Elektroautos.

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immernoch_ratlos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » So 20. Mai 2018, 21:56

Selbstverständlich sind EE eine Frage der Kosten. Doch jedes Ding will intelligent behandelt werden. Es ist nicht intelligent, auf eine Ressource zu verzichten, die selbst keinerlei Energie = Geld um sie zu betreiben benötigt.

Wenn noch genügend "preiswerte fossile Energie" vorhanden ist, lässt es sich zweifellos verantworten, einen Teil davon in EE zu investieren. Doch man muss schon genauer hinsehen um den Unterschied zwischen der Investition in eine Anlage von deren späteren Betriebskosten zu unterscheiden.

Zu den Betriebskosten gehören Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für Zwecke der Produktion (Materialaufwand), Personalkosten, Abschreibungen, Raumkosten und Lagerkosten.

a) Welche finanzielle Kosten fallen tatsächlich an ? b) Welche energetischen Kosten fallen tatsächlich an ? Nichts in der realen Welt ist "kostenlos" - Geld ist lediglich ein Mittel die Kosten zu benennen. Was kostet also "zuwenig Energie" ?

H2O meint (zurecht) :
Irgendwann sind erneuerbare Energien ganz einfach eine Frage des Überlebens unserer Gesellschaftsordnung.
Nun ich hänge die Frage nach dem "Point of no Return" (englisch für Punkt ohne Wiederkehr) nicht einfach an, sie ist zuvor zu beantworten. Das mag dramatisch klingen, aber wer wagt es vorauszusehen was tatsächlich geschieht, wenn dieser Punkt überschritten wird. Da ist kein weiterer Planet, den man hilfsweise ausbeuten könnte.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 21. Mai 2018, 13:19

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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 21. Mai 2018, 13:30

Dümmer geht halt immer ... Wem die Argumente ausgehen, flüchtet sich in Sprüche - gern auch mit der nun üblichen Fremdenfeindlichen Tendenz - dafür mit keiner Relevanz zum Thema - hier immer noch "Elektroautos" :(

Nun H2O für Dich und andere die das interessieren mag, e-Mobile können Teil der dt. Speichernetzwerks werden - was existiert eigentlich schon an Speicherkapazitäten in D ? Hierzu habe ich diese Quelle "DOE Global Energy Storage Database" gefunden. Vom "U.S. Department of Energy". Über "Filter Database" lässt sich der Speichertyp und eine ganze Reihe von wichtigen Daten herausfiltern.

D ist wiedereinmal ganz hinten, wenn es darum geht, wichtige Daten schnell und übersichtlich "darzubieten". Nach Deinen gelegentlichen Hinweisen H2O vermute ich diese Anlage in Deiner weitläufigen Umgebung. Ganz nach Deiner "Lieblingstechnologie" :p "Grapzow 140 MW Wind Park with 1 MW Power to Gas System" wird dort Power to Gas - Wasserstoffgas über einen 1 MW Elektrolyse System gepuffert. Die Anlage produziert 210 Nm^3 H2 pro Stunde.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 21. Mai 2018, 18:41

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 May 2018, 14:43)

Nun mal "Butter zu den Fischen" WO wurde, und WER hat das behauptet :?: Ein oder besser gleich mehrere Quellen - hier ein LINK - hier im WEB die übliche Methode - sollte Dir doch möglich sein .

Denn Rest Deiner ständigen Wiederholungen kannst Du stecken lassen. Das ist einfach nur langweilig Dir ständig dabei zuhören zu müssen.... :rolleyes:

