Jerusalem

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Wie soll mit Jerusalem verfahren werden?

Die Stadt muß zwischen Israelis und Palästinenser geteilt werden!
48
23%
Jerusalem gehört den Israelis!
77
37%
Jerusalem gehört den Palästinensern!
18
9%
Jerusalem sollte eine Stadt unter UN-Verwaltung werden!
45
22%
Keine Ahnung!
19
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 207
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unity in diversity
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Re: Jerusalem

Beitragvon unity in diversity » Fr 2. Nov 2018, 01:40

Rechtsextremist Bolsonaro will die brasilianische Botschaft nach Jerusalem verlegen:
https://www.tagesspiegel.de/politik/bra ... 58454.html
Daraus ergibt sich die Frage, ob Israel Beifall spenden, oder Betroffenheit zeigen soll?
Ist es jeder wert, seine breite Schleimspur zu akzeptieren?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Vongole
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Re: Jerusalem

Beitragvon Vongole » Fr 2. Nov 2018, 01:58

Gute Frage, haben Sie die schon mal hinsichtlich so einiger Botschaften in Berlin gestellt?
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Fuerst_48
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Re: Jerusalem

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 12. Nov 2018, 09:18

Manche Botschaften sind Empfänger "seltsamer Botschaften" aus ihrem Heimatland.
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Antonius
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Di 1. Jan 2019, 14:40

Am heutigen Neujahrstag, dem 1.1.2019, haben wir in der Communio während des Lateinischen Hochamtes
in der Theatiner-Kirche in München gebetet:

Exsulta filia, Sion, lauda filia Ierusalem, ecce Rex tuus venit, salvator mundi.
(Juble laut, Tochter Zion. Jauchze Jerusalem. Siehe, dein König kommt zu dir, der Heiland der Welt.)

http://www.theatinerkirche.de/index.php?cID=9
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Re: Jerusalem

Beitragvon schokoschendrezki » Di 1. Jan 2019, 22:49

Ich habe gegenüber esoterisch aufgeladenen Glaubenslehren wirklich noch einmal eine erheblich größere Skepsis als gegenüber verbreiiteten Religionen. Und gegenüber Glaubenslehren, die irgendetwas mit Lebensreformbewegungen zu tun haben, habe ich noch mal eine zusätzliche Skepsis. Aber was der theosophische Blavatsky-Guru Krishnamurti mal geschrieben hat, eine einfache völlig einsichtige Wahrheit, genau auf den Punkt gebracht: "Man kann kein religiöser Mensch sein, wenn man einer Religion angehört." Genial. Man kann kein religiöser Mensch sein, wenn man sich in Bezug auf die Stadt Jerusalem zu irgendeiner Zugehörigkeit äußert. Geht einfach nicht. Religion, Universum, Gott, Nachdenken über die Welt als Ganzes ist einfach etwas ganz Anderes .... und mit einer Äußerung wie die über die Frage der Zugehörigkeit einer konkreten Stadt wie Jerusalem hat man sich von diesen universellen Fragen von Gott, Universum, Sinn usw. verabschiedet.
Ich habe nie in meinem Leben irgendein Volk oder Kollektiv geliebt ... ich liebe in der Tat nur meine Freunde und bin zu aller anderen Liebe völlig unfähig (Hannah Arendt)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Senexx » Di 1. Jan 2019, 22:56

Was wollen Sie uns mit diesem krausem Posting sagen?
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Antonius
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » So 6. Jan 2019, 15:44

Am heutigen Festtag der Erscheinung des Herrn, dem 6.1.2019, beteten wir im Graduale während des Lateinischen Hochamtes der Theatiner-Kirche in München:

    Omnes de Saba venient, aurum et thus deferentes, et laudem Domino annuntiantes. Surge et illuminare Ierusalem, quia gloria Domini super te orta est.
    (Alle werden von Saba kommen, sie bringen Gold und Weihrauch dar und künden den Herrn ihr Lob. Erhelle dich Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn geht über dir auf.)
Die Vokalkapelle sang die Messe: Ecce advenit dominator Dominus Missa St. Crucis in G (op.151) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901).

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Re: Jerusalem

Beitragvon Vongole » Fr 15. Feb 2019, 16:41

Muslime beanspruchen die Klagemauer für sich:

Der Präsident des Obersten Islamrats in Jerusalem, Scheich Ikrima Sabri, hat die Klagemauer (Westmauer) in der Jerusalemer Altstadt als islamisches Heiligtum bezeichnet. Für Juden ist die Klagemauer die wichtigste religiöse Stätte.

