Alltagskultur in Palästina und Israel

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Nov 2019, 10:13

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2019, 09:02)

Wenn in diesen Märkten die Waren tatsächlich nur mit Etiketten in kyrillischer Schrift versehen sind, wäre das allein wohl schon ein Klagegrund, fehlt darauf ein entsprechender Herkunftshinweis, nach diesem Urteil erst recht.

Das sollte man als Verbraucher tatsächlich mal in die Wege leiten, wenn man prüfen möchte, wie konsequent die EU-Staaten und in der Folge das EuGH mit dem Thema umgehen.
Natürlich sind auf den Etiketten auch deutsche Bezeichnungen,
aber Markenname und Produktbezeichnung sind gross auf kyrillisch.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kritikaster » Mi 13. Nov 2019, 10:18

Misterfritz hat geschrieben:(13 Nov 2019, 10:13)

Natürlich sind auf den Etiketten auch deutsche Bezeichnungen,
aber Markenname und Produktbezeichnung sind gross auf kyrillisch.

Ich kaufe da nicht ein, drum danke für die Info.

Bliebe also noch die Frage, ob die Kennzeichnung völkerrechtswidrig durch Russland besetzter Gebiete ebenso behandelt wird, wie die israelischen Siedlungsgebiete im besetzten Territorium.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Nov 2019, 10:33

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2019, 10:18)

Ich kaufe da nicht ein, drum danke für die Info.

Bliebe also noch die Frage, ob die Kennzeichnung völkerrechtswidrig durch Russland besetzter Gebiete ebenso behandelt wird, wie die israelischen Siedlungsgebiete im besetzten Territorium.
Du findest diese Produkte aber auch in normalen Supermärkten - so zum Nachsehen.
Und nein, ich kaufe die auch nicht, sind mir zu fett, zu salzig, zu .... ;)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon JJazzGold » Mi 13. Nov 2019, 10:36

Cobra9 hat geschrieben:(13 Nov 2019, 09:32)

Du wirst lachen. Es gab die Idee schon wohl. Aber rate mal was in der EU nicht als notwendig gesehen wurde. Eine besondere Kennzeichnung der Produkte.

Aber natürlich kann man sich weiterhin bequem zurücklehnen und weiterhin sowas nicht einführen. Weil das Urteil ist ja nur gegen Israel gerichtet gewesen und da ist die EU sowas von Neutralität gezeichnet.

Ich sage nicht das Israel alles richtig macht. Bei weitem nicht. Aber Israel soll das und jenes bloß einhalten. Aber in den palästinensischen Gebieten gibt's Schulbücher die Israel zum Dämon machen und TV Propaganda die Terroranschläge toll findet. Gesponsert mit Mitteln der EU.

Da fragt man sich schon ob die Politiker blind oder dumm sind


Angesichts solcher einseitigen Urteile, ist mir das Lachen vergangen. Es hätte sich aus einem Urteil problemlos die pauschale Vorgabe rekrutieren lassen, dass alle Produkte aus besetzten Gebieten als solche zu kennzeichnen sind. Damit wäre den Klägern ad hoc der antisemitische Wind aus den Segeln genommen worden.
Nur ist das in der EU außenpolitisch nicht gewollt, da es reichlich aussenpolitischen und wirtschaftlichen Zündstoff beinhaltet.

Ich habe es schon vor Jahren geschrieben und ich bleibe nach wie vor dabei, ich wähle keine Partei, weder im Bund, noch in der EU, die meine hart erarbeiteten Steuergelder dazu nutzt palästinensischen Terror zu finanzieren.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Orbiter1 » Mo 27. Jan 2020, 17:26

Der saudische Außenminister macht eine klare Aussage wie nah sich Israel und Saudi-Arabien inzwischen gekommen sind.

"Saudi Arabia’s foreign minister said Israelis were not welcome to visit the kingdom after Israel decreed that Saudi citizens could visit its territory under certain circumstances, CNN reported on Monday. “Our policy is fixed. We do not have relations with the state of Israel and Israeli passport holders cannot visit the kingdom at the current time,” the U.S. broadcaster quoted Prince Faisal bin Farhan as saying." Quelle: https://m.jpost.com/Breaking-News/Saudi ... sit-615556
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Mo 20. Apr 2020, 17:05

Heute Abend beginnt in Israel Yom HaShoah, der Gedenktag an die 6 Millionen Juden, die von den Nationalsozialisten, ihren Verbündeten und Helfern ermordet wurden.

