Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Moderator: Moderatoren Forum 5

Wähler
Beiträge: 3889
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Wähler » Fr 13. Jul 2018, 16:56

EinePerson hat geschrieben:(08 Jul 2018, 21:43)
Wer verstehen möchte wieso es in den Medien zu so vielen Themen nur eine Meinung oder nur eine ganz enge Spannweite von Meinungen gibt, muss sich nur die erwähnten 6 Filter ansehen. Zusätzlich muss man sich vor Augen führen, dass die Vielfalt der Medien zu weiten Teilen eine Schein-Vielfalt ist. 5 Verlage kontrollieren in Deutschland fast die Hälfte des gesamten Zeitungsmarktes:
1) Springerpresse
2) DuMont
3) Funke Medien Gruppe
4) MadSack
5) SWMH

Die SWMH gehört sehr vielen verschiedenen Familien.
Mit TAZ, Spiegel und FAZ gibt es auch andere Eigentümer-Modelle, Genossenschaft, Arbeitnehmer-Miteigentümerschaft und Stiftung.
Bei diesen sind die Einnahmen aus Verkauf übrigens höher als aus Werbung.
Die sozialen Medien bilden ein Gegengewicht zur alten Medienwelt, unter anderem auch dieses Forum.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender bilden ebenso ein sogar öffentlich kontrolliertes Gegengewicht.
Da gibt es viele Wirtschaftsbranchen mit einem deutlich größeren Konzentrationsproblem.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
easylocoman
Beiträge: 39
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 16:10

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon easylocoman » Fr 13. Jul 2018, 19:02

EinePerson hat geschrieben:(13 Jul 2018, 17:05)

[...]Wenn du über Formen politisch aktiv zu werden sprechen möchtest, geht das weit über das Thema dieses Beitrages hinaus. Das wäre ein eigenes Thema für sich, das einen eigenen Faden wert ist: Ich empfehle dir deshalb so einen Faden zu erstellen. Z.B. "Welche Formen gibt es politisch aktiv zu werden" oder "Politisch aktiv werden - aber wie?" oder denke dir etwas eigenes aus.[...]


Ich halte es für durchaus vorteilhaft, die aus einem Thema resultierende logische Konsequenz, im Thema selbst auch zu erwähnen.
Darüber bedarf es auch keiner großen Diskussion, eine logische Konsequenz sollte besser Anwendung finden.

Und die logische Konsequenz, dass der Konsument dringend die Medien verändern muss, sprengt auch keinen Rahmen, ist aber hilfreich, denn viele haben gelernt, dass das nicht funktionieren soll!
Füher oder später machts Du mit. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nutze sie! - www.clusev.de
Benutzeravatar
Fuerst_48
Beiträge: 4103
Registriert: Mi 22. Jan 2014, 20:09
Benutzertitel: Cogito, ergo sum

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 13. Jul 2018, 20:39

easylocoman hat geschrieben:(13 Jul 2018, 20:02)

Ich halte es für durchaus vorteilhaft, die aus einem Thema resultierende logische Konsequenz, im Thema selbst auch zu erwähnen.
Darüber bedarf es auch keiner großen Diskussion, eine logische Konsequenz sollte besser Anwendung finden.

Und die logische Konsequenz, dass der Konsument dringend die Medien verändern muss, sprengt auch keinen Rahmen, ist aber hilfreich, denn viele haben gelernt, dass das nicht funktionieren soll!

Der Konsument kann kaum auf die Mediengestaltung einwirken. Nichtmal ein Leseboykott würde entscheidend wirken. In den Köpfen der MACHER sollte ein Umdenken stattfinden. Aber da können wir lange warten, bis das passiert!
Benutzeravatar
Brainiac
Moderator
Beiträge: 5527
Registriert: Do 30. Jun 2011, 10:41

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Brainiac » Fr 13. Jul 2018, 20:56

Hallo EinePerson,

kommen in deinen Analysen auch die (fraglos vorhandenen) antiwestlichen Narrative in russischen Medien vor, oder ist das hier nur scheinbar eine objektive Analyse und in Wirklichkeit ein weiterer Baustein deines prorussischen / antiamerikanischen Feldzugs in diesem Forum?

http://www.politik-forum.eu/search.php?keywords=&terms=all&author=eineperson&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=1000&t=0&submit=Suche

Nur um einordnen zu können, wie ernst man das hier zu nehmen hat.
this is planet earth
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 2740
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Fr 13. Jul 2018, 21:42

EinePerson hat geschrieben:(09 Jul 2018, 19:46)

Oft ist es auch hilfreich gezielt nach Beiträgen von Personen zu suchen. Hier ein paar Personen, die ich vertrauenswürdig finde:


Daniele Ganser
Ken Jebsen
Jürgen Todenhöfer


Ach, Kenny der wegen Atisemitismus rausgeworfen wurde ?
Todenhöfer, der mal gerne Fotos fälscht im Sinne von Palestina ?
Daniele Ganser, den man an seiner Uni vom Hof gejagt hat wegen unplausibler Schlussfolgerungen.

Na du hast ja Freunde....

Aber Klaus Kleber, der ist ist die Marionette. Wundert mich das du nicht Elsässer erwähnst und Compact. :rolleyes:
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
easylocoman
Beiträge: 39
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 16:10

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon easylocoman » Sa 14. Jul 2018, 07:13

Fuerst_48 hat geschrieben:(13 Jul 2018, 21:39)

Der Konsument kann kaum auf die Mediengestaltung einwirken. Nichtmal ein Leseboykott würde entscheidend wirken. In den Köpfen der MACHER sollte ein Umdenken stattfinden. Aber da können wir lange warten, bis das passiert!


Aber natürlich kann das der Konsument und er kann das nicht nur. Im eigenen Interesse muss er das auch! Die pauschale und definitiv falsche These, dass der Konsument das nicht können sollte, wirkt dabei äusserst kontraproduktiv.

Brainiac hat geschrieben:http://www.politik-forum.eu/search.php?keywords=&terms=all&author=eineperson&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=1000&t=0&submit=Suche

[...]kommen in deinen Analysen auch die (fraglos vorhandenen) antiwestlichen Narrative in russischen Medien vor, oder ist das hier nur scheinbar eine objektive Analyse und in Wirklichkeit ein weiterer Baustein deines prorussischen / antiamerikanischen Feldzugs in diesem Forum?[...]


Ist eine Analyse über die Rolle und Motivation der Medien in UNSERER Gesellschaft nur dann objektiv, wenn man sie mit den russischen Medien vergleicht? Nein, natürlich nicht! Für eine Analyse der Rolle und Motiovation der russischen Medien in der russischen Gesellschaft, wäre ein objektives Wissen über die russische Gesellschaft sowohl beim Autor als auch beim Leser unabdinglich. Die Analyse von EinePerson passt hinsichtlich der Weisheit, ein Jeder kehr vor seinem Tor, da hat er Dreck genug davor, sogar ziemlich gut. Und hinsichtlich der "Presse als vierte Staatsgewalt", bedarf es dabei wirklich keinem Vergleich zu den russischen Medien.

