Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

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Cobra9
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Mi 8. Jul 2020, 15:54

Alexander Sommer hat geschrieben:(08 Jul 2020, 12:50)

Deine Antwort belegt wieder einmal dass du gar nichts weißt.

D. hat seit März kriminelles Handeln zu Recht erhoben,nämlich die Aussetzung der Insovenzanmeldungspflicht.
Zahlungsunfähige Unternehmen müssen also keine Insolvenz mehr anmelden,das führt natürlich dazu, dass Unternehmen die mit den defacto Pleite Firmen Geschäfte u.U. selbst in die Pleite schlittern. Lustig nicht ???

Anfang Oktober muss dann der Offenbarungseid geleistet werden, dann kommt wirklich Freude auf !!!


Ach Schwalben machen noch keinen Sommer und lese erst einmal was Du verzapfen tust. Ist ja peinlich für Dich wenn man Dich erwischt und erneut vorführt. Außerdem ist es nicht der Wirtschaftsstrabg Deutschland hier. Bin aber gnädig heute mit Dir Bub und erläutere.

1- es ist mitnichten kriminell gültige Gesetze und Regeln zu befolgen. Kriminell dümmlich ist lediglich sowas zu behaupten. Die temporären Regelungen sind exakt einzuhalten. Tust du das nicht gibt es Probleme.

2- gibt es keinen Freischein und es gibt im Detail die Regeln. Beispielsweise :



Die haftungsbewehrte und teilweise auch strafbewehrte dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Dies gilt nur für Fälle, in denen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht. Zudem soll erforderlich sein, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen





Durch die Maßnahmen soll den von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen Zeit für die Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit ihren Gläubigern verschafft werden. Die Vorschriften greifen damit flankierend zu den umfassenden staatlichen Hilfsprogrammen.

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemi ... lvenz.html
Folglich muss es die Probleme aufgrund des Coronavirus grundsätzlich geben und es muss Aussicht auf eine zeitnahe Lösung der finanziellen Situation.

Liquidität nennt man das Bub. Wer die 5 Regeln einhält handelt völlig legal mein Jung :D


3- Es ist längst bekannt das es auch die deutsche Wirtschaft bzw EU schwer trifft. Im Gegensatz zu Dir kann ich Texte lesen, verstehen.

Deutschland, stand gestern Abend 6,37% im Minus bis Ende des Jahres. Ich rechne persönlich mit bis zu 8%.
Aber Deutschland kann sich in 36 Monaten erholen ca.

https://www.mdr.de/nachrichten/wirtscha ... o-100.html

Dabei spielt aber keine Rolle ob der Ölpreis wackelt oder was den Tankstellen Staat mit Atomwaffen sonst so umwerfen kann.

Deutschland hat eine Wirtschaft von der Russland träumen kann, abgesehen von Rohstoffbranchen. Sorry ist die Realität.


https://www.iwkoeln.de/presse/in-den-me ... tress.html


Russland hätte vor Corona schon die meisten Probleme. Die werden sich verstärken. Zahlen zwischen 7-16 % im Minus grasieren.

Das Moskauer „Zentrum für makroökonomische Analyse und kurzfristige Prognosen“ (CMASF) geht bei einem „ Szenario von einem starken Einbruch aus (- 11 Prozent).

Problem ist eben Putin Jogi Jodel schönt Zahlen.
Meint man zumindest.

Aber hey Putin hat noch Zeit weitere 10 - 15 Jahre was zu beweisen. Da werden die geschätzten 6,8 Jahre der Erholung ja nix ausmachen und das ist auch nicht so schlimm gell
Immer wieder grüßt das Murmeltier

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Cobra9
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Mi 8. Jul 2020, 16:38

Audi hat geschrieben:(08 Jul 2020, 13:17)

DE ist so ein reiches Land und so viele leben in sehr armen Verhältnissen. Die Bundesregierung ist unfähig was zu ändern
btw. die menschen in Russland spüren wachstum sehr deutlich. Schule werden saniert, Krankenhäuser, Straßen, Bahn, Bus usw. Das ist auch lebensqualität


Unsere Menschen in Deutschland leben immer noch wesentlich besser als in Russland mein werter Audi. Wir haben ein System, Russland nicht im sozialen Bereich.

Ein Vergleich zeigt wir haben ein soziales Netz das Grundbedürfnisse abdeckt inklusive Krankenversicherung usw.

Das hat Russland nicht so vergleichsweise anzubieten.


Zitat der Caritas

Mit der Sowjetunion brach auch das, wenn auch lückenhafte, Wohlfahrtssysteme zusammen. Und bis heute ist es nicht gelungen, ein funktionierendes Sozialsystem aufzubauen.


https://www.caritas-international.de/be ... u/1236228/

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-49213


Tarasenko, A.: Russian Welfare Reform and Social NGOs: Strategies for Claim-making and Service Provision in the Case of Saint Petersburg, in: East European Politics, 31.2015, Nr. 3, S. 294–313.


Selbst wohlwollend betrachtet..... Da lebe ich lieber in Deutschland als in Russland. Fall ich hier auf die Nase bekomme ich wenigstens das Grundlegende.

In Russland.... :p na ja nicht wirklich.

Aber bestimmt lügt die Caritas und Co.


Von welchem Russland spricht der Herr :?:

Ich kenn ein anderes was Du erzählst.


Russland hat wesentlich mehr Kliniken und Betten geschlossen als neu geschaffen. Probleme gibt es mehr als weniger. Begonnen 2014

https://www.daserste.de/information/pol ... m-100.html


Russland hat ja viel Qualität geschaffen




Patient*innen bringen ihre Medikamente, Spritzen und Kanülen für die Behandlung im Krankenhaus selbst mit. Auf dem Land beträgt der Weg zum Hausarzt oft 200 km, zum Facharzt 400 km. In manchen Regionen hat eine Ärztin 50.0000 Kinder zu versorgen. Die Beschäftigten im russischen Gesundheitssektor schlossen sich nun zur neuen „Allrussischen Gewerkschaft der Gesundheitsbeschäftigten“ zusammen.


