Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

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Alter Stubentiger
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Re: Mathematik

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 14. Feb 2019, 17:47

Liegestuhl hat geschrieben:(14 Feb 2019, 17:06)

Richtig. Früher wurden Frauen als Hexen verbrannt. Die Menschen hielten diese Tat für richtig und dachten sie tun ein gutes Werk, wenn sie das vermeintlich Böse bekämpfen.

Heute denken wir diesbezüglich vollkommen anders und beurteilen die Hexenverbrennungen als falsch. Aus unserer heutigen, aufgeklärten Sicht haben diese Menschen etwas böses getan.


Ja. Hexenverbrennung ist nur im geschlossenen Weltbild des mittelalterlichen Katholizismus logisch und ethisch einwandfrei. Außerhalb des damaligen Weltbildes ist nichts daran mehr logisch und ethisch absolut unvertretbar.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Rote_Galaxie
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Re: Mathematik

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 14. Feb 2019, 20:41

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 Feb 2019, 16:19)

Du kannst nur deine subjektive Sicht der Dinge darstellen.


Du hast gerade geschrieben:" Du kannst nur deine subjektive Sicht der Dinge darstellen".
Was ist daran jetzt subjektiv?

Seit Platon gilt dass jedes Element der Realität eine Idee ist und somit objektiv.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Rote_Galaxie
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Re: Mathematik

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 14. Feb 2019, 20:44

Liegestuhl hat geschrieben:(14 Feb 2019, 16:03)

Nein, natürlich nicht. Was für den einen gut ist, kann für den anderen schlecht sein.


Mit Sicherheit nicht, denn wenn ich anderen schade dann schade ich auch mir selbst.
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bennyh
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Re: Mathematik

Beitragvon bennyh » Fr 15. Feb 2019, 04:31

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Feb 2019, 09:42)

Ein Fach Logik und Ethik ab der fünften Klasse.

Wie wäre es, Logik und Ethik als festen Bestandteil in den Philosophieunterricht zu nehmen?
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Re: Mathematik

Beitragvon Liegestuhl » Fr 15. Feb 2019, 08:20

Rote_Galaxie hat geschrieben:(14 Feb 2019, 20:44)

Mit Sicherheit nicht, denn wenn ich anderen schade dann schade ich auch mir selbst.


Davon abesehen, dass das überhaupt nicht deine Aussage war, sondern...

Rote_Galaxie hat geschrieben:(13 Feb 2019, 19:30)

Angenommen ich töte jemanden. Dann kann ich mich gut oder schlecht fühlen.
Und je nachdem kann ich logisch begründen warum es gut oder schlecht war.


..., ist auch deine nächste Aussage unlogisch.

Wenn ich mich an anderen Menschen bereichere, haben die anderen Menschen den Schaden. Nicht ich. Ich habe einen Gewinn.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Mathematik

Beitragvon Rote_Galaxie » Fr 15. Feb 2019, 11:16

Liegestuhl hat geschrieben:(15 Feb 2019, 08:20)

Davon abesehen, dass das überhaupt nicht deine Aussage war, sondern...



..., ist auch deine nächste Aussage unlogisch.

Wenn ich mich an anderen Menschen bereichere, haben die anderen Menschen den Schaden. Nicht ich. Ich habe einen Gewinn.


"Du und ich sind Eins, verletzt du mich verletzt du dich."
M. Gandhi

Außer für Selbstverteidigung gilt das immer.
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Re: Mathematik

Beitragvon Liegestuhl » Fr 15. Feb 2019, 14:44

Rote_Galaxie hat geschrieben:(15 Feb 2019, 11:16)

"Du und ich sind Eins, verletzt du mich verletzt du dich."
M. Gandhi


Ich denke, dass ich deine "Logik" verstanden habe und verzichte auf eine weitere Diskussion.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Mathematik

Beitragvon Brainiac » Fr 15. Feb 2019, 20:21

[MOD] Der Strang hier ist jetzt doch ziemlich ausgeufert und bedarf einer Fokussierung. Zwecks Aufräumarbeiten temporär geschlossen.

