Die EU und der Euro

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unity in diversity
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon unity in diversity » Do 31. Mai 2018, 11:18

H2O hat geschrieben:(05 May 2018, 21:23)

Deshalb neige ich auch dazu, in allen Bereichen der Wirtschaft den Wettbewerb der Unternehmen sicher zu stellen. Das bremst den Übermut, sich von der Staatskasse aushalten zu lassen. Dort, wo das systematisch durchgehalten wird, verschwinden schlecht geführte Betriebe vom Markt und machen Platz für neue Unternehmungen.

In Fall großer Unternehmen der Wirtschaft kommt auf europäischer Ebene dieser Wettbewerb zu Stande

Es gibt die Wahl zwischen einem, von Macron definierten, französischen Europa, oder einem deutschen Europa, unter Merkel.
Insofern kann man das blinde Geschwätz, von Partnerschaften, in den Skat drücken.
Staaten haben keine Freunde, sondern Klientelstaaten, oder Feinde.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Skull » Do 31. Mai 2018, 11:56

Everythingchanges hat geschrieben:(31 May 2018, 11:03)

Die wirtschaftlich erfolgreichen Länder sind alles Länder mit hohen Löhnen
bzw. mit steigendem Lohnniveau und das ist kein Zufall.

Das ist korrekt. Nur eben umgekehrt.

Wenn man erfolgreich ist, sich am Markt mit Produkten und auch sonst behauptet,
dann kann man eben auch höhere Löhne zahlen.

Das sieht man auch speziell in Asien. Dort steigt das Lohnniveau in den letzten 20 Jahren rasant an. ;)

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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Everythingchanges » Do 31. Mai 2018, 12:07

Skull hat geschrieben:(31 May 2018, 12:56)

Das ist korrekt. Nur eben umgekehrt.

Wenn man erfolgreich ist, sich am Markt mit Produkten und auch sonst behauptet,
dann kann man eben auch höhere Löhne zahlen.

Das sieht man auch speziell in Asien. Auch dort steigt das Lohnniveau in den letzten 20 Jahren rasant an. ;)

mfg


Das ist die klassische Tragödie zw. mirko und makro.

Tolle Produkte einer Firma sind weit einfacher an den Mann zu bringen als tolle Produkte eines ganzen Landes.
Sollte es einem Land gelingen, diese Nummer tatsächlich zu etablieren (zb. aktuell Dtl seit langer Zeit), dann bekommt es andere Probleme (beggar-thy-neighbour).
Diese Probleme lassen sich nur mit recht unwirtschaftlichen Mitteln vertagen (große Militärmacht oder andere politische Druckmittel).

Wäre Deutschland der Sudan, würden alle Topprodukte nichts helfen. Es gäbe keinen dauerhaften Auslandsüberschuss, mit dem das Lohnniveau steigen kann.
Ohne einen guten inländischen Wirtschaftskreislauf (zu dem steigende Löhne gehören) würde die Seifenblase Exportfokussierung "schnell" platzen.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon unity in diversity » Do 31. Mai 2018, 12:20

Skull hat geschrieben:(31 May 2018, 12:56)

Das ist korrekt. Nur eben umgekehrt.

Wenn man erfolgreich ist, sich am Markt mit Produkten und auch sonst behauptet,
dann kann man eben auch höhere Löhne zahlen.

Das sieht man auch speziell in Asien. Dort steigt das Lohnniveau in den letzten 20 Jahren rasant an. ;)

mfg

Den asiatische Schwellenländern wollten die westlichen Finanz- und Versicherungsoligarchen auch einreden, daß eine Dienstleistungsgesellschaft die Zukunft sei.
Derweil sich die westliche Mittelmaßwirtschaft im Abschwung befindet.
Nichts darf etwas kosten, aber bezahlen sollen alle.
Im Staatssozialismus gebrach es an Rohstoffzuweisungen und im Staatskapitalismus hält man das Kapital knapp.
Die Auswirkungen sind gleich.
Achten Sie auf Schlaglöcher, es könnten Kinder darin spielen.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Skull » Do 31. Mai 2018, 12:47

Everythingchanges hat geschrieben:(31 May 2018, 13:07)

Das ist die klassische Tragödie zw. mirko und makro.