In entlegenen Regionen wie Nowosibirsk ist die Zahl der Ärzt*innen um 58% zurückgegangen, aber auch in Moskau und Sankt Petersburg beträgt der Rückgang 10%. Die Wartezeit auf einen Facharzttermin beträgt im staatlichen Gesundheitssystem mehrere Wochen bis mehrere Jahre. Anders bei einem Termin mit Privatzahlung: Ähnlich wie in Deutschland verkürzt sich hier die Wartezeit deutlich; Palleativmedizin wird überhaupt nur privat angeboten. Auch die Notfallversorgung ist nicht mehr gewährleistet, in 43 der 86 russischen Regionen sind die Notfall-Krankenwagen mit nur einer Person besetzt, die die anfallenden Notbehandlungen alleine gar nicht leisten kann. Zwischen 2011 und 2016 wurden 50% der Krankenhäuser geschlossen, die Zahl der Ärztezentren fiel um 13%. 33% der ländlichen Ortschaften haben keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung, viele Ärzt*innen wurden arbeitslos.

Auch die Notfallversorgung ist nicht mehr gewährleistet, in 43 der 86 russischen Regionen sind die Notfall-Krankenwagen mit nur einer Person besetzt, die die anfallenden Notbehandlungen alleine gar nicht leisten kann. Zwischen 2011 und 2016 wurden 50% der Krankenhäuser geschlossen, die Zahl der Ärztezentren fiel um 13%. 33% der ländlichen Ortschaften haben keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung, viele Ärzt*innen wurden arbeitslos.

https://www.dgb.de/themen/++co++2868c33 ... 540088cada

Das hat Putin und Co so zu verschulden. Kein Erfolg.

Wie gut es den normalen Russen geht bitte hier :


Noch immer liegen die real verfügbaren Einkommen deutlich unter dem Niveau von 2014. Dafür ist auch der strikte Sparkurs verantwort­lich, an dem Moskau weiter festhält. Die langjährige Misere der Privathaushalte hat einen Boom von Konsumkrediten ausgelöst und merkliche Spuren in der Armuts­statistik und der Geburtenrate hinterlassen. Doch die politische Antwort des Kremls, eine Neuauflage der »Nationalen Projekte«, verhallt bislang wirkungslos. Immer klarer zeigt sich, wie wenig die russische Führung der wirtschaftlichen Stagnation entgegenzusetzen hat. Gleichzeitig ist der Kreml nicht zu einer großzügigeren Sozialpolitik bereit. Das erzeugt Unmut in der Bevölkerung, auch weil außenpolitische Erfolge die Stimmung im Land kaum noch beeinflussen.


Diese Einigkeit an der Staatsspitze geht indes zu Lasten der Privathaushalte und besonders der sozial schwächeren Teile der Bevölkerung, die ihre Interessen politisch nicht geltend machen können. Einschnitte bei den realen Renten und die Erhöhung von Steuern und Abgaben haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die verfügbaren Einkommen bereits das sechste Jahr in Folge stagnierten oder gefallen sind. Laut offizieller Statistik hatten die Menschen in Russland Ende 2018 rund 13% weniger Geld zur Verfügung als noch im Jahr 2014. Der Lebensstandard ist damit auf das Niveau des Jahres 2010 zurückgefallen.


Das nachhaltige Absinken der Lebensstandards ist damit ein in der »Ära Putin« neues Phänomen. Viele Befragungen zei­gen, dass diese Entwicklung Unmut in der Bevöl­kerung hervorruft. Eine klare Mehr­heit der Russinnen und Russen hält inzwi­schen entschiedene, umfassende politische Veränderungen für notwendig, wobei die Steigerung der Einkommen als wichtigstes Anliegen genannt wird.



https://www.swp-berlin.org/10.18449/2019A61/

In Russland werden die Reichen reicher, während sich zwei Drittel der Haushalte noch nicht einmal eine neue Waschmaschine leisten können, zeigen neue Zahlen. Experten sind sich einig: Das ist gefährlich.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... duced=true



Zwischenstand. Das Gesundheitswesen ist nicht so dolle auch unter Putin und verschlechtert sich eher. Bei den Menschen kommt nix an. Und was wie Alg2 oder Grundsicherung gibt es nicht.

Was war noch. Ahhhh Bildungswesen. Ja irgendwo 2012 angefangen zu betrachten bis heute frag ich mich was hat Audi gesehen.


2012
Kultur

Russland: Bildungswesen in der Krise

https://m.dw.com/de/russland-bildungswe ... a-15894645




Na jaaaaaaa irgendwie passt was Du behauptest nicht zu dem was man liest.


Russlands Bildungssystem steht derweil seit Jahren in der Kritik. Es gilt als lange vernachlässigt. In internationalen Vergleichen schneiden die Schüler nur mäßig ab. Präsident Wladimir Putin forderte vor einiger Zeit „besondere Aufmerksamkeit für unsere Bildung“ – für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Reformen der Vergangenheit zeigten jedoch wenig Erfolg. Stattdessen scheint sich das Bildungssystem der Sowjetunion in den Köpfen festgesetzt zu haben, viele, die es erlebt haben, verklären es sogar.

https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/ ... 36866.html


In unabhängigen Russland Medien lese ich eher schlecht finanziell aufgestellt, keine Neubauten in der Regel usw........


Aber wohl gleichbleibend, ohne aber verbessern zu können.

Ich glaube du solltest mehr als den Kreml sehen gell
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » Mi 8. Jul 2020, 16:47

Cobra9 hat geschrieben:(08 Jul 2020, 16:38)

Unsere Menschen in Deutschland leben immer noch wesentlich besser als in Russland mein werter Audi. Wir haben ein System, Russland nicht im sozialen Bereich.

Ein Vergleich zeigt wir haben ein soziales Netz das Grundbedürfnisse abdeckt inklusive Krankenversicherung usw.

Das hat Russland nicht so vergleichsweise anzubieten.


