Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Brainiac
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Brainiac » Sa 13. Okt 2018, 20:38

Letzter_Hippie hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:39)

Als grobe Beschreibung ist das okay. Man kann es auch strenger fassen. Woll mer mal:

Es gab/gibt zahlreiche Statements, dass die AfD "nur das Thema Flüchtlinge" hat. Ob das nun stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Aber: es gibt hier im Forum mehrfach die Behauptung, es würde (seitens der "rechten" oder seitens der AfD oder whatever) nicht unterschieden zwischen einerseits berechtigten Asylsuchenden+Kriegsflüchtlingen und andererseits illegalen Migranten. Diese Unterscheidung ist aber genau der springende Punkt: die Berechtigten sind nach unterschiedlichen Quellen zwischen 5'000 und 50'000. Die Gesamtzahl ist nach verschiedenen unwidersprochenen Aussagen um 2 Millionen. Es stellt sich also die Frage: was ist mit den verbleibenden 1.98 Millionen? Und auf diese Frage geht niemand ein, und das ist der entscheidende Punkt.

Es ist an der Stelle auch völlig unwichtig, ob die Zahlen genau stimmen oder die Hälfte oder das Doppelte sind - die vorhandenen Zahlen sind nunmal mangelhaft - ob das daran liegt dass man sie nicht offenbaren möchte oder daran dass schlichtweg niemand was genaues weiss (was schlimm genug ist), sei dahingestellt. In jedem Fall kommt hinten heraus, dass irgendwie 98% der sog. Flüchtlinge (und auch da ist völlig wurscht ob es nun 80% oder 99.8% sind) offenbar nicht wirklich nach geltendem Recht anerkennbar sind. 

Aus dem AfD-Strang herüberzitiert.

Wie genau und aus welchen "unterschiedlichen Quellen" kommen bitte deine "5-50 Tsd Berechtigten" zustande?

Jedenfalls nicht von hier: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/hkl-antrags-entscheidungs-bestandsstatistikl-kumuliert-2018.html. Danach (S. 10) liegt die Gesamtschutzquote seit 2015 bei insg. ca. 45%, bzw. ca. 800 Tausend Personen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wutbürger » Sa 13. Okt 2018, 20:55

relativ hat geschrieben:(09 Oct 2018, 14:48)

Mal wieder muss ich eine Quelle für deine Behauptung einfordern, meine Infos sind nämlich die, daß die meisten Asylgründe bzw. Fluchtgründe real sind.




Und selbst bei abgelehnten Asylbewerbern, bedeutet die Ablehnung nichts. Denn von den ca. 300.000 Ausreisepflichtigen wird ein Bruchtel abgeschoben. Nur der Staatsfunk bringt (vor einigen tagen) wieder Berichte, dass Abschiebungen massiv erhöht wurden. Blabla und dann kommt die Zahl von 500 abgeschobenen.
Hä? 500 mal wie viel ist gleich 300.000?
Und da sind die, die noch abgelehnt werden gar nicht dabei...
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Humelix33 » Sa 13. Okt 2018, 21:35

Schnitter hat geschrieben:(11 Oct 2018, 16:04)

Wir leben aber in einem Sozialstaat, und weil vielen Menschen der Sozialstaat eine wichtige Errungenschaft ist, tun sie das ohne zu murren.

Dass es mindestens 18 % asoziale gibt die gerne in einem asozialem Staat leben möchten (offensichtlich) ist bekannt und erweckt in mir Mitleid.


Ein Sozialstaat ist an vielen Bedingungen und Vorraussetzungen geknüpft, um existieren zu können, das wird scheinbar häufig vergessen, und jener wird aufhören zu existieren, wenn die Einnahmen nicht mehr mit den Ausgaben, im entsprechenden Ressort gedeckt werden kann, vor allem, wenn alle anderen Ressorts gar nichts mehr bekommen würden.

Wer klar denken kann, der braucht nur an die Rente zu denken, wenn sie noch mehr als 30 Jahre entfernt ist und sich berechtigt fragen, wenn man sich ein wenig mit der Realität und Zahlen beschäftigt, ob und vor allem, wie viel man bekommen wird, sicher nicht das, was man sich so schön aktuell schon überschlagend ausrechnet und erhofft, wenn man die perspektivischen Werte anschaut.

