Deutsche Kultur 1933 - 45

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Daylight

Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » So 29. Dez 2013, 23:43

Sir Porthos » So 29. Dez 2013, 23:24 hat geschrieben:
Richtig. Was die Amerikaner taten, heiße ich auch nicht gut.

Aber ich möchte nicht wissen, was Hitler mit dieser Waffe angezettelt hätte.

es wären noch ein paar Millionen Opfer mehr geworden, direkt und über lange Jahre später - und wir alle hier würden höchst wahrscheinlich gar nicht existieren und uns hier darüber austauschen können.
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Armstrong

Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Armstrong » Mo 30. Dez 2013, 00:00

Alexyessin » Mo 30. Dez 2013, 00:41 hat geschrieben:Oder Bundesrepublik Deutschland.


BRD ist die Abkürzung für "Bundesrepublik Deutschland".

Ich schreibe ja auch nicht jedes Mal "Deutsche Demokratische Republik", sondern DDR. :rolleyes:

Alexyessin » Mo 30. Dez 2013, 00:41 hat geschrieben:Es ist scheissegal ob er Jude war. Geht das in deinen Kopf nicht rein?


Mir ist es doch auch scheiss egal. Aber dafür DASS er Jude war, kann ich doch nichts.

Oder darf man jetzt schon nicht mehr schreiben, welchem Volk irgendein Wissenschaftler angehörte? :rolleyes:

Alexyessin » Mo 30. Dez 2013, 00:41 hat geschrieben:Frei Otto, das Münchner Olympiastadion mit der gesamten Anlage.


Gut, das lasse ich gelten?

Sonst noch etwas, was die BRD in 63 Jahren zustande gebracht hat an herausragender Architektur durch deutsche Architekten?
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Watchful_Eye » Mo 30. Dez 2013, 00:06

Alexyessin » So 29. Dez 2013, 23:30 hat geschrieben:BRD wird nur von Extremisten beider Lager benützt [...]
Dann gib mal schnell dem Verfassungsschutz bescheid, dass u.a. die Uni Kassel sowie die Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz von Extremisten unterwandert worden sind. ;)
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:07

Adolf Butenandt <--> „Mit Adolf Hitler für des deutschen Volkes Ehre, Freiheit und Recht!
--> „Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler“

Ein waschechter Wegseher (und vermutlich ein opportunistischer Nazi) wieder ein solcher.. :rolleyes:

„Nachzuweisen ist, daß Butenandt enger als bisher angenommen mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet hat, die in derartige Forschungen involviert waren. Neue Quellen belegen, daß er an medizinisch-militärischen Forschungsprojekten, u. a. an der Luftwaffenversuchsstation in Rechlin, beteiligt war. Aus den Quellen geht hervor, daß Butenandt alle Institutsunterlagen vernichtete, die mit dem Vermerk Geheime Reichssache gekennzeichnet waren. Zwingend scheint die Schlußfolgerung, daß Butenandts Nachlaß, obwohl mit 80 Regalmetern der umfangreichste im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, kein vollständiges und ausgewogenes Bild von seinen Aktivitäten insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus vermitteln kann. Bisher konnte kein Hinweis auf eine antisemitische Haltung Butenandts gefunden werden; im Gegenteil, mehrfach ist belegt, daß er in den 1930er Jahren einzelnen Juden geholfen hat. Mehrfach zu belegen ist jedoch auch, daß Butenandt nach dem Kriege half, Kollegen vom Nazismusvorwurf reinzuwaschen. Butenandt hat dazu priori mit politischer Unschuld gleichzusetzen sei. In diesem Sinne hat er dazu beigetragen, die Bemühungen der Nachkriegszeit zu vereiteln, die Mittäterschaft der Wissenschaft bei den Verbrechen der Hitler-Ära aufzuklären, strafrechtlich zu verfolgen und „Wiedergutmachung“ zu leisten.“ beigetragen, eine neue Konzeption von Wissenschaft populär zu machen, derzufolge Wissenschaft a priori mit politischer Unschuld gleichzusetzen sei. In diesem Sinne hat er dazu beigetragen, die Bemühungen der Nachkriegszeit zu vereiteln, die Mittäterschaft der Wissenschaft bei den Verbrechen der Hitler-Ära aufzuklären, strafrechtlich zu verfolgen und „Wiedergutmachung“ zu leisten.“

