38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Tom Bombadil
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Aug 2019, 15:39

schokoschendrezki hat geschrieben:(06 Aug 2019, 15:21)

Wer redet von Mittelalter?

Zu Fuß zu gehen war im Mittelalter die einzige Fortbewegungsmethode für das "Pack".

Ein Schulkind kann auf dem Fuß-Weg von zu Hause zur Schule sehr viel Welt entdecken.

Besonders in der Großstadt. Welcher Fußweg ist denn eigentlich zumutbar, insbesondere auch für Pendler?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Di 6. Aug 2019, 15:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2019, 15:39)

Zu Fuß zu gehen war im Mittelalter die einzige Fortbewegungsmethode für das "Pack".


Besonders in der Großstadt. Welcher Fußweg ist denn eigentlich zumutbar, insbesondere auch für Pendler?

Tom, willst Du mir wirklich einreden, dass die Forderung, Grundschulkinder sollen - wenn irgendwie möglich - selbständig zur Schule gehen - ob zu Fuß oder mit Bus oder Bahn - irgendetwas mit einer sozialen Rollenzuweisung zu tun hat? In Berlin hat gerade das Schuljahr angefangen. Regelmäßig sehe ich in der S-Bahn immer wieder die gleichen Kinder. Zehnjährige, die z.B. populärwissenschaftliche Bücher auf Englisch lesen. Das soll das "Pack" sein? Ich habe eher den Eindruck, dass das die Priveligierten sind und dass in den SUVs kleine dicke dumme Jungs sich mit ihrem Daddelkram beschäftigen. Auch wenn letzteres nur eine Vermutung ist und wahrscheinlich auch aus bestimmten Vorurteilen rührt. Nochmal: Lehrer und Erziehungswissenschaftler richten ständig Appelle an die Eltern, dass Selbständigkeit Erlernen nicht auf dem Autorücksitz stattfinden kann.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Aug 2019, 18:02

In deinem posting von 08:48h war keine Rede von Grundschulkindern. Selbstverständlich können die ein paar hundert Meter zu Fuß gehen und - sobald sie auf die weiterführende Schule gehen - auch Bus und Bahn nutzen, nur begrenzt das auch nicht die Erwärmung.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Di 6. Aug 2019, 20:36

H2O hat geschrieben:(06 Aug 2019, 12:48)

Solche dörfliche Modelle gehen selten gut; das war schon bei der Almende so, daß jeder Beteiligte das meiste daraus gewinnen wollte... und so die Almende überlastete.
Mit einem gemeinsamen Fahrzeug stellt sich auch die Frage, wer es denn pflegt und wartet. Kosten kann man umlegen. Vielleicht ist das ein Modell? Die Menschen auch anteilig an den Lasten beteiligen?



Ich sagte ja: Carsharing. Das macht normalerweise eine Fa.

Keine Angst - in Deutschland braucht man ja nicht auf ein Ladedeck oder auf das Dach eines Vehikels zu steigen - es gibt ja ausreichend viele verschiedene und auch große Fahrzeuge bei den Carsharing Unternehmen. Ein gemeinsames Auto geht auch - macht aber Arbeit bei der Abrechnung - wenn nicht auch hier ein elektronnisches Programm die Arbeit übernimmt...
Aber spannender ist es schon auf dem Dach...
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 21:01

Kölner1302 hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:36)

Ich sagte ja: Carsharing. Das macht normalerweise eine Fa.

Keine Angst - in Deutschland braucht man ja nicht auf ein Ladedeck oder auf das Dach eines Vehikels zu steigen - es gibt ja ausreichend viele verschiedene und auch große Fahrzeuge bei den Carsharing Unternehmen. Ein gemeinsames Auto geht auch - macht aber Arbeit bei der Abrechnung - wenn nicht auch hier ein elektronnisches Programm die Arbeit übernimmt...
Aber spannender ist es schon auf dem Dach...


