Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

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JohnAtarash
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » So 19. Nov 2017, 23:05

Ein Terraner hat geschrieben:(19 Nov 2017, 18:55)

Das Uhrmacher Argument, schon wieder einmal. :rolleyes: https://manglaubtesnicht.wordpress.com/ ... -argument/

Guter Anfang, schlechte Schlussfolgerung. Evolution hatte noch nie etwas mit Zufall zu tun, "Survival of the Fittest". Bedeutet einfach nur das die Lebensform die am besten mit den Umweltbedingungen zurecht kommt die besten Überlebenschancen hat. Und da braucht es auch nicht immer einen festgelegten Zeitraum, da reichen auch schon mal 30 Generationen. Vor allem wenn eine fremde Species in einem fremden Lebensraum kommt und besser Veranlagungen mitbringt als die schon vorhandenen. Das eingeschleppte Arten heimische verdrängen ist inzwischen Alltag und auch nur ein weiterer Beweis für die Richtigkeit Darwins Theorie.

Nur weil wir etwas noch nicht ins ins kleinste nachvollziehen können oder es neu ist, steckt nicht automatisch ein Zauberer dahinter. Auch wenn anscheinend der Wunsch das man ein Produkt eines Überwesens ist noch so stark ist, wird sich das auch nicht ändern.

Hier noch ein Ausführlicher Artikel zu den Ruineneidechse, http://www.si-journal.de/index2.php?art ... 152-3.html


Der Quantentheorie entsprechend besteht alles aus der Information in energetischer Form. Der Beweis ist, wenn Materie und Antimaterie aufeinander stoßen, vernichten sie sich gegenseitig und geben reine Energie frei.
Hier ein interessanter Artikel, in welchem über den Versuch des Kosmologen Lawrence Krauss den Ursprung zu erklären, die Rede ist. Laut ihm entstand das Universum aus dem Nichts, welches aber Urquantenfelder beinhaltete.

http://www.focus.de/wissen/weltraum/ast ... 73069.html

Mr. Krauss scheint das Uhrmacher Argument auf seine Weise zu entkräften und meint alles würde aus dem Nichts entstehen auch Raum Zeit und Materie. Leider scheitert sein Versuch am physikalichen Phänomen der Singularität. Zu sehen ist es bei Schwarzen Löchern, diese Superkompakte Massen haben so starke Anziehungskraft, dass auch elektromagnetische Strahlung (Licht) nicht entkommen kann. Und somit können wir nie feststehlen was in einem Schwarzen Loch vor sich geht, weil keine Information aus seinem inneren entkommt. Genauso ist es mit dem Zeitpunkt Null, wir werden niemals feststellen und beweisen, was davor war, Nichts oder womöglich ein Schöpfergott, oder ein anderes kollabriertes Uruniversum. Als ob Gott uns stolzen Menschen, die nichts als reine Vernunft und Wissenschaft akzeptieren, eine Schranke gestellt hat und mit der Bibelstelle sagt: "Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!" (Hiob 38:11)

Ich habe zwei Nachrichten, eine schlechte und eine gute: Zuerst die schlechte: Wir werden nie den Schöpfergott oder den Ursprung des Universums wissenschaftlich beweisen können unserem Wissen und Möglichkeiten ist eine unüberwindliche Schranke gesetzt.
Und jetzt die gute: Alles im Universum ist Informationsenergie beruhend auf Quantenfeldern. Wenn wir eines Tages eine verschlüsselte Nachricht in unbekannter Sprache bekommen. Würdest du behaupten, sie entstand einfach so aus dem Nichts oder Zufall? Ich würde mich freuen, dass es im Universum eine weitere intelligente Spezie gibt. Ein weiterer Anhaltspunkt sind die Zeugenaussagen von Millionen Menschen, die übernatürliche, transzendente Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Für mich sind es Belege für Gott, zwar nicht im wissenschaftlichen, jedoch im juristischen Sinne.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Troh.Klaus » So 19. Nov 2017, 23:13

Juristischer Beweis - der ist gut.
Ja, ich habe auch den Eindruck, dass bei dem einen oder anderen Prozess die Urteilsfindung übernatürlichen, transzendenten Einflüssen unterliegt.
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Ammianus
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » So 19. Nov 2017, 23:13

Wie schon angesprochen: Mutation ist nur einer der Evolutionsfaktoren. Bedeutend ist auch die Variabilität innerhalb einer Art. Und dann kommt noch die ständige Rekombination der Gene dazu. Die entsteht jedes Mal, wenn eine Eizelle befruchtet wurde. Besonders das Zweite wird bei Veränderungen der Umweltbedingungen wirksam oder wenn eben eine Art in einen neuen Lebensraum mit anderen Bedingungen gelangt.