Jeder 5. Deutsche ist alt, Tendenz stark steigend, das wird sich auf die Gruppen im Land am Ende auswirken und alle Folgen mitsich bringen, die man aktuell nicht sehen will, weil man wie erwähnt, nicht perspektivisch denkt. Das Land wird seit Jahren so gesteuert, wie man die aktuellen Mainstream Meinungen und Haltungen sieht, nur auf das Hier und Jetzt bezogen, ansonsten würde man andere Politik machen. Und jetzt sollen Kulturfremde das extrem durchstrukturierte und noch von Oma und Opa nach preußischer Art und Weise geführte und aufgebaute Deutschland, mit derselben Intensität sofort funktionieren. Vor allem auch mit der abenteuerlichen Begründung, weil eine 10-20 Jahre lange Kampagne, von bestimmten Gruppierungen, gegen das Kinderkriegen gefahren wurde, und Deutschland als kinderfeindlich galt, wird von denselben Leuten jetzt nach Flüchtlingen, die am besten gleich auch offiziell Einwanderer sind, geschrien. Absolut unglaubwürdiges Verhalten. Und vor allem alles an Haltung und Ideologie aufgrund dessen, das diesen Leuten hier selber gutging und NOCH gut geht, aber scheinbar keine Gedanken macht, wem und wie sie es wem zu verdanken haben.

Und wer meint, dass das so weitergehen kann, wie es aktuell hier zugeht, wie gesagt, der mag sich nur auf das Hier und Jetzt beschränken wollen, oder nach dem Motto leben "Wer weiß, ob ich morgen noch leben, also lass raus den Spaß und sch... auf Geld", aber wie erwähnt, die Zahlen sprechen eindeutig dafür, dass der Sozialstaat bald ein Ende finden wird, weil schlicht und einfach die Mittel fehlen werden, und dann viel Spaß beim Verteilungskampf, und mal schauen, ob wir dann wirklich ernsthafte rassistische Auseinandersetzungen haben werden, vor allem wenn man weiter so offen alle Menschen aufnimmt und auf der anderen Seite nicht abschiebt, da ist denn das, was aktuell schon hier ab und an vorkommt, diesbezüglich Kindergeburtstag.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 13. Okt 2018, 21:41

Humelix33 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 22:35)

Ein Sozialstaat ist an vielen Bedingungen und Vorraussetzungen geknüpft, um existieren zu können, das wird scheinbar häufig vergessen, und jener wird aufhören zu existieren, wenn die Einnahmen nicht mehr mit den Ausgaben, im entsprechenden Ressort gedeckt werden kann, vor allem, wenn alle anderen Ressorts gar nichts mehr bekommen würden.

Wer klar denken kann, der braucht nur an die Rente zu denken, wenn sie noch mehr als 30 Jahre entfernt ist und sich berechtigt fragen, wenn man sich ein wenig mit der Realität und Zahlen beschäftigt, ob und vor allem, wie viel man bekommen wird, sicher nicht das, was man sich so schön aktuell schon überschlagend ausrechnet und erhofft, wenn man die perspektivischen Werte anschaut.

Jeder 5. Deutsche ist alt, Tendenz stark steigend, das wird sich auf die Gruppen im Land am Ende auswirken und alle Folgen mitsich bringen, die man aktuell nicht sehen will, weil man wie erwähnt, nicht perspektivisch denkt. Das Land wird seit Jahren so gesteuert, wie man die aktuellen Mainstream Meinungen und Haltungen sieht, nur auf das Hier und Jetzt bezogen, ansonsten würde man andere Politik machen. Und jetzt sollen Kulturfremde das extrem durchstrukturierte und noch von Oma und Opa nach preußischer Art und Weise geführte und aufgebaute Deutschland, mit derselben Intensität sofort funktionieren. Vor allem auch mit der abenteuerlichen Begründung, weil eine 10-20 Jahre lange Kampagne, von bestimmten Gruppierungen, gegen das Kinderkriegen gefahren wurde, und Deutschland als kinderfeindlich galt, wird von denselben Leuten jetzt nach Flüchtlingen, die am besten gleich auch offiziell Einwanderer sind, geschrien. Absolut unglaubwürdiges Verhalten. Und vor allem alles an Haltung und Ideologie aufgrund dessen, das diesen Leuten hier selber gutging und NOCH gut geht, aber scheinbar keine Gedanken macht, wem und wie sie es wem zu verdanken haben.

