Die Demokratie-Krankheit Nr.1

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Win

Die Demokratie-Krankheit Nr.1

Beitragvon Win » Sa 8. Sep 2018, 20:58

besteht darin, dass die Bevölkerung nur noch als "Stimmvieh" ernst genommen wird und nicht als Souverän!
In allen Parlamenten sind mit überwältigender Mehrheit "Diener" und Interessengruppen vertreten.
Die Trennung nach Art.20 GG besteht de facto nicht mehr, der Öffentliche Dienst, "Parteiangestellte, Journalisten, Anwälte (Interesse an Komplexität) stellen die Mehrheit;
der "gesunde Menschenverstand" oder die "Produktive Bevölkerung" ist in keinem Parlament mehr vertreten.
Die Ent-Demokratisierung hat mit der Arroganz der Macht und der Medien begonnen, mit der "Veruntreuung" der Interessen der Bevölkerung.
Die Re-Demokratisierung kann nur gelingen, wenn nicht mehr in Hinterzimmern der Parteien die Kandidaten "ausgekungelt" werden (wen stellt man über die Liste aus: Kandidat Erster Klasse - weil dauerhaft im Parlament und wer muß es über die Direktkandidatur im Wettbewerb schaffen)
Die Quittung ist Politikverdrossenheit, Ablehnung staatlicher Autorität auf allen Ebenen sowie Trotzverhalten.
Die Medien wares es gewohnt, die Deutungshoheit über alles zu haben und dass die Bedeutung des Politikers von der medialen Präsenz abhing und er das auch weiß und sich dem entsprechend verhält - Leider vergessen Sie dabei Ihre Verantwortung.
Fakten und Informationen spielten weniger eine Rolle als Belehrungen, Moral und Meinungen.
Durch das Internet gibt es jetzt einen Entzug dieser medialen Macht, "falsche" und "richtige" Informationen stehen im Wettstreit, wie es eigentlich auch in den Medien sein sollte - aber diese behandeln alles nur plakativ oder populistisch (Populus= das Volk)
Wenn wir wirklich die Re-Demokratisierung wollen, dann hilt nur eines: Entzug des Passiven Wahlrechts all jenen, die ein wirtschaftliches Interesse verfolgen und die aus dem Öffentlichen Dienst kommen (Lehrer: 6.000 fach überrepräsentiert)
In allen anglikanischen Ländern verliert der Öffentlich Bedienstete sofort sein Passives Wahlrecht und ist erst nach 5 Jahren aus dem Amt ausgeschieden wählbar.
Die (produktive) Bevölkerung, insbesondere die, die von ihrer Produktivleistung lebt, kann sich nur mit den Vertretern identifizieren, die gleiches tun. Wer aber überwiegend von der Produktivleistung anderer lebt kann nicht dauerhaft die Bevölkerung repräsentieren.
Der demokratische Konsens sollte also heißen: Parlamentarier nur als Direktkandidaten und nur aus dem produktiven Teil der Bevölkerung. Strikte Trennung zwischen Legislative und Executive!
Das sollte der Ruck sein, der durchs Land und die EU gehen sollte.
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Re: Die Demokratie-Krankheit Nr.1

Beitragvon Realist2014 » Sa 8. Sep 2018, 21:34

Win hat geschrieben:(08 Sep 2018, 21:58)


Der demokratische Konsens sollte also heißen: Parlamentarier nur als Direktkandidaten und nur aus dem produktiven Teil der Bevölkerung. Strikte Trennung zwischen Legislative und Executive!
Das sollte der Ruck sein, der durchs Land und die EU gehen sollte.


Wer genau gehört denn zum "produktiven Teil der Bevölkerung?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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