Der Witz ist, dass Kreationisten ständig auf den Mutationen herumkauen. Auf entsprechenden Propagandaseiten werden dann auch gern besonders abschreckende Bilder von Mutationen veröffentlicht. Statt dem Hirn soll das Gefühl angesprochen werden. Wobei das Gefühl natürlich auch im Hirn entsteht.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » So 19. Nov 2017, 23:20

JohnAtarash hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:05)

Für mich sind es Belege für Gott, zwar nicht im wissenschaftlichen, jedoch im juristischen Sinne.


Na ein Glück das er nicht belegt werden muss, reicht ja schon das er durch neue Erkenntnisse zur Welterklärung einfach Überflüssig wurde. :thumbup:
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JohnAtarash
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » So 19. Nov 2017, 23:23

BingoBurner hat geschrieben:(19 Nov 2017, 20:01)

Soll das hier ein langeweilges Thema werden ?



Wenn dir zu langweilig wird, bist du ja jederzeit frei dich abzuseilen und nicht mit zu diskutieren. Ich habe bisher nur interessante Beiträge gelesen.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » So 19. Nov 2017, 23:27

Corella hat geschrieben:(19 Nov 2017, 21:16)


Im Prozess entstehen ständig Eigenschaften, die es offensichtlich im Universum zuvor nicht gab. Sind auch sie abgebildet? Dann wären sie geschöpft. Sind sie im Sinne des Wortes kreativ, also wirklich neu entstanden? Antworten sind Glaubenssache, beruhen ansonsten aber auf der Ansicht, dass Deine Annahme, wonach sich Evolutionslehre und Schöpfungshypothesen notwendiger Weise widersprechen müssen, nicht zutrifft.

Gruß

Corella


Wie kommst du darauf. Mein Standpunkt ist gerade, dass es eine Schöpfung der Evolution gab.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » So 19. Nov 2017, 23:35

Ammianus hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:13)

Wie schon angesprochen: Mutation ist nur einer der Evolutionsfaktoren. Bedeutend ist auch die Variabilität innerhalb einer Art. Und dann kommt noch die ständige Rekombination der Gene dazu. Die entsteht jedes Mal, wenn eine Eizelle befruchtet wurde. Besonders das Zweite wird bei Veränderungen der Umweltbedingungen wirksam oder wenn eben eine Art in einen neuen Lebensraum mit anderen Bedingungen gelangt.

Der Witz ist, dass Kreationisten ständig auf den Mutationen herumkauen. Auf entsprechenden Propagandaseiten werden dann auch gern besonders abschreckende Bilder von Mutationen veröffentlicht. Statt dem Hirn soll das Gefühl angesprochen werden. Wobei das Gefühl natürlich auch im Hirn entsteht.


.... so Gott will ... :cool:
Im Ernst:
Die Veränderung der Umwelt ist doch der wichtigste Faktor für die Notwendigkeit von Anpassung.
Mutationen sind doch kein Selbstzweck zu einer Entwicklung, sondern mögliche Varianten, welche oft auch von Umweltbedingungen initiiert werden.
Wenn diese Mutation Überleben und Reproduktion ermöglicht, so ist sie ein evolutionärer Schritt. Das ist schon alles ....
Wenn ab sofort die selben Umweltbedingungen herrschten, wie zu Zeiten der Einzeller, so gäbe es nach wenigen Tagen auch nur noch, also wieder ausschliesslich, diese Lebewesen auf der Erde ...
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » So 19. Nov 2017, 23:36

JohnAtarash hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:27)

Wie kommst du darauf. Mein Standpunkt ist gerade, dass es eine Schöpfung der Evolution gab.


Ein interessanter Gedanke. Was wäre da der Ausgangspunkt, also die kreierte Basis der Evolution?
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » So 19. Nov 2017, 23:38

ThorsHamar hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:36)

Ein interessanter Gedanke. Was wäre da der Ausgangspunkt, also die kreierte Basis der Evolution?