Zitat der Caritas

Mit der Sowjetunion brach auch das, wenn auch lückenhafte, Wohlfahrtssysteme zusammen. Und bis heute ist es nicht gelungen, ein funktionierendes Sozialsystem aufzubauen.


https://www.caritas-international.de/be ... u/1236228/

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-49213


Tarasenko, A.: Russian Welfare Reform and Social NGOs: Strategies for Claim-making and Service Provision in the Case of Saint Petersburg, in: East European Politics, 31.2015, Nr. 3, S. 294–313.


Selbst wohlwollend betrachtet..... Da lebe ich lieber in Deutschland als in Russland. Fall ich hier auf die Nase bekomme ich wenigstens das Grundlegende.

In Russland.... :p na ja nicht wirklich.

Aber bestimmt lügt die Caritas und Co.


Von welchem Russland spricht der Herr :?:

Ich kenn ein anderes was Du erzählst.


Russland hat wesentlich mehr Kliniken und Betten geschlossen als neu geschaffen. Probleme gibt es mehr als weniger. Begonnen 2014

https://www.daserste.de/information/pol ... m-100.html


Russland hat ja viel Qualität geschaffen




Patient*innen bringen ihre Medikamente, Spritzen und Kanülen für die Behandlung im Krankenhaus selbst mit. Auf dem Land beträgt der Weg zum Hausarzt oft 200 km, zum Facharzt 400 km. In manchen Regionen hat eine Ärztin 50.0000 Kinder zu versorgen. Die Beschäftigten im russischen Gesundheitssektor schlossen sich nun zur neuen „Allrussischen Gewerkschaft der Gesundheitsbeschäftigten“ zusammen.


In entlegenen Regionen wie Nowosibirsk ist die Zahl der Ärzt*innen um 58% zurückgegangen, aber auch in Moskau und Sankt Petersburg beträgt der Rückgang 10%. Die Wartezeit auf einen Facharzttermin beträgt im staatlichen Gesundheitssystem mehrere Wochen bis mehrere Jahre. Anders bei einem Termin mit Privatzahlung: Ähnlich wie in Deutschland verkürzt sich hier die Wartezeit deutlich; Palleativmedizin wird überhaupt nur privat angeboten. Auch die Notfallversorgung ist nicht mehr gewährleistet, in 43 der 86 russischen Regionen sind die Notfall-Krankenwagen mit nur einer Person besetzt, die die anfallenden Notbehandlungen alleine gar nicht leisten kann. Zwischen 2011 und 2016 wurden 50% der Krankenhäuser geschlossen, die Zahl der Ärztezentren fiel um 13%. 33% der ländlichen Ortschaften haben keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung, viele Ärzt*innen wurden arbeitslos.

Auch die Notfallversorgung ist nicht mehr gewährleistet, in 43 der 86 russischen Regionen sind die Notfall-Krankenwagen mit nur einer Person besetzt, die die anfallenden Notbehandlungen alleine gar nicht leisten kann. Zwischen 2011 und 2016 wurden 50% der Krankenhäuser geschlossen, die Zahl der Ärztezentren fiel um 13%. 33% der ländlichen Ortschaften haben keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung, viele Ärzt*innen wurden arbeitslos.

https://www.dgb.de/themen/++co++2868c33 ... 540088cada

Das hat Putin und Co so zu verschulden. Kein Erfolg.

Wie gut es den normalen Russen geht bitte hier :


Noch immer liegen die real verfügbaren Einkommen deutlich unter dem Niveau von 2014. Dafür ist auch der strikte Sparkurs verantwort­lich, an dem Moskau weiter festhält. Die langjährige Misere der Privathaushalte hat einen Boom von Konsumkrediten ausgelöst und merkliche Spuren in der Armuts­statistik und der Geburtenrate hinterlassen. Doch die politische Antwort des Kremls, eine Neuauflage der »Nationalen Projekte«, verhallt bislang wirkungslos. Immer klarer zeigt sich, wie wenig die russische Führung der wirtschaftlichen Stagnation entgegenzusetzen hat. Gleichzeitig ist der Kreml nicht zu einer großzügigeren Sozialpolitik bereit. Das erzeugt Unmut in der Bevölkerung, auch weil außenpolitische Erfolge die Stimmung im Land kaum noch beeinflussen.


Diese Einigkeit an der Staatsspitze geht indes zu Lasten der Privathaushalte und besonders der sozial schwächeren Teile der Bevölkerung, die ihre Interessen politisch nicht geltend machen können. Einschnitte bei den realen Renten und die Erhöhung von Steuern und Abgaben haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die verfügbaren Einkommen bereits das sechste Jahr in Folge stagnierten oder gefallen sind. Laut offizieller Statistik hatten die Menschen in Russland Ende 2018 rund 13% weniger Geld zur Verfügung als noch im Jahr 2014. Der Lebensstandard ist damit auf das Niveau des Jahres 2010 zurückgefallen.


Das nachhaltige Absinken der Lebensstandards ist damit ein in der »Ära Putin« neues Phänomen. Viele Befragungen zei­gen, dass diese Entwicklung Unmut in der Bevöl­kerung hervorruft. Eine klare Mehr­heit der Russinnen und Russen hält inzwi­schen entschiedene, umfassende politische Veränderungen für notwendig, wobei die Steigerung der Einkommen als wichtigstes Anliegen genannt wird.



https://www.swp-berlin.org/10.18449/2019A61/

In Russland werden die Reichen reicher, während sich zwei Drittel der Haushalte noch nicht einmal eine neue Waschmaschine leisten können, zeigen neue Zahlen. Experten sind sich einig: Das ist gefährlich.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... duced=true



Zwischenstand. Das Gesundheitswesen ist nicht so dolle auch unter Putin und verschlechtert sich eher. Bei den Menschen kommt nix an. Und was wie Alg2 oder Grundsicherung gibt es nicht.

Was war noch. Ahhhh Bildungswesen. Ja irgendwo 2012 angefangen zu betrachten bis heute frag ich mich was hat Audi gesehen.


2012
Kultur

Russland: Bildungswesen in der Krise

https://m.dw.com/de/russland-bildungswe ... a-15894645




Na jaaaaaaa irgendwie passt was Du behauptest nicht zu dem was man liest.


