Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

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firlefanz11
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Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon firlefanz11 » Do 15. Nov 2018, 12:58

Kein Wunder beim IOC Gigantismus u. den damit verbundenen horrenden Kosten...
Null Bock auf Olympia 2026

Es kommt wie befürchtet: Calgary will die Olympischen Winterspiele 2026 auch nicht. Am Ende könnte das IOC tatsächlich ohne Bewerber dastehen.
Olympische Spiele? Nicht mit uns! Nach Sion, Innsbruck und Graubünden scheidet auch Calgary als potentieller Ausrichter für die Olympischen Winterspiele 2026 aus. 56,4 Prozent der Bürger sprachen sich bei einem Referendum gegen die Ausrichtung aus, nur 43,6 Prozent waren dafür, ein deutliches Votum. Dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gehen nach der nächsten olympischen Abfuhr die Bewerber aus.

https://www.n-tv.de/sport/Null-Bock-auf ... 22519.html

Sollte man Olympia abschaffen oder reformieren?
Ich denke selbst wenn sie das jetzt reformieren wird früher o. später wieder der alte Status Quo erreicht sein. Von daher: Weg damit!
Zuletzt geändert von firlefanz11 am Fr 16. Nov 2018, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Niemand will mehr Olympiade austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 09:19

firlefanz11 hat geschrieben:(15 Nov 2018, 12:58)

Kein Wunder beim IOC Gigantismus u. den damit verbundenen horrenden Kosten...

https://www.n-tv.de/sport/Null-Bock-auf ... 22519.html

Sollte man Olympia abschaffen oder reformieren?
Ich denke selbst wenn sie das jetzt reformieren wird früher o. später wieder der alte Status Quo erreicht sein. Von daher: Weg damit!


Klugscheißermodus an:

Die Olympiade ist die Zeit zwischen den jeweiligen olympischen Spielen

KSM aus.

Wo ich allgmein das Problem bei solchen Sportriesenveranstaltungen sehe ist, das hier den einzelnen Kommunen / Ländern einfach diese Knebelvertäge aufgedruckt werden, weil das ganze mittlerweile zu einer Gelddruckmaschine geworden ist.
Schade für die Sportler, aber ich würde mir wünschen, das sich die Sportler vielleicht selbst organisieren würden - damit sie aus dem Kommerz mal befreit sind.
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Re: Niemand will mehr Olympiade austragen

Beitragvon firlefanz11 » Fr 16. Nov 2018, 10:01

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 09:19)

Klugscheißermodus an:

Die Olympiade ist die Zeit zwischen den jeweiligen olympischen Spielen

KSM aus.

Wo ich allgmein das Problem bei solchen Sportriesenveranstaltungen sehe ist, das hier den einzelnen Kommunen / Ländern einfach diese Knebelvertäge aufgedruckt werden, weil das ganze mittlerweile zu einer Gelddruckmaschine geworden ist.
Schade für die Sportler, aber ich würde mir wünschen, das sich die Sportler vielleicht selbst organisieren würden - damit sie aus dem Kommerz mal befreit sind.

Danke - Titel angepasst.
Ja, und das hat man ja schon bei der Fußball WM in Brasilien gesehen wo die Leute massivst protestiert haben weil Milliarden in neue Stadien gepumpt werden sollten während die Bevölkerung Hunger leidet. Gerade weil die Stadien danach auch nicht großartig weiter benutzt werden u. verfallen...
Ich fürchte allerdings, dass, auch wenn die Sportler sich selbst organisierten, es über kurz oder lang zu ähnlichen Problemen käme denn das ganze will ja irgendwie finanziert sein...
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Re: Niemand will mehr Olympiade austragen

Beitragvon odiug » Fr 16. Nov 2018, 10:12

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 09:19)

Klugscheißermodus an:

Die Olympiade ist die Zeit zwischen den jeweiligen olympischen Spielen

KSM aus.

Wo ich allgmein das Problem bei solchen Sportriesenveranstaltungen sehe ist, das hier den einzelnen Kommunen / Ländern einfach diese Knebelvertäge aufgedruckt werden, weil das ganze mittlerweile zu einer Gelddruckmaschine geworden ist.
Schade für die Sportler, aber ich würde mir wünschen, das sich die Sportler vielleicht selbst organisieren würden - damit sie aus dem Kommerz mal befreit sind.

