Der Kampf gegen das Auto

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Teeernte
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Teeernte » Mi 31. Jul 2019, 20:37

frems hat geschrieben:(31 Jul 2019, 20:29)

Doch, natürlich. Die Stickoxide machen da keinen Halt, Genosse.


Auf Arbeit ?..da gelten ganz andere Normen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon frems » Mi 31. Jul 2019, 20:40

Teeernte hat geschrieben:(31 Jul 2019, 20:37)

Auf Arbeit ?..da gelten ganz andere Normen.

Nee, andere Werte. Das hat ja auch Gründe. Der motorisierte Individualverkehr muss sterben, damit wir leben können.
Labskaus!

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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Teeernte » Mi 31. Jul 2019, 20:50

frems hat geschrieben:(31 Jul 2019, 20:40)

Nee, andere Werte. Das hat ja auch Gründe. Der motorisierte Individualverkehr muss sterben, damit wir leben können.


Achwas...es gibt zu den Stoßzeiten für die Städter Ausgehverbot... - also für die, die meinen es ist giftig.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon frems » Mi 31. Jul 2019, 20:51

Teeernte hat geschrieben:(31 Jul 2019, 20:50)

Achwas...es gibt zu den Stoßzeiten für die Städter Ausgehverbot... - also für die, die meinen es ist giftig.

Mit "Meinung" hat es wenig zu tun, was die Medizinforschung über Jahrzehnte an Erkenntnissen gewann.
Labskaus!

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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Iwan der Liebe » Mi 31. Jul 2019, 21:04

frems hat geschrieben:(31 Jul 2019, 19:43)

In Blechkisten im Stau zu stehen und Mitmenschen zu vergiften, ist für Dich ein Zeichen des Lebensstandards? Wie viel Kraftstoff muss man schnüffeln, um solche Ansichten zu kriegen?



Naja, wenn ich zur Arbeit fahre, stehe ich nicht im Stau. Das liegt vor allem an den flexiblen Arbeitszeiten, aber auch daran, dass viele Menschen durch die Nutzung eines Navigationsgerätes bereits verblödet sind und sich in die Staus stellen, während parallel verlaufende Straßen frei sind. Finde ich super! :thumbup:

Ich könnte auch Busse und Bahnen nehmen. Der Preis wäre etwa um den Faktor 2 höher, die Fahrzeit um den Faktor 3-4. Die Dumpfbacken haben hier Busspuren eingerichtet, dabei aber nicht bedacht, dass dadurch große Rückstaus entstehen, in denen auch die Busse stehen... :rolleyes: :rolleyes:

Vielleicht sollte man nicht immer nur destruktiv sein und den Menschen in die Geldbörse greifen, noch dazu jenen, die ihren Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen müssen. Man könnte sie stattdessen locken, z.B. mit billigem oder kostenlosem ÖPNV. Wenn man die Rüstungsausgaben nicht von 40 Milliarden Euro/Jahr auf 80 Milliarden Euro/Jahr erhöht, dann kann man den Nutzern des ÖPNV stattdessen sogar noch eine Menge Geld schenken! :thumbup:
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon lili » Mi 31. Jul 2019, 22:13

imp hat geschrieben:(31 Jul 2019, 19:19)

Berlin ist sowieso ungeeignet. Deshalb gibt es in jede Richtung drumherum Autobahn.



Das kann ich nicht beurteilen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Audi » Do 1. Aug 2019, 08:21

frems hat geschrieben:(31 Jul 2019, 19:11)

Nein. Die Pendler sollen sie zahlen.

Und warum? :?:
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Alpha Centauri » Do 1. Aug 2019, 08:47

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 15:34)

BaWü-Verkehrsminister Herrmann hat nun Klartet gesprochen: Er will das Auto bekämpfen. Die Menschen sollen weniger fahren.

Die Daimler-, Porsche- und Audi-Beschäftigten im Lande werden da sicher gerne hören.

Wie lange spielt das Volk noch mit? Und wann
bereitet es dem grünen Spuk kein Ende?



