Lügenpresse oder Realitätspresse

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Cobra9
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cobra9 » Mo 9. Sep 2019, 19:08

Julian hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:31)

Das ZDF macht mal wieder Regierungspropaganda und hetzt gegen Ungarn. Unglaublich, dass ich das auch noch mitfinanzieren muss! Ich schaue kein Fernsehen, schon gar nicht ARD & ZDF, aber wie viele meiner Mitbürger tun es, und glauben diese billige Propaganda?


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 72095.html


Klasse Du möchtest etwas bewerten ohne eine Grundlage. Überlass es einfach den Mitbürgern selber zu entscheiden :)
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit an.


Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Skeptiker
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Skeptiker » Di 10. Sep 2019, 09:15


MOD: Der Beitrag über die Comedian, die Sachsen gerne bombardieren würde, und die Beiträge die darauf Bezug nehmen, liegen in der Ablage.

Es ist sehr wohl erlaubt den Fall zu thematisieren. Allerdings enthält der zitierte Artikel Hetze gegen Syrer, was ihn nicht mehr für dieses Forum akzeptabel macht.

Wenn man den Fall diskutieren möchte, dann bitte im Rahmen der Nutzungsbedingungen. Vielen Dank.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Do 12. Sep 2019, 10:21

Julian hat geschrieben:(07 Sep 2019, 14:31)

Das ZDF macht mal wieder Regierungspropaganda und hetzt gegen Ungarn. Unglaublich, dass ich das auch noch mitfinanzieren muss! Ich schaue kein Fernsehen, schon gar nicht ARD & ZDF, aber wie viele meiner Mitbürger tun es, und glauben diese billige Propaganda?


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 72095.html

Nur zur Erinnerung: 1956, nach der Niederschlagung des Ungarischen Volksaufstands durch sowjetische Truppen sind insgesamt etwa 200 000 Ungarn nach oder über Österreich in den Westen geflüchtet. Zwischen diesen Flüchtlingen und denen, die etwa vor dem Krieg in Syrien geflüchtet sind, besteht statusmäßig keinerlei Unterschied. Heute ist der Tag des Beginns dieses Aufstands, der 23. Oktober ungarischer Nationalfeiertag. Und die "Brücke von Andau" an der ungarisch-österreichischen Grenze, wurde anstelle der 1956 gesprengten Brücke als Nationaldenkmal in den 90ern wiedererrichtet, weil dort zehntausende formal eigentlich illegale Flüchtlinge formal eigentlich illegal die Grenze nach Österreich ohne irgendwelche Papiere oder Einreisegenehmigung nach Westeuropa strömten.
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Julian
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Mo 23. Sep 2019, 20:21

Bei der C-Jugend des TSV Burgdorf ist es zu Gewaltexzessen gekommen. Die Polizei ermittelt; die Mannschaft ist für Monate gesperrt.

Welcher der folgenden Presseberichte schildert die Situation so, dass sie für den Leser verständlich wird?

Hier der NDR:
Nach Gewalt: TSV Burgdorf zieht C-Junioren zurück

Der Gewaltausbruch bei einem Jugendfußballspiel der TSV Burgdorf (Region Hannover) hat Konsequenzen: Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat die C-Junioren-Mannschaft der TSV bis zum 21. März vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Auch der Verein wird durchgreifen. "Wir können so nicht einfach weitermachen und werden die Mannschaft zurückziehen", sagte Peter Kehl, Trainer der C-Junioren und gleichzeitig Sozialwart im Verein. Spieler der Mannschaft hatten am Sonnabend einen 13-Jährigen des FC Lehrte durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er mit inneren Blutungen in ein Krankenhaus kam. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall.

Polizei ermittelt gegen Fußballer
Die Lehrter Nachwuchsspieler hätten schon zu Spielbeginn das Gefühl gehabt, dass die Burgdorfer sie provozieren - das sagte Marcus Bartscht, Vorsitzender des FC Lehrte, dem NDR. Die Burgdorfer hätten es offenbar auf eine Eskalation angelegt. Nach einem Foulspiel an einem Lehrter, wenige Minuten vor dem Abpfiff, sei die Situation eskaliert. Die 12- bis 14-jährigen Burgdorfer hätten sich auf den 13-jährigen Lehrter gestürzt, ihn zu Boden gerungen und mit den Füßen nach seinem Kopf getreten. Neben der Mannschaft seien auch Zuschauer und Ersatzspieler beteiligt gewesen, sagte Bartscht. Der 13-Jährige sei "ganz schlimm zugerichtet" worden. Er lag am Montag weiter im Krankenhaus, "zur Beobachtung", wie ein Polizeisprecher sagte.