Man sollte erwarten, daß die Betroffenen von allein auf diesen Gedanken kommen. Warum unterbleibt das?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Di 6. Aug 2019, 21:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2019, 18:02)

In deinem posting von 08:48h war keine Rede von Grundschulkindern. Selbstverständlich können die ein paar hundert Meter zu Fuß gehen und - sobald sie auf die weiterführende Schule gehen - auch Bus und Bahn nutzen, nur begrenzt das auch nicht die Erwärmung.



Wieso nur Grundschulkinder? Allein aus gesundheitlichen Aspekten ist (wieder) mehr gehen von Vorteil.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 21:42

H2O hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:01)

Man sollte erwarten, daß die Betroffenen von allein auf diesen Gedanken kommen. Warum unterbleibt das?


Warum sollte man? Wenn man gemütlich mit seinem Mittelklassewagen allein bzw. mit Familie zum Einkaufen fahren kann warum sollte man dann in einem Kleinbus mit Leuten fahren, auf die man vielleicht gar kein Bock hat?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 21:51

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:42)

Warum sollte man? Wenn man gemütlich mit seinem Mittelklassewagen allein bzw. mit Familie zum Einkaufen fahren kann warum sollte man dann in einem Kleinbus mit Leuten fahren, auf die man vielleicht gar kein Bock hat?


Klar, und wenn die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen für diese Freiheit, dann muß der alte Mensch dort eben versauern oder in ein städtisches Altenheim umziehen. Das ist die Lage, die wir hier umrunden. Das überlieferte dörfliche Miteinander geht
durch Individualisierung den Bach hinunter... aus meiner Sicht: Unwiederbringlich! Das war früher anders, mitmenschlich gesehen vielleicht lebenswerter.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 22:03

H2O hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:51)

Klar, und wenn die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen für diese Freiheit, dann muß der alte Mensch dort eben versauern oder in ein städtisches Altenheim umziehen. Das ist die Lage, die wir hier umrunden. Das überlieferte dörfliche Miteinander geht
durch Individualisierung den Bach hinunter... aus meiner Sicht: Unwiederbringlich! Das war früher anders, mitmenschlich gesehen vielleicht lebenswerter.


Wofür gibt es die Familie? Kann doch niemand was dafür, wenn die Leute ihr Familien nicht pflegen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Aug 2019, 22:10

Sören74 hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:38)

Allein aus gesundheitlichen Aspekten ist (wieder) mehr gehen von Vorteil.

Dann geh du voran :cool:

16,91 Kilometer legen Menschen im Schnitt von ihrem Zuhause zur Arbeit zurück. Grund dafür sind die steigenden Miet- und Immobilienpreise in den Städten.

Bei durchschnittlich 5 km/h brauchen Pendler dann nur ca. 7 Stunden am Tag für den Arbeitsweg :thumbup:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 22:13

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:03)

Wofür gibt es die Familie? Kann doch niemand was dafür, wenn die Leute ihr Familien nicht pflegen.


Kann man sicher so fragen. Ich meine dazu aber, daß Gesellschaften sich wandeln und daß sehr vielen Menschen am Anfang dieses Weges nicht bewußt ist, wo er systematisch einmal enden wird.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 22:23

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:10)

Dann geh du voran :cool:

16,91 Kilometer legen Menschen im Schnitt von ihrem Zuhause zur Arbeit zurück. Grund dafür sind die steigenden Miet- und Immobilienpreise in den Städten.

Bei durchschnittlich 5 km/h brauchen Pendler dann nur ca. 7 Stunden am Tag für den Arbeitsweg :thumbup:



Das ist heute die gängige Begründung; die große Zahl der Häuser im Grünen entstand aber aus dem Wunsch heraus, mit der Familie aus der Enge von Stadtwohnungen zu entfliehen, um etwas näher an der Natur leben zu können. Ich kritisiere die Begründung "Mietkosten, Immobilienpreise" nicht. Sie trifft heute ja auch zu, war aber nicht der Ausgangspunkt dieser Entwicklung in Verbindung mit erhöhter und vor allem bezahlbarer Mobilität.