Edit: Aufgräumt, wieder auf. Siehe: https://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=15&t=271&p=4403211#p4403211
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Re: Mathematik

Beitragvon Brainiac » So 17. Feb 2019, 23:15

Brainiac hat geschrieben:(15 Feb 2019, 20:21)

[MOD] Der Strang hier ist jetzt doch ziemlich ausgeufert und bedarf einer Fokussierung. Zwecks Aufräumarbeiten temporär geschlossen.

Edit: Aufgräumt, wieder auf. Siehe: https://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=15&t=271&p=4403211#p4403211

Sämtliche Beiträge seit meimem letzten Hinweis, der leider komplett ignoriert wurde, sind im der Tonne gelandet. :| Bitte um Bezug zum Schulunterricht!
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Re: Mathematik

Beitragvon Senexx » So 17. Feb 2019, 23:30

Brainiac hat geschrieben:(17 Feb 2019, 23:15)

Sämtliche Beiträge seit meimem letzten Hinweis, der leider komplett ignorierrt wurde, sind im der Tonne gelandet. :| Bitte um Bezug zum Schulunterricht!

Ich hätte Interesse, über Mathematik zu diskutieren. Indes erschließt dich mir der Sinn des Strangs, insbesondere der Eröffnungsbeitrag nicht.
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Re: Mathematik

Beitragvon Brainiac » So 17. Feb 2019, 23:50

Senexx hat geschrieben:(17 Feb 2019, 23:30)

Ich hätte Interesse, über Mathematik zu diskutieren.

https://www.politik-forum.eu/viewforum.php?f=19

Indes erschließt dich mir der Sinn des Strangs, insbesondere der Eröffnungsbeitrag nicht.

Dann lassen Sie es doch einfach.
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Maltrino
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Maltrino » Mo 18. Feb 2019, 02:44

Rote_Galaxie hat geschrieben:(10 Feb 2019, 14:38)

Die Mathematik ist eine Strukturwissenschaft die die objektive Realität beschreibt, auch wenn Sie Grenzen hat und nicht alles erklären kann.
Ich denke es wäre sinnvoll das Fach Logik und Ethik an jeder Schule ab der 5. Klasse einzuführen.
Wenn Menschen lernen zu Denken wäre dies ein großer Fortschritt für die Bevölkerung Europas.

Die Mathematik kann und muss mit der Philosophie zusammen unterrichtet werden.


Hm. Meinst du vielleicht folgendes: Wenn ich ausrechne, dass 30% weniger Leute an Durchfall erkranken wenn ich Antibiotika ins Trinkwasser schütte, dann ist das mathematisch richtig, sagt aber nichts darüber aus ob ich es wirklich tun soll. Anderes Beispiel: Im Architekturstudium lernten wir wie die tollste Achterbahn der Welt technisch funktioniert. Aber niemand fragte ob es überhaupt sinnvoll ist soviel Ressourcen in einen Bau zu stecken wo die Leute Loopings drehen und kotzen müssen.

Wenn du das meinst: Ja natürlich ist es wichtig zu lernen, dass Zahlen keine Handlungsanweisungen sein können, auch wenn sie korrekt ausgerechnet sind. Ob "die Philosophie" da helfen kann, weiß ich nicht. Ich kenne ehrlich gesagt keine Philosophie die dieses Problem angemessen berücksichtigt. Außer meine eigene vielleicht. Also müsstest du zusätzlich zu Mathematik auch meine Philosophie an den Schulen einführen, also Maltrinos Philosophie. Krieg ich dann Geld dafür? Wenn ja, dann bin ich dafür!
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 18. Feb 2019, 13:50

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2019, 02:44)

Hm. Meinst du vielleicht folgendes: Wenn ich ausrechne, dass 30% weniger Leute an Durchfall erkranken wenn ich Antibiotika ins Trinkwasser schütte, dann ist das mathematisch richtig, sagt aber nichts darüber aus ob ich es wirklich tun soll. Anderes Beispiel: Im Architekturstudium lernten wir wie die tollste Achterbahn der Welt technisch funktioniert. Aber niemand fragte ob es überhaupt sinnvoll ist soviel Ressourcen in einen Bau zu stecken wo die Leute Loopings drehen und kotzen müssen.

