Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

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Iwan der Liebe
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 12:42

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 12:29)

Der geostrategische Gegner setzt viel in Propaganda, umgerechnet etwa 50 Cent pro Erdenbürger.

Jüngst gab es Berichte, wonach der Abgeordnete Frohnmaier vollständig unter Kontrolle Moskaus sei.



Verglichen mit dem US-Militärhaushalt ist das gar nichts. Die INSM könnte von den Russen allerdings noch lernen, aber die haben wohl auch nicht ganz soviel Geld zur Verfügung.

Was wollen die mit dem Frohnmaier, der sowieso nichts zu melden hat? Warum gründen die Russen nicht soetwas wie die Atlantik-Brücke und spannen sich maßgebliche Politiker und Regierungschefs vor den Karren? Die USA sind ihnen im Bereich Propaganda weit voraus.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 14. Apr 2019, 12:47

Profis. Sieht man immer wieder wie US Verbrechen schöner geredet werden als von anderen Staaten. Da wirkt die Propaganda bestens.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 12:52

Audi hat geschrieben:(14 Apr 2019, 12:47)

Profis. Sieht man immer wieder wie US Verbrechen schöner geredet werden als von anderen Staaten. Da wirkt die Propaganda bestens.



Man nennt ja politisch korrekt auch das Angriffsministerium der USA "Verteidigungsministerium", obwohl ausnahmslos alle Kriege dieses Landes nach dem 2. Weltkrieg Angriffe waren, von denen übrigens nur ein einziger von der UNO legitimiert war.

Die deutsche Armee nennt sich auch "Verteidigungsarmee", weshalb seinerseits Struck zu der völlig verschwurbelten und abstrusen Behauptung genötigt wurde, Deutschland würde am Hindukusch verteidigt werden... :D :D :D
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » So 14. Apr 2019, 12:59

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 11:26)

Ich vermute mal so, Du bist schon recht alt und wurdest im Kalten Krieg sozialisiert. Richtig? Für Dich sind immer die Russen, die Chinesen und alle, die die USA als "böse" deklarieren, "Diktaturen".


Großer, Diktaturen sind Diktaturen, weil sie diktatorisch Handeln, weil es bei ihnen weder Gewaltenteilung, noch Regierungsablösungen durch reguläre Wahlen gibt, weil sie Opposition kriminalisieren und was der Dinge mehr sind. Solche pauschalen Gedankenlosigkeiten, wie sie dir einfallen, kommen bei mir nicht vor. Guggsdu und wirst du schlauer:
Dik·ta·tur
/Diktatúr/
Substantiv, feminin [die]

1a.
meist abwertend
[ohne Plural] unumschränkte, andere gesellschaftliche Kräfte mit Gewalt unterdrückende Ausübung der Herrschaft durch eine bestimmte Person, gesellschaftliche Gruppierung, Partei o. Ä. in einem Staat[/quote]

Und wenn du genau hinschaust, wirst du genau das in Russland finden, und zwar unumschränkt.

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 11:26)Kriegsverbrechen der USA, von denen es nun wirklich viele gibt, stören Dich nicht, weil Du gelernt hast, dass die USA nur ganz böse Menschen ins Jenseits befördern und selbst lieb, demokratisch und menschenfreundlich sind.

Vielleicht glaubst Du sogar, dass die USA vom Irak, von Vietnam, von Syrien, von Guatemala, von Chile und von unzähligen anderen Staaten ständig bedroht wurden und sich deshalb entweder mittels Bomben, Massenvernichtungswaffen oder einem Putsch "präventiv verteidigt" haben. Da kann man, glaube ich, nichts machen... :(

Schaue mal, was der GerHartz gesagt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=keWZofL30So

Naja, er war ja bereits bei Gazprom und konnte es sich deshalb wohl leisten, die Wahrheit zu sagen.