Und wer meint, dass das so weitergehen kann, wie es aktuell hier zugeht, wie gesagt, der mag sich nur auf das Hier und Jetzt beschränken wollen, oder nach dem Motto leben "Wer weiß, ob ich morgen noch leben, also lass raus den Spaß und sch... auf Geld", aber wie erwähnt, die Zahlen sprechen eindeutig dafür, dass der Sozialstaat bald ein Ende finden wird, weil schlicht und einfach die Mittel fehlen werden, und dann viel Spaß beim Verteilungskampf, und mal schauen, ob wir dann wirklich ernsthafte rassistische Auseinandersetzungen haben werden, vor allem wenn man weiter so offen alle Menschen aufnimmt und auf der anderen Seite nicht abschiebt, da ist denn das, was aktuell schon hier ab und an vorkommt, diesbezüglich Kindergeburtstag.

Und das hat was mit Flüchtlingen zu tun?
Ist ja einfach unverständlich!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Sa 13. Okt 2018, 21:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 22:41)

Und das hat was mit Flüchtlingen zu tun?
Ist ja einfach unverständlich!


Ausländer gehören nun mal nicht zu unserem Staat, so auch nicht zu UNSEREM Sozialstaat. Was ist denn daran nicht zu verstehen?
Die Gaben an Bedürftige, z.B. Flüchtlinge, müssen erarbeitet werden, von den Staatsbürgern UNSERES Sozialstaates. Wir sind für unseren Staat verantwortlich, wir SIND UNSER Staat.
Die Implementierung irgendwelcher Ausländer, dazu noch völlig kulturfremder, in fehlende Stellen der gesellschaftlichen Struktur des Staates ist eine idiotische Option ...
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 13. Okt 2018, 22:12

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Oct 2018, 22:58)

Ausländer gehören nun mal nicht zu unserem Staat, so auch nicht zu UNSEREM Sozialstaat. Was ist denn daran nicht zu verstehen?
Die Gaben an Bedürftige, z.B. Flüchtlinge, müssen erarbeitet werden, von den Staatsbürgern UNSERES Sozialstaates. Wir sind für unseren Staat verantwortlich, wir SIND UNSER Staat.
Die Implementierung irgendwelcher Ausländer, dazu noch völlig kulturfremder, in fehlende Stellen der gesellschaftlichen Struktur des Staates ist eine idiotische Option ...

Nein , eben nicht.
Migration bereichert unser Land.
und das schon seit Jahrzehnten.
Und ja, es gibt Migrationsstörungen.
Aber das entschuldigt keinen Hass auf Ausländer!
Warum vergessen sie das immer wieder?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Humelix33 » Sa 13. Okt 2018, 22:17

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Oct 2018, 22:58)

Ausländer gehören nun mal nicht zu unserem Staat, so auch nicht zu UNSEREM Sozialstaat.


Sorry, aber das ist wieder zu extrem, und entspricht nicht mehr in dieser Wortwahl zusammenfassend meinen Beitrag.

Ausländer können sehr wohl unserem Staat zugehören, auch dem Sozialstaat, aber nicht in der Form, Ausmaß, und vor allem Scheinargumenten, wie aktuell verfahren wird, weil das nunmal an der Sache völlig vorbei geht, insbesondere was das Flüchtlingsthema angeht.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Sa 13. Okt 2018, 22:21

Bielefeld09 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:12)

Nein , eben nicht.
Migration bereichert unser Land.
und das schon seit Jahrzehnten.
Und ja, es gibt Migrationsstörungen.
Aber das entschuldigt keinen Hass auf Ausländer!
Warum vergessen sie das immer wieder?


Wer ist "sie"? Meinst Du mich?
Hass auf Ausländer ist völlig bescheuert. Mal davon abgesehen, dass es mit zig Nationen sowieso überhaupt kein Problem gibt.
Die Menschen, die sich hier um einen Flüchtlingsstatus bewerben, wären ja blöd, wenn die dieses Angebot nich annähmen!

Solange Ausländer aber keine deutschen Staatsbürger sind, erfüllen die meisten zwar ihre steuerlichen Pflichten, dafür leben sie ja in unserem Staat, bleiben aber dabei Ausländer!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Sa 13. Okt 2018, 22:29

Humelix33 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:17)

Sorry, aber das ist wieder zu extrem, und entspricht nicht mehr in dieser Wortwahl zusammenfassend meinen Beitrag.