Russlands Bildungssystem steht derweil seit Jahren in der Kritik. Es gilt als lange vernachlässigt. In internationalen Vergleichen schneiden die Schüler nur mäßig ab. Präsident Wladimir Putin forderte vor einiger Zeit „besondere Aufmerksamkeit für unsere Bildung“ – für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Reformen der Vergangenheit zeigten jedoch wenig Erfolg. Stattdessen scheint sich das Bildungssystem der Sowjetunion in den Köpfen festgesetzt zu haben, viele, die es erlebt haben, verklären es sogar.

https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/ ... 36866.html


In unabhängigen Russland Medien lese ich eher schlecht finanziell aufgestellt, keine Neubauten in der Regel usw........


Aber wohl gleichbleibend, ohne aber verbessern zu können.

Ich glaube du solltest mehr als den Kreml sehen gell

LOL Ich habe freunde in Russland von Karelien bis Krasnijarsk. Ich muss nicht auf den Kreml hören oder wie Cobra von der Couch aus Seiten zusammen suchen um die "Realen" Zustände zu erfahren. Ich war sogar letzten Dezember in Russland :eek: . Ich kann es für mich sehr wohl unterscheiden ob es besser oder schlechter wird.
Obwohl wir ein reichel Land in Deutschland sind haben wir schulen wo man bei Regen den Eimer ins Klassenzimmer stellen muss.
Stromnetz bricht zusammen wenn ein neuer EDv Raum ans Netz geht usw.... Und soll ich dir mal etwas sagen, Es macht einen Unterschied ob du in Russland 500€ zum leben hast oder in Deutschland 1200€. Als alleinverdiener bist du arm
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon imp » Mi 8. Jul 2020, 20:21

Die Energiewende ist gerettet: Dänemark erlaubt die Nutzung seiner Gewässer für den Bau des Gasschlauchs Nordstrim 2.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Orbiter1 » Mi 8. Jul 2020, 20:42

imp hat geschrieben:(08 Jul 2020, 20:21)

Die Energiewende ist gerettet: Dänemark erlaubt die Nutzung seiner Gewässer für den Bau des Gasschlauchs Nordstrim 2.
Nö, die USA bereiten die nächsten Sanktionen gegen Nordstream 2 vor.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon imp » Mi 8. Jul 2020, 20:50

Orbiter1 hat geschrieben:(08 Jul 2020, 20:42)

Nö, die USA bereiten die nächsten Sanktionen gegen Nordstream 2 vor.

Die reden viel.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Do 9. Jul 2020, 10:08

Audi hat geschrieben:(08 Jul 2020, 16:47)

LOL Ich habe freunde in Russland von Karelien bis Krasnijarsk. Ich muss nicht auf den Kreml hören oder wie Cobra von der Couch aus Seiten zusammen suchen um die "Realen" Zustände zu erfahren. Ich war sogar letzten Dezember in Russland :eek: . Ich kann es für mich sehr wohl unterscheiden ob es besser oder schlechter wird.
Obwohl wir ein reichel Land in Deutschland sind haben wir schulen wo man bei Regen den Eimer ins Klassenzimmer stellen muss.
Stromnetz bricht zusammen wenn ein neuer EDv Raum ans Netz geht usw.... Und soll ich dir mal etwas sagen, Es macht einen Unterschied ob du in Russland 500€ zum leben hast oder in Deutschland 1200€. Als alleinverdiener bist du arm



Übertreibung mal wieder sowie pauschal. Ich war lange Zeit oft in Russland bis 2018 via Eishockey, Beruf und was Du mir vom Wunderland das überall neu baut, überall Neubauten hat und ne Top Infrastruktur ist ein Witz.

Das mag in Teilen noch irgendwie etwas auf Moskau zutreffend sein, einzelne Prestige Objekte auch. Aber der Rest deiner Lobgesang Orgie ist Bullshit. Ich habe auch etliche gute Kontakte in Russland. Hat sich nichts getan seit 2018.

Dazu habe ich Quellen gebracht zusätzlich. Und Du?

Reden schwingen die wenn man die Realität zeigt inkl Belegen wertlos sind.


In Deutschland gibt es natürlich kein Utopia, aber es geht uns wesentlich besser als den Russen derzeit. Wenn Dir aber Russland so vorteilhafter erscheint. Zieh doch dahin und finde Dein Glück.

Wenn es denn soviel schöner sowie besser ist was tust Du hier noch :)


Mir ist es egal was Du treibst. Aber hör auf zu behaupten was man easy widerlegen kann Du Experte. Unser Rotkreuz Ortsverband unterstützt beispielsweise zwei Kliniken in Russland die sehr schlechte Grundlagen haben. Was allerdings immer schwerer wird dank russischen Behörden.

Ich habe rein gar nichts gegen Russen was eventuell als Argument kommt. Sind genau so feine Menschen drunter wie überall oder Deppen.

Aber was aus Russland unter Putin wurde ist nicht so doll. Gerade Sozial, Wirtschaft, Gesundheit.

Tja Krieg kostet viel Geld. Russland hat gewaltiges Potenzial, Rohstoffe und eigentlich verdammt kluge, hart arbeitende Menschen. Schade wenn das ungenutzt bleibt. Aber eventuell gewollt.
Zuletzt geändert von Cobra9 am Do 9. Jul 2020, 10:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Do 9. Jul 2020, 10:14

imp hat geschrieben:(08 Jul 2020, 20:50)

Die reden viel.


Na ja reden. Immerhin ist wegen dem Reden die dritte Firma abgesprungen wo ein paar Zertifikate ausstellen soll.

Aber wenn die USA sich wegen North Stream 2 soviel Ärger machen wollen bitte. Ist mittlerweile unvernünftig.

Im Mittelmeer entstehen bis 2026 ausreichend Pipelines usw. um Russland notfalls zu ersetzen. Eastmed kommt noch obendrauf. Die Osteuropa Staaten und das Baltikum gegen mittlerweile eh eigene Wege.

So reduzieren sich Abhängigkeiten von Russland massiv, je mehr Anbieter zur Verfügung stehen desto besser. Mit Eastmed kommt ein Projekt das Russland zumindest den Preis reduziert.

