SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 12:05

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:43)

Jeder soll machen wie er will, wenn er sich im Rahmen der Gesetze bewegt... das könnte man mit "liberal" abhandeln. Wenn man aber leicht erkennen kann, daß diese Mode wirklich unsere Umwelt und unsere Rohstoffvorräte völlig unnötig belastet und verbraucht, gleich im Bereich deutlich über 2.000 kg, und daß sich daraus eine Massenerscheinung entwickelt hat, dann ist es schon an der Zeit, den Mund auf zu machen und dem ziemlich groben Unfug Einhalt zu gebieten.

Andererseits: Die planmäßige Zulassungsbeschränkung des CO2-Ausstoßes, die für Neuzulassungen bis 2030 auf 35 g CO2/100 km vermindert werden muß, wird dafür sorgen, daß an der Stelle ein Ende ab zu sehen ist.


Da gäbe es Vieles, was zu bemängeln und abzuschaffen, oder zu restriktieren wäre, aber nein, man beisst sich am SUV und am Flugzeug fest. Typisch deutsch - weshalb wohl?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 12:08

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:54)

Ja. Aber es ist doch klar, dass die Umkehrung der ganzen Angelegenheit in Form eines "Diskreditierungsverbots" nur derselbe Antiliberalismus in Grün ist. In einer liberalen Gesellschaft hat es grundsätzlich erlaubt zu sein, SUV-Fahrer zu sein wie auch zu diskreditieren.

"Liberal" bedeutet für mich, dass es einen Rechtsstaat gibt. Sowohl Autobenutzungen als auch Diskreditierungen unterliegen den Grenzen, die die Gesetze und die Verfassung vorgibt. Diese sind am Ende von einem demokratisch gewählten Parlament legitimiert. Will man diese Legitmierungen oder Ablehnungen anders haben, muss man sich für eine Veränderung der Mehrheitsverhältnisse einsetzen. Und nicht Diskreditierungsversuche als illegitim oder antiliberal hinstellen.

An irgendeiner Stelle muss die Grenze des Rechtsstaats ja beginnen. Es ist ja auch nicht "antiliberal", dass es nicht gestattet ist, jemanden zu verprügeln. Und diese Grenzen ändern sich. Noch vor nicht allzulanger Zeit war es nicht verboten, seine Kinder zu verprügeln. Heute schon. Und jetzt muss man einfach sehen, ob eine relative Mehrheit das Herumfahren von SUVs insbesondere in den Städten als eine Art Gewalteinwirkung empfindet. Wenn das so ist, wirds irgendwann parlamentarisch abgesegnet eben verboten oder durch Besteuerung eingedämt werden so wie das Kinderverprügeln. Ganz einfach.


Diskreditierungsversuche sind antiliberal, insbesondere wenn sie eine Minderheit betreffen.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 12:10

imp hat geschrieben:(09 Sep 2019, 11:14)

Ein fremdes Auto zu bekleben ist mindestens ungehoerig, wenn beim entfernen Lackschaeden drohen, sogar eine Schdrofdood. Wenn du ein SUV bekleben magst, kauf dir ein eigenes.

Die ganze Diskussion ist fehlgeleitet. Am Unfall mit SUV ist nicht das Auto das Problem, sondern der Unfall.


Um so erbärmlicher, wenn dieser Unfall politisch gegenüber allen SUVs und SUV Besitzern ausgeschlachtet wird.
Zuletzt geändert von JJazzGold am Mo 9. Sep 2019, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Klopfer » Mo 9. Sep 2019, 12:11

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:14)

Das darf Jeder sehen, wie er sie will. Mich erinnert es an einen Kreuzzug, wenn SUV von irgendwelchen wild Gewordenen mit Aufklebern “Klimakiller“ versehen werden, wenn eine Petition, wie im Eingangsbeitrac verlinkt, angestoßen wird, wenn in Berlin überlegt wird, die zulässige Anzahl an SUVs gesetzlich zu regeln, wenn Firmen von politischer Seite angedient werden soll, solche Fahrzeuge nicht mehr zu produzieren, wenn SUV Fahrer gesellschaftliche Ausgrenzung erfahren sollen und last not least ein Unfall dazu genutzt werden soll alle SUV Fahrer unter Generalverdacht zu stellen.

Da dreht sich mir als Liberale der Magen um.