Ausländer können sehr wohl unserem Staat zugehören, auch dem Sozialstaat, aber nicht in der Form, Ausmaß, und vor allem Scheinargumenten, wie aktuell verfahren wird, weil das nunmal an der Sache völlig vorbei geht, insbesondere was das Flüchtlingsthema angeht.


Ausländer sind Ausländer und haben somit keine deutsche Staatsbürgerschaft. Dass sie hier leben, arbeiten und, logisch, Steuern zahlen, hat damit zu tun, dass sie zur temporären Bevölkerung gehören.
Der Staat wird allein durch seine Staatsbürger vertreten, der meist grösste Teil seiner Bevölkerung.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 13. Okt 2018, 22:42

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:21)

Wer ist "sie"? Meinst Du mich?
Hass auf Ausländer ist völlig bescheuert. Mal davon abgesehen, dass es mit zig Nationen sowieso überhaupt kein Problem gibt.
Die Menschen, die sich hier um einen Flüchtlingsstatus bewerben, wären ja blöd, wenn die dieses Angebot nich annähmen!

Solange Ausländer aber keine deutschen Staatsbürger sind, erfüllen die meisten zwar ihre steuerlichen Pflichten, dafür leben sie ja in unserem Staat, bleiben aber dabei Ausländer!

Ja, mein Kollege ist Deutscher und seine Frau ist Türkin.
Und weder mein Kollege noch seine Frau sind Ausländer.
Und auch ist die Frau kein Flüchtling,
Das sind Menschen in meiner Mitte.
Und nein,
das kann man nicht mehr politisch zerstören!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wolverine » Sa 13. Okt 2018, 22:50

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:29)

Ausländer sind Ausländer und haben somit keine deutsche Staatsbürgerschaft. Dass sie hier leben, arbeiten und, logisch, Steuern zahlen, hat damit zu tun, dass sie zur temporären Bevölkerung gehören.
Der Staat wird allein durch seine Staatsbürger vertreten, der meist grösste Teil seiner Bevölkerung.


Man sollte noch auf andere Fakten hinweisen.

2015 wurde der Begriff "Flüchtling" auf alle angewandt, die über das Asylsystem eingereist waren. Das war natürlich falsch. Man ist nur so lange Flüchtling, bis man ein sicheres Land erreicht. Ab dann ist man Migrant. Das trifft z.B. auf alle zu, die über den Landweg nach Deutschland eingereist sind.

Die Asylanerkennungsquote ( das meint auch die Kriegsflüchtlinge oder diejenigen, die einen Abschiebungsschutz haben) lag bereits 2017 bei ca. 42% und liegt momentan bei ca. 32,5% Die Anerkennungsquote für politisch Verfolgte liegt in der Regel bei unter 10%. Das Sinken der Prozentzahl hat auch etwas zu tun mit der Erledigungszahl der Verfahren. Darunter fallen auch diejenigen, die erledigt werden, weil das Verfahren nicht weiter betrieben wird. Das bedeutet in der Regel, dass diese Leute sich illegal in der BRD aufhalten und in der Regel untergetaucht sind.

Die Behauptungen einiger Spezies sind also widerlegt und können als erledigt betrachtet werden.
Meine Behauptungen kann man in einem Artikel der Welt nachlesen. Quelle Welt.de
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Sa 13. Okt 2018, 23:07

Wolverine hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:50)

Man sollte noch auf andere Fakten hinweisen.

2015 wurde der Begriff "Flüchtling" auf alle angewandt, die über das Asylsystem eingereist waren. Das war natürlich falsch. Man ist nur so lange Flüchtling, bis man ein sicheres Land erreicht. Ab dann ist man Migrant. Das trifft z.B. auf alle zu, die über den Landweg nach Deutschland eingereist sind.


Ja, genau da liegt doch das Grundproblem!!!
Deshalb sage ich ja, dass es in Deutschland praktisch kaum Flüchtlinge gibt.

Die Asylanerkennungsquote ( das meint auch die Kriegsflüchtlinge oder diejenigen, die einen Abschiebungsschutz haben) lag bereits 2017 bei ca. 42% und liegt momentan bei ca. 32,5% Die Anerkennungsquote für politisch Verfolgte liegt in der Regel bei unter 10%. Das Sinken der Prozentzahl hat auch etwas zu tun mit der Erledigungszahl der Verfahren. Darunter fallen auch diejenigen, die erledigt werden, weil das Verfahren nicht weiter betrieben wird. Das bedeutet in der Regel, dass diese Leute sich illegal in der BRD aufhalten und in der Regel untergetaucht sind.