Wegen der Beschränkungen durch Corona muss die Zeremonie in Yad Vashem leider virtuell stattfinden und wird ab 20:00 (19:00 in D) im Netz übertragen:
https://www.yadvashem.org/yv/en/remembr ... adcast.asp
https://www.yadvashem.org/yv/de/remembr ... 20.04.2020 (mit deutschen Untertiteln)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Antonius » Mo 20. Apr 2020, 17:40

Vongole hat geschrieben:(20 Apr 2020, 17:05)
Heute Abend beginnt in Israel Yom HaShoah, der Gedenktag an die 6 Millionen Juden, die von den Nationalsozialisten, ihren Verbündeten und Helfern ermordet wurden.

Wegen der Beschränkungen durch Corona muss die Zeremonie in Yad Vashem leider virtuell stattfinden und wird ab 20:00 im Netz übertragen:
https://www.yadvashem.org/yv/en/remembr ... adcast.asp
Danke, Vongole, für diesen wichtigen Hinweis.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Chajm » Mo 20. Apr 2020, 18:37

Hier ist der Link zur Uebertragung mit deutschen Untertiteln:
https://www.yadvashem.org/yv/de/remembr ... 20.04.2020
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Di 21. Apr 2020, 15:07

Offensichtlich gibt es nichts, aber auch gar nichts, das die BDS- Antisemiten hindert, ihrem Israel-Hass freien Lauf zu lassen: :dead:

Am Vorabend des Holocaust-Gedenktags Jom Haschoa ist eine von der israelischen Botschaft in Deutschland organisierte Online-Diskussion mit einem Überlebenden des NS-Todeslagers Sobibor gestört worden.
Botschafter Jeremy Issacharoff teilte am Dienstagmorgen über Twitter mit, anti-israelische Aktivisten hätten den Vortrag des aus Israel zugeschalteten Zvi Herschel unterbrochen, Bilder von Adolf Hitler gezeigt und antisemitische Slogans gerufen.

https://www.juedische-allgemeine.de/pol ... -gedenken/
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Di 21. Apr 2020, 19:04

Vongole hat geschrieben:(21 Apr 2020, 15:07)

Offensichtlich gibt es nichts, aber auch gar nichts, das die BDS- Antisemiten hindert, ihrem Israel-Hass freien Lauf zu lassen: :dead:

Am Vorabend des Holocaust-Gedenktags Jom Haschoa ist eine von der israelischen Botschaft in Deutschland organisierte Online-Diskussion mit einem Überlebenden des NS-Todeslagers Sobibor gestört worden.
Botschafter Jeremy Issacharoff teilte am Dienstagmorgen über Twitter mit, anti-israelische Aktivisten hätten den Vortrag des aus Israel zugeschalteten Zvi Herschel unterbrochen, Bilder von Adolf Hitler gezeigt und antisemitische Slogans gerufen.

https://www.juedische-allgemeine.de/pol ... -gedenken/

Also hierzuforum weht solchen Typen ein scharfer Wind entgegen. Zurecht!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Di 21. Apr 2020, 19:11

Fuerst_48 hat geschrieben:(21 Apr 2020, 19:04)

Also hierzuforum weht solchen Typen ein scharfer Wind entgegen. Zurecht!

Na ja, man muss ja nicht Hitler schreien, um seinen Abscheu über Israel auszudrücken. Da reichen auch durchaus "israelkritische" Bemerkungen bzw. Kommentare bestimmter Zeitungen aus,
versehen mit dem passenden eigenen Statement. ;)
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Di 21. Apr 2020, 19:15

Vongole hat geschrieben:(21 Apr 2020, 19:11)

Na ja, man muss ja nicht Hitler schreien, um seinen Abscheu über Israel auszudrücken. Da reichen auch durchaus "israelkritische" Bemerkungen bzw. Kommentare bestimmter Zeitungen aus,
versehen mit dem passenden eigenen Statement. ;)

Seit rund elf Jahren kenne ich die virtuellen Gepflogenheiten gewisser Kreise gegenüber Israel, den Juden und anderen Bereichen des Themenkreises.
Wirklich erschüttern kann mich diesbezüglich nichts mehr... :cool: :thumbup:
Zuletzt geändert von Fuerst_48 am Di 21. Apr 2020, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Teeernte » Di 21. Apr 2020, 19:28

Misterfritz hat geschrieben:(12 Nov 2019, 21:26)

Vielleicht sollte man das von der Seite der Verbraucher aus sehen.
Russische Produkte werden meistens (oft sogar in speziellen Supermärkten) an Leute mit russischen/sowjetischen MiGraHi gekauft, die dann auch die kyrillischen Etiketten lesen können. Und bei denen gehe ich mal davon aus, dass sie diese Problematik nicht interessiert - oder sie sogar die "russische Krim" gut finden. Warum sollten die klagen?


Hier im Osten gibts natürlich Leckerbissen aus Russland .... die Mann//Frau noch kennt .... egal wie die Beschriftet sind.

...gezuckerte Kondensmilch
....kandierte gezuckerte Kondensmilch
...Moskauer Eis
...russisches Konfekt..

(Bei EDEKA) ....sogar meistens teurer als heimische Produkte.

Bin ich in zB in Hannover/Frankfurt/Stuttgart - gibts die Produkte ebenso (ach mit russicher Schrift ), dann aber preiswerter.

Darauf einen Wodka Martini......gerührt....nicht geschüttelt. (nicht gescrambled) :D :D :D

....und da hätt ich jedes leckere Israelische Produkt -.... originalbeschriftet ebenso gekauft.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Mi 29. Apr 2020, 15:37

Heute feiert Israel den Unabhängigkeitstag Yom Haatzmaut und damit seinen 72. Geburtstag, wegen Corona-Ausgangssperre leider nur mit einer virtuellen Party.



Masel tov, Israel, Yom Huledet Sameach! :)
BenJohn

Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon BenJohn » Mi 29. Apr 2020, 15:42

Gott segne die Israel Defense Forces!
Am Israel Chai
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 23. Mai 2020, 11:52

JJazzGold hat geschrieben:(13 Nov 2019, 10:36)

Angesichts solcher einseitigen Urteile, ist mir das Lachen vergangen. Es hätte sich aus einem Urteil problemlos die pauschale Vorgabe rekrutieren lassen, dass alle Produkte aus besetzten Gebieten als solche zu kennzeichnen sind. Damit wäre den Klägern ad hoc der antisemitische Wind aus den Segeln genommen worden.
Nur ist das in der EU außenpolitisch nicht gewollt, da es reichlich aussenpolitischen und wirtschaftlichen Zündstoff beinhaltet.

Ich habe es schon vor Jahren geschrieben und ich bleibe nach wie vor dabei, ich wähle keine Partei, weder im Bund, noch in der EU, die meine hart erarbeiteten Steuergelder dazu nutzt palästinensischen Terror zu finanzieren.

Kauf mal im Westjordanland HONIG. Was von unserer Gruppe 2015 welche gemacht hatten. Es hat beim Zoll vor der Ausreise die selbige erschwert.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon JJazzGold » Sa 23. Mai 2020, 12:19

Fuerst_48 hat geschrieben:(23 May 2020, 11:52)

Kauf mal im Westjordanland HONIG. Was von unserer Gruppe 2015 welche gemacht hatten. Es hat beim Zoll vor der Ausreise die selbige erschwert.


Das habe ich nicht vor. Meinen Honig habe ich jahrelang u.a. aus dem Jemen bezogen - problemlos. ;)
Ist fraglich, ob im Westjordanland von palästinensicher Seite in ausreichender Menge und Qualität soviel produziert wird, dass sich der Export lohnt.
Weshalb es doppelt unsinnig ist, einseitige Kennzeichnung zu verlangen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 23. Mai 2020, 16:24

JJazzGold hat geschrieben:(23 May 2020, 12:19)

Das habe ich nicht vor. Meinen Honig habe ich jahrelang u.a. aus dem Jemen bezogen - problemlos. ;)
Ist fraglich, ob im Westjordanland von palästinensicher Seite in ausreichender Menge und Qualität soviel produziert wird, dass sich der Export lohnt.
Weshalb es doppelt unsinnig ist, einseitige Kennzeichnung zu verlangen.

Naja, Export ist übertrieben. Aber in dem Ort im Westjordanland gab es die Gelegenheit, Honig zu kaufen. Wie die Qualität war (ist) kann ich nicht sagen. Es war nur bei der Heimreise (Zoll im FH von TelAviv) ein Thema.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Kloß mit Soß » Do 18. Jun 2020, 14:34

Was ich ganz spannend find ist die Küche in Israel. Die Würzgewohnheiten zum Beispiel, da wird deutlich stärker gewürzt.
Hat sich sogar MC Donalds drauf eingestellt, die israelischen Fillialen haben eine andere Zutaten-Zusammensetzung bei der Würze.