Tja, der Grat zwischen Liberalität und Rücksichtslosigkeit ist anscheinend wirklich ziemlich schmal. Weshalb ja wohl auch immer ziemlich wohlhabende Leute auf ihren "Liberalitätsanspruch" verweisen.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 12:12

Klopfer hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:11)

Tja, der Grat zwischen Liberalität und Rücksichtslosigkeit ist anscheinend wirklich ziemlich schmal. Weshalb ja wohl auch immer ziemlich wohlhabende Leute auf ihren "Liberalitätsanspruch" verweisen.


Das beantwortet meine Frage an H2O, “weshalb wohl“. Es ist der German Neid, der hier voll zu Tage tritt und nichts anderes.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon firlefanz11 » Mo 9. Sep 2019, 12:24

Weiss nicht ob das hier schon erwähnt wurde, da ich kei Zeit hatte den ganzen Thread zu lesen aber der neueste Gehirnfurz der Grünen (dem sich der Abmahnverein AKA DHU natürlich sofort anschlosss) schlägt in genau diese Kerbe...
Nach dem für vier Menschen tödlichen Unfall in Berlin fordern die Grünen Regelungen, um große Sportgeländewagen (SUV) aus Innenstädten verstärkt herauszuhalten. "Wir brauchen eine Obergrenze für große SUV in den Innenstädten", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Oliver Krischer, dem "Tagesspiegel". "Am besten wäre eine bundesrechtliche Regelung, die es Kommunen erlaubt, bestimmte Größenbegrenzungen zu erlassen."

Dann müssen sie auch Busse verbieten denn justamente dieses WE ist in WIesbaden ein Bus unkontrolliert in ein italienisches Restaurant gerast. Und auch Fahrverbote für Rentner in den Innenstädten fordern, die gern mal Gas u. Bremse verwechseln... :rolleyes:
Davon mal ganz abgesehen: Wer soll das denn kontrollieren?! Die kleinen grünen Männchen sind doch jetzt schon völlig damit überforderrt die StV0 durchzusetzen. Allein wie oft einem täglich irgendwo die Vorfahrt genommen wird, Autos irgendwo parken wo es verboten ist, und massive Höchstgeschwindigkeitsüberschreitungen begangen werden, ohne dass es für die Perps Konsequenzen hat lässt erheblichen Zweifel an der Umsetzbarkeit aufkommen...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Dark Angel » Mo 9. Sep 2019, 12:32

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:14)

Das darf Jeder sehen, wie er sie will. Mich erinnert es an einen Kreuzzug, wenn SUV von irgendwelchen wild Gewordenen mit Aufklebern “Klimakiller“ versehen werden, wenn eine Petition, wie im Eingangsbeitrac verlinkt, angestoßen wird, wenn in Berlin überlegt wird, die zulässige Anzahl an SUVs gesetzlich zu regeln, wenn Firmen von politischer Seite angedient werden soll, solche Fahrzeuge nicht mehr zu produzieren, wenn SUV Fahrer gesellschaftliche Ausgrenzung erfahren sollen und last not least ein Unfall dazu genutzt werden soll alle SUV Fahrer unter Generalverdacht zu stellen.

Da dreht sich mir als Liberale der Magen um.

Mir auch!
Hier werden Feindbilder aufgebaut - "böses Auto" = SUV und "gutes Auto" = Auto mit Elektroantrieb.
Da wird ein "Höllenspektakel" veranstaltet, weil durch einen Unfall mit einem SUV vier Menschen zu Tode kamen, der Unfall mit zwei Toten (auf der Insel Usedom), der durch einen Tesla verursacht wurde wird gar nicht erwähnt.
Da ist von "Panzern" die Rede und es wird weder bedacht, noch erwähnt, dass ein Tesla genauso viel wiegt wie ein durchschnittlicher SUV - auf der Plattform (Bodengruppe) eines Mittelklassewagens.
Welche Verlogenheit!
Diejenigen, die über Verbote bestimmter Fahrzeuge und/oder höhere Besteuerung nachdenken bzw befürworten, bezeichnen sich auch noch als Demokraten und merken dabei gar nicht, welchem diktatorischen/totalitären Gedankengut sie das Wort reden.
Und demjenigen User, der den völlig sinnbefreiten - sorry dämlichen - Vergleich von Waffen mit Autos brachte, empfehle ich einen eingehenden Blick ins deutsche Waffengesetz!

