Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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MoOderSo
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon MoOderSo » Sa 11. Aug 2018, 16:27

zollagent hat geschrieben:(11 Aug 2018, 17:10)

Klar, wir Deutschen haben auch schlechte Erfahrungen gemacht, mit Rechtsradikalen. Was machen wir denen?

Wahrscheinlich nichts, was ins Thema "Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik" passen würde.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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unity in diversity
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » So 12. Aug 2018, 04:31

https://www.welt.de/politik/deutschland ... aehig.html
Um den Flüchtlingsstrom aus Marokko einzudämmen, soll Spanien die Verhandlungsführung mit dem nordafrikanischen Land übernehmen.
Gleichzeitig erwähnte Sánchez, daß Europa deutsche Führung brauche.
Deutschland sei Herz und Zentrum des Kontinents.
Also ist eigentlich nichts geklärt.
Marokko bringt derweil Flüchtlinge aus dem Norden des Landes an die Südgrenze zurück. Weil sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben wollen, potenzielle soziale Unruhen noch nicht mitgerechnet.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Wähler » So 12. Aug 2018, 07:03

https://www.sueddeutsche.de/politik/kan ... -1.4089864
SZ 11. August Kanzlerin fordert Neuordnung der europäischen Asylpolitik
"Die Kanzlerin sprach sich nun für ein neues Abkommen aus, das eine "gerechte Verteilung" der Asylbewerber unter den EU-Staaten vorsieht. Doch müssten auch die Migranten ohne Bleiberecht konsequent in ihre Heimatländer zurückgebracht werden. Bislang sind ihre Versuche, eine EU-weite Regelung durchzusetzen, allerdings an Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn gescheitert. Dort wird argumentiert, dass es sich vor allem um ein deutsches Problem handle, da die allermeisten Migranten dorthin wollten."
Den EU-Beschluss für gemeinsam verwaltete Flüchtlingsregistrierzentren innerhalb der EU und freiwillige Verteilung erwähnt Frau Merkel mit keinem Wort.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » So 12. Aug 2018, 08:58

MoOderSo hat geschrieben:(11 Aug 2018, 17:27)

Wahrscheinlich nichts, was ins Thema "Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik" passen würde.

Sie sind doch die selbsternannten Verfolgten, die "Asyl" brauchen. :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » So 12. Aug 2018, 09:03

unity in diversity hat geschrieben:(12 Aug 2018, 05:31)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... aehig.html
Um den Flüchtlingsstrom aus Marokko einzudämmen, soll Spanien die Verhandlungsführung mit dem nordafrikanischen Land übernehmen.
Gleichzeitig erwähnte Sánchez, daß Europa deutsche Führung brauche.
Deutschland sei Herz und Zentrum des Kontinents.
Also ist eigentlich nichts geklärt.
Marokko bringt derweil Flüchtlinge aus dem Norden des Landes an die Südgrenze zurück. Weil sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben wollen, potenzielle soziale Unruhen noch nicht mitgerechnet.

Die Dinge entwickeln sich in die richtige Richtung.

Hoffentlich youtubt jemand die Rücktransportaktionen, damit sie auch bekannt werden.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » So 12. Aug 2018, 11:20

Senexx hat geschrieben:(12 Aug 2018, 10:03)

Die Dinge entwickeln sich in die richtige Richtung.

Hoffentlich youtubt jemand die Rücktransportaktionen, damit sie auch bekannt werden.

...ja, die Rechtsdraußen würden das begrüßen. Was mit den Menschen danach geschieht, ist ja "aus den Augen, aus dem Sinn".
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon DarkLightbringer » So 12. Aug 2018, 11:43

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2018, 16:48)

Ja, vielen Dank; schon geht es mir deutlich besser!

Zur Ergänzung des Subthemas "Mythos Überbevölkerung" der plastische Vortrag:

>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » So 12. Aug 2018, 20:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Aug 2018, 12:43)

Zur Ergänzung des Subthemas "Mythos Überbevölkerung" der plastische Vortrag:



Aus meiner Sicht ein sehr gut aufgebauter und verständlicher Vortrag. Nun müssen die Vorhersagen für Afrika aber auch genau so eintreffen. Die gemachten Erfahrungen... siehe Vortrag... sprechen sehr dafür. Vielleicht haut die Klimakatastrophe noch kräftig dazwischen. Denn wenn wir alle reicher werden, oder richtiger: Eine noch stark wachsende Gruppe genau so reich wird wie der Rest der Welt, dann kann uns die Welt wohl doch noch um die Ohren fliegen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » So 12. Aug 2018, 23:21

