38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Kölner1302
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Do 8. Aug 2019, 22:46

Der Weltklimarat drängt zum Handeln:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kl ... c-101.html
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Teeernte
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Do 8. Aug 2019, 23:41

Kölner1302 hat geschrieben:(08 Aug 2019, 22:46)

Der Weltklimarat drängt zum Handeln:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kl ... c-101.html


Klimawandel führt zu mehr Schiffsverkehr in der Arktis...

Gerade mal 50 Schiffe durchfahren die beiden Seewege nach Angaben von Bussau zurzeit im Jahr. Auch der Verband Deutscher Reeder spricht von einer Zahl im zweistelligen Bereich. "Die Zeit drängt trotzdem", meint Bussau. "Langfristig gesehen wird in der Arktis viel los sein."



Ja, der Schiffsverkehr entwickelt sich...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 9. Aug 2019, 08:51

Teeernte hat geschrieben:(08 Aug 2019, 23:41)

Klimawandel führt zu mehr Schiffsverkehr in der Arktis...



Ja, der Schiffsverkehr entwickelt sich...

Auch der Tourismus entwickelt sich. Es gibt einen kleinen Torusismusboom im US-Staat Montana im Gletschernationalpark. Einen "Tourismus der letzten Gelegenheit". Hielt man es lange für sicher, dass spätestens 2030 die letzten Gletscher im Nationalpark verschwunden sein werden, so scheint das Ende der Gletscher heute um einiges früher einzutreten. Aber das Geschäft läuft, die Leute dort wählen mehrheitlich Trump und "Klimawandel" wird für eine Ideologie gehalten.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Fr 9. Aug 2019, 13:12

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Aug 2019, 08:51)

Auch der Tourismus entwickelt sich. Es gibt einen kleinen Torusismusboom im US-Staat Montana im Gletschernationalpark. Einen "Tourismus der letzten Gelegenheit". Hielt man es lange für sicher, dass spätestens 2030 die letzten Gletscher im Nationalpark verschwunden sein werden, so scheint das Ende der Gletscher heute um einiges früher einzutreten. Aber das Geschäft läuft, die Leute dort wählen mehrheitlich Trump und "Klimawandel" wird für eine Ideologie gehalten.


Jever Fun SkiHalle Neuss...Alpincenter Hamburg... ...also wenns darum geht... :D :D :D Kalte Finger kann man sich in jeder Kühlhalle der Umgebung holen... minus 38 Grad.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 9. Aug 2019, 20:51

Teeernte hat geschrieben:(09 Aug 2019, 13:12)

Jever Fun SkiHalle Neuss...Alpincenter Hamburg... ...also wenns darum geht... :D :D :D Kalte Finger kann man sich in jeder Kühlhalle der Umgebung holen... minus 38 Grad.


Und dafür drehen sich dann in der Nordsee zig Windräder? Kommt mir auch vor wie ein Auslaufmodell der Freizeitgestaltung, denn diese Einrichtungen brauchen Energie rund um die Uhr.

Ähnlich dürfte es wohl mit dem Einsatz von Schneekanonen in den alpinen Skigebieten gehen: Eine Energieverschwendung, die so kaum noch zu vertreten sein wird!

Das ist ganz anderes bei Kühlhäusern: Dort können Stromspitzen der erneuerbaren Energien gepuffert werden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Aug 2019, 10:39

H2O hat geschrieben:(09 Aug 2019, 20:51)

Das ist ganz anderes bei Kühlhäusern: Dort können Stromspitzen der erneuerbaren Energien gepuffert werden.


Könnten... !