Gegen eine Gelddruckmaschine hätten die wenigsten Kommunen was, wenn das Geld denn bei den Kommunen bleiben würde.
Tut es aber nicht :eek:
Meist bleiben nur die Kosten an den Kommunen hängen ... und das nervt :dead:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 10:26

firlefanz11 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 10:01)

Danke - Titel angepasst.
Ja, und das hat man ja schon bei der Fußball WM in Brasilien gesehen wo die Leute massivst protestiert haben weil Milliarden in neue Stadien gepumpt werden sollten während die Bevölkerung Hunger leidet. Gerade weil die Stadien danach auch nicht großartig weiter benutzt werden u. verfallen...
Ich fürchte allerdings, dass, auch wenn die Sportler sich selbst organisierten, es über kurz oder lang zu ähnlichen Problemen käme denn das ganze will ja irgendwie finanziert sein...



Natürlich hast du das Finanzierungsproblem. Und ich hab auch kein Verständnis - wie auch bei der FIFA - warum man grundsätzlich in neue Länder gehen muss.
Bei den olypischen Spielen "geht das ja noch", da du ja auch einen Standort irgendwo bleibst. Aber trotzdem, ich kann mir nicht vorstellen, das sich das für die Bewohner rechnet. Siehe ja Calgary, die 88 (?) Austragungsort waren und es dort im Prinzip alles gibt.
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon firlefanz11 » Fr 16. Nov 2018, 10:59

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 10:26)

Natürlich hast du das Finanzierungsproblem. Und ich hab auch kein Verständnis - wie auch bei der FIFA - warum man grundsätzlich in neue Länder gehen muss.
Bei den olypischen Spielen "geht das ja noch", da du ja auch einen Standort irgendwo bleibst. Aber trotzdem, ich kann mir nicht vorstellen, das sich das für die Bewohner rechnet. Siehe ja Calgary, die 88 (?) Austragungsort waren und es dort im Prinzip alles gibt.

88 ist korrekt... Und genau daran sieht man was es für neue Austragungsorte für eine Belastung wäre wenn selbst DORT schon die Bevölkerung dagegen votiert...
Let's face it: Brot u. Spiele fürs Volk funktioniert halt nur so lange wie das Volk auch was davon hat...
Ich hätte nichts dagen wenn den macht- u. geldgeilen Funktionären das ganze auf die Füße fällt, und letzten Endes NIEMAND mehr die Spiele austragen will. Schade ist es wie Du schon schriebst für die Sportler aber ich denke nur durch einen reboot inklusive Auflösung der Dachverbände etc. kann man das ganze wieder auf ein annehmbares Niveau zurück bringen... Evtl. wirds dann auch für Sponsoren wieder attraktiver...
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 11:17

firlefanz11 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 10:59)

88 ist korrekt... Und genau daran sieht man was es für neue Austragungsorte für eine Belastung wäre wenn selbst DORT schon die Bevölkerung dagegen votiert...
Let's face it: Brot u. Spiele fürs Volk funktioniert halt nur so lange wie das Volk auch was davon hat...
Ich hätte nichts dagen wenn den macht- u. geldgeilen Funktionären das ganze auf die Füße fällt, und letzten Endes NIEMAND mehr die Spiele austragen will. Schade ist es wie Du schon schriebst für die Sportler aber ich denke nur durch einen reboot inklusive Auflösung der Dachverbände etc. kann man das ganze wieder auf ein annehmbares Niveau zurück bringen... Evtl. wirds dann auch für Sponsoren wieder attraktiver...


Nehmen wir mal als Beispiel die Geschichte UEFA EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Ich war zu der Zeit zufällig in Wien und ich muss ja die Wiener dafür bewundern, wie gschert die sein können.
Die UEFA hat, wie schon die FIFA 2006 in Deutschland, durchgesetzt, das auf den Fanmeilen nur das Bier ausgeschenkt wird, das die UEFA vorgibt. Im Falle 2008 wars Heiniken.
Worauf aber die UEFA keine Möglichkeit hatte war die Einflussnahme, wo die Stadt Wien die Fanmeilen hinpflanzt usw.
Und so kam es, das dies gezüchtete Etwas in der Stadtmitte fast leer blieb, während sich die Kneipiers genau am Rande sich den goldenen Arsch verdient haben. Dazu hat dann noch die Ottakringer Brauerei Dosen rausgebracht mit der Beschriftung "inoffizielles EM Bier". Keiner trinkt gerne Heiniken.
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon firlefanz11 » Fr 16. Nov 2018, 11:38

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 11:17)

Nehmen wir mal als Beispiel die Geschichte UEFA EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Ich war zu der Zeit zufällig in Wien und ich muss ja die Wiener dafür bewundern, wie gschert die sein können.
Die UEFA hat, wie schon die FIFA 2006 in Deutschland, durchgesetzt, das auf den Fanmeilen nur das Bier ausgeschenkt wird, das die UEFA vorgibt. Im Falle 2008 wars Heiniken.
Worauf aber die UEFA keine Möglichkeit hatte war die Einflussnahme, wo die Stadt Wien die Fanmeilen hinpflanzt usw.
Und so kam es, das dies gezüchtete Etwas in der Stadtmitte fast leer blieb, während sich die Kneipiers genau am Rande sich den goldenen Arsch verdient haben. Dazu hat dann noch die Ottakringer Brauerei Dosen rausgebracht mit der Beschriftung "inoffizielles EM Bier". Keiner trinkt gerne Heiniken.

