Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 12:27

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:12)

Absolut es dieses Wort Verzicht was vielen.sauer aufstößt aber ganz ohne diesen geht es eben nicht de Erde setzt hier klar Grenzen was Ressourcenverbrauch, Rohstoffverschwendung und Klima angeht, der Irrglaube man könne ewig so weiter machen was Wirtschaften und Lebensstil betrifft ( eben immer weiter wachsen) ist eine naive Vorstellung wo man heute bereits sieht dass diese Ideologie an ihre Grenzen kommt.


Zumal Verzicht einfach heißen kann, dass man sein Ziel auf eine andere Art umsetzt. Das Reisen innerhalb von Europa ist da ein gutes Beispiel. Man muss gar nicht auf Reisen nach London oder Paris verzichten, aber muss es zwangsläufig der Flieger sein. Stuttgart-Paris 4 Stunden, Köln-London 6 Stunden. Alles mit der Bahn machbar. Und das ist dann eher Ansichtssache, ob sich dahinter ein Komfortverlust verbirgt.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 12:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:14)

Wie hoch sind die Kosten, um ein Zehntel Grad zu vermeiden und wie hoch wären die Kosten ohne diese Vermeidung?


Du musst nicht immer nachfragen, wenn Du denselben Zugang zu Informationen wie alle anderen hast.

https://www.google.de/search?source=hp& ... G0YVJ-UgkI
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Jun 2019, 12:43

relativ hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:24)

Evtl. ist ja für dich etwas dabei, wenn nicht es gibt noch viel mehr im Netz.

Es ging um diese Aussage "Jedes Zehntel Grad, was das Klima nicht höher geht, spart uns hinterher Kosten." auf meine Nachfrage hin, wie hoch die Kosten wären, um ein Zehntel Grad zu vermeiden und wie hoch die Kosten ohne diese Vermeidung wären, hast du geantwortet, es gäbe Hochrechnungen. Solche Hochrechnungen kann ich in den verlinkten PDF aber nicht finden, könntest du sie zitieren?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Jun 2019, 12:45


Richtig:
Auch an der Zwischenbilanz der selbst ernannten grünen Weltmacht Deutschland zeigt sich das Scheitern bisheriger Klimapolitik: Zuletzt stieg der CO2-Ausstoß wieder – trotz der milliardenschwerer Subventionitis in Wind und Sonne.
Es geht nicht darum, die Erderwärmung zu leugnen. Doch wem die Rettung des Klimas wirklich am Herzen liegt, der muss wollen, dass die eingesetzten Mittel wirken und dass sie effizient eingesetzt werden.
Sonst sind sie schlicht Fehlinvestitionen. Wenn aber am Ende Wirtschaft und Klima am Boden liegen, ist niemandem geholfen. Wir haben daher mit Experten gesprochen und Klimaforscher interviewt – und aus diesen Recherchen fünf Vorschläge für eine effektivere Klimapolitik entwickelt.

https://www.wiwo.de/technologie/umwelt/ ... 472-3.html
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 12:49

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:22)

Eben. Nur sollte die Realität nicht heißen, business as usual, sonst wird es für uns richtig ungemütlich.

Genau darum geht es.
Die einen wollen es im hier und jetzt gemütlich haben.
Die anderen lenken den Blick auf eine helle und lichte Zukunft, die aber im Nebel verborgen liegt.
Nur Steuererhöhungen können den Nebel lichten.
Verstehst du, was ich meine?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 12:56

unity in diversity hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:49)

Genau darum geht es.
Die einen wollen es im hier und jetzt gemütlich haben.
Die anderen lenken den Blick auf eine helle und lichte Zukunft, die aber im Nebel verborgen liegt.
Nur Steuererhöhungen können den Nebel lichten.
Verstehst du, was ich meine?