Die Behauptungen einiger Spezies sind also widerlegt und können als erledigt betrachtet werden.
Meine Behauptungen kann man in einem Artikel der Welt nachlesen. Quelle Welt.de


Ja, sollte man tun ...
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon sunny.crockett » So 14. Okt 2018, 08:21

Frage im Bundestag, ob die Bundesrepublik das UN-Abkommen zur Umsidelung von Flüchtlingen unterschreiben wird

Antwort des Staatsministers im Auswärtigen Amt: Man habe bisher (Zitat) in "seher sehr geringem Umfang" Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen. Der Staatminister beruhigt auch gleich noch, dass die Zahl der Flüchtlinge nicht die Zahl der aktuellen Bevölkerung in Deutschland überschreiten wird.

https://www.youtube.com/watch?v=4VgiCVWbLHc

Das bedeutet, 2 Mio sind "sehr sehr wenige", und man plant, weniger als 80 Millionen Flüchtlinge aufzunehmen. Welche Größenordnung (5 Mio, 20Mio, 50Mio) dann für den Staatsminister eine "normale" Anzahl ist, verrät er nicht.
Der Vorteil des Abkommens soll ja sein, dass Flüchtlinge auf ALLE Staaten verteilt werden...also zumindest auf diejenigen, die das Abkommen unterschreiben. Und das werden wieder relativ wenige Staaten sein, Deutschland damit wieder das Wunschland der meisten Flüchtlinge.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » So 14. Okt 2018, 16:57

ThorsHamar hat geschrieben:(14 Oct 2018, 00:07)

Ja, genau da liegt doch das Grundproblem!!!
Deshalb sage ich ja, dass es in Deutschland praktisch kaum Flüchtlinge gibt.



Ja, sollte man tun ...

Die Haarspaltereien der Rechtsdraußen sind da gottseidank völlig irrelevant.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Brainiac » So 14. Okt 2018, 22:16

Letzter_Hippie hat geschrieben:(10 Oct 2018, 22:39)

Als grobe Beschreibung ist das okay. Man kann es auch strenger fassen. Woll mer mal:

Es gab/gibt zahlreiche Statements, dass die AfD "nur das Thema Flüchtlinge" hat. Ob das nun stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Aber: es gibt hier im Forum mehrfach die Behauptung, es würde (seitens der "rechten" oder seitens der AfD oder whatever) nicht unterschieden zwischen einerseits berechtigten Asylsuchenden+Kriegsflüchtlingen und andererseits illegalen Migranten. Diese Unterscheidung ist aber genau der springende Punkt: die Berechtigten sind nach unterschiedlichen Quellen zwischen 5'000 und 50'000. Die Gesamtzahl ist nach verschiedenen unwidersprochenen Aussagen um 2 Millionen. Es stellt sich also die Frage: was ist mit den verbleibenden 1.98 Millionen? Und auf diese Frage geht niemand ein, und das ist der entscheidende Punkt.

Es ist an der Stelle auch völlig unwichtig, ob die Zahlen genau stimmen oder die Hälfte oder das Doppelte sind - die vorhandenen Zahlen sind nunmal mangelhaft - ob das daran liegt dass man sie nicht offenbaren möchte oder daran dass schlichtweg niemand was genaues weiss (was schlimm genug ist), sei dahingestellt. In jedem Fall kommt hinten heraus, dass irgendwie 98% der sog. Flüchtlinge (und auch da ist völlig wurscht ob es nun 80% oder 99.8% sind) offenbar nicht wirklich nach geltendem Recht anerkennbar sind.


Brainiac hat geschrieben:(13 Oct 2018, 21:38)

Aus dem AfD-Strang herüberzitiert.

Wie genau und aus welchen "unterschiedlichen Quellen" kommen bitte deine "5-50 Tsd Berechtigten" zustande?

Jedenfalls nicht von hier: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/hkl-antrags-entscheidungs-bestandsstatistikl-kumuliert-2018.html. Danach (S. 10) liegt die Gesamtschutzquote seit 2015 bei insg. ca. 45%, bzw. ca. 800 Tausend Personen.

