Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

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Ein Terraner
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 12:51

Umetarek hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:20)

:D :D Das wäre für mich deeer Grund gewesen zu Demo zu gehen. Wahrscheinlich wäre ich so oder so gegangen, aber das hätte mich mit Sicherheit nicht abgehalten.

Ich frage mich die ganze Zeit nur was Menschen antreibt die mit allen Mitteln gegen Kinder feuern die versuchen für ihre Zukunft zu kämpfen.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Schnitter » So 17. Feb 2019, 12:58

Ein Terraner hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:51)

Ich frage mich die ganze Zeit nur was Menschen antreibt die mit allen Mitteln gegen Kinder feuern die versuchen für ihre Zukunft zu kämpfen.


Was fragst du dich da ?

Hier geht es doch gar nicht um die Kinder und die Schule, ist doch völlig lächerlich der Thread. Ich habe während meiner Schulzeit geschätzt hundert Mal geschwänzt und nachher erfolgreich Maschinenbau studiert. Ist doch vollkommen Banane was hier diskutiert wird. Die Kinder die DA demonstrieren sind sicher nicht die welche später mal zum Amt rennen.

Hier wird doch einfach nur gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel gefeuert, genau von denen die das auch in anderen Threads tun. Hier geht es doch nur um die selbe Heulerei weil man eventuell im Monat 20 € mehr für den Strom bezahlen muss. ;)
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Marmelada » So 17. Feb 2019, 13:04

Skeptiker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:48)

Siehe hier:

Ich zitiere mal aus dem verlinkten Artikel:


Aber klar, da will niemand Kinder instrumentalisieren. Es geht natürlich nur darum den Kindern zu helfen sich anständig zu artikulieren ... :rolleyes:
Der Artikel belegt, dass die eben keinen Einfluss haben, sonst würden sie an der Vorgehensweise der Schüler nicht herummäkeln.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » So 17. Feb 2019, 13:07

Schnitter hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:58)

Was fragst du dich da ?

Hier geht es doch gar nicht um die Kinder und die Schule, ist doch völlig lächerlich der Thread. Ich habe während meiner Schulzeit geschätzt hundert Mal geschwänzt und nachher erfolgreich Maschinenbau studiert. Ist doch vollkommen Banane was hier diskutiert wird. Die Kinder die DA demonstrieren sind sicher nicht die welche später mal zum Amt rennen.

Hier wird doch einfach nur gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel gefeuert, genau von denen die das auch in anderen Threads tun. Hier geht es doch nur um die selbe Heulerei weil man eventuell im Monat 20 € mehr für den Strom bezahlen muss. ;)

Mit überlegenen Technologien fällt der Strompreis eher um 20 Euronen.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » So 17. Feb 2019, 13:17

Skeptiker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:48)

Siehe hier:

Ich zitiere mal aus dem verlinkten Artikel:


Aber klar, da will niemand Kinder instrumentalisieren. Es geht natürlich nur darum den Kindern zu helfen sich anständig zu artikulieren ... :rolleyes:


Ich würde da nicht von instrumentalisieren sprechen, sondern von Trittbrettfahrern, die sich an die Demos dranhängen. Ähnliches konnte man auch bei den Pro-Diesel-Demos in Stuttgart erleben. Sofort war die AfD dabei, aber der Hauptorganisator hatte sich verbeten, dass dort AfD-Plakate gezeigt werden oder AfD-Politiker dort Reden halten.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 13:21

Hier mal ein echter Einblick in die rechtliche Situation.


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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Marmelada » So 17. Feb 2019, 13:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:35)

Hier laufen auch einige Studenten mit, auch der SDS ist leider mit dabei, dazu kommen noch "Hambacher Forst"-Typen, aber in der Masse sind es Schüler auch viele aus der Unterstufe. Ich würde mir wünschen, dass die Erwachsenen abziehen und die Schüler ihr Ding machen lassen, aber das wird wohl nicht passieren, im Gegenteil, wenn ich mir das hier so durchlese: https://www.sozialismus.info/2019/01/fr ... re-aachen/
Fände ich auch besser; kann aber trotzdem eine weitere wertvolle Erfahrung sein, erwachsene Trittbrettfahrer herauszuhalten, was aber natürlich eine weitere Belastung bedeutet. Hier ist ein Video aus Mannheim, sieht mir schülerdominiert und parteienfrei aus.