Mir ist schon bewusst, dass Du einen Teil der Forderungen für unerfüllbar hältst. Aber letztlich entscheiden nicht die Kinder von Friday for Future darüber, was passieren wird. Die Entscheidungen werden in der Politik getroffen. Ich will damit nicht wie Lindner sagen, dass man den Profis alles überlassen soll, aber jeder hat erstmal das Recht, eigene Forderungen zu stellen und sich am politischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Das gehört zu einer kommunikativen Demokratie dazu. Und in der Regel passt sich die Politik gegenüber den genannten Forderungen an.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 13:05

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 12:56)

Mir ist schon bewusst, dass Du einen Teil der Forderungen für unerfüllbar hältst. Aber letztlich entscheiden nicht die Kinder von Friday for Future darüber, was passieren wird. Die Entscheidungen werden in der Politik getroffen. Ich will damit nicht wie Lindner sagen, dass man den Profis alles überlassen soll, aber jeder hat erstmal das Recht, eigene Forderungen zu stellen und sich am politischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Das gehört zu einer kommunikativen Demokratie dazu. Und in der Regel passt sich die Politik gegenüber den genannten Forderungen an.

Alle Forderungen sind erfüllbar, nicht sofort, aber wer den Kompaß in der Hand hält, kann sagen, welche Schrittfolgen zweckmäßig sind, um sich keine Feinde zu machen.
Schrittmaß, um jeden mitzunehmen und keinen zurückzulassen.
Weil jeder wichtig und gut genug ist, ein erstrebenswertes Ziel mit Augenmaß zu erreichen.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Jun 2019, 13:53

streicher hat geschrieben:(15 Jun 2019, 13:46)

Was das denn für eine Argumentation?
Richtig ist, dass wir verringern.


Gründe für diese Entwicklung sind der zurückgehende Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung im Jahr 2018.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/kl ... textpart-1

Warmes Wetter .>>..weniger Heizung...

...und die normale Entwicklung im KFZ Sektor - weniger Verbrauch bei Erhöhung der Fahrleistung.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 15:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jun 2019, 11:16)
Richtig. Und deswegen sollte man sich tunlichst auf die möglichen Folgen des Klimawandels vorbereiten, anstatt das dafür benötigte Geld der EE-Lobby in den Rachen zu stopfen.

Diese Auffassung teile ich, zumal das bislang schon für Klimaschutz eingesetzte deutsche Geld wirkungslos verpufft ist und eine Besserung der weltweiten Klimaschutzbilanz nicht zu erwarten ist.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 16:05

Ich mache es kurz, ich hatte eine seitenlange Antwort geschrieben, die jetzt im Lokus verschwunden ist. Ich bin es auch ehrlich gesagt leid, Dir immer Deine inhaltlichen Fehler nachzuweisen. Gestern war es die Aussage, dass Russland mehr Kohlestrom als Deutschland produziert. Da mussten erst zig Postings mit Quellen rübergehen, ehe Du Deinen Fehler eingesehen hast. Und heute ist es die Aussage, dass wir in 8,5 Jahren kein CO2 ausstoßen dürfen, was auch wieder definitiv falsch ist. Ich habe aber nicht den halben Tag Zeit, Dir wieder mit Quellen nachzuweisen, warum Du falsch liegst. Und davon abgesehen, ich fühle mich von deinem "Ihr" nicht angesprochen, weil ich nie etwas von "change the system" und "We need a green world" geschrieben habe.Ich schreibe seit Januar hier und bringe regelmäßig konkrete Hinweise, Pläne und Zusammenhänge hier rein. Ich habe zudem mehrfach geschrieben, dass es marktwirtschaftliche Werkzeuge gebe, die CO2-Emissionen auf lange Sicht drastisch zu reduzieren.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 16:08

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:05)

Ich mache es kurz, ich hatte eine seitenlange Antwort geschrieben, die jetzt im Lokus verschwunden ist. Ich bin es auch ehrlich gesagt leid, Dir immer Deine inhaltlichen Fehler nachzuweisen. Gestern war es die Aussage, dass Russland mehr Kohlestrom als Deutschland produziert. Da mussten erst zig Postings mit Quellen rübergehen, ehe Du Deinen Fehler eingesehen hast. Und heute ist es die Aussage, dass wir in 8,5 Jahren kein CO2 ausstoßen dürfen, was auch wieder definitiv falsch ist. Ich habe aber nicht den halben Tag Zeit, Dir wieder mit Quellen nachzuweisen, warum Du falsch liegst. Und davon abgesehen, ich fühle mich von deinem "Ihr" nicht angesprochen, weil ich nie etwas von "change the system" und "We need a green world" geschrieben habe.Ich schreibe seit Januar hier und bringe regelmäßig konkrete Hinweise, Pläne und Zusammenhänge hier rein. Ich habe zudem mehrfach geschrieben, dass es marktwirtschaftliche Werkzeuge gebe, die CO2-Emissionen auf lange Sicht drastisch zu reduzieren.

