Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

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Jonas 273
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Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Jonas 273 » Do 2. Apr 2020, 15:13

Fragt man Leute auf der Straße was Sie in der Schule gelernt haben bzw. davon noch wissen, fällt einem schnell auf das Einiges wieder vergessen wurde, da es im Alltag der jeweiligen Personen nicht gebraucht wird.

Von daher stellt sich dem aufmerksamen Beobachter die Frage: Welches Wissen sollte dem Volk als universelle Basis in der Schule vermittelt werden (bspw. Lesen/Schreiben/Rechnen)
und welches Wissen bezieht sich eher auf bestimmte Berufsgruppen (Mathe/Physik/Chemie)?

Daraus resultierend folgt ein erster Entwurf bezüglich der universellen Basis des Wissens, welches jedem deutschen Bürger zugänglich gemacht werden sollte, meinerseits.
Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja noch etwas dazu ein und es kann optimiert bzw. noch feiner granuliert werden.

Sport: Aufwärmen/Team/VS/Muskelaufbau/Ernährung/Kampfsport (zu viele dicke Menschen ohne Muskulatur, mich eingeschlossen)
Survival: Autark überleben in der Landschaft bzw. Zuhause (Jäger/Wanderer/Siedler)

Deutsch: Lesen/Schreiben
Englisch: Lesen/Schreiben

Mathe: Alltag (passt schon)

Wirtschaft/Politik: Grundlagen sowie Gründung und managen einer Firma

Geschichte: Grundlagen (weitergehendes kann man ja im Internet anschauen und derjenige der sich dafür interessiert merkt es sich dann auch)

Musik: Klavier/Gitarre (es geht hier um Spaß)
Kunst: Zeichnen
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Dampflok94
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Dampflok94 » Fr 3. Apr 2020, 10:37

Jonas 273 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 15:13)

Fragt man Leute auf der Straße was Sie in der Schule gelernt haben bzw. davon noch wissen, fällt einem schnell auf das Einiges wieder vergessen wurde, da es im Alltag der jeweiligen Personen nicht gebraucht wird.

Von daher stellt sich dem aufmerksamen Beobachter die Frage: Welches Wissen sollte dem Volk als universelle Basis in der Schule vermittelt werden (bspw. Lesen/Schreiben/Rechnen)
und welches Wissen bezieht sich eher auf bestimmte Berufsgruppen (Mathe/Physik/Chemie)?

Wie kommt man denn auf so eine Idee? Physik und Chemie nur für bestimmte Berufsgruppen? Auch hier ist eine solide Allgemeinbildung sinnvoll und notwendig. Du hättest auch Biologie aufzählen können. Gerade in der jetzigen Situation sollte klar sein, daß auch hoher Grundwissen sehr sinnvoll ist. In der Schule wird immer nur Grundwissen vermittelt. Sollte man das später als Beruf brauchen, dann wird man noch viel zusätzlich lernen müssen. Wie sieht es denn bei dir mit einem Fach wie Geschichte aus? Nur was für Historiker? Und was soll deine Trennung zwischen Mathematik und Rechnen? Sollen die Kinder beim kleinen Einmaleins verbleiben?
Was sie später beruflich brauchen, weiß man bei den wenigsten Kindern. Daher muß eine solide Grundlage in vielen Bereichen gelegt werden. Das kann man nicht auf später verschieben. Man hört sogar ab und zu mal die Forderung, weitere Dinge dazu zu nehmen. Z. B. Grundwissen in Finanzfragen zu vermitteln. Scheitert natürlich am Zeitproblem.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon JosefG » Fr 10. Apr 2020, 15:54

Jonas 273 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 15:13)

und welches Wissen bezieht sich eher auf bestimmte Berufsgruppen (Mathe/Physik/Chemie)?

Grundkenntnisse in Physik braucht man auch im Alltag. Mich stört es, wenn ich lese, wie Energiemengen
(Einheit zB. Kilowattstunden) und Leistung (Einheit zB. Kilowatt) durcheinandergebracht werden.

Und ich fände es gut, wenn alle Kinder die Grundlagen der Digitaltechnik
(logische Verknüpfungen, Dual- und Sedezimalsystem) lernen würden.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon X3Q » Fr 10. Apr 2020, 21:55

JosefG hat geschrieben:(10 Apr 2020, 15:54)

Grundkenntnisse in Physik braucht man auch im Alltag. Mich stört es, wenn ich lese, wie Energiemengen
(Einheit zB. Kilowattstunden) und Leistung (Einheit zB. Kilowatt) durcheinandergebracht werden.

Warum sollte das wichtig sein?

Und ich fände es gut, wenn alle Kinder die Grundlagen der Digitaltechnik
(logische Verknüpfungen, Dual- und Sedezimalsystem) lernen würden.

Wozu?

--X
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon JosefG » Sa 11. Apr 2020, 01:03

X3Q hat geschrieben:(10 Apr 2020, 21:55)

Warum sollte das wichtig sein?
Wozu?