Zumindest das, was "der lupenreine Demokrat" Putin als Wahrheit vorgibt. :D

Die simple Welt der simplen Geister schaut aus deinem Beitrag. Das reicht aber nicht für das Erkennen der Welt. ;) Auch du hast die Möglichkeit, über die Flachheit deiner vorgegebenen Erkenntnisse hinauszusteigen. Du mußt es nur tun.
Zuletzt geändert von zollagent am So 14. Apr 2019, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » So 14. Apr 2019, 13:02

Audi hat geschrieben:(14 Apr 2019, 12:18)

Alle die jetzt eine andere Meinung vertreten sind Propaganda bots.
Ja, in einer Diktatur hat man früher auch Leute diffamiert...

Euch kann man programmieren wie meinen Taschenrechner. Der Pawlowsche Reflex klappt nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Diktatur-Trollen. Nur die richtigen Stichworte und die Opferrolle rollt. :D
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 13:16

Audi hat geschrieben:(14 Apr 2019, 12:37)

Und die Atlantik-Brücke hat den Irak Krieg toll gefunden. Propaganda eben.

Gibt dieser Verein denn eine Postille heraus? Mich würde die Sichtweise interessieren.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 14. Apr 2019, 13:20

Google mein Freund.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 13:41

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 12:42)

Verglichen mit dem US-Militärhaushalt ist das gar nichts. Die INSM könnte von den Russen allerdings noch lernen, aber die haben wohl auch nicht ganz soviel Geld zur Verfügung.[/code]
Ja, die allgemeinen Lasten zur Sicherung Europas sind sehr hoch, deshalb soll ja die Eigenbeteiligung erhöht werden.


Wir haben jetzt zwei Parteien im Bundestag, die den militärischen Interessen der Shanghai-Staaten mehr als wohlgesonnen sind. Frohnmaier ist nur exemplarisch dafür, wie man über Finanzierungen eine kontrollierte Person nach oben schleusen kann.

Die Abwehr von Propaganda, Sabotage und 5. Kolonne liegt in Europa teils sehr im Argen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 13:53

Audi hat geschrieben:(14 Apr 2019, 13:20)

Google mein Freund.

Es gibt außer der "Brücke" noch die "Atlantik Initiative", die sich ebenfalls um Völkerverständigung bemüht, nur etwas frischer wirkt und auch interessante Aufsätze veröffentlicht.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 13:56

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 13:41)

Wir haben jetzt zwei Parteien im Bundestag, die den militärischen Interessen der Shanghai-Staaten mehr als wohlgesonnen sind. Frohnmaier ist nur exemplarisch dafür, wie man über Finanzierungen eine kontrollierte Person nach oben schleusen kann.

Die Abwehr von Propaganda, Sabotage und 5. Kolonne liegt in Europa teils sehr im Argen.



Und wieviele Parteien haben wir im Bundestag, die den vielfach imperialeren militärischen Interessen der USA wohlgesonnen sind? Vier oder fünf? So genau weiß man das nicht.

Die 5. Kolonne Washingtons ist also in Deutschland wesentlich stärker vertreten.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 14:05

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 13:56)

Und wieviele Parteien haben wir im Bundestag, die den vielfach imperialeren militärischen Interessen der USA wohlgesonnen sind? Vier oder fünf? So genau weiß man das nicht.

Die 5. Kolonne Washingtons ist also in Deutschland wesentlich stärker vertreten.

Die restlichen 4 Parteien haben Verständnis für die eigenen, vitalen Sicherheitsinteressen Deutschlands. Dazu gehört eben der Schutz vor konventionellen und nuklearen Angriffen im multilateralen Verbund.

Eine Fünfte Kolonne ist etwas anderes; das sind Leute, die einer gegnerischen, aggressiven Macht zuarbeiten.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 14:21

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 14:05)

Die restlichen 4 Parteien haben Verständnis für die eigenen, vitalen Sicherheitsinteressen Deutschlands. Dazu gehört eben der Schutz vor konventionellen und nuklearen Angriffen im multilateralen Verbund.

Eine Fünfte Kolonne ist etwas anderes; das sind Leute, die einer gegnerischen, aggressiven Macht zuarbeiten.



