Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

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Rautenberger
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Rautenberger » Sa 5. Dez 2020, 12:31

DevilsNeverCry hat geschrieben:(05 Dec 2020, 10:59)

Russland hätte 2014 die Möglichkeit gehabt militärisch Cherson, Saporoschje etc. einzunehmen und darauf verzichtet. Die Gelegenheit war in der Tat günstig aufgrund des Machtvakuums in Kiew. Trotzdem hat man darauf verzichtet, auch in den folgenden Jahren. Daher auch die Brücke von Kertsch und über kurz oder lang wird es wohl auch eine Lösung für das Wasser Problem finden. Außer Israel haben auch andere Staaten Erfahrungen in diesem Gebiet, z. B. Saudi Arabien. Man hat schon 2014-2020 gewusst das es zu Wasser Problemen kommen kann. Die Frage die man sich stellen muss ist eher die -> warum hat man nicht solchen Problemen vorgebeugt?

Wer weiß schon ob Putin nicht "bis Odessa durchmarschiert" wäre, hätte es die Sanktionen nicht gegeben. Das sei allen gesagt, die immer behaupten, die Sanktionen würden nichts bringen. Abgesehen davon wäre ein solcher "Durchmarsch" - und wenn nur bis zur Krim - aber auch mit hohen militärischen und anderen Kosten verbunden gewesen. Abgesehen von der Krim ist es Putin ja nur gelungen einen - an der Größe des Landes bemessen - lächerlich kleinen Teil der Ukraine abzuspalten. Putin ist Opfer der eigenen Propaganda geworden und hat genauso wie die Fans der "russischen Welt" die gesellschaftliche Situation in der Ukraine völlig falsch eingeschätzt: Nur weil jemand Russisch spricht, heißt das noch lange nicht, dass er sich nicht als Ukrainer fühlt und mit wehenden Fahnen Putin in die Arme laufen wird. Deshalb ist z. B. die "Charkower Volksrepublik" gescheitert.

Außerdem muss Russland nicht viel machen da es andere Mittel besitzt. Es besteht darauf das der Minsker Vertrag (welches ein Knebelvertrag für die Ukraine ist) Punkt für Punkt umgesetzt wird. Die Rangfolge ist für Kiew nicht hinnehmbar, darauf haben Selenskij, Krawtschuk etc. selbst hingewiesen. Nun hat man diesen Vertrag 2015 so unterschrieben in der Hoffnung einen Zusammenbruch an der Front zu verhindern. Jetzt sind aber die Sanktionen genau an diesem Vertrag gebunden was ein Dilemma für Kiew darstellt.
Na ja und was den Kampf mit Korruption betrifft da scheint auch die aktuelle ukrainische Regierung Probleme zu haben. Wie die anderen zuvor auch. Die aktuelle Regierung ist zwar immer noch gegenüber den Konkurrenten führend nach Umfragen (jebwie weit man diesen trauen kann), aber das Monopol auf das Vertrauen der Bevölkerung ist weg. Das habe die letzten Regionalwahlen gezeigt. Vorgezogene Parlamentswahlen auf die besonders die Opposition drängt würde der Regierungspartei auch die alleinige Mehrheit in der Rada kosten

Das schlechteste was diesem Land passieren kann wäre eine Wahl zwischen Medwedtschuk und Poroschenko.

Dass die Umfragewerte für die Regierung schlecht sind, halte ich für wenig aussagekräftig. Es ist doch ein bekanntes, in der Ukraine besonders ausgeprägtes Muster, dass viel versprochen wird und die Wähler große Hoffnungen in einen Machtwechsel setzen und sie dann enttäuscht werden.

Was die Ukraine bräuchte wäre eine politische Bewegung bzw. Partei, die von unten kommt und den Willen des Volkes, endlich die Korruption loszuwerden, wirklich vertritt. Stattdessen wird die Politik von Oligarchen (Poroschenko, Tymoschenko etc.) und ihren Strohmännern (Selensky) einerseits und Putins Leuten (Medwedtschuk) andererseits dominiert.
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Rautenberger
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Rautenberger » Sa 5. Dez 2020, 12:47

Audi hat geschrieben:(05 Dec 2020, 11:08)
Die Abhängigkeit vom IWF und dem Westen kommt langsam auch in der Bevölkerung an da es immer mit Nachteilen verbunden ist.

Das hört sich an, als würde es der Bevölkerung ohne den IWF und den Westen besser gehen, was absoluter Quatsch ist. Die Ukraine ist notorisch knapp bei Kasse - eine Situation, die sich durch den von Putin aufgezwungenen Krieg noch verschlimmert hat. Sie ist auf Kredite angewiesen. Wenn der IWF als Gegenleistung Reformen verlangt, ist das gut, weil diese dem Land eine wirtschaftliche Entwicklungsperspektive verschaffen.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Pseudo_Nym » Sa 5. Dez 2020, 13:11

Rautenberger hat geschrieben:(05 Dec 2020, 12:31)

Wer weiß schon ob Putin nicht "bis Odessa durchmarschiert" wäre, hätte es die Sanktionen nicht gegeben. Das sei allen gesagt, die immer behaupten, die Sanktionen würden nichts bringen. Abgesehen davon wäre ein solcher "Durchmarsch" - und wenn nur bis zur Krim - aber auch mit hohen militärischen und anderen Kosten verbunden gewesen.

Auch wenn ich die Ansichten des zitierten Users, so weit ich sie bisher zur Kenntnis genommen habe, in aller Regel nicht unterstützen kann, in der Hinsicht sehe ich das aber mindestens teilweise als richtig an.
Russland hätte anno 2014, mindestens östlich des Dnepr ohne weiteres weiteres ausgreifen können.
Wenn die Sanktionen für Russland dermaßen drückens wären, würde man sich von moskauer Seite mittlerweile mindestens in sachen Donbas kooperativer zeigen, seine Kräfte von dort zurück beordern um mindestens die Sanktionen, die an die Widerherstellung der Ordnung im Donbas gebunden sind, loszuwerden.
Sicherlich tun die Sanktionen Russland weh, aber offensichtlich nicht genug hier grundsätzliche Schritte zu erzwingen. Warum hätten sie Russland davon abschrecken sollen weiter vor zu gehen, wenn das als mehr oder minder abzuarbeitender Punkt auf Moskaus Agenda gestanden hätte?

Mit einem Sanktionsregime, musste man von russischer Seite her bereits beim Übergriff auf die Krim allein rechnen und da wird man von westlicher Seite her schon so ziemlich an das Maximum des sinnvoll Machbaren gegangen sein.

Ich würde da eher davon ausgehen, dass man seitens Russland davor zurückschreckt, sich ein zweites Tschetschenien ans Bein zu binden deswegen weiteres Ausgreifen und weitere Annexionsversuche unterlassen hat, nicht aber wegen der Wirtschaftssanktionen.


Rautenberger hat geschrieben:Abgesehen von der Krim ist es Putin ja nur gelungen einen - an der Größe des Landes bemessen - lächerlich kleinen Teil der Ukraine abzuspalten. Putin ist Opfer der eigenen Propaganda geworden und hat genauso wie die Fans der "russischen Welt" die gesellschaftliche Situation in der Ukraine völlig falsch eingeschätzt: Nur weil jemand Russisch spricht, heißt das noch lange nicht, dass er sich nicht als Ukrainer fühlt und mit wehenden Fahnen Putin in die Arme laufen wird. Deshalb ist z. B. die "Charkower Volksrepublik" gescheitert.

