Wohnungspolitik

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Realist2014
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 12:09

Kölner1302 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 10:23)


Tja schön wäre natürlich ein zu 50 % staatlicher Wohnungsmarkt, s ..



ah

Konzept DDR?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Sa 16. Jun 2018, 13:00

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 13:09)

ah

Konzept DDR?


Nein, Konzept BRD. Hier gab es mal einen sehr ausgedehnten sozialen Wohnungsbau.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » Sa 16. Jun 2018, 13:49

Kölner1302 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 14:00)

Nein, Konzept BRD. Hier gab es mal einen sehr ausgedehnten sozialen Wohnungsbau.

Aber nicht 50% Kommunalwohnungen?

Sozialen Wohnungsbau gab es schon in der Kaiserzeit. In Form der Werkswohnsiedlungen, Zechensiedlungen und Arbeitergartenstädte.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 15:19

Kölner1302 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 14:00)

Nein, Konzept BRD. Hier gab es mal einen sehr ausgedehnten sozialen Wohnungsbau.


das waren andere Zeiten

dann war teilweise Wohnungsüberbestand- auch in Berlin.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Weltregierung » Sa 16. Jun 2018, 15:24

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:19)

das waren andere Zeiten

dann war teilweise Wohnungsüberbestand- auch in Berlin.


Um so notwendiger wäre er heutzutage.
Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, sondern um die ganze Bäckerei.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 16. Jun 2018, 15:35

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:19)

das waren andere Zeiten

dann war teilweise Wohnungsüberbestand- auch in Berlin.

Darin wohnten damals Arbeiter Angestellte ,Beamte ,Selbstständige .Die SPD Regierungen hat dann für
diese Wohnungen eine Fehlbelegungsabgabe für Besserverdienende eingeführt . Folge diese Menschen haben ihre Quartiere
verlassen und vor allem in den Speckgürteln der Städte selbst gebaut . Als weitere Folge der Bevölkerungsmischmasch
in den ehemaligen gut bürgerlichen Wohnquartieren mit Menschen aus mehr als 90 verschiedenen Nationen .
Ein riesigen Schub zur Ausquartierung langjähriger Mieter gabs nochmal in den 90er Jahren als
Millionen Flüchtlinge aus den ehemaligen UdSSR Staaten ins Land kamen . Nun wird jede Lücke ,jede Fläche bebaut
und ich garantiere in 10 Jahren platzt die Immobilienblase . Die Bevölkerungszahlen nehmen ab ,gebaut wird auf Deubel kommt raus.
In vielen Provinzen herrscht schon jetzt riesiger Leerstand .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 15:41

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:35)

Darin wohnten damals Arbeiter Angestellte ,Beamte ,Selbstständige .Die SPD Regierungen hat dann für
diese Wohnungen eine Fehlbelegungsabgabe für Besserverdienende eingeführt . Folge diese Menschen haben ihre Quartiere
verlassen und vor allem in den Speckgürteln der Städte selbst gebaut . Als weitere Folge der Bevölkerungsmischmasch
in den ehemaligen gut bürgerlichen Wohnquartieren mit Menschen aus mehr als 90 verschiedenen Nationen .
Ein riesigen Schub zur Ausquartierung langjähriger Mieter gabs nochmal in den 90er Jahren als
Millionen Flüchtlinge aus den ehemaligen UdSSR Staaten ins Land kamen . Nun wird jede Lücke ,jede Fläche bebaut
und ich garantiere in 10 Jahren platzt die Immobilienblase . Die Bevölkerungszahlen nehmen ab ,gebaut wird auf Deubel kommt raus.
In vielen Provinzen herrscht schon jetzt riesiger Leerstand .


Lage, Lage, Lage... drei mal "A". Wie beschrieben kann man sich woanders die Wohnung an den Hintern klemmen.

Wie kleine (normale) Wohnungen in Stuttgart allerdings 300.000 eu Kaufpreis einspielen sollen ??
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 15:43

Weltregierung hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:24)

Um so notwendiger wäre er heutzutage.


haben wir ja - auf dem Land, im Osten

nur wollen NUN alle in die Ballungsgebiete...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 16. Jun 2018, 15:56

Teeernte hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:41)

Lage, Lage, Lage... drei mal "A". Wie beschrieben kann man sich woanders die Wohnung an den Hintern klemmen.

Wie kleine (normale) Wohnungen in Stuttgart allerdings 300.000 eu Kaufpreis einspielen sollen ??


