Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

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Senexx
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Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Senexx » Mo 1. Jul 2019, 11:28

DFB-Mannschaft bei der WM in den Gruppenspielen raus, DFB-Frauschaft im Viertelfinale gegen Schweden raus, U21-Junioren im Endspiel an Spanien gescheitert, in CL seit 2014 nix mehr gerissen:

Erfolg sieht anders aus. Der deutsche Fußball scheint auf dem absteigenden Ast.

Das Trauerspiel an der DFB-Spitze komplettiert das Desaster.
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Wolverine
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Wolverine » Mo 1. Jul 2019, 11:38

Senexx hat geschrieben:(01 Jul 2019, 11:28)

DFB-Mannschaft bei der WM in den Gruppenspielen raus, DFB-Frauschaft im Viertelfinale gegen Schweden raus, U21-Junioren im Endspiel an Spanien gescheitert, in CL seit 2014 nix mehr gerissen:

Erfolg sieht anders aus. Der deutsche Fußball scheint auf dem absteigenden Ast.

Das Trauerspiel an der DFB-Spitze komplettiert das Desaster.

Grundsätzlich richtig. Die neue Herrennationalmannschaft stimmt mich dann aber doch ein wenig fröhlich. Die U21 war immerhin im Endspiel.
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peterkneter
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon peterkneter » Mo 1. Jul 2019, 12:50

Senexx hat geschrieben:(01 Jul 2019, 11:28)

DFB-Mannschaft bei der WM in den Gruppenspielen raus, DFB-Frauschaft im Viertelfinale gegen Schweden raus, U21-Junioren im Endspiel an Spanien gescheitert, in CL seit 2014 nix mehr gerissen:

Erfolg sieht anders aus. Der deutsche Fußball scheint auf dem absteigenden Ast.

Das Trauerspiel an der DFB-Spitze komplettiert das Desaster.


Ja, ich würde es jetzt nich so schwarz sehen. Die jungen U21 Spieler waren gut. Spanien war effizienter und etwas cleverer, aber so groß war der Unterschied nicht. Richter, Waldschmitt und Amiri geben doch Hoffung.
Damenmannschaft ist tatsächlich im Moment eher kläglich. Wann da wieder was zusammenwächst was international mithalten kann ist die Frage. Hier ist seit Jahren aber die USA in anderen Sphären unterwegs. Denen kann m an die nächsten 2 Weltmeisterpokale gleich mitgeben, denke ich. Das kommt, weil Fußball in den USA Volks-Damen-Sport ist. Praktisch an jedem College und an jeder Schule gibt es eine Frauen-Soccer-Mannschaft. Das ist gute Nachwuchsarbeit.
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relativ
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon relativ » Mo 1. Jul 2019, 12:53

Senexx hat geschrieben:(01 Jul 2019, 11:28)

DFB-Mannschaft bei der WM in den Gruppenspielen raus, DFB-Frauschaft im Viertelfinale gegen Schweden raus, U21-Junioren im Endspiel an Spanien gescheitert, in CL seit 2014 nix mehr gerissen:

Erfolg sieht anders aus. Der deutsche Fußball scheint auf dem absteigenden Ast.

Das Trauerspiel an der DFB-Spitze komplettiert das Desaster.

Jammern auf hohen Niveau. Also wenn Endspiel und Viertelfinale bedeutet, daß Fußballdeutschland am Boden ist, daß möchte ich wissen wo Italien, England oder sonst wer steht? Also richtig oben steht dann wohl kaum jemand mehr oder?
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Adam Smith
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Adam Smith » Mo 1. Jul 2019, 13:00

relativ hat geschrieben:(01 Jul 2019, 12:53)

Jammern auf hohen Niveau. Also wenn Endspiel und Viertelfinale bedeutet, daß Fußballdeutschland am Boden ist, daß möchte ich wissen wo Italien, England oder sonst wer steht? Also richtig oben steht dann wohl kaum jemand mehr oder?