Nö.

Das ist die Realität. Das ist Ökonomie. :)

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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Eiskalt » Do 31. Mai 2018, 13:11

Orbiter1 hat geschrieben:(03 May 2018, 10:14)

Griechenland war auch mal ein ausgezeichneter Eurokandidat.


Nee das waren die nie!
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Nomen Nescio » Do 31. Mai 2018, 16:59

Everythingchanges hat geschrieben:(31 May 2018, 11:03)

Es sind "nur" 1,3 Billionen ;)

Löhne senken ist zudem Makroökonomisch selten eine gute Idee.
Die wirtschaftlich erfolgreichen Länder sind alles Länder mit hohen Löhnen bzw. mit steigendem Lohnniveau und das ist kein Zufall.

aha, das war denn ein fehler von denjenige der übersetzte. denn das hat er denn aus englisch. ;)
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Di 10. Jul 2018, 13:53

"Italienischer EU-Minister Paolo Savona: Italien muss sich auf den Austritt von weiteren Ländern aus der Eurozone vorbereiten." Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Es treten weitere Länder aus der Eurozone aus? Neben Italien, oder wie war das gemeint?

Edit:
Das war wohl etwas viel heiße Luft. Laut New York Times ging es um folgendes:

"European Affairs Minister Paolo Savona said on Tuesday that Italy needs to be ready for "all eventualities" regarding its permanence in the euro zone, which may depend of factors outside its control. "We may find ourselves in a position where it's not us who decide but others," Savona told a panel of senators. "My position regarding a Plan B ... is that we have to be ready for all eventualities," he added." Quelle: https://www.nytimes.com/reuters/2018/07 ... avona.html
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Mi 11. Jul 2018, 08:15

Das ist aber ein äußerst verschwiemelter Text: "Mögen hätte er schon gewollt, aber dürfen getraut er sich nicht!" Der Kerl hofft auf einen Fußtritt der EU, damit man ihm keinerlei Verantwortung für sein Tun zuweisen kann... oder wie soll man das Gerede deuten?

Nach Recht und Gesetz den Geldhahn der EZB zudrehen; dann muß er seinen Fußtritt selbst erfinden.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Orbiter1 » Mi 11. Jul 2018, 10:57

Langsam aber sicher dämmert es auch der EZB und anderen Mitgliedern der Eurozone dass die Aufnahme Bulgariens mit erheblichen Risiken behaftet ist.

"Die Europäische Zentralbank hatte erst im März erklärt, dass der Balkanstaat die Voraussetzungen für den Euro noch nicht erfülle. „Für eine nachhaltige Konvergenz braucht Bulgarien eine stabilitätsorientierte Wirtschaftspolitik und weitreichende Strukturreformen“, heißt es in dem Bericht. Das Land müsse das Geschäftsumfeld für Unternehmen verbessern, seine Zentralbank unabhängiger von der Politik machen und die Stabilität des Finanzsektors verbessern. Vor allem der letzte Punkt treibt die Euro-Zone um. Denn mit dem ERM-II-Beitritt würde Bulgarien automatisch auch Mitglied der Bankenunion, sagten EU-Diplomaten. Dafür müssten die Geldinstitute des Landes erst einmal gründlich saniert werden. Vorher sei ein Beitritt des südeuropäischen Landes zur Bankenunion zu riskant.

Die Vorbehalte gegen Bulgarien sind auch deshalb groß, weil die Euro-Zone bereits mit Problemen in der Finanzbranche anderer Mitgliedstaaten zu kämpfen hat. In Griechenland, Zypern, Italien und Portugal leiden die Banken immer noch unter einem großen Bestand nicht bedienter Kredite. Auf dem Baltikum und in Malta fielen Banken negativ mit Geldwäsche auf und mussten deshalb teilweise schließen. Noch mehr Probleme dieser Art will sich die Währungsunion nicht aufhalsen. Die grassierende Korruption in Bulgarien erhöht das Misstrauen gegenüber dem Land noch – gerade auch im Zusammenhang mit dem Finanzsektor." Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 86834.html

Der faule Apfel Bulgarien hat in der Eurozone nichts verloren.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Klarsteller » Mi 11. Jul 2018, 11:14

Orbiter1 hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4248251#p4248251]

Der faule Apfel Bulgarien hat in der Eurozone nichts verloren.


