GG Art 1.1

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relativ
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Re: GG Art 1.1

Beitragvon relativ » Fr 24. Mai 2019, 12:15

sünnerklaas hat geschrieben:(24 May 2019, 10:36)

Ich erinnere hier nur an das große Vermächtnis des Bundespräsidenten Gustav Heinemann - den Presskodex. Gegen Heinemanns Vorhaben gab es massiven Widerstand. Vor allem die Boulevardmedien wollten weiterhin den vollen Namen eine festgenommenen Verdächtigen nennen.Das hatte fatale Folgen für Leute, die auf Grund eines bloßen Verdachts festgenommen wurden, ein Verdacht, der sich dann bei weiteren Ermittlungen oder gar erst im Strafprozess als haltlos heraus stellte.
Ich persönlich bin der Meinung, man sollte den Pressekodex nicht nur den digitalen Gegebenheiten anpassen. Vielmehr sollte er für jeden - also auch für journalistische Laien - ohne Ausnahme verpflichtend sein. Und dieser Kodex muss von Anfang an Bestandteil des Schulunterrichts - hier: z.B. des Deutsch- und des Kunstunterrichts - sein.

So viel mir bekannt ist gilt das Persönlichkeitsrecht, wozu auch die bildliche und namentliche Verwertung Dritter gehört, jetzt schon zu den zustimmungspflichtigen Dingen in der digitalen Welt bzw. sind nur unter gewissen Voraussetzungen ohne Zustimmung zulässig, oder?.
Aldemarin
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Re: GG Art 1.1

Beitragvon Aldemarin » Mi 26. Jun 2019, 14:16

Wie ist überhaupt die rechtliche Situation bezüglich Fotografieren und Filmen von Unglücksorten? Kann es Probleme geben, wenn man ein brennendes Haus oder eine abgeknickte Windkraftanlage fotografiert, wenn man hierbei keine Einsatzkräfte behindert und auch sein Kraftfahrzeug an einem legalem Ort abgestellt hat? Macht es ein Unterschied, ob bei einem Unglücksfall ein Kraftfahrzeug beteiligt ist oder nicht? Wie ist es beim Fotografieren oder Filmen aus großer Entfernung, zum Beispiel mit einem Teleobjektiv, wenn man nicht in einem Kraftfahrzeug sitzt, die Räumung der Unfallstelle nicht behindert und auch nicht den Fluß des Verkehrs behindert?

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