Sachsen und Rechtsextremismus

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Quatschki
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » So 16. Sep 2018, 16:46

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Sep 2018, 16:53)

Bei einer Hetzjagd mit Todesfolge gab es für die Täter lächerliche Strafen - wie ein ehemaliger Richter und Sachse meint:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/h ... 28154.html

Als das geschah, waren viele hier im Forum noch nicht geboren.
Außerdem möchte ich wetten, dass die Richter eben keine Ostdeutschen waren.
Der Justizapparat in den "Neuen Ländern" war und ist fest in der Hand von Juristen mit westdeutschem Migrationshintergrund.
Da kannst du die Prozesse durchgehen gegen Brandstifter, Moscheebomber, "Gruppe Freital", auch NSU usw. - wenn Sachsen in solchen Fällen vor Gericht stehen, sind die Richter immer Westdeutsche! Wenn die "im Namen des Volkes" urteilen, urteilen sie natürlich immer im Namen ihres Volkes, in dem sie sozialisiert sind.
Das ist alles ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn die Migranten im Marsch durch die Instanzen oben angekommen sind und dann in Deutschland Moslems über Deutsche richten!
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Cat with a whip
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Cat with a whip » So 16. Sep 2018, 16:49

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Sep 2018, 16:58)

In Sachsens Nachbar-Bundesland gibt es erneut Übergriffe.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/h ... 28344.html

Sachsen ist überall.


Besoffen gewesen, wirkt zuweilen bei dieser Klientel strafmildernd.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » So 16. Sep 2018, 16:54

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 16:44)

So ist eben dieser sogenannte "Rechtsstaat".
Wenn so ein Ausländer eine deutsche Polizistin niederschlägt, ist er abends wieder auf freiem Fuß. Für die BRD-Justiz kein Haftgrund.
Aber als weißer Deutscher, wenn du nur mal ein bißchen den Arm ausstreckst, wie es oft in ZDF History oder bei Asterix gezeigt wird, da wird diese BRD-Justiz zum Freisler.
Und da wundern die sich noch, dass viele Polizisten mit den Demonstranten sympathisieren

Das ist wieder mal eine typische Quatschki-Behauptung, sprich Quatsch! Für Haft gibt es Regeln und die befolgen unsere Richter auch, sonst sind sie das nicht mehr lange.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » So 16. Sep 2018, 16:56

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:46)

Als das geschah, waren viele hier im Forum noch nicht geboren.
Außerdem möchte ich wetten, dass die Richter eben keine Ostdeutschen waren.
Der Justizapparat in den "Neuen Ländern" war und ist fest in der Hand von Juristen mit westdeutschem Migrationshintergrund.
Da kannst du die Prozesse durchgehen gegen Brandstifter, Moscheebomber, "Gruppe Freital", auch NSU usw. - wenn Sachsen in solchen Fällen vor Gericht stehen, sind die Richter immer Westdeutsche! Wenn die "im Namen des Volkes" urteilen, urteilen sie natürlich immer im Namen ihres Volkes, in dem sie sozialisiert sind.
Das ist alles ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn die Migranten im Marsch durch die Instanzen oben angekommen sind und dann in Deutschland Moslems über Deutsche richten!

Welche Migranten marschieren denn "durch die Instanzen"? Und dieses leise Anklingen von Honeckers "Siegerjustiz" ist geschenkt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » So 16. Sep 2018, 17:12

zollagent hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:54)

Das ist wieder mal eine typische Quatschki-Behauptung, sprich Quatsch! Für Haft gibt es Regeln und die befolgen unsere Richter auch, sonst sind sie das nicht mehr lange.

Regeln die dazu führen, dass Intensivverbrechern wie diesem Nidal R. in Berlin wie Königen gehuldigt wird.
2000 Teilnehmer auf der Beerdigung dieses Mafiabosses. Alles Leute, die durch ihre Teilnahme ihre Loyalität gegenüber dem organisierten Verbrechen zeigen (müssen) und von denen kein einziger nach normalen Maßstäben rechtschaffen ist. Die aber jedem Monat mit Sozialmillionen gepampert werden!
Wer braucht solche Regeln??
Das ganze Justizwesen stinkt vom Kopfe her und richtet dieses Land zugrunde. Mehr noch als es die gewählten Politiker tun!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Cat with a whip » So 16. Sep 2018, 17:19

Milady de Winter hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:03)

Könntest Du bitte die Quelle im Kontext mit den o.g Statistiken anführen, in der dies belegt wird? Danke.