Gesichert ist inzwischen, dass Butenandt ab 1939 als Fachkraft für Biochemie bei der Zeitschrift Der Biologe mitwirkte, die vom SS-Ahnenerbe übernommen worden war. 1942 war er korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Luftfahrtforschung und arbeitete zusammen mit Theodor Benzinger und Erich Hippke an geheimen Luftwaffenforschungsprojekten. Im selben Jahr wurde er Senator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und arbeitete im Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie mit, wobei er auch über die Versuche an epileptischen Kindern durch seinen Assistenten Gerhard Ruhenstroth-Bauer informiert war. Seit 1944 gehörte Butenandt dem wissenschaftlichen Beirat des Generalkommissars für das Sanitäts- und Gesundheitswesen Karl Brandt an.

Ein typischer Mitläufer, auch nicht einer der Schlimmsten, doch alle male zum Mittäter geworden und keinesfalls geeignet, aus dem posthum ein „Held“ zu machen.
Nicht, dass ich die tiefsitzende Furcht und Ausgrenzung gerade solcher Karrieristen nicht auch irgendwo menschlich nachvollziehen könnte...aber zu diesem schrecklichen Preis und offenen Auges um Menschenleben! Nein, niemals, never ever Verständnis für solche Egozentriker ohne Gewissen.

Quelle [wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Butenandt]
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Dez 2013, 00:09

Watchful_Eye » Mo 30. Dez 2013, 00:06 hat geschrieben: Dann gib mal schnell dem Verfassungsschutz bescheid, dass u.a. die Uni Kassel sowie die Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz von Extremisten unterwandert worden sind. ;)


Ich hätte es präzisieren sollen, hast Recht.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:13

Armstrong » Mo 30. Dez 2013, 00:00 hat geschrieben:
BRD ist die Abkürzung für "Bundesrepublik Deutschland".

Ich schreibe ja auch nicht jedes Mal "Deutsche Demokratische Republik", sondern DDR. :rolleyes:



Mir ist es doch auch scheiss egal. Aber dafür DASS er Jude war, kann ich doch nichts.

Oder darf man jetzt schon nicht mehr schreiben, welchem Volk irgendein Wissenschaftler angehörte? :rolleyes:



Gut, das lasse ich gelten?

Sonst noch etwas, was die BRD in 63 Jahren zustande gebracht hat an herausragender Architektur durch deutsche Architekten?

Heute sagt keiner mehr BRD. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Dez 2013, 00:14

Armstrong » Mo 30. Dez 2013, 00:00 hat geschrieben:BRD ist die Abkürzung für "Bundesrepublik Deutschland".


Und wird, gerade in politischen Foren im Internet immer gerne von den Extremisten benützt.

Armstrong » So 29. Dez 2013, 23:36 hat geschrieben:Mir ist es doch auch scheiss egal. Aber dafür DASS er Jude war, kann ich doch nichts.

Oder darf man jetzt schon nicht mehr schreiben, welchem Volk irgendein Wissenschaftler angehörte? :rolleyes:


Er war Deutscher.

Armstrong » So 29. Dez 2013, 23:36 hat geschrieben:Gut, das lasse ich gelten?

Sonst noch etwas, was die BRD in 63 Jahren zustande gebracht hat an herausragender Architektur durch deutsche Architekten?


Da können wir jetzt lange drüber diskutieren. Den münchner Olypark habe ich angeführt als Gegenbeispiel zum Berliner Nazibau.
Wie wäre es denn mit dem Münchner Flughafen FJS?
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon odiug » Mo 30. Dez 2013, 00:18

Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:13 hat geschrieben:Heute sagt keiner mehr BRD. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Doch ...ich sage BRD.
Weil ich auf die foederale Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands wert lege.
Ich weigere mich auch, das Gebaeude des Bundestags in Berlin als Reichstag zu titulieren, einfach weil es nicht der Reichstag ist, sondern der Bundestag und ich finde das Gebrabbel ueber die Berliner Republik zum kotzen!
Dieser Staat heist Bundes Republik Deutschland, abgekuerzt BRD.
Die Verfassung wurde auf Herren Chiemsee verfasst... von daher muesste sich diese Republik in Anlehnung an die Namensgebung der Weimarer Republik auch Herren Chiemseer Republik nennen.
Aber das waere selbst mir zu umstaendlich.
Zuletzt geändert von odiug am Mo 30. Dez 2013, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:26

Last but not least: Otto Hahn, der letzte und einzige der Liste, dem gegenüber unfraglich Ehre und bleibende Hochachtung gebührt.

