Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

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Kael
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Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Kael » Sa 16. Jan 2016, 15:49

Nach dem ich mich nun einige Wochen in diesem Bereich herumgetummelt habe, wollte ich mal Fragen was ihr von so genannten "IQ-Tests" oder "Einstellungstests" haltet.

Ein Beispiel:
Wenn ich einen klassischen IQ/Einstellungstest mache und es geht in den mathematischen Bereich, fallen meine Werte auf die Werte unter 100.
Sobald ich allerdings in den Bereich "Logik", sprachlichen, räumlichen Bereich gehe, fallen die Werte über 100 aus.

Sind dadurch Personen benachteiligt welche keine mathematische INtelligenz sondern dafür andere Intelligenzen.
Allerdings werden Logik- und Mathematik ja zusammen gerechnet, wobei Mathematik eindeutig logisch, aber nicht allein logisch sein muss.

Sind demnach unsere Einstellungs/IQ-Tests mittlerweile nicht vollkommen überholt und gar nicht mehr auf einem modernen stand, strikt veraltet. Oder sind sie heutzutage immer noch recht viel Wert?
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Provokateur » Sa 16. Jan 2016, 16:29

Was ist Intelligenz?

Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst.

Ist es sinnvoll, Intelligenz zu messen? Das kann man bezweifeln, wir haben aber noch keine bessere Testung gefunden.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 16:37

Ein IQ-Test sollte stets von erfahrenen Psychologen, Pädagogen oder Testern mit ausgewiesener Expertise durchgeführt werden.
Und dann kommt es darauf an, wie gut der/diejenige das Ergebnis richtig interpretiert wird...und kann damit zum Bsp. als echte Erziehungshilfe
und als Grundlage eines pädagogischen Forder- und Förderkonzeptes dienen. In dem Fall - kein "vollkommener Humbug".
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 16:41

Kael hat geschrieben:(16 Jan 2016, 15:49)

Nach dem ich mich nun einige Wochen in diesem Bereich herumgetummelt habe, wollte ich mal Fragen was ihr von so genannten "IQ-Tests" oder "Einstellungstests" haltet.

Ein Beispiel:
Wenn ich einen klassischen IQ/Einstellungstest mache und es geht in den mathematischen Bereich, fallen meine Werte auf die Werte unter 100.
Sobald ich allerdings in den Bereich "Logik", sprachlichen, räumlichen Bereich gehe, fallen die Werte über 100 aus.

Sind dadurch Personen benachteiligt welche keine mathematische INtelligenz sondern dafür andere Intelligenzen.
Allerdings werden Logik- und Mathematik ja zusammen gerechnet, wobei Mathematik eindeutig logisch, aber nicht allein logisch sein muss.

Sind demnach unsere Einstellungs/IQ-Tests mittlerweile nicht vollkommen überholt und gar nicht mehr auf einem modernen stand, strikt veraltet. Oder sind sie heutzutage immer noch recht viel Wert?


Also selbst die guten alten Test unterscheiden klar zwischen den Bereichen...es käme also bei einem mathematisch Begabten eine ansteigende Kurve heraus und gleichzeitig eine (wenn im sprachlichen Bereich minder begabt) eine fallende...manche sind auch in mehreren Bereichen gleich begabt...da ist der Mensch und auch die Kurven sehr unterschiedlich.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 16. Jan 2016, 16:42

Provokateur hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:29)

Was ist Intelligenz?

Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst.

Ist es sinnvoll, Intelligenz zu messen? Das kann man bezweifeln, wir haben aber noch keine bessere Testung gefunden.

Es ist insofern sinnvoll, als es bessere Alternativen nicht gibt. Man muß sich bewußt sein, dass ein solcher Test an sich eine Momentaufnahme darstellt. Nur ist er beim Erwachsenen aussagekräftiger als beim Jugendlichen.
Wiederholungen sind aber angeraten.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 16:44

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:42)

Es ist insofern sinnvoll, als es bessere Alternativen nicht gibt. Man muß sich bewußt sein, dass ein solcher Test an sich eine Momentaufnahme darstellt. Nur ist er beim Erwachsenen aussagekräftiger als beim Jugendlichen.
Wiederholungen sind aber angeraten.