Richtig oben steht in der Tat niemand mehr. Richtig oben dürfte Brasilien stehen. Das ist das Land mit den besten Spielern. Nur spielen die nicht in Brasilien. Aus dem Grund gibt es keine richtige Mannschaft in Brasilien. Die spielen alle Gegeneinander. Der Job von einem Trainer ist ja gerade zu Erkennen wer gut miteinander spielen kann. Nur kann das hier keiner.

Und England ist im Vereinsfußball richtig gut. Die haben halt das meiste Geld. Her kann nur noch Real Madrid, Bayern München usw. mithalten.
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 1. Jul 2019, 15:17

So schwarz würde ich das Potenzial im deutschen Damenfußball nicht sehen. Da kommen einige ganz junge Spielerinnen wie die Oberdorf oder Fräulein Gewinn nach.
Und ich denke, auch noch einige andere.

Das Ausscheiden - das muss man leider auch so deutlich sagen - geht ziemlich stark auf das Konto der Trainerin Voss-Tecklenburg.
Es war bereits nach der durchaus guten Anfangsphase der deutschen Damen erkennbar, dass die Schwedinnen darauf lauerten, die teils weitaufgerückte
Dreierkette der deutschen Abwehr einfach mit einem langen Ball zu überspielen und dann eine der schnellen schwedischen Stürmerinnen in Position zu bringen,
sprich den deutschen Abwehrspielerinnen einfach davonzulaufen. Genau das passierte bereits vor dem Tor und auch hernach.

Und es waren fast schon Anfangsfehler der deutschen Abwehrspielerinnen, dies nicht zu erkennen und sich immer wieder mit der gesamten Dreierkette fast auf gleicher Höhe
mit der Schwedin Jacobsson oder auch Blackstenius auf riskante Sprintduelle einzulassen...statt gestaffelt zu stehen mit einer letzten Abwehrspielerin, die deutlich weiter hinten stehen
bleibt und so lang geschlagenen Bällen entgegenlaufen kann usw. - All das war mehr als ersichtlich und die deutsche Trainerin, statt sofort auf den Platz zu laufen und die Abwehrmädels
mal ordentlich einzuweisen (zusammenzuscheissen für so ein dämliches und naives Abwehrverhalten) tat sie nichts. Sah Löwgleich einfach zu...statt zu reagieren.

Das wesentliche Defizit einer Weiterentwicklung sehe ich bei den Damen hauptsächlich in der Trainerposition. Weder Neid, noch Jones oder jetzt Voss-Tecklenburg haben oder hatten das Zeug,
die Damenmannschaft spielerisch oder taktisch weiterzubringen. Solange solche durchschnittlichen Trainerinnen das Damenteam trainieren, wird das nichts werden....

Hinzu kommt, dass in anderen Ländern Damenfußball mittlerweile einen hohen oder höheren (auch finanziellen) Stellenwert (besonders auch im Vereinsfußball) bekommt und die Entwicklung rasant vorangeht.
Innerhalb des DFB scheint es eher so zu sein, dass man meint, der Abstand werde nicht zunehmen, wenn man gemütlich immer wieder Ex-Spielerinnen als zwar nach aussen hin schöne Form der
Gleichberechtigung in den Job bringt, dabei aber übersieht, dass damit nur Glanz und Glorie vergangener Titelsammlungen verwaltet wird, und man einfach verdrängt, dass der Leistungsabstand international
immer größer wird. Sowohl was die technische Ausbildung und Athletik/gewitztes Zweikampfverhalten usw.) angeht, als auch das taktische Erlernen und Umsetzen verschiedener Systeme. Angefangen von
aggressivem Verbundpressung bis hin zu schnellem Umschlag- und Konterspiel aus einer verstärkten Defensive heraus. All das, wie auch sicheres Passspiel, das möglichst unnötige und kraftzehrende Ballverluste
vermeidet, ist Stand jetzt sehr defizitär gewesen bei dieser WM. Und dann auch noch Anfängerfehler, die eigentlich selbsterklärend sind und einfach seitens der Trainerin als Aktutmaßnahme nicht abgestellt wurden.

