Trump und die NATO

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KarlRanseier
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Trump und die NATO

Beitragvon KarlRanseier » Mi 11. Jul 2018, 20:47

Hallo zusammen,


Trump fordert nun von den Mitgliedern des Angriffsbündnisses, 4 % ihrer Wirtschaftsleistung für Militärausgaben zu verwenden. Das wäre deutlich mehr als eine Verdoppelung.

Möchte das Imperium nun einen größeren Krieg vom Zaun brechen, und reichen ihm Großbritannien und Frankreich nicht mehr als Verbündete für Angriffskriege?

Vielleicht kann man das auch positiv sehen, Trump bereitet der NATO ein Ende. Die aggressive Hochrüstungspolitik der USA werden hoffentlich nicht viele Mitglieder tragen wollen.
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Cat with a whip
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Cat with a whip » Mi 11. Jul 2018, 21:23

Also die USA sollten lieber mehr Geld in Bildung und Gesundheit stecken, anstatt im Bündnis den Kasper zu spielen. Die nächsten zwei Jahre werden wir mit dem geisteskranken Hochstapler auch noch ohne größere Schiessereien herumkriegen die das Bündnis belasten.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Quatschki
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Quatschki » Mi 11. Jul 2018, 21:57

Ob es wohl in Trumps Interesse wäre, wenn Deutschland ein militärisches Weltraumprogramm startet?
Das Geld wäre ja dann da.

Oder will er nur, dass die NATO-Staaten in den USA einkaufen?
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon KarlRanseier » Mi 11. Jul 2018, 22:07

Die Forderung nach einem Austritt aus dem Kriegsbündnis dürfte langsam hierzulande mehrheitsfähig werden. Müsste man dafür dem Horrorclown nicht dankbar sein?
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oga
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon oga » Mi 11. Jul 2018, 22:21

Quatschki hat geschrieben:(11 Jul 2018, 22:57)

Ob es wohl in Trumps Interesse wäre, wenn Deutschland ein militärisches Weltraumprogramm startet?
Das Geld wäre ja dann da.

Oder will er nur, dass die NATO-Staaten in den USA einkaufen?
viel Freude wird er nicht haben. Die meisten Ausrüstungen der Bundeswehr sind nicht made in USA
I guess I should warn you, if I turn out to be particularly clear, you've probably misunderstood what I've said.
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DarkLightbringer
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon DarkLightbringer » Do 12. Jul 2018, 01:41

In der Abschlußerklärung betonen alle 29 Alliierten nochmals das 2-%-Ziel, als "uneingeschränktes Bekenntnis".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 17933.html

Die USA tragen mit 3,5 % des BIP zur Verteidigung bei. Insgesamt leisten nur vier weitere Verbündete die 2-%-Marke: Großbritannien, Griechenland, Estland und Lettland.

Dafür sieht die NATO einer Erweiterung entgegen, Mazedonien ist zu Beitrittsgesprächen eingeladen worden. Das wäre dann der 30. Verbündete.
>>We’ll always have Paris<<
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unity in diversity
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon unity in diversity » Do 12. Jul 2018, 02:38

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Jul 2018, 02:41)

In der Abschlußerklärung betonen alle 29 Alliierten nochmals das 2-%-Ziel, als "uneingeschränktes Bekenntnis".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 17933.html

Die USA tragen mit 3,5 % des BIP zur Verteidigung bei. Insgesamt leisten nur vier weitere Verbündete die 2-%-Marke: Großbritannien, Griechenland, Estland und Lettland.

Dafür sieht die NATO einer Erweiterung entgegen, Mazedonien ist zu Beitrittsgesprächen eingeladen worden. Das wäre dann der 30. Verbündete.

Die kaufen mit deutschen Transferleistungen deutsche Waffen, bis Trump auf der Matte steht und einen Abbau der deutschen Exportüberschüsse verlangt.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon DarkLightbringer » Do 12. Jul 2018, 02:46

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2018, 03:38)

Die kaufen mit deutschen Transferleistungen deutsche Waffen, bis Trump auf der Matte steht und einen Abbau der deutschen Exportüberschüsse verlangt.

So profiliert sich Trump zum prominentesten NATO-Kritiker.
Die Opposition in den USA ist allerdings entsetzt - so könne man mit standhaften Verbündeten nicht umgehen und Deutschland sei einer der Standhaftesten.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Orbiter1 » Do 12. Jul 2018, 06:06

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Jul 2018, 03:46)

So profiliert sich Trump zum prominentesten NATO-Kritiker.
Die Opposition in den USA ist allerdings entsetzt - so könne man mit standhaften Verbündeten nicht umgehen und Deutschland sei einer der Standhaftesten.
Nicht nur die Opposition in den USA ist über Trumps Äußerungen in Brüssel entsetzt.