Ja, du hast mich richtig verstanden.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » So 19. Nov 2017, 23:50

JohnAtarash hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:38)

Ja, du hast mich richtig verstanden.


Ja, davon gehe ich aus. Aber Du hast wohl meine Frage nicht registriert, oder?
Was wurde denn als Basis für Evolution kreiert, also vom Schöpfer als Ausgangspunkt der Evolution bestimmt? Beginnt die Evolution mit einem Urknall?
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 20. Nov 2017, 00:00

ThorsHamar hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:50)

Ja, davon gehe ich aus. Aber Du hast wohl meine Frage nicht registriert, oder?
Was wurde denn als Basis für Evolution kreiert, also vom Schöpfer als Ausgangspunkt der Evolution bestimmt? Beginnt die Evolution mit einem Urknall?


Meiner Meinung nach, gab es den Bauplan für das Universum und die Evolution bereits vor dem Urknall. Was nicht heißt, dass der Schöpfergott sich für immer von uns verabschiedet hat. Ohne dass wir Ihn sehen, greift er auch heute noch ein, um das Geschehen zu lenken und zu korrigieren. Hierzu eine mögliche Hypothese, um den Schöpfungsbericht der Bibel zu erklären. Gott hat tatsächlich 6 Tage in seiner Pre-Zeitrechnung vor dem Urknall gearbeitet und eine fast unendlich komplexe Struktur (Maschine) mit einem Zünder entwickelt. Dann zündete er und der Urknall begann.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Nov 2017, 00:48

JohnAtarash hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:00)

Gott hat tatsächlich 6 Tage in seiner Pre-Zeitrechnung vor dem Urknall gearbeitet und eine fast unendlich komplexe Struktur (Maschine) mit einem Zünder entwickelt. Dann zündete er und der Urknall begann.


Die Zeit an sich ist erst mit dem Urknall entstanden, vorher gab es so etwas wie Tage nicht, und schon ist deine Theorie widerlegt. :)
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon BingoBurner » Mo 20. Nov 2017, 00:55

JohnAtarash hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:23)

Wenn dir zu langweilig wird, bist du ja jederzeit frei dich abzuseilen und nicht mit zu diskutieren. Ich habe bisher nur interessante Beiträge gelesen.


Ja,hast recht. Es wundert mich nur das man sich über Dinge Gedanken macht die schon längst durchgekaut sind, tausendfach bewiesen bzw. widerlegt.
Es gibt keine Schöpfung vor der Evolution.........wozu auch.

EVOLUTION BRAUCHT KEINE SCHÖPFUNG..........

Die läuft von alleine ab.


3, 6, 9, 12.........1/3 sind 4......1/2 sind 2.
12 Monate, 60 Sekunden, 60 Minuten, 1 Stunde, ein halbes Jahr, 24 Stunden...........alles kein Zufall mein Freund, around the world.

Hier das ist ganz cool..... :



Da hilft es auch nicht sich hinter stochastischen Schwankungen zu verstecken aka Quantentheorie.

Das ist wasserfest :



(achte mal auf die Zahlen :D ..........ich will es ja spannend machen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Panspermie

Finde ich persönlich cooler........Glücksritter :)

Aber vielleicht kommt Odin nochmal vorbei ? Mhmmmmm ?

Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 20. Nov 2017, 01:35

JohnAtarash hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:00)

Meiner Meinung nach, gab es den Bauplan für das Universum und die Evolution bereits vor dem Urknall. Was nicht heißt, dass der Schöpfergott sich für immer von uns verabschiedet hat. Ohne dass wir Ihn sehen, greift er auch heute noch ein, um das Geschehen zu lenken und zu korrigieren. Hierzu eine mögliche Hypothese, um den Schöpfungsbericht der Bibel zu erklären. Gott hat tatsächlich 6 Tage in seiner Pre-Zeitrechnung vor dem Urknall gearbeitet und eine fast unendlich komplexe Struktur (Maschine) mit einem Zünder entwickelt. Dann zündete er und der Urknall begann.


Das heisst dann, der von Dir gemeinte Schöpfer ist nicht allmächtig?