Kurzum: Die Mädels brauchen endlich einen fähigen DFB-Trainer! - Und natürlich auch möglichst gute Vereins- und Nachwuchstrainer.
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Alpha Centauri » Di 2. Jul 2019, 10:49

Senexx hat geschrieben:(01 Jul 2019, 11:28)

DFB-Mannschaft bei der WM in den Gruppenspielen raus, DFB-Frauschaft im Viertelfinale gegen Schweden raus, U21-Junioren im Endspiel an Spanien gescheitert, in CL seit 2014 nix mehr gerissen:

Erfolg sieht anders aus. Der deutsche Fußball scheint auf dem absteigenden Ast.

Das Trauerspiel an der DFB-Spitze komplettiert das Desaster.


Absolut, um den deutschen Fußball ist es nicht sehr gut bestellt Erfolg sieht in der Tat anders aus ,im Vereinsfußball seit 2013 in der CL nichts geholt im UEFA Cup bzw.Europa League seit Schalke 04 1997 nichts (eine Katastrophen Bilanz im Vergleich zb mit Spanien oder England)

In der Nationalmannschaft nach dem grandiosen Scheitern bei der Russland WM 2018 und dem Abstieg in der Nations League in Liga B ist man da weiter hinten dran,dass wissen auch die Verantwortlichen beim DFB ganz genau, Kuntz hat es ja selbst gesagt: Spanien,Frankreich,Belgien,England sind in der A Elf noch ein Stück weit stärker besetzt.
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Alpha Centauri » Di 2. Jul 2019, 12:02

relativ hat geschrieben:(01 Jul 2019, 12:53)

Jammern auf hohen Niveau. Also wenn Endspiel und Viertelfinale bedeutet, daß Fußballdeutschland am Boden ist, daß möchte ich wissen wo Italien, England oder sonst wer steht? Also richtig oben steht dann wohl kaum jemand mehr oder?


Aktuell stehen:

Frankreich Weltmeister
Portugal Europameister

England U20 Weltmeister

Spanien U21 Europameister.ganz oben
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon Senexx » Di 2. Jul 2019, 12:31

Alpha Centauri hat geschrieben:(02 Jul 2019, 12:02)

Aktuell stehen:

Frankreich Weltmeister
Portugal Europameister

England U20 Weltmeister

Spanien U21 Europameister.ganz oben


CL: England

EL: England.

FIFA-Klub-WM: Spanien

Nations-League: Portugal
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Re: Der deutsche Fußball auf dem absteigenden Ast

Beitragvon relativ » Di 2. Jul 2019, 13:32

Alpha Centauri hat geschrieben:(02 Jul 2019, 10:49)

Absolut, um den deutschen Fußball ist es nicht sehr gut bestellt Erfolg sieht in der Tat anders aus ,im Vereinsfußball seit 2013 in der CL nichts geholt im UEFA Cup bzw.Europa League seit Schalke 04 1997 nichts (eine Katastrophen Bilanz im Vergleich zb mit Spanien oder England)
Wie in deutschland ausgebildet wird hat kann man erstmal nicht am vereinsfußball festmachen, da es dort aufs Geld und Strukturen ankommt.
In der Nationalmannschaft nach dem grandiosen Scheitern bei der Russland WM 2018 und dem Abstieg in der Nations League in Liga B ist man da weiter hinten dran,dass wissen auch die Verantwortlichen beim DFB ganz genau, Kuntz hat es ja selbst gesagt: Spanien,Frankreich,Belgien,England sind in der A Elf noch ein Stück weit stärker besetzt.

Bei den Nationalmannnschaften sind wir zur Zeit nicht absolute Weltspitze, aber trotzdem noch immer in der Lage Titel zu holen, oder will man uns da jedesmal von Begin an Chancenlos sehen.
Was den Nachwuchs angeht sollte man schon genauer hinschauen. Geht man nach den letzten U Ergebnissen, ausgenommen U21, dann scheinen unsere jüngeren Spieler (obwohl es bei den Mädels wieder etwas anders aussieht) vom Leistungsniveau in diesen Jahrgängen Nachholbedarf zu haben.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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