Alltagskultur in Palästina und Israel

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Bleibtreu » Mo 30. Nov 2020, 20:51

Papaloooo hat geschrieben:(30 Nov 2020, 19:40)
[...]


Eben, das hatten wir alles schon - die Antworten stehen bereits in meinen vorhergehenden Beitraegen. Damit immer wieder von Vorne anzufangen macht keinen Sinn :|
• Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Misterfritz » Mo 30. Nov 2020, 21:05

Papaloooo hat geschrieben:(30 Nov 2020, 19:40)
Nur nochmals:
Wenn ich über religiöse Konfliktpotentiale schreibe, und schreibe
- über Buddhisten-Rohingya
- über katholische und evangelische Christen in Irland.
- über Judäa-Palästina (wie hier im Thread)
Das sind aber alles nur vordergründig religiöse Konflikte.
Es geht, wie immer, um Macht - und Überleben - resp. Reichtum.
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft ;)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 06:20

Liegestuhl hat geschrieben:(30 Nov 2020, 20:17)

Nein, für die Palästinenser sind weder Juden, Judaismus, Judentum oder Zionismus gefährlich. Sie wären eine Chance gewesen. Hätten sich die in Palästina ansässigen Araber dafür entschieden, gemeinsam mit den einwandernden Zionisten einen Staat zu errichten, wären sie neben den Juden der größte Nutznießer dieses Staates geworden. Sie hätten von materiellen Werten, der Einstellung und vom Knowhow der Zionisten profitiert. Was Bildungsgrad und Vermögen angeht, wären sie heute die Schweizer unter den Arabern. Diese Chance hätte es sogar mehrfach in der gemeinsamen Geschichte gegeben.

Was den Palästinensern immer wieder gefährlich wird, ist der Irrglaube, man müsse nur zu jedem und allem NEIN sagen, um irgendwann wieder auf den Status ante bellum zu gelangen. Zerstörung, Ablehnung und destruktives Verhalten prägt dieses Volk und ihre Führung seit Jahrzehnten. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts wird der aussichtslose Kampf gegen einen militärisch übermächtigen Gegner geführt. Das Ergebnis ist jedes Mal, dass sich die Palästinenser anschließend in einer schlechteren Lage befinden. Das ist leider Teil der palästinensischen Tragödie.

Die Israelis sind nicht dumm. Ich bin davon überzeugt, dass die überwältigende Mehrheit gerne mit den Palästinensern kooperieren würde, anstatt sie mit militärischen Mitteln in Schach zu halten. Das ist unglaublich teuer, ressourcenfressend und greift das jüdische Selbstverständnis an. Leider ist Israel diesen Sachzwängen ausgesetzt.

Und wenn du mal in die Geschichte schaust, wie sich palästinensische Führer im arabischen Ausland aufgeführt haben und wie das palästinensische Volk anschließend für dieses Verhalten leiden musste, wird dir auffallen, dass nicht die Juden oder das Judentum das Übel für die Palästinenser sind.

Ich bitte mein Zitat nicht ohne den nachfolgenden Satz zu zitieren...
Papaloooo hat geschrieben:(28 Nov 2020, 08:27)
(Ohne da klar Stellung für eine Seite beziehen zu wollen.)

Weil ich damit beide Seite gemeint hatte.

Hab ich hier so in etwa geschrieben.
Papaloooo hat geschrieben:(29 Nov 2020, 20:02)...
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 06:28

Misterfritz hat geschrieben:(30 Nov 2020, 21:05)

Das sind aber alles nur vordergründig religiöse Konflikte.
Es geht, wie immer, um Macht - und Überleben - resp. Reichtum.

Ja stimmt, vordergründig sind es religiöse Konflikte,
hintergründig wird etwas anderes gewollt.
Wobei man dann ja sagen muss, dass die Religion im Konflikt wie Öl im Feuer ist.
Dass sich zum anderen oft die Menschen eben wegen der Religion als Feinde ansehen.
Zumindest müssten diese sich einen anderen Grund für den Krieg suchen,
würden sich die anderen demselben Glauben oder derselben Konfession anschließen.
Wobei das bitte als Sachaussage zu verstehen und nicht als Appell misszuverstehen ist.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 06:32

PeterK hat geschrieben:(30 Nov 2020, 20:24)

Nein, das steht nicht "außer Frage".

Richtig ist IMO, dass Israel sich seit Jahrzehnten gegen Angriffe der lieben Nachbarschaft wehrt. Unter den Aggressoren gibt es auch arabische Palästinenser. Das bedeutet aber keineswegs, dass Israel "die Palästinenser bekriegt", zumal - wenn man es ganz genau nehmen will - die Bevölkerung Israels zumindest teilweise aus jüdischen und arabischen Palästinensern besteht.

Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren, falls ich mich irren sollte.

Ja stimmt, von einem bekriegen der Israelis gegen die Palästinenser zu sprechen war ein Fehler meinerseits.
Aber trägt die israelische Siedlungspolitik denn nicht auch zu einer Erhöhung des Konfliktpotentials bei?
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 07:07

Bleibtreu hat geschrieben:(30 Nov 2020, 20:51)

Eben, das hatten wir alles schon - die Antworten stehen bereits in meinen vorhergehenden Beitraegen. Damit immer wieder von Vorne anzufangen macht keinen Sinn :|

Nein, sorry ich habe das leider nicht zu 100% verstanden.
Ich versuchs mal mit einer eigenen freien Zusammenfassung.
Du sagtest, es gibt säkulare Juden, ich würde da z.B. Albert Einstein hinzuzählen.
Es war mein Fehler von "Judaismus" in diesem Zusammenhang zu sprechen, sehe ich ein. Entschuldigung.
Und ja, es sind die Palästinenser und die arabischen Staaten, die den Frieden nicht wollen,
man denke an Ahmadinedschad, diese streben kein friedvolles Miteinander an.
Israel hingegen möchte in Frieden mit den Nachbarn leben.
Aber trägt die Siedlerpolitik von Benjamin Netanjahu wirklich zur Befriedung bei?
Aus deinen Postings lese ich raus, dass die Identifikation mit seinem Volk beim Judentum besonders hoch zu sein scheint.
Die Ultraorthodoxen Juden greifen des öfteren zur Gewalt wenn etwas nicht zu 100% im ihrem Sinne ist.
Aber ja, das ist kein Konflikt zwischen Juden und Palästinenser,
sondern ein interner Konflikt, eher so wie hier unter Fußballfans.

Wenn ich mir hier die Verteilung der Religionen ansehe, dabei lasse ich die Atheisten mal außen vor:
(aus: Welcher Religion gehört ihr an?)

Protestant
32
12%

Katholik
46
17%

Sunnit
12
4%

Shiit
1
0%

Jude
6
2%

Buddhist/Hindu
9
3%

Dann sehe ich hier 6 Juden und 12 Muslime.
Es scheint hier auf jeden Fall keine verbalen Glaubenskriege zu geben,
oder ich habe das überlesen. Das ist auf jeden Fall schön.

Den Konflikt habe ich geschaffen.

Gut, ich entschuldige mich nun in aller Förmlichkeit und auch wirklich aufrichtig für das Eingangsposting meinerseits,
dass zu diesen Diskussionen geführt hat.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Teeernte » Di 1. Dez 2020, 09:46

Papaloooo hat geschrieben:(01 Dec 2020, 07:07)

Nein, sorry ich habe das leider nicht zu 100% verstanden.
Ich versuchs mal mit einer eigenen freien Zusammenfassung.


Es wohnen "Flüchtlinge" in einem von der UN gebildeten Staat.

Die Ureinwohner und Nachbarn wollten die Flüchtlinge "abkassieren".

Die Flüchtlinge haben durch hohen Bildungsstand und Fachausbildung einen hochindustriealisierten Staat geschaffen - .

Als "Stellvertreter" haben FRÜHER die ("Sozialistischen") Nachbarn KRIEG mit dem nun "Erwachsenen" (Kapitalistischen) Industriestaat begonnen.

Geld // Industriemacht gewinnt Krieg. Die Nachbarn haben ordentlich auf die Mütze bekommen....

----------------------------------------------------------------

Heute weinen Ewiggestrige den "alten" Zeiten nach - und versuchen die Ergebnisse des Krieges zurückzudrehen.

Sei es - auf der Spannungsebene - phöööööse Kapitalisten - gegen guuuuute Sozialisten,
es geht auch ....Besatzer gegen ausgebeutete arme Ureinwohner (Palästinenser),
man kann auch Juden gegen Araber (Religionsebene)...
oder gar Juden gegen den REST der Welt nehmen (Nationalsozialistische Verschwörungstheorie)......

--------------------------------------------------------------

DER Krieg ist vorbei. Ewiggestrige generieren GELD aus der Auseinandersetzung .

Die "Verdiener" an dieser Auseinandersetzung wollen den Konflikt am "glimmen" halten - um WEITER GELD einzunehmen//Das Herrschaftsgebiet zu halten.