Klemm sie deine Chance. Was wollen denn die Menschen in den Städten wo sie doch nach Angaben einiger User eh vergiftet werden?
Übrigens wer in unsere Stadt in den Industriebetrieben arbeitet hat es aus dem Speckgürtel wesentlich näher als aus
vielen Stadtteilen . Fakt bleibt die Bevölkerungszahlen stagnieren oder gehen drastisch zurück Wohnungen werden
mehr gebaut als in den 50 -70er Jahren . Für jede Person ein 100 qm Wohnung ? Wo haben denn die Leute die angeblich
eine Wohnung suchen nur vorher gewohnt ? In Zelten oder Jugendherbergen ?
Die Ansprüche sind zu groß geworden . Beispiel in vielen Bauten die in den 50er bis 70 er Jahren gebaut wurden
lebten damals 3 Familien .Heute oft nur noch eine oder 2 Personen . Mieteinnahmen nicht benötigt weil Lebensstandard
eh hoch und Ruhe vor Ärger mit Mietern angesagt wird. Zur Not stellt man auf Bed & Breakfest um .
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 16:08

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:56)

Klemm sie deine Chance. Was wollen denn die Menschen in den Städten wo sie doch nach Angaben einiger User eh vergiftet werden?
Übrigens wer in unsere Stadt in den Industriebetrieben arbeitet hat es aus dem Speckgürtel wesentlich näher als aus
vielen Stadtteilen . Fakt bleibt die Bevölkerungszahlen stagnieren oder gehen drastisch zurück Wohnungen werden
mehr gebaut als in den 50 -70er Jahren . Für jede Person ein 100 qm Wohnung ? Wo haben denn die Leute die angeblich
eine Wohnung suchen nur vorher gewohnt ? In Zelten oder Jugendherbergen ?
Die Ansprüche sind zu groß geworden . Beispiel in vielen Bauten die in den 50er bis 70 er Jahren gebaut wurden
lebten damals 3 Familien .Heute oft nur noch eine oder 2 Personen . Mieteinnahmen nicht benötigt weil Lebensstandard
eh hoch und Ruhe vor Ärger mit Mietern angesagt wird. Zur Not stellt man auf Bed & Breakfest um .


Schau in die Schweiz.....

Man HAT Geld....oder man PUMPT sich welches. 130 qm für alleinstehende junge Ehepaare ....ist NORMAL - und man kauft die Bude.

Also ....wer "hat".

Der Rest nimmt - was übrig bleibt.

Anspruch zu hoch ? MIETER ? Was ist das ?

Die Trennung in EIGENTÜMERWOHNEN .......und dem REST ist deutlich !

Die Ämter bezahlen den "Habenden" die "Geldanlage"

Leerstand wird durch Import aufgefüllt. (Auch ohne Gas Wasser und Strom...)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 16:11

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 16:43)

haben wir ja - auf dem Land, im Osten

nur wollen NUN alle in die Ballungsgebiete...


....und dann in die Edel-Lage ... sonst würden da die Preise nicht steigen...

Nichts zu tun...keine Arbeit - aber die 300 qm Penthousewohnung haben wollen.... und als Mitnomade vom Küchenverkauf der Edelwohnung leben wollen.. :D :D :D
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 16. Jun 2018, 16:38

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 06:54)

sozialer Wohnungsbau ist weder Teil des "Marktes"- sondern Teil des "sozialen" in unserer Marktwirtschaft ( Sache des STAATES)


Wenn man so brutal wie du nur auf Renditen achtet haben wir natürlich goldene Zeiten für Finanzinvestoren und Wohnungsbaugenossenschaften die rausholen was geht.

Wenn man aber keine bürgerkriegsähnlichen Zustände und großflächige Obdachlosigkeit will dann weiß man dass der Staat steuern muß. Dann sieht man dass der Markt nicht funktioniert. Weil die Marktmacht der Eigentümer einfach zu groß ist. Da nutzen auch keine großen Wohnraumangebote in Gebieten wo es keine Schule, keinen Arrzt, kein Krankenhaus und nicht mal eine Kaufhalle gibt. Man muß schon sehr asozial sein wenn man darauf drängt die nicht so gut Verdienenden dahin abzuschieben. Dann haben die Spekulanten die Zentren für sich. Diesen Wohnraum kann man dann leer stehen lassen und zeitig weiterverkaufen oder man macht Bed & Breakfast draus. Touristen gibts ja genug. Da ist noch was zu holen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 16:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 17:38)

Wenn man so brutal wie du nur auf Renditen achtet haben wir natürlich goldene Zeiten für Finanzinvestoren und Wohnungsbaugenossenschaften die rausholen was geht.