Wie kommst du darauf, dass das bei Erwachsenen versus Jugendlichen so ist :?:
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 16. Jan 2016, 16:46

Cloudfox hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:41)

Also selbst die guten alten Test unterscheiden klar zwischen den Bereichen...es käme also bei einem mathematisch Begabten eine ansteigende Kurve heraus und gleichzeitig eine (wenn im sprachlichen Bereich minder begabt) eine fallende...manche sind auch in mehreren Bereichen gleich begabt...da ist der Mensch und auch die Kurven sehr unterschiedlich.

Die unterschiedlichen Werte (im Säulendiagramm etwa) zeigen Spitzen und Schwächen. Insofern ist ein Durchschnittswert nicht wirklich aussagekräftig.
Dass verschiedene Bereiche hohe Begabungen zeigen, ist eher ein Nachweis für Intelligenz, als einen Sptzenwert mit einer Minderbegabug "gegenzurechnen".
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 16. Jan 2016, 16:49

Cloudfox hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:44)

Wie kommst du darauf, dass das bei Erwachsenen versus Jugendlichen so ist :?:

Ein Erwachsener ist in mehrfacher Hinsicht ein ausgereifter Mensch. Ein Jugendlicher aber in Entwicklung befindlich. Also in Sachen Intelligenz noch im WERDEN.
Bekanntes Beispiel der sog. Schulreifetest, der eine solche Reife ermittelt. Oder eben Nichtreife attestiert. (Zeichnungen von Personen ergeben beim noch nicht schulreifen Kind zB sog. "Kopffüßler").
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Dingo » Sa 16. Jan 2016, 16:59

Ich halte diese IQ-Tests, die im Internet rumgeistern oder gelegentlich in Fernsehshows genutzt werden, eher für Spaß-Tests ohne wirkliche Aussagekraft. Ich gehe davon aus, daß z.B. die Mensa-Tests anders und deutlich schwieriger sind (da der Verein Geld dafür nimmt, weiß ich es aber nicht sicher).
Ich bin ein Flüchtlingskind.

Sollten weiterführende Links auf Seiten, die ich verlinke, zu Inhalten führen, die als Gewaltaufruf verstanden werden könnten, so mache ich mir diese ausdrücklich nicht zu eigen.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 17:25

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:46)

Die unterschiedlichen Werte (im Säulendiagramm etwa) zeigen Spitzen und Schwächen. Insofern ist ein Durchschnittswert nicht wirklich aussagekräftig.
Dass verschiedene Bereiche hohe Begabungen zeigen, ist eher ein Nachweis für Intelligenz, als einen Sptzenwert mit einer Minderbegabug "gegenzurechnen".


Dann habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt...man kann von der logisch/mathematischen Begabung bis zur sprachlichen (mündlich usw...) abkesen...und das muss nicht kongruent sein ... ob nun Kaufman, HAWIK (–IV und K-ABC ...Hamburg-Wechsler-Intelligenztest) ....

Ich kenne die Auswertung (und das nicht nur einmal) in Kurven...und das ist sehr aufschlussreich.
Zuletzt geändert von Cloudfox am Sa 16. Jan 2016, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 17:27

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:49)

Ein Erwachsener ist in mehrfacher Hinsicht ein ausgereifter Mensch. Ein Jugendlicher aber in Entwicklung befindlich. Also in Sachen Intelligenz noch im WERDEN.
Bekanntes Beispiel der sog. Schulreifetest, der eine solche Reife ermittelt. Oder eben Nichtreife attestiert. (Zeichnungen von Personen ergeben beim noch nicht schulreifen Kind zB sog. "Kopffüßler").


Man kann auch kleine Kinder testen...es ist eher so, dass bei unterlassener Förderung der IQ sinkt bis zum Erwachsenenalter ... :eek:

Nein, Jugendliche können hinreichend getestet werden, dazu muss keiner "ausgereift" sein.
Zuletzt geändert von Cloudfox am Sa 16. Jan 2016, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Cloudfox » Sa 16. Jan 2016, 17:28

Dingo hat geschrieben:(16 Jan 2016, 16:59)

Ich halte diese IQ-Tests, die im Internet rumgeistern oder gelegentlich in Fernsehshows genutzt werden, eher für Spaß-Tests ohne wirkliche Aussagekraft. Ich gehe davon aus, daß z.B. die Mensa-Tests anders und deutlich schwieriger sind (da der Verein Geld dafür nimmt, weiß ich es aber nicht sicher).


