Alltagskultur in Palästina und Israel

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Maxxy01
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 09:37

JJazzGold hat geschrieben:(06 Jul 2020, 09:26)

Bei einem Steuersatz von 25% auf alle Tunnel-Importe und lt. der arabischen Zeitung Asharq Al-Awsat geschätzten 600 Tunnelmillionären in Gaza, stellt sich die Frage, weshalb diese sprudelnde Einnahmequelle von der Hamas nicht dazu genutzt wurde, um den Lebensstandard der palästinensichen Unterschicht zu verbessern?


Die Not der Bevölkerung kommt der Hamas ganz gelegen. Je schlechter es den Leuten geht, desto bereitwilliger ziehen sie in den bewaffneten Kampf. Der kleine Mann war schon immer nur eine Schachfigur.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon JJazzGold » Mo 6. Jul 2020, 09:45

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 09:37)

Die Not der Bevölkerung kommt der Hamas ganz gelegen. Je schlechter es den Leuten geht, desto bereitwilliger ziehen sie in den bewaffneten Kampf. Der kleine Mann war schon immer nur eine Schachfigur.


Der Gedanke kam mir auch. Bewusst erhaltener sozialer Notstand im unteren Drittel der Bevölkerung, um diese als Waffe und Erpressungsmaterial einzusetzen. Letzteres vorzugsweise dem Westen gegenüber, aber auch den arabischen Brüdern gegenüber.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 09:49

Sowas kommt von sowas.

Wer Raketenterror gegen seinen Nachbarn betreibt und dessen Existenzrecht bestreitet, darf sich nicht wundern, dass der sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzt. Reichlich dumm, das immer wieder zu provozieren.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon JJazzGold » Mo 6. Jul 2020, 09:55

Kritikaster hat geschrieben:(06 Jul 2020, 09:49)

Sowas kommt von sowas.

Wer Raketenterror gegen seinen Nachbarn betreibt und dessen Existenzrecht bestreitet, darf sich nicht wundern, dass der sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzt. Reichlich dumm, das immer wieder zu provozieren.


Die Vernichtung Israels ist die Existenzgrundlage der Fatah und Hamas. Weshalb jeglicher Friedensplan zum Scheitern verurteilt ist. Denn mit dem Frieden wären beide Parteien gezwungen sich mit innenpolitischen Themen wie Wirtschaft und Sozialstandards eigenverantwortlich auseinander zu setzen und das wäre ihr Untergang.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Mo 6. Jul 2020, 09:56

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 08:57)

Hin und wieder werden sie von einem Bombenhagel beglückt. Auch ansonsten wird ihnen das Leben sehr schwer gemacht. Einzelheiten hier: https://www.un.org/unispal/document/auto-insert-197326/

In dieser Gegend möchte niemand freiwillig leben.

Vielleicht sollte man sie nach Deutschland einladen, bis die Sache sich mal beruhigt hat. Die jüngeren Menschen sind dort ja auch nicht blöder als anderswo und stellen einen großen Teil der Bevölkerung. Die lernen so schnell deutsch und irgendein Gewerk, da guckst du dich um, wenn sie nur wollen. Die älteren wären natürlich auch mit dabei, die könnte man vielleicht in Brandenburg oder so ansiedeln. Da ist die Sozialprognose zwar schwieriger, aber wo keine Arbeit droht, muss man auch nicht so doll deutsch sprechen.

Ich bin immer für vorwärtsgewandte Lösungen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Adam Smith » Mo 6. Jul 2020, 10:03

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 08:57)

Hin und wieder werden sie von einem Bombenhagel beglückt. Auch ansonsten wird ihnen das Leben sehr schwer gemacht. Einzelheiten hier: https://www.un.org/unispal/document/auto-insert-197326/

In dieser Gegend möchte niemand freiwillig leben.


Als Hitler England bombardiert hat, wurden wir übrigens auch beglückt. Nun machen wir das nicht mehr und schon hat es aufgehört.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 10:23

imp hat geschrieben:(06 Jul 2020, 09:56)

Vielleicht sollte man sie nach Deutschland einladen, bis die Sache sich mal beruhigt hat.

Das sind immerhin 3000km Luftlinie.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand der Mächtigen der Welt ein Interesse hat, dass sich die Lage dort beruhigt. Das geht ja schon seit Jahrzehnten so.

Ganz im Gegenteil, der irre Donald Trump heizt mit seiner Nahostpolitik den Konflikt sogar noch weiter an.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 10:25

Adam Smith hat geschrieben:(06 Jul 2020, 10:03)

Als Hitler England bombardiert hat, wurden wir übrigens auch beglückt. Nun machen wir das nicht mehr und schon hat es aufgehört.


Du bist genial. Einfach den palästinensischen Hitler ausschalten, und der Spuk ist vorbei!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Mo 6. Jul 2020, 10:33

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 10:23)

Das sind immerhin 3000km Luftlinie.