Seine Worte in Ehren zu halten und uns allen ewig ins Buch geschrieben
Otto Hahn:
Wir sehen mit Entsetzen, dass die Wissenschaft der Menschheit Mittel in die Hand gibt, sich selbst zu zerstören.
Voller kriegerischer Einsatz der heute möglichen Waffen kann die Erde so stark radioaktiv verseuchen, dass ganze Länder und Völker vernichtet würden. Dieser Tod kann die Neutralen ebenso treffen wie die Kriegführenden.
Alle Nationen müssen zu der Entscheidung kommen, freiwillig auf die Gewalt als letztes Mittel der Politik zu verzichten. Sind sie dazu nicht bereit, so werden sie aufhören zu existieren.“
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon frems » Mo 30. Dez 2013, 00:29

odiug » Mo 30. Dez 2013, 00:18 hat geschrieben:Doch ...ich sage BRD.
Weil ich auf die foederale Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands wert lege.
Ich weigere mich auch, das Gebaeude des Bundestags in Berlin als Reichstag zu titulieren, einfach weil es nicht der Reichstag ist, sondern der Bundestag und ich finde das Gebrabbel ueber die Berliner Republik zum kotzen!
Dieser Staat heist Bundes Republik Deutschland, abgekuerzt BRD.

Nö. Reichstag heißt das Gebäude, Bundestag das Parlament, also seine Funkion. Deshalb sagt man sicherheitshalber auch meinst "Reichstagsgebäude". Und "BRD" ist im offiziellen Sprachgebrauch nicht vorhanden. Nimmt man z.B. amtliche Texte aus der Wendezeit, heißt es dort stets eher "... zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ...". Daß das eher in extremistischen Kreisen verbreitet ist, stimmt aber weitestgehend, auch wenn ich vermute, daß es manch einer aus Unwissen auch nutzt. Ist also nicht so dramatisch. Wenn aber jemand aus einer gewissen Richtung darauf zurückgreift, kann man sich für gewöhnlich denken, wieso. ;)

Beispiel: http://www.mdr.de/damals/artikel99678.html
Labskaus!

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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:33

odiug » Mo 30. Dez 2013, 00:18 hat geschrieben:Doch ...ich sage BRD.
Weil ich auf die foederale Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands wert lege.
Ich weigere mich auch, das Gebaeude des Bundestags in Berlin als Reichstag zu titulieren, einfach weil es nicht der Reichstag ist, sondern der Bundestag und ich finde das Gebrabbel ueber die Berliner Republik zum kotzen!
Dieser Staat heist Bundes Republik Deutschland, abgekuerzt BRD.
Die Verfassung wurde auf Herren Chiemsee verfasst... von daher muesste sich diese Republik in Anlehnung an die Namensgebung der Weimarer Republik auch Herren Chiemseer Republik nennen.
Aber das waere selbst mir zu umstaendlich.

Dann zählst Du eben, wie auch immer Odiug, zu einer schwindenden Minderheit. Und setzt Dich damit einem bestimmten Verdacht aus. Dass dieser Verdacht unbegründet ist, in Deinem Fall, wissen ich, Du selbst und andere hier auch. Aber Menschen, die Dir unbekannt begegnen? Da wäre ich mir nicht sicher.

Ich zähle nicht zu jenen, die jeden Begriff semantisch-selektiv auf die Goldwaage zu legen neigen, doch ein jeder muss selbst wissen, wenn er aus dem Sprachgebrauch zunehmend entwanderte Begriffe/Termini weiterhin ausspricht oder auch schreibt, derer sich gerade Neo-Nazis betont gerne bedienen. :)
Zuletzt geändert von Daylight am Mo 30. Dez 2013, 00:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:36

frems » Mo 30. Dez 2013, 00:29 hat geschrieben:Nö. Reichstag heißt das Gebäude, Bundestag das Parlament, also seine Funkion. Deshalb sagt man sicherheitshalber auch meinst "Reichstagsgebäude". Und "BRD" ist im offiziellen Sprachgebrauch nicht vorhanden. Nimmt man z.B. amtliche Texte aus der Wendezeit, heißt es dort stets eher "... zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ...". Daß das eher in extremistischen Kreisen verbreitet ist, stimmt aber weitestgehend, auch wenn ich vermute, daß es manch einer aus Unwissen auch nutzt. Ist also nicht so dramatisch. Wenn aber jemand aus einer gewissen Richtung darauf zurückgreift, kann man sich für gewöhnlich denken, wieso. ;)

