli 1911 (20,5) Die Durchschnittswerte für August 2019 liegt noch nicht vor.
Den o.g. Aufzeichnungen kann man entnehmen, dass das vorausgehende Jahr 1910 eher kühl und feucht war. Dagegen war 2019 der heißeste Sommer des Jahrhunderts, nachdem der Sommer 2018 auch schon der heißeste Sommer des Jahrhunderts war...
Und die heißesten Sommer der letzten 100 Jahre konzentrieren sich stark überproportional auf die Jahre nach 2000

Hier sind die JAHRESdurchschnittstemperaturen für Deutschland:
Darin nimmt das Jahr 1911 einen Spitzenplatz ein, jedoch sind die letzten 20 Jahre im Jahresdurchschnitt alle wärmer.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... chland.svg
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 2. Sep 2019, 13:33

Kölner1302 hat geschrieben:(31 Aug 2019, 15:08)

Trockenheit
Im letzten vielen einzelne Bäume der Hitze und Trockenheit zum Opfer. Viele warfen schon im August ihr Laub ab. Sah schlimm aus.

In diesem Jahr, d. h. jetzt seit ein paar Tagen vertrocknen hier ganze Baumreihen und Hecken bei vollem Laub. Staubtrocken.
In diesem Jahr ist es wirklich schlimm.

Der Grundwasserstand sinkt nach 18 Monaten Dürre offenbar in Regionen ab, an ganze Baumgruppen nicht mehr herankommen, sie sehen aus wie Zimmerpflanzen nach 6 Wochen ohne Wasser.

Zusammen mit der Trockenheit gibt es Sand und Staub in der Luft. Besonders hier in der Region Berlin/Brandenburg. Einmal Saharastaub bei bestimmten Wetterlagen. Aber dann natürlich auch den Sand und Staub, der von den beackerten Feldern herüberweht. Ich hab' mir eine ganze Weile Gedanken darüber gemacht, warum immer öfter nach dem Haarewaschen eine Sandstaubschicht im Waschbecken, in der Wanne oder dem Duschbecken liegt. Und zwar immer im Sommer. So gesehen klar.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Mo 2. Sep 2019, 13:57

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Sep 2019, 13:33)

Zusammen mit der Trockenheit gibt es Sand und Staub in der Luft. Besonders hier in der Region Berlin/Brandenburg. Einmal Saharastaub bei bestimmten Wetterlagen. Aber dann natürlich auch den Sand und Staub, der von den beackerten Feldern herüberweht. Ich hab' mir eine ganze Weile Gedanken darüber gemacht, warum immer öfter nach dem Haarewaschen eine Sandstaubschicht im Waschbecken, in der Wanne oder dem Duschbecken liegt. Und zwar immer im Sommer. So gesehen klar.

Dabei bestehen große Teile des Landes aus Sumpf- und Niedermoorregionen, die erst durch unzählige Gräben und Kanäle mühsam trockengelegt wurden....
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon rollins » Mo 2. Sep 2019, 20:05

Quatschki hat geschrieben:(29 Aug 2019, 22:05)

...bis zum Jahr 2100

So, wie sich die Weltbevölkerung entwickelt, haben wir bis dahin gaanz andere Probleme.
Es soll wieder kühler werden. Bei kleinen Eiszeiten werden wir nach Afrika flüchten. Ob dann die CO2-Steuer zurückgezahlt wird?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 20:44

rollins hat geschrieben:(02 Sep 2019, 20:05)

Es soll wieder kühler werden. Bei kleinen Eiszeiten werden wir nach Afrika flüchten. Ob dann die CO2-Steuer zurückgezahlt wird?


Sie sind aber gierig; reicht Ihnen denn nicht das Fersengeld? :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon rollins » Mo 2. Sep 2019, 21:42

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 20:44)

Sie sind aber gierig; reicht Ihnen denn nicht das Fersengeld? :D

:D :thumbup:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Di 3. Sep 2019, 01:30

aktuell wieder ein ungewöhnliches Ereignis:
der stärkste Sturm, der jemals die Bahamas erreicht hat, sitzt über Grand Bahama fest. Windgeschwindigkeit: über 340 km/h!
Es ist nicht sicher, ob dieser Sturm etwas mit der Klimaerwärmung zu tun hat, Es ist aber denkbar: Die Stärke des Sturms wird gefüttert durch außergewöhnlich hohe Meerwassertemperaturen. Eine Omegalage klemmt den Sturm fest - gestörter Jetstream?
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 84894.html
https://www.cnbc.com/2019/09/03/hurrica ... mpact.html
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Mi 4. Sep 2019, 18:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Di 3. Sep 2019, 21:46

Der Kategorie V Hurricane wütet jetzt schon seit mehr als 48 Stunden auf derselben Stelle an der Nordküste von Grand Bahama.
Von den Bahamas keine Meldungen, vereinzelt Handyvideos, die schrecklich sind. Menschen bis zur Brust in Fluten. Wasser bis zum 2. Stock überall mit extremer Strömung. Treibende Menschen zwischen Trümmern. Wie haben es diese Videos nach draußen geschafft?
Auf Satellitenbildern sieht man bei CNN die Überflutungen: der größte Teil von Grand Bahama ist weg - unter dem Meerespiegel.
Hat dort jemand überlebt?

Zuletzt geändert von Kölner1302 am Mi 4. Sep 2019, 17:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Di 3. Sep 2019, 22:26

Kölner1302 hat geschrieben:(03 Sep 2019, 21:46)
Hat dort jemand überlebt?