Ein entwickelter Industriestaat wie Israel kann Störungen (Bomben, Explosionen, ...Raketen) nicht gebrauchen - der Schaden ist jeweils immens.

------------------------------------------------------------

Israel wird diese Auseinandersetzung parieren - und gestärkt daraus hervorgehen. Auch die Trennung von Freund und Feind - Unterstützung oder "Ewiggestrige" Predigt trennt Spreu vom Weizen.


(Wenn ich das mal mit einfachen Worten umreisse. )

Die Palästinenser verbauen die Zukunft ihrer Kinder ......und "Klassenkampf" ist auch nur noch was für Stalinisten.

>>Anschauungsmodell - Stell Dir vor - die Deutschen würden nach dem Krieg dahinbefördert - und haben "Auseinandersetzung" mit den Um - wohnern.<<
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 11:20

Teeernte hat geschrieben:(01 Dec 2020, 09:46)
--------------------------------------------------------------

DER Krieg ist vorbei. Ewiggestrige generieren GELD aus der Auseinandersetzung .

Die "Verdiener" an dieser Auseinandersetzung wollen den Konflikt am "glimmen" halten - um WEITER GELD einzunehmen//Das Herrschaftsgebiet zu halten.

Ein entwickelter Industriestaat wie Israel kann Störungen (Bomben, Explosionen, ...Raketen) nicht gebrauchen - der Schaden ist jeweils immens.

------------------------------------------------------------

Israel wird diese Auseinandersetzung parieren - und gestärkt daraus hervorgehen. Auch die Trennung von Freund und Feind - Unterstützung oder "Ewiggestrige" Predigt trennt Spreu vom Weizen.


(Wenn ich das mal mit einfachen Worten umreisse. )

Die Palästinenser verbauen die Zukunft ihrer Kinder ......und "Klassenkampf" ist auch nur noch was für Stalinisten.

>>Anschauungsmodell - Stell Dir vor - die Deutschen würden nach dem Krieg dahinbefördert - und haben "Auseinandersetzung" mit den Um - wohnern.<<

Sehe ich auch so.
Kriegerische Konflikte zeigen und zeigten immer wieder die militärische Überlegenheit Israels.
Nur sind die herumliegenden Länder dennoch am Erhalt dieses Konfliktes interessiert.
Oft berufen sich diese bis in die Jetztzeit auf die "Protokolle der Weisen von Zion".
Und das noch, obgleich dies längst als eine Fälschung entlarvt wurde.
Die größte Angst ist ja eigentlich die nukleare Gefahr durch den Iran.
Mit einer Kernwaffe wären aber ja auch zugleich die Verluste aufseiten der Muslime,
mitsamt ihren ganzen kulturellen Gütern dort unsäglich.
Andererseits, in der Hand so manch eines politischen Psychopathen (man denke damals an Ahmadinedschad),
ist es einem doch unwohl, ob dessen Hand nicht irgendwo einen roten Kopf erreichen kann.
Und Hitler hatte ja sein eigenes Scheitern in seinem "totalen Krieg" auch mit dem totalen Untergang des Volkes sehen wollen.
Nun gibt es auf der Welt immer wieder religiöse Verheißungen,
welche Menschen dazu bringen, total irrational zu handeln,
denn wenn die Verheißung einträte, würde ja (zumindest im Nachhinein) der Zweck die Mittel heiligen.

Aber was wäre nötig, um diese Region um Jerusalem herum wirklich zu befrieden?
Ich denke, eine generelle Säkularisation der Menschen und Völker dort.
Auch wenn das nicht sehr realistisch ist.
Zumindest, dass damit begonnen wird, religiöse Texte der jüngeren Generation im historischen Kontext zu vermitteln.
Interessant wäre auch, wie weit in der jüngeren Generation unter den Muslimen im Nahen Osten eine Stille Abkehr vom muslimischen Glauben stattfindet.
Denn auch das wäre eine Hoffnung.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon conscience » Di 1. Dez 2020, 11:41


Juden gegen den REST der Welt


Hm...

Ist es nicht eher umgekehrt !?