Ach so. Die Russen sind also die Bösen, die uns bedrohen, die USA sind die Guten, die uns beschützen? :?:

Was militärische Aggressivität betrifft, sind die USA ganz einsame Weltspitze. Ja, ich weiß, Verschwörungstheoretiker sagen, dass die USA sich immer nur verteidigen, und zwar in Vietnam, Irak, Afghanistan, Syrien und weiteren Ländern rund um den Globus. Angriffe gegen die USA erfolgen ständig und von allen Kontinenten aus, abgesehen von Antarktika und Australien. :rolleyes: Die halbe Welt hat sich verschworen gegen diese guten Menschen! :mad2:

Und wenn irgendwo schlecht gewählt wird, dann helfen US-Soldaten auch immer gern, und zwar aus reiner Nächstenliebe! :thumbup:

Und wer ist eigentlich eine "gegnerische, aggressive Macht"? Hat der Pole wieder aufgemuckt, soll ab 5:45 wieder zurückgeschossen werden? :?: Oder hat uns der Russe bedroht? Freilich, der ist böse, dass er den Deutschen ihre über alles geliebte Mauer nicht beschützt hat, nimmt man ihm in Ost und West bis heute sehr übel. Und dass er nicht mehr am Wettrüsten teilnehmen will, werden ihm die USA niemals verzeihen. Man kann sich doch als "Feind" nicht einfach zurückziehen! Weißt Du, was es für Anstrengungen bedurfte, um neue Feindbilder zu kreieren, um den gigantischen Rüstungshaushalt irgendwie zu rechtfertigen?
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 15:43

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 14:21)

Ach so. Die Russen sind also die Bösen, die uns bedrohen, die USA sind die Guten, die uns beschützen? :?:
Ja, Freunde und Feinde sind nicht das gleiche.

Was militärische Aggressivität betrifft, sind die USA ganz einsame Weltspitze. Ja, ich weiß, Verschwörungstheoretiker sagen, dass die USA sich immer nur verteidigen, und zwar in Vietnam, Irak, Afghanistan, Syrien und weiteren Ländern rund um den Globus. Angriffe gegen die USA erfolgen ständig und von allen Kontinenten aus, abgesehen von Antarktika und Australien. :rolleyes: Die halbe Welt hat sich verschworen gegen diese guten Menschen! :mad2:

Es ist ja verständlich, wenn die Gegenseite einen Spaltpilz unter den Atlantischen Schild pflanzen will, was sollte sie auch sonst tun. Außerdem lenkt das vom Überfall auf die Ukraine ab - oder von Straftaten gegen unser Land.

Und wenn irgendwo schlecht gewählt wird, dann helfen US-Soldaten auch immer gern, und zwar aus reiner Nächstenliebe! :thumbup:
Wir können wählen, wie wir wollen. Die Interessen der Alliierten mögen vielfältig sein, aber klar ist, dass der Schutz vor konventionellen oder nuklearen Angriffen auch in der Bündnisfähigkeit begründet liegt. Seit 70 Jahren.
Und die Gegenseite, handelt sie denn aus "Nächstenliebe"? ;)

Und wer ist eigentlich eine "gegnerische, aggressive Macht"? Hat der Pole wieder aufgemuckt, soll ab 5:45 wieder zurückgeschossen werden? :?: Oder hat uns der Russe bedroht? Freilich, der ist böse, dass er den Deutschen ihre über alles geliebte Mauer nicht beschützt hat, nimmt man ihm in Ost und West bis heute sehr übel. Und dass er nicht mehr am Wettrüsten teilnehmen will, werden ihm die USA niemals verzeihen. Man kann sich doch als "Feind" nicht einfach zurückziehen! Weißt Du, was es für Anstrengungen bedurfte, um neue Feindbilder zu kreieren, um den gigantischen Rüstungshaushalt irgendwie zu rechtfertigen?