Von daher alles gut. Soll Russland seine Milliarden investieren, möglichst viele Sanktionen sammeln wo Geld und Ärger kosten.

Die USA werden mit der EU schon vernünftig verhandeln zeitnah. Es gibt oft Gezicke, aber meist gute Lösungen.
Anders als mit Russland ist die EU ein enorm wichtiger Absatzmarkt, umgekehrt dito.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon zollagent » Do 9. Jul 2020, 10:36

Cobra9 hat geschrieben:(09 Jul 2020, 10:14)

....

Die USA werden mit der EU schon vernünftig verhandeln zeitnah.
Es gibt oft Gezicke, aber meist gute Lösungen.
Anders als mit Russland ist die EU ein enorm wichtiger Absatzmarkt, umgekehrt dito.


Bei aller Liebe, so lange No. 45 im Amt ist, ist das romantisches Geschreibsel, das mit der Wirklichkeit nichts gemein hat.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Do 9. Jul 2020, 15:03

zollagent hat geschrieben:(09 Jul 2020, 10:36)

Bei aller Liebe, so lange No. 45 im Amt ist, ist das romantisches Geschreibsel, das mit der Wirklichkeit nichts gemein hat.



Putin muss eben das Geld woanders ausgeben. Es ist schon richtig das bei Uns nicht alle im Utopia leben. Aber der Vergleich der Sozialen Systeme offenbart das es in Russland keine vergleichbaren Systeme gibt.


Aber Russland mit einer guten Regierung die eine Wirtschaft ausbaut könnte viel erreichen. Könnte, nicht muss
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » Fr 10. Jul 2020, 10:51

Cobra9 hat geschrieben:(09 Jul 2020, 10:08)

Übertreibung mal wieder sowie pauschal. Ich war lange Zeit oft in Russland bis 2018 via Eishockey, Beruf und was Du mir vom Wunderland das überall neu baut, überall Neubauten hat und ne Top Infrastruktur ist ein Witz.

Das mag in Teilen noch irgendwie etwas auf Moskau zutreffend sein, einzelne Prestige Objekte auch. Aber der Rest deiner Lobgesang Orgie ist Bullshit. Ich habe auch etliche gute Kontakte in Russland. Hat sich nichts getan seit 2018.

Dazu habe ich Quellen gebracht zusätzlich. Und Du?

Reden schwingen die wenn man die Realität zeigt inkl Belegen wertlos sind.


In Deutschland gibt es natürlich kein Utopia, aber es geht uns wesentlich besser als den Russen derzeit. Wenn Dir aber Russland so vorteilhafter erscheint. Zieh doch dahin und finde Dein Glück.

Wenn es denn soviel schöner sowie besser ist was tust Du hier noch :)


Mir ist es egal was Du treibst. Aber hör auf zu behaupten was man easy widerlegen kann Du Experte. Unser Rotkreuz Ortsverband unterstützt beispielsweise zwei Kliniken in Russland die sehr schlechte Grundlagen haben. Was allerdings immer schwerer wird dank russischen Behörden.

Ich habe rein gar nichts gegen Russen was eventuell als Argument kommt. Sind genau so feine Menschen drunter wie überall oder Deppen.

Aber was aus Russland unter Putin wurde ist nicht so doll. Gerade Sozial, Wirtschaft, Gesundheit.

Tja Krieg kostet viel Geld. Russland hat gewaltiges Potenzial, Rohstoffe und eigentlich verdammt kluge, hart arbeitende Menschen. Schade wenn das ungenutzt bleibt. Aber eventuell gewollt.

Erzähl Mal keine Märchen mit deinen Kontakten nach Russland. Jeder der welche hat im Land verstreut sieht die Situation anders als du hier mit deiner Russphoben erzählst.
Alle meiner Bekannten in Teilen Russland sind auch einig, dass es dort sich viel getan hat. Die Straßen vom Baltikum nach Moskau oder Petersburg sind top.
Bahn Infrastruktur kann sich in Deutschland ne Scheibe abschneiden. Funknetz funktioniert sogar im tiefsten Kaukasus und man kann auf einem Berg im nirgendwo skypen.
Die Städte werden saniert und modernisiert. Aber Cobra hat alles gesehen un
d seit 2018 (lol) hat sich da ja nichts getan.
Irgendwie spinnen dann die Russen welche die Veränderung sehen weil Cobra sieht diese nicht :D

Komm lass gut sein, ich kann einem Russphoben erzählen was ich will ändern wird es die Meinung trotzdem nicht. Spiegel und co wissen es halt besser
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon zollagent » Sa 11. Jul 2020, 08:59

Cobra9 hat geschrieben:(09 Jul 2020, 15:03)

Putin muss eben das Geld woanders ausgeben. Es ist schon richtig das bei Uns nicht alle im Utopia leben. Aber der Vergleich der Sozialen Systeme offenbart das es in Russland keine vergleichbaren Systeme gibt.


Aber Russland mit einer guten Regierung die eine Wirtschaft ausbaut könnte viel erreichen. Könnte, nicht muss

Dazu gehört aber, das Geld nicht in sinnloser Rüstung und Kriegen für Hegemonieansprüche versickern zu lassen, sondern es da zu investieren, wo es bei den Leuten ankommt. Die Trolle Putins - auch hier im Forum - verbreiten die Mär vom goldenen, fürsorglichen Russland. Eigentlich müßten sie es besser wissen, aber sie wollen nicht. Russland ist eine Dunkle Ein-Mann-Diktatur geworden, die in erster Linie Hegemonie und Einfluß über Andere anstrebt. Sozialpolitik wird durch Propaganda ersetzt. Das Ganze erinnert sehr an die Letzten Jahre des Zarismus, in denen Zar Nikolaus II. in einer ganz anderen Welt lebte als seine Bürger. Und wo seine Welt vermeintlich in Gefahr geriet, wurden Geheimpolizei und Militär aktiv. Auch nicht ganz unterschiedlich zu heute.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » Sa 11. Jul 2020, 11:09

