Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 03:04

Im heutigen "Literarischen Quartett" werden Bücher nicht verbrannt, sondern besprochen.
Ist das im Rahmen des trendigen Kulturkampfes noch zeitgemäß?

Mit dabei ist Lisa Eckhart, was mit einiger Spannung erwartet wird.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Fliege » Fr 4. Dez 2020, 13:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 03:04)

Im heutigen "Literarischen Quartett" werden Bücher nicht verbrannt, sondern besprochen.
Ist das im Rahmen des trendigen Kulturkampfes noch zeitgemäß?

Mit dabei ist Lisa Eckhart, was mit einiger Spannung erwartet wird.

Nein, es dürfen oeffentlich nur noch Werke des Neuen Sozialismus besprochen werden.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 15:03

Fliege hat geschrieben:(04 Dec 2020, 13:00)

Nein, es dürfen oeffentlich nur noch Werke des Neuen Sozialismus besprochen werden.

Könnte mir vorstellen, dass die entsprechende Twitter-Brigade einen Entrüstungssturm plant.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Fliege » Fr 4. Dez 2020, 15:11

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 15:03)

Könnte mir vorstellen, dass die entsprechende Twitter-Brigade einen Entrüstungssturm plant.

Und dabei singen sie:
"Rührt die Trommel. Fällt die Bajonette.
Vorwärts marsch. Der Sieg ist unser Lohn.
Mit der roten Fahne brecht die Kette.
Auf zum Kampf das Thälmann-Bataillon."
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Vongole » Fr 4. Dez 2020, 15:48

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 03:04)

Im heutigen "Literarischen Quartett" werden Bücher nicht verbrannt, sondern besprochen.
Ist das im Rahmen des trendigen Kulturkampfes noch zeitgemäß?

Mit dabei ist Lisa Eckhart, was mit einiger Spannung erwartet wird.

Wieso Spannung? Eckhart wurde ja nicht wegen ihres fragwürdigen "Humors" eingeladen, sondern wegen ihres Buches.
Mich wundert es lediglich ein wenig, dass es mittlerweile reicht, auf nicht literarischem Gebiet umstritten zu sein, um dieser Runde zu genügen, die sich leider weit von Reich-Ranickis Qualitätsstandard entfernt hat.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 16:13

Vongole hat geschrieben:(04 Dec 2020, 15:48)

Wieso Spannung? Eckhart wurde ja nicht wegen ihres fragwürdigen "Humors" eingeladen, sondern wegen ihres Buches.
Mich wundert es lediglich ein wenig, dass es mittlerweile reicht, auf nicht literarischem Gebiet umstritten zu sein, um dieser Runde zu genügen, die sich leider weit von Reich-Ranickis Qualitätsstandard entfernt hat.

"Das dürfte eine lebendige Sendung werden", schrieb ein bekanntes Fachmagazin des Buchhandels. Aber in der Tat, am ernsthaft umstrittenen Humor allein dürfte es wohl nicht liegen.
Die Moderatorin Dorn selbst hat zudem eigene Thesen, die gewissermaßen als unorthodox gelten.
Lebendigkeit hat vielleicht gerade etwas mit Kritik zu tun. Schließlich, was niemanden interessiert, ist dann auch ohne Spannung.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Stoner » Fr 4. Dez 2020, 16:23

Vongole hat geschrieben:(04 Dec 2020, 15:48)

Wieso Spannung? Eckhart wurde ja nicht wegen ihres fragwürdigen "Humors" eingeladen, sondern wegen ihres Buches.
Mich wundert es lediglich ein wenig, dass es mittlerweile reicht, auf nicht literarischem Gebiet umstritten zu sein, um dieser Runde zu genügen, die sich leider weit von Reich-Ranickis Qualitätsstandard entfernt hat.


Das ist auch so ein innerhalb des tobenden gesellschaftlichen Diskurses zum Neologismus umfunktionierter Begriff.

Maxim Biller hat das ja auch behauptet. Ausgerechnet er, der in seinem "Das eiskalte Aufklärungsmanifest" gegen "spießige Schreib- und Denkverbote" polemisiert hatte.

Als passionierter Leser find ich's dabei eher lustig, wenn dann aufgrund von Frau Eckharts Einladung plötzlich über Qualitätsstandards im Literaturbereich gemeckert wird. Thea Dorn hat früher eine sehr gute, fürs Hauptfernsehen viel zu anspruchsvolle weil intellektuelle Literatursendung im Dritten (Südwesten) gehabt. Das LQ ist heute, und Maxim Biller war da auch mit beteiligt, die übliche Alibi-Seifenoper, trotz Thea Dorn.