Da, denke ich, dürfte eher der Hase im Pfeffer liegen.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Sa 5. Dez 2020, 22:18

DevilsNeverCry hat geschrieben:(05 Dec 2020, 10:59)

Russland hätte 2014 die Möglichkeit gehabt militärisch Cherson, Saporoschje etc. einzunehmen und darauf verzichtet. Die Gelegenheit war in der Tat günstig aufgrund des Machtvakuums in Kiew. Trotzdem hat man darauf verzichtet, auch in den folgenden Jahren. Daher auch die Brücke von Kertsch und über kurz oder lang wird es wohl auch eine Lösung für das Wasser Problem finden. Außer Israel haben auch andere Staaten Erfahrungen in diesem Gebiet, z. B. Saudi Arabien. Man hat schon 2014-2020 gewusst das es zu Wasser Problemen kommen kann. Die Frage die man sich stellen muss ist eher die -> warum hat man nicht solchen Problemen vorgebeugt?

Außerdem muss Russland nicht viel machen da es andere Mittel besitzt. Es besteht darauf das der Minsker Vertrag (welches ein Knebelvertrag für die Ukraine ist) Punkt für Punkt umgesetzt wird. Die Rangfolge ist für Kiew nicht hinnehmbar, darauf haben Selenskij, Krawtschuk etc. selbst hingewiesen. Nun hat man diesen Vertrag 2015 so unterschrieben in der Hoffnung einen Zusammenbruch an der Front zu verhindern. Jetzt sind aber die Sanktionen genau an diesem Vertrag gebunden was ein Dilemma für Kiew darstellt.
Na ja und was den Kampf mit Korruption betrifft da scheint auch die aktuelle ukrainische Regierung Probleme zu haben. Wie die anderen zuvor auch. Die aktuelle Regierung ist zwar immer noch gegenüber den Konkurrenten führend nach Umfragen (jebwie weit man diesen trauen kann), aber das Monopol auf das Vertrauen der Bevölkerung ist weg. Das habe die letzten Regionalwahlen gezeigt. Vorgezogene Parlamentswahlen auf die besonders die Opposition drängt würde der Regierungspartei auch die alleinige Mehrheit in der Rada kosten

Das schlechteste was diesem Land passieren kann wäre eine Wahl zwischen Medwedtschuk und Poroschenko.



Stand derzeit wird kein Global player mit Erfahrungen Russland technisch wohl direkt helfen.
Stand letzter Donnerstag. Kann sich ändern. Russland hat gedacht das Wasser Problem kriegt man ohne große Investitionen hin. Falsch gedacht.

Es wird eine Herausforderung werden für Russland und ein enormes Budget bedeuten. Bin gespannt was da noch rauskommt.

Das Abkommen von Minsk wird die Ukraine langfristiger ignorieren. Es ist sowieso eher hilfreich für Russland.
Russland will einen möglichst gedehnten Konflikt zu geringen Kosten.

Mit Biden an der Macht ist es soweit eh unwahrscheinlich das Russland zu frech wird. Ukraine hat diverse Probleme. Korruption ist eines davon.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Sa 5. Dez 2020, 22:20

Rautenberger hat geschrieben:(05 Dec 2020, 12:47)

Das hört sich an, als würde es der Bevölkerung ohne den IWF und den Westen besser gehen, was absoluter Quatsch ist. Die Ukraine ist notorisch knapp bei Kasse - eine Situation, die sich durch den von Putin aufgezwungenen Krieg noch verschlimmert hat. Sie ist auf Kredite angewiesen. Wenn der IWF als Gegenleistung Reformen verlangt, ist das gut, weil diese dem Land eine wirtschaftliche Entwicklungsperspektive verschaffen.



Wie es Leuten geht die von Russland befreit sind sieht man ja in den Sepa Zonen bestens. Lustig ist das just dieser user Audi irgendwie vergisst warum die Ukraine soviel Geld ins Militär stecken muss.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon DevilsNeverCry » So 6. Dez 2020, 13:09

Rautenberger hat geschrieben:(05 Dec 2020, 12:31)

Wer weiß schon ob Putin nicht "bis Odessa durchmarschiert" wäre, hätte es die Sanktionen nicht gegeben. Das sei allen gesagt, die immer behaupten, die Sanktionen würden nichts bringen. Abgesehen davon wäre ein solcher "Durchmarsch" - und wenn nur bis zur Krim - aber auch mit hohen militärischen und anderen Kosten verbunden gewesen. Abgesehen von der Krim ist es Putin ja nur gelungen einen - an der Größe des Landes bemessen - lächerlich kleinen Teil der Ukraine abzuspalten. Putin ist Opfer der eigenen Propaganda geworden und hat genauso wie die Fans der "russischen Welt" die gesellschaftliche Situation in der Ukraine völlig falsch eingeschätzt: Nur weil jemand Russisch spricht, heißt das noch lange nicht, dass er sich nicht als Ukrainer fühlt und mit wehenden Fahnen Putin in die Arme laufen wird. Deshalb ist z. B. die "Charkower Volksrepublik" gescheitert.
Dass die Umfragewerte für die Regierung schlecht sind, halte ich für wenig aussagekräftig. Es ist doch ein bekanntes, in der Ukraine besonders ausgeprägtes Muster, dass viel versprochen wird und die Wähler große Hoffnungen in einen Machtwechsel setzen und sie dann enttäuscht werden.


Ja, die Wirtschaftssanktionen haben hier in der Tat eine Rolle gespielt. Man erinnere sich z. B. an die Drohungen Russland von SWIFT abzukoppeln. Das wäre definitiv ein harter Schlag gewesen und vieles was hinter den Kulissen besprochen wurde kriegen wir hier auch nicht mit. Allerdings spielte der ukrainische Patriotismus natürlich eine markante Rolle. Zustimmung. Nichtsdestotrotz waren separatistische Bestrebungen in Charkow alles andere als schwach. Das fängt mit dem aktuellen Bürgermeister in Charkow an der nur so stillhält weil Selenskij ihn in Charkow gewähren lässt.

Charkow war übrigens eine knappe Nummer. Der Antimaidan war dort sehr stark und das ist er auch immer noch - siehe die letzten Regionalwahlen. Diese Stadt war im Bürgerkrieg 1918-1920 Rückzugsort der Bolschewiki gewesen als sie mit ihrer Politik in Kiew nicht auf fruchtbaren Boden stießen. Auch heute noch sehen viele Menschen dort die Politik seit Poroschenko relativ skeptisch. Die Wahl für Selenskij damals war eine Wahl gegen die Politik von Poroschenko, die Selenskij in vielen Bereichen weiterführt (Korruption, Außenwirtschaftspolitik, Sprachpolitik und z. T. Geschichtspolitik).

Man kann nur hoffen das die aktuelle Regierung das Ruder reißt. Für die Entwicklung des Landes ist es nicht gut wenn die Menschen dort zwischen Medwedtschuk und Poroschenko in Zukunft wählen müssen. Das würde die Gräben nur vertiefen.

Was die Ukraine bräuchte wäre eine politische Bewegung bzw. Partei, die von unten kommt und den Willen des Volkes, endlich die Korruption loszuwerden, wirklich vertritt. Stattdessen wird die Politik von Oligarchen (Poroschenko, Tymoschenko etc.) und ihren Strohmännern (Selensky) einerseits und Putins Leuten (Medwedtschuk) andererseits dominiert.