Audi hat geschrieben:(10 Jul 2020, 10:51)

Erzähl Mal keine Märchen mit deinen Kontakten nach Russland. Jeder der welche hat im Land verstreut sieht die Situation anders als du hier mit deiner Russphoben erzählst.
Alle meiner Bekannten in Teilen Russland sind auch einig, dass es dort sich viel getan hat. Die Straßen vom Baltikum nach Moskau oder Petersburg sind top.
Bahn Infrastruktur kann sich in Deutschland ne Scheibe abschneiden. Funknetz funktioniert sogar im tiefsten Kaukasus und man kann auf einem Berg im nirgendwo skypen.
Die Städte werden saniert und modernisiert. Aber Cobra hat alles gesehen un
d seit 2018 (lol) hat sich da ja nichts getan.
Irgendwie spinnen dann die Russen welche die Veränderung sehen weil Cobra sieht diese nicht :D

Komm lass gut sein, ich kann einem Russphoben erzählen was ich will ändern wird es die Meinung trotzdem nicht. Spiegel und co wissen es halt besser


Ach jetzt die Schiene wenn Du nicht weiter weißt. Ähmm ja das es im Baltikum bessere Straßen als in Russland gibt kann sein.

Das Baltikum gehört auch nicht zu Russland :p Kein Mensch bezweifekt das einzelne Straßen in Russland Top sind. Aber maximal 30 % in der Breite du Topstar.

Wer liest weiß das. Dafür gibt es...... Quellen.

Im Gegensatz zu Dir habe Ich auch Quellen zu meinen Aussagen. Quellen die seltsamerweise dann auch dann so Pro Putin nutz wenn es positiv ist, aber wenn es negativ ist dann sind die Müll.

Wir haben Dich so oft entlarvt beim Übertreiben, Lügen gerade mit Quellen. Sicherlich sind Quellen da nicht gerade positiv für Dich. Entlarvend eben wenn diese Medien berichten über andere Sachverhalte wie Du behauptet hast.

In Russland profitiert die Bevölkerung ganz enorm. War falsch. Das Gesundheitswesen ist super, es wird laufend neu gebaut. Falsch ebenfalls. In Russland gibt es tolle Sozialpolitik und Systeme. Segen NGOs wie die Caritas anders und nicht mal Behörden in Russland wissen es. Audi aber schon.

Natürlich hat Russland in 2 Jahren sein komplettes Straßennetz in Top Zustand gebracht. Sagen auch staatliche Informationen aus Russland was anderes. Aber Audi mit seinen Kontakten weiß das besser :D

Für mich bist Du echt ein Münchhausen. Lies doch wenigstens die Quellen gescheit bevor Du Dich so richtig in die Luftfalle begeben hast. Das ist doch dein Problem.

Übrigens heißt es wenn überhaupt einem Russophoben.
Was definitiv falsch ist. Ich lehne lediglich die russische Handlungsweise /Politik seit Putin ab. Ich werde auch nen Teufel tun noch mal nach Russland zu reisen wenn es so bleibt.

Wenn Du den Forums Münchhausen gebenwillst ohne Argumente und Quellen, dann bin Ich schuld wenn man Dich einfach entlarvt.

Das ist so logisch wie Comical Ali. An den erinnerst Du mich immer mehr. Weshalb ich auch Dich nicht lediglich ignoriere. Ich habe Dich doch gebeten rede nicht nur sondern wenn ich so offenkundig falsch bin wieder lege mich. Mit Quellen aber bitte.

Oder kann man das nicht?
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imp
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon imp » So 12. Jul 2020, 08:23

Audi hat geschrieben:(10 Jul 2020, 10:51)

Erzähl Mal keine Märchen mit deinen Kontakten nach Russland. Jeder der welche hat im Land verstreut sieht die Situation anders als du hier mit deiner Russphoben erzählst.
Alle meiner Bekannten in Teilen Russland sind auch einig, dass es dort sich viel getan hat. Die Straßen vom Baltikum nach Moskau oder Petersburg sind top.
Bahn Infrastruktur kann sich in Deutschland ne Scheibe abschneiden. Funknetz funktioniert sogar im tiefsten Kaukasus und man kann auf einem Berg im nirgendwo skypen.
Die Städte werden saniert und modernisiert. Aber Cobra hat alles gesehen un
d seit 2018 (lol) hat sich da ja nichts getan.
Irgendwie spinnen dann die Russen welche die Veränderung sehen weil Cobra sieht diese nicht :D

Komm lass gut sein, ich kann einem Russphoben erzählen was ich will ändern wird es die Meinung trotzdem nicht. Spiegel und co wissen es halt besser


Das zieht sich mittlerweile durchs Forum. Hetze gegen Minderheiten in Deutschland, Hetze gegen die Türkei, gegen den Iran, Russland, dieses ewige Gejammer wie schlecht die Kochlöffel bei der Bundeswehr glänzen, bla bla bla.

Das witzige ist, dass die deutsche Bahnindustrie, die in Russland in einigen Projekten ist, dort sogar manchmal was schafft. Die Initiativen zentrieren sich aber stark auf die Erschließuung der größten Städte und auf Transitverbindungen nach Asien. Jenseits dieser Hauptlinien ist der Zustand teilweise so schlimm wie in Deutschland.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » So 12. Jul 2020, 08:32

imp hat geschrieben:(12 Jul 2020, 08:23)

Das zieht sich mittlerweile durchs Forum. Hetze gegen Minderheiten in Deutschland, Hetze gegen die Türkei, gegen den Iran, Russland, dieses ewige Gejammer wie schlecht die Kochlöffel bei der Bundeswehr glänzen, bla bla bla.

Das witzige ist, dass die deutsche Bahnindustrie, die in Russland in einigen Projekten ist, dort sogar manchmal was schafft. Die Initiativen zentrieren sich aber stark auf die Erschließuung der größten Städte und auf Transitverbindungen nach Asien. Jenseits dieser Hauptlinien ist der Zustand teilweise so schlimm wie in Deutschland.