Es fragt sich nur: Warum fällt mangelnde Qualität ausgerechnet dann auf, wenn jemand kommt, der "umstritten" ist? Ich möchte lieber nicht wissen, wie's bei denen, die glauben, es gäbe keine Qualität mehr, um die eigene Qualität bestellt ist. Ich schau das seit dem neuen Format nicht mehr, das ganze weichgespülte Zeugs hat mit literarischem Niveau nur bedingt zu tun. Aber heute bleib ich nach langer Abstinenz wieder einmal wach.

Maxim Biller hat da seinen eigenen Artikel vergessen. So von wegen, wer sich da immer mokiert.

Apropos umstritten.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Stoner » Fr 4. Dez 2020, 16:25

Fliege hat geschrieben:(04 Dec 2020, 13:00)

Nein, es dürfen oeffentlich nur noch Werke des Neuen Sozialismus besprochen werden.


Das, Herr Kollege, ist jetzt aber definitiv falsch. Es wird heute Abend Herrn Houellebecqs Essayband verplaudert, gelobt, zerrissen, relativiert oder was auch immer. Sozialismus sieht nun anders aus. ;)
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Vongole » Fr 4. Dez 2020, 16:42

Stoner hat geschrieben:(04 Dec 2020, 16:23)

Das ist auch so ein innerhalb des tobenden gesellschaftlichen Diskurses zum Neologismus umfunktionierter Begriff.

Maxim Biller hat das ja auch behauptet. Ausgerechnet er, der in seinem "Das eiskalte Aufklärungsmanifest" gegen "spießige Schreib- und Denkverbote" polemisiert hatte.

Als passionierter Leser find ich's dabei eher lustig, wenn dann aufgrund von Frau Eckharts Einladung plötzlich über Qualitätsstandards im Literaturbereich gemeckert wird. Thea Dorn hat früher eine sehr gute, fürs Hauptfernsehen viel zu anspruchsvolle weil intellektuelle Literatursendung im Dritten (Südwesten) gehabt. Das LQ ist heute, und Maxim Biller war da auch mit beteiligt, die übliche Alibi-Seifenoper, trotz Thea Dorn.

Es fragt sich nur: Warum fällt mangelnde Qualität ausgerechnet dann auf, wenn jemand kommt, der "umstritten" ist? Ich möchte lieber nicht wissen, wie's bei denen, die glauben, es gäbe keine Qualität mehr, um die eigene Qualität bestellt ist. Ich schau das seit dem neuen Format nicht mehr, das ganze weichgespülte Zeugs hat mit literarischem Niveau nur bedingt zu tun. Aber heute bleib ich nach langer Abstinenz wieder einmal wach.

Maxim Biller hat da seinen eigenen Artikel vergessen. So von wegen, wer sich da immer mokiert.

Apropos umstritten.

Da ich eben festgestellt habe, dass sich Billers Artikel hinter einer Bezahlschranke verbirgt, ich ihn also nicht lesen kann, möchte ich ihn auch nicht diskutieren.

Ich meckere übrigens nicht plötzlich über Qualitätsstandards im Literaturbereich, sondern schon länger, wenn auch nicht im Forum. Und eben dieser mangelnde Qualitätsstandard führt dann eben dazu, dass Frau Eckhart wohl kaum ihres Buches wegen
eingeladen wurde, sondern um Zuschauerzahlen zu generieren, erfolgreich, wie man sieht. Immerhin kann sie sich über Cancel Culture nicht beklagen. ;)

Frau Maron halte ich nicht für umstritten, sondern für auf verlogene Weise umgedeutet, das Verhalten ihres Verlags für einen Skandal.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Fliege » Fr 4. Dez 2020, 16:51

Stoner hat geschrieben:(04 Dec 2020, 16:23)

Das ist auch so ein innerhalb des tobenden gesellschaftlichen Diskurses zum Neologismus umfunktionierter Begriff.

In der Tat: Intellektuelle, Literaten, Philosophen sind doch insbesondere deswegen von Interesse, weil sie strittige Thesen anbieten und daher umstritten sind. Was denken sich PC-ler dabei, Umstrittenheit als Makel auszuweisen? Oder ist das gar eine missliche Spätfolge von Habermasens Konsensdiskursideologie?
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 17:06

Fliege hat geschrieben:(04 Dec 2020, 16:51)

In der Tat: Intellektuelle, Literaten, Philosophen sind doch insbesondere deswegen von Interesse, weil sie strittige Thesen anbieten und daher umstritten sind. Was denken sich PC-ler dabei, Umstrittenheit als Makel auszuweisen? Oder ist das gar eine missliche Spätfolge von Habermasens Konsensdiskursideologie?

Stimmt, Literaten & Philosophen waren immer umstritten - früher bei den Konservativen, heute bei den Linken.

Selbst Darwin war umstritten.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Ammianus » Fr 4. Dez 2020, 18:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 17:06)

Stimmt, Literaten & Philosophen waren immer umstritten - früher bei den Konservativen, heute bei den Linken.