Du glaubst deine Behauptungen und deine Werbe Beiträge für E Autos wären interessanter ? Dann zähle doch einfach
mal die Städte und Gemeinden auf die hauptsächlich E angetriebene Busse oder Behördenfahrzeuge einsetzen .
Butter bei den Fischen ? Du glaubst doch lediglich deinen eigenen Märchen .
Vor einigen Monaten stand in der TZ eben das HB nur 2 % E Fahrzeuge im Einsatz hat, Ebenfalls wurde diese Zahl damit
begründet das der Ausfall der E Autos 5 x so hoch war. Es wurde auch mitgeteilt ,dass E angetriebene Busse fast 3 X so teuer sind .
Suche dir doch die Zahlen aus deinen Links heraus .Warum liegt denn der Anteil der kommunalen Flotte nur bei 2 % .
Weil diese Autos so toll sind ? Nicht ein Polizeiauto nicht ein Rettungswagen ,nicht ein Müllwagen ,selbst kein Auto der Senatsriege
fährt mit E Motoren . Es bleibt dir doch überlassen alles anzuzweifeln Glaubst du ernsthaft richtig ist nur was verlinkt ist ?
Suche dir selbst Links heraus ich kann dir keine liefern . Tatsache ist, nur 2 % der kommunalen Fahrzeugflotte fuhr mir E Motor .
Inzwischen sind es, so wie ich gelesen habe, nur noch 5 Fahrzeuge. Ob du es nun glaubst ist mir doch sch... egal. Es ist so .
Es wird lediglich bei der BSAG über Neuanschaffungen von E Bussen ..allerdings in geringer Zahl nachgedacht .
Diese Neuanschaffungen müssen aber über Steuergelder oder über Fahrpreiserhöhungen finanziert werden .
langweiliger als deine Falschbehauptungen die Mehrzahl der Autos fährt mit E Motor kann doch nichts sein .
Du schreibst Stuss, bist meilenweit von der Realität weg .Es geht um jetzt um die nächsten Jahre . Es geht darum ,dass Menschen
die in den letzten Jahren ein Autos gekauft haben auch damit fahren dürfen . Deine Behauptungen diese Menschen
haben Fahrverbote selbst verschuldet weil sie sich kein E Auto gekauft haben ist an Lachhaftigkeit nicht zu übertreffen .
Nochmals was jetzt an E Autos auf dem Markt ist taugt nichts, ist viel zu teuer .
Nicht jeder kann sich wie du ein Auto für Kurzstrecken und eins für längere Strecken in die Garage stellen .
Übrigens für Kurzstrecken nutze ich das Fahrrad für Langstrecken ein Auto. Keinen rollenden E Toaster .
Übrigens da du ja auf Links verweist .Wo bleibt der Link der beweist, das E Autos preiswerter ausdauernder sind als
Autos mit Verbrennungsmotor ,wo steht das das Aufladen eines Akkus auch nur annähernd in der Zeit möglich ist
wie eine Tankfüllung .( 2-3 Minuten ) Wo steht das man flächendeckend an Raststätten , Parkplätzen solche Ladestationen
findet ?Nirgendwo ,weil es sie nicht gibt und in den nächsten Jahren auch nicht geben wird.
Zynisch zu behaupten , Autofahrer die kein E Auto fahren hätten Fahrverbote selbst verschuldet .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Mo 21. Mai 2018, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 21. Mai 2018, 22:50

Schwedische Studie rechnet vor: CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster
https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist. Bei einem kleineren E-Fahrzeug wie dem Nissan Leaf wären es noch etwa drei Jahre.
Zuletzt geändert von Teeernte am Mo 21. Mai 2018, 22:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 21. Mai 2018, 22:51

Mehr Elektroautos bringen der Umwelt momentan nichts
Elektrofahrzeuge sind ökologisch nur sinnvoll, wenn sie mit sauberer Energie fahren. Viel grüner wird der Strom in Deutschland aber erst einmal nicht.
Von Peter Ilg
27. März 2018, 18:23 Uhr

Windkraft ersetzt nur Atomenergie...

Dass der Strombedarf durch Elektromobilität um 20 bis 25 Prozent steigt, darin sind sie einer Meinung. Das wären 85 bis 100 Terawattstunden Strom mehr, als wir heute verbrauchen. Allein dieser Mehrbedarf entspricht dem Strom, der 2016 mit Windrädern in Deutschland erzeugt wurde – dafür drehten sich an 28.217 Windenergieanlagen die Naben. Soll der gesamte Strom aus regenerativen Quellen stammen, müssen nach Kastens Ansicht viele weitere Offshore-Windräder und Fotovoltaikanlagen errichtet werden, die sehr große Flächen belegen.


https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/ ... ettansicht
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 21. Mai 2018, 22:56

Die Angabe auf Prospekten, dass zum Beispiel der VW E-Golf null Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt, ist aus dieser Sicht falsch. Die CO2-Emission aus der Stromerzeugung muss berücksichtigt werden.