Mannschaft bereits vorher aufgefallen
Die C-Junioren der TSV sind zudem Wiederholungstäter: Ihr vorheriges Heimspiel in der 2. Kreisklasse, am Dienstag vor zwei Wochen gegen den SV Fuhrberg, musste ebenfalls abgebrochen werden. Grund waren laut Sportgericht krass sportwidrige Handlungen. Von Schmähungen, Tätlichkeiten und Verbalattacken ist in der aktuellen Verfügung die Rede. Mehrere Burgdorfer Spieler hätten einen Fuhrberger Spieler zu Boden geprügelt und mit Stollenschuhen auch gegen den Kopf getreten, heißt es.

Vereine sagten Präventionstreffen ab
Darüber hinaus sollen etwa 20 Burgdorfer nach dem Abbruch Akteuren der Gastmannschaft aufgelauert haben. Gegenstände sollen geflogen sein. "Auch zu dieser Partie laufen Ermittlungen", sagte ein Polizeisprecher. Der NFV hatte nach dem Spiel nach eigenen Angaben beiden Vereinen ein Präventionstreffen vorgeschlagen, um den Konflikt zu schlichten. Beide Klubs hätten daran aber nicht teilgenommen.

Sportgericht sieht "kriminelles Gewaltpotenzial"
Nach der erneuten Attacke vom Wochenende ist für das Sportgericht die Lage eindeutig: Die betroffene Mannschaft der TSV Burgdorf sei "offenkundig völlig außer Kontrolle" und habe ein "erschreckendes und geradewegs kriminelles Gewaltpotenzial", heißt es in der einstweiligen Verfügung des Sportgerichts.

TSV will sich Hilfe holen
Aufgeben wollen sowohl der TSV als auch der NFV die Mannschaft nicht. Der Verein wolle die Spieler nicht allein lassen, sagte Trainer Kehl. Er betonte, dass mit den Jugendlichen weiter gearbeitet werden soll. "Wir holen uns dafür sozialtherapeutische Hilfe", kündigte er an. Zu den entsprechenden Stellen der Stadt bestehe schon Kontakt. Auch der NFV bietet Unterstützung an. Die Einladung zu dem Präventionstreffen behalte weiterhin ihre Gültigkeit, hieß es.

Lehrter Vorsitzender fordert lebenslange Sperren
Dem Vorsitzenden des FC Lehrte reichen die erfolgten Maßnahmen nicht aus. Er fordert, dass die beteiligten Burgdorfer Fußballer lebenslang gesperrt werden. "Wer bewusst gegen den Kopf tritt, weiß, dass das lebensgefährlich ist", sagte Bartscht dem NDR.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... ei274.html

Niedersachsen
Gewalt im Fußball: Jugendliche prügeln 13jährigen krankenhausreif

BURGDORF. Während eines C-Jugendspiels haben im niedersächsischen Burgdorf mehrere Jugendliche einen 13jährigen attackiert und schwer verletzt. Bei den Angreifern handele es sich um Mitglieder des TSV Burgdorf mit kurdischen Wurzeln, berichtete die Bild-Zeitung.

Schon während des Spiels am Samstag sei es zu rassistischen Beleidigungen gegen den farbigen Torhüter des FC Lehrte gekommen. Kurz vor dem Ende des Spiels habe ein Foulspiel des TSV Burgdorf zur Eskalation der Situation geführt. Burgdorfer Spieler sollen den am Boden liegenden 13 Jahre alten Jungen unter anderem mit ihren Stollenschuhen gegen den Kopf getreten haben. Die alarmierte Polizei nahm die Personalien der Beteiligten auf. Sie ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbandes sperrte laut einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung die C-Jugend des TSV Burgdorf bis Ende März 2020. Bereits am 10. September soll es zu einem ähnlichen Angriff durch die Jugendmannschaft aus Burgdorf auf einen Gegnerspieler gekommen sein. (ag)

https://jungefreiheit.de/kultur/gesells ... nhausreif/

Auf BILD erfährt man dann noch - allerdings nur hinter einer Bezahlschranke - dass es sich bei dem 13-jährigen Opfer um einen Syrer handelt.

Meiner Meinung nach ist hier die Nennung von Ross und Reiter essentiell, um die Gewalt und ihre rassistische Motivation zu verstehen. Warum drückt sich der NDR darum und lässt seine Leser im Dunkeln? Will man verheimlichen, dass es sich um kurdische Täter handelt? Meint man, der Leser könne damit nicht umgehen?
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Fliege
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Mo 23. Sep 2019, 22:22

Hieß es nicht seitens der "Qualitätspresse" (und auch seitens der "Bundesqualitätsverwaltung"), Sport sei integrationsdienlich?