Der Pole ist ein Freund, er wird entsprechend keinen Schuß von unserer Seite befürchten. Nicht von uns. Eben, ein 5:45 Uhr gilt es zu verhindern. In der Ukraine gab es dieses Zurückschießen bereits.

Eine gegnerische, aggressive Macht sabotiert beispielsweise Regierungsnetzwerke. Es wäre doch völlig unsinnig, dies als freundlich gemeinten Akt zu verstehen. Für sowas werden Leute sogar verhaftet, wenn man ihrer habhaft werden kann.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 18:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 15:43)

Ja, Freunde und Feinde sind nicht das gleiche.


Es ist ja verständlich, wenn die Gegenseite einen Spaltpilz unter den Atlantischen Schild pflanzen will, was sollte sie auch sonst tun. Außerdem lenkt das vom Überfall auf die Ukraine ab - oder von Straftaten gegen unser Land.

Wir können wählen, wie wir wollen. Die Interessen der Alliierten mögen vielfältig sein, aber klar ist, dass der Schutz vor konventionellen oder nuklearen Angriffen auch in der Bündnisfähigkeit begründet liegt. Seit 70 Jahren.
Und die Gegenseite, handelt sie denn aus "Nächstenliebe"? ;)


Der Pole ist ein Freund, er wird entsprechend keinen Schuß von unserer Seite befürchten. Nicht von uns. Eben, ein 5:45 Uhr gilt es zu verhindern. In der Ukraine gab es dieses Zurückschießen bereits.

Eine gegnerische, aggressive Macht sabotiert beispielsweise Regierungsnetzwerke. Es wäre doch völlig unsinnig, dies als freundlich gemeinten Akt zu verstehen. Für sowas werden Leute sogar verhaftet, wenn man ihrer habhaft werden kann.



Ich dachte immer, eine gegnerische, aggressive Macht würde uns abhören. Aber das stimmt gar nicht, wer uns abhört und überwacht, der ist unser Freund. Richtig?

Persönlich habe ich das Glück, keine Feinde zu haben. Und ich wüßte auch nicht, welche Feinde Deutschland hat. Wer hat denn dieses Land jemals angegriffen? Und dass der Russe den Kalten Krieg beendete und die Mauer nicht mehr beschützte, kann man ihm doch nach 30 Jahren langsam verzeihen, meinst Du nicht? Die USA haben doch einen neuen Feind gefunden, den "islamistischen Terroristen". Und der verschwindet nicht so sang- und klanglos von der Bildfläche, den kann man etliche Jahrzehnte lang bekämpfen und zerbomben, und der wird dadurch sogar noch stärker! :thumbup:
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 19:59

Der Angriff auf Jugoslawien war übrigens auch völkerrechtswidrig und basierte, wie alle Kriege, auf Lügen.

Milosevic wurde posthum freigesprochen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 20:01

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 18:28)

Ich dachte immer, eine gegnerische, aggressive Macht würde uns abhören. Aber das stimmt gar nicht, wer uns abhört und überwacht, der ist unser Freund. Richtig?

Die Gegner hören sicherlich auch ab und umgekehrt muss man ja sehen, die befreundeten Geheimdienste geben auch mal Tipps.

Persönlich habe ich das Glück, keine Feinde zu haben. Und ich wüßte auch nicht, welche Feinde Deutschland hat. Wer hat denn dieses Land jemals angegriffen? Und dass der Russe den Kalten Krieg beendete und die Mauer nicht mehr beschützte, kann man ihm doch nach 30 Jahren langsam verzeihen, meinst Du nicht? Die USA haben doch einen neuen Feind gefunden, den "islamistischen Terroristen". Und der verschwindet nicht so sang- und klanglos von der Bildfläche, den kann man etliche Jahrzehnte lang bekämpfen und zerbomben, und der wird dadurch sogar noch stärker! :thumbup:
Da wird im Schattenkrieg viel gemacht, das Beispiel mit dem Hacken eines Regierungsnetzwerkes wurde schon genannt. Sodann, Terroristen - sind das keine Feinde? Wir können froh darüber sein, so viele gute Partner zu haben.
Man müsste eigentlich mehr tun, an allen unruhigen Flanken um Europa herum. Du hast deshalb keine persönlichen Feinde, weil man sich darum kümmert. In Afghanistan zum Beispiel. Wenn man alles durchwinken würde, sähe es in Köln oder München ganz anders aus.
Das meint ja die Formel der Bündnisfähigkeit: Gut essen, gut trinken, gut schlafen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 20:06

