Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Di 3. Jul 2018, 08:46

Kleiner Einblick wieder mal in Russlands PR Abteilung

https://www.theatlantic.com/internation ... gn/564032/
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Di 3. Jul 2018, 08:52

Ich bin Contra Nord Stream 2. Estland hat da Recht

https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... nd-estland
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Di 3. Jul 2018, 10:07

Cobra9 hat geschrieben:(03 Jul 2018, 09:52)

Ich bin Contra Nord Stream 2. Estland hat da Recht

https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... nd-estland


Der Einzige, der NordStream2 noch verhindern kann, dürfte Trump sein. Aber nicht durch Druck. Wobei ich nicht weiß, ob das für Putin überhaupt verhandelbar ist.
Aber das wäre sicher ein Messer in den deutschen Rücken und ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber Putin ist immer für Überraschungen gut.
Ein paar reizvolle Dinge könnte Trump sicher anbieten.

Aber um Estland, die Ukraine oder sonstiges "Kleingemüse" geht es bei dem Thema eh nicht.
Und wer weiß. Ggf. würde denen ja NordStream2 doch eher zusagen als das, was Putin als Gegenleistung für einen Verzicht akzeptieren würde?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 14. Jul 2018, 10:02

Everythingchanges hat geschrieben:(03 Jul 2018, 11:07)

Der Einzige, der NordStream2 noch verhindern kann, dürfte Trump sein. Aber nicht durch Druck. Wobei ich nicht weiß, ob das für Putin überhaupt verhandelbar ist.
Aber das wäre sicher ein Messer in den deutschen Rücken und ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber Putin ist immer für Überraschungen gut.
Ein paar reizvolle Dinge könnte Trump sicher anbieten.

Aber um Estland, die Ukraine oder sonstiges "Kleingemüse" geht es bei dem Thema eh nicht.
Und wer weiß. Ggf. würde denen ja NordStream2 doch eher zusagen als das, was Putin als Gegenleistung für einen Verzicht akzeptieren würde?



Falsch. Es gibt noch diverse EU Länder die zustimmen müssen und noch den rechtlichen Weg.Da ist auch der NABU ust. aktiv Das kann Jahre dauern. Aber man kann es Russland gerne teurer machen :)
Die Geldgeber von NS2 sind erheblichen Risiken ausgesetzt, sollten die USA und andere Länder Sanktionen erheben. Ich seh es aber anders als Trump bsp.

Deutschland ist auf Energieimporte angewiesen ohne Frage. Russland ist der weltweit größte Exporteur von Erdgas und Erdöl und der wichtigste Energielieferant Deutschlands momentan. Russland deckt etwa ein Drittel des deutschen Bedarfs ab. Gas macht allerdings im Energiemix der Bundesrepublik nur rund ein Viertel aus. Jenseits von Gas und Öl steht Russland in der Liste der deutschen Handelspartner lediglich auf Platz 14. Umgekehrt ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner der Russen. So gesehen ist die Abhängigkeit Russlands von Deutschland sogar höher, besonders weil die Energieexporte einen wesentlichen Anteil der russischen Staatseinnahmen ausmachen.

https://ostexperte.de/usa-nord-stream-sanktionen/
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 14. Jul 2018, 10:45

Es gibt erneut Anklagen gegen russ. Hacker. Weiter so :thumbup:

https://www.dw.com/de/us-sonderermittle ... a-44669031
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Sa 14. Jul 2018, 10:49

Cobra9 hat geschrieben:(14 Jul 2018, 11:45)

Es gibt erneut Anklagen gegen russ. Hacker. Weiter so :thumbup:

https://www.dw.com/de/us-sonderermittle ... a-44669031

Und Trump behauptet nach wie vor, daß Putin ihm keine Wahlhilfe geleistet hat. Mal sehen, welchen großartigen Deal er wieder mit Putin zusammenbaut.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 14. Jul 2018, 10:50

Update was Russland so in Griechenland treibt. Den Griechen wurde es zu bunt

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 18288.html
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » So 22. Jul 2018, 12:35

Russland möchte eine vermutliche Agentin zurück. Das wird wohl nicht passieren

https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... reilassung

https://www.sueddeutsche.de/politik/was ... -1.4057829
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 22. Jul 2018, 14:00

Cobra9 hat geschrieben:(14 Jul 2018, 11:50)

Update was Russland so in Griechenland treibt. Den Griechen wurde es zu bunt

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 18288.html

Und was treibt es dort? Kann man das irgendwo nachlesen?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Mo 30. Jul 2018, 11:19

Cobra9 hat geschrieben:(14 Jul 2018, 11:02)

Falsch. Es gibt noch diverse EU Länder die zustimmen müssen und noch den rechtlichen Weg.Da ist auch der NABU ust. aktiv Das kann Jahre dauern. Aber man kann es Russland gerne teurer machen :)
Die Geldgeber von NS2 sind erheblichen Risiken ausgesetzt, sollten die USA und andere Länder Sanktionen erheben. Ich seh es aber anders als Trump bsp.