Hat sich dieses Märchen auch in heiße Luft aufgelöst.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Di 24. Sep 2019, 09:21

Fliege hat geschrieben:(23 Sep 2019, 22:22)

Hieß es nicht seitens der "Qualitätspresse" (und auch seitens der "Bundesqualitätsverwaltung"), Sport sei integrationsdienlich?

Hat sich dieses Märchen auch in heiße Luft aufgelöst.


Auch in Duisburg läuft es nicht so toll mit Fussball als Integrationsmaßnahme

Schlimme Szenen bei einem Kreisliga-Spiel in Nordrhein-Westfalen: Der Guineer Ousmane C. wurde nach einer Partie von Spielern der gegnerischen Mannschaft so heftig attackiert, dass er für mehrere Tage ins Koma fiel. Nun sei Anzeige erstattet worden, der Verein hält den Angriff für rassistisch motiviert.

https://www.focus.de/panorama/welt/schl ... 76910.html

Interessant ist, das der Angriff rassistisch motiviert sein soll. Man kann sich aber mittlerweile sogar für Kreisliga-Spiele die Aufstellungen anschauen, und da ist auch beim Gegner ein Multikulti-Team zu erkennen (in Duisburg nicht ungewöhnlich), laut Namen russisch/osmanisch/arabisch, die vielleicht eine kürzere Zündschnur und gegenüber dem Afrikaner (der scheinbar den Mittelfinger gezeigt hatte) doch rassistische Vorbehalten haben.
"Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!" (Zitat Angela Merkel 2010)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Mi 12. Feb 2020, 10:38

Der Journalismus ist weltweit unter Feuer, auch und insbesondere in Deutschland. Alle Studien zum Vertrauen in die Medien sprechen eine deutliche Sprache.

Der Edelman Vertrauensindex sieht die deutschen Medien auf einer Ebene mit den italienischen und nur knapp vor den US-Medien mit CNN und Fox News
Laut infratest dimap hält jeder Dritte die über Medien verbreiteten Informationen für unglaubwürdig.

Das einstige Flaggschiff des Journalismus verliert Reputation, Relevanz und Leser. Verkaufte der „Spiegel“ Ende 2001 noch 1,1 Millionen Hefte pro Woche, waren es Ende 2015 weniger als 800.000. Mittlerweile liegt die verkaufte Auflage bei unter 700.000 Heften. Gegenüber dem All-Time High – das war 1991 – bedeutet das nahezu eine Halbierung der verkauften Auflage: der Abstieg eines Superstars.

Auch die „FAZ“, einst eine Institution unter den Tageszeitungen, verliert an Bedeutung und an Leserschaft. Die verkaufte Auflage (montags bis samstags) liegt bei noch etwa 230.000 Exemplaren – im vierten Quartal 2010 waren es noch etwa 364.000 Exemplare.

ARD und ZDF, früher Fixsterne im demokratischen Leben der Bundesrepublik, erreichen die Senioren, aber die Jugend kaum noch. Von den unter 25-Jährigen erreichen die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Nachrichtenangeboten laut Reuters Institute nicht einmal jeden zweiten regelmäßig – die Online-Angebote erreichen nicht einmal 20 Prozent.

"In Deutschland gibt es ein grundsätzliches Selbstmissverständnis vieler Journalisten"

Der Berliner Medien-Professor Norbert Bolz sagt: Schuld sei ein Meinungsjournalismus, der vor allem Haltung transportiere und weniger die Fakten. Das werde vom Publikum nicht goutiert:

In Deutschland gibt es ein grundsätzliches Selbstmissverständnis vieler Journalisten – nämlich, dass sie die klassische angelsächsische Trennung zwischen Information und Meinung nicht mehr mitmachen wollen und stattdessen Gesinnungsjournalismus produzieren.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 95461.html
So ist es und das erkennen immer mehr Bürger und somit saufen die Presseerzeugnisse ab.
DU30:
"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Axelhaxel » Mi 12. Feb 2020, 10:53

Die Alternative ist aber glatt noch schlimmer, wenn Medien des Glaubens herangezogen werden, nähert man sich in windeseile Verhältnissen aus dem Mittelalter, in der Realitäten gar keinen Wert mehr haben und nur noch die Stimme im eigenem Kopf zählt.
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Beitragvon Fliege » Mi 12. Feb 2020, 11:27

Axelhaxel hat geschrieben:(12 Feb 2020, 10:53)
Die Alternative ist aber glatt noch schlimmer, wenn Medien des Glaubens herangezogen werden, nähert man sich in windeseile Verhältnissen aus dem Mittelalter, in der Realitäten gar keinen Wert mehr haben und nur noch die Stimme im eigenem Kopf zählt.