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 19:59)

Der Angriff auf Jugoslawien war übrigens auch völkerrechtswidrig und basierte, wie alle Kriege, auf Lügen.

Milosevic wurde posthum freigesprochen.

Die UN hatte die humanitäre Not festgestellt. Eine daran anschließende Handlung ist etwas anderes als etwa der Angriff 39 auf Polen durch das III. Reich und UdSSR oder der Überfall 2014 auf die Ukraine.

Milosevic ist verstorben, der Prozess wurde deshalb nicht fortgesetzt.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 20:09

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 20:01)

Die Gegner hören sicherlich auch ab und umgekehrt muss man ja sehen, die befreundeten Geheimdienste geben auch mal Tipps.

Da wird im Schattenkrieg viel gemacht, das Beispiel mit dem Hacken eines Regierungsnetzwerkes wurde schon genannt. Sodann, Terroristen - sind das keine Feinde? Wir können froh darüber sein, so viele gute Partner zu haben.
Man müsste eigentlich mehr tun, an allen unruhigen Flanken um Europa herum. Du hast deshalb keine persönlichen Feinde, weil man sich darum kümmert. In Afghanistan zum Beispiel. Wenn man alles durchwinken würde, sähe es in Köln oder München ganz anders aus.
Das meint ja die Formel der Bündnisfähigkeit: Gut essen, gut trinken, gut schlafen.



Naja, viele Länder, wie z.B. die Schweiz, sind weniger mordlustig und beteiligen sich nicht am "Krieg gegen den Terror". Dadurch haben sie zwar keine Handhabe, um ständig vor einer "Terrorgefahr" zu warnen und jeden Bürger möglichst flächendeckend zu überwachen, aber sie können in Frieden leben. Und das ist auch gar nicht so langweilig, wie es für viele Deutsche vielleicht klingt.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Iwan der Liebe » So 14. Apr 2019, 20:11

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Apr 2019, 20:06)

Die UN hatte die humanitäre Not festgestellt. Eine daran anschließende Handlung ist etwas anderes als etwa der Angriff 39 auf Polen durch das III. Reich und UdSSR oder der Überfall 2014 auf die Ukraine.

Milosevic ist verstorben, der Prozess wurde deshalb nicht fortgesetzt.



Das war erstunken und erlogen, ausgerechnet die Deutschen unterstellten den Serben, Konzentrationslager zu betreiben.

Milosevic wurde posthum freigesprochen, das kann man auch den Hauptstrommedien entnehmen, auch wenn es natürlich nicht so extrem breitgetreten wurde wie die üblichen Kriegslügen:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... ochen.html
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 14. Apr 2019, 20:15

Iwan der Liebe hat geschrieben:(14 Apr 2019, 20:09)

Naja, viele Länder, wie z.B. die Schweiz, sind weniger mordlustig und beteiligen sich nicht am "Krieg gegen den Terror". Dadurch haben sie zwar keine Handhabe, um ständig vor einer "Terrorgefahr" zu warnen und jeden Bürger möglichst flächendeckend zu überwachen, aber sie können in Frieden leben. Und das ist auch gar nicht so langweilig, wie es für viele Deutsche vielleicht klingt.

Die Terroristen wollen Macht, und wer dabei am wenigsten stört, wird auch am ehesten in Ruhe gelassen.

Wie sagte Churchill mal so schön? Appeasement bedeutet, ein Krokodil in der Hoffnung zu füttern, als letztes gefressen zu werden.
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