Der erste Punkt sollte selbstverständlich sein, da fällt mir im Moment nichts dazu ein.
Begründung für den zweiten Punkt ist die heute überragende Bedeutung der Digitaltechnik im Alltag.
Das Wissen um die Grundlagen sollte Allgemeingut sein und nicht nur den Fachleuten vorbehalten sein.
Ist jedenfalls meine Meinung, wer das anders sieht, den werde ich nicht überzeugen können.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 06:43

Reformiert gehört doch mal,
dass Schulbildung Bundes- und nicht Ländersache ist.
Ein Bayer wird nicht Senner, oder ein Fischkopp eher Fischer.
Es sind doch die gleichen Anforderungen überall und Arbeitgeber sollten auch nicht neben den Schulnoten noch unterscheiden müssen,
in welchem Bundesland diese Schulnoten entstanden sind.

Die vielen Kultusministerien sind einfach eine BABM, also Beamten-Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon unity in diversity » Sa 11. Apr 2020, 08:30

X3Q hat geschrieben:(10 Apr 2020, 21:55)

Warum sollte das wichtig sein?


Wozu?

--X

Wer was mit Begriffen, wie relative Luftfeuchtigkeit, absolute Luftfeuchtigkeit und Taupunkttemperatur anfangen kann, ist für die Chemtrail-Spinner unerreichbar.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon HalloWelt » Mo 13. Apr 2020, 01:28

Das Schulsystem sollte definitiv hinterfragt werden und es sollten neue Ansätze entwickelt werden. Dabei geht es um die Gestaltung der Lehrräume, Art und Gestaltung der Fächer, Ausbildung des Lehrpersonals und um Förderung der einzelnen Lernenden. Was soll vermittelt werden/wie soll es vermittelt werden/wann soll welches Thema vermittelt werden/welche Themen müssen intensiv behandelt werden/welche Werte sollen vermittelt werden? Alles wichtige Fragen, die neu diskutiertwerden müssen. Welche Themen fallen unter Allgemeinbildung und so viele weitere.

Chancengleichheit ist ein weiterer wichtiger Punkt: Da sSchulsystem sollte einheitlich bestimmt werden; nicht mehr Ländersache sein. Auch die Aufgliederung der verschiedenen Abschlüsse sollte überdacht werden (Einteilung in Haupt-,Real-,Fach-,Abi ) - es ist nicht mehr zeit gemäß. Benotung sollte überdacht werden. Die Angebote sollten überdacht werden; HAusaufgaben; und und und
Was ich am aller wichtigsten finde ist, dass Menschen selbstständiges, kritisches Denken erlernt und lernt, Meinungen und Aussagen ständig zu hinterfragen; auch sich selbst.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Ebiker » Mo 13. Apr 2020, 21:20

unity in diversity hat geschrieben:(11 Apr 2020, 08:30)

Wer was mit Begriffen, wie relative Luftfeuchtigkeit, absolute Luftfeuchtigkeit und Taupunkttemperatur anfangen kann, ist für die Chemtrail-Spinner unerreichbar.


Oh Oh, Meine Hausbesitzerin und Vermieterin Frau Dr. ... hat im heißesten Hochsommer die Kellerfenster gaaanz weit aufgerissen damit er austrocknet. Dr. in Naturwissenschaften.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon JosefG » Mo 13. Apr 2020, 22:06

Ebiker hat geschrieben:(13 Apr 2020, 21:20)

hat im heißesten Hochsommer die Kellerfenster gaaanz weit aufgerissen damit er austrocknet.

Ja, die Kühle des Kellers führt dazu, dass aus der von aussen kommenden Luft die Feuchtigkeit auskondensiert.
Der Keller wird also feucht statt trocken. Hatte ich mal im Radio gehört, sonst wüsste ich es auch nicht.

Edit: Stimmt das überhaupt? Es wird wohl stimmen, wenn es draussen schwül ist. Aber
wenn draussen die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, kann es sein, dass trotz Abkühlung
noch nichts auskondensiert und die Luft immer noch aufnahmefähig ist.
Zuletzt geändert von JosefG am Di 14. Apr 2020, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Ebiker » Mo 13. Apr 2020, 22:08

und hat was mit absoluter Luftfeuchtigkeit zu tun. Sie hats nie kapiert
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon BenJohn » Mo 13. Apr 2020, 22:08

Ebiker hat geschrieben:(13 Apr 2020, 21:20)

Oh Oh, Meine Hausbesitzerin und Vermieterin Frau Dr. ... hat im heißesten Hochsommer die Kellerfenster gaaanz weit aufgerissen damit er austrocknet. Dr. in Naturwissenschaften.


:D
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Alexyessin » Di 14. Apr 2020, 03:19

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 06:43)

Reformiert gehört doch mal,
dass Schulbildung Bundes- und nicht Ländersache ist.