Die Bahn in Russland ist Pünktlicher, Züge Rollen

Russland investiert in den Ausbau der Schieneninfrastruktur
Siemens plant Finanzierung der Hochgeschwindigkeitszugstrecke im Ural / Von Hans-Jürgen Wittmann
Moskau (GTAI) - Russland steckt Milliarden in den Ausbau seines Schienennetzes. Im Plan zur Entwicklung der Infrastruktur bis 2024 haben gleich zwei Großprojekte den Ausbau der Schienenwege zum Ziel.

Investitionen in regionale Bahninfrastruktur
Im Jahr 2019 wird die RZD auch in anderen Regionen die Schienenwege modernisieren. In den Ausbau der Bahnstrecken im Gebiet Nischni Nowgorod fließen 430 Millionen Euro. Rund 131 Millionen Euro sind für die Erneuerung der Schieneninfrastruktur im Gebiet Tscheljabinsk vorgesehen. Außerdem etwa 105 Millionen Euro für den Gleisausbau im Gebiet Jaroslawl. In die Bahninfrastruktur Tschetscheniens investiert OAO RZD etwa 16 Millionen Euro. Für die Modernisierung des regionalen Bahnnetzes von Sankt Petersburg sind 4 Milliarden Euro geplant.

https://www.gtai.de/gtai-de/trade/branc ... ktur-23008

Kaukasus wird ausgebaut usw. Da tut sich viel
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Maxxy01 » So 12. Jul 2020, 08:52

Cobra9 hat geschrieben:Aber was aus Russland unter Putin wurde ist nicht so doll. Gerade Sozial, Wirtschaft, Gesundheit.


Ein Bekannter von mir war vor etwa 2 Jahren in Russland. Er bekam eine Blinddarmentzündung. Als er den Dreck und Zerfall in dem russischen Krankenhaus sah, Zigarettenkippen auf dem Boden, Putz fiel von den Wänden, auf den Gängen standen Betten mit Patienten drin, da ist er fluchtartig nach Deutschland zurückgekehrt.

Er meinte, das sah da aus wie ein notdürftiges Lazarett im Kriegsgebiet. Wie soll so ein Krankenhaus mit dem Ansturm von Covid-19-Erkrankten fertig werden?
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » So 12. Jul 2020, 09:32

Maxxy01 hat geschrieben:(12 Jul 2020, 08:52)

Ein Bekannter von mir war vor etwa 2 Jahren in Russland. Er bekam eine Blinddarmentzündung. Als er den Dreck und Zerfall in dem russischen Krankenhaus sah, Zigarettenkippen auf dem Boden, Putz fiel von den Wänden, auf den Gängen standen Betten mit Patienten drin, da ist er fluchtartig nach Deutschland zurückgekehrt.

Er meinte, das sah da aus wie ein notdürftiges Lazarett im Kriegsgebiet. Wie soll so ein Krankenhaus mit dem Ansturm von Covid-19-Erkrankten fertig werden?

In welchem Krankenhaus war dein Bekannter. Das dürfte für mich zu recherchieren wie es um das Krankenhaus bestellt ist :thumbup:
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Maxxy01 » So 12. Jul 2020, 10:15

Audi hat geschrieben:(12 Jul 2020, 09:32)

In welchem Krankenhaus war dein Bekannter. Das dürfte für mich zu recherchieren wie es um das Krankenhaus bestellt ist :thumbup:


Das Kaff nannte sich "Pensa" oder so. 1/2 Million Einwohner, etwa 1000km von Berlin entfernt im tiefsten Russland.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Cobra9 » So 12. Jul 2020, 14:27

Audi hat geschrieben:(12 Jul 2020, 09:32)

In welchem Krankenhaus war dein Bekannter. Das dürfte für mich zu recherchieren wie es um das Krankenhaus bestellt ist :thumbup:



Audi wieviel Links braucht man denn um Dir die Augen zu öffnen. Ich habe das mit Quellen gemacht. Kannst Du mir bitte die widerlegen oder nur reden.


Labber nicht sondern liefer


Widerlege mal

Zwölf Stunden arbeiten und nachts Taxi fahren, um die Familie zu ernähren: Alltag für viele Ärzte in Russland. Gerade an staatlichen Krankenhäusern ist die Situation für Mediziner oft sehr prekär. Und der Unmut wächst.




Dabei sollten bis 2018 die Arztgehälter in staatlichen Einrichtungen verdoppelt und in einigen Regionen sogar verdreifacht werden. Das hatte Präsident Putin bereits 2012 in mehreren präsidentiellen Dekreten zugesichert. Geschehen ist jedoch nichts.



Krankenschwester wird zu Reinigungskraft

Um die durch Präsident Putin vorgegebenen Ziele zu erreichen, wurden die Missstände sogar noch verschärft. So würden Mediziner einfach entlassen, Krankenschwestern zu Reinigungspersonal deklariert oder Ärzte in niedrigere Tarifgruppen versetzt. In vielen Fällen sei deren Arbeitszeit, so die Mediziner-Gewerkschaft, einfach auf dem Papier reduziert worden. So würden die niedrigen Gehälter der Ärzte mit Putins-Dekreten in Einklang gebracht und "legalisiert". In Wirklichkeit würden jedoch massenweise Überstunden geleistet.

https://m.dw.com/en/why-russian-doctors ... a-51457569





Patient*innen bringen ihre Medikamente, Spritzen und Kanülen für die Behandlung im Krankenhaus selbst mit. Auf dem Land beträgt der Weg zum Hausarzt oft 200 km, zum Facharzt 400 km. In manchen Regionen hat eine Ärztin 50.0000 Kinder zu versorgen. Die Beschäftigten im russischen Gesundheitssektor schlossen sich nun zur neuen „Allrussischen Gewerkschaft der Gesundheitsbeschäftigten“ zusammen.