Der ADAC kam in seinem Eco-Test für den E-Golf von VW auf 102 Gramm CO2 pro Kilometer. Für einen Golf-Diesel errechnete der Klub 120 Gramm CO2 pro Kilometer

Für eine ehrliche Bewertung muss aber nicht nur die Energie berücksichtigt werden, die während der Fahrt gebraucht wird. Auch für die Produktion der Fahrzeuge und die Rohstoffe ist Energie nötig. Autos bestehen aus Blech, Aluminium, weiteren Metallen, Kunststoffen. Dies alles zu erzeugen, frisst Energie. Ein E-Auto hat zwar statt eines großen Verbrennungsmotors nur einen schlanken Elektromotor, es braucht auch keine Abgasanlage. Dafür schlagen die Batterien massiv zu Buche. Rohstoffe wie Lithium müssen aufwendig gewonnen werden.


https://www.augsburger-allgemeine.de/wi ... 00426.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 21. Mai 2018, 23:35

immernoch_ratlos hat geschrieben:(21 May 2018, 13:30)

Dümmer geht halt immer ... Wem die Argumente ausgehen, flüchtet sich in Sprüche - .


Das Umweltministerium NRW....

15.08.2017

Fazit Tesla: Für Dienstfahrten nicht geeignet, daher vor Regierungswechsel abgegeben

Die Anschaffung des Teslas wurde initiiert durch den Vorgänger von Ministerin Christina Schulze Föcking. Das Fazit der damaligen Ministeriumsleitung: Der Tesla ist für einen Einsatz als Ministerdienstwagen nicht geeignet. Wörtlich hieß es in einem Vermerk zum Pilotvorhaben: "Tagestouren in einem großen Flächenland mit erforderlichen Reichweiten von 500 Kilometern sind mit dem Tesla nicht realisierbar, die realistische Reichweite liegt bei unter 300 Kilometern. Auch die im Aufbau befindliche Lade-Infrastruktur ist in Nordrhein-Westfalen noch nicht ausreichend entwickelt, so dass bei Außenterminen eine Ladestation zur Verfügung steht und die in der Regel 90-minütigen Außentermine zur Aufladung der Batterien nutzen zu können. In punkto Bequemlichkeit und Arbeitsfähigkeit lassen die Sitze auf der Rückbank auch für die Fahrzeuggattung einer Limousine zu wünschen übrig. Hier bedarf es Verbesserungen, um die Arbeitsfähigkeit während der Dienstfahrten für Bürotätigkeiten zu gewährleisten."

Dem damaligen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) wurde der Wagen TESLA S am 6. Februar 2017 für die Erprobungsphase als Dienstwagen übergeben. Der Einsatz des Wagens erfolgte bis zum 23. Februar 2017. Eine erneute Übergabe erfolgte vom 6. März 2017 und endete endgültig mit am 23. Mai 2017. An insgesamt 11 Tagen und 43 Dienstfahrten war der Tesla für die damalige Ministeriumsspitze im Einsatz. Im Durchschnitt wurde der Wagen pro Tageseinsatz rund 213 Kilometer gefahren. Bei Ladevorgängen wurde fast ausschließlich die Ladestation am MKULNV genutzt. Insgesamt wurden 2349 Kilometer zurückgelegt.

Wegen seiner mangelnden Eignung als Ministerdienstwagen wurde der Tesla nach Ende der Erprobungsphase am 23. Mai 2017 - .....
. https://www.umwelt.nrw.de
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 22. Mai 2018, 11:06

Aha "Wegen seiner mangelnden Eignung als Ministerdienstwagen wurde der Tesla nach Ende der Erprobungsphase am 23. Mai 2017 - .....

Im Original geht das allerdings so weiter :
Quelle hat geschrieben:Wegen seiner mangelnden Eignung als Ministerdienstwagen wurde der Tesla nach Ende der Erprobungsphase am 23. Mai 2017 - also etwa einen Monat vor dem Regierungswechsel und dem Amtsantritt von Ministerin Schulze Föcking - an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz übergeben und wird seither dort vom Leitungsstab genutzt.
Nun ja - für weite Strecken halte ich grundsätzlich reine e-Mobile für ungeeignet. Da wäre z.B. ein "Plug-In-Hybried" die deutlich bessere Wahl. Die Idee einen "Tesla" dort einzusetzen ist weniger "technisch", als politisch zu verstehen. Dumm gelaufen, wenn das Handeln von kurzsichtiger Politik getragen werden soll.