Na das mit dem Bier geht doch in den Stadien weiter... Ich warte noch darauf, dass die von den Kneipiers sowas wie GEMA Gebühren für das öffentliche Zeigen der WM/EM Spiele verlangen...
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Amun Ra » Fr 16. Nov 2018, 14:30

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 11:17)

Nehmen wir mal als Beispiel die Geschichte UEFA EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Ich war zu der Zeit zufällig in Wien und ich muss ja die Wiener dafür bewundern, wie gschert die sein können.
Die UEFA hat, wie schon die FIFA 2006 in Deutschland, durchgesetzt, das auf den Fanmeilen nur das Bier ausgeschenkt wird, das die UEFA vorgibt. Im Falle 2008 wars Heiniken.
Worauf aber die UEFA keine Möglichkeit hatte war die Einflussnahme, wo die Stadt Wien die Fanmeilen hinpflanzt usw.
Und so kam es, das dies gezüchtete Etwas in der Stadtmitte fast leer blieb, während sich die Kneipiers genau am Rande sich den goldenen Arsch verdient haben. Dazu hat dann noch die Ottakringer Brauerei Dosen rausgebracht mit der Beschriftung "inoffizielles EM Bier". Keiner trinkt gerne Heiniken.

2006, Bitburger gegen Anheuser-Busch. Auf die Idee muss man erstmal kommen zu versuchen dem deutschen Fussball-Fan in deutschen Stadien ein Budweiser in die Hand zu drücken.
'I find that offensive.' has no meaning; it has no purpose; it has no reason to be respected as a phrase. 'I am offended by that.' Well, so fucking what? - Stephen Fry
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 14:32

Amun Ra hat geschrieben:(16 Nov 2018, 14:30)

2006, Bitburger gegen Anheuser-Busch. Auf die Idee muss man erstmal kommen zu versuchen dem deutschen Fussball-Fan in deutschen Stadien ein Budweiser in die Hand zu drücken.


Die haben in München damals tatsächlich den Verkauf von Münchner Bier im Stadion verboten. :dead:
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 16. Nov 2018, 16:05

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 11:17)

Nehmen wir mal als Beispiel die Geschichte UEFA EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Ich war zu der Zeit zufällig in Wien und ich muss ja die Wiener dafür bewundern, wie gschert die sein können.
Die UEFA hat, wie schon die FIFA 2006 in Deutschland, durchgesetzt, das auf den Fanmeilen nur das Bier ausgeschenkt wird, das die UEFA vorgibt. Im Falle 2008 wars Heiniken.
Worauf aber die UEFA keine Möglichkeit hatte war die Einflussnahme, wo die Stadt Wien die Fanmeilen hinpflanzt usw.
Und so kam es, das dies gezüchtete Etwas in der Stadtmitte fast leer blieb, während sich die Kneipiers genau am Rande sich den goldenen Arsch verdient haben. Dazu hat dann noch die Ottakringer Brauerei Dosen rausgebracht mit der Beschriftung "inoffizielles EM Bier". Keiner trinkt gerne Heiniken.

Ottakringer und HEINEKEN sind gelbes Wasser, kein Bier.
Aber wenn niemand Olympische WINTERSPIELE will, springt Innsbruck vielleicht mal wieder ein....
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 16:15

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 16:05)

Ottakringer und HEINEKEN sind gelbes Wasser, kein Bier.


Ottakringer und Heinken überhaupt in einen Satz zu bringen ist grotesk. Das eine 16er ist ein Bier, das andere nicht mal was für die Verschüttung im Marsboden.
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 16. Nov 2018, 17:23

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 16:15)

Ottakringer und Heinken überhaupt in einen Satz zu bringen ist grotesk. Das eine 16er ist ein Bier, das andere nicht mal was für die Verschüttung im Marsboden.

Unsere BRAUUNION ist beim Abfüllen nicht sehr gewissenhaft. Kann ohne weiters sein, dass in der Ottakringer Flasche Puntigamer Bier drin ist. Das schmeckt tatsächlich gut. Für uns ist Ottakringer Plörre wie Heineken.
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 17:26

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 17:23)

Unsere BRAUUNION ist beim Abfüllen nicht sehr gewissenhaft. Kann ohne weiters sein, dass in der Ottakringer Flasche Puntigamer Bier drin ist. Das schmeckt tatsächlich gut. Für uns ist Ottakringer Plörre wie Heineken.