Beispiel: http://www.mdr.de/damals/artikel99678.html

jo.. ähnlich seh' ich das auch.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon odiug » Mo 30. Dez 2013, 00:42

frems » Mo 30. Dez 2013, 00:29 hat geschrieben:Nö. Reichstag heißt das Gebäude, Bundestag das Parlament, also seine Funkion. Deshalb sagt man sicherheitshalber auch meinst "Reichstagsgebäude". Und "BRD" ist im offiziellen Sprachgebrauch nicht vorhanden. Nimmt man z.B. amtliche Texte aus der Wendezeit, heißt es dort stets eher "... zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ...". Daß das eher in extremistischen Kreisen verbreitet ist, stimmt aber weitestgehend, auch wenn ich vermute, daß es manch einer aus Unwissen auch nutzt. Ist also nicht so dramatisch. Wenn aber jemand aus einer gewissen Richtung darauf zurückgreift, kann man sich für gewöhnlich denken, wieso. ;)

Beispiel: http://www.mdr.de/damals/artikel99678.html

Dir ist schon klar,was ein Akronymist?
Ich habe keine Lust jedes mal Bundesrepublik Deutschland tippen zu muessen,wenn ich dafuer die Abkuerzung BRD verwenden kann... ich bin halt faul.
Und mit Unwissen hat das nichts zu tun ... ich weigere mich nur,die von NeoNazis und nationalen Revisionisten angestrebte Umdeutung des Begriffs Bundesrepublik Deutschland und dessen Abkuerzung BRD mit zu vollziehen.
Du magst das Neo Nazis durchgehen lassen, ich nicht!
Dieser Begriff steht fuer ein demokratisches Deutschland und genauso sollte man ihn auch verwenden.
Und mit dem Umbau durch Norman Foster haette man diesen Bau auch umbenennen sollen nach seiner heutigen Funktion.
Es gibt keinen Reichstag mehr,von daher macht der Name dieses Gebaeudes heute auch keinen Sinn mehr.
Zuletzt geändert von odiug am Mo 30. Dez 2013, 00:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 00:58

Sir Porthos » So 29. Dez 2013, 21:01 hat geschrieben:
Damit kriegst Du ihn nicht.

Echt !

Die Frage bleibt, ob er "ihn" überhaupt "kriegen" will, wenn Du verstehst? ;)
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 01:05

odiug » Mo 30. Dez 2013, 00:42 hat geschrieben:Dir ist schon klar,was ein Akronymist?
Ich habe keine Lust jedes mal Bundesrepublik Deutschland tippen zu muessen,wenn ich dafuer die Abkuerzung BRD verwenden kann... ich bin halt faul.
Und mit Unwissen hat das nichts zu tun ... ich weigere mich nur,die von NeoNazis und nationalen Revisionisten angestrebte Umdeutung des Begriffs Bundesrepublik Deutschland und dessen Abkuerzung BRD mit zu vollziehen.
Du magst das Neo Nazis durchgehen lassen, ich nicht!
Dieser Begriff steht fuer ein demokratisches Deutschland und genauso sollte man ihn auch verwenden.
Und mit dem Umbau durch Norman Foster haette man diesen Bau auch umbenennen sollen nach seiner heutigen Funktion.
Es gibt keinen Reichstag mehr,von daher macht der Name dieses Gebaeudes heute auch keinen Sinn mehr.