Noch "ein Wort" zu den beiden vorausgegangenen Beiträgen. Was tatsächlich "ökologisch sinnvoll" ist, sind der verstärkte Ausbau EE um den Anteil dieser sauberen Energien, sowohl bei Betrieb (Batterie & synthetische Kraftstoffe), als auch bei der Produktion, Transport usw. zu erhöhen.

Diese durchaus richtigen Feststellungen zum tatsächlichen Strommix, lassen allerdings völlig außer Betracht, dass selbstverständlich ein "weiter so" mit den "Fossilen" rein garnix an der Situation verändern würde. Ein Widerspruch in sich selbst. Das eine mit Kritik überhäufen und das andere "clever" verbergen.

Es gibt einen alten Spruch - "Rom wurde nicht an einem Tag gebaut" (ich glaube die sind noch immer dabei) - so ist es eben auch mit diesen Entwicklungen, alles braucht Zeit und speziell derartige "system changer", benötigen Zeit für Entwicklung und auch um Probleme zu beseitigen. Nur Dummköpfe erwarten Wunder über Nacht .... :eek:

Google hat geschrieben:Ent·wick·lung
Substantiv [die]
1. die Schaffung von (technischen) Gegenständen durch gezielte Überlegungen, Versuche und Konstruktionen.

"Die Entwicklung des Transistors verdrängte die Röhrentechnik."
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 22. Mai 2018, 11:19

Der billigste Teslas Modell 3 kostet momentan 50.000dollar Musk hat ein Wagen von 35.000dollar versprochen. Er gab heute zu, dass dieser Preis nicht haltbar sei,

Tesla würde sonst sterben. Interessant.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 22. Mai 2018, 12:11

Ich weiß wirklich nicht, warum Tesla immer und immer wieder als Synonym für Elektroautos genannt wird. Tesla ist ein Hersteller von Stromern. Es gibt viele weitere. Das ist so als würde ich als Oberbegriff für Autos stets von Rolls Royce oder Ferrari sprechen. Was soll das? Interessant dabei ist, dass Tesla insbesondere von Leuten genannt wird, die mit Elektromobilität rein gar nichts am Hut haben frei nach dem Motto "Wer ist denn schon bereit, ein Vermögen für ein Auto auszugeben?"
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Di 22. Mai 2018, 12:18

Raskolnikof hat geschrieben:(22 May 2018, 12:11)

Ich weiß wirklich nicht, warum Tesla immer und immer wieder als Synonym für Elektroautos genannt wird. Tesla ist ein Hersteller von Stromern. Es gibt viele weitere. Das ist so als würde ich als Oberbegriff für Autos stets von Rolls Royce oder Ferrari sprechen. Was soll das? Interessant dabei ist, dass Tesla insbesondere von Leuten genannt wird, die mit Elektromobilität rein gar nichts am Hut haben frei nach dem Motto "Wer ist denn schon bereit, ein Vermögen für ein Auto auszugeben?"


Wer verwendet denn Tesla als Synomym für Elektroautos.

Einen Teil des motorisierten Verkehrs wird zwangsläufig bald elektrifiziert. Aber nicht durch Tesla.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 22. Mai 2018, 12:18

Wenn diese Fahrzeuge erst auf den europäischen Markt kommen kann VW und Co. wohl einpacken:

https://www.stern.de/auto/news/chinas-- ... 5106851984

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... suv-china/
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 22. Mai 2018, 12:36

Raskolnikof hat geschrieben:(22 May 2018, 12:11)

Ich weiß wirklich nicht, warum Tesla immer und immer wieder als Synonym für Elektroautos genannt wird. Tesla ist ein Hersteller von Stromern. Es gibt viele weitere. Das ist so als würde ich als Oberbegriff für Autos stets von Rolls Royce oder Ferrari sprechen. Was soll das? Interessant dabei ist, dass Tesla insbesondere von Leuten genannt wird, die mit Elektromobilität rein gar nichts am Hut haben frei nach dem Motto "Wer ist denn schon bereit, ein Vermögen für ein Auto auszugeben?"