Als gäbe es nicht schon genug Problem in der Eurozone. Da muss man sich wirklich wundern, dass diese Erkenntnis hinsichtlich Bulgariens so spät kommt.
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Mi 11. Jul 2018, 20:19

Klarsteller hat geschrieben:(11 Jul 2018, 12:14)

Als gäbe es nicht schon genug Problem in der Eurozone. Da muss man sich wirklich wundern, dass diese Erkenntnis hinsichtlich Bulgariens so spät kommt.


Die Erkenntnis kommt deshalb so spät, weil Bulgarien erst vor wenigen Monaten meinte, daß es inzwischen reif für die Teilnahme am Euro sei. Vorher war das kein Thema... so wie bei Rumänien, das in der gleichen hausgemachten Korruptionsfalle steckt. Da werden wir uns im Zweifelsfalle dann wohl auch "wundern"!
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Jul 2018, 20:33

H2O hat geschrieben:(11 Jul 2018, 21:19)

Die Erkenntnis kommt deshalb so spät, weil Bulgarien erst vor wenigen Monaten meinte, daß es inzwischen reif für die Teilnahme am Euro sei. Vorher war das kein Thema... so wie bei Rumänien, das in der gleichen hausgemachten Korruptionsfalle steckt. Da werden wir uns im Zweifelsfalle dann wohl auch "wundern"!

Da hilft dann nur noch die Rückkehr zur LIRA...100.000.-Lire-Scheine als Bettvorleger gut zu gebrauchen. Für sonst nix...
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Mi 11. Jul 2018, 20:48

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Jul 2018, 21:33)

Da hilft dann nur noch die Rückkehr zur LIRA...100.000.-Lire-Scheine als Bettvorleger gut zu gebrauchen. Für sonst nix...


Ja, Münzen sind da etwas robuster; allein der Materialwert! Die Prägung könnte dann in 10er-Potenzen ausgeführt werden: 100.000 = 10**5, also "5". Aber mich fragt ja keiner! :(
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 11. Jul 2018, 21:38

H2O hat geschrieben:(11 Jul 2018, 21:48)

Ja, Münzen sind da etwas robuster; allein der Materialwert! Die Prägung könnte dann in 10er-Potenzen ausgeführt werden: 100.000 = 10**5, also "5". Aber mich fragt ja keiner! :(

Interessante Idee. Aber halt nur ein virtueller Wunschtraum....
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Europa2050 » Mi 11. Jul 2018, 21:41

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Jul 2018, 22:38)

Interessante Idee. Aber halt nur ein virtueller Wunschtraum....


Da werden Leute, denen eine gewisse logarithmische Begabung fehlt, aber arg ins schwimmen kommen. Und ich fürchte, das sind fast alle ...
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stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Mi 11. Jul 2018, 22:31

Europa2050 hat geschrieben:(11 Jul 2018, 22:41)

Da werden Leute, denen eine gewisse logarithmische Begabung fehlt, aber arg ins schwimmen kommen. Und ich fürchte, das sind fast alle ...


So ganz abwegig kommt mir mein "Vorschlag" nach Ihrem Hinweis aber auch wieder nicht vor. Wenn man von einer Zahl zur nächsten hopsen will, dann immer 10-fach der kleinere Wert. So sortiere ich von Zeit zu Zeit meine polnischen Groschen. Die vermehren sich ungeschlechtlich immer im Portemonnaie. Der Groschen wäre dann "Null", 1 Zloty = "2". So weit noch gut. aber was mache ich mit 20 Groschen, 50 Groschen, 2 Zloty, 5 Zloty, 20 Zloty, 50 Zloty? Mist, ich ziehe meinen Vorschlag zurück! :D
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Europa2050 » Do 12. Jul 2018, 08:34