Zustimmung
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Mi 9. Dez 2020, 16:46

Die Mehrheit der UN Mitglieder sagt Russland soll die Krim räumen.


Wird der Staat wo in der Ukraine als Verbrecher oder eher Kriegsverbrecher agiert , der Forderung nachkommen?

Glaub ich nicht


https://www.rferl.org/a/un-general-asse ... 89310.html
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Juan » Mi 9. Dez 2020, 17:14

Cobra9 hat geschrieben:(09 Dec 2020, 16:46)

Die Mehrheit der UN Mitglieder sagt Russland soll die Krim räumen.


Wird der Staat wo in der Ukraine als Verbrecher oder eher Kriegsverbrecher agiert , der Forderung nachkommen?

Glaub ich nicht

In der Krim gab es eine Abstimmung , was immer wieder vergessen wird und das Volk hat sich für Russland zugehörig entschieden. Die UN hat sich da nicht einzumischen.
Anders Israel, die haben niemanden gefragt und kaltbütig die Golanhöhen anektiert. Diese sollten an Syrien zurückgeben werden..
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Vongole » Mi 9. Dez 2020, 17:28

Juan hat geschrieben:(09 Dec 2020, 17:14)

In der Krim gab es eine Abstimmung , was immer wieder vergessen wird und das Volk hat sich für Russland zugehörig entschieden. Die UN hat sich da nicht einzumischen.
Anders Israel, die haben niemanden gefragt und kaltbütig die Golanhöhen anektiert. Diese sollten an Syrien zurückgeben werden..

Da hat aber jemand in der jüngeren Geschichte gar nicht aufgepasst.
Russland brach das Budapester Memorandum und annektierte völkerrechtswidrig einen Teil des Staatsgebiets der Ukraine.
Israel eroberte die Golanhöhen infolge eines Angriffskriegs, der von Ägypten und Jordanien ausging.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Do 10. Dez 2020, 08:53

:mad2:
Juan hat geschrieben:(09 Dec 2020, 17:14)

In der Krim gab es eine Abstimmung , was immer wieder vergessen wird und das Volk hat sich für Russland zugehörig entschieden. Die UN hat sich da nicht einzumischen.
Anders Israel, die haben niemanden gefragt und kaltbütig die Golanhöhen anektiert. Diese sollten an Syrien zurückgeben werden..


Red keinen Blödsinn sowie Vergleich keine Äpfel mit Birnen. Bißchen verwundert die Antwort trotzdem.

Die Abstimmung ist illegal gewesen und ist es noch . Dazu war Sie eine Farce, Inszenierung. Keine Einhaltung von Rechte ect.


Das ICC als höchster Strafgerichtshof hat Russlands Verhalten als Verbrechen im Verfahren gewertet. Verbrechen gegen die Ukraine.


https://www.icc-cpi.int/


International Criminal Court: Russia's Invasion Of Ukraine Is A 'Crime,' Not A Civil War

https://www.forbes.com/sites/paulroderi ... 6b20b77ddb


Nachdem erkennbar wurde das die Ukraine die Angelegenheit gewinnt und weitere Verfahren verließ Russland den Icc. Zumindest ein Grund.



https://foreignpolicy.com/2016/11/16/wh ... raine-law/


Experten für Recht, UN usw. sehen die Abstimmung als illegal an und die Krim als besetzt an. Ergo ist Russland nicht viel mehr als ein Besatzer m

https://www.mittelbayerische.de/politik ... 32845.html

https://www.diepresse.com/1575320/europ ... ur-illegal



Das Ergebnis des Referendums vom 16. März selbst hat kaum Aussagekraft, da die Art seiner Durchführung und die einschüchternde Präsenz russischen Militärs nicht einmal ansatzweise die Bedingungen einer freien Willensäußerung erfüllten

Die Unabhängigkeitserklärung der "Autonomen Republik der Krim und der Stadt Sewastopol" sowie das Referendum vom 16. März 2014 stellten bereits eine Verletzung des ukrainischen Verfassungs- und Staatsrechts dar. Eine genaue Analyse der politischen Stimmung auf der Krim zeigt jedoch, dass im Falle eines unter freien und demokratischen Bedingungen durchgeführten Referendums ein Ergebnis zugunsten Russlands selbst in der Phase der extremen ukrainischen Staatskrise keineswegs selbstverständlich zu erwarten gewesen wäre. Darüber hinaus hätte Russland im Frühjahr 2014 weitaus kostengünstigere Möglichkeiten gehabt, die russische Minderheit effektiv zu unterstützen: Die damals gültige Verfassung der ARK garantiert der Halbinsel in engen Grenzen einige Hoheitsrechte, weswegen die Autonomie in Verhandlungen durchaus ausbaubar gewesen wäre, ohne die staatliche Integrität zu gefährden. Die politischen Voraussetzungen waren gegeben: Die ukrainische Führung war zu Verhandlungen über die Stärkung der Autonomie bereit, während die russische Führung im Lichte der Krise des ukrainischen Staates in einer starken Position war. Vieles deutet daher darauf hin, dass es Putin und seiner Entourage im Frühjahr 2014 kaum um das Wohl der Krimbevölkerung ging; vielmehr diente Putin die Annexion als Hebel, die widerspenstige Ukraine massiv zu destabilisieren, den Einfluss Russlands im Nachbarland zu sichern, den Russen "die Perle des Imperiums" zurückzugeben, um somit sein Hauptziel zu erreichen: Legitimation und Sicherung seiner autoritären Herrschaft.

https://m.bpb.de/internationales/europa ... n-russland

Mit großer Mehrheit beschloss die UN-Vollversammlung am 27. März 2014 eine nicht-bindende Resolution, in welcher das Referendum als „ungültig“ bezeichnet wird


Menschenrechtsrat beim russischen PräsidentenBearbeiten

Ende April 2014 veröffentlichte der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten einen Bericht über „Probleme der Krimbevölkerung“. Laut dem Bericht hätten „50 bis 60 Prozent der Stimmbürger für den Anschluss gestimmt, bei einer Wahlbeteiligung von 30 bis 50 Prozent“. Viele derjenigen, die für einen Anschluss gestimmt hätten, hätten eigentlich mit ihrer Stimme „gegen die Willkür und Korruption der vom gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch ernannten Regionalführung“ protestieren wollen. Der Menschenrechtsrat besuchte die Krim Mitte April 2014 mit einer Delegation, der auch die Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina angehörte.[69][70] Auf der Website des Menschenrechtsrates war zunächst von nur 30 % Wahlbeteiligung die Rede. Diese Angabe verschwand wenig später wieder von der Webseite; ein anderer Bericht nannte die oben angegebenen Anteile


Anne Peters bezeichnete den nicht den Vorgaben der Venedig-Kommission entsprechenden Vorgang einen „Missbrauch des Referendumsinstruments“.[2] Die Venedig-Kommission hatte die Vorgänge in einer Untersuchung in folgenden Punkten verurteilt:[76]

Das Referendum stand im Widerspruch zur ukrainischen Verfassung;
die Fragestellung war mehrdeutig;
es gab Berichte über extensiven Wahlbetrug;
es ist keine neutrale, unabhängige Wahlwerbung vor dem Referendum in nur 10 Tagen zwischen Ankündigung und tatsächlicher Abhaltung möglich gewesen;
eine unabhängige Wahlbeobachtung ist nicht möglich gewesen.
das Referendum hat in einem nicht befriedeten Gebiet stattgefunden.