Ach .... man könnte statt Batterien auch Akkus nutzen.... , man könnte Papierwerbung nur auf Anforderung verschicken...., man könnte die Strassenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern ausstatten, man könnte die Leute fragen - wann der ÖPNV fahren soll, man könnte ..... die (kostenfreie) Naherholung intensivieren ...>> Da muss nicht so weit gefahren werden.., man könnte Schulbücher als Download an die Schüler mit einem Pad herausgeben, man könnte die Schule auf 2 präsenz-Tage reduzieren und die anderen Tage am Pad lernen lassen, man könnte bei "Förderung" die Bevölkerung direkt entscheiden lassen, man könnte die Steuer auf Strom bei kleinen Privatanlagen >> Nachbarabgabe streichen..., man könnte Micro - BHKW stärker fördern, man könnte die Kinder wählen lassen >> welche Schulspeisungslieferanten genommen werden..., man könnte die Schulzeit in die "helle" Tageszeit verlegen, man könnte.... die Fahrzeiten der ÖPNV durch die Fahrgäste direkt steuern...
Man könnte die Schulbusse nur mit sitzenden Schülern fahren lassen..., Man könnte nur Schulklassen mit max 20 Schülern führen, man könnte die Bauordnung für selbst genutzte Einfamilienheime stark kürzen, man könnte Stroh zu Sprit verarbeiten, man könnte....


Hätte hätte Fahrradkette....
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 10:45

Teeernte hat geschrieben:(10 Aug 2019, 10:39)

Könnten... !

Ach .... man könnte statt Batterien auch Akkus nutzen.... , man könnte Papierwerbung nur auf Anforderung verschicken...., man könnte die Strassenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern ausstatten, man könnte die Leute fragen - wann der ÖPNV fahren soll, man könnte ..... die (kostenfreie) Naherholung intensivieren ...>> Da muss nicht so weit gefahren werden.., man könnte Schulbücher als Download an die Schüler mit einem Pad herausgeben, man könnte die Schule auf 2 präsenz-Tage reduzieren und die anderen Tage am Pad lernen lassen, man könnte bei "Förderung" die Bevölkerung direkt entscheiden lassen, man könnte die Steuer auf Strom bei kleinen Privatanlagen >> Nachbarabgabe streichen..., man könnte Micro - BHKW stärker fördern, man könnte die Kinder wählen lassen >> welche Schulspeisungslieferanten genommen werden..., man könnte die Schulzeit in die "helle" Tageszeit verlegen, man könnte.... die Fahrzeiten der ÖPNV durch die Fahrgäste direkt steuern...
Man könnte die Schulbusse nur mit sitzenden Schülern fahren lassen..., Man könnte nur Schulklassen mit max 20 Schülern führen, man könnte die Bauordnung für selbst genutzte Einfamilienheime stark kürzen, man könnte Stroh zu Sprit verarbeiten, man könnte....


Hätte hätte Fahrradkette....


Was soll's, man könnte auch ernsthaft an Problemlösungen denken. Wobei ganz nebenbei Kühlhäuser schon immer Nachtstrom nutzten, um die Kohle- und Atomkraftwerke weiter mit Grundlast betreiben zu können. Da muß man eben umdenken und erneuerbare Energie abrufen, wenn sie verfügbar ist. Oder ist mir da etwa eine sensationelle Neuerung eingefallen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Aug 2019, 11:34

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2019, 10:45)

Was soll's, man könnte auch ernsthaft an Problemlösungen denken. Wobei ganz nebenbei Kühlhäuser schon immer Nachtstrom nutzten, um die Kohle- und Atomkraftwerke weiter mit Grundlast betreiben zu können. Da muß man eben umdenken und erneuerbare Energie abrufen, wenn sie verfügbar ist. Oder ist mir da etwa eine sensationelle Neuerung eingefallen?


Nachtstrom ? :D :D :D das hängt vom Netzbetreiber // Stromlieferanten ab.

Hier in Dunkel-Deutschland gibts kein Nachtstromtarif. Die Kühlhäuser, die ich betreut habe - betreiben die Kühlung Tag und Nacht - und nutzen KEINE grosse Schalthysterese für "NACHT".

Die Böden vertragen keine "Temperatursprünge" ......da sind im Boden die meisten Temperaturfühler eingelassen....die Bodenplatte ist - meistens - EIN STÜCK. Wird einmal heruntergekühlt .....und bis zum Betriebsende der Halle auf "Temperatur" gehalten .....die Abweichung ist sehr gering...

Eine Schleuse regelt nach aussen ab....und was "zu warm" ist kommt garnicht in die Halle rein. Scheint die Sonne aufs DACH ->> wird gekühlt. Die dicke Isolierung ist die Einsparung.