Und damit hat Herr Herrmann recht, dass Auto nimmt mittlerweile zu viel Platz ein innerhalb der Stadt und Klima schädlich ist es ohnehin, weltweit wird ohnehin schon an Auto freien Städten getüftelt, man brauch sich ja nur mal globale Großstädte ansehen, bis zum geht nicht mehr mit den Dingern voll gestopft, größteils eine einzige Katastrophe , das. Auto hat sowieso keine Zukunft wie die Verkehrsforscher meinen.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Alpha Centauri » Do 1. Aug 2019, 08:56

Vongole hat geschrieben:(08 Jun 2019, 16:17)

Ich hab eins, so furchtbar klingt das alles nun nicht:
https://www.rnz.de/politik/suedwest_art ... 45571.html

Vor allem, wenn man es damit in Verbindung bringt:

Damit die deutsche Autoindustrie im globalen Wettbewerb nicht abgehängt wird, hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) jetzt gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, Bayern) und Stephan Weil (SPD, Niedersachsen) am Freitag ein Positionspapier veröffentlicht. Baden-Württemberg mit Daimler und Porsche, Bayern mit BMW und Audi und Niedersachsen mit Volkswagen bilden die Automobil-Zentren in Deutschland.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... t-100.html


absolut, zumal man erstmal den Flugverkehr ( das Klima politisch weit aus größere Problem) ins Visier nehmen sollte, die Grünen wollen da ja endlich ran und den rein Klima technisch gesehenen Unsinn der Inlandsflüge ( von Nürnberg nach München etwa) beenden, dass wäre ja schon mal ein vernünftiger Anfang Stichwort Kerosin Steuer, Mehrwertsteuer auf Flugtickets ins Ausland.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Teeernte » Do 1. Aug 2019, 09:58

Alpha Centauri hat geschrieben:(01 Aug 2019, 08:47)

Und damit hat Herr Herrmann recht, dass Auto nimmt mittlerweile zu viel Platz ein innerhalb der Stadt und Klima schädlich ist es ohnehin, weltweit wird ohnehin schon an Auto freien Städten getüftelt, man brauch sich ja nur mal globale Großstädte ansehen, bis zum geht nicht mehr mit den Dingern voll gestopft, größteils eine einzige Katastrophe , das. Auto hat sowieso keine Zukunft wie die Verkehrsforscher meinen.


Endlich wieder ampelfreier Pferdekutschenverkehr !!

Die grünen werden sich aber immernoch wegen der PS aufregen....das war schon immer so.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon schokoschendrezki » Do 1. Aug 2019, 10:17

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2019, 17:15)

Radiobericht.

Es soll 25% weniger Auto gefahren werden.


Ich schätze mal vorsichtig, dass selbst ein 25%-Rückgang des Autofahrens und ein entsprechender Produktions- und Absatzrückgang noch immer nicht den Fachkräfte- und Ingenieurmangel in der Autoindustrie kompensieren wird. Wir leben in der Industrie in Deutschland schon seit einiger Zeit nicht mehr in einer Hilfe!-schafft-Arbeitskräfte-Welt sondern in einer Hilfe!-besorgt-Leute-Welt.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Aug 2019, 10:25

Ja, es wird höchste Zeit, dass Deutschlands Wirtschaft schrumpft, je weniger Geld deutsche Politiker in die Finger bekommen, desto besser. Außerdem haben dann andere Staaten die Chance, in die Bresche zu springen und sich eine Industrieproduktion aufzubauen, die den Menschen hohe und sichere Einkommen beschert. In Deutschland ging es 70 Jahre bergauf, das reicht jetzt, jetzt sind andere dran, in D müssen Demut und Bescheidenheit Einzug halten.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon schokoschendrezki » Do 1. Aug 2019, 11:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Aug 2019, 10:25)

Ja, es wird höchste Zeit, dass Deutschlands Wirtschaft schrumpft, je weniger Geld deutsche Politiker in die Finger bekommen, desto besser. Außerdem haben dann andere Staaten die Chance, in die Bresche zu springen und sich eine Industrieproduktion aufzubauen, die den Menschen hohe und sichere Einkommen beschert. In Deutschland ging es 70 Jahre bergauf, das reicht jetzt, jetzt sind andere dran, in D müssen Demut und Bescheidenheit Einzug halten.