2.
Deutschland ist auf Energieimporte angewiesen ohne Frage. Russland ist der weltweit größte Exporteur von Erdgas und Erdöl und der wichtigste Energielieferant Deutschlands momentan. Russland deckt etwa ein Drittel des deutschen Bedarfs ab. Gas macht allerdings im Energiemix der Bundesrepublik nur rund ein Viertel aus. Jenseits von Gas und Öl steht Russland in der Liste der deutschen Handelspartner lediglich auf Platz 14. Umgekehrt ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner der Russen. So gesehen ist die Abhängigkeit Russlands von Deutschland sogar höher, besonders weil die Energieexporte einen wesentlichen Anteil der russischen Staatseinnahmen ausmachen.

https://ostexperte.de/usa-nord-stream-sanktionen/


Nur noch Dänemark und Russland selbst müssen zustimmen.
Dänemark liesse sich aber durch eine geringe Routenänderung umgehen.
Ich denke aber, dass Dänemark wenig davon hat sich nun gegen russische und deutsche Interessen zu stellen.

2.
Russland hat im Grunde in allen von Dtl. importieren Energieträgern eine sehr große Rolle
Gas , Öl (2016. Anteil 36%), Uran (angereichert: Anteil 2016 bei 43!!% hier sogar überragend, wenn man sich die Konstrukte zw. Kasachstan und Russland anschaut), (Stein)Kohle (62% in 2016) und theoretisch betrachtet selbst bei Holz

Energie ist die absolut unverzichtbare Basis für jede entwickelte Wirtschaft und genau das macht jede Aussage zur größeren oder kleineren Abhängigkeit obsolent.
Die Russen brauchen die Taler aus diesen Verkäufen hoffentlich noch sehr langen mindestens genauso dringend wie wir deren Energie.
Eines sollte aber klar sein.
Stellen beide Seiten den Handel mit diesen Energierohstoffen ein, sieht es für beide düster aus und das ist auch ganz gut so.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 4. Aug 2018, 10:05

Die USA warnen Russland vor weiteren Aktionen
Nach Vorwürfen eines zu nachsichtigen Umgangs mit mutmaßlicher russischer Wahleinmischung hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump nachdrücklich vor fortgesetzten Desinformationskampagnen aus Russland gewarnt. Moskau betreibe auch im Vorfeld der Kongresswahlen im November eine "umfassende" Internetkampagne, um die USA "zu schwächen und zu spalten", sagte der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats am Donnerstag in Washington. Der Chef der Bundespolizei FBI, Christopher Wray, sprach bei einem gemeinsamen Presseauftritt von mehreren Spitzenvertretern der Sicherheitsbehörden im Weißen Haus von einem "Informationskrieg". Die Bedrohung sei auch nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt: "Unsere Feinde versuchen ständig, unser Land zu destabilisieren - egal ob Wahlkampf ist oder nicht." Sowohl Coats als auch Wray traten zugleich den Vorwürfen entgegen, Trump nehme die Angelegenheit nicht ernst genug.

https://www.tagesspiegel.de/politik/inf ... 76586.html
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 4. Aug 2018, 10:15

Everythingchanges hat geschrieben:(30 Jul 2018, 12:19)

Nur noch Dänemark und Russland selbst müssen zustimmen.
Dänemark liesse sich aber durch eine geringe Routenänderung umgehen.
Ich denke aber, dass Dänemark wenig davon hat sich nun gegen russische und deutsche Interessen zu stellen.

2.
Russland hat im Grunde in allen von Dtl. importieren Energieträgern eine sehr große Rolle
Gas , Öl (2016. Anteil 36%), Uran (angereichert: Anteil 2016 bei 43!!% hier sogar überragend, wenn man sich die Konstrukte zw. Kasachstan und Russland anschaut), (Stein)Kohle (62% in 2016) und theoretisch betrachtet selbst bei Holz

Energie ist die absolut unverzichtbare Basis für jede entwickelte Wirtschaft und genau das macht jede Aussage zur größeren oder kleineren Abhängigkeit obsolent.
Die Russen brauchen die Taler aus diesen Verkäufen hoffentlich noch sehr langen mindestens genauso dringend wie wir deren Energie.
Eines sollte aber klar sein.
Stellen beide Seiten den Handel mit diesen Energierohstoffen ein, sieht es für beide düster aus und das ist auch ganz gut so.