10 Sekunden google.

https://www.stimmtdas.org/2018/02/06/kr ... ktencheck/
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » So 16. Sep 2018, 17:25

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:46)

Als das geschah, waren viele hier im Forum noch nicht geboren.
Außerdem möchte ich wetten, dass die Richter eben keine Ostdeutschen waren.
Der Justizapparat in den "Neuen Ländern" war und ist fest in der Hand von Juristen mit westdeutschem Migrationshintergrund.
Da kannst du die Prozesse durchgehen gegen Brandstifter, Moscheebomber, "Gruppe Freital", auch NSU usw. - wenn Sachsen in solchen Fällen vor Gericht stehen, sind die Richter immer Westdeutsche! Wenn die "im Namen des Volkes" urteilen, urteilen sie natürlich immer im Namen ihres Volkes, in dem sie sozialisiert sind.
Das ist alles ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn die Migranten im Marsch durch die Instanzen oben angekommen sind und dann in Deutschland Moslems über Deutsche richten!

Also, Kernspaltung ist ja nichts dagegen.

Der ehemalige Richter - und Sachse - erzählt in seinem Beitrag auch davon, wie Neonazis Hetzjagden im westlichen Frankfurt betrieben, anno 1979.

Wie zu Zeiten der Weimarer Republik auch, sind Extremisten und Antidemokraten die inneren Feinde des Landes. Zuweilen mögen sie auch Diversanten sein, die einer auswärtigen Macht zuarbeiten.
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[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Milady de Winter » So 16. Sep 2018, 18:20

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Sep 2018, 18:19)

10 Sekunden google.

https://www.stimmtdas.org/2018/02/06/kr ... ktencheck/

Ich bin blond. Wärst Du so nett und würdest noch mal 10 Sekunden investieren, um mir die Passage zu zeigen, in der belegt wird, dass Flüchtlinge um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt werden als Deutsche?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon jorikke » So 16. Sep 2018, 18:53

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:46)

Als das geschah, waren viele hier im Forum noch nicht geboren.
Außerdem möchte ich wetten, dass die Richter eben keine Ostdeutschen waren.
Der Justizapparat in den "Neuen Ländern" war und ist fest in der Hand von Juristen mit westdeutschem Migrationshintergrund.
Da kannst du die Prozesse durchgehen gegen Brandstifter, Moscheebomber, "Gruppe Freital", auch NSU usw. - wenn Sachsen in solchen Fällen vor Gericht stehen, sind die Richter immer Westdeutsche! Wenn die "im Namen des Volkes" urteilen, urteilen sie natürlich immer im Namen ihres Volkes, in dem sie sozialisiert sind.
Das ist alles ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn die Migranten im Marsch durch die Instanzen oben angekommen sind und dann in Deutschland Moslems über Deutsche richten!


Quatschki, ich mag deine einseitigen Posts. Sie sind immer recht logisch, von deinem Standpunkt aus gesehen.
In diesem Fall weinst du aber Krokodilstränen.
Als die DDR der Bundesrepublik aus freiem Willen beitrat, galten ab Stichtag die Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik.
Gesetze, die in der ehemaligen DDR kein Mensch kannte, Verordnungen die befolgt werden mussten aber 0,0 Personal das sich auskannte.
Wie um alles in der Welt sollte das, ohne "Hilfstruppen" aus der Bundesrepublik funktionieren?
Sie wurden mit der "Buschprämie" rübergelockt, haben ihre Arbeit geleistet, sich eingelebt und sind geblieben.
Dafür sollen sie sich heute Vorwürfe anhören?
Es ist die Gruppe die bei der Wiedervereinigung einen guten Job gemacht hat.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Eulenwoelfchen » So 16. Sep 2018, 18:57

Ebiker hat geschrieben:(16 Sep 2018, 15:27)

Und in Fällen minderjähriger Intensivtäter ist es das nicht ? Nochmal, Chemnitz und Sachsen haben kein Rechtsextremismusproblem sondern wie viele Städte auch im Westen ein Problem mit überbordenter Ausländerkriminalität. Da muß mindestens eben so konsequent gehandelt werden.


Gegen Ihre AfD-gleichen Unterstellungen verwahre ich mich hier ausdrücklich.

Ansonsten lehne ich eine weitere Diskussion mit einem pol. Verdrängungs- und Verharmlosungskünstler wie Ihnen
ab. Wenden Sie sich daher bitte an die Partei ihres Herzens. Da werden Sie geholfen...