Nee. Bestimmte Industriebereiche müssen realistisch sehen, wie sie weiterhin mit einem (wörtlich) "wie leergefegten Arbeitsmarkt" klarkommen und weiterexistieren. Das gilt ja nicht nur für die Autoindustrie. Und natürlicjh verlagert die schon seit längerem kontinuierlich ihre Produktions- und Entwicklungsstandorte woandershin. Meinst Du, sie tut das aus ideologischen Gründen, weil die Entscheider an der Macke leiden, Deutschland müsse es schlechter gehen?
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Aug 2019, 14:26

Wieso ideologische Gründe? Deutsche Industrien stammen aus dem 19. Jahrhundert, deren Blütezeit ist vorbei, damit geht es immer weiter abwärts. Gleichzeitig hinkt Deutschland bei den Informationstechnologien und in der MINT-Ausbildung hinterher, Biotechnology ist Teufelszeug, ebenso alles, was nuklear oder radioaktiv ist. Den "leergefegten Arbeitsmarkt" gibt es auch meist nur in der Fantasie der Personaler, die entweder die Anforderungen in utopische Höhen schrauben oder viel zu wenig für Fachkräfte bezahlen wollen und dann natürlich nicht mehr 300 Bewerber auf der Matte stehen haben, die sie gegenseitig ins Lohndumping treiben können.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Iwan der Liebe » Do 1. Aug 2019, 14:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Aug 2019, 14:26)

Wieso ideologische Gründe? Deutsche Industrien stammen aus dem 19. Jahrhundert, deren Blütezeit ist vorbei, damit geht es immer weiter abwärts. Gleichzeitig hinkt Deutschland bei den Informationstechnologien und in der MINT-Ausbildung hinterher, Biotechnology ist Teufelszeug, ebenso alles, was nuklear oder radioaktiv ist. Den "leergefegten Arbeitsmarkt" gibt es auch meist nur in der Fantasie der Personaler, die entweder die Anforderungen in utopische Höhen schrauben oder viel zu wenig für Fachkräfte bezahlen wollen und dann natürlich nicht mehr 300 Bewerber auf der Matte stehen haben, die sie gegenseitig ins Lohndumping treiben können.



Was denn, im Zeitalter von Krebs will sich niemand mehr verstrahlen lassen? Im Zeiten von Fukushima und Tschernobyl will niemand mehr die radioaktive Verseuchung ganzer Landstriche? Wieso das denn, gefährdet dieser Wunsch nach Leben und Gesundheit nicht Arbeitsplätze? Und steht das Recht auf Profit nicht auf einer höheren Ebene als das auf körperliche Unversehrtheit? Und wieso wagt es sich der Pöbel in einer Demokratie überhaupt, sich gegen Profitinteressen zu stellen? Frechheit! :mad2:
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Aug 2019, 16:26

Iwan der Liebe hat geschrieben:(01 Aug 2019, 14:43)

...

qed.
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Teeernte » Do 1. Aug 2019, 17:54

Endlich ein E-Mopped.....mit PS.. da brauchts kein Auto.

Hades ist ein extravagant gestaltetes Motorrad mit einem leistungsstarken Motor. Mit einer Leistung von 162 kW (220 PS)...


https://efahrer.chip.de/news/curtiss-ve ... ades_10999
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon frems » Do 1. Aug 2019, 18:22

Iwan der Liebe hat geschrieben:(31 Jul 2019, 21:04)

Naja, wenn ich zur Arbeit fahre, stehe ich nicht im Stau.

Aber belästigst trotzdem Dein Umfeld mit Abgasen und Lärm.

Das liegt vor allem an den flexiblen Arbeitszeiten, aber auch daran, dass viele Menschen durch die Nutzung eines Navigationsgerätes bereits verblödet sind und sich in die Staus stellen, während parallel verlaufende Straßen frei sind. Finde ich super! :thumbup:

Sie stellen sich nicht in den Stau, sondern sind Stau.

Ich könnte auch Busse und Bahnen nehmen. Der Preis wäre etwa um den Faktor 2 höher, die Fahrzeit um den Faktor 3-4.

Okay. Scheint ein sehr schlecht angebundener Billigort zu sein. Rechtfertigt aber weiterhin nicht, dass man subventioniert anderer belästigen darf.