Falsch was NS 2 angeht. Polen hat noch immer die Möglichkeit einzugreifen und tut das momentan. Es läuft ein Verfahren aktuell. Dazu auch kommt das Dänemark blockt

https://www.handelsblatt.com/politik/de ... aaSLE4-ap3

NS2 kann eine Alternative Route ins Auge fassen, da wirds aber mit neuen Problemen was geben

https://www.heise.de/tp/features/Nord-S ... 28883.html



Ich vertrete immer noch die Meinung das NS2 ein Fehler ist. Deutschland ist auf Energieimporte angewiesen ohne Frage. Aber es muss nicht unbedingt nur Russland sein. Russland ist der weltweit größte Exporteur von Erdgas und Erdö .Russland deckt etwa ein Drittel des deutschen Bedarfs ab. Gas macht allerdings im Energiemix der Bundesrepublik nur rund ein Viertel aus. Jenseits von Gas und Öl steht Russland in der Liste der deutschen Handelspartner lediglich auf Platz 14. Umgekehrt ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner der Russen. So gesehen ist die Abhängigkeit Russlands von Deutschland sogar höher, besonders weil die Energieexporte einen wesentlichen Anteil der russischen Staatseinnahmen ausmachen. Ich würde Russland genau da packen. Aber NS2 wird wohl kommen. Schade das man so handelt
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Mo 6. Aug 2018, 09:54

Cobra9 hat geschrieben:(04 Aug 2018, 11:15)

Falsch was NS 2 angeht. Polen hat noch immer die Möglichkeit einzugreifen und tut das momentan. Es läuft ein Verfahren aktuell. Dazu auch kommt das Dänemark blockt

https://www.handelsblatt.com/politik/de ... aaSLE4-ap3

NS2 kann eine Alternative Route ins Auge fassen, da wirds aber mit neuen Problemen was geben

https://www.heise.de/tp/features/Nord-S ... 28883.html

2.
Ich vertrete immer noch die Meinung das NS2 ein Fehler ist. Deutschland ist auf Energieimporte angewiesen ohne Frage. Aber es muss nicht unbedingt nur Russland sein. Russland ist der weltweit größte Exporteur von Erdgas und Erdö .Russland deckt etwa ein Drittel des deutschen Bedarfs ab. Gas macht allerdings im Energiemix der Bundesrepublik nur rund ein Viertel aus. Jenseits von Gas und Öl steht Russland in der Liste der deutschen Handelspartner lediglich auf Platz 14. Umgekehrt ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner der Russen. So gesehen ist die Abhängigkeit Russlands von Deutschland sogar höher, besonders weil die Energieexporte einen wesentlichen Anteil der russischen Staatseinnahmen ausmachen. Ich würde Russland genau da packen. Aber NS2 wird wohl kommen. Schade das man so handelt


Es ist aber was anderes ein Kartellverfahren zu beginnen als Zustimmungen für den Bau abzugeben.
Die Entscheidnung dazu ist imA quasi gefallen. Die Abstimmungen zw. Merkel, Trump und Putin sind gelaufen.
Dtl. baut ein LNG-Terminal und Donald erklärt, dass er mit NS2 konkurrieren will. (Trump auf der PK: Ich denke, dass wir auch bei der Pipeline miteinander konkurrieren. Ich bin mir nicht sicher, ob North Stream 2 wirklich den Interessen der Deutschen dient, oder auch nicht, aber sie haben sich nun mal dafür entschieden. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-arch ... 300718.pdf)

Polens Versuch ist letztlich eine Art verzweifelter letzter Versuch. Die Pipeline selbst wird schon gebaut und Kartellfragen hatten sie schon vorher und auch dafür haben die Beteiligten Wege gefunden.
Auch Dänemarks Verhalten stufe ich derzeit als Endphase ein, weil die sicher nicht gegen dt. und russische Interessen handeln werden, wenn die USA nicht mehr voll dagegenhandeln.