Und ganz nebenbei gilt immer und überall für JEDEN Verkehrsteilnehmer - egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Kraftfahrer § 1 der StVO:
§ 1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.


Aktuell werden mehr Unfälle durch Radfahrer und E-Scooter verursacht als durch Kraftfahzeuge/Kraftfahrer.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Billie Holiday » Mo 9. Sep 2019, 12:42

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:12)

Das beantwortet meine Frage an H2O, “weshalb wohl“. Es ist der German Neid, der hier voll zu Tage tritt und nichts anderes.


Neid und Mißgunst - typische deutsche Eigenschaften. Sieht man nicht nur in diesem Strang.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Mendoza » Mo 9. Sep 2019, 12:51

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:32)

Aktuell werden mehr Unfälle durch Radfahrer und E-Scooter verursacht als durch Kraftfahzeuge/Kraftfahrer.


Jetzt komm mal wieder runter. Die heutige Welt ist natürlich auf Kraftfahrzeuge angewiesen. Aber ich wage zu behaupten, dass in 99% aller tödlichen Unfälle im Straßenverkehr Autos/Busse/Motorräder involviert sind, selbst wenn die nicht immer schuldig sind. Ist einfache Physik: Masse mal Geschwindigkeit. So zu tun als wäre ein Rad mit 15kg "Leergewicht" und 20 kmh Geschwindigkeit genauso gefährlich wie ein 2-Tonnen SUV ist einfach unsinnig.
Zuletzt geändert von Mendoza am Mo 9. Sep 2019, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Dark Angel » Mo 9. Sep 2019, 12:52

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:26)
Daß es sich beim SUV um eine Modeerscheinung handelt, die unsere Umwelt über das Unvermeidliche hinaus belastet, mehr Stahl und Plastik einsetzt als notwendig, unsere Parkplätze und Straßenränder unnötig auffrißt, das dürfte unter dem Strich die schlimmere Entartung sein.

Sorry, aber du gibst Unsinn von dir!
Der Kraftstoffverbrauch eines SUV (Drittelmix) ist NICHT höher als der vergleichbarer Mittelklasse- oder Kompaktfahrzeuge, weil sie i.d.R. die gleiche Motorisierung verfügen.
Sie "fressen auch nicht unnötig Parkplätze", weil sie weder länger, noch breiter sind als ihre "Geschwister", die auf der gleichen Plattform (Bodengruppe) aufgebaut sind. Sie sind lediglich höher, was das Ein- und Aussteigen erleichtert.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Teeernte » Mo 9. Sep 2019, 12:55

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2019, 10:43)

Jeder soll machen wie er will, wenn er sich im Rahmen der Gesetze bewegt... das könnte man mit "liberal" abhandeln. Wenn man aber leicht erkennen kann, daß diese Mode wirklich unsere Umwelt und unsere Rohstoffvorräte völlig unnötig belastet und verbraucht, gleich im Bereich deutlich über 2.000 kg, und daß sich daraus eine Massenerscheinung entwickelt hat, dann ist es schon an der Zeit, den Mund auf zu machen und dem ziemlich groben Unfug Einhalt zu gebieten.

Andererseits: Die planmäßige Zulassungsbeschränkung des CO2-Ausstoßes, die für Neuzulassungen bis 2030 auf 35 g CO2/100 km vermindert werden muß, wird dafür sorgen, daß an der Stelle ein Ende ab zu sehen ist.


Jede Geldausgabe ist Umweltrelevant. Nun ist kein Leder mehr am Schuh....sondern Kunstoff... Wenn es nicht grade Mode ist ......steckt mehr Umwelt oder Arbeit im Produkt.

Du kannst verreisen....das Geld mit argentinischen Steaks verfressen.....oder Baumaterial kaufen... Es ist IMMER wie beim Deichbau .....

100 Sack am eigenen Haus NUTZEN KEINEM. Es ist ein grosses GEMEINSCHAFTSWERK. Aufrufe zur "Mässigung"//EigenÖkostrom sind Beschäftigungstherapie..>>...genau wie kleine Sandsäcke ! Man nimmt einfach Maschinen und GROSSE !

Solange der Staat nicht den Bau von Windmühlen ANWEIST - wie Strassen ...wird es keine mehr in D geben.

SUV - Autogrösse .....nimmt man doch NUR - weil man den Sportwagen gedisst hat .