(Aber dass könntest Du auch in den Wintersporthallen "erleben"...)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 12:09

Teeernte hat geschrieben:(10 Aug 2019, 11:34)

Nachtstrom ? :D :D :D das hängt vom Netzbetreiber // Stromlieferanten ab.

Hier in Dunkel-Deutschland gibts kein Nachtstromtarif. Die Kühlhäuser, die ich betreut habe - betreiben die Kühlung Tag und Nacht - und nutzen KEINE grosse Schalthysterese für "NACHT".

Die Böden vertragen keine "Temperatursprünge" ......da sind im Boden die meisten Temperaturfühler eingelassen....die Bodenplatte ist - meistens - EIN STÜCK. Wird einmal heruntergekühlt .....und bis zum Betriebsende der Halle auf "Temperatur" gehalten .....die Abweichung ist sehr gering...

Eine Schleuse regelt nach aussen ab....und was "zu warm" ist kommt garnicht in die Halle rein. Scheint die Sonne aufs DACH ->> wird gekühlt. Die dicke Isolierung ist die Einsparung.

(Aber dass könntest Du auch in den Wintersporthallen "erleben"...)


Da erkenne ich sinnvolle Investitionsmöglichkeiten für die Versorgung über längere Zeiträume, wenn wir mit erneuerbaren Energien leben müssen. Da greift eins ins andere.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 10. Aug 2019, 13:46

Folgen des Klimawandels in Deutschland:
https://m.spiegel.de/video/waldsterben- ... 28976.html
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Aug 2019, 13:57

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2019, 12:09)

Da erkenne ich sinnvolle Investitionsmöglichkeiten für die Versorgung über längere Zeiträume, wenn wir mit erneuerbaren Energien leben müssen. Da greift eins ins andere.


Mit Marktwirtschaft gut machbar...

Mangel - teuer....Überfluss - preiswert. Aber das will ja die grüne Volksjamahyria um keinen PREIS.

Wenn es "Strom" regnet...werd ich mir 2 Eimer voll hinstellen.. :D :D :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 10. Aug 2019, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Aug 2019, 14:00

Kölner1302 hat geschrieben:(10 Aug 2019, 13:46)

Folgen des Klimawandels in Deutschland:
https://m.spiegel.de/video/waldsterben- ... 28976.html


der NORDISCHE Borkenkäfer frisst was ihm im Warmen hingehalten wird.

Mir geht auch immer der Ananas ein....weil der Klimawandel jetzt noch nicht ausreicht !!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 15:03

Teeernte hat geschrieben:(10 Aug 2019, 13:57)

Mit Marktwirtschaft gut machbar...

Mangel - teuer....Überfluss - preiswert. Aber das will ja die grüne Volksjamahyria um keinen PREIS.

Wenn es "Strom" regnet...werd ich mir 2 Eimer voll hinstellen.. :D :D :D


Versuch macht klug!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 10. Aug 2019, 16:10

In Großbritannien will man nun versuchen, die Heizungen in den Wohnhäusern von Erdgas auf Wasserstoff umzustellen, steht heute im Wirtschaftteil der WELT.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus1982 ... ungen.html
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 18:42

Kölner1302 hat geschrieben:(10 Aug 2019, 16:10)

In Großbritannien will man nun versuchen, die Heizungen in den Wohnhäusern von Erdgas auf Wasserstoff umzustellen, steht heute im Wirtschaftteil der WELT.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus1982 ... ungen.html


Entsprechende Studien gibt es auch in Deutschland. Interessant wird das Verfahren aber erst mit synthetischem Wasserstoff als "Windgas", also nicht etwa mit Wasserstoff, der bei der Ölraffinerie abfällt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Aug 2019, 22:13

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2019, 18:42)

Entsprechende Studien gibt es auch in Deutschland. Interessant wird das Verfahren aber erst mit synthetischem Wasserstoff als "Windgas", also nicht etwa mit Wasserstoff, der bei der Ölraffinerie abfällt.


Nur das "Rohrnetz" hat andere Standards...und Normen. Der erlaubte Anteil Wasserstoff wird bereits eingespeist...im einstelligen Prozentbereich.