H2O hat geschrieben:(11 Jul 2018, 23:31)

So ganz abwegig kommt mir mein "Vorschlag" nach Ihrem Hinweis aber auch wieder nicht vor. Wenn man von einer Zahl zur nächsten hopsen will, dann immer 10-fach der kleinere Wert. So sortiere ich von Zeit zu Zeit meine polnischen Groschen. Die vermehren sich ungeschlechtlich immer im Portemonnaie. Der Groschen wäre dann "Null", 1 Zloty = "2". So weit noch gut. aber was mache ich mit 20 Groschen, 50 Groschen, 2 Zloty, 5 Zloty, 20 Zloty, 50 Zloty? Mist, ich ziehe meinen Vorschlag zurück! :D


Fragen Sie doch ihre polnischen Nachbarn. Die sind in solchen Dingen immer kreativ. So wurde anlässlich der Inflationsphase Ende der 80er Jahre kolportiert:

- dass man den Zloty in Papirny umbenennen will, um nicht wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen Probleme zu bekommen (ok, da muss man polnisch können, um den zu kapieren, dass ist aber für Sie ja kein Problem).

- dass man eine Währungsreform machen werde, ohne Scheine und Münzen zu ersetzen: Statt dem Zloty wolle man das Kilo einführen.

So kenn ich die Polen: Immer mit einem Schuss ;)
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon H2O » Do 12. Jul 2018, 09:45

Europa2050 hat geschrieben:(12 Jul 2018, 09:34)

Fragen Sie doch ihre polnischen Nachbarn. Die sind in solchen Dingen immer kreativ. So wurde anlässlich der Inflationsphase Ende der 80er Jahre kolportiert:

- dass man den Zloty in Papirny umbenennen will, um nicht wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen Probleme zu bekommen (ok, da muss man polnisch können, um den zu kapieren, dass ist aber für Sie ja kein Problem).

- dass man eine Währungsreform machen werde, ohne Scheine und Münzen zu ersetzen: Statt dem Zloty wolle man das Kilo einführen.

So kenn ich die Polen: Immer mit einem Schuss ;)


Kann ich bestätigen; immer erfinderisch und zu einem Scherz aufgelegt! Jetzt im sehr heißen Frühjahr haben die Leute um Regen gebetet. Da konnte ich sie mit den vier Todfeinden des Landwirts erfreuen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das hatte sich dort noch nicht herum gesprochen.

In Frankreich vor 60 Jahren ganz ähnlich: Die Anmutung der Münzen und Scheine blieb völlig gleich; aber zwei Nullen wurden abgeschafft. Und 1 ffr war danach eine DM wert... leider nur für wenige Jahre.

Wieder ein erfinderischer Typ erfand vor etwa 40 Jahren den 63-DM-Schein, der sich ohne großes Aufsehen in 200 ffr umtauschen ließ. Ich tippe auf "Franzose", der das Vertrauen in die DM schamlos ausgenutzt hat. :D

Leider zappelt der PLN ganz beträchtlich im Verhältnis zum EUR. Meist 1 EUR = 4,2 PLN, aber auch schon einmal 3,95 PLN und 4,5 PLN. Da fiele man wohl auf mit 24 EUR-Scheinen für 100 PLN.... Im Zeitalter der Geldautomaten kommt so etwas aus der Mode.

Hoffentlich führen diese Sturköpfe in Polen bald den Euro ein!
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Re: Die EU und der Euro

Beitragvon Klarsteller » Mo 16. Jul 2018, 07:04

H2O hat geschrieben:(11 Jul 2018, 21:19)

Die Erkenntnis kommt deshalb so spät, weil Bulgarien erst vor wenigen Monaten meinte, daß es inzwischen reif für die Teilnahme am Euro sei. Vorher war das kein Thema... so wie bei Rumänien, das in der gleichen hausgemachten Korruptionsfalle steckt. Da werden wir uns im Zweifelsfalle dann wohl auch "wundern"!


Wir wohl weniger, aber die Politik wundert sich bei Offensichtlichkeiten sehr gern.

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