Wenn du das meinst: Ja natürlich ist es wichtig zu lernen, dass Zahlen keine Handlungsanweisungen sein können, auch wenn sie korrekt ausgerechnet sind. Ob "die Philosophie" da helfen kann, weiß ich nicht. Ich kenne ehrlich gesagt keine Philosophie die dieses Problem angemessen berücksichtigt. Außer meine eigene vielleicht. Also müsstest du zusätzlich zu Mathematik auch meine Philosophie an den Schulen einführen, also Maltrinos Philosophie. Krieg ich dann Geld dafür? Wenn ja, dann bin ich dafür!


Der Titel ist nicht von mir. Mein Vorschlag war lediglich den jungen Menschen beizubringen wie man sich richtig verhält und wie man richtig denkt.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Maltrino » Mo 18. Feb 2019, 15:25

Rote_Galaxie hat geschrieben:(18 Feb 2019, 13:50)

Der Titel ist nicht von mir. Mein Vorschlag war lediglich den jungen Menschen beizubringen wie man sich richtig verhält und wie man richtig denkt.


Naja, wie man sich richtig verhält, das ist ja oft ein Bereich der eigentlich die private Weltanschauung betrifft. Aber im Grunde hast du glaube ich Recht. Ich würde sagen, es ist auch wichtig, dass man in der Schule lernt wie bestimmte Sachen im Staat einfach funktionieren. Wie man zum Arzt geht, was eine Krankenversicherung ist, wie man Geschäfte abschließt, wie man redet usw.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 18. Feb 2019, 15:34

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2019, 15:25)

Naja, wie man sich richtig verhält, das ist ja oft ein Bereich der eigentlich die private Weltanschauung betrifft. Aber im Grunde hast du glaube ich Recht. Ich würde sagen, es ist auch wichtig, dass man in der Schule lernt wie bestimmte Sachen im Staat einfach funktionieren. Wie man zum Arzt geht, was eine Krankenversicherung ist, wie man Geschäfte abschließt, wie man redet usw.


So ist es, das Elternhaus muss nicht die ganze Last tragen.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Maltrino » Mo 18. Feb 2019, 15:36

Rote_Galaxie hat geschrieben:(18 Feb 2019, 15:34)

So ist es, das Elternhaus muss nicht die ganze Last tragen.


Naja, darüber was im privaten beigebracht werden muss und was die staatliche Schule leisten soll, darüber kann man ja immer diskutieren, aber wie zum Beispiel bestimmte Dinge im Staat funktionieren, das muss der Staat den Leuten schon selber erklären, sprich in der Schule.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 18. Feb 2019, 15:58

Maltrino hat geschrieben:(18 Feb 2019, 15:36)

Naja, darüber was im privaten beigebracht werden muss und was die staatliche Schule leisten soll, darüber kann man ja immer diskutieren, aber wie zum Beispiel bestimmte Dinge im Staat funktionieren, das muss der Staat den Leuten schon selber erklären, sprich in der Schule.


Es gibt Leute die wollten das Kapital zensieren und nur "ausgewählten Persönlichkeiten" zugänglich machen...
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Alster » Di 19. Feb 2019, 08:59

Rote_Galaxie hat geschrieben:(10 Feb 2019, 14:38)
Die Mathematik kann und muss mit der Philosophie zusammen unterrichtet werden.

Bei "kann" simme ich zu. Schließlich wurde es das noch bis vor wenige hundert Jahre gemacht. Newton & Co. lassen grüßen.
"Muss" nicht!


Rote_Galaxie hat geschrieben:(10 Feb 2019, 14:38)
Die Mathematik ist eine Strukturwissenschaft die die objektive Realität beschreibt,

Da halte ich es lieber mit Einstein, der sinngemäß schreibt, solange Mathematik exakt sei beschreibe sie nicht die Wirklichkeit, sobald sie die Wirklichkeit beschreibe sei sie nicht exakt.