Der REST - der in irgendeiner Form antisemitisch gefärbten Welt - gegen die Judenheit.
Gegen Antisemitismus und Antizionismus!! Unterstützt Israel!!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Teeernte » Di 1. Dez 2020, 11:47

Papaloooo hat geschrieben:(01 Dec 2020, 11:20)

Sehe ich auch so.
Kriegerische Konflikte zeigen und zeigten immer wieder die militärische Überlegenheit Israels.
Nur sind die herumliegenden Länder dennoch am Erhalt dieses Konfliktes interessiert.
Oft berufen sich diese bis in die Jetztzeit auf die "Protokolle der Weisen von Zion".
Und das noch, obgleich dies längst als eine Fälschung entlarvt wurde.
Die größte Angst ist ja eigentlich die nukleare Gefahr durch den Iran.
Mit einer Kernwaffe wären aber ja auch zugleich die Verluste aufseiten der Muslime,
mitsamt ihren ganzen kulturellen Gütern dort unsäglich.
Andererseits, in der Hand so manch eines politischen Psychopathen (man denke damals an Ahmadinedschad),
ist es einem doch unwohl, ob dessen Hand nicht irgendwo einen roten Kopf erreichen kann.
Und Hitler hatte ja sein eigenes Scheitern in seinem "totalen Krieg" auch mit dem totalen Untergang des Volkes sehen wollen.
Nun gibt es auf der Welt immer wieder religiöse Verheißungen,
welche Menschen dazu bringen, total irrational zu handeln,
denn wenn die Verheißung einträte, würde ja (zumindest im Nachhinein) der Zweck die Mittel heiligen.

Aber was wäre nötig, um diese Region um Jerusalem herum wirklich zu befrieden?
Ich denke, eine generelle Säkularisation der Menschen und Völker dort.
Auch wenn das nicht sehr realistisch ist.
Zumindest, dass damit begonnen wird, religiöse Texte der jüngeren Generation im historischen Kontext zu vermitteln.
Interessant wäre auch, wie weit in der jüngeren Generation unter den Muslimen im Nahen Osten eine Stille Abkehr vom muslimischen Glauben stattfindet.
Denn auch das wäre eine Hoffnung.


Auf was sich die umliegenden Deppen für Ihren "Kampf" berufen - ist eigentlich Wurst.

Solange JEMAND den Konflikt mit GELD am glimmen hält - wird er schwelen.

Einfach die Geldströme stoppen.

Der Einsatz von Kernwaffen von Seiten IRAN würde ein LOCH in die Landkarte brennen - da wo mal IRAN WAR.

Das ist bekannt . Aber natürlich ist "Respekt" davor ganz anders - wenn man in 400 km davor sitzt.


Wenn es sich nicht mehr LOHNT - wird der Konflikt langsam verglimmen.
(Wenn die Angehörigen der Terroristen keine "Rente" für die Tat beziehen, die Ausbildungslager kein Monatslohn mehr auszahlen können.... die verletzten Terroristen in D nicht mehr die Pflege // Operationen bezahlen können)

Wenn der TOD dort kein GESCHÄFT mehr ist.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Teeernte » Di 1. Dez 2020, 11:49

conscience hat geschrieben:(01 Dec 2020, 11:41)


Juden gegen den REST der Welt


Hm...

Ist es nicht eher umgekehrt !?

Der REST - der in irgendeiner Form antisemitisch gefärbten Welt - gegen die Judenheit.


Ich hatte es DRANGESCHRIEBEN -> Verschwörungstheorie.

....die Annahme - der REST der Welt gegen die Juden - ist GENAU die selbe Spinnerei.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Papaloooo » Di 1. Dez 2020, 11:59

Teeernte hat geschrieben:(01 Dec 2020, 11:47)

Auf was sich die umliegenden Deppen für Ihren "Kampf" berufen - ist eigentlich Wurst.

Solange JEMAND den Konflikt mit GELD am glimmen hält - wird er schwelen.

Einfach die Geldströme stoppen.

Der Einsatz von Kernwaffen von Seiten IRAN würde ein LOCH in die Landkarte brennen - da wo mal IRAN WAR.

Das ist bekannt . Aber natürlich ist "Respekt" davor ganz anders - wenn man in 400 km davor sitzt.


Wenn es sich nicht mehr LOHNT - wird der Konflikt langsam verglimmen.
(Wenn die Angehörigen der Terroristen keine "Rente" für die Tat beziehen, die Ausbildungslager kein Monatslohn mehr auszahlen können.... die verletzten Terroristen in D nicht mehr die Pflege // Operationen bezahlen können)

Wenn der TOD dort kein GESCHÄFT mehr ist.

Ja, das altbekannte Nukleare Gleichgewicht.
Wobei, erinnern wir und an die Kuba-Kriese (ich war noch nicht geboren),
da hatten schon viele gezittert, dass das Gleichgewicht nicht mehr ausreichen könne.