Nun frage ich aber Dich, warum ausgerechnet die russischen Medien in dieser Analyse platz finden sollten?
Füher oder später machts Du mit. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nutze sie! - www.clusev.de
Julian
Beiträge: 6517
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Julian » Sa 14. Jul 2018, 07:27

Grundsätzlich finde ich es interessant, das Selbstverständnis und die Arbeit der Medien zu beleuchten und kontrovers zu diskutieren. Ja, es gibt dabei viel Negatives zu berichten; letztlich sind viele Medien auch interessengeleitet, und sie sind Teil unserer Gesellschaft und können sich oft nicht von den vorherrschenden Denkstilen distanzieren. Oft wird Berichterstattung mit Meinung verwechselt; oft findet eine Selbstzensur statt; oft sind Journalisten inkompetent und verlassen sich auf Experten; und oft werden gewisse Narrative geisterhaft in verschiedensten Medien wiederholt, ohne sie zu hinterfragen.

Allerdings muss man sich auch fragen, was daraus folgt, oder was die Alternative wäre. Ein kritischerer Umgang mit Medien? Gerne. Ein grundsätzlicher Umsturz der Verhältnisse, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen? Eher nicht. Ein Lob der Verhältnisse in nicht-westlichen Ländern, in denen es keine freie Medien gibt? Auf gar keinen Fall.
easylocoman
Beiträge: 39
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 16:10

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon easylocoman » Sa 14. Jul 2018, 11:15

Julian hat geschrieben:(14 Jul 2018, 08:27)

[...]Allerdings muss man sich auch fragen, was daraus folgt,[...]


Dafür zu sorgen, dass die Medien des eigenen Landes keine Lügenpropaganda mehr verbreiten. Die große Verantwortung des deutschen Volkes!
Füher oder später machts Du mit. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nutze sie! - www.clusev.de
EinePerson
Beiträge: 86
Registriert: So 22. Apr 2018, 14:24

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon EinePerson » Sa 14. Jul 2018, 11:23

Hallo Brainiac,


1. Teil: Antwort auf deine Frage

Brainiac hat geschrieben:(13 Jul 2018, 21:56)

Hallo EinePerson,

kommen in deinen Analysen auch die (fraglos vorhandenen) antiwestlichen Narrative in russischen Medien vor, oder ist das hier nur scheinbar eine objektive Analyse und in Wirklichkeit ein weiterer Baustein deines prorussischen / antiamerikanischen Feldzugs in diesem Forum?

http://www.politik-forum.eu/search.php?keywords=&terms=all&author=eineperson&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=1000&t=0&submit=Suche

Nur um einordnen zu können, wie ernst man das hier zu nehmen hat.



Das Propaganda-Model von Herman und Chomsky, über das ich hier schreibe:

EinePerson hat geschrieben:(08 Jul 2018, 21:43)

Was ist die Rolle der Medien, was treibt sie an? In Wessen Interesse handeln sie? Berichten sie „die Wahrheit“? Wieso findet man bei so vielen Themen so eine Homogenität der Meinungen in den Medien? Um den Rahmen dieses Beitrags nicht völlig
...


ist nicht spezifiziert für die Medien eines bestimmten Landes - es muss auch auf russische Medien angewendet werden, sowie auf die Medien jedes anderen Landes auch.

Mein Fokus liegt BISHER auf deutsch- und englischsprachigen Medien. Des weiteren auf Medien speziell aus Deutschland, weil ich in diesem Land aufgewachsen bin und die deutsche Politik und die Berichterstattung in deutschen Medien einen besonderen Einfluss auf meine Lebenswelt haben. Darüber hinaus auch amerikanische Medien und amerikanische Politik, weil spätestens seit dem 2. Weltkrieg die USA das Imperium sind. Ob es 1) Politischer Einfluss, 2) Wirtschaftskraft, 3) "soft power institutions" wie NGOs, think thanks, 4) militärische Stärke oder 5) Kultureller Einfluss sind - auf allen Feldern hatten die USA seit dem 2. Weltkrieg bis vor wenigen Jahren noch im Vergleich zu anderen Ländern einen überwältigenden Einfluss auf den Rest der Welt. Es war lange Zeit nicht nur Einfluss - die USA konnten international ihren Willen lange Zeit einfach durchdrücken - auch gegen die Interessen der Staaten, denen der Wille der USA aufgedrückt wurde. Die Machtverhältnisse haben sich seit wenigen Jahrzehnten zuerst langsam und dann immer schneller verschoben, aber noch heute gibt es kein Land, dass so mächtig und Einflussreich ist - auch wenn andere Länder, z.B. China sehr schnell aufholen und falls sich der Trend fortsetzt, die USA in 1-2 Jahrzehnten in den Bereichen militärische Stärke, wirtschaftlicher Einfluss weit überflügelt haben werden und in Bereich politischer Einfluss mindestens gleich gezogen sind.
Da meine täglich zur Verfügung stehende Zeit und Motivation begrenzt sind, habe ich Schwerpunkte gesetzt - ich befasse mich lieber intensiv mit weniger Themen und versuche dann noch andere Themen zu streifen, als mich mit vielem nur oberflächlich zu befassen.
Da ich mich sehr viel intensiver mit Deutschland und den USA befasst habe, mit Blick auf die Politik und Medien, habe ich dazu auch mehr zu schreiben. Ich bin auch schon auf Arbeiten gestoßen, welche aufzeigen, dass es einen media bias in Russland gibt, allerdings ist das bisher im Vergleich zu dem media bias in Deutschland und den USA (und Europa) die Minderheit. Ich nehme an, dass das nicht daran liegt, dass die Medien in Russland weniger voreingenommen wären - das glaube ich nicht - sondern weil mein Fokus woanders liegt. Ein Beispiel für eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit dem Russlandbild in deutschen Medien und dem Deutschlandbild in russischen Medien befasst ist die hier:

https://f-origin.hypotheses.org/wp-cont ... rdeeva.pdf

Untersucht wurde die Berichterstattung in der Tagesschau und in Wremja (quasi das russische Pendant der Tagesschau). Das Ergebnis: Die Tagesschau hat tendenziell eine pro-deutsche, pro-westliche Sicht, Wremja eine tendenziell pro-russische Sicht auf die Dinge.



