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Re: Schulfach Religion - mehr Schaden als Nutzen?

Verfasst: So 7. Okt 2018, 21:55
von peterkneter
Simon hat geschrieben:(07 Oct 2018, 18:35)

Wie gesagt: Diese naive Ansicht ist das Produkt der Proganda, die im Religionsunterricht durchgeführt wird. In allen anderen Fächern vermittelt man den Schülern kritisches Denken und Folgern - im Religionsunterricht argumentiert man auf die immergleiche Folgerung hin. Nämlich, dass das Festhalten an offenbarte Wahrheiten gut ist, da auch die Bibel im Kern unseren modernen Moralvorstellungen entspricht.


Nenn mich ruhig naiv und durch den Religionsunterricht verblendet. Ich will mich in diesem Forum nicht trollen ;)
Natürlich lernt man den kritischen Umgang mit Bibeltexten. Niemand wurde für seine persönliche Ansicht angegriffen. Aber wie gesagt, der Religionsunterricht ist wohl zu verschieben Zeiten und regional abhängig verschieden abgelaufen...

Re: Schulfach Religion - mehr Schaden als Nutzen?

Verfasst: Mo 8. Okt 2018, 11:47
von schokoschendrezki
Die Religionswissenschaft ist eine Geisteswissenschaft oder auch Kulturwissenschaft, die Religion empirisch, historisch und systematisch erforscht. Dabei befasst sie sich mit allen konkreten Religionen, religiösen Gemeinschaften, Weltanschauungen und Ideologien sowie religiös konnotierten Narrativen der Vergangenheit und Gegenwart.

Mal ganz naiv gefragt: Warum gibts an den Schulen eigentlich nicht ein Religionsunterrichtsfach in diesem Sinne? Bzw. Warum setzen sich offenbar so wenige Leute dafür ein?

Re: Schulfach Religion - mehr Schaden als Nutzen?

Verfasst: Mo 8. Okt 2018, 19:46
von Alster
schokoschendrezki hat geschrieben:(08 Oct 2018, 11:47)

Mal ganz naiv gefragt: Warum gibts an den Schulen eigentlich nicht ein Religionsunterrichtsfach in diesem Sinne? Bzw. Warum setzen sich offenbar so wenige Leute dafür ein?

Soweit ich mich erinnere sind Islam, Buddhismus, Dialektischer Materialismus & Co sehr wohl Unterrichtsstoff der Religion. Zumindest Mittel+ und Oberstufe an Gymnasien.