Der letzte Punkt war nach Meinung von Peter Hilpold der gravierendste.[77]

Luzius Wildhaber seinerseits fasste zusammen: „Das Krim-Plebiszit war somit illegal und manipuliert.“[73]

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Referen ... s_der_Krim


Was sagt das Recht?


Die Entsendung russischer Truppen widerspricht daher Art. 2 Abs. 4 der UN-Charta, der die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt verbietet. Allein die Entsendung von Truppen, selbst wenn sie bislang keine Kampfhandlungen durchgeführt haben, ist zumindest eine Androhung militärischer Gewalt. Zweifellos ist sie eine massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine (Art. 2 Abs. 7 UN-Charta) und verletzt deren territoriale Integrität, eine wichtigen Komponente der Souveränität (Art. 2 Abs. 1 UN-Charta)



An der Spitze dieser Verwaltung steht neuerdings ein pro-russischer Premierminister Aksyonov, der am 1. März ebenfalls um russische Hilfe bei der "Sicherung des Friedens" bat. Dieses Hilfeersuchen rechtfertigt allerdings ebenso wie das von Janukovish eine russische Intervention nicht, da es nicht von einer demokratisch legitimierten Regierung kommt. Aksyonov hat vor wenigen Tagen mithilfe von Moskau die Macht auf der Krim übernommen.

Schutz russischer Staatsangehöriger – ein wackeliger Vorwand

Der russische Präsident Putin rechtfertigt sein Vorgehen auch damit, eigene Staatsangehörige auf der Krim schützen zu wollen. In der Tat betrachtet Moskau die russischstämmigen Einwohner der Krim, die 58 Prozent der Bevölkerung auf der Halbinsel ausmachen, als russische Staatsangehörige und hat jüngst 143.000 Einwohnern der Krim russische Pässe ausgestellt. Auch gibt es das Rechtsinstitut der humanitären Intervention zur Rettung eigener Bürger, auf das sich Putin beruft, und wurde bereits von westlichen Staaten verschiedentlich angewendet – so etwa von Deutschland beim Einsatz der GSG 9 in Mogadischu zur Befreiung deutscher Geiseln aus dem entführten Flugzeug "Landshut".

Allerdings müssen tatsächlich schwere Übergriffe auf diese Menschen drohen, die ausländische Regierung sich kooperationsunwillig zeigen und die Intervention verhältnismäßig sein. Die Situation auf der Krim erfüllt keines dieser Kriterien.

https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... lkerrecht/




Die Aktionen von Russland gegen die Ukraine sind insgesamt illegal,, ein Verbrechen und Russland ein Aggressor sowie Besatzer.

Die Un soll sich raushalten. Selten dämlich die Forderung. Wo ist Russland den Mitglied?

Als Mitglied hat Russland die Un Charta einzuhalten. Soll Russland doch austreten. Dann muss es das nicht einhalten.

Das Russland das Abkommen von Budapest ect gebrochen hat ignorieren solche wie Du auch zusätzlich.

Insgesamt dein Beitrag ist ohne stichhaltige Argumentation. Üben, Üben oder nur der xte Wiedergabetasten Ptler :rolleyes:


Die einzige Möglichkeit, das im übrigen dein blöder Vergleich aufgegangen wäre hätte bedeuten müssen das die Ukraine russische Gebiete in Folge des Angriff aus Russland nach Abwehr der Aggression in einer Gegenoffensive erobert hätte.

Aber das war unmöglich damals. Jedenfalls hat Russland gezeigt was seine Zusagen,
ABKOMMEN,Verträge wert sind. Null. Nichts.

Die Ukraine hätte damals tatsächlich Atomwaffen behalten sollen.

Auf so einen Aggressor zu vertrauen war falsch. Ich war gaaaaaaaaannnnnnz früher im Baltikum für die Bundeswehr. Jeder Offizier, Soldat hat gewarnt wartet ab. Russland zeigt seine Fratze. Polen hat gewarnt.

Ich habe das damals sogar belächelt. Wer hatte den aber Recht und kannte Russland besser :(

Kein Wunder das man in die Nato wollte. Wäre die Ukraine besser auch.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Do 10. Dez 2020, 08:57

Vongole hat geschrieben:(09 Dec 2020, 17:28)

Da hat aber jemand in der jüngeren Geschichte gar nicht aufgepasst.
Russland brach das Budapester Memorandum und annektierte völkerrechtswidrig einen Teil des Staatsgebiets der Ukraine.
Israel eroberte die Golanhöhen infolge eines Angriffskriegs, der von Ägypten und Jordanien ausging.



Ja Gott man muss Geschichte schon objektiv wahrgenommen haben. Und lustig die Forderung die UN soll sich raushalten.

Russland ist Mitglied und im Sicherheitsrat. Aber klar UN Charta gilt da nicht :D
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Audi » Do 10. Dez 2020, 10:53

Krim ist defacto russisch. Das wird es auch bleiben. :thumbup:
Man tut ja förmlich alles in Kiew damit es auch so bleibt
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Do 10. Dez 2020, 11:30

Audi hat geschrieben:(10 Dec 2020, 10:53)

Krim ist defacto russisch. Das wird es auch bleiben. :thumbup:
Man tut ja förmlich alles in Kiew damit es auch so bleibt


Schön Audi das gerade Du deutlich zeigst wie Du tickst.
Im Iran Strang nicht unberechtigt auf Recht hinweisen. Aber wenn Russland illegal ein Gebiet der Ukraine besetzt hält, Verbrechen begeht kommt sogar der :thumbup:


Ich zitiere Dich mal.


Ein Terroranschlag im Fremden Land. mehrere Personen wurden getötet

https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... 0#p4881930


Hier wenn es gegen den Iran geht erwacht deine Moral auf einmal.

Aber die unsäglichen Taten von Russland gegen die Ukraine und Verbrechen, Bruch von Abkommen, Völkerrecht, Kriegsverbrechen und der Auslösubg eines Konfliktes da wird geschwiegen oder es verteidigt.

Oder es kommt sogar :thumbup:

Weisst du was das ist?

Doppelmoral mindestens.

Ich zitiere nochmal


Diese Feuerwerke töten Menschen auf alles Seiten. Aber das Völkerrecht ist quasi Tod

https://politik-forum.eu/viewtopic.php? ... 9#p4883609


Du entdeckst deine Moral sehr jenseits vom Völkerrecht mein Guter.

Wenn Du schreibst die Krim ist de facto Russisch wer tritt denn das Völkerrecht ect. mit Füßen :?:

Du tust es. Was ist nicht alles zu lesen wie Du Angriffe auf Krankenhäuser in Syrien verteidigst eifrig mit dem Hinweis gibt wohl nur Kliniken.

Hast du noch ein bisschen Realität im Kopf. Es gab 21 Angriffe auf Krankenhäuser wo UN geführt, unterstützt waren und Russland die Position bekannt gegeben wurde.

Es gab da bestimmt keine Terroristen oder Islam. Gruppen. Glaubst du etwa die Unhcr usw. unterstützt sowas?

Oder kommt jetzt etwa die Behauptung alles gelogen. Wirf in den Kriegsverbrechen Strang der Streitkräfte Russlands einen Blick.

Da wird einem bewusst das war Absicht. Vorsatz. Ergo Kriegsverbrechen und es war nicht nur vier fünfmal. Das ganze war Dutzende Male.