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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » So 17. Feb 2019, 13:37

Marmelada hat geschrieben:(17 Feb 2019, 13:28)

Fände ich auch besser; kann aber trotzdem eine weitere wertvolle Erfahrung sein, erwachsene Trittbrettfahrer herauszuhalten, was aber natürlich eine weitere Belastung bedeutet.

Ich drücke den Schülern die Daumen, nicht dass ihre Bewegung gekapert wird, das fände ich schade.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Raskolnikof » So 17. Feb 2019, 14:53

Ich würde mich sogar darüber freuen, wenn Schüler ganzer Schulen und Städte für "ihre Sache" kämpfen und während der Schulzeit zu tausenden demonstrieren. Wir sind früher mit unserem Lehrer während der Schulzeit in den Wald gegangen um die Natur zu beobachten, Pflanzenarten kennen zu lernen und auseinander zu halten oder Baumarten zu bestimmen.
Im übrigen versuchen hier einige User unsere Schüler als dumm hinzustellen, die politisch instrumentalisiert werden. Dumm sind die, die das glauben.
Wo kämen wir eigentlich hin, wenn jeder frei seine Meinung äußern dürfte!
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Kritikaster » So 17. Feb 2019, 15:15

Ein Terraner hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:51)

Ich frage mich die ganze Zeit nur was Menschen antreibt die mit allen Mitteln gegen Kinder feuern die versuchen für ihre Zukunft zu kämpfen.

Und das in diesem Strang aus der Tastatur eines Bleifußbefürworters ...

Also, nein, Deine Behauptung ist natürlich Unsinn. Niemand hat etwas dagegen, dass (selbst politisch instrumentalisierte) Kinder demonstrieren. Es geht lediglich darum, dass das in die Freizeit gehört und nicht etwa in die Schulzeit. Kaum zu glauben, dass das so schwer zu verstehen sein soll.

Wenn staatlich bezahlte Lehrkräfte den Kleinen beibringen, dass sie in der Gesellschaft nur Rechte hätten und nicht in gleicher Weise auch Pflichten zu erfüllen sind, wozu die Teilnahme am Unterricht zu den dafür vorgesehenen Zeiten nun mal zählt, dann läuft hierzulande in den Klassenräumen etwas grundverkehrt. Klar, Letzteres ist (offenbar nicht nur) bei jungen Menschen weniger populär, stellt aber auch eine wichtige Grundlage für ein gesellschaftlich organisiertes Zusammenleben dar. Dies auszublenden, ist in hohem Maße verantwortungslos.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 15:34

Kritikaster hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:15)

Und das in diesem Strang aus der Tastatur eines Bleifußbefürworters ....

Weil du nicht verstehst das es mir dabei um Effizienz geht.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 15:36

Kritikaster hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:15)

Es geht lediglich darum, dass das in die Freizeit gehört und nicht etwa in die Schulzeit. Kaum zu glauben, dass das so schwer zu verstehen sein soll.

Was Unsinn ist, so erreicht es doch viel mehr Aufmerksamkeit.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » So 17. Feb 2019, 15:41

Kritikaster hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:15)

Und das in diesem Strang aus der Tastatur eines Bleifußbefürworters ...

Also, nein, Deine Behauptung ist natürlich Unsinn. Niemand hat etwas dagegen, dass (selbst politisch instrumentalisierte) Kinder demonstrieren. Es geht lediglich darum, dass das in die Freizeit gehört und nicht etwa in die Schulzeit. Kaum zu glauben, dass das so schwer zu verstehen sein soll.