„Während Trumps Tiraden in Brüssel die Schlagzeilen beherrschten, setzte der US-Kongress einen bewussten Kontrapunkt. In einer seltenen überparteilichen Resolution bekräftigte das Repräsentantenhaus seine Unterstützung für die NATO. Paul Ryan, mächtigster Republikaner im Kongress und Sprecher im Repräsentantenhaus, distanzierte sich von Trumps Kritik: "Die NATO ist unverzichtbar. Sie ist heute wichtiger als je zuvor. Das wollen wir in unserer Resolution zum Ausdruck bringen. Und der Senat hat auch eine verabschiedet."

Im Senat, in dem die wichtigsten US-Außenpolitiker sitzen, hatten sich zuvor 97 Senatoren bei nur zwei Gegenstimmen für Amerikas volle Unterstützung der NATO ausgesprochen. In einer ebenfalls seltenen gemeinsamen Stellungnahme verurteilten die führenden Demokraten aus Senat und Repräsentantenhaus Trumps Attacken gegen Deutschland: "Präsident Trumps unverschämte Beleidigungen und Verunglimpfungen Deutschlands, eines unserer verlässlichsten Verbündeten, sind eine Peinlichkeit", schrieben Chuck Schumer und Nancy Pelosi.“ Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/nato-trump-109.html
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon zollagent » Do 12. Jul 2018, 08:26

Hier wird wieder von "Angriffsbündnis" gefaselt. Angriffe in Europa gab es in den letzten Jahren ausschließlich von anderer Seite. Von Seiten, die sich durch mangelnde Demokratie auszeichnen und gerne wieder die Hoheit über die Politik ihrer Nachbarn haben möchten. Es ist traurig, feststellen zu müssen, wie sehr sich manche User von der Realität entfernen und immer noch in Frontstellungen leben, die ca. 1990 beendet gewesen sein sollten.

Es gibt natürlich einen Narren, der hier Öl ins Feuer gießt, einer, der offenbar abends nicht mehr weiß, was er morgens in die Welt trompetet hat.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon unity in diversity » Do 12. Jul 2018, 09:33

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Jul 2018, 03:46)

So profiliert sich Trump zum prominentesten NATO-Kritiker.
Die Opposition in den USA ist allerdings entsetzt - so könne man mit standhaften Verbündeten nicht umgehen und Deutschland sei einer der Standhaftesten.

Wenn Trump das Bündnis festigen will, muß er für Reformen in der EU sein. Damit jedes Land die 2% mit eigenerwirtschafteten Mitteln stemmen kann. Mitglieder, die nur am Tropf hängen, verliert man, wenn es drauf ankommt, zuerst.
(16+1 Treffen)
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Orbiter1 » Do 12. Jul 2018, 09:56

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2018, 10:33)

Wenn Trump das Bündnis festigen will, muß er für Reformen in der EU sein. Damit jedes Land die 2% mit eigenerwirtschafteten Mitteln stemmen kann. Mitglieder, die nur am Tropf hängen, verliert man, wenn es drauf ankommt, zuerst.
(16+1 Treffen)
Die Europäer haben doch schon längst auf die immer vagere Bündniszusage der USA im Rahmen der NATO reagiert und die Europäische Interventionsinitiative gestartet. Die 9 Staaten die sich hier zusammengefunden haben sollen auch ohne die USA in der Lage sein schnell militärisch eingreifen zu können, wenn es geboten ist. Mit dabei sind ja interessanterweise auch Großbritannien und Dänemark, die sich in der Vergangenheit bei militärischen Initiativen auf europäischer Ebene extrem zurückgehalten haben. https://www.tagesspiegel.de/politik/fra ... 33792.html
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Beitragvon Orbiter1 » Do 12. Jul 2018, 10:13

"US-Präsident Donald Trump hat der Nato nach Angaben von Diplomaten offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht. Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen." Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/na ... 45769.html

Der Schwachkopf soll einfach den Austritt der USA aus der NATO bekannt geben und sich verpissen. Ende des Jahres darf sich dann kein US-Soldat mehr auf europäischen Boden aufhalten. Die Europäer werden sich so oder so nicht mehr auf die USA verlassen können.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon KarlRanseier » Do 12. Jul 2018, 10:33

zollagent hat geschrieben:(12 Jul 2018, 09:26)

Hier wird wieder von "Angriffsbündnis" gefaselt. Angriffe in Europa gab es in den letzten Jahren ausschließlich von anderer Seite. Von Seiten, die sich durch mangelnde Demokratie auszeichnen und gerne wieder die Hoheit über die Politik ihrer Nachbarn haben möchten. Es ist traurig, feststellen zu müssen, wie sehr sich manche User von der Realität entfernen und immer noch in Frontstellungen leben, die ca. 1990 beendet gewesen sein sollten.

Es gibt natürlich einen Narren, der hier Öl ins Feuer gießt, einer, der offenbar abends nicht mehr weiß, was er morgens in die Welt trompetet hat.



Jaja, es ist bekannt, dass Deutschland am Hindukusch "verteidigt" wurde. :rolleyes:

Und die USA im Irak.

