Sachsen und Rechtsextremismus

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relativ
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:39

Keoma hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:30)

Nun, da niemals 100% einer Meinung sein werden, kann also niemand für sich beanspruchen, das Volk zu sein, soviel ist einmal klar.
Das gilt aber auch für die andere Seite.
Und Demokratie bedeutet, nicht über andere Meinungen einfach drüberfahren oder sie verächtlich zu machen.
Sonst könnte man behaupten, Demokratie bedeutet, zehn Blöde können einen Gescheiten überstimmen.

Die "andere Seite" behauptet auch nicht, das sie das Volk ist, bzw. für das Volk spricht.
Der hashtag "wirsindmehr", soll ausdrücken, das die Rechtskanller eben nicht die Mehrheit des Volkes darstellen und diese auch nicht für das Volk sprechen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Di 4. Sep 2018, 09:40

Kritikaster hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:35)

Grundsätzlich gilt das alles für alle Seiten.

Gegenwärtig sieht die Situation eher so aus, als seien 13 Blöde der Meinung, sie könnten 87 Gescheite überstimmen, und das geht natürlich noch weniger.


So kann man es sehen. :D

Allerdings sehe ich in der deutschen Presse, wie auch hier im Forum, die blanke Panik vor den 13 Blöden und dass manche Partei von ihnen ganz schon herumgetrieben wird.
In ganz Europa sind rechte Parteien, wie es sie früher in dieser Form nie gegeben hat, auf dem Vormarsch, muss einem nicht gefallen, ist aber so.
Allerdings können sich Konservative wie Sozialisten selbst an der Nase nehmen, weil sie gewisse Themenbereiche diskussionslos diesen neuen Parteien überlassen haben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Di 4. Sep 2018, 09:41

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:39)

Die "andere Seite" behauptet auch nicht, das sie das Volk ist, bzw. für das Volk spricht.
Der hashtag "wirsindmehr", soll ausdrücken, das die Rechtskanller eben nicht die Mehrheit des Volkes darstellen und diese auch nicht für das Volk sprechen.


Aha.
Sie behaupten zwar nicht, für das Volk zu sprechen, sagen aber gleichzeitig, die anderen tun das auch nicht.
Ihr seid irgendwie lustig.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Di 4. Sep 2018, 09:41

Alexyessin hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:28)

Ich kann in meiner zwei Punkte Aufstellung keine Fäkalsprache erkennen. Diese waren nämlich durchaus an den Argumenten des Users Polibo ausgerichtet.
Verfolge hierzu die Debatte, wo du dich einmischen möchtest - das erleichtert dann die jeweiligen Antworten.


Soweit ich weiß habe ich mich in die Debatte gar nicht eingemischt, sondern lediglich Ihren Diskussionsstil und ihre Wortwahl kritisiert. Ausdrücke wie "deine Schei---e" sind ja nicht gerade kräftige Gegenargumente.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Di 4. Sep 2018, 09:42

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:39)

Die "andere Seite" behauptet auch nicht, das sie das Volk ist, bzw. für das Volk spricht.
Der hashtag "wirsindmehr", soll ausdrücken, das die Rechtskanller eben nicht die Mehrheit des Volkes darstellen und diese auch nicht für das Volk sprechen.


Den Hashtag kann man allerdings auch ganz anders auslegen. Er würde auch zur Antifa als eine Art Kampfansage an die rechte Gesellschaft passen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:43

Polibu hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:35)

Nein ist es nicht. Ich könnte es dir ja erklären, aber du würdest deine Meinung sowieso nicht ändern.

Sinngemäß ist deine Aussage: Die Wählersind Mitschuld eigentlich nix anderes.
Merkel muss weg und wer die wählt ist das Wahlvieh/Untertan und mitschuldig an den "Problemen".
Erklär mal, wie du dich da rauswinden möchtest.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Di 4. Sep 2018, 09:44

omegaunion hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:41)

Soweit ich weiß habe ich mich in die Debatte gar nicht eingemischt, sondern lediglich Ihren Diskussionsstil und ihre Wortwahl kritisiert. Ausdrücke wie "deine Schei---e" sind ja nicht gerade kräftige Gegenargumente.


Du willst dich also gar nicht inhaltlich äußern. Naja, danke für deine Kapitulation.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon jorikke » Di 4. Sep 2018, 09:44

MäckIntaier hat geschrieben:(04 Sep 2018, 09:59)

Beim Zeitgemäßen bin ich ganz bei Ihnen, und dass es kein Verbot der Berichterstattung geben darf, sollte auch unstrittig sein. Ob die symbolische Weisheit der Straße dagegen am Kernproblem etwas ändert? Der Gedanke lautete ja ungefähr: Stellt euch vor, die Vandalen gehen auf die Straße, und keiner berichtet darüber.