Das ließe sich sicher bewerkstelligen. Dieses Gaza ist doch mit Seezugang, oder?

Ich glaube nicht, dass irgendjemand der Mächtigen der Welt ein Interesse hat, dass sich die Lage dort beruhigt. Das geht ja schon seit Jahrzehnten so.

Ich denke auch, dass sich viele relevante politische Akteure in die Lage eingerichtet haben. Doch nichts lässt sich unbegrenzt fortschreiben, die Welt ist im Wandel. Allein wenn man die Betroffenenzahlen in den 80ern und heute anschaut. Auch Fluggeräte aller Art werden immer erschwinglicher und am Weltmarkt kommerziell-zivil erhältliche Ausrüstung ist heute auf einem Stand, den vor 20 oder 30 Jahren nicht einmal geheime Forschungsprojekte der Weltmächte erreichten. Die Art und Weise des Konfliktes ist also beständig im Wandel. Ich denke nicht so in Konfrontationen, mehr in Perspektiven. Ich bin kein Politiker. Ich bin es gewohnt, Probleme zu lösen. Das Gezänk und die Kostenkrämerei überlasse ich gern anderen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 10:39

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 10:23)

Das sind immerhin 3000km Luftlinie.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand der Mächtigen der Welt ein Interesse hat, dass sich die Lage dort beruhigt. Das geht ja schon seit Jahrzehnten so.

Ganz im Gegenteil, der irre Donald Trump heizt mit seiner Nahostpolitik den Konflikt sogar noch weiter an.


Trotz meiner Kritik an der Nahostpolitik der aktuellen US-Administration und der israelischen Annexionspläne bleibt festzuhalten, dass die Nichtanerkennung des Existenzrechts Israels durch die palästinensische Führung das Grundproblem darstellt. JJazzGold hat die Begründung dafür ja bereits genannt.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 10:43

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 10:25)

Du bist genial. Einfach den palästinensischen Hitler ausschalten, und der Spuk ist vorbei!

Das hast Du wohl falsch verstanden.

Es geht darum, ein generelles Umdenken auf palästinensischer Seite herbeizuführen und die terroristischen Angriffe auf Israel zu unterlassen. Das würde die Verteidigungsmaßnahmen Tel Avivs überflüssig machen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 10:50

Kritikaster hat geschrieben:Es geht darum, ein generelles Umdenken auf palästinensischer Seite herbeizuführen und die terroristischen Angriffe auf Israel zu unterlassen.

Vorhin sagtest du noch, die fehlende Anerkennung des israelischen Staats seitens der Palästinenser sei die Ursache.
Wie du siehst, wird es wohl keine einfache Lösung geben.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 11:00

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 10:50)

Vorhin sagtest du noch, die fehlende Anerkennung des israelischen Staats seitens der Palästinenser sei die Ursache.
Wie du siehst, wird es wohl keine einfache Lösung geben.

Du scheinst missverstehen zu wollen. Das erschwert eine Diskussion ungemein.

Also noch einmal erklärt: Die Nichtanerkennung des Existenzrechts Israels liegt den palästinensischen Terrorangriffen zugrunde, und diese sind immer wieder Auslöser für israelische Vergeltungsaktionen.

Die aktuellen Annexionspläne heisse ich zwar nicht gut, anerkenne allerdings, dass sie letzlich auch als Folge der palästinensischen Unvernunft betrachtet werden können.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 11:06

Kritikaster hat geschrieben:Also noch einmal erklärt: Die Nichtanerkennung des Existenzrechts Israels liegt den palästinensischen Terrorangriffen zugrunde ...

Nicht zwingend. Man kann auch ein Land attackieren, dessen Existenz als Staat man anerkennt.
Das ist sogar der Normalfall, wenn zwei Länder gegeneinander Krieg führen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 11:14

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:06)

Nicht zwingend. Man kann auch ...

Man kann vieles.

Im konkreten Fall, der in diesem Strang diskutiert wird, ist es allerdings wie von mir beschrieben. Daran ändert kein noch so geschickter Ablenkungsversuch etwas.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 11:21

Kritikaster hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:14)

Im konkreten Fall, der in diesem Strang diskutiert wird, ist es allerdings wie von mir beschrieben.

Das glaubst du. Ich aber glaube, dass es nichts ändern würde, wenn die Palästinenser Israel anerkennen würden. Es wäre eher ein Schachzug um Israel zu täuschen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 11:25

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:21)

Das glaubst du. Ich aber glaube, dass es nichts ändern würde, wenn die Palästinenser Israel anerkennen würden. Es wäre eher ein Schachzug um Israel zu täuschen.

Ich setze natürlich voraus, dass ein Anerkenntnis Israels kein Lippenbekenntnis wäre.