Selbst Darwin war umstritten.


Darwin ist es noch immer. Bei den Evangelikalen und Kreationisten in den USA so und so. Und auch ein großer Teil der Moslems, auch Leute mit Hochschulbildung, weltweit lehnt die Evolutionstheorie vollkommen ab.

Und was Intellektuelle, Literaten und Philosophen angeht. Spätestens gegen Ende der 20er Jahre war mit gewissen Freiräumen oder Zukunftsträumereien in der Sowjetunion schluss. Wobei viele von Ihnen schon in den ersten Jahren nach dem Lenin-Putsch zusahen in den Westen zu emigrieren. Was Philosopie, Literatur und Kunst war, gab die Partei und nur diese vor. Wer sich nicht daran hielt verschwand im Lager, seine Schriften wurden aus den Bibliotheken entfernt, sein Name überall getilgt. Sie retuschierten ja sogar Photos um Leute aus dem gesellschaftlichen Gedächtnis zu tilgen.
"Ich möchte an einem Ort sein, an dem es keine Politik gibt, keine Waffen, keine Religion."
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 19:25

„Literarisches Quartett“: Auftritt von Lisa Eckhart ruft Kritiker auf den Plan
https://www.digitalfernsehen.de/news/in ... an-563362/

Nie waren Buchbesprechungen so heikel wie heute. ;)
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Vongole » Fr 4. Dez 2020, 19:46

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 19:25)

https://www.digitalfernsehen.de/news/in ... an-563362/

Nie waren Buchbesprechungen so heikel wie heute. ;)

Dass es bei der Kritik nicht um ihr Buch geht, sollte sich sogar zu dir herumgesprochen haben.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 20:23

Vongole hat geschrieben:(04 Dec 2020, 19:46)

Dass es bei der Kritik nicht um ihr Buch geht, sollte sich sogar zu dir herumgesprochen haben.

Das sind jetzt aber Feinheiten. Es geht um den "Auftritt" in einer Sendung, in der es um Bücher geht.
Laut ZDF ist sie als Schriftstellerin und Germanistin eingeladen.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 20:29

Ergänzung: Das ZDF sieht das "konsequent" satirische Bühnenkonzept der Künstlerin, das "bewusst" polarisiere "und damit auch umstritten" sei, in diesem Zusammenhang nicht als problematisch an.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 20:36

Die Schützengräben werden gezogen. Nach der SZ geht nun die "Welt" in Stellung:
Dass die „umstrittene“ Lisa Eckhart im „Literarischen Quartett“ zu Gast ist, ist für manche schon wieder ein Skandal. In der ZDF-Sendung outet sich die Kabarettistin als Fan von Michel Houellebecq. Die TV-Kritik der Literaturkritik.
https://www.welt.de/kultur/medien/artic ... chaft.html

Der Feuilleton-Redakteur tiefschürfend:
In allem, was Eckhart zu den Büchern der Sendung sagt, klingt immer wieder ihre Reibung an der moralischen Gesellschaft durch, die ihre Bühnenprogramme grundiert.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Stoner » Fr 4. Dez 2020, 20:56

Doppelpost
Zuletzt geändert von Stoner am Fr 4. Dez 2020, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon Stoner » Fr 4. Dez 2020, 20:57

DarkLightbringer hat geschrieben:(04 Dec 2020, 20:36)

Die Schützengräben werden gezogen. Nach der SZ geht nun die "Welt" in Stellung:



https://www.welt.de/kultur/medien/artic ... chaft.html



Der Feuilleton-Redakteur tiefschürfend:


Ich oute mich auch einmal ;)

Ich liebe Nicolás Gómez Dávila.

Und ich bin anti-klerikal, Atheist und Pfaffenverächter.

Trotzdem.

Was wollte jemand heute von Freunden, womöglich linken, denn geistig lernen?

Wie Nietzsche sagte: Man braucht gute Feinde.

Die finden sich selten. Gute Freunde hat jeder.

:D
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Re: Stehen wir vor Bücherverbrennungen zwecks Antirassismus?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Dez 2020, 23:13

Stoner hat geschrieben:(04 Dec 2020, 20:57)

Ich oute mich auch einmal ;)

Ich liebe Nicolás Gómez Dávila.

Und ich bin anti-klerikal, Atheist und Pfaffenverächter.

Trotzdem.

Was wollte jemand heute von Freunden, womöglich linken, denn geistig lernen?

Wie Nietzsche sagte: Man braucht gute Feinde.

Die finden sich selten. Gute Freunde hat jeder.

:D

Immerhin schrieben Maxim Biller und Henryk M. Broder zur Sache, ganz und gar uneinheitlich.

Der SPIEGEL meint, mittels Starkstrom hätte man eine Diskursleiche wiederbelebt.
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