Nein Danke. Bildung ist aus gutem Grunde Ländersache und es soll auch so bleiben.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon JJazzGold » Di 14. Apr 2020, 06:49

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 06:43)

Reformiert gehört doch mal,
dass Schulbildung Bundes- und nicht Ländersache ist.
Ein Bayer wird nicht Senner, oder ein Fischkopp eher Fischer.
Es sind doch die gleichen Anforderungen überall und Arbeitgeber sollten auch nicht neben den Schulnoten noch unterscheiden müssen,
in welchem Bundesland diese Schulnoten entstanden sind.

Die vielen Kultusministerien sind einfach eine BABM, also Beamten-Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme.


Wie letzthin bei der Verteilung von Bundessteuermitteln zugunsten flächendeckender digitaler Ausstattung an Schulen und momentan an den Auswirkungen der Coronakrise auf dem Bildungssektor zu erkennen ist, klaffen die Absichten und Vorschläge der einzelnen Bundesländer je nach parteilicher Zusammensetzung so weit auseinander, dass ich es für gegeben halte, Bildung in der Hand der Kultusministerien der Bundesländer zu belassen.
Das bedeutet nicht, dass sich die Kultusministerien nicht auf ein einheitliches Vorgehen in einzelnen Punkten einigen können und müssen, aber es verhindert, dass flächendeckend Bildung sukzessive auf ein Mindestmaß heruntergefahren wird.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Fuerst_48 » Di 14. Apr 2020, 12:59

JJazzGold hat geschrieben:(14 Apr 2020, 06:49)

Wie letzthin bei der Verteilung von Bundessteuermitteln zugunsten flächendeckender digitaler Ausstattung an Schulen und momentan an den Auswirkungen der Coronakrise auf dem Bildungssektor zu erkennen ist, klaffen die Absichten und Vorschläge der einzelnen Bundesländer je nach parteilicher Zusammensetzung so weit auseinander, dass ich es für gegeben halte, Bildung in der Hand der Kultusministerien der Bundesländer zu belassen.
Das bedeutet nicht, dass sich die Kultusministerien nicht auf ein einheitliches Vorgehen in einzelnen Punkten einigen können und müssen, aber es verhindert, dass flächendeckend Bildung sukzessive auf ein Mindestmaß heruntergefahren wird.

Soweit ich weiß, hat BAYERN noch das höchste Niveau, was das Abitur betrifft.
(Hoffentlich bleibt`s so...)!
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon H2O » Di 14. Apr 2020, 13:59

Fuerst_48 hat geschrieben:(14 Apr 2020, 12:59)

Soweit ich weiß, hat BAYERN noch das höchste Niveau, was das Abitur betrifft.
(Hoffentlich bleibt`s so...)!


Rein landschaftlich gesehen kann es da gar keinen Zweifel geben... ;)
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Realist2014 » Di 14. Apr 2020, 14:02

Fuerst_48 hat geschrieben:(14 Apr 2020, 12:59)

Soweit ich weiß, hat BAYERN noch das höchste Niveau, was das Abitur betrifft.
(Hoffentlich bleibt`s so...)!



Das ist schon seit Jahrzehnten so.


Ein Abiturient aus Bayern von 1978.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Liberty » Di 14. Apr 2020, 22:46

Wie kann man eigentlich für jeden Menschen pauschal beurteilen, welche Bildung Sinn macht oder nicht?
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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon Papaloooo » Mi 15. Apr 2020, 06:04

Alexyessin hat geschrieben:(14 Apr 2020, 03:19)

Nein Danke. Bildung ist aus gutem Grunde Ländersache und es soll auch so bleiben.

Es hat Vor- und Nachteile!
Meine große Tochter ist von der neunten in die zehnte in ein anderes Bundesland,
weil sie nun parallel zur Schule eine Artistinnenausbildung macht,
und es eine solche in meinem Bundesland nicht gab.
Und plötzlich ist der Lehrplan ein anderer!

Die Bildungsgleichheit ist nicht gewährleistet,
wenn ein Abitur in Bayern schwerer ist, als in Bremen.

Aber:
Man kann auch gegenseitig um bessere Modelle konkurrieren,
und somit voneinander lernen.

Anderseits wäre es wieder von Vorteil, wenn man die Kompetentesten aus den Länderkultusministerien
zu einer Kompetenz auf Bundesebene bündeln könnte.

Wo siehst du den wesentlichen Vorteil?
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Deutsche Schulbildung: Sinn vs. Unsinn

Beitragvon unity in diversity » Mi 15. Apr 2020, 07:41

Alexyessin hat geschrieben:(14 Apr 2020, 03:19)

Nein Danke. Bildung ist aus gutem Grunde Ländersache und es soll auch so bleiben.

Der dünne Bergpakt ist schon mal ein duales Produkt von Bundesministerium für Bildung und Forschung und Kultusministern der Länder. Die Bildungskleinstaaterei bekommt erste feine Haarrisse.
Die ist sowieso ein Erbe des Bildungsmißbrauchs in beiden deutschen Diktaturen.
Jetzt, wo Deutschland Anschluß an die Demokratien gewonnen hat, kann man ruhig mal in anderen Ländern vorbeischauen. Man beginne in Europa.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.

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