Rote_Galaxie hat geschrieben:(10 Feb 2019, 20:56)
Und was spricht dagegen Logik im Bereich der Philosophie kombiniert mit Ethik anzubieten?

Wenn's richtig gemacht wird, vorstellbar.
Du müsstest dann aber schon darlegen, wie Philosophie/Ethik dazu beitragen kann, den Schülern einen halbwegs routinierten Umgang mit Boolscher Algebra (including but not limited to de Morgans laws etc.) beizubiegen.


Rote_Galaxie hat geschrieben:(14 Feb 2019, 20:44)
Mit Sicherheit nicht, denn wenn ich anderen schade dann schade ich auch mir selbst.

Den Kantschen Imperativ für ein Gesetz der Logik zu halten ist nun gerade ein Beispiel dafür, wie man's NICHT richtig macht.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon Rote_Galaxie » Di 19. Feb 2019, 11:31

Alster hat geschrieben:(19 Feb 2019, 08:59)

Bei "kann" simme ich zu. Schließlich wurde es das noch bis vor wenige hundert Jahre gemacht. Newton & Co. lassen grüßen.
"Muss" nicht!



Da halte ich es lieber mit Einstein, der sinngemäß schreibt, solange Mathematik exakt sei beschreibe sie nicht die Wirklichkeit, sobald sie die Wirklichkeit beschreibe sei sie nicht exakt.



Wenn's richtig gemacht wird, vorstellbar.
Du müsstest dann aber schon darlegen, wie Philosophie/Ethik dazu beitragen kann, den Schülern einen halbwegs routinierten Umgang mit Boolscher Algebra (including but not limited to de Morgans laws etc.) beizubiegen.



Den Kantschen Imperativ für ein Gesetz der Logik zu halten ist nun gerade ein Beispiel dafür, wie man's NICHT richtig macht.


In manchen Dingen ist Freiheit wichtig in anderen die Menschen zum Guten zu zwingen.
Ähnlich wie ein Selbstmordgefährdeter fixiert werden muss.

Albert Einstein hat auch gesagt:" Was die Mathematiker aus meiner Theorie gemacht haben verstehe ich selbst nicht mehr."
Philosophie lehrt in einem meinen Augen das richtige Denken und das richtige Verhalten.

Und es gibt ethische Gesetze die durch Logik entstanden sind.
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Re: Verbindung von Mathematik- und Philosophieunterricht?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 19. Feb 2019, 11:31

Rote_Galaxie hat geschrieben:(18 Feb 2019, 13:50)

Der Titel ist nicht von mir. Mein Vorschlag war lediglich den jungen Menschen beizubringen wie man sich richtig verhält und wie man richtig denkt.

Das hört sich schlimm an. Und das sage ich als Mathematiker.

Schon in der Antike wusste man: Aller Anfang der Philosophie beginnt mit dem Staunen.

Der Verstoß gegen den intuitiven Weltzugang ist deshalb keine Unart der Philosophen, sondern ihr Programm.
heißt es in einem ZEIT-Artikel, der überschrieben ist mit "Warum Philosophie die Selbstverständlichkeiten meiden und alle Hoffnung auf Lebenshilfe enttäuschen muss."

Es gibt ja tatsächlich Versuche, Philosophie sogar bereits im Kindergarten zu betreiben. Leider häufig und vor allem in Nord- und Ostdeutschland als eine Art Notbehelf und Ersatz für den Religionsunterricht.

Ich würde Philosophie für Kinder mit einem gemeinsamen Blick auf den Sternenhimmel beginnen. Einfach so. Ohne jede Vorgabe. Und dann ebenso einfach so Gedanken dazu äußern lassen. Der Nutzen besteht darin, vor allem selbst (und nicht "richtig") denken zu lernen und selbst gedachtes möglichst präzise formulieren zu können.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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