Danach kommt der UNIMOG - für 200 KMH und nem Stück vom Windrad hinten drauf ?? Geld ist immer UMWELT und KLIMA.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 12:56

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:32)

Mir auch!
Hier werden Feindbilder aufgebaut - "böses Auto" = SUV und "gutes Auto" = Auto mit Elektroantrieb.
Da wird ein "Höllenspektakel" veranstaltet, weil durch einen Unfall mit einem SUV vier Menschen zu Tode kamen, der Unfall mit zwei Toten (auf der Insel Usedom), der durch einen Tesla verursacht wurde wird gar nicht erwähnt.
Da ist von "Panzern" die Rede und es wird weder bedacht, noch erwähnt, dass ein Tesla genauso viel wiegt wie ein durchschnittlicher SUV - auf der Plattform (Bodengruppe) eines Mittelklassewagens.
Welche Verlogenheit!
Diejenigen, die über Verbote bestimmter Fahrzeuge und/oder höhere Besteuerung nachdenken bzw befürworten, bezeichnen sich auch noch als Demokraten und merken dabei gar nicht, welchem diktatorischen/totalitären Gedankengut sie das Wort reden.
Und demjenigen User, der den völlig sinnbefreiten - sorry dämlichen - Vergleich von Waffen mit Autos brachte, empfehle ich einen eingehenden Blick ins deutsche Waffengesetz!

Und ganz nebenbei gilt immer und überall für JEDEN Verkehrsteilnehmer - egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Kraftfahrer § 1 der StVO:
§ 1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.


Aktuell werden mehr Unfälle durch Radfahrer und E-Scooter verursacht als durch Kraftfahzeuge/Kraftfahrer.


:thumbup:

Wir werden diesen dekadenten Trend, sich künstlich ein zu bekämpfendes Feindbild aufzubauen bedauerlicherweise nicht, oder nur schwerlich ändern können.
Bleibt die Frage, wer oder was ist als nächstes dran, wem oder was droht die nächste politische/gesellschaftliche Stigmatisierung und Drangsalisierung. Ich gehe davon aus, dass den Meisten, die an der Wahlurne fröhlich ihre Stimme an solcher Art Demokraten zeitweise verschleudern, gar nicht bewusst ist, dass sie die nächsten sind, die es trifft, von Heizung über Dach bis zur Garage und letztendlich Job.
Allerdings müsste das Klientel der Grünen, Vielflieger und SUV Fahrer, allmählich doch mal ins Grübeln kommen.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon imp » Mo 9. Sep 2019, 12:59

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:32)
Da ist von "Panzern" die Rede und es wird weder bedacht, noch erwähnt, dass ein Tesla genauso viel wiegt wie ein durchschnittlicher SUV - auf der Plattform (Bodengruppe) eines Mittelklassewagens.

Nahezu zeitgleich schaffen sich europaweit und in Deutschland Landes- und Bundespolizeien echte Panzer an, teilweise sogar mit Maschinengewehr obendrauf. Wo sind die Buergerrechtler da?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon JJazzGold » Mo 9. Sep 2019, 13:04

Billie Holiday hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:42)

Neid und Mißgunst - typische deutsche Eigenschaften. Sieht man nicht nur in diesem Strang.


Der German Neid wäre schon seit Jahrzehnten einen Eintrag in die Liste der Wörter des Jahres wert.

Wobei das sich Vergreifen am SUV schlichtweg hirnrissig ist.
Dazu muss man sich nur vorstellen, allein 2019 bis dato 551.726 verkaufte SUVs auf die Müllkippe zu fahren.
Wobei das nicht passieren wird, so lange man mittels neidvollem Volksdruck selbige als Goldtaler furzende Steueresel nutzen kann.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Dark Angel » Mo 9. Sep 2019, 13:18

Mendoza hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:51)

Jetzt komm mal wieder runter. Die heutige Welt ist natürlich auf Kraftfahrzeuge angewiesen. Aber ich wage zu behaupten, dass in 99% aller tödlichen Unfälle im Straßenverkehr Autos/Busse/Motorräder involviert sind, selbst wenn die nicht immer schuldig sind. Ist einfache Physik: Kraft = Masse mal Geschwindigkeit. So zu tun als wäre ein Rad mit 15kg "Leergewicht" und 20 kmh Geschwindigkeit genauso gefährlich wie ein 2-Tonnen SUV ist einfach unsinnig.