Die von Muslimen als Al-Burak-Mauer bezeichnete Westmauer sei untrennbarer Teil des Tempelbergs, urteilte Sabri laut Bericht des israelischen Senders Aruz Scheva von Mittwoch in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten. Die Stätte gehöre ausschließlich muslimischen Gläubigen und Muslime akzeptierten keinerlei jüdische Besitzrechte an der Stätte, heißt es laut Bericht in der Fatwa.

https://religion.orf.at/stories/2964418/

Dass Ha Kotel die Stützmauer des Zweiten Tempels war, der 70 n.Chr. zerstört wurde, beliebt er zu unterschlagen, und auch, dass der musl. Felsendom darüber errichtet wurde, um genau das vergessen zu lassen.
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Adam Smith
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Re: Jerusalem

Beitragvon Adam Smith » Fr 15. Feb 2019, 17:41

Vongole hat geschrieben:(15 Feb 2019, 16:41)

Muslime beanspruchen die Klagemauer für sich:

Der Präsident des Obersten Islamrats in Jerusalem, Scheich Ikrima Sabri, hat die Klagemauer (Westmauer) in der Jerusalemer Altstadt als islamisches Heiligtum bezeichnet. Für Juden ist die Klagemauer die wichtigste religiöse Stätte.

Die von Muslimen als Al-Burak-Mauer bezeichnete Westmauer sei untrennbarer Teil des Tempelbergs, urteilte Sabri laut Bericht des israelischen Senders Aruz Scheva von Mittwoch in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten. Die Stätte gehöre ausschließlich muslimischen Gläubigen und Muslime akzeptierten keinerlei jüdische Besitzrechte an der Stätte, heißt es laut Bericht in der Fatwa.

https://religion.orf.at/stories/2964418/

Dass Ha Kotel die Stützmauer des Zweiten Tempels war, der 70 n.Chr. zerstört wurde, beliebt er zu unterschlagen, und auch, dass der musl. Felsendom darüber errichtet wurde, um genau das vergessen zu lassen.


Was Muslime von Juden halten. Nach Mekka dürfen ja nur Muslime einreisen.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Eulenwoelfchen

Re: Jerusalem

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 16. Feb 2019, 12:22

Dieser muslimische Fatwalist Sheik Ikrima Sabri scheint einen ähnlichen historischen Dachschaden zu haben wie der "Historiker" Abbas.

Fazit: "Es gibt Menschen, die in Erfahrungswelten leben, die wir nicht betreten können" (John Steinbeck)
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Re: Jerusalem

Beitragvon tabernakel » Fr 22. Feb 2019, 03:39

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(16 Feb 2019, 12:22)
Dieser muslimische Fatwalist Sheik Ikrima Sabri scheint einen ähnlichen historischen Dachschaden zu haben wie der "Historiker" Abbas.

Fazit: "Es gibt Menschen, die in Erfahrungswelten leben, die wir nicht betreten können" (John Steinbeck)

Denke weder der eine noch der andere hat einen "Dachschaden". Beide sagen sich schlicht dass sie mit ihrer Vertreibungs-Ideologie nur einen einzigen Konflikt gewinnen müssen, während Israel mit seiner konsequenten Vermeidung von Vertreibung keinen einzigen Konflikt verlieren darf. Daher auch die große Bereitschaft auf palästinensicher Seite selbst sinnlose Konflikte mit Israel zu schüren, man kann sich dort immer sagen dass man nichts zu verlieren und alles zu gewinnen habe ...
Eulenwoelfchen

Re: Jerusalem

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 22. Feb 2019, 08:51

tabernakel hat geschrieben:(22 Feb 2019, 03:39)

Denke weder der eine noch der andere hat einen "Dachschaden". Beide sagen sich schlicht dass sie mit ihrer Vertreibungs-Ideologie nur einen einzigen Konflikt gewinnen müssen, während Israel mit seiner konsequenten Vermeidung von Vertreibung keinen einzigen Konflikt verlieren darf. Daher auch die große Bereitschaft auf palästinensicher Seite selbst sinnlose Konflikte mit Israel zu schüren, man kann sich dort immer sagen dass man nichts zu verlieren und alles zu gewinnen habe ...

Ihren grundsätzlichen Betrachtungen zur abgefeimten und dreckigen Strategie auf palästinensicher Seite widerspreche ich nicht. Wie auch. Das, was sie
erläuterten, sehe ich genauso.

Allerdings bezog sich meine Bemerkung auf die dazu verwendeten Fakten. Und hier ist zu sagen, dass man die Verwendung von Behauptungen durch historische (antisemitische/antijüdische) Lügen nur dann anwenden kann, wie eben Abbas oder dieser Sheik "Dlingenskirchen", wenn man nicht mehr alle oder gar keine Tassen mehr im Schrank hat. Also einen veritablen Dachschaden sein eigen nennt. ;)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Wolverine » Mi 27. Feb 2019, 13:02

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(22 Feb 2019, 08:51)

Ihren grundsätzlichen Betrachtungen zur abgefeimten und dreckigen Strategie auf palästinensicher Seite widerspreche ich nicht. Wie auch. Das, was sie
erläuterten, sehe ich genauso.