Hätten sich die "Qualtitätsmedien" nicht unglaubwürdig geschrieben und gesendet, gäbe es mit ihnen keine Probleme.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Axelhaxel » Mi 12. Feb 2020, 13:39

Gibts keine, das wird nur von den alternativen Realitätsmedien behauptet.
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Beitragvon Alexyessin » Mi 12. Feb 2020, 13:41

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 11:27)

Hätten sich die "Qualtitätsmedien" nicht unglaubwürdig geschrieben und gesendet, gäbe es mit ihnen keine Probleme.


Kannst du konkrete Beispiele nennen, wo das der Fall gewesen ist?
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Beitragvon Sören74 » Mi 12. Feb 2020, 13:48

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 11:27)

Hätten sich die "Qualtitätsmedien" nicht unglaubwürdig geschrieben und gesendet, gäbe es mit ihnen keine Probleme.


In den letzten Jahren ist das Vertrauen in die Medien nahezu konstant geblieben. Es gibt dabei mehr Menschen, die den Medien in wichtigen Fragen vertrauen, als ihr explizit nicht vertrauen.

https://www.zeit.de/kultur/2019-03/jour ... nipulation
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Mi 12. Feb 2020, 16:44

Da das Vertrauen in die Medien, wie ich hier vernehme, hoch und ungeschmälert ist, war das ARD-Framing-Manual zur bewusten Manipulation des Publikums also gar nicht erforderlich und bloß Geldverschwendung. Das beruhigt mich.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon BenJohn » Mi 12. Feb 2020, 16:47

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 16:44)

Da das Vertrauen in die Medien, wie ich hier vernehme, hoch und ungeschmälert ist, war das ARD-Framing-Manual zur bewusten Manipulation des Publikums also gar nicht erforderlich und bloß Geldverschwendung. Das beruhigt mich.


Mich leider nicht. Wenn man schon Geld für etwas verwendet, dann sollte es auch begründet sein.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Unité 1 » Mi 12. Feb 2020, 16:58

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 16:44)

Da das Vertrauen in die Medien, wie ich hier vernehme, hoch und ungeschmälert ist, war das ARD-Framing-Manual zur bewusten Manipulation des Publikums also gar nicht erforderlich und bloß Geldverschwendung. Das beruhigt mich.

Führ mal aus, was du mit bewusster Manipulation meinst.
In diesem Kontext, natürlich. NIcht generell.
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Re: u

Beitragvon Schnitter » Mi 12. Feb 2020, 17:08

Sören74 hat geschrieben:(12 Feb 2020, 13:48)

In den letzten Jahren ist das Vertrauen in die Medien nahezu konstant geblieben. Es gibt dabei mehr Menschen, die den Medien in wichtigen Fragen vertrauen, als ihr explizit nicht vertrauen.

https://www.zeit.de/kultur/2019-03/jour ... nipulation


In der neurechten Filterblase existiert aber das "Wir sind das Volk" Syndrom. ;)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alexyessin » Mi 12. Feb 2020, 17:27

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 16:44)

Da das Vertrauen in die Medien, wie ich hier vernehme, hoch und ungeschmälert ist, war das ARD-Framing-Manual zur bewusten Manipulation des Publikums also gar nicht erforderlich und bloß Geldverschwendung. Das beruhigt mich.


Anstatt hier immer neue Blasen aufsteigen zu lassen - wie wäre es mal mit ein paar Antworten? Oder sind dir kritische Nachfragen deiner Postings unangenehm?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Unité 1 » Mi 12. Feb 2020, 17:40

Alexyessin hat geschrieben:(12 Feb 2020, 17:27)

Anstatt hier immer neue Blasen aufsteigen zu lassen - wie wäre es mal mit ein paar Antworten? Oder sind dir kritische Nachfragen deiner Postings unangenehm?

Ja, man könnte glatt denken, dass der Verweis auf das Framingmanual als Antwort auf die Verlinkung von Sören insinuieren soll, dass die Studie gefälscht sei. Aber das würde ja eine bewusste Manipulation bedeuten. :eek:
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Mi 12. Feb 2020, 18:06

BenJohn hat geschrieben:(12 Feb 2020, 16:47)
Mich leider nicht. Wenn man schon Geld für etwas verwendet, dann sollte es auch begründet sein.

"Begründet" ist es im zunehmenden Misstrauen in die "Qualitätsmedien". Von Misstrauen wollen manche aber nichts hören. Passt schon.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Vongole » Mi 12. Feb 2020, 18:21

Fliege hat geschrieben:(12 Feb 2020, 18:06)

"Begründet" ist es im zunehmenden Misstrauen in die "Qualitätsmedien". Von Misstrauen wollen manche aber nichts hören. Passt schon.

Warum sollte man auch der Presse trauen, wenn man solche "Qualitätsmedien" wie z.B. 1984 oder compact hat? :cool:
Schreiben die doch verlässlich nur das, was sich mit der eigenen Meinung deckt.

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