Schau in die Unfallstatistiken! Die belehren dich WER die meisten Unfälle VERURSACHT.
Es geht um Unfallverursacher, NICHT darum wer involviert ist.
Mit über 59.000 verursachten Unfällen liegen Fahrradfahrer deutlich vor Kradfahrern mit 20.000 verursachten Unfällen (2018) Quelle Destatis.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Dark Angel » Mo 9. Sep 2019, 13:27

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:56)

:thumbup:

Wir werden diesen dekadenten Trend, sich künstlich ein zu bekämpfendes Feindbild aufzubauen bedauerlicherweise nicht, oder nur schwerlich ändern können.
Bleibt die Frage, wer oder was ist als nächstes dran, wem oder was droht die nächste politische/gesellschaftliche Stigmatisierung und Drangsalisierung. Ich gehe davon aus, dass den Meisten, die an der Wahlurne fröhlich ihre Stimme an solcher Art Demokraten zeitweise verschleudern, gar nicht bewusst ist, dass sie die nächsten sind, die es trifft, von Heizung über Dach bis zur Garage und letztendlich Job.
Allerdings müsste das Klientel der Grünen, Vielflieger und SUV Fahrer, allmählich doch mal ins Grübeln kommen.

Wie äußerte sich doch unsere Umweltministerin im Zusammenhang mit dem Verbot von Ölheizungen (sinngemäß) "... man müsse mit Verboten und Anreizen arbeiten ...".
Das klingt verdammt nach panem et circensis und Diktatur. Sehr seltsame Vorstellungen haben unsere Politiker von Demokratie.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » Mo 9. Sep 2019, 13:30

imp hat geschrieben:(09 Sep 2019, 11:14)

Ein fremdes Auto zu bekleben ist mindestens ungehoerig, wenn beim entfernen Lackschaeden drohen, sogar eine Schdrofdood. Wenn du ein SUV bekleben magst, kauf dir ein eigenes.

Die ganze Diskussion ist fehlgeleitet. Am Unfall mit SUV ist nicht das Auto das Problem, sondern der Unfall.


Ja, so etwas ist mehr als ungehörig; unsere Diskussion ist aber keineswegs fehlgeleitet, sondern richtet sich gegen eine Mode, die zu immer schwereren und damit gefährlicheren Fahrzeugen im Masseneinsatz führt.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » Mo 9. Sep 2019, 13:33

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2019, 13:27)

Wie äußerte sich doch unsere Umweltministerin im Zusammenhang mit dem Verbot von Ölheizungen (sinngemäß) "... man müsse mit Verboten und Anreizen arbeiten ...".
Das klingt verdammt nach panem et circensis und Diktatur. Sehr seltsame Vorstellungen haben unsere Politiker von Demokratie.


Demokratie ist also, wenn massenhaft Ölheizungen ihre Abgase in die Stadtluft blasen. Seltsame Anwandlungen brechen sich hier Bahn! Obendrein neidgetrieben...
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Ein Terraner » Mo 9. Sep 2019, 13:41

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2019, 13:30)

Ja, so etwas ist mehr als ungehörig; unsere Diskussion ist aber keineswegs fehlgeleitet, sondern richtet sich gegen eine Mode, die zu immer schwereren und damit gefährlicheren Fahrzeugen im Masseneinsatz führt.


Was zu Belegen wäre, ich sehe diese Mode nicht. Wie viele deiner SUV Größenordnung gibt es denn pro 1000 Fahrzeuge ?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » Mo 9. Sep 2019, 13:42

JJazzGold hat geschrieben:(09 Sep 2019, 12:05)

Da gäbe es Vieles, was zu bemängeln und abzuschaffen, oder zu restriktieren wäre, aber nein, man beisst sich am SUV und am Flugzeug fest. Typisch deutsch - weshalb wohl?


Ich möchte gern die Unfallgefahren durch schwere Fahrzeuge vermindern und die Umweltbelastung durch sie senken. Deshalb hatte ich gaaaanz weit oben auch angeregt, das Fahrzeugleergewicht auf 1300 kg zu beschränken... was sogar geht. Und stimmt: Nicht nur SUVs sind schwere Brocken. Muß das sein?

Die Fliegerei sollte man selbstverständlich auch einschränken; nur ist im Gegenzug zu fordern, daß zuvor die Bahnverbindungen in der EU dementsprechend verbessert werden, so daß Flüge unter 1.000 km Entfernung nicht mehr angeboten werden müssen.

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