Schlepperschiff "Aquarius" sucht wieder einen sicheren Hafen:
https://www.n-tv.de/politik/Aquarius-bi ... 69204.html
Bislang gibt es nur abwinkende Antworten, Libyen will die Flüchtlinge auch nicht zurücknehmen.
Es gibt ja viele Länder, deren Behörden noch nicht gefragt wurden.
Wie wäre es mit Odessa, Sotschi, oder Jaffa?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Nightrain » Mo 13. Aug 2018, 11:01

Ich schlage China vor.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 12:33

Eben läuft das Mittagsmagazin im ZDF.
Es geht um die händeringende Suche nach qualifizierten Pflegekräften und als einziges Mittel zur Problemlösung wird die Werbung unter Ausländern genannt und gefordert.
Da frage ich mich mal wieder:
Warum bekommt nicht jede ausgebildete Pflegekraft und/oder Krankenbschwester, die schon in Deutschland ist, also z.B. auch deutsche Staatsbürger, ab SOFORT 500 Öcken netto mehr für diesen Job?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Mo 13. Aug 2018, 12:43

Nightrain hat geschrieben:(13 Aug 2018, 12:01)

Ich schlage China vor.
Italien schlägt Großbritannien vor. http://www.tagesschau.de/ausland/aquari ... e-101.html
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Mo 13. Aug 2018, 15:52

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 13:33)

Eben läuft das Mittagsmagazin im ZDF.
Es geht um die händeringende Suche nach qualifizierten Pflegekräften und als einziges Mittel zur Problemlösung wird die Werbung unter Ausländern genannt und gefordert.
Da frage ich mich mal wieder:
Warum bekommt nicht jede ausgebildete Pflegekraft und/oder Krankenbschwester, die schon in Deutschland ist, also z.B. auch deutsche Staatsbürger, ab SOFORT 500 Öcken netto mehr für diesen Job?

Weil man ein Subproletariat will. Es geht darum, Druck auf die Löhne ausüben.

Und die von den Zwangsbeiträgen auch des Proletariats finanzierten ÖZF-Drohnen machen fleißig Propaganda für die Lohndrückerdrückerei. Was wiederum verständlich ist: Wenn sie höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen, haben sue weniger Netto vom Brutto.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Mo 13. Aug 2018, 16:20

Senexx hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:52)

Weil man ein Subproletariat will. Es geht darum, Druck auf die Löhne ausüben.

Und die von den Zwangsbeiträgen auch des Proletariats finanzierten ÖZF-Drohnen machen fleißig Propaganda für die Lohndrückerdrückerei. Was wiederum verständlich ist: Wenn sie höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen, haben sue weniger Netto vom Brutto.
Wer glaubt dass man bei der deutschen Bevölkerungsstruktur ohne ausländisches Pflegepersonal auskommen kann weiß nicht wovon er spricht. Da würden von den aktuell ca. 850.000 Pflegebedürftigen die vollstationär in Heimen untergebracht sind mindestens 1/3 zurück an die Angehörigen gehen. Die müssten sich dann selbst darum kümmern, weil schlicht und einfach niemand da ist der es macht. Da helfen auch 1.000 € mehr Gehalt im Monat nicht weiter. Und die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter massiv steigen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 16:22

Senexx hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:52)

Weil man ein Subproletariat will. Es geht darum, Druck auf die Löhne ausüben.

Und die von den Zwangsbeiträgen auch des Proletariats finanzierten ÖZF-Drohnen machen fleißig Propaganda für die Lohndrückerdrückerei. Was wiederum verständlich ist: Wenn sie höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen, haben sue weniger Netto vom Brutto.


Ich frage mich wirklich, warum die Probleme nicht einfach gelöst werden.
Wir brauchen Pflegepersonal und haben nicht genug Interessenten für diesen schweren und verantwortungsvollen Beruf.
Warum? Wurde jahrelang nicht als Problem erkannt und insofern als Arsch der Nation bezahlt.
Jetzt fehlen Pflegekräfte und statt diesen wichtigen Beruf nun attraktiv zu besolden, damit Menschen in Arbeit zu bringen, raus aus Sozialfürsorge, rein in menschenwürdiges Leben, wird mit riesigem medialem Aufwand die Story verkauft, dass irgendwelche Ausländer die Rettung für unser Pflegesystem sind.
Das ist nur noch bekloppt in diesem Land ....