Wenn staatlich bezahlte Lehrkräfte den Kleinen beibringen, dass sie in der Gesellschaft nur Rechte hätten und nicht in gleicher Weise auch Pflichten zu erfüllen sind, wozu die Teilnahme am Unterricht zu den dafür vorgesehenen Zeiten nun mal zählt, dann läuft hierzulande in den Klassenräumen etwas grundverkehrt. Klar, Letzteres ist (offenbar nicht nur) bei jungen Menschen weniger populär, stellt aber auch eine wichtige Grundlage für ein gesellschaftlich organisiertes Zusammenleben dar. Dies auszublenden, ist in hohem Maße verantwortungslos.

Ich habe nicht gezögert, Kinder für die Religionsfreiheit an Schulen zu instrumentalisieren.
Weil Religion Privatsache ist und nichts an staatlichen Schulen zu suchen hat.
Sozusagen als Beitrag gegen Leerkräfte, für die die Müllabfuhr zuständig ist.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Kritikaster » So 17. Feb 2019, 15:50

Ein Terraner hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:36)

Was Unsinn ist, so erreicht es doch viel mehr Aufmerksamkeit.

Der Aspekt, dass man durch Rechtsmissachtung eine höhere Aufmerksamkeit erzielt und sie deshalb hinzunehmen sei, ist als Argument schlicht inakzeptabel.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ebiker » So 17. Feb 2019, 15:56

Schnitter hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:58)

Was fragst du dich da ?

Hier geht es doch gar nicht um die Kinder und die Schule, ist doch völlig lächerlich der Thread. Ich habe während meiner Schulzeit geschätzt hundert Mal geschwänzt und nachher erfolgreich Maschinenbau studiert. Ist doch vollkommen Banane was hier diskutiert wird. Die Kinder die DA demonstrieren sind sicher nicht die welche später mal zum Amt rennen.

Hier wird doch einfach nur gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel gefeuert, genau von denen die das auch in anderen Threads tun. Hier geht es doch nur um die selbe Heulerei weil man eventuell im Monat 20 € mehr für den Strom bezahlen muss. ;)


ja klar, Mathe ist noch aussichtsloser als der Klimawandel also lassen wir das Lernen gleich ganz

https://www.mdr.de/mediathek/video-275180_zc-89922dc9_zs-df360c07.html
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Skeptiker » So 17. Feb 2019, 16:12

Schnitter hat geschrieben:(17 Feb 2019, 12:58)
Was fragst du dich da ?

Hier geht es doch gar nicht um die Kinder und die Schule, ist doch völlig lächerlich der Thread. Ich habe während meiner Schulzeit geschätzt hundert Mal geschwänzt und nachher erfolgreich Maschinenbau studiert. Ist doch vollkommen Banane was hier diskutiert wird. Die Kinder die DA demonstrieren sind sicher nicht die welche später mal zum Amt rennen.

Hier wird doch einfach nur gegen Maßnahmen gegen den Klimawandel gefeuert, genau von denen die das auch in anderen Threads tun. Hier geht es doch nur um die selbe Heulerei weil man eventuell im Monat 20 € mehr für den Strom bezahlen muss. ;)

Wo habe ich mich jemals gegen das Thema Klimawandel gestellt? Wäre schön da mal ein Beispiel von Dir zu bekommen.

Was ich an diesen Debatten immer wieder sehr interessant finde ist, dass das Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel" immer wieder durchkommt.

Das von allen hier als positiv wahrgenommene Motiv, nämlich dass Kinder für den erhalt des Klimas demonstrieren, dient als Begründung dafür die Schule schwänzen zu lassen. Es geht ja um was gutes, also drückt man gerne ein Auge zu.
Wieviel Phantasie gehört eigentlich dazu sich vorzustellen, dass es andere Bevölkerungs- und Interessengruppen gibt, die mit ganz anderen Motiven die gleichen Mittel für sich in Anspruch nehmen werden, wenn hier für das Thema "Klima" schonmal die Tür geöffnet wurde?

Ich möchte mal den Furor erleben, wenn die hier immer wieder zitierte "Neue Rechte" sich dieser Mittel bedient. Dann würden die gleichen Leute, die sich heute darüber aufregen dass man es auch nur anrüchig findet, den Schulleiter der es duldet zum Teufel wünschen.