TESLA ist inzwischen zum schlechten Beispiel für Elektromobilität geworden. Darauf weise ich ohne jede Häme hin. Stromer sind keine Lösung für Reisefahrzeuge, und TESLA hat sich in seinem technischen Ehrgeiz auf geniale Batterien verlassen, die die beim Reisen erwartete Reichweite sicher stellen. Vor allem hat er nicht überlegt, welche Ladeinfrastruktur dazu vorgehalten werden müßte. Im Reiseverkehr sind Ladezeiten von 1 Stunde und mehr unzumutbar; kurze Ladezeiten zwingen aber zu Leistungsentnahmen aus dem Netz, die insbesondere bei mehreren Fahrzeugen an der "Tanke" nicht gut vorgehalten werden können.

So lange TESLA (schon wegen der Preise!) eine vernachlässigbare Marktnische besetzt, mag den Besitzern eines TESLA das Fahrzeug auch Freude machen. Aber wehe, das Unternehmen hat den angestrebten Markterfolg. Dann gibt es lange Gesichter!

So dürften auch Stromerkonzepte von Reisemobilen enden, die auf den gleichen Ehrgeiz "alles mit Batteriestrom" gesetzt haben.

Wer seine Ansprüche auf Tagesreichweiten <200 km eingrenzt, der wird demnächst mit Batteriestromern ganz gut bedient. Auf mich macht das Aachener e.Go Life eine sehr durchdachten Eindruck. Dazu muß man seinen Blick nicht bis China schweifen lassen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 22. Mai 2018, 13:09

H2O hat geschrieben:(22 May 2018, 12:36)

Wer seine Ansprüche auf Tagesreichweiten <200 km eingrenzt, der wird demnächst mit Batteriestromern ganz gut bedient. Auf mich macht das Aachener e.Go Life eine sehr durchdachten Eindruck. Dazu muß man seinen Blick nicht bis China schweifen lassen.

Das stimmt so absolut nicht bzw. trifft diese Aussage nur auf elektrisch betriebene Kleinwagen = Stadtautos zu. Es gibt bereits mehrere Stromer auf dem Markt, die unter realen Bedingungen die doppelte Kilometerleistung schaffen. Beispiel: Der Opel ampera-e. Die vom Werk angegebene Reichweite mit einer Akkuladung beträgt 520 Km. Diese Kilometerleistung ist unter realistischen Alltagsbedingungen natürlich nicht zu erreichen. Verschiedene Tests haben aber gezeigt, dass im harten Alltagsbetrieb bei Aussentemperaturen im einstelligen Bereich und bei eingeschalteter Heizung 380 Km realistisch sind.
Zudem ist es in D. so, dass 52,4 Prozent der Haushalte über Wohneigentum verfügen (Zahl von 2014) und somit wohl die Möglichkeit haben dürften, ihren Autoakku auf ihrer Auffahrt, in der Garage oder im Carport aufzuladen. Dies trifft weiterhin für viele Autofahrer zu die zwar über kein Wohneigentum verfügen, wohl aber über eine Garage oder Carport mit Stromanschluss. Das soll natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden muss. Dies geschieht ja auch. Nur klappt das natürlich nicht von heute auf morgen.


https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... xis-video/
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 22. Mai 2018, 14:28

Raskolnikof hat geschrieben:(22 May 2018, 13:09)

Das stimmt so absolut nicht bzw. trifft diese Aussage nur auf elektrisch betriebene Kleinwagen = Stadtautos zu. Es gibt bereits mehrere Stromer auf dem Markt, die unter realen Bedingungen die doppelte Kilometerleistung schaffen. Beispiel: Der Opel ampera-e. Die vom Werk angegebene Reichweite mit einer Akkuladung beträgt 520 Km. Diese Kilometerleistung ist unter realistischen Alltagsbedingungen natürlich nicht zu erreichen. Verschiedene Tests haben aber gezeigt, dass im harten Alltagsbetrieb bei Aussentemperaturen im einstelligen Bereich und bei eingeschalteter Heizung 380 Km realistisch sind.
Zudem ist es in D. so, dass 52,4 Prozent der Haushalte über Wohneigentum verfügen (Zahl von 2014) und somit wohl die Möglichkeit haben dürften, ihren Autoakku auf ihrer Auffahrt, in der Garage oder im Carport aufzuladen. Dies trifft weiterhin für viele Autofahrer zu die zwar über kein Wohneigentum verfügen, wohl aber über eine Garage oder Carport mit Stromanschluss. Das soll natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden muss. Dies geschieht ja auch. Nur klappt das natürlich nicht von heute auf morgen.