Mit der Klimadiskussion verändern sich nun die Blickwinkel unerbittlich.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Aug 2019, 22:32

H2O hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:23)

Das ist heute die gängige Begründung;

Es ist wie es ist, dass die Leute jetzt zu Fuß gehen sollen wie im Mittelalter ist jedenfalls keine Option, dazu ist der ländliche Raum auch zu sehr ausgeblutet worden, ein Dorf mit 1000 Leute kann ja schon froh sein, wenn es noch einen "Tante Emma"-Laden gibt, von einem Arzt oder einer Schule mal gar nicht erst zu reden.

Mit der Klimadiskussion verändern sich nun die Blickwinkel unerbittlich.

Wanderst du mittlerweile mit dem Zelt nach Polen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 22:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:32)

Es ist wie es ist, dass die Leute jetzt zu Fuß gehen sollen wie im Mittelalter ist jedenfalls keine Option, dazu ist der ländliche Raum auch zu sehr ausgeblutet worden, ein Dorf mit 1000 Leute kann ja schon froh sein, wenn es noch einen "Tante Emma"-Laden gibt, von einem Arzt oder einer Schule mal gar nicht erst zu reden.


Wanderst du mittlerweile mit dem Zelt nach Polen?


Nö, ich wohne da ganz einfach; übrigens auf dem Lande, weitab von geregelten Ansiedlungen. Ich würde ja gern sündigen mit weiten Fahrten, aber ich werde zu rasch müde. Geht einfach nicht; also lebe ich tugendhaft! :)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 6. Aug 2019, 22:52

H2O hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:44)

Nö, ich wohne da ganz einfach; übrigens auf dem Lande, weitab von geregelten Ansiedlungen. Ich würde ja gern sündigen mit weiten Fahrten, aber ich werde zu rasch müde. Geht einfach nicht; also lebe ich tugendhaft! :)

Mit "Es ist wie es ist!" bleibt uns die Erkenntnis nicht erspart, daß wir dabei sind, mit unseren Lebens- und Mobilitätsansprüchen unsere Lebensgrundlage zu zerstören. Natürlich sind Anmärsche zur Arbeit im Bereich von Stunden nicht mit unseren Anforderungen an Arbeitsleistungen zu vereinbaren. Da müssen wir uns als Gesellschaft etwas einfallen lassen, womit wir das eine weitestgehend möglich machen (gute Arbeitsergebnisse) und das andere (Umweltzerstörung) weitestgehend vermeiden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 7. Aug 2019, 08:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Aug 2019, 22:10)

Dann geh du voran :cool:

16,91 Kilometer legen Menschen im Schnitt von ihrem Zuhause zur Arbeit zurück. Grund dafür sind die steigenden Miet- und Immobilienpreise in den Städten.

Bei durchschnittlich 5 km/h brauchen Pendler dann nur ca. 7 Stunden am Tag für den Arbeitsweg :thumbup:


Es gibt verschiedene Wege, um von A nach B zu gelangen. Eine Möglichkeit ist, die auch von vielen Arbeitskollegen genutzt wird, das Fahrrad. Aber auch wenn man mit ÖVM fährt, kann man teilweise Strecken zu Fuß gehen. Man muss auch mit dem Auto nicht von Haustür zu Haustür fahren. Alles besser, als am Tag weniger als 1.000 Schritte zu gehen und stattdessen mit dem Auto ins Fitnessstudio zu fahren.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 7. Aug 2019, 08:50

Sören74 hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:38)

Wieso nur Grundschulkinder? Allein aus gesundheitlichen Aspekten ist (wieder) mehr gehen von Vorteil.

Nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten. Für Pendler gibt es in allen deutschen Metropolregionen P+R-Parkplätze an den Endbahnhöfen des entsprechenden Regionalverkehrs. (So gut wie) kein Kind muss am Schultor aus dem Auto steigen. An einer Schule sollte man um dreiviertelacht Gruppen von Kindern sehen und nicht den Eindruck haben, es habe dort gerade ein Baumarkt eröffnet. Egal ob zu Fuß auf der Straße oder im öffentlichen Nahverkehr: Wenn wir uns keine Narzisten, Egomanen und Autisten heranziehen wollen, dann sollten Kinder von klein an das Leben und Bewegen in öffentlichen Räumen erlernen und vor allem auch erlernen zu genießen. Immer wenn ich mich mit Lehrern unterhalte oder Beiträge von Erziehungswissenschaftlern höre oder lese, stelle ich fest, dass diese Sicht nicht meine persönliche Macke ist sondern weitgehend geteilt wird. Und eines der Beispiele dafür ist, dass Maßnahmen zum Klimaschutz auch dann positiv sind, wenn sie in Bezug auf Klimawandel gar keine oder kaum eine Wirkung haben.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Do 8. Aug 2019, 00:31

Kölner1302 hat geschrieben:(06 Aug 2019, 12:38)

In Dörfern in ärmeren Ländern Asiens hat z.B. gar nicht jede Familie ein Auto.
Sondern nur die ganze Straße oder Siedlung hat eins oder zwei.
Und es ist immer ein Event, wenn die Leute gemeinsam auf der Ladefläche eines Pickup zum Markt fahren.

Im dörflichen Deutschland könnte ein car-sharing Auto / Strasse oder Siedlung den gleichen Zweck erfüllen.
Sich verabreden und planen könnte man über eine App


Shiguli hat das Auto.....und kassiert dafür ab......der Schmied kassiert für die Schmiede....und der Bauer für das Huhn.

Das geht sehr kapitalistisch.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Do 8. Aug 2019, 17:32

Kölner1302 hat geschrieben:(28 Jul 2019, 15:42)

Die Hitzewelle ist zuende. In Köln sind es nun 19 Grad bei 86 % Luftfeuchtigkeit.
Es handelte sich um die Hitze, die durch den CO2 - Treibhauseffekt nicht ins All abgestrahlt werden konnte. Sie entsteht wegen des Einstrahlwinkels je südlicher desto mehr. Die heiße Luft durchbrach von Süden kommend die Jetstreamgrenze, zieht nach Norden in die Arktis ab und taut dort das Eis weiter ab, was wiederum zur Abschwächung des Polaren Jetstreams führt, wodurch die Wärme wiederum leichter nach Norden in die Arktis durchkommt und das Eis dort schneller abtauen kann.
https://www.focus.de/wissen/natur/meteo ... 56802.html
https://www.windy.com/articles/strong-h ... 89,9.492,5



Fortsetzung:
Die massive Hitzewelle über Europa Ende Juli wanderte weiter bis nach Grönland und verursachte dort ein massives Abschmelzen des Inlandeises
https://www.youtube.com/watch?v=zjmxZKrV7vE
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/hi ... d-100.html
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Do 8. Aug 2019, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Orbiter1 » Do 8. Aug 2019, 17:54

Kölner1302 hat geschrieben:(08 Aug 2019, 17:32)

Fortsetzung:
Die massive Hitzewelle über Europa Ende Juli wanderte weiter bis nach Grönland und verursachte dort ein massives Abschmelzen des Inlandeises
https://www.youtube.com/watch?v=zjmxZKrV7vE
Die Regierung Indonesiens stellt sich auf den Klimawandel ein und hat nun die Pläne für eine Verlegung der Hauptstadt (bisher Jakarta, 40% liegen bereits durch Dämme geschützt unter dem Meeresspiegel) konkretisiert. Die neue Hauptstadt wird auf der indonesischen Hauptinsel (und drittgrößten Insel der Welt) Borneo liegen. https://www.tagesschau.de/ausland/indon ... t-101.html

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