Wenn man aber keine bürgerkriegsähnlichen Zustände und großflächige Obdachlosigkeit will dann weiß man dass der Staat steuern muß. Dann sieht man dass der Markt nicht funktioniert. Weil die Marktmacht der Eigentümer einfach zu groß ist. Da nutzen auch keine großen Wohnraumangebote in Gebieten wo es keine Schule, keinen Arrzt, kein Krankenhaus und nicht mal eine Kaufhalle gibt. Man muß schon sehr asozial sein wenn man darauf drängt die nicht so gut Verdienenden dahin abzuschieben. Dann haben die Spekulanten die Zentren für sich. Diesen Wohnraum kann man dann leer stehen lassen und zeitig weiterverkaufen oder man macht Bed & Breakfast draus. Touristen gibts ja genug. Da ist noch was zu holen.


Die meisten Sozialwohnungen haben SOZEN und Gewerkschaften ( verhuurt ? )... an Heuschrecken verkauft.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 16:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 17:38)

W .

Wenn man aber keine bürgerkriegsähnlichen Zustände und großflächige Obdachlosigkeit will dann weiß man dass der Staat steuern muß. D .



das macht er ja

nur was hat das mit meiner ursprünglichen Aussage zu tun?
Wenn der Staat möchte, das PRIVATE Investoren auch Sozialwohnungen bauen, dann muss er die Rahmenbedingungen so setzen, dass auf jeden Fall eine Rendite erwirtschaftet wird.

WAS ist dabei nun DEIN Problem?

und von "großflächiger Obdachlosigkeit" oder "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" zu schreiben , ist in Anbetracht des kompletten FEHLENS von "sozialen Unruhen" in D schon grenzwertig lächerlich
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 16. Jun 2018, 17:23

Teeernte hat geschrieben:(16 Jun 2018, 17:54)

Die meisten Sozialwohnungen haben SOZEN und Gewerkschaften ( verhuurt ? )... an Heuschrecken verkauft.

Dummes Zeug. Die Gemeinden haben den Heilsversprechen der new economy vertraut. "Privat vor Staat" war der Slogan der FDP und alles was mit sozialem Wohnungsbau zu tun hatte wurde von den Marktradikalen verteufelt. Was wir heute haben sind die Folgen dieser neoliberalen Denke. Privat ist nur dann besser wenn sich alle Marktteilnehmer auf Augenhöhe begegnen. Überall wo dies so ist funktioniert auch die private Wirtschaft. Aber es gibt Bereiche wo so ein Markt nicht funktioniert. Da ist es dann besser wenn der Staat für ein Gleichgewicht der Marktteilnehmer sorgt. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 16. Jun 2018, 17:29

Realist2014 hat geschrieben:(16 Jun 2018, 17:57)

das macht er ja

nur was hat das mit meiner ursprünglichen Aussage zu tun?
Wenn der Staat möchte, das PRIVATE Investoren auch Sozialwohnungen bauen, dann muss er die Rahmenbedingungen so setzen, dass auf jeden Fall eine Rendite erwirtschaftet wird.

WAS ist dabei nun DEIN Problem?

und von "großflächiger Obdachlosigkeit" oder "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" zu schreiben , ist in Anbetracht des kompletten FEHLENS von "sozialen Unruhen" in D schon grenzwertig lächerlich

Die AfD lebt von den Abgehängten wie kaum noch eine Wohnung bezahlen können und all jenen die Angst vor dem sozialen Abstieg haben. Wenn das Wohnungproblem nur nach der Methode "Realist" kleingeredet wird besteht die Gefahr dass die Straße unter Führung der AfD das Problem "löst". Die werden schon Schuldige finden. Bei den Migranten die ihnen die Wohnungen wegnehmen! Nimm Pegida und die Montagsdemos als leichten Vorgeschmack für dass was droht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 17:33

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 18:23)

Dummes Zeug. Die Gemeinden haben den Heilsversprechen der new economy vertraut. "Privat vor Staat" war der Slogan der FDP und alles was mit sozialem Wohnungsbau zu tun hatte wurde von den Marktradikalen verteufelt. Was wir heute haben sind die Folgen dieser neoliberalen Denke. Privat ist nur dann besser wenn sich alle Marktteilnehmer auf Augenhöhe begegnen. Überall wo dies so ist funktioniert auch die private Wirtschaft. Aber es gibt Bereiche wo so ein Markt nicht funktioniert. Da ist es dann besser wenn der Staat für ein Gleichgewicht der Marktteilnehmer sorgt. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.