Kommt da noch was, oder dürfen wir deine Zahlen und "unterschiedlichen Quellen" in das Reich der Freien Erfindungen verweisen?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 01:03

zollagent hat geschrieben:(14 Oct 2018, 17:57)

Die Haarspaltereien der Rechtsdraußen sind da gottseidank völlig irrelevant.


Haarspalterei? :p Meinst Du nicht, dass Migranten einen ganz speziellen Grund haben, wenn sie versuchen, in Deutschland Asyl zu bekommen, anstelle von ganz normaler Einwanderung?
Es muss doch einen Vorteil geben, auf Asyl zu gehen und nicht ganz normal die paar tausend Dollar zu nehmen und hier normal einzureisen und zu beantragen, deutscher Staatsbürger zu werden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 09:42

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 02:03)

Haarspalterei? :p Meinst Du nicht, dass Migranten einen ganz speziellen Grund haben, wenn sie versuchen, in Deutschland Asyl zu bekommen, anstelle von ganz normaler Einwanderung?
Es muss doch einen Vorteil geben, auf Asyl zu gehen und nicht ganz normal die paar tausend Dollar zu nehmen und hier normal einzureisen und zu beantragen, deutscher Staatsbürger zu werden.

Natürlich gibt es diesen "speziellen Grund". Nicht mitbekommen, was sich in Syrien, im Irak, in Afghanistan abspielt? Oder in Afrika? Die "SollensiedochallezuHauseverrecken"-Mentalität der in ihrer Bequemlichkeit aufgeschreckten Rechtsdraußenmichel führt zu solch dummen Fragen. Es scheint halt politische Grüppchen zu geben, bei denen die deutschen Eigenschaften "Neid" und Mißgunst" die bestimmenden Emotionen geworden sind. Glaub mir, hatten wir schon und brauchen wir nicht wieder.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Okt 2018, 10:04

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 02:03)

Haarspalterei? :p Meinst Du nicht, dass Migranten einen ganz speziellen Grund haben, wenn sie versuchen, in Deutschland Asyl zu bekommen, anstelle von ganz normaler Einwanderung?
Es muss doch einen Vorteil geben, auf Asyl zu gehen und nicht ganz normal die paar tausend Dollar zu nehmen und hier normal einzureisen und zu beantragen, deutscher Staatsbürger zu werden.


Knallharte Fakten als Haarspalterei zu bezeichnen ist typisch für die Verweigerungshaltung zur Realität. Etwas nicht wahrhaben wollen, weil es nicht in die eigene Idealisierung hineinpasst ist schon ein wenig "merkwürdig."
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 15. Okt 2018, 10:12

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 10:42)

Natürlich gibt es diesen "speziellen Grund". Nicht mitbekommen, was sich in Syrien, im Irak, in Afghanistan abspielt? Oder in Afrika? Die "SollensiedochallezuHauseverrecken"-Mentalität der in ihrer Bequemlichkeit aufgeschreckten Rechtsdraußenmichel führt zu solch dummen Fragen. Es scheint halt politische Grüppchen zu geben, bei denen die deutschen Eigenschaften "Neid" und Mißgunst" die bestimmenden Emotionen geworden sind. Glaub mir, hatten wir schon und brauchen wir nicht wieder.

Es bringt aber nichts hier nur einen kleinen Teil zu Hoellenkosten und negativen gesellschaftlichen aufzunehmen während es der Masse immer noch dreckig geht. So ist in Summe gar nichts geholfen aber wir haben jede Menge Nachteile durch die Fluechtlinge.
=> Wer das will soll das auch bezahlen und selbst Wohnraum zur Verfügung stellen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 10:42

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 10:42)

Natürlich gibt es diesen "speziellen Grund". Nicht mitbekommen, was sich in Syrien, im Irak, in Afghanistan abspielt? Oder in Afrika? ...


OK, nochmal für Dich die Erklärung einer Frage in deutscher Sprache, ich zitiere und Hervorhebungen nun auch von mir:
"Meinst Du nicht, dass Migranten einen ganz speziellen Grund haben, wenn sie versuchen, in Deutschland Asyl zu bekommen, anstelle von ganz normaler Einwanderung?

Es geht also nicht um die nachvollziehbaren Gründe, ihr Land zu verlassen, sondern es geht um die spezielle Auswahl der Modalitäten der Einwanderung, klar?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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