Natürlich ist das kontrafaktisch und wird nicht geschehen. Aber in einem Diskurs lohnt es sich, auch einmal um die Ecke zu denken, neue Ideen auszuprobieren. Die Idee, alle rennen auf die Straße und alles wird gut - der Gedanke der Nothdurft war schon bewusst gesetzt - scheint ziemlich abwegig. Die Straße mag Symbole setzen, aber der Medienhype entlastet die Politik davon, Entscheidungen treffen zu müssen, da die Straße nur die Gefühls- aber nicht die Sachebene bedient. Und die Gleichung, wer quantitativ in größererZahl auftritt, habe auf einmal in allem recht, wirkt auch nicht ganz überzeugend. Auf der Straße mögen die einen die anderen überwältigen, aber Probleme werden damit nicht bewältigt. Und da immer wieder die Weimar-Vergleiche gebracht werden, sollte man sich erinnern, dass auch dort letztendlich die Straße gewonnen hat.


Das Weimar, diese Republik also, löste sich in einer Zeit der Not und des Hungers auf. Begleitet von Demonstrationen und Straßenkämpfen. Mir fällt es schwer derartige Zeitumstände mit den heutigen in einen Topf zu werfen.
Vergleichen wir doch das Weimar Goethes, eine Zeit der Duodez Ruhe also, mit der heutigen Zeit.
Die Bevölkerung lebte wie heute, einigermaßen vergleichbar, in (noch) nicht kriegerischen Zeiten. Goethe war als "Geheimer Rat" 10 Jahre dort am Hof tätig.
Eine Zeit des Elfenbeinturmes. Für Goethe politisch sinnlos, erreicht hat er nichts. Er war explizit gegen jede neue "revolutionäre" Bewegung und sah das Funktionieren eines Staates in verbriefter Gesetzgebung und deren Befolgung.
Als rundherum die Welt schon brannte (franz. Revolution) schaffte er es sich für drei Jahre nach Italien abzusetzen. Die ganzen Umbrüche gingen an ihm vorüber.
Er war und ist einer unserer Größten. Offensichtlich aber wollte er sich mit Neuem nicht auseinandersetzen und sah wohl das Kommende als vorüber gehende Zeiterscheinung.
Im Ergebnis war er für die nächsten 100 Jahre "weg vom Fenster" und kaum einer der anderen deutschen Denker und Philosophen wollte sich mit Goethe noch gemein machen.
Erst 100 Jahre später wurde ihm wieder die Aufmerksamkeit geschenkt, die ihm zu stand.
Deshalb, mehr Zukunft gewandtes Denken, bitte.
Die Auswüchse von heute mit den Mitteln von gestern bekämpfen zu wollen ist falsch.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:45

Keoma hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:41)

Aha.
Sie behaupten zwar nicht, für das Volk zu sprechen, sagen aber gleichzeitig, die anderen tun das auch nicht.
Ihr seid irgendwie lustig.

Bist du sicher das du meine post innhaltlich verstanden hast?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon yogi61 » Di 4. Sep 2018, 09:45

Mich stört ehrlich gesagt der Presse-Hype über dieses Konzert. Offensichtlich haben die es immer noch nicht kapiert. Natürlich bekommt man Leute auf die Straße,wenn irgendwo ein Rock-Konzert für lau organisiert wird. Entscheidend ist doch die Nachhaltigkeit. Ich glaube kaum, dass man grosse Teile der braunen Masse mit einem Konzert beeindrucken kann, aber vielleicht täusche ich mich, die Wahlen in den nächsten Monaten werden uns da vielleicht ein genaueres Bild geben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:46

Keoma hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:40)

So kann man es sehen. :D

Allerdings sehe ich in der deutschen Presse, wie auch hier im Forum, die blanke Panik vor den 13 Blöden und dass manche Partei von ihnen ganz schon herumgetrieben wird.
In ganz Europa sind rechte Parteien, wie es sie früher in dieser Form nie gegeben hat, auf dem Vormarsch, muss einem nicht gefallen, ist aber so.
Allerdings können sich Konservative wie Sozialisten selbst an der Nase nehmen, weil sie gewisse Themenbereiche diskussionslos diesen neuen Parteien überlassen haben.

Pauschale Kritik ohne Inhalte.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Julian » Di 4. Sep 2018, 09:48

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 09:26)

Wie oft noch Julian? Wie oft muss man dir erzählen, daß das Dublin verfahren keine zurückwesungen an Grenzen vorsieht. Es hätte z.B. "nur" die Frist bei der Zurückführung eingehalten werden muessen. Da liegt einiges im Argen bei Gesetzen und deren Vollstreckung, z.B. wenn angestrebte Gerichtsverfahren in diese Aufenthaltsfristen fallen, oder Krankheiten ect.


Ich habe vom GG, nicht von Dublin geredet. Für mich steht das GG über dem Asylgesetz, Dublin, EuGH etc.

Selbstverständlich ist diese Kausalität wieder mal nur eine billige Masche sein Gesinnung zu verklären, indem man offensichtliche Rechtsknaller wählt, bzw. denen hinterherläuft.


Der Zusammenhang ist doch offensichtlich. Wer das Pendel rücksichtslos in eine Richtung treibt, darf sich nicht wundern, wenn es in die andere Richtung zurückschwingt und weit ausschlägt.