2. Teil: Untersuchung deines Beitrages auf mögliche rhetorische Methoden, kognitive Verzerrungen, Manipulation

a. Schwarz-Weiß-Sicht

Brainiac hat geschrieben:(13 Jul 2018, 21:56)
...
kommen in deinen Analysen auch die (fraglos vorhandenen) antiwestlichen Narrative in russischen Medien vor, ...
Nur um einordnen zu können, wie ernst man das hier zu nehmen hat.


Wenn ich eine Aussage über die Straßen in Rom treffe, dann ist die Güte meiner Aussage (Beschreibung) lediglich davon abhängig, wie gut diese Beschreibung die tatsächliche Beschaffenheit der römischen Straßen wiedergibt. Die Güte meiner Aussage ist nicht davon abhängig, ob ich auch vergleichbare Aussagen über die Straßen von Lyon (Frankreich) oder Stockholm (Schweden) gemacht habe. Das heißt, will man wirklich "einordnen", was man von meiner Aussage bezüglich der römischen Straßen zu halten hat, dann müsste man sich mit meiner Aussage auseinandersetzen und dem Bezugsobjekt dieser Aussagen - den römischen Straßen. Das scheint aber nicht dein Weg zu sein, du setzt dich nicht mit meinen Aussagen auseinander und auch mit mit dem Bezugsobjekt - zumindest nicht hier in diesem Beitrag, was in deinem Kopf vorgeht, kann ich nicht beurteilen - sondern gibst hier ein einziges Kriterium an, wonach du dein Urteil ausrichtest, ob man das hier auch ernst nehmen könne und zwar, ob ich auch russische Medien kritisiere. Wenn du dir Zeit nimmst und den Vergleich mit dem Straßensystem durchdenkst, kannst du erkennen, wie absurd die Annahme ist: Nur wer auch russische Medien kritisiert, kann glaubhafte Analysen von nicht-russischen Medien anstellen.

Die zugrunde liegende Problematik, oder eine davon, ist meiner Meinung nach ein Denken in simplen Dualitäten, schwarz-weiß-Bildern. Das vermutete schwarz-weiß-Bild hier wäre: Wer soviel Kritik an westlichen Medien führt und kaum welche an russischen Medien, der MUSS wohl pro-russisch sein, ein russischer Propagandist.
Ich habe auch keine explizite Kritik an französischen, libanesischen, peruanischen, etc Medien geübt - bin ich nun deswegen ein französischer, libanesischer, peruanischer, etc Propagandist oder habe eine pro-Frankreich, pro...etc Haltung?


b. Relativierung

"Wer x kritisiert muss auch y kritisieren, ansonsten ist er voreingenommen" - so könnte man eine meistens unausgesprochene Forderung zusammenfassen, welche häufig, mehr oder minder verdeckt, in vielen Medien transportiert wird. Wer ausschließlich x aber nicht y kritisiert KANN voreingenommen sein, MUSS es aber NICHT sein. Es kann auch sein, wie ich weiter oben ausgeführt habe, dass die Person sich mit x einfach besser auskennt. Die Forderung, man müssen y kritisieren, wenn man x kritisiert dient häufig der Relativierung. Wenn die Handlungen von x schon kritisiert werden, dann müssen auch die Handlungen von y kritisiert werden, damit die Kritik an Gewicht verliert. Damit der Eindruck entsteht, naja, niemand ist perfekt, überall gibt's hier und da was zu mäkeln, alles halb so wild, unterhalten wir uns nicht weiter drüber, es gibt nichts Besonderes zu sehen.


c. Das Schüren und Bemühen von Feindbildern

Brainiac hat geschrieben:(13 Jul 2018, 21:56)
...
und in Wirklichkeit ein weiterer Baustein deines prorussischen / antiamerikanischen Feldzugs in diesem Forum?

http://www.politik-forum.eu/search.php?keywords=&terms=all&author=eineperson&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=1000&t=0&submit=Suche
...


Es ist ein häufiges verwendetes rhetorisches Mittel, die Aussagen einer Person mit einem bestehenden Feindbild zu verknüpfen, um damit die Aussagen an sich zu diskreditieren. Das wird oft dann eingesetzt, wenn die Erwartung ist, dass auf sachlicher Ebene die Diskussion nicht 'zu gewinnen' ist. Seit einigen Jahren befinden sich die USA, meiner Meinung nach, in einer neuen McCarthy-Ära - ein anti-russisches Narrativ jagt das nächste und selbst wenn die meisten nach kurzer Zeit in sich zusammenbrechen wie ein Kartenhaus, sind schon wieder 10 neue aufgetaucht. Sehr unkritisch wird jede noch so unbewiesene, spekulative Meldung verbreitet - und zwar meistens nicht als Spekulation, sondern als Tatsachenbericht. Dieses Verhalten wird weder von den Massenmedien, noch den meisten Politikern, noch von großen Teilen der Bevölkerung als anti-russisch wahrgenommen, es ist einfach 'normal'. Es werden von den meisten Vertretern von Medien, Politik und großen Teilen der Bevölkerung auch keine böswilligen Unterstellungen bezüglich der Motive getätigt wie: Die verbreiten anti-russische Propaganda, weil....Es wird auch selten nach Beweisen gefragt. Wenn das Fernsehen etwas negatives über Russlands Außenpolitik berichtet, dann wird das schon stimmen. Man muss sich da nicht mit Beweisführungen rumschlagen, das würde ja nur Putin in die Hände spielen! Es wird eher unterstellt, dass Alles sachlich und wahrheitsgemäß berichtet wird. Der Teil der dieses Verhalten kritisiert und als anti-russischen bias einstuft ist meiner Wahrnehmung nach eher gering.
Demgegenüber wird mit Personen, welche auch nur wagen, auf die Fehlerhaftigkeit vieler Berichterstattungen über die russische Politik hinzuweisen, ganz anders umgegangen. Zuerst einmal sehe ich häufig, dass die angeführten Beweise völlig ignoriert werden. Oft reicht die Behauptung "ach, das ist doch alles russische Propaganda" - und das war's - Untersuchung und 'kritische Analyse' abgeschlossen. Oder Vertreter von Medien und Politik schweigen ein Thema einfach tot. Darüber hinaus ist es häufig anzutreffen, dass die Personen, welche diese Kritik vorbringen persönlich diskreditiert werden, um eine sachliche Diskussion zu unterbinden und auf einen persönlichen Disput herunterzubrechen.

Dazu werden dann bereits etablierte Feindbilder benutzt - eines davon ist "Person mit pro-russischer Einstellung", "Putin-Versteher" (man muss sich das mal überlegen, wo wir bereits gelandet sind, jemand, der sich nur anschickt Putin verstehen zu wollen tut bereits etwas, was gesellschaftlich geächtet werden muss, wie absurd und verbohrt ist das?), "anti-Amerikaner".