Wenn sich mal jemand an der koscheren Küche versuchen will, empfehl ich das hier:

Shakshuka (4P)

3 EL Olivenöl
1 m.-große Zwiebel, gehackt
1 Zehe/n Knoblauch, gehackt, nach Belieben
1 Paprikaschote(n), gewürfelt
5 Tomaten, reife, gewürfelt, oder eine Dose Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 TL, gestr. Kreuzkümmel
1 TL, gestr. Paprikapulver, edelsüß
1 TL, gestr. Salz
Chilipulver oder Cayennepfeffer oder Pfeffer nach Geschmack
4 Eier
Koriander oder glatte Petersilie

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprika unter Rühren ca. 5 Minuten glasig dünsten. Tomaten, Tomatenmark und Gewürze zugeben und ca 10 Minuten offen köcheln lassen. Jetzt mit einem Esslöffel 4 Mulden für die Eier in die Tomatenmasse drücken und jeweils ein Ei hineinschlagen. Deckel auflegen und ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen. Das Ei soll innen noch leicht flüssig sein. Dann würzen.
KOH 12:5
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Eulenwoelfchen
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 20. Jun 2020, 12:28

Für Interessierte hier das Orig.-Rezept von Dr. Shakshuka.

(Es gab mal eine Sendung im Fernsehen über ihn, in der er auch die Zubereitung seines shakshuka zeigte. Hatte mir damals die Rezeptur und die Zubereitung notiert.
Ausdrücklich erwähnte Dr. Shakshuka, daß er KEINE Zwiebeln verwendet und NUR GRÜNE Chileschoten)

orig.- shakshuka nach dr. shakshuka

Zutaten (für 2 Personen)

Für das Shakshuka:
100 ml gutes Olivenöl
2 grüne Chilischoten
2 EL frisch gehackter Knoblauch
800 g Tomaten (ca. 6 Stück)
1 TL Paprikapulver edelsüß
ca. 2,5 gestr. TL Meersalz (evtl. weniger)
1 TL schwarzer Pfeffer
4 Eier

Dazu: gutes Weißbrot zum Sauce auftunken (aus der Pfanne)

...und was Gutes zum Saufen (z.B. Holletauer "Kuchlbauer-Hefeweißbier"= keine Empfehlung von Dr. Shakshuka, sondern vom kleinen Eulenwölfchen :D


Zubereitung

- Öl in einer Pfanne erhitzen, die grünen Chilis in Ringe schneiden und im Öl anschmoren***.
- Nach ca. 2 Minuten den frisch gehackten Knoblauch hinzugeben.
- Die Tomaten Achteln, den Strunk herausschneiden und zum Öl geben. Die Sauce ca. 6 Minuten weiterschmoren.
- Das Paprikapulver hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun muss das Shakshuka einkochen – das dauert ca. 20 Minuten.

- Nochmals mit Salz abschmecken und dann die Eier hineinschlagen.

- Das Eiweiß zuletzt mit einer Gabel vorsichtig mit der Tomatensauce verrühren (am besten mit dem Gabelrücken in einer 8-er Bewegung den Eidotter gefühlvoll umrunden", ähnlich wie eine Brustwarzen-Wellness).
- Die Eier solange in der Pfanne schmoren, bis das Eiweiß stockt. Das Eigelb soll flüssig bleiben.
(Sobald das Eiweiß eine ganz leichte, milchig geschlossene Oberfläche zeigt, hat das Ei den richtigen Garpunkt= das Eigelb unter der milchigen Haut ist noch flüssig).

---
***Dr. Shakshuka bereitet das Gericht auf Pfannen über offenem Feuer zu, Gartemperatur/Hitze natürlich nach seiner Erfahrung.
Da ich auf einem Ceranfeld koche, erhitze ich das Olivenöl anfangs auf Maximum (Stufe 9), bis es heiss ist, dann gebe ich die Chilies rein
und reduziere die Hitze auf Stufe 6. Diese Temperatur nehme ich dann durchgehend für die komplette Zubereitung.
Kurz gesagt, das Shakshuka braucht meiner Meinung nach schon einen guten Hitzebumms, da Tomaten sehr viel Flüssigkeit haben und
eindicken sollten. Ebenso braucht das Ei zum Stocken in der offenen Pfanne Hitze...Sonst kann man warten, bis "ER" kommt...und das kann
bekanntlich dauern. :D

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