Systemversagen

Das russische Gesundheitssystem wird gemeinsam von den 86 Regionen und der Föderation finanziert. Um den in den letzten Jahren immer weiter gestiegenen Subventionsbedarf unter Kontrolle zu bringen, wurde 2010 eine Modernisierung des Systems mit dem Ziel der „Ausgabenoptimierung“ beschlossen. Was nach Effizienzsteigerung klingen sollte, kam einer gnadenlosen Kürzung der ohnehin schon unzureichenden Mittel gleich. Zur Durchsetzung folgte ein präsidialer Erlass, der die medizinische Unterversorgung zusätzlich verschärfte. Die Folgen sind dramatisch:


https://www.dgb.de/themen/++co++2868c33 ... 540088cada


Viele Patienten resignieren

Trotz vieler Reformansätze in den vergangenen Jahren blieben die Grundstrukturen des Gesundheitssystems seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion weitgehend erhalten – und damit zahlreiche Mängel und Defizite: lange Wartezeiten, eine veraltete Technik, eine unbefriedigende Versorgung mit Arzneimitteln und ein Mangel an Personal.


Besonders prekär scheint die Situation in den russischen Krankenhäusern zu sein. Selbst in Moskau seien, erläutert der Geschäftsführer eines deutschen Medizintechnikherstellers, zwei Drittel aller Kliniken in einem „unterirdischen“ Zustand: alt, nicht selten baufällig und von internationalen Hygienestandards weit entfernt. Ausländischen Medizinern zufolge sind in vielen Einrichtungen weder Desinfektionsmittel noch Einweghandschuhe noch Gesichtsmasken ausreichend vorhanden. Zudem fehlen Ultraschall-, Dialyse- und EKG-Geräte, CT und MRT sind Ausnahmen, Krankenzimmer mit vier bis zehn Betten dagegen die Regel.


ÄRZTEBLATT PRINT.



Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen und Bewohner entlegener Gebiete sahen sich mit der Situation konfrontiert, dass es in den Krankenhäusern an Verbandszeug und grundlegenden Medikamenten fehlte.



Im Zuge dieser „Optimierung“ wurden zahlreiche kleinere Krankenhäuser und Polikliniken geschlossen und ihre Funktionen auf regionale Institutionen übertragen. In der Folge sank die Zahl der Ärzte und der verfügbaren Leistungen in den Regionen


Obwohl die Behandlung von onkologischen Erkrankungen in den staatlichen Einrichtungen offiziell kostenfrei ist, wenden sich Patienten oft gleichzeitig an private Institute. So gehen sie beispielsweise mit ihren Beschwerden in eine staatliche Klinik, aber um die monatelangen Wartezeiten zu vermeiden, lassen sie die notwendigen Untersuchungen in einer Privatpraxis machen oder bezahlen in der staatlichen Einrichtung dafür.

Der Zugang zu diesen Leistungen und ihre Qualität entsprechen jedoch bei weitem nicht immer den Bedürfnissen der Patienten. Häufig müssen die Menschen selbst für die Behandlungen aufkommen, oder sie sind auf die Hilfe von NGOs und gemeinnützigen Stiftungen angewiesen. Angesichts der unzureichenden staatlichen Unterstützung


https://www.dekoder.org/de/gnose/russla ... -onkologie


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Das Krankenhaus Nummer 11 am Stadtrand von Rjasan hat seit Jahrzehnten keine Renovierung erlebt. Korridore im typischen Sowjetgrün. Die Türen zu den Krankenzimmern stehen offen, zu acht liegen die Patienten in den Zimmern. Betten und Wäsche wurden in einem anderen Jahrhundert angeschafft. Konstantin Smirnow und Alexej Frolov kennen die Zustände im Gesundheitswesen. Die beiden unabhängigen Journalisten schreiben, was ihren Kollegen in den staatlich finanzierten Medien verboten ist: über diese unhaltbaren Zustände.

„Jemand starb, weil der Rettungsdienst nicht kam oder zu lange unterwegs war. Auf der einen Seite gibt es tatsächlich die einen oder anderen neuen Apparate in den Krankenhäusern, doch das Grundübel sind die niedrigen Gehälter der Ärzte: Sie bekommen 25.000 Rubel im Monat, umgerechnet 360 Euro, das ist weniger als ein Taxifahrer.“


Die Zensur begann mit der staatlichen Finanzierung der Redaktionen, die im Gegenzug nicht mehr über alles schreiben dürfen. Nicht darüber, dass es nach der Präsidentschaftswahl vermutlich Massenentlassungen in dem Rüstungsbetrieb Pribor geben wird. Viele der 7.000 Beschäftigten fragen sich, wie die Kürzungen zu Putins Waffenplänen in dessen jüngster Rede zur Lage der Nation passen.

https://www.deutschlandfunk.de/medizini ... _id=412468

Strafverfahren, Drohungen, Maulkörbe: Wie Ärzte in Russland zum Schweigen gebracht werden

Fehlende Ausstattung, Fahrlässigkeit und Personalmangel: In Russland prangern immer mehr Ärzte unzumutbare Arbeitsbedingungen an. Kaum eine Woche vergeht ohne einen neuen Skandal. Doch die Regierung fürchtet Kritiker offenbar mehr als das Coronavirus.


https://mobil.stern.de/politik/russland ... 52532.html




Die OECD berichtet , dass leider nichts davon hat , wie geplant ausgearbeitet und die Reformen haben in vielerlei Hinsicht das System noch schlimmer gemacht. Die Gesundheit der Bevölkerung hat sich auf nahezu jede Maßnahme verschlechtert. Obwohl dies keineswegs alle aufgrund der Veränderungen in der Gesundheitsversorgung Strukturen ist, haben sich die Reformen auf die Erfüllung der Bedürfnisse der Nation völlig unzureichend erwiesen.


https://de.qwe.wiki/wiki/Healthcare_in_Russia


Mehr gern. Alles Lüge?
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » So 12. Jul 2020, 15:50

Meinst du ich weiß nicht, dass viele Krankenhäuser in Russland einen schlechten Zustand haben. Aber kippen usw auf dem Boden.... Habe heute einige bekannte befragt, ja etwas ausgelacht wurde ich.
Die Krankenhäuser werden nur langsam saniert und das Personal wird schlecht bezahlt. Viele privat Kliniken entstehen wo man Up to Date ist. Nur kann sich diese nicht jeder leisten. In großen Städten ist die Versorgung gut.

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