Dokumentation vorhanden. Täter bekannt und dann kann man Werten. Ja auch die USA haben schon ein Krankenhaus getroffen oder Nato Streitkräfte Fehler gemacht oder Verbrechen begangen.

Aber so gezielt wie Streitkräfte Russlands. Nein.

Ich verurteile auch was Russland in der Ukraine treibt und zulässt.


In der Ostukraine haben seit 2014 Separatisten und Angehörige des russischen Militärs das Sagen. Ihren Krieg finanzieren sie angeblich über Zwangsarbeit in Straflagern. Die Zustände sollen an sowjetische Gulags erinnern.

Nach Informationen des Deutschlandfunks befinden sich rund 10.000 Gefängnisinsassen in den Straflagern der beiden von den Separatisten ausgerufenen Volksrepubliken Donezk und Luhansk.

https://m.dw.com/de/ostukraine-gulags-m ... a-39667041

https://www.tagblatt.ch/international/m ... -ld.693410

Folter, Mord ect. und das nicht nur in Sepa Gebieten. Auf der Krim nicht viel besser.

Keine Sorge. Ich vergesse bestimmt nicht das in der Ukraine auch viel schlimm ist und seine Streitkräfte, Milizen Kriegsverbrechen begangen haben.

Das die Menschenrechte auch stark unter Druck stehen, LTBG leiden und Journalisten nicht sicher sind. Oder auch Korruption vorhanden ist.

Nur in der Ukraine hat man jegliche Miliz unter Kontrolle gebracht. Es gab gegen Aidar ect. Angehörige auch Verfahren. Das es Dir nicht ausreichend ist weiß ich.

Ich verurteile auch ausdrücklich jegliches Verbrechen oder begangenes Kriegsverbrechen seitens der Ukraine.

Aber die Ukraine bemüht sich um die Verbesserung der Lage. Die neue Nationalpolizei gilt als relativ sauber und gut. Nur zuwenig Geld, zuwenig Personal. Man muss gutes Personal entsprechend Ausbildung beibringen.

Anforderungen erfüllen als Bewerber ect.

So dauert es noch 7 Jahre bis der Sollstand erfüllt ist. Aber es wird eine brauchbare Polizei. Dann werden die lokalen Polizei Behörden mittlerweile getrimmt. Mit Unterstützung der EU, Europol.

Die Ukraine hat aber EU, Partner die draufschauen. Russland treibt frei was es will.

Aber ja klar ich hasse es doch :)


Welche Verpflichtung hat Kiew gegenüber Russland bezüglich der Krim. Russland ist der Besatzer, ergo muss es die Krim versorgen.

Russland kann ja tatsächlich was tun. Internationales Recht ECT. respektieren und Abzug.

Vertraglich wird festgehalten das keinerlei Militär mehr auf der Krim steht. Weder Russland, Ukraine. Inklusive dem Passus die Ukraine wird das respektieren auch im Fall der Mitgliedschaft in Nato oder EU.

Anders als Russland gelten der EU und Nato Abkommen was :)

Wird das passieren. Bestimmt nicht. Putin ist ja ausgelastet an weiteren illegalen Schritten zu tüfteln :D
Immer wieder grüßt das Murmeltier

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Audi » Do 10. Dez 2020, 11:35

Cobra9 hat geschrieben:(10 Dec 2020, 11:30)

Schön Audi das gerade Du deutlich zeigst wie Du tickst.
Im Iran Strang nicht unberechtigt auf Recht hinweisen. Aber wenn Russland illegal ein Gebiet der Ukraine besetzt hält, Verbrechen begeht kommt sogar der :thumbup:


Ich zitiere Dich mal.



Hier wenn es gegen den Iran geht erwacht deine Moral auf einmal.

Aber die unsäglichen Taten von Russland gegen die Ukraine und Verbrechen, Bruch von Abkommen, Völkerrecht, Kriegsverbrechen und der Auslösubg eines Konfliktes da wird geschwiegen oder es verteidigt.

Oder es kommt sogar :thumbup:

Weisst du was das ist?

Doppelmoral mindestens.

Ich zitiere nochmal




Du entdeckst deine Moral sehr jenseits vom Völkerrecht mein Guter.

Wenn Du schreibst die Krim ist de facto Russisch wer tritt denn das Völkerrecht ect. mit Füßen :?:

Du tust es. Was ist nicht alles zu lesen wie Du Angriffe auf Krankenhäuser in Syrien verteidigst eifrig mit dem Hinweis gibt wohl nur Kliniken.

Hast du noch ein bisschen Realität im Kopf. Es gab 21 Angriffe auf Krankenhäuser wo UN geführt, unterstützt waren und Russland die Position bekannt gegeben wurde.

Es gab da bestimmt keine Terroristen oder Islam. Gruppen. Glaubst du etwa die Unhcr usw. unterstützt sowas?

Oder kommt jetzt etwa die Behauptung alles gelogen. Wirf in den Kriegsverbrechen Strang der Streitkräfte Russlands einen Blick.

Da wird einem bewusst das war Absicht. Vorsatz. Ergo Kriegsverbrechen und es war nicht nur vier fünfmal. Das ganze war Dutzende Male.

Dokumentation vorhanden. Täter bekannt und dann kann man Werten. Ja auch die USA haben schon ein Krankenhaus getroffen oder Nato Streitkräfte Fehler gemacht oder Verbrechen begangen.

Aber so gezielt wie Streitkräfte Russlands. Nein.

Ich verurteile auch was Russland in der Ukraine treibt und zulässt.


In der Ostukraine haben seit 2014 Separatisten und Angehörige des russischen Militärs das Sagen. Ihren Krieg finanzieren sie angeblich über Zwangsarbeit in Straflagern. Die Zustände sollen an sowjetische Gulags erinnern.

Nach Informationen des Deutschlandfunks befinden sich rund 10.000 Gefängnisinsassen in den Straflagern der beiden von den Separatisten ausgerufenen Volksrepubliken Donezk und Luhansk.

https://m.dw.com/de/ostukraine-gulags-m ... a-39667041

https://www.tagblatt.ch/international/m ... -ld.693410

Folter, Mord ect. und das nicht nur in Sepa Gebieten. Auf der Krim nicht viel besser.

Keine Sorge. Ich vergesse bestimmt nicht das in der Ukraine auch viel schlimm ist und seine Streitkräfte, Milizen Kriegsverbrechen begangen haben.

Das die Menschenrechte auch stark unter Druck stehen, LTBG leiden und Journalisten nicht sicher sind. Oder auch Korruption vorhanden ist.

Nur in der Ukraine hat man jegliche Miliz unter Kontrolle gebracht. Es gab gegen Aidar ect. Angehörige auch Verfahren. Das es Dir nicht ausreichend ist weiß ich.

Ich verurteile auch ausdrücklich jegliches Verbrechen oder begangenes Kriegsverbrechen seitens der Ukraine.

Aber die Ukraine bemüht sich um die Verbesserung der Lage. Die neue Nationalpolizei gilt als relativ sauber und gut. Nur zuwenig Geld, zuwenig Personal. Man muss gutes Personal entsprechend Ausbildung beibringen.

Anforderungen erfüllen als Bewerber ect.

So dauert es noch 7 Jahre bis der Sollstand erfüllt ist. Aber es wird eine brauchbare Polizei. Dann werden die lokalen Polizei Behörden mittlerweile getrimmt. Mit Unterstützung der EU, Europol.