Von denen halte ich auch nichts.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Kael » Sa 16. Jan 2016, 19:15

Sind sie auch Prinzipiell nichts.
Allerdings sind diese "IQ Tests" auch bei Einstellungstests teilweise standardmäßig gegeben.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Progressiver » Sa 16. Jan 2016, 20:05

In bestimmtem Maße sind IQ-Tests sicher sinnvoll. Ein IQ von 100 wird als Durchschnitt der Bevölkerung festgelegt. Ab einem IQ von 130 gilt man als hochbegabt. Um das Abitur zu bestehen, ist wohl ein IQ von mindestens 110 notwendig, habe ich mir sagen lassen. Als ich meinen eigenen mal in einem anspruchsvollen und seriösen Test im Internet getestet habe, bin ich auf einen Wert von 112 gekommen. Na ja. Das Abi schaffte ich jedenfalls mit links. Da ich aber damals nicht der Fleißigste war, betrug mein Abischnitt in Baden-Württemberg auch nur 2,9.

Auf die ganze Bevölkerung gerechnet, gilt wohl hier auch die Gaußsche Normalverteilung. Erklärung siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung

Das heißt, dass sich die Intelligenz in der Bevölkerung so streut, dass diejenigen, denen man den Wert 100 zurechnen kann, am häufigsten sind. Der Rest streut sich dann so um diesen Mittelwert herum, so dass es nur besonders wenige Leute gibt, die sehr schlau oder sehr dumm sind.

Aber Intelligenz ist nicht alleine entscheidend, um im Leben vorwärts zu kommen. Entscheidend sind auch ein gewisses Maß an Fleiß, Durchsetzungsfähigkeit und Verträglichkeit. Bei einem guten Einstellungstest sollte auch geprüft werden, wie hoch die soziale Kompetenz ist. Autisten haben da unter Umständen sehr hohe Intelligenzwerte. Aber teamfähig sind sie nicht gerade.

Wer Spaß an psychologischen Tests hat, kann sich in diesem Zusammenhang auch zum Beispiel über Bücher die "Big Five" testen lassen.

Bei den Big Five bzw. dem Fünf-Faktoren-Modell (FFM) handelt es sich um ein Modell der Persönlichkeitspsychologie, das fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit postuliert. Demnach lässt sich jeder Mensch auf den folgenden Skalen einordnen: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit.


https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_(Psychologie)

Mit Hilfe dieser Tests kann man auch seine eigene Fähigkeit testen lassen, zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen und zu erhalten.

Prinzipiell kann man aus jedem Test etwas über sich selbst lernen. Aber entscheidend ist es auch, ein Ergebnis zu akzeptieren und die eigenen Ressourcen zu nutzen, damit man sich verbessern kann.

Und ebenso ist es natürlich wichtig, um im Leben voranzukommen, dass man gesund ist oder die Fähigkeit hat, es wieder zu werden. Wer beispielsweise an einer psychischen Erkrankung leidet, kann noch so schlau sein oder einen hohen Bildungsabschluss haben. Einen guten Job kann er trotzdem nicht kriegen. Umso mehr hilft es einem aber, wieder hochzukommen, wenn man auch intelligenzmäßig bessere Ressourcen, einen starken Überlebenswillen und eine große Selbstreflexionsfähigkeit besitzt.

Alles in allem bewirkt ein hoher IQ alleine noch noch nicht viel. Aber wenn man einen niedrigen IQ hat, ist das trotzdem nicht gut.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Boraiel » Sa 16. Jan 2016, 20:24

IQ-Tests sind Humbug, da bei mir keine Hochbegabung festgestellt wurde. :x
Dabei ist die doch offensichtlich, alles Banausen ... :p
Dingo hat geschrieben:Ich halte diese IQ-Tests, die im Internet rumgeistern oder gelegentlich in Fernsehshows genutzt werden, eher für Spaß-Tests ohne wirkliche Aussagekraft. Ich gehe davon aus, daß z.B. die Mensa-Tests anders und deutlich schwieriger sind (da der Verein Geld dafür nimmt, weiß ich es aber nicht sicher).