Vielen Dank!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » So 16. Sep 2018, 19:38

jorikke hat geschrieben:(16 Sep 2018, 19:53)

Quatschki, ich mag deine einseitigen Posts. Sie sind immer recht logisch, von deinem Standpunkt aus gesehen.
In diesem Fall weinst du aber Krokodilstränen.
Als die DDR der Bundesrepublik aus freiem Willen beitrat, galten ab Stichtag die Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik.
Gesetze, die in der ehemaligen DDR kein Mensch kannte, Verordnungen die befolgt werden mussten aber 0,0 Personal das sich auskannte.
Wie um alles in der Welt sollte das, ohne "Hilfstruppen" aus der Bundesrepublik funktionieren?
Sie wurden mit der "Buschprämie" rübergelockt, haben ihre Arbeit geleistet, sich eingelebt und sind geblieben.
Dafür sollen sie sich heute Vorwürfe anhören?
Es ist die Gruppe die bei der Wiedervereinigung einen guten Job gemacht hat.

Nach 30 Jahren ist das kein Argument mehr.
Die "Hilfstruppen" von damals sind in Pension oder kurz davor.

Wenn einmal der Name eines Richters oder Staatsanwaltes fällt, versuche ich schon, etwas zu seiner Vita herauszubekommen. Und da fällt eben auf, dass in einem Bundesland wie Sachsen der höhere Justizdienst fest unter westdeutscher Kontrolle ist.
Obwohl sächsische Unis seit mindestens einem Viertel Jahrhundert vollwertige juristische Fakultäten haben. Sind deren Absolventen alle im Westen? Gibt es Richter in Bayern oder Schleswig Holstein an den Oberlandesgerichten, die in Leipzig studiert haben? Ich weiß es nicht.
Vielleicht ist es Zufall, vielleicht steckt System dahinter.
Ich habe aber aufgehört, an Zufälle in solchen Angelegenheiten zu glauben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Cat with a whip » So 16. Sep 2018, 21:34

Milady de Winter hat geschrieben:(16 Sep 2018, 19:20)

Ich bin blond. Wärst Du so nett und würdest noch mal 10 Sekunden investieren, um mir die Passage zu zeigen, in der belegt wird, dass Flüchtlinge um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt werden als Deutsche?

Macht bei Ignoranten die auf ihre Faulheit stolz sind wie Ihnen wenig Sinn.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Milady de Winter » So 16. Sep 2018, 22:12

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:34)

Macht bei Ignoranten die auf ihre Faulheit stolz sind wie Ihnen wenig Sinn.

Kapitulation zur Kenntnis genommen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » So 16. Sep 2018, 22:30

Milady de Winter hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:03)

Könntest Du bitte die Quelle im Kontext mit den o.g Statistiken anführen, in der dies belegt wird? Danke.


Das hatte ich vor einiger Zeit schon einmal zitiert und verlinkt. Aber hier gerne noch einmal:

Außerdem zu bedenken: In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden keine Täter erfasst, sondern Tatverdächtige. Nur ein Drittel dieser Verdächtigen wird am Ende verurteilt. Folglich ist die Mehrheit der Erfassten unschuldig. Dies ist auch deswegen von Bedeutung, da Nichtdeutsche unter gleichen Voraussetzungen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, verdächtigt zu werden. Ähnliches gilt für Strafanzeigen. Die Soziologen Jürgen Mansel und Günter Albrecht weisen in ihrem Aufsatz "Die Ethnie des Täters als ein Prädiktor für das Anzeigeverhalten von Opfern und Zeugen" (2003) darauf hin, dass "bestimmte ethnische Minderheiten nachweislich eher mit einer Anzeige rechnen müssen als die deutsche Mehrheitsgesellschaft".

Folglich wird eine Körperverletzung unter Deutschen seltener angezeigt als eine Körperverletzung mit Beteiligung eines nichtdeutschen Täters. Diese Tendenz dürfte sich angesichts der wachsenden Fremdenfeindlichkeit in Deutschland weiter verschärfen. Und die Strafverfolgung hängt maßgeblich vom Anzeigeverhalten der Bevölkerung ab.


Ein weiterer gewichtiger Faktor, der bei der Erfassung des Phänomens "Ausländerkriminalität" oft nicht berücksichtigt wird, ist die Sozialstruktur. Die Mehrzahl der in Deutschland lebenden Ausländer ist männlich, jung, ärmer als der Durchschnitt und lebt in Großstädten. Diese Faktoren erhöhen statistisch gesehen das Risiko straffällig zu werden. Da die deutsche Mehrheitsgesellschaft eine ausgeglichenere Geschlechterverteilung sowie eine gleichmäßigere Altersstruktur aufweist und durchschnittlich wohlhabender ist, entsteht ein verzerrtes Bild. Der Soziologe Rainer Geißler kommt sogar zu dem Ergebnis, dass in Deutschland wohnhafte Ausländer innerhalb derselben Schicht insgesamt weniger kriminell seien als Deutsche.