Die Ukraine hat aber EU, Partner die draufschauen. Russland treibt frei was es will.

Aber ja klar ich hasse es doch :)

Früher war die DDR und BRD getrennt was für viele eine Zäsur war. Nur hat die BRD niemals Gesetze erlassen welche speziell gegen den DDR Bürger war.
DDR Bürger wurden nicht als Krebsgeschwür beleidigt oder als Schaschlik betitelt (verbrechen in Odessa). Das kommt von höchsten Politikern aus Kiew und meinst du wirklich die Krim oder der Donbass will zurück? Kiew tut eben alles um zu spalten anstatt zu vereinen und genau deswegen bleibt Krim russisch.
Bezüglich dem Iran bin ich genauso skeptisch. Ich hasse islamistischen Terror und mir ist es egal ob sunnitisch oder schiitisch. Aber wichtige persönlichkeiten zu ermorden in einer Gegend wo jeder Funke ein riesen Feuer erzeugen könnte ist eben auch falsch
Nachtrag, in selinskys Heimatstadt hat sein Bürgermeister Klatsche bekommen und ein Pro russischer wurde vom Volk gewählt. Das ist keine Ausnahme mehr. Das zeigt doch alles welche Richtung es geht unter den spaltern.
Vom Völkerrecht halte ich langsam aber sicher immer weniger. Keiner der Macht hat hält sich daran. Es wird offen gebrochen, überdehnt, umgedeutet je wie man es braucht. Da kann ich einige Länder erwähnen : USA, Russland, UK, Israel, Türkei usw...
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Do 10. Dez 2020, 14:52

Audi hat geschrieben:(10 Dec 2020, 11:35)

Früher war die DDR und BRD getrennt was für viele eine Zäsur war. Nur hat die BRD niemals Gesetze erlassen welche speziell gegen den DDR Bürger war.
DDR Bürger wurden nicht als Krebsgeschwür beleidigt oder als Schaschlik betitelt (verbrechen in Odessa). Das kommt von höchsten Politikern aus Kiew und meinst du wirklich die Krim oder der Donbass will zurück? Kiew tut eben alles um zu spalten anstatt zu vereinen und genau deswegen bleibt Krim russisch.




Mein lieber Audi das ist eine abenteuerliche Argumentation und vor allem nicht im Ansatz vergleichbar.

Deutschland wurde besiegt im zweiten Weltkrieg und dann geteilt durch die Siegermächte. Die Aufteilung in Besatzungszonen war vereinbart.

Das sich USA, Frankreich, Kanada, Großbritannien ect. mit den Sowjets nicht verstanden haben war die Spaltung die Folge.

Das es Westdeutschland gab war Glück und Notwendigkeit. Man wollte dem Kommunismus /Sozialismus keinen Grund geben. Oder Raum.
Dazu war es sehr nützlich ein paar hunderttausend Soldaten zu gewinnen.

Aber Deutschland oder seine Bevölkerung haben eben einen Krieg verloren und das die Sieger beschlossen haben es wird geteilt passierte ohne Mitspracherecht.

Außerdem hast Du bei der Deutschen Ethnie nicht das Chaos so. Und trotzdem sind Wessis, Ossis heute noch nicht ganz vereint.

Aber wir sind Deutsche. Eventuell doofe Dialekte, andere Meinungen. Geh ich konträr. Aber so eine Vermischung von Ethnien wie in der ehemaligen Sowjetunion definitiv nicht.

Also eine völlig andere Ausgangslage. Die Ukraine war ein friedlicher Staat der niemals Krieg geführt hat. Es gab ethnische Spannungen, Probleme im Land en Masse.

Ich war vor 2013 sieben Mal in der Ukraine. Es war, ist ein Armes Land.

Korruption das Hauptproblem gewesen. Bürokratie aus Sowjetunion Zeiten, Filz. Dagegen haben sich die Menschen aufgelehnt. Nicht gegen Russland oder Russen.

Aber Putin ist nicht blöd. Er wusste wenn der bestechliche Präsident weg ist kann das gefährlich werden. In Russland gab's auch 2011, 12 Demos gegen Putin.

Wenn diese Welle der Proteste ect. auf die russische Bevölkerung gekommen wäre überhaupt nicht so gut.
Zumindest Instabilität wäre eine Folge gewesen.

Dazu kommt wer weiß ob nicht doch EU und Nato schneller reagieren als sonst. Mitgliedschaft in der Nato von der Ukraine wäre mir Sicherheit nicht so gut gewesen.

In der EU. Na jaaaaaa.
Nicht wirklich gefährlich. Die EU war immer eher harmlos. Aber Putin sah seine Interessen verletzt.

Das dann nicht lange gezögert wird weiß man. Krim gesichert, Donbass nicht und trotzdem ist es der Ukraine unmöglich viel zu tun.

Mission erfüllt. Zumindest für Putin. Er kann jederzeit Einfluss nehmen oder auch nicht. In der Ukraine ist Russland immer präsent somit.

Gut die Krim ist teuer. Donbass na ja.

Ich finde es durchaus nicht gut das eine Renationalisierung passiert in Folge des Konflikt in der Ukraine. Aber was hast Du erwartet ?

Für viele ethnische Ukrainer ist Russland und die Russen damit zum Feind geworden. Und ungeheuer umgekehrt.
Hast du ernsthaft geglaubt in so einem Konflikt spielt die Ethnie keine Rolle dann.

Wäre aber naiv.
Natürlich spielt jetzt das Nationale eine enorme Rolle. Jeder muß jetzt seinem Land, seinen Brüdern treu sein.... Bla bla.
...

Das ist zwar idiotisch aber Fakt. Welche Gesetze speziell gegen ethnische Russen wurden seit 2014 beschlossen und benachteiligen diese enorm.

Nenn Beispiele. Schau ich mir sehr gerne an und sprech darüber. Es gab, gibt eine nationale Radikalisierung. Ohne Frage.

Aber ernsthaft wo speziell wird es ethnischen Russen mit Ukraine Pass so schwer gemacht im Alltag.

Mir ist bekannt das eine Benachteiligung bei der Sprache Russisch eventuell da ist. Aber Ukraine ist die Amtssprache eben Ukrainisch jetzt und Russisch aber nicht verboten.

Soweit ich weiß dürfen ab 16. Januar 2021 Dienstleister nur noch die Landessprache nutzen primär und sekundär aber ist es möglich bspw je nach Region auch russisch auszuwählen für Preise ect.

Soll auch weiterhin Informationen auf Russisch geben. Wie bei uns
.
Wer kein Deutsch, Englisch kann bekommt so ein Blatt in seiner Sprache bsp. Führerschein Prüfung.

Das man Russisch nicht mehr direkt in Schulen lernt Na ja. Wer es lernen will kann doch. Bei Uns wird Türkisch, Russisch ect. im Lehrplan nicht geführt. Trotzdem kann es doch jeder lernen oder?

Grundlage der Vorschrift ist ein im April 2019 verabschiedetes Gesetz zur Durchsetzung des Ukrainischen als Staatssprache. Man will sich vom Aggressor Russland deutlicher abgrenzen.

Was hast Du denn erwartet. Das die Ukraine kuscheln kommt mit Russland und schluckt. Falsche Annahme mein bester.

Mit Sicherheit haben ethnische Russen langfristig Nachteile in der Ukraine wenn Sie deutlich pro Russland sind. Aber der Donbass zeigte ist nicht so.