Einige Teile (die mathematischen) sind immer noch recht einfach, fand ich zumindest, da hat man auch genügend Zeit für, sonst muss man sich zeitlich echt ranhalten und einige Teile sind recht schwierig, gerade auf die Schnelle.
Versagt habe ich bei dem Teil, wo man vier verschiedene Wörter gegeben hatte und eins passte nicht in die Reihe oder sollte nicht in die Reihe passen, ich fand das bei knapp der Hälfte nämlich gar nicht eindeutig und auch Schätzen, was eher nicht passt, konnte ich da nicht wirklich.
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Dingo » Sa 16. Jan 2016, 20:43

Sprache war für mich bei diesen Tests nie ein Problem. Mathe auch nicht wirklich, wobei ich im Kopfrechnen schon mal Fehler habe. Logik geht größtenteils auch gut, beim räumlichen Vorstellungsvermögen versage ich aber ziemlich. Wo gehören diese Zahnradansammlungen hin, wo man sagen muß, in welche Richtung sich das letzte Zahnrad dreht? Müßte Logik sein, oder? Kann ich überhaupt nicht.

Trotzdem hatte ich (wenn ich nicht gerade todmüde bin) meist Ergebnisse um die 130. Da ich aber kein Genie bin, halte ich die Tests auch für Humbug.

Ich glaube ja, daß bei den Einstellungstest mit solchen Fragen, wie sie auch in IQ-Tests gestellt werden, eher geprüft werden soll, ob sich die Probanden gut konzentrieren können, wie sie auf Zeitdruck reagieren und ob sie mit Nervosität umgehen können. Schließlich kann man für solche Tests auch trainieren.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Jan 2016, 21:00

Kein Humbug.

(Ich hatte hohe Werte.)
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Jan 2016, 21:10

Progressiver hat geschrieben:(16 Jan 2016, 20:05)Aber Intelligenz ist nicht alleine entscheidend, um im Leben vorwärts zu kommen. Entscheidend sind auch ein gewisses Maß an Fleiß, Durchsetzungsfähigkeit und Verträglichkeit. Bei einem guten Einstellungstest sollte auch geprüft werden, wie hoch die soziale Kompetenz ist. Autisten haben da unter Umständen sehr hohe Intelligenzwerte. Aber teamfähig sind sie nicht gerade.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Intelligenz und soziale Kompetenz oft als Gegensätze auftreten. Menschen mit schwachem Intellekt und übrigens auch mit schwacher Persönlichkeit (d. h. schwacher Charakter etwa, oder schwacher Wille) neigen dazu, diese Schwächen durch umso stärkere Aktivitäten im sozialen Bereich zu kompensieren (um sich dann doch durchzusetzen). Umgekehrt sind wirklich intelligente Menschen sehr selbständig, eigen-willig usw. und sind deshalb auf andere Menschen nicht angewiesen => schwache soziale Aktivitäten. Salopp formuliert würde ich sagen: "Soziale Kompetenzen" sind das Metier von Schwachen.
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon prime-pippo » Sa 16. Jan 2016, 22:00

Ich habe meinen einmal testen lassen, hatte damals 112.....

Muss gestehen, nie verstanden zu haben, wofür diese Information gut sein soll, geschweige denn, was genau man da "misst".
Werden aktuelle Fähigkeiten gemessen, oder ein "genetisch determiniertes Potential"?
Wenn letzteres der Anspruch ist, zweifle ich die Validität der mir bekannten Testverfahren an.

Oder messen wir auch das sportliche genetische Potential von Menschen, wenn wir sie mit völlig unterschiedlichem Trainingsstand zum Zehnkampf antreten lassen?
"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Re: Sind IQ-Tests vollkommener Humbug?

Beitragvon BingoBurner » Sa 16. Jan 2016, 22:17

Was ist Intelligenz ?

Die Organisation in einem Ameisenhaufen ?
Die einzelne Ameise ist doof.
Genau wie das einzelne Neuron des Gehirns. Es kann Dinge speichern und weiter geben. Mehr nicht.
Erst im Zusammenspiel entsteht sowas wie Intelligenz.

"Naturphänomen Lebendes Floß aus Ameisen" :



Cristiano Ronaldo kann wahrscheinlich nicht die RT von Einstein nach rechnen.
Einstein Gehirn wahrscheinlich nicht die Hunderten von Muskelgruppen so koordinieren wie Cristiano Ronaldo das macht.

Es gibt Menschen mit Inselbegabungen die in ihrer Nische wahrscheinlich jede Skala von einem IQ-Test sprengen würden.
Die sind aber manchmal und gleichzeitig zu blöde um sich die eigenen Schuhe zu binden.

Ist Kim Peak intelligent ? Oder wäre er nicht eher ein Fall für Darwin in freier Wildbahn ?

Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc

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