Das hatten wir doch schon abgearbeitet...
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 23:34

Teeernte hat geschrieben:(10 Aug 2019, 22:13)

Nur das "Rohrnetz" hat andere Standards...und Normen. Der erlaubte Anteil Wasserstoff wird bereits eingespeist...im einstelligen Prozentbereich.

Das hatten wir doch schon abgearbeitet...


Das stimmt schon; nur gehen die deutschen Studien von ganz neu aufgebauten Rohrnetzen aus. Das wird sicher auch in GB so sein. Die Leute kennen diese Standards doch! Wenn man vergleichsweise gar nichts tun will, dann muß man synthetisches Methan einspeisen. Das war aber nicht das Ziel.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fliege » Di 13. Aug 2019, 17:28

In Britannien ereignete sich am letzten Freitag, 9. August, also vor vier Tagen, ab 17 Uhr ein einstündiger Stromausfall zum Leidwesen von rund einer Million Menschen in Teilen von England, darunter auch London, und Wales wegen Lastabwurfs zur Vermeidung eines noch umfänglicheren Blackouts, weil nicht genug Strom produziert wurde. Für den Strommangel sorgten zwei energiewandlerisch gepriesenen Anlagen der Briten zur Stromerzeugung aus Methan und Windkraft (Science Files online, Warten auf den großen Blackout – Dunkeldeutschland, 10. August 2019).

Wir in Deutschland werden bei plötzlich auftretendem Strommangel derzeit noch und gern von unseren Nachbarn gerettet (Bonner General-Anzeiger online, Drei Mal starke Unterspeisung – Dem deutschen Stromnetz drohte im Juni der Blackout, 3. Juli 2019: "Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden").

Die nach ideologischen Wünschen dilettantisch gemachte Energiewandlerei wird jetzt schon, also auch ohne vollendeten Atomausstieg und noch ohne beginnenden Kohleausstieg, zunehmend bedrohlich. Und wir in Deutschland dürfen uns schon auf die Ausreden unserer schwarz-rot-grünen Spitzenschwurbler freuen, denn "das Netz fungiert als Speicher, und das ist alles ausgerechnet" (Teleopolis bei Heise online, Grüne Lösung der Stromspeicher-Frage – oder doch eher Verwechslung?, 31. Januar 2018).
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Do 15. Aug 2019, 09:35

Wenn irgendjemand erwartet, daß ein so umfassender Wandel in der Energieversorgung ganz ohne Schrecken verlaufen wird, der muß sich nur an die Schrecken der Industrialisierung vor 150 Jahren zurück besinnen. Da gab es die Optimisten vom Schlage eines Jules Verne ("im Grunde ist alles möglich") und die Pessimisten vom Schlage eines Emile Zola, der die sozialen Folgen beschrieb ("Germinal").

Selbstverständlich werden wir auch in Deutschland unangenehme Überraschungen zu ertragen haben. Das kann aber kein Grund sein, nicht dennoch zügig unsere Energiewende voran zu treiben... immerhin derzeit ein Programm, das 30 Jahre Aufbau und Entwicklung und Forschung enthält.

Andere Länder mußten die Folgen von Kernschmelzen in ihren Reaktoren ertragen. Wie lange dort die Menschen danach im Dunkeln ohne Versorgung sitzen mußten... davon redet hier niemand. Wir wissen aber inzwischen, daß ein "weiter so" überhaupt nicht möglich ist, sondern der beobachtete Klimawandel sich zu immer höheren Temperaturen und immer heftigeren Wetterstürzen beschleunigt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fliege » Do 15. Aug 2019, 12:53

H2O hat geschrieben:(15 Aug 2019, 09:35)
Wenn irgendjemand erwartet, daß ein so umfassender Wandel in der Energieversorgung ganz ohne Schrecken verlaufen wird, der muß sich nur an die Schrecken der Industrialisierung vor 150 Jahren zurück besinnen.

Allerdings erwarte ich, zumal es um unser aller Wohl in Deutschland und in der EU geht, dass eine solche Reform "ganz ohne Schrecken" verläuft und nicht infolge politisch-ideologischer Schlechtleistung in eine Dystopie übergeht.
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