Versteht hier eigentlich noch irgendjemand den kategorischen Imperativ?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 16:25

Kritikaster hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:50)

Der Aspekt, dass man durch Rechtsmissachtung eine höhere Aufmerksamkeit erzielt und sie deshalb hinzunehmen sei, ist als Argument schlicht inakzeptabel.

Zur Rechtsmissachtung hab ich einen Videokommentar von einem Anwalt gepostet.
Zuletzt geändert von Ein Terraner am So 17. Feb 2019, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon think twice » So 17. Feb 2019, 16:29

Skeptiker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 16:12)

Wo habe ich mich jemals gegen das Thema Klimawandel gestellt? Wäre schön da mal ein Beispiel von Dir zu bekommen.

Was ich an diesen Debatten immer wieder sehr interessant finde ist, dass das Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel" immer wieder durchkommt.

Das von allen hier als positiv wahrgenommene Motiv, nämlich dass Kinder für den erhalt des Klimas demonstrieren, dient als Begründung dafür die Schule schwänzen zu lassen. Es geht ja um was gutes, also drückt man gerne ein Auge zu.
Wieviel Phantasie gehört eigentlich dazu sich vorzustellen, dass es andere Bevölkerungs- und Interessengruppen gibt, die mit ganz anderen Motiven die gleichen Mittel für sich in Anspruch nehmen werden, wenn hier für das Thema "Klima" schonmal die Tür geöffnet wurde?

Ich möchte mal den Furor erleben, wenn die hier immer wieder zitierte "Neue Rechte" sich dieser Mittel bedient. Dann würden die gleichen Leute, die sich heute darüber aufregen dass man es auch nur anrüchig findet, den Schulleiter der es duldet zum Teufel wünschen.

Versteht hier eigentlich noch irgendjemand den kategorischen Imperativ?

An dem Tag, an dem die Rechten fuer Menschen auf die Strassen gehen und nicht gegen Menschen, wird bei ihnen auch ein Auge zu gedrückt und ihre Sprösslinge duerfen dann auch die Schule schwänzen. Versprochen! :)
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Skeptiker » So 17. Feb 2019, 16:49

think twice hat geschrieben:(17 Feb 2019, 16:29)
An dem Tag, an dem die Rechten fuer Menschen auf die Strassen gehen und nicht gegen Menschen, wird bei ihnen auch ein Auge zu gedrückt und ihre Sprösslinge duerfen dann auch die Schule schwänzen. Versprochen! :)

Am Ende ist es eine Interpretation was "für" etwas ist und was "gegen" etwas ist. Rechte würden vorbringen "für" den Erhalt der Heimat einzutreten. Die Kinder haben "gegen" Braunkohlekraftwerke demonstriert.
Die einzige Tatsache die man aus dem Fall ziehen kann ist, dass Schulleitungen politische Aktivitäten ihrer Schüler in der Schulzeit z.T. akzeptiert haben. Diese bewerte ich positive, andere Leute vielleicht nicht. Andere bewerte ich vielleicht nicht so positiv, diese Leute dafür aber schon.

Mich würde es nicht überraschen, wenn wir hier noch die eine oder andere Debatte über Aktionen der AfD in den neuen Ländern haben werden, in denen die jetzt eingesetzten Mittel eine Rolle spielen werden.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Marmelada » So 17. Feb 2019, 16:52

Skeptiker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 16:12)
...

Ich möchte mal den Furor erleben, wenn die hier immer wieder zitierte "Neue Rechte" sich dieser Mittel bedient. Dann würden die gleichen Leute, die sich heute darüber aufregen dass man es auch nur anrüchig findet, den Schulleiter der es duldet zum Teufel wünschen.

Versteht hier eigentlich noch irgendjemand den kategorischen Imperativ?
Es gibt keine linke Geheimverschwörung, welche die Schüler dazu angeleitet hat und sich jetzt irgendwelcher Mittel bedient. Das alles ist auf dem eigenen Mist der Schüler gewachsen und einige Erwachsene versuchen sich jetzt als Trittbrettfahrer.

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