https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... xis-video/


Anhand der Herstellerangaben für den AMPERA hatte ich Ihnen die Nöte erläutert, in die man gerät, wenn man mit "großen Batterien" antritt. Das möchte ich ungern immer wieder von vorn beginnen.
Natürlich kann man sich auch für einen TESLA ein persönliches Szenarium überlegen, das dann ganz plausibel ist. Ich halte das aber eher für ein Hinbiegen zum gewünschten Ergebnis, daß es ganz unbedingt ein TESLA sein soll. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Keines dieser Fahrzeuge ist "schlecht"... nur ihre Nützlichkeit ist eingeschränkt, wenn wir sie mit den bisher verfügbaren Dreckschleudern vergleichen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 22. Mai 2018, 15:13

Warum dieser Schulmeisterton?
Ich sehe da überhaupt keine "Nöte". Beim Stromer muss man eben bereit sein umzudenken. Ich bin doch als Eigenheimbesitzer wie über 50 Prozent anderer Bürger auch nicht gezwungen, den Akku erst aufzuladen, wenn der zu 100 Prozent entladen ist. Das Auto kommt eben alle paar Tage über Nacht an die Ladestation, auch wenn der Akku noch halb oder drei Viertel voll ist. So machts ein Bekannter in unserer Siedlung. Wo ist das Problem?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 22. Mai 2018, 16:03

Raskolnikof hat geschrieben:(22 May 2018, 15:13)

Warum dieser Schulmeisterton?
Ich sehe da überhaupt keine "Nöte". Beim Stromer muss man eben bereit sein umzudenken. Ich bin doch als Eigenheimbesitzer wie über 50 Prozent anderer Bürger auch nicht gezwungen, den Akku erst aufzuladen, wenn der zu 100 Prozent entladen ist. Das Auto kommt eben alle paar Tage über Nacht an die Ladestation, auch wenn der Akku noch halb oder drei Viertel voll ist. So machts ein Bekannter in unserer Siedlung. Wo ist das Problem?


Nirgendwo ist ein Problem, wenn man die mögliche Lösung fest in die persönlichen Abläufe einbaut.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 22. Mai 2018, 16:35

Raskolnikof hat geschrieben:(22 May 2018, 13:09)

Das stimmt so absolut nicht bzw. trifft diese Aussage nur auf elektrisch betriebene Kleinwagen = Stadtautos zu. Es gibt bereits mehrere Stromer auf dem Markt, die unter realen Bedingungen die doppelte Kilometerleistung schaffen. Beispiel: Der Opel ampera-e. Die vom Werk angegebene Reichweite mit einer Akkuladung beträgt 520 Km. Diese Kilometerleistung ist unter realistischen Alltagsbedingungen natürlich nicht zu erreichen. Verschiedene Tests haben aber gezeigt, dass im harten Alltagsbetrieb bei Aussentemperaturen im einstelligen Bereich und bei eingeschalteter Heizung 380 Km realistisch sind.
Zudem ist es in D. so, dass 52,4 Prozent der Haushalte über Wohneigentum verfügen (Zahl von 2014) und somit wohl die Möglichkeit haben dürften, ihren Autoakku auf ihrer Auffahrt, in der Garage oder im Carport aufzuladen. Dies trifft weiterhin für viele Autofahrer zu die zwar über kein Wohneigentum verfügen, wohl aber über eine Garage oder Carport mit Stromanschluss. Das soll natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden muss. Dies geschieht ja auch. Nur klappt das natürlich nicht von heute auf morgen.


https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... xis-video/

Wohneigentum heißz nicht dass diese Leute eine Garage oder einen Carport verfügen. Ich habe beides nicht und bin Eigentümer. Und ich brauche mein Auto täglich denn die ÖPNV ist indiskutabel. Ich wüßte nicht wo ich mal eben Strom laden soll.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Di 22. Mai 2018, 16:37

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 May 2018, 16:35)Ich wüßte nicht wo ich mal eben Strom laden soll.

Lösungen findet man im Neuland: https://e-tankstellen-finder.com/de/de

Und ich brauche mein Auto täglich denn die ÖPNV ist indiskutabel.

Augen auf beim Immobilienkauf.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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