Es gibt viele Falschdarstellungen über die russische Außenpolitik, jemand, der das aufzeigt hat nicht zwangsläufig eine pro-russische Einstellung - er kann einfach nur ein Missfallen empfinden, wenn er angelogen wird, bzw. wenn andere angelogen werden. Solche Menschen werden mundtot gemacht, oder sollen zumindest sozial geächtet werden, indem sie als "pro-russisch" oder "Putin-Versteher" bezeichnet werden. Die Absicht dahinter ist: Es ist gibt in dieser speziellen Frage nur die eine gesellschaftlich akzeptable Meinung und du weichst zu stark davon ab! Sei fügsam und kehre zurück zum Chor derjenigen, die ausschließlich Kritik an Russland üben - alles andere ist nicht akzeptabel! Wenn du dich weigerst, werden wir dich sozial ächten und andere dazu animieren das auch zu tun.

Das gleiche gilt für anti-Amerikaner. Dieses Feindbild wird ebenso benutzt, um sachlich fundierte Kritik an der amerikanischen (außen-)Politik zu unterbinden, indem suggeriert wird, dass jeder, der zu häufig die USA kritisiert ein anti-Amerikaner sei, jemand, der die Amerikaner an sich hasst, also die Menschen dort, also quasi ein 'Rassist' ist, bzw. eine ganze Kultur hasst. Wieder dasselbe Prinzip: Unterstelle eine Verbindung zwischen den tatsächlich gemachten Aussagen und den Aussagen von gesellschaftlich geächteten Personen. Die erhoffte Wirkung: "Hört gar nicht auf den, der ist pro-russisch, anti-ermikanisch, ein Verschwörungstheoretiker, ein Rassist, etc - alles, was der sagt, stimmt nicht. Ich braucht euch seine Argumente gar nicht erst durchzulesen. Verurteilt ihn ganz einfach so wie wir, dann seid ihr auf der richtigen Seite!


d. Sachliche Diskussionen auf persönliche Voreingenommenheiten reduzieren

Brainiac hat geschrieben:(13 Jul 2018, 21:56)
...
und in Wirklichkeit ein weiterer Baustein deines prorussischen / antiamerikanischen Feldzugs in diesem Forum?
...


Diese Technik ist vergleichbar mit den Feindbildern. Die Aussagen einer Person sollen dadurch entkräften, lächerlich, unglaubwürdig, unsichtbar, etc gemacht werden, indem die Person als unglaubwürdig, als moralisch verwerflich, etc dargestellt wird. Die Hoffnung dahinter: Die Argumente der diskreditierten Person werden gar nicht mehr wahrgenommen, sie werden unsichtbar. Man muss sich der sachlichen Diskussion nicht mehr stellen.




Abschließende Bemerkung:
Ich weiß nicht, ob du eine dieser Techniken vorsätzlich und wissentlich angewendet hast oder ob du quasi lediglich nachmachst, was dir vorgemacht wurde - es gibt ja reichlich Beispiele dieser Form in unseren Medien. BingoBurner bringt 3 gute Beispiele dafür, wie sachliche Diskussionen in der Öffentlichkeit unterdrückt werden, indem öffentliche Personen durch, meiner Meinung nach, unwahre Berichterstattungen diskreditiert werden. Aber darauf werde ich später noch eingehen.
EinePerson
Beiträge: 86
Registriert: So 22. Apr 2018, 14:24

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon EinePerson » Sa 14. Jul 2018, 11:38

Hallo easylocoman,

easylocoman hat geschrieben:(13 Jul 2018, 20:02)

Ich halte es für durchaus vorteilhaft, die aus einem Thema resultierende logische Konsequenz, im Thema selbst auch zu erwähnen.
Darüber bedarf es auch keiner großen Diskussion, eine logische Konsequenz sollte besser Anwendung finden.

Und die logische Konsequenz, dass der Konsument dringend die Medien verändern muss, sprengt auch keinen Rahmen, ist aber hilfreich, denn viele haben gelernt, dass das nicht funktionieren soll!


Zuerst hatte ich deine Frage so verstanden, dass du von mir wissen wolltest, wie ein Mediennutzer seinen Medienverhalten ändern kann, aufgrund der von mir beschriebenen Probleme, bzw. von Herman und Chomsky beschriebenen Probleme. Darauf zielte dann mein Beitrag ab. Aufgrund deiner Antwort hatte ich danach den Eindruck, dass du wissen willst, wie man fernab seines Medienverhaltens politisch aktiv werden kann. Aber was du eigentlich wissen wolltest war, wie man die Medien verändert?

Was mir dazu spontan einfällt:

1) Unterstütze nicht mehr die Medien, deren Verhalten du nicht unterstützenswert findest. Das heißt, kaufe dir keine Ausgaben mehr davon, verweise nicht mehr in Diskussionen auf sie, außer, um ihr Fehlverhalten aufzuzeigen (versuche dabei stets sachlich und ehrlich zu bleiben! Denn sonst betreibst du eine unredliche Form der Diskussion). Falls es ein Forum gibt unter den Artikeln dieser Medien, dann kannst dort direkt deine Kritik äußern, bzw. Falschdarstellungen kritisieren, bzw. korrigieren. Damit gibst du Anderen eine weitere Informationsquelle.
2) Versuche die Reichweite derjenigen Medien zu vergrößern, die du als unterstützenswert empfindest. Das kannst du tun, indem du in Diskussionen auf sie als Quelle verweist, indem du sie bei anderen Mensch lobst, ihre Vorzüge herausstellst.
3) Du kannst 'deine Medien' finanziell durch Spenden unterstützen, oder vielleicht indem du selbst ein Thema recherchierst und anfragst, ob das veröffentlicht werden kann oder falls du kein Talent darin hast 'schöne Texte' zu verfassen, dann können deine Recherchen vielleicht einem anderen Journalisten dienen. Vielleicht kannst du deren Webseite gestalten, oder bei einer Veranstaltung aushelfen.
4) Versuche Demonstrationen, Proteste zu organisieren, oder Bestehenden beizutreten

Mehr fällt mir gerade nicht ein, sollte sich das ändern, werde ich mich wieder melden.
Schnitter
Beiträge: 3871
Registriert: Di 7. Feb 2012, 15:02

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Schnitter » Sa 14. Jul 2018, 11:45

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 12:23)
Unterstelle eine Verbindung zwischen den tatsächlich gemachten Aussagen und den Aussagen von gesellschaftlich geächteten Personen. Die erhoffte Wirkung: "Hört gar nicht auf den, der ist pro-russisch, anti-ermikanisch, ein Verschwörungstheoretiker, ein Rassist, etc - alles, was der sagt, stimmt nicht. Ich braucht euch seine Argumente gar nicht erst durchzulesen. Verurteilt ihn ganz einfach so wie wir, dann seid ihr auf der richtigen Seite!


