Wohnungspolitik

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Realist2014
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Jul 2018, 21:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 18:47)

:
und Arme eben keine Kohle für ihre Studentenwohnung haben!
D :


Stundentenwohungen waren in München schon immer etwas teuer
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 21:30

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:15)

Stundentenwohungen waren in München schon immer etwas teuer

Ach was.
Du weisst ganz genau was ich sage!
Nur verlogenheit hilft eben nicht weiter.
Aber da könntest auch du nochmal deutlicher auftretten!
Hilflose Menschen brauchen Hilfe!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Misterfritz
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Mo 16. Jul 2018, 21:35

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:30)

Ach was.
Du weisst ganz genau was ich sage!
Nur verlogenheit hilft eben nicht weiter.
Aber da könntest auch du nochmal deutlicher auftretten!
Hilflose Menschen brauchen Hilfe!
Welche hilflosen Menschen?
Jeder, der sich ein wenig informiert, weiss, dass studieren in grossen Städten oder in bei Studenten beliebten Städten teurer ist, als in anderen. Wenn ich also ein Studium erfolgreich abschliessen will, dann suche ich mir einen Studienort, bei dem ich nicht halbtags arbeiten muss, um mir überhaupt die Miete für ein Zimmer leisten zu können.
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Quatschki
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » Mo 16. Jul 2018, 21:36

Studenten haben früher im Wohnheim im Mehrbettzimmer oder zur Untermiete gewohnt.
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 21:45

Misterfritz hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:35)

Welche hilflosen Menschen?
Jeder, der sich ein wenig informiert, weiss, dass studieren in grossen Städten oder in bei Studenten beliebten Städten teurer ist, als in anderen. Wenn ich also ein Studium erfolgreich abschliessen will, dann suche ich mir einen Studienort, bei dem ich nicht halbtags arbeiten muss, um mir überhaupt die Miete für ein Zimmer leisten zu können.

Jeder der gute Eltern hat.
Oder ist auch verlogenheit angtesagt?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Jul 2018, 21:47

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:30)

Ach was.
Du weisst ganz genau was ich sage!
Nur verlogenheit hilft eben nicht weiter.
Aber da könntest auch du nochmal deutlicher auftretten!
Hilflose Menschen brauchen Hilfe!



seit wann sind Studenten "hilflose Menschen"?????
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Jul 2018, 21:48

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:45)

Jeder der gute Eltern hat.
Oder ist auch verlogenheit angtesagt?



schon mal was von BaFög gehört?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Mo 16. Jul 2018, 21:49

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:45)

Jeder der gute Eltern hat.
Oder ist auch verlogenheit angtesagt?
Was heisst "gute Eltern"? Oder meinst Du reiche?
Und was hat das mit Verlogenheit zu tun, wenn man sich Gedanken darüber macht, ob man sich das leben in dieser oder jener Uni-Stadt leisten kann? Das sind ja keine Kiddies mehr (sollte man jedenfalls annehmen), sondern Menschen, die die Folgen ihrer Entscheidungen schon selber tragen müssen.
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 22:06

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:48)

schon mal was von BaFög gehört?

Ja und es ist eine Beihilfe.
Und wir sollten das diskutieren?
Gerne!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 16. Jul 2018, 22:13

Misterfritz hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:49)

Was heisst "gute Eltern"? Oder meinst Du reiche?
Und was hat das mit Verlogenheit zu tun, wenn man sich Gedanken darüber macht, ob man sich das leben in dieser oder jener Uni-Stadt leisten kann? Das sind ja keine Kiddies mehr (sollte man jedenfalls annehmen), sondern Menschen, die die Folgen ihrer Entscheidungen schon selber tragen müssen.

Sorry, aber es sind unsere Kinder!
Bei dir eher weniger,
bei mir aber auch nicht so gross!
Aber wer dann?
Wer trägt Entscheidung?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Jul 2018, 22:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 23:06)

Ja und es ist eine Beihilfe.
Und wir sollten das diskutieren?
Gerne!



was genau möchtest du zum Thema Bafög diskutieren?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Jul 2018, 22:16

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 23:13)

Sorry, aber es sind unsere Kinder!
Bei dir eher weniger,
bei mir aber auch nicht so gross!
Aber wer dann?
Wer trägt Entscheidung?



Entscheidung für WAS?

Studenten sind KEINE Kinder mehr
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Mo 16. Jul 2018, 22:19

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jul 2018, 23:15)

was genau möchtest du zum Thema Bafög diskutieren?

Guten Abend,

hier ist das Wifo.