Es geht ja nicht nur um Europa.

Du willst um jeden Preis Dein Weltbild aus dem Kalten Krieg konservieren. Den US-Amis kam der Feind abhanden, was sie aber nicht daran hinderte, immer weiter aufzurüsten. Da wurde halt Hussein zum Hitler aufgeblasen usw.

Auch die Bundeswehr ist ja eine "Verteidigungsarmee". Sie verteidigt halt deutsche Interessen im Ausland, was man pol. korrekt übrigens als "Brunnenbau" bezeichnet.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Jul 2018, 10:40

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jul 2018, 23:07)

Die Forderung nach einem Austritt aus dem Kriegsbündnis dürfte langsam hierzulande mehrheitsfähig werden. Müsste man dafür dem Horrorclown nicht dankbar sein?

Trump ist mit der NATO unzufrieden, weil so viele so wenig einzahlen. Pazifisten sind unzufrieden, weil die NATO verlangt, so viel mehr für Krieg auszugeben.
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Re:

Beitragvon KarlRanseier » Do 12. Jul 2018, 10:41

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 11:13)

"US-Präsident Donald Trump hat der Nato nach Angaben von Diplomaten offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht. Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen." Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/na ... 45769.html

Der Schwachkopf soll einfach den Austritt der USA aus der NATO bekannt geben und sich verpissen. Ende des Jahres darf sich dann kein US-Soldat mehr auf europäischen Boden aufhalten. Die Europäer werden sich so oder so nicht mehr auf die USA verlassen können.



Jetzt wird sich zeigen, wie souverän z.B. Deutschland ist. Ich bin mir diesbezüglich nicht mehr ganz sicher. Kann es sich Deutschland leisten, den USA den Stinkefinger zu zeigen und zu sagen, dass der Herr US-Präsident nicht die Oberhoheit über unseren Haushalt hat? Wir werden es erleben...

Sofern die USA nicht aus der NATO austreten, sollte Deutschland das tun.
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Re: Re:

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Jul 2018, 10:45

KarlRanseier hat geschrieben:(12 Jul 2018, 11:41)



Sofern die USA nicht aus der NATO austreten, sollte Deutschland das tun.



der Wunsch der linksgedrehten Russland-Freunde aus der EX-DDR :rolleyes:

wird nicht passieren :cool:

genau so wenig, wie der "pöse Kapitalismus" untergehen wird... :D
Zuletzt geändert von Realist2014 am Do 12. Jul 2018, 10:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re:

Beitragvon Europa2050 » Do 12. Jul 2018, 10:48

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 11:13)

"US-Präsident Donald Trump hat der Nato nach Angaben von Diplomaten offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht. Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen." Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/na ... 45769.html

Der Schwachkopf soll einfach den Austritt der USA aus der NATO bekannt geben und sich verpissen. Ende des Jahres darf sich dann kein US-Soldat mehr auf europäischen Boden aufhalten. Die Europäer werden sich so oder so nicht mehr auf die USA verlassen können.


Es zeigt sich immer mehr, dass Trumps Präsidentschaft die beste Investition war, die Putin je getätigt hat.
Der Westen (+China) zerfleischen sich dank dem Irren im weißen Haus und Russland ist der lachende Vierte.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Trump und die NATO

Beitragvon Elser » Do 12. Jul 2018, 10:52

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Jul 2018, 23:07)

Die Forderung nach einem Austritt aus dem Kriegsbündnis dürfte langsam hierzulande mehrheitsfähig werden. Müsste man dafür dem Horrorclown nicht dankbar sein?



Nun ja - er ist wohl auch "ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". ;)

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Re: Re:

Beitragvon Orbiter1 » Do 12. Jul 2018, 10:55

KarlRanseier hat geschrieben:(12 Jul 2018, 11:41)

Jetzt wird sich zeigen, wie souverän z.B. Deutschland ist. Ich bin mir diesbezüglich nicht mehr ganz sicher. Kann es sich Deutschland leisten, den USA den Stinkefinger zu zeigen und zu sagen, dass der Herr US-Präsident nicht die Oberhoheit über unseren Haushalt hat? Wir werden es erleben...

Sofern die USA nicht aus der NATO austreten, sollte Deutschland das tun.
Deutschland wird das von sich aus erst tun wenn sich in Europa eine Alternative (z. B. Europäische Interventionsinitiative) etabliert hat. Das wird sicher 2 bis 3 Jahre dauern, aber dann wäre es machbar. Ein Austritt der USA aus der NATO würde so eine Entwicklung sicher beschleunigen. Laut YouGov USA befürworten inzwischen 38% der Republikaner einen Austritt der USA aus der NATO, 38% sind dagegen, der Rest unentschieden. http://www.bilder-hochladen.net/files/b ... i-811f.png Noch etwas mehr Hetze durch Trump und seine Anhänger sind begeistert vom NATO-Austritt.

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