In der Regel verbreiten Verschwörungstheoretiker Verschwörungstheorien.

Daher braucht man sich die Argumente der Verschwörungstheoretiker in der Tat nicht durchzulesen, denn es würde sich um verschwendete Lebenszeit handeln.

Wenn ich mir beispielsweise den TV Trash bei RTLII nicht antue denke ich dabei nicht "Ich stehe jetzt auf der richtigen Seite" sondern habe nur Selbstschutz betrieben.
Schnitter
Beiträge: 3871
Registriert: Di 7. Feb 2012, 15:02

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Schnitter » Sa 14. Jul 2018, 11:47

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 12:38)
1) Unterstütze nicht mehr die Medien, deren Verhalten du nicht unterstützenswert findest. Das heißt, kaufe dir keine Ausgaben mehr davon, verweise nicht mehr in Diskussionen auf sie, außer, um ihr Fehlverhalten aufzuzeigen (versuche dabei stets sachlich und ehrlich zu bleiben! Denn sonst betreibst du eine unredliche Form der Diskussion). Falls es ein Forum gibt unter den Artikeln dieser Medien, dann kannst dort direkt deine Kritik äußern, bzw. Falschdarstellungen kritisieren, bzw. korrigieren. Damit gibst du Anderen eine weitere Informationsquelle.
2) Versuche die Reichweite derjenigen Medien zu vergrößern, die du als unterstützenswert empfindest. Das kannst du tun, indem du in Diskussionen auf sie als Quelle verweist, indem du sie bei anderen Mensch lobst, ihre Vorzüge herausstellst.
3) Du kannst 'deine Medien' finanziell durch Spenden unterstützen, oder vielleicht indem du selbst ein Thema recherchierst und anfragst, ob das veröffentlicht werden kann oder falls du kein Talent darin hast 'schöne Texte' zu verfassen, dann können deine Recherchen vielleicht einem anderen Journalisten dienen. Vielleicht kannst du deren Webseite gestalten, oder bei einer Veranstaltung aushelfen.
4) Versuche Demonstrationen, Proteste zu organisieren, oder Bestehenden beizutreten


Hast du das aus dem Handbuch für Fake News Trolle herauskopiert ? :D
EinePerson
Beiträge: 86
Registriert: So 22. Apr 2018, 14:24

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon EinePerson » Sa 14. Jul 2018, 11:47

Hallo BingoBurner,

BingoBurner hat geschrieben:(13 Jul 2018, 22:42)

Ach, Kenny der wegen Atisemitismus rausgeworfen wurde ?
Todenhöfer, der mal gerne Fotos fälscht im Sinne von Palestina ?
Daniele Ganser, den man an seiner Uni vom Hof gejagt hat wegen unplausibler Schlussfolgerungen.

Na du hast ja Freunde....

Aber Klaus Kleber, der ist ist die Marionette. Wundert mich das du nicht Elsässer erwähnst und Compact. :rolleyes:


a1) Bist du der Meinung, dass Ken Jebsen ein Antisemit ist und zu recht aufgrund der Behauptung anti-semitische Äußerungen getätigt zu haben bei rbb gefeuert wurde? Oder...
a2) Bist du nicht der Meinung, dass Ken Jebsen ein Antisemit ist und zu Unrecht aufgrund der Behauptung anti-semitische Äußerungen getätigt zu haben bei rbb gefeuert wurde?

Bitte in jedem Fall Belege dafür bringen, dass Ken Jebsen gefeuert wurde, weil er anti-semitische Äußerungen getätigt hat und falls du a2 unterstützt auch Belege dafür, dass er ein anti-Semit ist


b) Bitte Belege für deine Aussage

c) Bitte Belege dafür, dass er 1. unplausible Behauptungen gemacht hat und 2. dass das der Grund war, ihn nicht mehr weiter zu beschäftigen
easylocoman
Beiträge: 39
Registriert: Sa 7. Jul 2018, 16:10

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon easylocoman » Sa 14. Jul 2018, 11:59

EinePerson hat geschrieben:[...]Aber was du eigentlich wissen wolltest war, wie man die Medien verändert?


Nein, nein, dass weiss ich bereits. Ich halte lediglich den Hinweis für wichtig, dass der Konsument die Medien im eigenen Interesse veränderen muss und dies auch kann.

Allerdings, Deine Vorschläge, wie man die Medien verändern könnte, werden, erfahrungsgemäß, nicht fruchten. Die Vorschläge sind alle richtig und sollten auch Umsetzung finden, aber sie führen leider nicht zur gewünschten Konsequenz.
Füher oder später machts Du mit. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nutze sie! - www.clusev.de
EinePerson
Beiträge: 86
Registriert: So 22. Apr 2018, 14:24

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon EinePerson » Sa 14. Jul 2018, 12:32

Wähler hat geschrieben:(13 Jul 2018, 17:56)

Die SWMH gehört sehr vielen verschiedenen Familien.
Mit TAZ, Spiegel und FAZ gibt es auch andere Eigentümer-Modelle, Genossenschaft, Arbeitnehmer-Miteigentümerschaft und Stiftung.
Bei diesen sind die Einnahmen aus Verkauf übrigens höher als aus Werbung.
Die sozialen Medien bilden ein Gegengewicht zur alten Medienwelt, unter anderem auch dieses Forum.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender bilden ebenso ein sogar öffentlich kontrolliertes Gegengewicht.
Da gibt es viele Wirtschaftsbranchen mit einem deutlich größeren Konzentrationsproblem.


"Die SWMH gehört sehr vielen verschiedenen Familien. "
Wie vielen Familien gehört sie? Und was willst du damit sagen?

"Mit TAZ, Spiegel und FAZ gibt es auch andere Eigentümer-Modelle, Genossenschaft, Arbeitnehmer-Miteigentümerschaft und Stiftung."
Was genau möchtest du damit sagen? Welche Relevant hat das in Bezug das Thema? Nimmst du damit Bezug auf konkrete Aussagen von mir? Wenn ja, welche und in welcher Beziehung siehst du sie zu meinen Aussagen? Ergänzung? Widerspruch?

"Bei diesen sind die Einnahmen aus Verkauf übrigens höher als aus Werbung."
Bitte Belege für die Aussage.