Was du nicht kurz und bündig erklären kannst, hast du nicht verstanden.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Vongole » Sa 15. Jun 2019, 16:12

Skeptiker hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:40)

Sei mir nicht böse, aber was Du schreibst bestätigt eher meinen Eindruck, dass da nicht so recht verstanden wird was man fordert.

Ich zitiere mal aus Deiner Quelle:

Quelle

Das sind zuallererst einmal Forderungen an andere. Da wird noch nichts von dem beschrieben was die Umsetzung dieser Forderungen für einen selber bedeutet. Später kommen noch ein paar Vorschläge, dass sich das in Bauvorschriften niederschlagen soll, nicht ohne zu erwähnen, dass alles das natürlich sozial verträglich ablaufen soll (da wird schon die erste Schmerzgrenze sichtbar).

Wenn Du dann im letzten Satz etwas schreibst von "kein nunnützes Licht anlassen", dann ist das eben nicht die Ebene auf der wir uns da bewegen. Es sollte schon jedem klar sein, dass es erheblich mehr als das bedeuten würde. Z.B. das oft schon angesprochene Reisen über große Distanzen (WIE ist dann eigentlich egal).
Energie würde enorm verteuert werden müssen - das ist wohl auch sinnvoll um die Lenkungswirkung dadurch zu erzielen. Es ist aber eben nicht von der Hand zu weisen, dass sehr viele unserer Lebensweisen direkt mit einem exzessiven Energie- und Ressourcenverbrauch gekoppelt sind.
Keine Klassenfahrten nach Paris.
Nahverkehr mit dem Rad, auch bei schlechtem Wetter.
Nachteile auf dem Arbeitsmarkt, weil die Luft dünner wird (Nachteile im Vergleich zum Ausland), und weil Pendeln sich verteuert.
Wer die Auswirkung von schlecht laufender Wirtschaft auf die Jugendarbeitslosigkeit mal sehen möchte, der muss nur nach Südeuropa schauen. Ohne Automobilindustrie - und die wäre massiv im Fokus - wäre das auch das Szenario für Deutschland - es kommt halt viel weniger Wirtschaftsleistung im Land an.
Das könnte man noch lange fortsetzen, weil unser ganzes Leben auf dem Verbrauch von CO2 und anderen Ressourcen aufbaut, nicht nur ein paar Komforteigenschaften.

Ist das den Menschen klar, die Werbespots von Energiedienstleistern sehen, wo ein Hänfling locker auf einem Heimtrainer sitzt und dabei Licht im Gegenwert von 2kW aufleuchtet?


Natürlich sind es Forderungen! Forderungen an Politiker, die seit Jahren Bescheid wissen, die sich auf den Klimakonferenzen zu diesen Zielen bekannt haben und kaum etwas tun.
Dieses Land war mal bekannt für hervorragende Ingenieursleistungen, für Forschung und Innovation, bis die Industrie, allen voran die Auto- und Energieunternehmen erkannt haben, dass es viel einfacher ist,
guten Lobbyismus statt Innovation zu betreiben. Man hat sich darauf verlassen, dass klimaschädliche Energie weiter bezuschusst wird, warum wirklich grundlegend in etwas anderes investieren?
Man hat sich darauf verlassen, dass man die Autofahrer betrügen kann und damit dank eines bescheuerten Verkehrsministers durchkommt, der sich seine "Umweltgutachten" von der Autolobby bezahlen lässt,
warum in klimafreundliche Technik investieren? VW fängt jetzt an, auf E-Technik zu setzen, diese Schnarchnasen, statt sich auf Brennstoffzellen zu konzentrieren.
Dank dieser Aussitzerei, dieser Klüngelei von Politik und Wirtschaft haben wir doch die ganzen Probleme, wird es jetzt teurer und unbequemer für alle, sind die Klimaziele kaum noch einzuhalten.