Und nochmal zu meiner Frage:
Du meinst mit "Artenvielfalt..." im Strangtitel also nicht explizit Leben? Was meinst Du dann mit "Artenvielfalt"?
Meine Frage bezog sich auf die Artenvielfalt des Lebens und ich wollte wissen, mal anders gefragt, ob der Schöpfer dann die Evolution mit lebenden Mikroben begann, oder schon mit toter Materie...
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Nov 2017, 10:21

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:48)

Die Zeit an sich ist erst mit dem Urknall entstanden, vorher gab es so etwas wie Tage nicht, und schon ist deine Theorie widerlegt. :)


Die sich verdichtende Materie für den Urknall gab es also NICHT ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Splinterbell » Mo 20. Nov 2017, 11:13

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 10:21)

Die sich verdichtende Materie für den Urknall gab es also NICHT ?

Wo ist bewiesen das es diese je gab?
Vermutlich schon, allerdings wird das wohl auf ewig Theorie bleiben.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Nov 2017, 11:18

Teeernte hat geschrieben:(20 Nov 2017, 10:21)

Die sich verdichtende Materie für den Urknall gab es also NICHT ?


Von Materie kann man da eigentlich nicht mehr sprechen.




Das Problem dabei ist jetzt, wenn man eine kausale Kette über den Urknall hinaus erweitert, stellt sich immer die Frage nach dem nächsten Kettenglied. Ein Vor dem Urknall gibt es ja eigentlich nicht da mit dem Urknall ja erst die Zeit entstanden ist, aber mal hypothetisch. Wenn es vor dem Urknall schon etwas gab, woher kam das dann --> Gott --> woher kam dann Gott --> von Gottes Gott? --> woher kam dann Gottes Gott? --> Gottes Gott Gott .......... usw. da der Urknall für die Entstehung ausreicht braucht es keinen Schöpfer, ein Schöpfer wäre einfach nur ein willkürlich zusätzlicher Faktor der Unnötig ist und mehr Fragen aufwerfen würde als er löst.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Nov 2017, 12:10

Splinterbell hat geschrieben:(20 Nov 2017, 11:13)

Wo ist bewiesen das es diese je gab?
Vermutlich schon, allerdings wird das wohl auf ewig Theorie bleiben.


Ich war dabei.... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 20. Nov 2017, 19:28

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:48)

Die Zeit an sich ist erst mit dem Urknall entstanden, vorher gab es so etwas wie Tage nicht, und schon ist deine Theorie widerlegt. :)


Das können wir eben weder wissen noch beweisen, die Singularität setzt da unserem Wissen eine unüberwindliche Grenze. Wir wiissen nicht wie die Kausalität vor dem Urknall war, ob da vielleicht eine anders geartete Zeit geben konnte. Nicht 4-Dimensionale Raumzeit wie wir sie kennen, sondern vielleicht eine 11 dimensionale Superzeit. Aber das alles sind nur Spekulationen. Im Endeffekt kannst du mir weder die Überflüssigkeit eines Schöpfergottes nachweisen, noch kann ich dir seine Existenz wissenschaftlich nachweisen. Wer einen wissenschaftlichen Beweis für Gott hat bin ich der erste, der aufmerksam aber skeptisch zuhört. Wir ehrlich-gläubige Menschen haben aber mehr. Pinchas Lapide schrieb: "Denn jeder echte Glaube ist im Grunde ein aberdennoch-Glaube, der allen logischen Gedankenschlüssen zum Trotz zu Einsichten vorstößt, die viel tiefer liegen als es menschliche Vernunft je vermag."
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » Mo 20. Nov 2017, 19:35

BingoBurner hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:55)

Ja,hast recht. Es wundert mich nur das man sich über Dinge Gedanken macht die schon längst durchgekaut sind, tausendfach bewiesen bzw. widerlegt.
Es gibt keine Schöpfung vor der Evolution.........wozu auch.

EVOLUTION BRAUCHT KEINE SCHÖPFUNG..........

Die läuft von alleine ab.



Das kannst eben niemals beweisen, dass die Evolution keine Schöpfung braucht. Um dies nachzuweisen müssen wir die Kausalität bis zum Ursprung verfolgen und verstehen was vor dem Urknall und dem Zeitpunkt Null war. Das geht aber nicht wegen der Singularität. Siehe meine Antwort an Terraner vor diesem Post.

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