Seid´s ja auch keine Weana
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Re: Re:Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 16. Nov 2018, 17:27

Alexyessin hat geschrieben:(16 Nov 2018, 17:26)

Seid´s ja auch keine Weana

EBEN...versuche mal PUNTIGAMER PANTHER...das ist ein edler Geschmack.
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Re: Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 16. Nov 2018, 18:17

firlefanz11 hat geschrieben:(15 Nov 2018, 12:58)

Kein Wunder beim IOC Gigantismus u. den damit verbundenen horrenden Kosten...

https://www.n-tv.de/sport/Null-Bock-auf ... 22519.html

Sollte man Olympia abschaffen oder reformieren?
Ich denke selbst wenn sie das jetzt reformieren wird früher o. später wieder der alte Status Quo erreicht sein. Von daher: Weg damit!


Mich interessiert Olympia auch nicht mehr. Zu groß. Zu teuer. Zu viel Kommerz. Und am Ende zahlt immer der Steuerzahler während die Veranstalter und Vermarkter fette Beute machen. Das sind die waren Gewinner.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 16. Nov 2018, 18:24

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Nov 2018, 18:17)

Mich interessiert Olympia auch nicht mehr. Zu groß. Zu teuer. Zu viel Kommerz. Und am Ende zahlt immer der Steuerzahler während die Veranstalter und Vermarkter fette Beute machen. Das sind die waren Gewinner.

Nicht umsonst regt sich dann in der Bewvölkerung der Widerstand gegen solche Gigantomanie.
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Re: Niemand will mehr Olympiade austragen

Beitragvon jack000 » Fr 16. Nov 2018, 18:37

odiug hat geschrieben:(16 Nov 2018, 10:12)

Gegen eine Gelddruckmaschine hätten die wenigsten Kommunen was, wenn das Geld denn bei den Kommunen bleiben würde.
Tut es aber nicht :eek:
Meist bleiben nur die Kosten an den Kommunen hängen ... und das nervt :dead:

M.E. liegt das daran, dass die vorgesehenen Kommunen sowieso es nicht nötig haben wegen Geld irgendwas auszurichten und Skifahrergebiete sowieso eine exklusive Bewohnerschaft haben, die unter sich bleiben möchte und sich durch solche Ereignisse eher gestört fühlen in ihrer Ruhe (z.B. Cortina d'Ampezzo http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 07533.html).
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Re: Niemand will mehr Olympiade austragen

Beitragvon Fuerst_48 » So 18. Nov 2018, 11:03

jack000 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 18:37)

M.E. liegt das daran, dass die vorgesehenen Kommunen sowieso es nicht nötig haben wegen Geld irgendwas auszurichten und Skifahrergebiete sowieso eine exklusive Bewohnerschaft haben, die unter sich bleiben möchte und sich durch solche Ereignisse eher gestört fühlen in ihrer Ruhe (z.B. Cortina d'Ampezzo http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 07533.html).

Die klassischen Skigebiete haben so viele Pisten, dass nicht mal eine Olympiade oder WM die Skifahrer stört oder vom Ausüben des Sports abhält.
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Re: Niemand will mehr Olympische Spiele austragen

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 12. Aug 2019, 11:13

Fuerst_48 hat geschrieben:(16 Nov 2018, 18:24)

Nicht umsonst regt sich dann in der Bewvölkerung der Widerstand gegen solche Gigantomanie.

Es regt sich der Widerstand. Aber gleichzeitig scheint das Interesse an "Großveranstaltungen" jeder Art ungebrochen. Man nehme nur einmal das Wacken-Festival (auch wenn das jetzt kein "Sport" im engeren Sinne ist).

Vor einigen Tagen habe ich mich überreden lassen, Tickets für die Island-Pferde-WM in Berlin (für eine Unsumme von Geld) zu kaufen und diese auch mit Angehörigen samt kleinen Enkelkindern zu besuchen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie verstörend diese Veranstaltung auf mich wirkte. Dröhnende 80er-Jahre-DIskomusik, Dutzende von irgendwelchen Buden in der prallen Sonne ohne Schatten, tausende von Leuten und irgendwo in der Ferne ein paar Pferde und Reiter. Ich hab' erst mal 'ne Weile gebraucht, um überhaupt mitzubekommen, dass diese Diskomusik als Begleitung zu den Pferdedarbietungen gehörte. Eine für mich völlig fremde Welt. Ein anderer Planet. Aber tausende von Leuten, die dahin strömen und kaufen und kaufen und schauen und vor allem irgendwas erleben möchten.

Und dann haufenweise Blondinen und irgendwelche Wikingerwerbungen. Es hatte auch irgendwas Faschistisches. Mal so ganz reflexhaft und aus der spontanen Antipathie heraus gesprochen.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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