Bloss mal nebenbei:
Dieser Staat ist nicht mal in der Lage, kurzfristig ein paar Stückchen Land an Autobahnen zu kaufen, zu betonieren und somit ausländischen LKW Fahrern wenigstens provisorische, dringendst notwendige Parkplätze anzubieten, damit die armen Schweine nicht müde umherirren und in PKW Einfahrten lebensgefährliche Situationen erstellen ....
Mir hat heute Nacht nur der pure Zufall, plus meine Reaktion und die des LKW Fahrers hinter mir, das Leben gerettet, als auf der Raststättenausfahrt der Autobahn ein dunkler, russischer LKW stand. Das waren keine 10 cm ....
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 16:27

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Aug 2018, 17:20)

Wer glaubt dass man bei der deutschen Bevölkerungsstruktur ohne ausländisches Pflegepersonal auskommen kann weiß nicht wovon er spricht. Da würden von den aktuell ca. 850.000 Pflegebedürftigen die vollstationär in Heimen untergebracht sind mindestens 1/3 zurück an die Angehörigen gehen. Die müssten sich dann selbst darum kümmern, weil schlicht und einfach niemand da ist der es macht. Da helfen auch 1.000 € mehr Gehalt im Monat nicht weiter. Und die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter massiv steigen.


https://www.welt.de/print/die_welt/wirt ... klich.html

"In Baden-Württemberg etwa kommen auf rund 41 000 Pfleger rund 1800 als offen gemeldete Stellen. Angesichts dieses kleinen Anteils schon von einem Mangel zu sprechen, wäre sicher nicht angebracht."

Aus der Studie des Statistischen Bundesamtes geht auch hervor, dass derzeit sogar ein Überangebot von mehr als 70 000 Pflegekräften besteht, wenn man alle verfügbaren Arbeitnehmer mit einrechnet, also auch un- und angelernte Altenpfleger. Die Ergebnisse unterscheiden sich drastisch, je nachdem, wen der jeweilige Statistiker als "Altenpfleger" definiert - was wiederum davon abhängen kann, welche Ziele der Auftraggeber verfolgt.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Mo 13. Aug 2018, 17:03

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Aug 2018, 17:27)

https://www.welt.de/print/die_welt/wirt ... klich.html

"In Baden-Württemberg etwa kommen auf rund 41 000 Pfleger rund 1800 als offen gemeldete Stellen. Angesichts dieses kleinen Anteils schon von einem Mangel zu sprechen, wäre sicher nicht angebracht."

Aus der Studie des Statistischen Bundesamtes geht auch hervor, dass derzeit sogar ein Überangebot von mehr als 70 000 Pflegekräften besteht, wenn man alle verfügbaren Arbeitnehmer mit einrechnet, also auch un- und angelernte Altenpfleger. Die Ergebnisse unterscheiden sich drastisch, je nachdem, wen der jeweilige Statistiker als "Altenpfleger" definiert - was wiederum davon abhängen kann, welche Ziele der Auftraggeber verfolgt.
Du solltest dir mal klar machen wieviele dieser Pfleger einen Migrationshintergrund haben und wieviele der häuslich Pflegebedürftigen (das sind ca. 2 Mio Menschen) von Migranten gepflegt werden.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Brainiac » Mo 13. Aug 2018, 17:13

[MOD] Bitte Strangthema beachten.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Mo 13. Aug 2018, 17:32

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Aug 2018, 18:03)

Du solltest dir mal klar machen wieviele dieser Pfleger einen Migrationshintergrund haben und wieviele der häuslich Pflegebedürftigen (das sind ca. 2 Mio Menschen) von Migranten gepflegt werden.


Das muss ich mir nicht klar machen!
Im ersten Posting bereits habe ich das dargestellt: "Warum bekommt nicht jede ausgebildete Pflegekraft und/oder Krankenbschwester, die schon in Deutschland ist, also z.B. auch deutsche Staatsbürger, ab SOFORT 500 Öcken netto mehr für diesen Job?

Wenn diese Pflege-Nummer Teil der Begründung der deutschen, und somit europäischen Asyl-und Flüchtlingspolitik ist, so passt das auch bestens zum Thema.
Wir könnten hier anwesende Pflegekräfte oder solche aus Europa die Arbeit entsprechend gut bezahlen und das Problem ist gelöst.
Geld spielt ja, wie wir seit der sog. Flüchtlingskrise wissen, gar keine Rolle.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » Mo 13. Aug 2018, 23:28

Nightrain hat geschrieben:(13 Aug 2018, 12:01)

Ich schlage China vor.

Die haben in ihrem Nordwesten genug Problem-Muslime, dennoch ist an deiner Idee was dran.
Merkel würde wohl auch einen Meteoriteneinschlag in Südamerika zu einem europäischen Problem machen.
Wenn überhaupt, dann ist die Flüchtlingskrise ein globales Problem.
Einzelne Schiffe können kein globales Problem lösen, man braucht richtige Konzepte.
https://www.tagesschau.de/ausland/aquar ... e-103.html
Außerdem darf man Schutzsuchende nicht gegen Einheimische ausspielen, damit Arbeit so billig wie Dreck wird.
Damit schürt man Existenzängste, die sich gegen Zuwanderer richten, dabei sind die auch nur Opfer einen gewissenlosen Politik und gleichermaßen von den Folgen betroffen.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Di 14. Aug 2018, 02:51, insgesamt 2-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA

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