Die Sepas sind gescheitert. Aber ja die Radikalität und Nationalsierung sind ein Problem.

Das ist eigentlich in jedem Konflikt ein Problem. In einem konkreten Konflikt entsteht ein Feindbild.

Sowas wie Odessa damals is ein Verbrechen. Lehne Ich von jeder Seite ab.


Aber ich hab von Putin bis 2012 gedacht eventuell könnte das Russland tatsächlich was bringen. Tja war falsch

Bezüglich dem Iran bin ich genauso skeptisch. Ich hasse islamistischen Terror und mir ist es egal ob sunnitisch oder schiitisch. Aber wichtige persönlichkeiten zu ermorden in einer Gegend wo jeder Funke ein riesen Feuer erzeugen könnte ist eben auch falsch
Nachtrag, in selinskys Heimatstadt hat sein Bürgermeister Klatsche bekommen und ein Pro russischer wurde vom Volk gewählt. Das ist keine Ausnahme mehr. Das zeigt doch alles welche Richtung es geht unter den spaltern.



Audi nicht übertreiben. Über 70 % der Ukrainer sind noch nicht bekannt für Pro Russland.

In der Ukraine wird es Russland noch sehr lange schwer haben. Was für Spalter. Wenn die Mehrheit was will haben die Minderheiten es mitzutragen. Oder fragt man die Ostfriesischen Leute ob Sie einverstanden sind wenn die Steuern erhöht werden.

Nein. Man ist ein Teil eines Staates. Wenn ich den Deutschen Pass habe bin ich Deutscher Staatsbürger. Wenn die russ Minderheiten oder Sepas glauben jeder kann sich was passend wünschen versteht man das System falsch.

In der Ukraine wird gewählt und die Regierung entscheidet dann. Das es einen Ruck pro Russland gibt glaub ich definitiv nicht.

Nicht die nächsten 20 Jahre. Was bis dahin passiert sehen wir. Aber jetzt die nächsten Jahre ist Russland der feind und das zurecht. Das war eine saublöde Aktion.
Auf der anderen Seite. Blickwinkel. Ich weiß tatsächlich nicht was Putin getrieben hat. Es sind aber sehr wahrscheinliche Punkte wie ich erwähnt habe.

Das Er morgens aufgewacht ist und heute besetzen wir die Krim glaub ich nicht ;) Versteh es nicht falsch.
Aber mich würde es interessieren was da manchmal im Weißen Haus, Kreml etc. gedacht wird.

Wenn Du ehrlich bist Weisst Du das ein Angriff auf die Ukraine von Russland aus den Russen bestimmt keine Pluspunkte bringt oder warum Bush den Irak wirklich angreifen ließ.

Öl war es definitiv nicht. Weil das wäre ja sehr irgendwie bekloppt dann den Irak mit China langfristige Verträge machen zu lassen. Oder hat der Irak was das mir unbekannt ist :?:

Die USA begehen auch Verbrechen. Siehe Irak. Auf Zeit der Sowjetunion zurück lass ich jetzt. Mich würde tatsächlich echt interessieren was Putin wollte tatsächlich. Jetzt nicht falsch verstehen . Aber wegen der Krim was manche glauben das Theater :?:


Ja ich wäre wahrscheinlich gerade ungern Russe in der Ukraine. Es ist auch nicht Gerechtigkeit was da beidseitig passiert.

Aber Brüder und Schwestern war mal.


Was im Iran passiert. Hmmmm.
Ich würde sagen es eskaliert und geb dir recht klug ist das nicht. Aber was ist die Alternative. Wenn Diplomatie nicht mehr funktioniert.

Direkt Gewalt?

Ich behaupte es gibt kein Richtig. Nur ein mehr Falsch als richtig. Mit Diplomatie sind Konflikte kaum möglich zu lösen meistens.

Es gäbe bestimmt Dutzende Möglichkeiten was zu tun. Wenn man wollte auf allen Seiten. Aber dann geht's wieder um macht. Einfluss.


War die Tötung des iranischen Wissenschaftler gerechtfertigt. Der Iran wird sagen Nein.
Die Täter ja.

Ich denke rechtlich gesehen eher nicht.
Wobei ich keine Ahnung habe ob der Herr nicht doch eine Gefahr für die Menschheit war. Aber da geht's schon weiter. Sind die Revolutions Garden nun Streitkräfte oder Terroristen.

Er war da dabei in hoher Position. Hat Er tatsächlich kurz vor der Bombe gestanden oder Terroristen unterstützt.

Das ist eben Mist wenn man keine echten Infos hat.
Ich glaube dem Iran nicht wirklich und das was Informationen zur Verfügung steht ist relativ dünn. Aber ich hab Zweifel das Er Kinder gefressen hat.

Übertrieben. Ich denke er hat zur falschen Zeit das falsche Amt bekleidet im falschen Land.



Vom Völkerrecht halte ich langsam aber sicher immer weniger. Keiner der Macht hat hält sich daran. Es wird offen gebrochen, überdehnt, umgedeutet je wie man es braucht. Da kann ich einige Länder erwähnen : USA, Russland, UK, Israel, Türkei usw...


Da stimm ich dir zu. Aber ich hab Zweifel ob es eine Lösung gibt. Weil plötzlich brav und nett, vernünftig wird niemand.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Rautenberger » Fr 11. Dez 2020, 08:47

Juan hat geschrieben:(09 Dec 2020, 17:14)

In der Krim gab es eine Abstimmung , was immer wieder vergessen wird und das Volk hat sich für Russland zugehörig entschieden. Die UN hat sich da nicht einzumischen.
Anders Israel, die haben niemanden gefragt und kaltbütig die Golanhöhen anektiert. Diese sollten an Syrien zurückgeben werden..

Ernsthaft?!? Diese "Abstimmung" war ein Witz!
1. gab es auf dem Stimmzettel KEINE Möglichkeit, für den Status quo zu stimmen und
2. waren die Ergebnisse ganz offensichtlich manipuliert.
Beides zeigt, dass sich Putin ganz und gar nicht sicher war, was die Zustimmung zur Annexion unter der Bevölkerung angeht.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Rautenberger » Fr 11. Dez 2020, 11:16

Audi hat geschrieben:(10 Dec 2020, 10:53)

Krim ist defacto russisch. Das wird es auch bleiben. :thumbup:
Man tut ja förmlich alles in Kiew damit es auch so bleibt

Ihr schleicht wie armselige Verbrecher auf die Krim und raubt sie und die Ukrainer sollen dann weiter deren Versorgung übernehmen? Das würde euch so passen! :D

Abgesehen davon hat sich der alte Wahlspruch der Tschechen noch immer als richtig erwiesen: "Die Wahrheit siegt" - auch wenn es manchmal dauert. Bei den Tschechen waren es 21 Jahre - von der sowjetischen Invasion 1968 bis 1989. Mag ja sein, dass ihr straflos davonkommt, aber in den Geschichtsbüchern wird die "Heimkehr" der Krim als das stehen, was sie war: ein gemeiner Diebstahl. Das ach so glorreiche, große Russland hatte es nötig, auf einen schwachen Moment seines kleinen Bruders zu warten, um ihn heimtückisch zu überfallen. 100 Jahre nach dem Zusammenbruch des Zarenreichs und 30 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetreichs immer noch nichts gelernt. Armselig...
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Audi » Fr 11. Dez 2020, 12:09

Rautenberger hat geschrieben:(11 Dec 2020, 11:16)

Ihr schleicht wie armselige Verbrecher auf die Krim und raubt sie und die Ukrainer sollen dann weiter deren Versorgung übernehmen? Das würde euch so passen! :D

Abgesehen davon hat sich der alte Wahlspruch der Tschechen noch immer als richtig erwiesen: "Die Wahrheit siegt" - auch wenn es manchmal dauert. Bei den Tschechen waren es 21 Jahre - von der sowjetischen Invasion 1968 bis 1989. Mag ja sein, dass ihr straflos davonkommt, aber in den Geschichtsbüchern wird die "Heimkehr" der Krim als das stehen, was sie war: ein gemeiner Diebstahl. Das ach so glorreiche, große Russland hatte es nötig, auf einen schwachen Moment seines kleinen Bruders zu warten, um ihn heimtückisch zu überfallen. 100 Jahre nach dem Zusammenbruch des Zarenreichs und 30 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetreichs immer noch nichts gelernt. Armselig...