Die Dumpfbacken haben hier Busspuren eingerichtet, dabei aber nicht bedacht, dass dadurch große Rückstaus entstehen, in denen auch die Busse stehen... :rolleyes: :rolleyes:

Sowas wird in der Regel vorher durchgerechnet. Als gewöhnlicher Autofahrer hat man nicht die Qualifikation, diese Effekte beurteilen zu können.

Vielleicht sollte man nicht immer nur destruktiv sein und den Menschen in die Geldbörse greifen, noch dazu jenen, die ihren Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen müssen. Man könnte sie stattdessen locken, z.B. mit billigem oder kostenlosem ÖPNV.

Finanzielle Anreize haben einen geringen Einfluss auf die Nutzung des ÖPNV. Da sind andere Aspekte wichtiger, z.B. die Reisezeit, Netzabdeckung und Zuverlässigkeit.
Labskaus!

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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Iwan der Liebe » Do 1. Aug 2019, 18:42

frems hat geschrieben:(01 Aug 2019, 18:22)

Aber belästigst trotzdem Dein Umfeld mit Abgasen und Lärm.


Sie stellen sich nicht in den Stau, sondern sind Stau.


Okay. Scheint ein sehr schlecht angebundener Billigort zu sein. Rechtfertigt aber weiterhin nicht, dass man subventioniert anderer belästigen darf.


Sowas wird in der Regel vorher durchgerechnet. Als gewöhnlicher Autofahrer hat man nicht die Qualifikation, diese Effekte beurteilen zu können.


Finanzielle Anreize haben einen geringen Einfluss auf die Nutzung des ÖPNV. Da sind andere Aspekte wichtiger, z.B. die Reisezeit, Netzabdeckung und Zuverlässigkeit.



"Subventioniert"? Wieso? Die Mineralölsteuer ist die dritthöchste Einnahmequelle des Staates, hinter Einkommen- und Mehrwertsteuer. Wenn alle Autofahrer mal einen Monat lang ihr Auto nicht benutzen, dann ist dieses Land hoffnungslos pleite. Wie sollten dann die ganzen Steuervergünstigungen für Unternehmer oder die von der Politik gewünschte massive Aufrüstung finanziert werden? :?:

Natürlich belästigt man mit den Abgasen die Anwohner. Aber warum sollten die Pendler umziehen? Wer hat denn die Großstädter gezwungen, ausgerechnet dort zu wohnen? Wieso ist deren Wohl wichtiger als das der Pendler?
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Elser
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Re: Der Kampf gegen das Auto

Beitragvon Elser » Fr 2. Aug 2019, 09:03

Einige wollen es einfach nicht wahr haben, weil sie allzu autoverliebt sind. Sicher- wahrscheinlich reicht es tatsächlich nicht nur das Auto zu bekämpfen um den Klimawandel zu besiegen, aber dennoch ist der Autoverkehr, so wie er jetzt weltweit betrieben wird, einer der Hauptursachen für den CO²-Anstieg. Wer das nicht wahr haben will, macht sich und anderen etwas vor. Der Autofahrer der den Verhaltenswandel immer nur bei den anderen Techniken sucht, ist ein Ignorant. Für mich steht fest - wir werden mit kleineren Autos, weniger und langsamer fahren müssen, wenn wir hier etwas erreichen wollen. Die Politiker wissen das längst. Um so früher uns das einer von ihnen klar macht, anstatt immer nur nach einen lukrtiven Sesselfurzerjob bei der Autoindustrie zu schielen, desto besser.

Die, immer wieder hervor gebrachte, These dass wir allein nichts bewirken könnten, ist auch falsch. Wir, die westlichen Industrieländer haben, mit der Ausweitung des Autoverkehrs in unseren Ländern, die anderen Länder zur Nachahmung bewegt. Es würde uns gut anstehen auch jetzt ein, und diesesmal gutes, Beispiel zu geben. Wer wenn nicht wir, das große Autoland, sollte es denn sonst machen? Die anderen werden es uns nachmachen, so wie uns auch die Fehler nachgemacht haben.

Elser
Zuletzt geändert von Elser am Fr 2. Aug 2019, 09:17, insgesamt 1-mal geändert.

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