Wenn man gut gebaut hat, geht das schon.
https://twitter.com/ExumaBeachLodge/sta ... 9752326144

Mehr Sorgen mache ich mir um die niedlichen Schweinchen.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 3. Sep 2019, 22:52

Kölner1302 hat geschrieben:(03 Sep 2019, 21:46)

Der Kategorie V Hurricane wütet jetzt schon seit mehr als 48 Stunden auf derselben Stelle an der Nordküste von Grand Bahama.
Von den Bahamas keine Meldungen, vereinzelt Handyvideos, die schrecklich sind. Menschen bis zur Brust in Fluten. Wasser bis zum 2. Stock überall mit extremer Strömung. Treibende Menschen zwischen Trümmern. Wie haben es diese Videos nach draußen geschafft?
Auf Satellitenbildern sieht man bei CNN die Überflutungen: der größte Teil von Grand Bahama ist weg - unter dem Meerespiegel.
Hat dort jemand überlebt?


Was ist bei Immobilien "wichtig " ?

Lage, Lage ...Lage...

Das Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, ist ein Seegebiet im Atlantik. Es liegt nördlich der Karibik etwa zwischen Süd-Florida, Puerto Rico und Bermuda.

Dieses Gebiet bekam infolge mehrerer dort tatsächlich oder vermeintlich stattgefundener Schiffs- und Flugzeugkatastrophen den mysteriösen Ruf, dort spielten sich gehäuft entsprechende Unglücke ab, und dort „verschwänden“ gar Schiffe und Flugzeuge. Einige der Vorfälle, bei denen Schiffe, Flugzeuge oder ihre Besatzungen spurlos verschwunden sein sollen, konnten nicht restlos aufgeklärt werden. Sie inspirierten verschiedene Autoren zu teilweise recht bizarren Erklärungsversuchen, die Grundlage für eine Vielzahl literarischer Werke, Filme und Internetseiten wurden. Tatsächlich ist die Zahl der Katastrophen, die sich im Bermudadreieck abgespielt haben, nicht auffällig hoch. Zudem sollen viele der angeblich mysteriös verschwundenen Schiffe vermutlich einfach im Sturm gesunken sein.


riesige Methangas-Vorkommen im Gebiet des Bermudadreiecks gefunden, die für das spurlose Verschwinden von Schiffen verantwortlich sein könnten.

In Wassertiefen von 300 bis 2000 Metern kann sich aus Methan bei bestimmten Temperaturen Methanhydrat am Meeresboden bilden.[5] Durch Druck- und Temperaturänderungen kann das Methan aus den Hydratbrocken entweichen. Treten die Änderungen schlagartig ein, kann sich innerhalb kürzester Zeit eine große Menge Methan bilden und es kommt zu einem Methanausbruch (engl. blowout). Dieser Ausbruch kann durch ein Seebeben (in küstennahen Regionen auch Erdbeben) oder tektonische Verschiebungen hervorgerufen werden.

Das gasförmige Methan steigt hierbei in vielen, winzigen Blasen zur Wasseroberfläche auf. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Aufsteigen von CO2-Blasen beim Öffnen einer Mineralwasserflasche. Die Dichte des so entstehenden Gas-Wasser-Gemisches ist viel geringer als die des eigentlichen Seewassers. Befindet sich ein Schiff nun auf See direkt oder teilweise über einem solchen Gas-Wasser-Gemisch, sinkt es durch die geringere Dichte unter die eigentliche Meeresoberfläche und kann keinen Notruf mehr absetzen. Der Auftrieb des Schiffs reicht bei dieser Dichte nicht mehr aus, um das Schiff an der Oberfläche zu halten.

Ist einmal das Deck des Schiffes unter die Oberfläche geraten, kann Wasser eindringen, und das Schiff sinkt. Dies ist besonders dann zu befürchten, wenn das Methan nur an Bug oder Heck aufsteigt. Außerdem entstehen beim Aufsteigen der Gasblasen durch die Reibung mit dem Wasser elektrische Ladungen, die durch die Aufwärtsbewegung einen elektrischen Strom und dadurch Magnetfelder erzeugen, welche das Auftreten von Ausfällen elektrischer und magnetischer Geräte und Instrumente, so auch von Kompassen, erklären können.

Nach dem Verschwinden von Flug 19 gaben mehrere Zeugen an, eine Explosion am Himmel gesehen zu haben.[1] Im Sinne dieses Erklärungsversuchs hat sich aufgestiegenes Methangas an den Motoren der Flugzeuge entzündet, was zu einer großen Verpuffung geführt hat, der die Maschinen schließlich zum Opfer fielen. Allerdings gibt es bisher keinen Hinweis, dass Methangas aus dem Meer in Flughöhe Verpuffungen verursachen kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bermudadreieck
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Di 3. Sep 2019, 23:42

@Teeernte und MoOderso:
Lesen Sie Mal selbst was Sie schreiben.
Auch an anderer Stelle bin ich irritiert über Ihr mangelndes Mitgefühl.
Ihre Hinweise auf Lage und Qualität der Wohngebäude sind überheblich und spielen eine mangelnde Einfühlung wieder.
Die Mehrheit der Menschen dort kann - wie in Deutschland auch - nicht im Gebäude ihrer Träume leben.
Und kaum ein Gebäude widersteht Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h und Tsunamis. ich höre gerade: 13.000 Gebäude sollen zerstört sein. Sollten sich Menschen darin befunden haben, treiben sie jetzt in der schäumenden See.
Und der Unterton Ihrer Beiträge: die sind doch selber Schuld. Wenn sie schwache Gebäude in gefährdeter Lage bewohnen.

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