OK noch einmal für dich. Mit antirussischer Sprachenregeln und weiterer Politik gewinnt man auf der Krim keine Preise. Das abgestellte Stromnetz und Wasser sei Mal dahin gestellt.
Regionen und Menschen als Krebsgeschwür und schalschlik (siehe Odessa) zu betiteln trägt auch nicht dazu bei, dass die Krim vor Freude springe macht und unter das Kiew Regime springt.
Jetzt verstanden? Und jetzt geh auf die Krim und frag Mal was die wollen und nicht was Leute aus lwiw und co wollen.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Audi » Fr 11. Dez 2020, 12:12

Rautenberger hat geschrieben:(11 Dec 2020, 08:47)

Ernsthaft?!? Diese "Abstimmung" war ein Witz!
1. gab es auf dem Stimmzettel KEINE Möglichkeit, für den Status quo zu stimmen und
2. waren die Ergebnisse ganz offensichtlich manipuliert.
Beides zeigt, dass sich Putin ganz und gar nicht sicher war, was die Zustimmung zur Annexion unter der Bevölkerung angeht.

Ich will deine Träume nicht zerstören aber es gab jetzt auch genug westliche Institute welche sich mit der Krim auseinander gesetzt haben. Das zeigt ein eindeutiges Bild. Wurde hier schon gepostet. Siehe es ein, Krim ist weg und Kiew tut alles das es nicht mehr wieder kommt.
Und ja die Krim Brücke ist mosfilm gibt es gar nicht.
Russland ist pleite und zerbricht.
Die ukrainische Armee ist die stärkste in Europa.
Im donbass hat Russland mehr Panzer als die ganze Nato in Europa. Wenn ich mir die ukrainischen Medien anschaue komme ich vor Lachen gar nicht mehr raus. Die Politiker sind auch nicht besser.
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Re: Krise in der Ukraine III: (Re)Aktionen der Ukraine

Beitragvon Cobra9 » Fr 11. Dez 2020, 13:43

Audi hat geschrieben:(11 Dec 2020, 12:09)

OK noch einmal für dich. Mit antirussischer Sprachenregeln und weiterer Politik gewinnt man auf der Krim keine Preise. Das abgestellte Stromnetz und Wasser sei Mal dahin gestellt.
Regionen und Menschen als Krebsgeschwür und schalschlik (siehe Odessa) zu betiteln trägt auch nicht dazu bei, dass die Krim vor Freude springe macht und unter das Kiew Regime springt.
Jetzt verstanden? Und jetzt geh auf die Krim und frag Mal was die wollen und nicht was Leute aus lwiw und co wollen.


Was ist denn anti Russische Sprachregel. Es wird wird lediglich Russisch aus der Amtssprache verbannt und es ist keine Pflicht mehr zu lernen.

Aber die Sprache kann als Sprache weiterhin verwendet werden, erlernt werden und laut Rada Gesetz kann es auch zweisprachig bsp bei Preisen verwendet werden.

Weil man Englisch Priorität für die die Zweitspache an Schulen wählt und erwähnte Änderungen ist das Anti Russisch?

Dann diskriminiert man ja in Deutschland Türken, Syrer, Russen ect.

Was Blödsinn ist.
Deutsch ist Amtssprache, Englisch die Zweitspache und ansonsten kann man Latein, Französisch ect haben.

Wer in Deutschland kein Deutsch versteht oder Englisch bekommt zumindest Infos im gängigen Fremdsprachen. So ist das auch im EU Raum.

Das wird langfristig in der Ukraine auch Praxis. Was ist daran Anti Russisch :?:

Englisch ist eben tatsächlich wichtiger. Oder willst Du ernsthaft behaupten das Russisch mehr bedeutet. Und
was privat jemand spricht, welche Sprache man lernt ist doch auch in der Ukraine dann egal. Das wäre ungefähr so was Du forderst das aus Rücksicht in Schleswig-Holstein jetzt Dänisch gelernt musst.

Ich habe Dich gebeten was ist denn so Anti Russisch in den Maßnahmen der Ukraine politisch. Wo unterdrückt man den ethnische Russen. Oder via Gesetz.

Beispiele wären klasse
Was due Krim angeht. Warum sollte man Strom, Wasser in besetzte Gebiete liefern :?: :p

Russland ist der Besatzer der Krim und zumindest mitverantwortlich für die Sepa Zonen. Technisch ist Russland der Besatzer.

Seit wann muss man dem Feind auch noch Strom, Wasser liefern :rolleyes:

Weder Krim noch andere besetzte Gebiete durch Russland kann oder muss von der Ukraine versorgt werden. Russland als Besatzer ist gefragt.


Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebens- und Arzneimitteln gebietet die IV. Genfer Konvention von 1949. Reichen die Vorräte im Lande nicht aus, müssen die Besatzer sie aus dem Ausland herbeischaffen. Zudem müssen sie für ein funktionierendes Gesundheitswesen sorgen.

https://www.saechsische.de/die-pflichte ... 01796.html


Da Russland nun mal der Besatzer ist von Ukrainischen Gebieten, muss der Besatzer eben seinen Pflichten nachkommen.

Lustig. Der Aggressor soll noch frei Haus beliefert werden :D Sonst noch Ideen ?

Da bist Du auf dem Holzweg.

Nicht erst seit dem Donbass-Konflikt gibt es zwischen Russland und der Ukraine Feindseligkeit und Ressentiments. Das ist schon lange so. Aber es war keine Radikalisierung wie heute. Was glaubst du denn was passiert wenn Russland ein Land überfällt und nicht aufhören will mit den Konflikt.

Ne Parade für Putin oder was. Natürlich ist eine Nationalisten Radikalität dann die Folge.




Auf beiden Seiten der Grenze gehen Schimpfworte und Klischees noch immer leicht von der Zunge oder sag ich was falsch. Es gibt genug Russen wo Ukrainer verunglimpfen. Man nennt Sie abfällig "Chochly" (Kosakenlocken) oder "Ukropy" (nach dem in der Ukraine beliebten Gewürz Dill).

Die Ukrainer mit Problemen gegen Russen sprechen von "Moskaly" oder "Watniki", den einfältigen Untertanen des sowjetischen Totalitarismus.


Eine Pro Russland Begeisterung in der Ukraine ist maximal in PR aus Russland zu sehen. Dafür ist zuviel passiert.
Immer wieder grüßt das Murmeltier

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