aber Du weißt doch, dass man Gepflogenheiten und veränderliche Sprachnormen nicht als Einzelner erhalten oder auch verändern könnte. Da ist auch kein Aufstampfbein alla Rumpelstilz des Rechthabers angesagt, oder wie hattest Du mir ähnliches in einem anderen Zusammenhang einmal vor die Latzt geknallt? :D
Ein bißchen Realismus und Anpassungsbereitschaft verhelfen in diesem Falle jedenfalls, dass man Dich extern wegen solcher Wortwahl nicht als ****-Außenseiter betrachtet und möglicherweise gar schimpft. Das ist doch nur gut gemeint. :rolleyes: :)
Zuletzt geändert von Daylight am Mo 30. Dez 2013, 01:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon odiug » Mo 30. Dez 2013, 01:19

Daylight » Mo 30. Dez 2013, 01:05 hat geschrieben:aber Du weißt doch, dass man Gepflogenheiten und veränderliche Sprachnormen nicht als Einzelner erhalten oder auch verändern könnte. Da ist auch kein Aufstampfbein alla Rumpelstilz des Rechthabers angesagt, oder wie hattest Du mir ähnliches in einem anderen Zusammenhang einmal vor die Latzt geknallt? :D
Ein bißchen Realismus und Anpassungsbereitschaft verhelfen in diesem Falle jedenfalls, dass man Dich extern wegen solcher Wortwahl nicht als ****-Außenseiter betrachtet und möglicherweise gar schimpft. Das ist doch nur gut gemeint. :rolleyes: :)

Ich verstehe nicht, warum BRD ueberhaupt ein Schimpfwort sein soll!
Es ist die Abkuerzung fuer den Namen dieses Staates.
Dieser Staat, bei all den Problemen und Wirrungen seit seiner Gruendung, hat sich bewaehrt.
Ich mag das Akronym deswegen, weil es sehr sachlich ist, ohne all den Brimbamborium mit einem Namen wie Deutschland .
Dieser Staat repraesentiert fuer mich einen Neuanfang in der deutschen Geschichte.
Daher habe ich auch kein Problem damit, ihn bei seinem richtigen Namen zu nennen.
Ich habe nur ein Problem damit, diesen jedes mal ausschreiben zu muessen.
Ich bin halt faul.
Und Sprachgebrauch kann man auch aendern, indem man damit anfaengt und die Sache zurecht rueckt.
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Beitragvon Daylight » Mo 30. Dez 2013, 01:42

Armstrong » So 29. Dez 2013, 23:07 hat geschrieben:
Was ist denn nun schon wieder? Womit "oute" ich mich und als was? Hä? Welches genannte Faktum war denn falsch? Bitte argumentiere doch mal sachlich zum Thema und nicht ständig mit so einem Unfug.

Führwahr, auf leisen Sohlen.

In der Tat, User Armstrong, sie outen sich nicht. Sie spielen uns hier - nach meinem Eindruck - ein Schauspiel vor, dem man getrost als Untertitel "Der Wolf im Schafspelz" verleihen könnte. Der Name des Stückes könnte lauten: „Der Nationalsozialimuss und seine herausragende, einzigartige arische Kultur“.
Sie gehen das äußerlich recht „geräuschlos“ und gespielt über den Dingen stehend gelassen an wie einst Gevatter Lampe aus dem Märchen und auf leisen, anschleichenden Pfoten.
Dementsprechend den Widerstand anderer User ignorierend und beiseite schiebend, regelmäßig, meist ohne jede Reaktion.

Es ist offensichtlich, dass es Ihnen einzig darum geht, Ihre Agitation, Ihre ideologische Indoktrination und politische Stimmungsmache, ihre revisionistische NS-Propaganda hier, an diesem Ort, naiven erreichbaren Gastseelen und -Ohren denn doch auf diesen leisen Pfoten einzuflüstern und suggerieren zu wollen.

Eine ergebnisoffene Diskussion mit den hier regelmäßig anwesenden Usern war niemals Ihre Absicht, niemals Ihr Ziel. Ihre Wertebilder und Ihr Weltbild stehen längst fest, statisch und in Stein gehauen wie Josef Thorak‘s Monumentalskulpturen .., (dieser Nazi-Arsch, der sich in Zusammenhang mit der Machtergreifung der Nazis von seiner jüdischen Ehefrau trennte und gemein machte mit diesem Terrorsystem.) In Stein gehauen gehe ich mit meinen Überzeugungen ... ufftataufftata... :rolleyes: :thumbup:

Da nutzt kein Meißel, kein Steinhammer oder auch keine Feile nicht. Ein Wort wie dieses am allerwenigstens. :(
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Adlerauge » Mo 30. Dez 2013, 01:53