150.000 Wohnungen hat Rot Rot in Berlin innerhalb weniger Jahre nach Amtsantritt verscherbelt.


Das wohnungspolitische Fazit dieser Koalition, bei der die Partei Die Linke die Claque abgab, fällt vernichtend aus:
Von knapp 400.000 landeseigenen Wohnungen, die bei Antritt der rot-roten Regierung politisches Steuerpotenzial hätten bilden können, sind noch ca. 250.000 übrig geblieben.
Die in den 90er Jahren durch die In-sich-Verkäufe und Sonderausgaben finanziell ausgebluteten öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften haben sich von ihrem sozialen Auftrag, die Bevölkerung mit Wohnungen zu versorgen, komplett verabschiedet und agieren auf dem Markt wie private Unternehmen. Die politisch festgelegten Nettomieten im öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau sind von 2002 bis 2007 von durchschnittlich 4,19 auf 5,09 Euro/qm gestiegen.


Die ortsüblichen Vergleichsmieten des freifinanzierten Wohnungsbestands hingegen lagen 2002 bei durchschnittlich 4,35 und 2007 bei 4,75 Euro/qm.
Die durch die kommunalen Versorger erzeugten Nebenkosten haben höhere Steigerungsraten als die Lebenshaltungskosten und die Nettomieten.
Verteuert haben sich insbesondere die Wasserversorgung und die Grundsteuer – und zwar so stark, dass Berlin die Spitzenposition unter vergleichbaren Städten einnimmt.
Sozialer Wohnungsbau hat überhaupt nicht mehr oder allenfalls in kaum wahrnehmbarer Größenordnung stattgefunden.

Die Bautätigkeit schrumpfte in den letzten Jahren auf ca. 3000 Wohneinheiten pro Jahr. Das sind jährlich 15.000 weniger, als ersetzt werden müssten. Die Wohnungswirtschaft rechnet mit einem Schwund von 1% pro Jahr (das sind über 18.000 Wohnungen), die durch Umwidmung, Abriss, Verfall, Zusammenlegung etc. vom Markt verschwinden.
Der Wohnungsbestand in der Stadt verringert sich also permanent.
Die Nachfrage hingegen steigt durch die wachsende Bevölkerung und vor allem durch die Zunahme der Haushalte.
Insbesondere aber steigt ganz unverhältnismäßig die Nachfrage nach kleinen und preiswerten Wohnungen, denn die Realeinkommen verringern sich ständig.
Doch diese Entwicklung wird nicht thematisiert.


Es gab seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs keine Regierung in der Stadt, die so sträflich den Wohnungsbau vernachlässigt hat wie diese Koalition. Es gab keine Regierung, die so ausschließlich die besser verdienenden Mittelschichten und ihr neuestes Idol, die Baugruppen, ins Zentrum ihres politischen Denkens gestellt hat wie diese Koalition, und es gab keine Regierung, die so gnadenlos, die Marktentwicklung und die Bedürfnisse der wirtschaftlich schwachen Schichten ignoriert hat.
Es muss mit aller Deutlichkeit gesagt werden: Wäre in der ersten Hälfte der 90er Jahre nicht ein ausreichendes Wohnungsangebot geschaffen worden und dadurch der Markt halbwegs entspannt gewesen, hätten wir schon längst das, was diese Koalition mit Sicherheit in zwei Jahren als Erbe hinterlassen wird: eine Wohnungsnot.
. http://www.bmgev.de/politik/wohnungspol ... ition.html

Möchtest Du den Rest der Roten Versagertruppen auch noch unter die Nase gerieben bekommen ?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 17:37

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 18:29)

Die AfD lebt von den Abgehängten wie kaum noch eine Wohnung bezahlen können und all jenen die Angst vor dem sozialen Abstieg haben. Wenn das Wohnungproblem nur nach der Methode "Realist" kleingeredet wird besteht die Gefahr dass die Straße unter Führung der AfD das Problem "löst". Die werden schon Schuldige finden. Bei den Migranten die ihnen die Wohnungen wegnehmen! Nimm Pegida und die Montagsdemos als leichten Vorgeschmack für dass was droht.


Die AfD lebt vor allem von den VERSAGERN in der Politik...

Die Schuld nun auf ANDERE abwälzen - ...passt.

Wenn es durchregnet.......ist das Wasser SCHULD....? :D :D :D
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 17:51

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 18:29)

Die AfD lebt von den Abgehängten wie kaum noch eine Wohnung bezahlen können und all jenen die Angst vor dem sozialen Abstieg haben. t.


kompletter Nonsens

die Abgehängten wählen die SED-Nachfolger...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Jun 2018, 17:51

Alter Stubentiger hat geschrieben:(16 Jun 2018, 18:29)

D . Wenn das Wohnungproblem nur nach der Methode "Realist" kleingeredet wird b .



WO habe ich das gemacht?
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