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... ik/seite-2
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tom Bombadil » So 16. Sep 2018, 22:42

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Marmelada » So 16. Sep 2018, 22:47

Milady de Winter hat geschrieben:(16 Sep 2018, 19:20)

Ich bin blond. Wärst Du so nett und würdest noch mal 10 Sekunden investieren, um mir die Passage zu zeigen, in der belegt wird, dass Flüchtlinge um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt werden als Deutsche?

Das gesuchte Wort lautet angezeigt.

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik ... kten?p=all
Aus Opferbefragungen ist beispielsweise belegt, dass die Anzeigebereitschaft höher ist, wenn der Verdächtige nicht der eigenen ethnischen Gruppe angehört.[11]


https://www.n-tv.de/politik/Kriminalita ... 00082.html
Es gibt auch eine höhere Anzeigebereitschaft gegen Ausländer.

Das müssen Sie erklären.

Das ist international so. Die Fremden werden immer eher angezeigt als die Vertrauten. Wenn die entsprechende Person nicht einmal die Landessprache spricht, ist das Bedürfnis, die Polizei einzuschalten, noch einmal deutlich höher, als wenn es um einen Ausländer geht, der bayerisch spricht. Bei Max gegen Moritz liegt die Anzeigequote bei Schlägereien um die 13 Prozent, bei Max gegen Mustafa steigt sie auf das Doppelte.


Keine Ursache.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon imp » So 16. Sep 2018, 22:50

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:46)

Als das geschah, waren viele hier im Forum noch nicht geboren.
Außerdem möchte ich wetten, dass die Richter eben keine Ostdeutschen waren.
Der Justizapparat in den "Neuen Ländern" war und ist fest in der Hand von Juristen mit westdeutschem Migrationshintergrund.
Da kannst du die Prozesse durchgehen gegen Brandstifter, Moscheebomber, "Gruppe Freital", auch NSU usw. - wenn Sachsen in solchen Fällen vor Gericht stehen, sind die Richter immer Westdeutsche! Wenn die "im Namen des Volkes" urteilen, urteilen sie natürlich immer im Namen ihres Volkes, in dem sie sozialisiert sind.
Das ist alles ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird, wenn die Migranten im Marsch durch die Instanzen oben angekommen sind und dann in Deutschland Moslems über Deutsche richten!

Der Herr Maier war lange in der relevanten Kammer. Er flog raus, weil er zu offensichtlich sympathisierte mit den Brownies. Inzwischen ist er im Bundestag und hetzt dort.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Milady de Winter » So 16. Sep 2018, 23:07

Selina & Marmelada: danke für die Links bzw. Beiträge. Unter'm Strich ist die Anzeigenbereitschaft höher, wenn Ausländer beteiligt sind. Das ist dennoch nicht gleichbedeutend mit "Flüchtlinge werden um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt als Deutsche". Und nur darum ging es mir.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » So 16. Sep 2018, 23:25

Milady de Winter hat geschrieben:(17 Sep 2018, 00:07)

Selina & Marmelada: danke für die Links bzw. Beiträge. Unter'm Strich ist die Anzeigenbereitschaft höher, wenn Ausländer beteiligt sind. Das ist dennoch nicht gleichbedeutend mit "Flüchtlinge werden um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt als Deutsche". Und nur darum ging es mir.


Die Rede ist in dem von mir zitierten Text von "Nichtdeutschen", die häufiger einer Tat verdächtigt werden als Deutsche und gegen die auch häufiger Anzeige erstattet wird. Eine Körperverletzung etwa wird unter Deutschen seltener angezeigt als eine Körperverletzung mit Beteiligung eines nichtdeutschen Täters, heißt es dort beispielsweise. Flüchtlinge sind ebenfalls "Nichtdeutsche". Was sonst?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Marmelada » So 16. Sep 2018, 23:58

Milady de Winter hat geschrieben:(17 Sep 2018, 00:07)

Selina & Marmelada: danke für die Links bzw. Beiträge. Unter'm Strich ist die Anzeigenbereitschaft höher, wenn Ausländer beteiligt sind. Das ist dennoch nicht gleichbedeutend mit "Flüchtlinge werden um ein vielfaches häufiger einer Tat verdächtigt als Deutsche". Und nur darum ging es mir.
Was nicht angezeigt wird, fließt auch nicht in die Statistik ein.

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