Problematisch ist einfach, die Geldströme zu unterbinden,
weil sie infolge der totalen Zersplitterung der Machtsysteme innerhalb vieler muslimischen Ländern
so kompliziert und undurchsichtig geworden sind,
und dass auch unklar ist, wer diese Geldflüsse kontrollieren und unterbinden sollte.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon conscience » Di 1. Dez 2020, 12:09

Teeernte hat geschrieben:(01 Dec 2020, 11:49)

Ich hatte es DRANGESCHRIEBEN -> Verschwörungstheorie.

....die Annahme - der REST der Welt gegen die Juden - ist GENAU die selbe Spinnerei.


Das ist keine Spinnerei.

Die meisten Gesellschaften waren / sind mit unterschiedlichem Grad antisemitisch
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon H2O » Di 1. Dez 2020, 13:57

conscience hat geschrieben:(01 Dec 2020, 12:09)

Das ist keine Spinnerei.

Die meisten Gesellschaften waren / sind mit unterschiedlichem Grad antisemitisch


Vermutlich ist das angeborene Fremdelei gepaart mit Neid gegen erfolgreiche Minderheiten? Entschuldigt nichts, erklärt aber vielleicht einiges.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon conscience » Di 1. Dez 2020, 14:30

H2O hat geschrieben:(01 Dec 2020, 13:57)

Vermutlich ist das angeborene Fremdelei gepaart mit Neid gegen erfolgreiche Minderheiten? Entschuldigt nichts, erklärt aber vielleicht einiges.


Ich weiß nicht, ob es einen allgemeinen Urgrund für Antisemitismus gibt oder ob dieser sich aus fernen Zeiten herleiten lässt. Was den Palästina Konflikt betrifft, kann man die Anlässe und Ursachen geschichtlich benennen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon H2O » Di 1. Dez 2020, 15:55

conscience hat geschrieben:(01 Dec 2020, 14:30)

Ich weiß nicht, ob es einen allgemeinen Urgrund für Antisemitismus gibt oder ob dieser sich aus fernen Zeiten herleiten lässt. Was den Palästina Konflikt betrifft, kann man die Anlässe und Ursachen geschichtlich benennen.


Ich hatte nicht unbedingt an Antisemitismus gedacht, sondern an rassistische Ausgrenzung bis hin zur Gewaltanwendung gegen erfolgreiche oder im Gegenteil lästige Minderheiten. Dieses Verhalten ist weltweit zu beobachten; Chinesen in Indonesien, Inder in Afrika... um einige wenige Fälle zu nennen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Cobra9 » Mi 2. Dez 2020, 18:39

Adam Smith hat geschrieben:(30 Nov 2020, 14:37)

Weil Menschen auf die Idee kommen könnten, dass die Aufbereitungsanlagen Wasser nach Jordanien liefern, wenn sie im Besitz von Jordanien sind.



Wenn Jordanien tatsächlich in Israel in einer Art Kooperation zusammenarbeiten kann und tatsächlich eigene Anlagen hat dort ja.

War mir unbekannt das es so eine Zusammenarbeit gibt
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Adam Smith » Mi 2. Dez 2020, 18:50

Cobra9 hat geschrieben:(02 Dec 2020, 18:39)

Wenn Jordanien tatsächlich in Israel in einer Art Kooperation zusammenarbeiten kann und tatsächlich eigene Anlagen hat dort ja.

War mir unbekannt das es so eine Zusammenarbeit gibt


Jordanien hat ein grosses Wasserproblem welches sich mit der Zeit weiter deutlich verschlimmern wird. Jordanien ist nicht in der Lage dieses Problem zu lösen. Israel müsste hier helfen, auch wenn dieses bedeutet, dass Israel dann selber deutlich weniger Wasser zur Verfügung hat.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 3. Feb 2021, 13:09

Vor ein paar Tagen gab es ja zwei Begräbnisse von Rabbinern mit 15.000 bis 20.000 Teilnehmern.

Was bedeutet das Virus eigentlich für Ultraorthodoxe? Eine Strafe Gottes, die man über sich ergehen lassen muss und gegen die man sich nicht schützen darf?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon streicher » Mi 3. Feb 2021, 21:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Feb 2021, 13:09)

Was bedeutet das Virus eigentlich für Ultraorthodoxe? Eine Strafe Gottes, die man über sich ergehen lassen muss und gegen die man sich nicht schützen darf?
Jedenfalls dürfte eine gewisse Wissenschaftsverachtung mit ausschlaggebend sein. Vielleicht hast du recht: wenn sie die Pandemie als Maßnahme Gottes sehen, dann müsse man sie wahrscheinlich wohl erdulden. Staatliche Gesetze erkennen sie, je nach Gruppierung, teilweise oder nicht an.
Die Zukunft ist Geschichte.

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