"Die sozialen Medien bilden ein Gegengewicht zur alten Medienwelt, unter anderem auch dieses Forum."
Hier stimme ich dir teilweise zu, in Teilen der sozialen Medien gibt es auch Meinungen und Berichte, welche in den Massenmedien nicht oder kaum präsent sind. Ich bin noch nicht lange in diesem Forum aktiv und habe bisher auch gewiss nur einen Bruchteil seines Inhaltes gesehen. Meine bisherige Meinung über das Gesehene ist: Der Inhalt von Außenpolitik: Themen rund um Russland und Syrien reflektiert sehr gut die Meinung und auch die eingesetzten rhetorischen Mittel der Massenmedien. Im Faden "Ist unsere Demokratie in Gefahr?" scheint grob zwei Lager zu geben, die (eher) Immigrationskritischen und die (eher) Immigrationsfreundlichen. Die Berichterstattung in den deutschen Medien war zuerst (2015, 2016) überwältigend immigrationsfreundlich, hat danach gedreht und ist mittlerweile ('verdeckt') immigrationsfeindlich (meine Meinung). Mit verdeckt immigrationsfeindlich meine ich, dass manche Kritik an der Immigrationspolitik offen ausgesprochen wird, ein Großteil der Kritik wird verdeckt geübt, z.B. indem verstärkt Immigranten und Flüchtlinge als Täter in der Berichterstattung auftauchen. Ich will dazu anmerken, dass ich selbst noch in dem Prozess bin, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie es sich tatsächlich Verhält mit dem Zusammenhang zwischen Kriminalität und Immigration. Es kann also durchaus sein, dass die Frequenz mit der über kriminelle Immigranten/Flüchtlinge berichtet wird der tatsächlichen Situation angemessen ist. Deshalb kann ich auch noch kein Urteil darüber fällen, in welchem Verhältnis der Faden "Ist unsere Demokratie in Gefahr?" zur medialen Berichterstattung steht.

Welche Beispiele kannst du in diesem Forum anführen, welche Zeigen, dass es hier ein erwähnenswerte Gegengewicht zu den Massenmedien gibt bezüglich der geäußerten Meinungen?


Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender bilden ebenso ein sogar öffentlich kontrolliertes Gegengewicht.

Hier würde ich sehr stark unterscheiden zwischen der "prime time" und zwischen der "Nischenzeit". Während der prime time findest du, meiner Meinung nach, in etwa die gleichen Meinungen, welche auch die privaten Massenmedien transportieren. Siehe als Beispiel:



In der Nischenzeit KANN es anders aussehen. Wenn du bereit bist, dir abends um 23.30 eine Doku anzusehen, oder diese selbst online in einer der Mediatheken suchst, dann hast du die Chance ein ausgewogeneres Bild zu bekommen, als es dir während der prime time serviert wird, bzw. als es dir die meisten privaten Medien servieren.




Da gibt es viele Wirtschaftsbranchen mit einem deutlich größeren Konzentrationsproblem.
Und? Was hat das mit dem Thema zutun?
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 2740
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Sa 14. Jul 2018, 12:54

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 12:47)

Hallo BingoBurner,



a1) Bist du der Meinung, dass Ken Jebsen ein Antisemit ist und zu recht aufgrund der Behauptung anti-semitische Äußerungen getätigt zu haben bei rbb gefeuert wurde? Oder...
a2) Bist du nicht der Meinung, dass Ken Jebsen ein Antisemit ist und zu Unrecht aufgrund der Behauptung anti-semitische Äußerungen getätigt zu haben bei rbb gefeuert wurde?

Bitte in jedem Fall Belege dafür bringen, dass Ken Jebsen gefeuert wurde, weil er anti-semitische Äußerungen getätigt hat und falls du a2 unterstützt auch Belege dafür, dass er ein anti-Semit ist


b) Bitte Belege für deine Aussage

c) Bitte Belege dafür, dass er 1. unplausible Behauptungen gemacht hat und 2. dass das der Grund war, ihn nicht mehr weiter zu beschäftigen



Wenn dir mal klar wird das im Grunde jede Versschwörungstheorie einen antisemtischen Untergrund hat, dann wir dir auch klar warum Jebsen rausgeworfen wurde.
Aber Kenny scheint das bis heute nicht zu checken.

Wenn man Israel kritisiert ist es das Eine. Aber gleich den Staat in Frage zustellen was anderes.
Ich mag Trump nicht aber ich käme nie auf die Idee das sich die USA jetzt auflösen sollten.

Fragen ?


Hier :




Es dauert keine Stunde und die Freaks.........KENNY!........kommen mit den Mossad um die Ecke.
Ja na klar.........

Neonazis bringen Türken um........und wer steuert das insgeheim ?

Ich schreib es mal aus..........................DIE JUDEN

Wenn du so einer Schei.....glauben schenkst oder das noch für eine besonders kluge, politische Analyse verstehst....................DANN GUTE NACHT.........Brain

Zuletzt geändert von BingoBurner am Sa 14. Jul 2018, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
Benutzeravatar
Brainiac
Moderator
Beiträge: 5527
Registriert: Do 30. Jun 2011, 10:41

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Brainiac » Sa 14. Jul 2018, 13:30

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 12:23)

Hallo Brainiac[...]

Du gestattest mir, das abzukürzen - es ist einfach zu lang.

Ich gebe dir recht: Es ist unsinnig, grundsätzlich zu fordern, jeder der A kritisiert, müsse auch B kritisieren - das nennt sich "Whatabaoutism".

In deinem Fall habe ich aber nicht ohne Grund genau diese Frage gestellt. Dieses Forum wird schon seit langem immer wieder von mehr oder weniger offensichtlichen Putin-Trollen heimgesucht, und wer deine derzeit 60-70 Beiträge in diesem Forum durchgeht, dem fällt auf, dass du zu allen Themen (Russland allgemein, Skripal, Syrien, nun auch Medien etc.) ausschließlich die Westmächte, und insbesondere die USA, kritisierst und Russland stets verteidigst. Und von VTlern gerne genutzte Begriffe wie "Atlantikbrücke" und "Bilderberger" genutzte Begriffe passen nun mal genau ins Bild. Da hat sich mir einfach die Frage aufgedrängt, was denn wohl die Hidden Agenda dieses Stranges hier sein könnte, und ob es sich wirklich lohnt, sich detailliert mit den geschriebenen Inhalten zu befassen. (Grundsätzlich lohnt sich sowas natürlich immer, aber die mir zur Verfügung stehende Lese- und Nachdenkzeit ist leider begrenzt. ;) )

Ich kann dir das natürlich nicht nachweisen, kann auch falsch liegen, aber vom Gegenteil überzeigt hast du mich bislang auch nicht gerade. Zu äussern, dass du auch in Russland im Medienbereich sehr vieles kritisch siehst, wäre eine Gelegenheit dazu gewesen (dass du dich dort nicht auskennen würdest, glaube ich dir schlichtweg nicht). Verpflichtet bist du dazu natürlich nicht.

Dass ich dich und deine Motivation persönlich angesprochen habe, kannst du sicherlich verkraften. Wie deine bisherigen Beiträge zeigen, bist du selbst auch äusserst fix darin, Diskutanten, die dir widersprechen, selektive Wahrnehmung, Ignoranz und dergleichen vorzuwerfen. Auch das passt leider zum typischen Verhaltensmuster der angesprochenen Usergruppe dieses Forums.