Bist du zu Richard Sorge mutiert?
Lauernd hinter jedem Laternenpfahl.
Mir ist noch nie ein solcher Itüpferlreiter untergekommen.
Ich schreibe auch BRD

:rolleyes:
Zuletzt geändert von Adlerauge am Mo 30. Dez 2013, 01:56, insgesamt 2-mal geändert.
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Watchful_Eye » Mo 30. Dez 2013, 01:56

Es ist so: Viele Extremisten verwenden aus Prinzip immer den Begriff "BRD", um dessen vermeintlichen Status als "Regime" zu betonen (z.B. vermeintliche mangelnde Souverinänität gegenüber den USA oder dem Großkapital/"Finanzjudentum") und die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat mit vollem Namen zu "adeln". Der Umkehrschluss, dass Menschen, die diesen Begriff verwenden, Extremisten sind, gilt allerdings nicht. Wenn man also jemandem Faschismus nachweisen will, kann man es für sich genommen als ein schwaches Indiz unter vielen werten, längst aber nicht als Beweis. Es wäre in etwa so, als würde hier man im Forum männlichen Usern pauschal Sexismus vorwerfen, die ihre Sprache nicht "gendern". ;) Wie gesagt, ich habe eine Landeszentrale für politische Bildung verlinkt, die diesen Begriff verwendet. Gerade staatlich unterstützte Institutionen wie diese sehen es als eine ihrer Hauptziele an, Menschen von demokratiefeindlichen Ideologien abzubringen. Wenn das "anrüchig" wäre, stünde es dort nicht.

___
Übrigens halte ich es generell für kontraproduktiv, Faschisten mittels von ihnen verwendeter Ausdrücke wie "BRD" bloßzustellen. Man kann es natürlich im Hinterkopf behalten, aber ich würde es nicht offensiv gegen sie verwenden. Man muss sich folgendes klar sein: Menschen, die Faschismus propagieren, glauben im Normalfall auch selbst daran. In Rechtsradikalen Foren liest man oft Begriffe wie "Systemlinge". Faschisten glauben dementsprechend meistens auch, dass wir die Indoktrinierten sind und sie diejenigen, die uns zur Wahrheit zurückführen wollen ("Deutschland erwache!" etc.). Wenn wir also das Ziel haben, Faschisten über den Gewinn einer Diskussion hinaus zum Umdenken zu bewegen, dürfen wir nicht einfach mit schlichten Schuldzuweisungen ankommen. Man muss auch und gerade solchen Menschen gegenüber differenziert und sachlich argumentieren und nicht den Eindruck erwecken, man verneine per se alles von ihnen, weil sie eben die "bösen" seien. Wir müssen demokratische Redekultur vorleben und ihnen zeigen, dass hinter unseren Ansichten eben doch mehr steckt als eine andere Version ihres eigenen Dogmas. Das gelingt allerdings nicht jedem, da auch so manche, die sich als Demokraten verstehen, dessen Wesen in ihrem "Herzen" gar nicht wirklich verstanden haben und/oder denken, man müsse stets übertrieben harsch reagieren, um als Demokrat "klare Kante" zu zeigen. Wenn man aber wirklich überzeugen will, ist der Degen oft besser als die Axt, auch wenn es in solch emotionalen Debatten manchmal schwer fällt. Ich denke, dass es nicht im Widerspruch dazu stehen muss, seine Position unverrückbar darzulegen. (Vielleicht stelle ich diesen Ansatz mal beizeiten in einem seperaten Topic zur Diskussion.)

Ich halte übrigens auch Armstrong nicht für einen "klassischen Nazi". Zusammen mit Beiträgen aus anderen Threads erweckt er auf mich den Eindruck, dass sein Ziel ein stark christlich-religiös geprägter, autoritärer Staat mit faschistischen Elementen ist - grob gesagt irgendwo zwischen Russland und Iran. Das wäre natürlich auch schon scheiße genug, aber auch nicht ganz dasselbe wie das, was man ihm hier teilweise vorwirft.
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Re: Deutsche Kultur 1933 - 45

Beitragvon Adlerauge » Mo 30. Dez 2013, 01:58

Ich ordne ihn nirgendwo zu, weil wir ihn alle real nicht kennen.
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