2.
Ob Fehler oder nicht, wird die Zukunft zeigen.

Das Ganze hat natürlich die politische Dimension, die seit Jahren durchdekliniert wird. Nur wird das Klima in der EU schon seit einiger Zeit deutlich rauher und Dtl kann auch eine ganze Menge gewinnen.
Die Position in der EU mit NordStream2 bedeutet neben der bisherigen Macht auch noch ein Status als Top-Energieverteiler. Gerade in Zeiten von institutionllen EU-Krisen sicher ein sehr wertvolles Pfund.
Das geht natürlich auf Kosten des Ostens, der mMn auch nur deshalb so viel dagegen hat.

Polen hatte hochfliegende Pläne und die können sie fast schon beerdigen. Die Investitionen in das große Terminal werden sich nicht rechnen.
Es bleibt am Ende eine Frage des Preises und das kommt Flüssiggas eben mit Pipelinegas derzeit nicht mit. An diesem (Markt)wirtschaftlichen Punkt kommt kein Kritiker vorbei.
Ich denke, es wäre ein großer Fehler Russland "zu packen".
Wir haben viel mehr Möglichkeiten mit als gegen Russland.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Mo 6. Aug 2018, 12:13

Nur ist Russlands Umgang mit seinen Nachbarn nicht geeignet, Hoffnungen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu wecken. Dazu müßte es sein Verhalten ändern. Und das ist nicht abzusehen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 9. Aug 2018, 09:24

Everythingchanges hat geschrieben:(06 Aug 2018, 10:54)
Ob Fehler oder nicht, wird die Zukunft zeigen.

Das Ganze hat natürlich die politische Dimension, die seit Jahren durchdekliniert wird. Nur wird das Klima in der EU schon seit einiger Zeit deutlich rauher und Dtl kann auch eine ganze Menge gewinnen.
Die Position in der EU mit NordStream2 bedeutet neben der bisherigen Macht auch noch ein Status als Top-Energieverteiler. Gerade in Zeiten von institutionllen EU-Krisen sicher ein sehr wertvolles Pfund.
Das geht natürlich auf Kosten des Ostens, der mMn auch nur deshalb so viel dagegen hat.

Polen hatte hochfliegende Pläne und die können sie fast schon beerdigen. Die Investitionen in das große Terminal werden sich nicht rechnen.
Es bleibt am Ende eine Frage des Preises und das kommt Flüssiggas eben mit Pipelinegas derzeit nicht mit. An diesem (Markt)wirtschaftlichen Punkt kommt kein Kritiker vorbei.
Ich denke, es wäre ein großer Fehler Russland "zu packen".
Wir haben viel mehr Möglichkeiten mit als gegen Russland.

Man muss auch mal hinterfragen, inwieweit Durchleitegebühren oder Konkurrenzangst Besitzstände sind, auf die man Rücksichten nehmen muss. Schließlich haben wir eine weltweite Marktwirtschaft, auch in Polonien oder Ukraine.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Do 9. Aug 2018, 09:50

Russland umgeht die Nordkorea-Sanktionen, die es selbst mitbeschlossen hat. Sehr ausgeprägt scheint der Hang zum Frieden nicht zu sein.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 9. Aug 2018, 17:24

zollagent hat geschrieben:(09 Aug 2018, 10:50)

Russland umgeht die Nordkorea-Sanktionen, die es selbst mitbeschlossen hat. Sehr ausgeprägt scheint der Hang zum Frieden nicht zu sein.

Immerhin hat Nord Korea noch niemanden überfallen. Man sollte weniger heulen
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 10. Aug 2018, 06:29

Audi hat geschrieben:(09 Aug 2018, 18:24)

Immerhin hat Nord Korea noch niemanden überfallen. Man sollte weniger heulen

Jedenfalls nicht in jüngeren Jahren.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Fr 10. Aug 2018, 07:58

Audi hat geschrieben:(09 Aug 2018, 18:24)

Immerhin hat Nord Korea noch niemanden überfallen. Man sollte weniger heulen

Ja, so ein bißchen Diktatur ist ja völlig harmlos. :mad2:

Übrigens HAT Nordkorea bereits jemanden überfallen. 1950. Und hält am Hass seit damals auch fest. Übrigens sind die Nordkorea-Sanktionen vom UN-Sicherheitsrat beschlossen und daher völkerrechtlich verbindlich. Aber für Herrn Putin und seine Fans hat das Völkerrecht ja nur Bedeutung, wenn es ihren Interessen dient.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Saxon » Sa 11. Aug 2018, 09:49

Audi hat geschrieben:(09 Aug 2018, 18:24)

Immerhin hat Nord Korea noch niemanden überfallen. Man sollte weniger heulen


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