Allerdings bezog sich meine Bemerkung auf die dazu verwendeten Fakten. Und hier ist zu sagen, dass man die Verwendung von Behauptungen durch historische (antisemitische/antijüdische) Lügen nur dann anwenden kann, wie eben Abbas oder dieser Sheik "Dlingenskirchen", wenn man nicht mehr alle oder gar keine Tassen mehr im Schrank hat. Also einen veritablen Dachschaden sein eigen nennt. ;)


Nun, so hat jeder seine eigene Wahrheit auch wenn sie sich fernab des gesunden Menschenverstandes befindet. Für mich sind ein paar wenige Dinge entscheidend. Die Araber haben immer das gesamte Mandat beansprucht und tun es heute noch und sie haben jede Möglichkeit mit Israel Frieden zu schließen ausgelassen. Man muss den Verstand bestimmter Leute in Zweifel ziehen, die sich nach mehr als 70 Jahren Krieg und Terror nicht der Tatsache stellen können, dass nicht nur die anderen arabischen Staaten sich mittlerweile heraushalten sondern auch die "palästinensischen Flüchtlinge" nicht integrieren wollen. Die paar Idioten, die den Terrorismus nach wie vor fördern ( Europa, England und ein paar arabische Staaten noch) tun das nicht etwa weil sie glauben, dass die "Palästinenser" eines Tages gewinnen könnten, nein. Der Grund hierfür ist der eigene, dreckige Antisemitismus, der in allen UN-Entscheidungen gegen Israel nachzulesen ist.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Di 12. Mär 2019, 14:40

tabernakel hat geschrieben:(22 Feb 2019, 03:39)

Denke weder der eine noch der andere hat einen "Dachschaden". Beide sagen sich schlicht dass sie mit ihrer Vertreibungs-Ideologie nur einen einzigen Konflikt gewinnen müssen, während Israel mit seiner konsequenten Vermeidung von Vertreibung keinen einzigen Konflikt verlieren darf. Daher auch die große Bereitschaft auf palästinensicher Seite selbst sinnlose Konflikte mit Israel zu schüren, man kann sich dort immer sagen dass man nichts zu verlieren und alles zu gewinnen habe ...


Eines kann man festhalten. Wenn die Araber die Waffen abgäben, wäre morgen Frieden in Nahost und die arabischen Staaten würden gedeihen und sich entwickeln. Israel würde hierbei einen großen Anteil an Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wenn aber Israel seine Waffen abgibt, dann ist morgen der nächste Holocaust im Gange. :rolleyes:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Wolverine » Di 12. Mär 2019, 15:36

Gutmensch1 hat geschrieben:(12 Mar 2019, 14:40)

Eines kann man festhalten. Wenn die Araber die Waffen abgäben, wäre morgen Frieden in Nahost und die arabischen Staaten würden gedeihen und sich entwickeln. Israel würde hierbei einen großen Anteil an Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wenn aber Israel seine Waffen abgibt, dann ist morgen der nächste Holocaust im Gange. :rolleyes:


Dieser Wahrheit habe ich nichts hinzuzufügen. :thumbup:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » So 31. Mär 2019, 17:50

Am heutigen vierten Fastensonntag Laetare beteten wir im Tractus während des Lateinischen Hochamtes der Theatiner-Kirche in München:

    Laetare Ierusalem.
    Qui confidunt in Domino, sicut mons Sion, non commovetibur in aeternum, qui habitat in Ierusalem.
    (Freue dich, Stadt Jerusalem.
    Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg. Niemand wankt, der in Jerusalem wohnt.)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » So 8. Dez 2019, 17:48

Am heutigen zweiten Adventssonntag sprachen wir im Introitus während des Lateinischen Hochamtes der Theatiner-Kirche in München:

    Populus Sion, ecce Dominus veniet ad salvandas gentes.
    Ierusalem surge, et sta in excelso, et vide iucunditatem, quae veniet tibi a Deo tuo.