Falls man es in dem Fall allerdings auf palästinensischer Seite mit ehrlosen Lügnern zu tun haben sollte, erübrigte sich schon von daher jede weitere Diskussion darüber, wer wohl die Hauptverantwortung am Konflikt trägt.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Maxxy01 » Mo 6. Jul 2020, 11:49

Kritikaster hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:25)

Ich setze natürlich voraus, dass ein Anerkenntnis Israels kein Lippenbekenntnis wäre.

Falls man es in dem Fall allerdings auf palästinensischer Seite mit ehrlosen Lügnern zu tun haben sollte, erübrigte sich schon von daher jede weitere Diskussion darüber, wer wohl die Hauptverantwortung am Konflikt trägt.


Man sagt, das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit.

Im Nahostkonflikt geht es wohl keiner Seite um Ehrlichkeit oder Fairness. Jeder will seine Ziele durchsetzen, und das mit fast allen Mitteln. Jedenfalls, soweit diese Mittel das eigene Ansehen in der Weltöffentlichkeit nicht zu sehr beschädigen. Aber auch das lässt sich teilweise wieder reparieren.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mo 6. Jul 2020, 11:55

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:49)

Man sagt, das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit.

Im Nahostkonflikt geht es wohl keiner Seite um Ehrlichkeit oder Fairness. Jeder will seine Ziele durchsetzen, und das mit fast allen Mitteln. Jedenfalls, soweit diese Mittel das eigene Ansehen in der Weltöffentlichkeit nicht zu sehr beschädigen. Aber auch das lässt sich teilweise wieder reparieren.

Nicht ohne eine Anerkennung des Existenzrechts Israels.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 6. Jul 2020, 14:57

Maxxy01 hat geschrieben:(06 Jul 2020, 11:21)

...Ich aber glaube, dass es nichts ändern würde, wenn die Palästinenser Israel anerkennen würden. Es wäre eher ein Schachzug um Israel zu täuschen.


Im Leben ist es oft so, dass dem "Glauben" harte Fakten entgegenstehen, die man zur Kenntnis nehmen kann. Oder irgendetwas glaubt..und sich eine
wirre "VS-Theorie" bastelt.

Wenn es darum ginge, dass die Palästinenser Israeal mit einer Anerkennung täuschen könnten, warum machen oder machten sie das nicht längst seit der
Erfindung des sog. "paläst. Volkes" durch Arafat & Co. ?

Dreimal dürfen sie raten, weshalb die palästinensiche Seite genau das nicht tut: Den Staat Isreal anzuerkennen. Und damit auch das Existenzrecht.

Alternativ können Sie sich freilich auch irgendetwas einreden, das vielleicht schlau klingt, allerdings auch zeigt, wie wenig
Ahnung sie von diesem Konflikt haben.
Speziell davon, was die politischen. ideologischen und militärischen Ziele der palästinensischen Seite angeht.

Und die sog. "Verfassung" der Hamas, deren Charta=nämlich die Bürger- und Glaubenspflicht jedes Palästinenser oder jeder Palästinenserin, den Staat Israel auszulöschen, Juden zu vertreiben,
oder zu töten ...und falls welche übrig bleiben sollten, diese der Herrschaft des Islam und der Unterjochung eines Staates Großpalästina zuzuführen.

Nichts anderes war und ist das Ziel der palästinensischen Antisemiten und politischen Dauerlügner, Judenhasser, Mord- und Terrorverbreiter...sprich jeden Frieden mit Juden und dem
Staat Israel verweigernd.

Zitat Golda Meir (1959 als damalige Aussenministerin): "Solange die Palästinenser ihre Kinder nicht mehr lieben, als sie uns hassen, wird es keinen Frieden geben".

An dieser Wahrheit hat sich seit der Gründung des Staates Israel und der damals ebenso (sofort) möglichen Gründung eines palästinensischen Staates
nichts geändert. Was man damals nicht wollte, will man auch heute nicht. Und auch nicht übermorgen...


Weitere Wahrheiten von Frau Meir:

„Wenn es Frieden gibt, werden wir den Arabern vielleicht noch rechtzeitig verzeihen können, dass sie unsere Söhne getötet haben. Aber es wird schwieriger für uns sein, ihnen zu verzeihen, dass sie uns gezwungen haben, ihre Söhne zu töten.“
---------------
„Die Moslems können kämpfen und verlieren, und dann wiederkommen und erneut kämpfen. Aber Israel kann nur einmal verlieren.
-----------------------
„Es gab so etwas wie die Palästinenser nicht. Wann gab es ein unabhängiges palästinensisches Volk mit einem palästinensischen Staat? Es war erst das südliche Syrien vor dem Ersten Weltkrieg und dann war es Palästina einschließlich Jordanien. Es war nicht so, als ob es ein palästinensisches Volk in Palästina gegeben hätte, die sich als ein palästinensisches Volk gesehen haben und wir kamen dann und warfen sie raus und nahmen ihnen ihr Land weg. Es gab sie nicht.

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