Für logisches und langfristiges Denken scheint in der Politik offenbar kein Platz mehr.
Zuletzt geändert von Julian am Di 4. Sep 2018, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.
Projekt Julian I: 5 Jan 2016 - 14 Aug 2018
Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:48

omegaunion hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:42)

Den Hashtag kann man allerdings auch ganz anders auslegen. Er würde auch zur Antifa als eine Art Kampfansage an die rechte Gesellschaft passen.

Der hashtag ist aber als Gegenstück zu dem "Wir sind das Volk" gebrülle der Rechtsknaller gedacht. Wie du ihn persönlich auslegen möchtest ist mir eigentlich Schnuppe.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Di 4. Sep 2018, 09:49

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:45)

Bist du sicher das du meine post innhaltlich verstanden hast?


Bist du sicher, dass du weißt, was du schreibst? :D
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon holymoly » Di 4. Sep 2018, 09:51

Alexyessin hat geschrieben:(04 Sep 2018, 09:01)

Nein, das war das Versagen der Landesregierung, die den Typ nicht abgeschoben haben, wenn du schon meinst, das auf diese Tour belegen zu wollen.....

Was für eine Logik!
Der Brandstifter wird freigesprochen, weil die Feuerwehr nicht mehr im der Lage war sämtliche Feuer gleichzeitig zu löschen.
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Polibu » Di 4. Sep 2018, 09:52

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:43)

Sinngemäß ist deine Aussage: Die Wählersind Mitschuld eigentlich nix anderes.
Merkel muss weg und wer die wählt ist das Wahlvieh/Untertan und mitschuldig an den "Problemen".
Erklär mal, wie du dich da rauswinden möchtest.



Natürlich sind die Wähler mit Schuld. Wer denn sonst. Der Weihnachtsmann oder was? :)

Eine Politikerin hat aber keine Wähler zu beleidigen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Keoma » Di 4. Sep 2018, 09:53

relativ hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:46)

Pauschale Kritik ohne Inhalte.


Und was ist dieser Beitrag?
Nullnummer?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon becksham » Di 4. Sep 2018, 09:53

yogi61 hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:45)

Mich stört ehrlich gesagt der Presse-Hype über dieses Konzert. Offensichtlich haben die es immer noch nicht kapiert. Natürlich bekommt man Leute auf die Straße,wenn irgendwo ein Rock-Konzert für lau organisiert wird. Entscheidend ist doch die Nachhaltigkeit. Ich glaube kaum, dass man grosse Teile der braunen Masse mit einem Konzert beeindrucken kann, aber vielleicht täusche ich mich, die Wahlen in den nächsten Monaten werden uns da vielleicht ein genaueres Bild geben.

Klar. Allerdings habe ich von einer Chemnitzerin gelesen, die gesagt hat, dass in ihrer Stadt in den letzten Tagen eine ganz schlimme Stimmung herrschte. Man würde sich gegenseitig misstrauisch beäugen und diese Zusammenkunft gestern hat ihr wieder Mut gemacht. Vielleicht geht es ja mehr Menschen so. Manche brauchen auch so ein Zeichen. Ich wünsche mir, dass Chemnitz zur Ruhe kommt und nicht wie mittlerweile Cottbus zur Nazihochburg mutiert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:53

omegaunion hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:34)

Ich fasse das mal zusammen:

In Chemnitz wird ein Mann von zwei Asylbewerbern erstochen woraufhin Vertreter der AfD, vermeintlich eine verfassungsfeindliche Partei, sowie Rechtsradikale einen Trauermarsch organisieren, der ihnen als instrumentalisierte Veranstaltung ausgelegt wird.

Als Reaktion wird ein Konzert veranstaltet, bei dem sich als Zugpferde Alt-Punks aus den 80ern auf die Bühne schleppen um noch mal im Rampenlicht zu stehen und Bands aufspielen, die selber, was durch ihre Texte deutlich wird, ein großes Problem mit der Gewaltenteilungen haben und die pauschal Polizeibeamte als staatlich legitimierte Schlägertruppe beschimpfen. Beide Veranstaltungen sollen von der Polizei geschützt werden.

Es ist nun nichts Neues dass es in Deutschland bessere und schlechtere Gewaltbereitschaft gibt. Jeder Mord an einem AfD-Politiker würde noch eine Rechtfertigung finden. Aber mal ehrlich: Wissen die Deutschen eigentlich noch, wo ihnen der Kopf steht?

Ich behaupte mal 2/3 der Besucher der "wirsindmehr" Veranstaltung kamen nur wegen der Toten Hosen. Gesellschaftkritische Bands sind die alle gewesen , wobei ich eine als Problematisch ansehe und das wurde auch öffentlich richtigerweise kritisiert.
Das man die instrumentalisierten rechtknaller Demos als Trauermarsch betitel hat empfinde ich als eine Beleidigung für jeden wirklich Trauernden.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Di 4. Sep 2018, 09:54

Keoma hat geschrieben:(04 Sep 2018, 10:53)

Und was ist dieser Beitrag?
Nullnummer?

Ein Hinweis und Hoffung auf Besserung. :D
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