    (Volk von Zion, siehe der Herr wird kommen, die Völker zu erlösen.
    Jerusalem erhebe dich, steig auf den Berg und schau die Freude, die von deinem Gott zu dir kommt.)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Flavius Silva » Sa 1. Feb 2020, 17:16

Trumps Vorschlag ist völlig undurchführbar, was den Status Jerusalems berifft, und kann nur zu neuen kriegerischen und/oder terroristischen Verwicklungen führen!
Dieser Freundschaftsdienst für Bibi dürfte nur innenpolitisch auf seinen Vorwahlenstatus als Friedensfürst gemünzt sein.
P. S.:
Ich weiß, wovon ich rede ..... :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Fl ... ius_Bassus
Bobo
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bobo » So 2. Feb 2020, 11:55

Flavius Silva hat geschrieben:(01 Feb 2020, 17:16)

Trumps Vorschlag ist völlig undurchführbar, was den Status Jerusalems berifft, und kann nur zu neuen kriegerischen und/oder terroristischen Verwicklungen führen!
Dieser Freundschaftsdienst für Bibi dürfte nur innenpolitisch auf seinen Vorwahlenstatus als Friedensfürst gemünzt sein.
P. S.:
Ich weiß, wovon ich rede ..... :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Fl ... ius_Bassus


Zugegeben, Trumpfs Plan klingt mehr als ungewöhnlich. Aber sagt die Charta der jeweils bestimmenden Organisationen nicht: „Wir wollen ganz Palästina und die Juden ins Meer treiben? Die Zahl der Sympathisanten dieser Ideologie scheint hoch! Für die klingt diese Maximalforderung gerecht, und wäre Israel nicht der wehrhafte Staat, als den er sich bewiesen hat, wäre die Ideologie längst in die Tat umgesetzt. Ist es nicht so?

Wie wäre es nach mehr als Siebzig Jahren Krieg und Terror gegen Israel, der bekanntermaßen nicht auf Israel beschränkt blieb, mit der umgekehrten Variante? Warum sollte diese Forderung der seit Jahrzehnten bekämpften ungerechter sein als die seiner Gegner? Will sagen, was wäre daran ungerecht, wenn Israel nach so langer Zeit für sich ganz Palästina beanspruchte und die Feinde ins Meer triebe? In dem Fall wäre das Recht des Stärkeren auch das des moralisch Gefestigteren. Man kann sich über diesen Standpunkt ereifern oder auch nicht. Mir erscheint er langsam plausible. Und so scheint alles nur eine Frage des Standpunktes.

Es darf die Frage gestellt werden, ob es die palästinensischen Autonomiegebiete, Hamas, Gaza, Fatah und Westjordanland in heutiger Form überhaupt noch gäbe, wenn der palästinensische Terror heute noch immer international ausgeübt würde. Käme man nach einer solchen Abwägung zum abschlägigen Ergebnis, folgt ganz automatisch die Erkenntnis, welch elende Heuchler die Europäer doch sind. Terror ist solange erträglich, wie er sich auf Israel konzentriert. Machen wir uns bitte nichts vor. Dass der palästinensische Terror heute nicht mehr weltweit Passagierflugzeuge sprengt oder Juden im Ausland ermordet, wo es keiner erwartet, ist keiner Form der Menschlichkeit geschuldet, sondern taktisches Kalkül.

Was genau hassen die arabischen Palästinenser an Israel noch gleich? Deren Religion. Richtig? Juden haben zwei Beine, zwei Arme, sind nicht grün und tragen auch keine Tentakeln an der Birne. Man könnte fast glauben, sie wären Menschen! Verberge deine Religion und keiner wird dich beachten. Zeige, dass du Jude bist, und die einschlägige Klientel wird dich hassen, wenn möglich ermorden. Ich sehe nicht, dass diese Klientel die Hilfe derer wirklich verdient, die sie als Ungläubige verjagen oder ermorden würden, wenn sie könnten. Führt man diese Überlegung nüchtern zu Ende, kommt man zu dem Schluss, nehme den Todfeinden der Menschheit alles! Haus und Hof, wenn möglich auch die Würde. Und gebt ihnen als Begründung die Charta ihrer Anführer mit auf dem Wege, in der zuvor jedoch Juden und Israel in Palästinenser und palästinensische Muslime umgeschrieben wurde. Alles andere sollte wortgetreu belassen werden. Dass es keinen Staat Palästina mehr geben kann ist keine Frage von Stärke oder Schwäche. Sie begründet sich darauf, dass es keinen von der UN protegierten Staat geben kann, der auf Unmenschlichkeit und Terror gegründet wäre. Gegen Juden, und einst auch gegen alle Menschen dieser Welt! Siehe Historie des internationalen Terrors durch die Palästinenser.

Nachtrag. Der Beitrag ist keine wohlüberlegte Meinung, sondern ein Gedankenexperiment, das auf die Frage basiert, wie wäre es, wenn ich dasselbe Denkmuster, welches Befürwortern des palästinensischen Terrors gegen Israel vorbringen, gegen sie verwende.
Lebe, als würdest Du morgen sterben, lerne, als würdest zu ewig leben.
(Mahatma Gandhi)

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