Hier ist nicht das Forum, wo diverse User sich permanent nur "an die Karre fahren sollen"
und jeden Thread zum Ort Ihrer Schlammschlacht machen ... wollen.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 18. Jul 2018, 16:23

Quatschki hat geschrieben:(16 Jul 2018, 22:36)

Studenten haben früher im Wohnheim im Mehrbettzimmer oder zur Untermiete gewohnt.

Und haben später tolle berufliche Karrieren hingelegt . Übrigens ich habe 2 Jahre in einem
möbliert Zimmer gewohnt. Eine komplette Wohnung hätte ich mir damals nicht leisten können . Benötigte ich auch nicht .
Übrigens deshalb hat niemand behauptet ich sei damals arm gewesen . Wer in München leben will muss auch die dortigen
Lebenshaltungskosten aufbringen .Gilt nicht allein für Wohnkosten .
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Re: Wohnungsspekulation

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Jul 2018, 17:53

In deutschen Ballungsräumen steigen die Mieten zwar mehr als das Einkommen. Aber die eigentliche Gefahr ist der Eigenbedarf. Und zwar in Verbindung mit den steil steigenden Kaufpreisen für Wohnungen.
Hier wird der Verkauf der Wohnung sehr attraktiv und der Mieter zum Störer, denn eine vermietete Wohnung lässt sich schwerer und v.a. nur zu wesentlich niedrigeren Preisen verkaufen. Es drängt sich auf, dass es für den Vermieter immer attraktiver wird, aus Gründen des Eigenbedarfs zu kündigen und dann zu verkaufen.
Der Mieter muss dann eine neue Wohnung finden, im Ballungsraum schwierig und vor allem sehr teuer. Dabei kann sich die Miete leicht verdoppeln. Alte und verschuldete Mieter haben dabei nur geringe Chancen. Durch Airbnb wird das Problem verschärft.
Die Kaufpreise steigen nicht nur wegen der geringen Eurozinsen sehr stark. Viele Wohnungen werden nur wegen des zu erwartenden Gewinns angekauft. Fast kein Mieter kann so schnell sparen, wie eine 50 qm Wohnung teuerer wird. So kommen Mieter nie zu Eigentum.
Durch die niedrigen Eurozinsen spaltet sich die Gesellschaft dauerhaft in Eigentümer und Nichteigentümer - Und einige: Alte und Verschuldete geraten in die Falle - sie finden keinen bezahlbaren Wohnraum mehr...

Mein Vorschlag:
1. Eigenbedarfskündigungen in den Ballungsräumen so lange untersagen, bis wieder normale Verhältnisse eingetreten sind
2. Wohnungsspekulation durch höhere Abgaben bremsen: Wird eine gekaufte Bestandswohnung innerhalb von 10 Jahren mit Gewinn weiterverkauft, dann bekommt der Staat 80 % des Gewinns.
3. Mit diesen Steuern soll der Staat den sozialen Wohnungsbau subventionieren.
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Re: Wohnungsspekulation

Beitragvon Realist2014 » Sa 21. Jul 2018, 18:52

Kölner1302 hat geschrieben:(21 Jul 2018, 18:53)



Mein Vorschlag:

2. Wohnungsspekulation durch höhere Abgaben bremsen: Wird eine gekaufte Bestandswohnung innerhalb von 10 Jahren mit Gewinn weiterverkauft, dann bekommt der Staat 80 % des Gewinns.
.


nicht umsetzbar.
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Weltregierung
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Weltregierung » Sa 21. Jul 2018, 19:38

Realist2014 hat geschrieben:(13 Jul 2018, 18:15)

diese Aussage ist nicht von mir. Nur muss alles finanziert werden. Daher geht es logischerweise NICHT ohne private Vermieter.


Es geht aber schon ohne primär profitorientierte private Vermieter.
Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, sondern um die ganze Bäckerei.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 21. Jul 2018, 19:58

Weltregierung hat geschrieben:(21 Jul 2018, 20:38)

Es geht aber schon ohne primär profitorientierte private Vermieter.



der böse "Profit" ist DER primäre Handlungsgrund überhaupt

sonst würde NIEMAND das mit dem Vermieten von Immobilien verbundene Risiko eingehen
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Weltregierung
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Weltregierung » Sa 21. Jul 2018, 20:10

Realist2014 hat geschrieben:(21 Jul 2018, 20:58)

der böse "Profit" ist DER primäre Handlungsgrund überhaupt

sonst würde NIEMAND das mit dem Vermieten von Immobilien verbundene Risiko eingehen


Nö, bei Wohnungsbaugenossenschaften ist das eben gerade nicht der primäre Handlungsgrund.
Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, sondern um die ganze Bäckerei.
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Re: Wohnungsspekulation

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Jul 2018, 20:29

Realist2014 hat geschrieben:(21 Jul 2018, 19:52)

nicht umsetzbar.


Warum?

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