Abschließend noch eine Frage. Was möchtest du im Kern eigentlich diskutieren? Dass die Medien eine wichtige Rolle in der Stimmungsbildung der Bevölkerung spielen? Dass Medien einen Bias haben können? Das sind Binsenwahrheiten. Oder aber, dass die Medien politisch ferngesteuert würden? Zu all dem gibt es übrigens bereits reichlich Stränge in diesem Unterforum. Meine Frage geht auch dahin, was diesen hier von den anderen abgrenzt.
this is planet earth
EinePerson
Beiträge: 86
Registriert: So 22. Apr 2018, 14:24

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon EinePerson » Sa 14. Jul 2018, 16:04

Hallo BingoBurner,

BingoBurner hat geschrieben:(14 Jul 2018, 13:54)

Wenn dir mal klar wird das im Grunde jede Versschwörungstheorie einen antisemtischen Untergrund hat, dann wir dir auch klar warum Jebsen rausgeworfen wurde.
Aber Kenny scheint das bis heute nicht zu checken.
...



Bisher hast du Fragen a1) und a2) nicht beantwortet. Du hast auch keine Belege dafür gebracht, dass Ken Jebsen bei RBB wegen angeblich anti-semitischer Äußerungen gefeuert wurde.

Belege für b) und c) bist du ebenso nach wie vor schuldig. Wirst du die noch liefern?

Anstatt bisher getätigte Aussagen mit Belegen zu untermauern, verhedderst du dich immer mehr in noch mehr fragwürdige Aussagen....mach dir doch selbst nicht das Leben so unnötig schwer.


BingoBurner hat geschrieben:(14 Jul 2018, 13:54)

Wenn dir mal klar wird das im Grunde jede Versschwörungstheorie einen antisemtischen Untergrund hat, dann wir dir auch klar warum Jebsen rausgeworfen wurde.
...


Bitte beweise das mal - das JEDE einzelne VT einen anti-semitischen Untergrund hat. Es hat schon etwas komisches, dass diese Behauptung selbst das Zeug hat eine VT genannt zu werden. Aber ich warte mal deine Beweisführung ab.


BingoBurner hat geschrieben:(14 Jul 2018, 13:54)

Wenn man Israel kritisiert ist es das Eine. Aber gleich den Staat in Frage zustellen was anderes.
Ich mag Trump nicht aber ich käme nie auf die Idee das sich die USA jetzt auflösen sollten.
...


Wer hat den Staat Israel in Frage gestellt? Ken Jebsen, Todenhöfer, Daniele Ganser? Bitte Belege.


BingoBurner hat geschrieben:(14 Jul 2018, 13:54)
...
Es dauert keine Stunde und die Freaks.........KENNY!........kommen mit den Mossad um die Ecke.
Ja na klar.........

Neonazis bringen Türken um........und wer steuert das insgeheim ?

Ich schreib es mal aus..........................DIE JUDEN

Wenn du so einer Schei.....glauben schenkst oder das noch für eine besonders kluge, politische Analyse verstehst....................DANN GUTE NACHT.........Brain
...


1. Der Mossad wird in dem ganzen Video an zwei Stellen erwähnt und BEIDE MALE von Elsässer, NICHT von Ken Jebsen. Das erste mal etwa um die 19:00 Marke - Elsässer spricht von dem V-Mann Corelli, welcher Mitbegründer des Ku Klux Clans in Baden-Würtemberg sein soll und welcher trotz dieser Verbindung nicht nur nicht gefeuert wurde, sondern es sogar bis zum Personenschützer gebracht hat, welcher nach Elsässers Aussage bei einem Staatsbesuch Netanyahus in dessen Umfeld als Personenschützer tätig war. Woraufhin Elsässer die Frage aufwarf:

"Ist denn der Mossad so blöde, dass er einen Ku Klux Clan Mann in den Nahebereich von Netanyahu lassen, oder ist der Mossad gar nicht so blöde und wusste, das ist zwar ein Rechtsradikaler, aber einer von der Sorte, die uns nicht gefährlich werden kann?"

https://www.youtube.com/watch?v=Zbeq06cSGi4&t=1675s


Die zweite Stelle, an welcher der Mossad erwähnt wird, ist etwa um die 46:10 Marke. Wieder ist es Elsässer, der spricht. Er geht auf die "weapons of mass destruction" (WMD) Lüge ein, mit welcher die Invasion im Irak propagandistisch vorbereitet wurde. Er sagt, dass der Großteil der CIA der Bush-Regierung sagte, dass es keine Beweise gäbe, für WMD im Irak. Dass der stellvertretende US Verteidigungsminister Cheney sich dann jedoch ein paar "Verrückte" in der CIA gesucht habe, welche genau die Story erzählen, welche die Bush-Regierung brauchte. Und so hätten die "Verrückten" aus der CIA zusammen mit den "Verrückten" im Mossad und der irakischen Opposition die Beweise fabriziert.

Nichts in dem ganzen Interview stützt deine Behauptung "DIE JUDEN" waren es. Der Mossad ist nicht "DIE JUDEN" - und Elsässer spricht nicht mal vom ganzen Mossad, sondern nur von einer Teilmenge davon. Die Behauptung, jemand sei Anti-Semit, weil er Handlungen des Mossad kritisiert oder behauptet ist schon haarsträubend, aber Ken Jebsen als Anti-Semiten zu bezeichnen, weil jemand in seiner Sendung behauptet, dass eine Gruppe innerhalb des Mossad Beweise fabriziert hätte....das ist schon eine ziemlich absurde Behauptung.

Im Übrigen: Dass du scheinbar nicht trennen kannst zwischen "Mossad" und "DIE JUDEN" wirft mehr Fragen bezüglich deiner Gesinnung auf als der von Ken Jebsen - aber das wäre ein eigenes Thema für sich.

2. Keiner von beiden sagt, dass "DIE JUDEN" die Nazis steuern, welche Türken umbringen. Sie sagen noch nicht mal, dass der Mossad die Nazis steuern würden. Elsässer spricht davon, dass es sich bei dem NSU nicht lediglich um ein eigenständiges, rechtsradikales Netzwerk handle, sondern dass eine kleine Gruppe innerhalb der CIA und innerhalb des MIT (türkischer Geheimdienst) diese NSU Zelle 'gesteuert' hat. Vom Mossad wird da nichts gesagt.