Die Fridays wollen weder das Rad neu erfinden noch die Welt zurückdrehen, sie wollen saubere Autos, Busse, Bahnen, einen funktionierenden Nah- und Fernverkehr, saubere Energieversorgung.
Alles Dinge, die man längst sozialverträglich hätte anleiern können, durch die man neue Arbeitsplätze für die hätte schaffen können, die in der alten Technologie zu Hause waren/sind, man hätte die Infrastrukur
den neuen Gegebenheiten anpassen können.
Aber nein, wir haben ja Politiker gewählt, die ihren Kopf überwiegend dazu benutzen, um Haare drauf wachsen zu lassen, und zuschauen, dass kleine innovative Unternehmen/Startups sich ihr Geld im Ausland besorgen müssen,
dass Wissenschaftler ab- statt zuwandern, dass dieses ganze Land in kollektive Schnarchtiefe fällt.
Dieselben Politiker, die dann entrüstet und arrogant den jungen Menschen vorhalten, sie sollten Klimapolitik den Experten überlassen. :rolleyes:

Ja, Skeptiker, es ist den jungen Menschen klar, was ihre Forderungen bedeuten, und nicht nur denen. Dass wir das alle jetzt mit weniger Komfort und teuer bezahlen werden, zumindest übergangsweise, auch.
Vielleicht sollten wir anfangen, nicht den Boten der schlechten Nachrichten zu grillen, sondern uns alle an die Nase zu fassen. Wir haben das versaubeutelt, aus Bequemlichkeit, Nachlässigkeit, Interesselosigkeit,
bis es eine Minute vor zwölf war, wenn nicht schon nach.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 16:20

Wenn man sie ungestört gewähren läßt, beseitigen sie ihre ökonomischen Standbeine.
Übrig bleibt germanische Folklore für Touristen.
Der Wolfstanz in Lederhosen und Dirndl.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 16:30

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:05)
[...] ich fühle mich von deinem "Ihr" nicht angesprochen, weil ich nie etwas von "change the system" und "We need a green world" geschrieben habe. Ich schreibe seit Januar hier und bringe regelmäßig konkrete Hinweise, Pläne und Zusammenhänge hier rein. Ich habe zudem mehrfach geschrieben, dass es marktwirtschaftliche Werkzeuge gebe, die CO2-Emissionen auf lange Sicht drastisch zu reduzieren.

Dass du keine Klimapanik befördern möchtest, wie es die Schulschwänzer um Greta tun, sondern ein marktwirtschaftliches Vorgehen "auf lange Sicht" in den Blick nimmst, wird nicht nur von mir wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 16:32

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:30)

Dass du keine Klimapanik befördern möchtest, wie es die Schulschwänzer um Greta tun, sondern ein marktwirtschaftliches Vorgehen "auf lange Sicht" in den Blick nimmst, wird nicht nur von mir wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Du meinst natürlich kritisch, richtig?
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 15. Jun 2019, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 16:34

unity in diversity hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:32)
Du meinst natürlich kritisch, richtig?

An welcher Stelle würdest du den Begriff "kritisch" einbauen wollen?
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 16:37

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:34)

An welcher Stelle würdest du den Begriff "kritisch" einbauen wollen?

Standortbereinigung macht man nicht mehr nur mit militärischen Mitteln.
Man setzt Menschen als Waffe ein.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 16:46

Ihr zwei werdet euch bestimmt noch einigen, wie und wann ihr ein kritisches Wohlwollen zuteilkommen lässt. Ich bin da guter Dinge. :)
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 16:52

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:46)

Ihr zwei werdet euch bestimmt noch einigen, wie und wann ihr ein kritisches Wohlwollen zuteilkommen lässt. Ich bin da guter Dinge. :)

Nimm dein Herz in beide Hände und mach mehr aus dem Klimaschutz, als eine regionale Kollekte, die global nichts ändert.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 16:56

unity in diversity hat geschrieben:(15 Jun 2019, 16:52)

Nimm dein Herz in beide Hände und mach mehr aus dem Klimaschutz, als eine regionale Kollekte, die global nichts ändert.


Du bist hier gerade ganz schön auf Bekehrungskurs. ;)

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