Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

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Keoma
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » So 17. Feb 2019, 16:54

Wenn einmal Schwänzen schon so viel bewirkt, sollten die Kinder es mit einem ganzen Jahr probieren.
Kann man ja locker im nächsten Jahr einarbeiten.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tick|Trick|und Track » So 17. Feb 2019, 16:56

Da fällt mir ein: In meiner Studentenzeit habe ich mich an der Uni an den Streiks gegen die Verabschiedung eines neuen Hochschulrahmengesetzes beteiligt. Laut Kritikaster hätte ich das nicht tun dürfen, weil man ja stets alle Regeln zu beachten hat.

Ich stehe aber weiterhin zu meiner Teilnahme an den damaligen Studentenstreiks, denn auch dies hat dazu beigetragen, dass ich ein politischer Mensch geworden bin. Es ist wichtig, dass sich junge Leute für Politik interessieren. Der Generation Y (die zwischen 1980 und 2000 geboren wurde) wirft "man" (wer eigentlich genau?) vor, dass sie zu unpolitisch (gewesen) ist. Na also. Weiter so, ihr Schüler.
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Skeptiker
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Skeptiker » So 17. Feb 2019, 16:58

Marmelada hat geschrieben:(17 Feb 2019, 16:52)
Es gibt keine linke Geheimverschwörung, welche die Schüler dazu angeleitet hat und sich jetzt irgendwelcher Mittel bedient. Das alles ist auf dem eigenen Mist der Schüler gewachsen und einige Erwachsene versuchen sich jetzt als Trittbrettfahrer.

Ich sehe da auch keine linke Verschwörung. Du hast mir glaubhaft dargestellt, dass diese Demos aus den Reihen der Schüler organisiert werden.

Meine Kritik bezieht sich auf die Schulleitungen, die hier "des guten Zwecks wegen" offenbar ein Auge zudrücken. Damit schaffen sie das Beispiel auf das sich andere berufen werden.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ein Terraner » So 17. Feb 2019, 17:00

Skeptiker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 16:58)

Meine Kritik bezieht sich auf die Schulleitungen, die hier "des guten Zwecks wegen" offenbar ein Auge zudrücken. Damit schaffen sie das Beispiel auf das sich andere berufen werden.


Welch schlimmes Drama.
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 17. Feb 2019, 17:06

Ich finde das gehört dazu. Dass Jugendliche sich gegen das Establishment und die Erwachsen wehren ist doch ein vollkommen normaler Prozess. Dann schwänzt man halt auch mal die Schule, na und?
Das ist ein wichtiger Prozess in der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Wir wollen doch die nächste Generation nicht zu rückgratlosen, jasagenden, vollkommen verblödeten und politisch uninteressierten Weicheiern heranziehen. Schließlich liegt es in ihrer Verantwortung, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen.

Probleme habt ihr ..
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Skeptiker » So 17. Feb 2019, 18:00

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(17 Feb 2019, 17:06)
Ich finde das gehört dazu. Dass Jugendliche sich gegen das Establishment und die Erwachsen wehren ist doch ein vollkommen normaler Prozess. Dann schwänzt man halt auch mal die Schule, na und?
Das ist ein wichtiger Prozess in der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Wir wollen doch die nächste Generation nicht zu rückgratlosen, jasagenden, vollkommen verblödeten und politisch uninteressierten Weicheiern heranziehen. Schließlich liegt es in ihrer Verantwortung, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen.

Probleme habt ihr ..

Korrekt. Aber wieviel Konfliktpotential hat denn ein Thema bei dem die Kinder von vielen Schulleitungen schon offen unterstützt werden? Die ganze Gesellschaft geht doch mit diesen Zielen mehr oder weniger konform.
Dort wo die Schulleitungen tatsächlich hart dagegenhalten, dort kann man Deine Aussage so stehenlassen. Da wo es schon quasi zur Erwartung der Schulbehörde gehört (siehe Berlin) geht das für mich in Richtung staatlich geförderter Demonstration. Der zu folgen hat mit der Persönlchkeitsentwicklung nichts zu tun.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon think twice » So 17. Feb 2019, 19:32

Manche sind hier voll auf auf AfD-Kurs. Die Störchin geifert: "Die Jugendlichen werden in den Schulen indoktriniert. Die haben noch nie ne Stromrechnung bezahlt.."
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Vongole » So 17. Feb 2019, 19:51

Meine Enkelin (14) ist gerade zu Besuch und hat hier mitgelesen.

Kommentar: "7 Seiten wegen sowas? :?: Da erzählt ihr immer, nur pauken bringt nix, wenn man nichts damit anfängt, aber kaum machen wir was, dann fangt ihr an zu spinnen!"
Ist zwar nicht druckreif ausgedrückt, aber ich würd's genau so unterschreiben. :D
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Cat with a whip » So 17. Feb 2019, 21:54

Schnitter hat geschrieben:(16 Feb 2019, 20:47)

Furchtbar dass die Kinder für ein paar Tage die Schule schwänzen und für eine lebenswerte Zukunft demonstrieren.

Ein Skandal !!! :D


Das ist voll egoistisch. Da sieht man mal wieder wie verkommen die folgenden Generationen sind. :D
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Feb 2019, 08:38

Sachsen Anhalt - Unentschuldigtes Fehlen - wird im Zeugnis eingetragen.

Sich mit solch einem Zeugnis bewerben ? Bei Hartz4 oder fürs unbezahlte Praktikum beim Nabu geht das.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Feb 2019, 09:01

think twice hat geschrieben:(17 Feb 2019, 19:32)

Manche sind hier voll auf auf AfD-Kurs. Die Störchin geifert: "Die Jugendlichen werden in den Schulen indoktriniert. Die haben noch nie ne Stromrechnung bezahlt.."


[...]
Aber Schulpflicht ist Schulpflicht - und Konsequenz ist Konsequenz.
Meinen damaligen Verweis weil ich auf einer Demo anstatt im Unterricht war zierte lange meine Wand! Der einzige Verweis bei dem ich vom Vater keinen Ärger bekam.
Zuletzt geändert von Brainiac am Mo 18. Feb 2019, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] Beleidigung
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Kiwikopf » Mo 18. Feb 2019, 09:02

Solche Fehlstunden lassen sich auch erklären. Und wenn ein HRler sich mit der Begründung des Klimaschutzes nicht zufrieden gibt, war das Unternehmen eh nicht der richtige Arbeitgeber.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Skeptiker » Mo 18. Feb 2019, 09:15

Alexyessin hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:01)
[...]
Aber Schulpflicht ist Schulpflicht - und Konsequenz ist Konsequenz.
Meinen damaligen Verweis weil ich auf einer Demo anstatt im Unterricht war zierte lange meine Wand! Der einzige Verweis bei dem ich vom Vater keinen Ärger bekam.

So sehe ich das auch. Wenn ich ersteinmal anfange das Prinzip aufzuweichen, weil ich den Guten was Gutes tun möchte, muss ich mich nicht wundern wenn die Schlechten gleiches Recht für alle einfordern.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Feb 2019, 09:20

Skeptiker hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:15)

So sehe ich das auch. Wenn ich ersteinmal anfange das Prinzip aufzuweichen, weil ich den Guten was Gutes tun möchte, muss ich mich nicht wundern wenn die Schlechten gleiches Recht für alle einfordern.


Wir hatten diese Diskussion mit dem Gottesdienst. Wollten auch ein paar nicht hingehen, aber nicht in der Schule bleiben. Gabs auch Verweise - meiner Meinung nach zu Recht.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Feb 2019, 09:33

Kiwikopf hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:02)

Solche Fehlstunden lassen sich auch erklären. Und wenn ein HRler sich mit der Begründung des Klimaschutzes nicht zufrieden gibt, war das Unternehmen eh nicht der richtige Arbeitgeber.


Welche Ausbildungseinrichtung/Lehrbetrieb akzeptiert UE ?

...iss ja nicht so , dass die Lehrlinge suchen ....AUSSER man macht sich "dreckig" (Klempner) - also NICHT das Klientel Klimaschutz.

Für einen Studienplatz mit "Begrenzung" und 1:20 oder einer von dreissig wird genommen .....da warten die BESTIMMT auf "Umweltler" ..... :D :D :D

Bei Meeresbiologie sind dagegen ALLES Umweltler ... aber die Quote ist 1:100
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Mo 18. Feb 2019, 09:36

Abgesehen von der Schwänzerei, die ich sicher nicht billigen kann, ich kann diese plötzliche Hinwendung zur Umwelt nicht ganz nachvollziehen.
Insbesondere wenn ich sehe, mit welcher Nachlässigkeit teilweise mit Müll umgegangen wird.
Ich brauche nur nach diversen Festivals - Negativbeispiel erster Ordnung das FM4 Frequency in Niederösterreich - über das Gelände zu gehen, um an der Ernsthaftigkeit der jungen Leute zu zweifeln.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Feb 2019, 09:41

Keoma hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:36)

Abgesehen von der Schwänzerei, die ich sicher nicht billigen kann, ich kann diese plötzliche Hinwendung zur Umwelt nicht ganz nachvollziehen.
Insbesondere wenn ich sehe, mit welcher Nachlässigkeit teilweise mit Müll umgegangen wird.
Ich brauche nur nach diversen Festivals - Negativbeispiel erster Ordnung das FM4 Frequency in Niederösterreich - über das Gelände zu gehen, um an der Ernsthaftigkeit der jungen Leute zu zweifeln.


Das muss aber von zu Hause kommen. Mülltrennen. Müll gleich wegschmeißen. Wenig Müll produzieren. Kostet halt Kraft das vorzuleben.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Mo 18. Feb 2019, 09:46

Alexyessin hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:41)

Das muss aber von zu Hause kommen. Mülltrennen. Müll gleich wegschmeißen. Wenig Müll produzieren. Kostet halt Kraft das vorzuleben.


Ja, sicher, ist das auch Sache der Erziehung.
Aber wie sich an manchen Ecken Coladosen und McDonalds-Sackerln häufen, lässt mich zuweilen an der Grundeinstellung mancher Kinder zweifeln.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alexyessin » Mo 18. Feb 2019, 09:59

Keoma hat geschrieben:(18 Feb 2019, 09:46)

Ja, sicher, ist das auch Sache der Erziehung.
Aber wie sich an manchen Ecken Coladosen und McDonalds-Sackerln häufen, lässt mich zuweilen an der Grundeinstellung mancher Kinder zweifeln.


Es gehen auch nicht alle Kinder zu den Demonstrationen. Und - es ihnen erklären. Hilft meistens.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Kritikaster » Mo 18. Feb 2019, 10:23

think twice hat geschrieben:(17 Feb 2019, 19:32)

Manche sind hier voll auf auf AfD-Kurs. Die Störchin geifert: "Die Jugendlichen werden in den Schulen indoktriniert. Die haben noch nie ne Stromrechnung bezahlt.."

[...] Die wird sich ärgern, dass man seitens ihrer Partei nicht die gleiche Instrumentalisierung der Kids hin bekommt.

Das heißt aber nicht, dass alles, was sie sagt, schon allein deswegen falsch sein muss, weil es von ihr kommt. Und schon gar nicht bedeutet eine partielle Übereinstimmung, dass irgendwer "voll auf AfD-Kurs" ist. Längst nicht alles und jedes, was Deinen Auffassungen widerspricht, ist deswegen gleich rechtsaußen zu verorten.
Zuletzt geändert von Brainiac am Mo 18. Feb 2019, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] Beleidigung
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Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)

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