Zusammenfassend:
1) Du hast für keine deiner vorherigen Behauptungen Belege angeführt.
2) Was du anführst als Beleg für Ken Jebsen angeblichen Anti-Semitismus hat sich entlarvt als Falsch-Darstellungen. Das, was du behauptest, was angeblich aus deiner Quelle hervorgeht, kam gar nicht darin vor. Hast du dir das Video überhaupt angesehen?
3) Zu den bisherigen unbewiesenen Aussagen kommen nun noch mehr, noch....ich sage mal 'gewagtere' hinzu.
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 2740
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Sa 14. Jul 2018, 16:27

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 17:04)

Hallo BingoBurner,




Bisher hast du Fragen a1) und a2) nicht beantwortet. Du hast auch keine Belege dafür gebracht, dass Ken Jebsen bei RBB wegen angeblich anti-semitischer Äußerungen gefeuert wurde.

Belege für b) und c) bist du ebenso nach wie vor schuldig. Wirst du die noch liefern?

Anstatt bisher getätigte Aussagen mit Belegen zu untermauern, verhedderst du dich immer mehr in noch mehr fragwürdige Aussagen....mach dir doch selbst nicht das Leben so unnötig schwer.




Bitte beweise das mal - das JEDE einzelne VT einen anti-semitischen Untergrund hat. Es hat schon etwas komisches, dass diese Behauptung selbst das Zeug hat eine VT genannt zu werden. Aber ich warte mal deine Beweisführung ab.




Wer hat den Staat Israel in Frage gestellt? Ken Jebsen, Todenhöfer, Daniele Ganser? Bitte Belege.




1. Der Mossad wird in dem ganzen Video an zwei Stellen erwähnt und BEIDE MALE von Elsässer, NICHT von Ken Jebsen. Das erste mal etwa um die 19:00 Marke - Elsässer spricht von dem V-Mann Corelli, welcher Mitbegründer des Ku Klux Clans in Baden-Würtemberg sein soll und welcher trotz dieser Verbindung nicht nur nicht gefeuert wurde, sondern es sogar bis zum Personenschützer gebracht hat, welcher nach Elsässers Aussage bei einem Staatsbesuch Netanyahus in dessen Umfeld als Personenschützer tätig war. Woraufhin Elsässer die Frage aufwarf:



Die zweite Stelle, an welcher der Mossad erwähnt wird, ist etwa um die 46:10 Marke. Wieder ist es Elsässer, der spricht. Er geht auf die "weapons of mass destruction" (WMD) Lüge ein, mit welcher die Invasion im Irak propagandistisch vorbereitet wurde. Er sagt, dass der Großteil der CIA der Bush-Regierung sagte, dass es keine Beweise gäbe, für WMD im Irak. Dass der stellvertretende US Verteidigungsminister Cheney sich dann jedoch ein paar "Verrückte" in der CIA gesucht habe, welche genau die Story erzählen, welche die Bush-Regierung brauchte. Und so hätten die "Verrückten" aus der CIA zusammen mit den "Verrückten" im Mossad und der irakischen Opposition die Beweise fabriziert.

Nichts in dem ganzen Interview stützt deine Behauptung "DIE JUDEN" waren es. Der Mossad ist nicht "DIE JUDEN" - und Elsässer spricht nicht mal vom ganzen Mossad, sondern nur von einer Teilmenge davon. Die Behauptung, jemand sei Anti-Semit, weil er Handlungen des Mossad kritisiert oder behauptet ist schon haarsträubend, aber Ken Jebsen als Anti-Semiten zu bezeichnen, weil jemand in seiner Sendung behauptet, dass eine Gruppe innerhalb des Mossad Beweise fabriziert hätte....das ist schon eine ziemlich absurde Behauptung.

Im Übrigen: Dass du scheinbar nicht trennen kannst zwischen "Mossad" und "DIE JUDEN" wirft mehr Fragen bezüglich deiner Gesinnung auf als der von Ken Jebsen - aber das wäre ein eigenes Thema für sich.

2. Keiner von beiden sagt, dass "DIE JUDEN" die Nazis steuern, welche Türken umbringen. Sie sagen noch nicht mal, dass der Mossad die Nazis steuern würden. Elsässer spricht davon, dass es sich bei dem NSU nicht lediglich um ein eigenständiges, rechtsradikales Netzwerk handle, sondern dass eine kleine Gruppe innerhalb der CIA und innerhalb des MIT (türkischer Geheimdienst) diese NSU Zelle 'gesteuert' hat. Vom Mossad wird da nichts gesagt.


Zusammenfassend:
1) Du hast für keine deiner vorherigen Behauptungen Belege angeführt.
2) Was du anführst als Beleg für Ken Jebsen angeblichen Anti-Semitismus hat sich entlarvt als Falsch-Darstellungen. Das, was du behauptest, was angeblich aus deiner Quelle hervorgeht, kam gar nicht darin vor. Hast du dir das Video überhaupt angesehen?
3) Zu den bisherigen unbewiesenen Aussagen kommen nun noch mehr, noch....ich sage mal 'gewagtere' hinzu.



Nicht jetzt.......mir schwirren gerade ganze andere Gedanken durch den Kopf.

Tako Tsubo Kardiomyopathie sog. broken heart syndrom.
Symptome wie ein Herzinfrakt aber im Herzkatheter alle Herzkranzgefäße frei.

Typisch im Echo-apical-ballooming.

Typischerweise tritt die Krankheit bei starker Stressbelastung auf wie der Tod eines Ehepartners oder der Tod von Kindern.

Ach ja

JEBSEN IST EIN ARSCH

Und DU schaust seine Vids..........


ICH BIN KEN JEBSEN:::::::::::::::ICH QUATSCHE SCHNELL:::::::::::UND OHNE HIRNNNNNN..............

Meine Zielgruppe bleibt der Abonnent.......unter 16
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
Schnitter
Beiträge: 3871
Registriert: Di 7. Feb 2012, 15:02

Re: Die Rolle und Motivation der Medien in unserer Gesellschaft

Beitragvon Schnitter » Sa 14. Jul 2018, 16:32

EinePerson hat geschrieben:(14 Jul 2018, 17:04)
2) Was du anführst als Beleg für Ken Jebsen angeblichen Anti-Semitismus hat sich entlarvt als Falsch-Darstellungen. Das, was du behauptest, was angeblich aus deiner Quelle hervorgeht, kam gar nicht darin vor. Hast du dir das Video überhaupt angesehen?


Jebsen vertritt so ziemlich jeder antisemitische Verschwörungstheorie die auf diesem Planeten existiert.

Das geht über den ganzen George Soros Schwachsinn, der Beteiligung der Juden an 9/11, die Unterwanderung der Medien durch Juden etc. pp.

Viel brauner als der Holzkopf geht nur schwerlich. Und viel unglaubwürdiger als der geht auch kaum, wenn man gleichzeitig freudestrahlend mit der Presse aus dem russischem Wahrheitsministerium zusammenarbeitet.

Zurück zu „5. Bildung - Kultur - Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste